700MEG am 21 Jan 2026 19:19:04 Moin, beim gebraucht gekauften integrierten Wohnmobil soll die in Vorbesitz nachgerüstete Dachklimaanlage (Quipon AIR Light 2650) entfernt werden. Der ~35 kg schwere Apparat mit 2,7 kW Kühl- und 2,5 kW Heizleistung kann mich nicht überzeugen. In der 400 × 400 mm großen Öffnung soll dann eine Standarddachhaube mit integriertem Fliegengitter und Verdunklungsmöglichkeit eingebaut werden. Für die Standklimatisierung des Fahrzeuges soll zukünftig eine Midea PortaSplit ( --> Link) eingesetzt werden. Identischen mobilen Maschinentyp nutzen wir seit Sommer letzten Jahres Zuhause mit großer Zufriedenheit. Das Gerät mit bis zu 3,5 kW Kühlleistung wäre nach bisherigen Erfahrungen auch im Wohnmobil sehr gut geeignet. Vom Hersteller des Apparates habe ich schriftlich bestätigt bekommen, dass die Außeneinheit komplett flach liegend betrieben werden darf, da außer dem Wärmetauscher nur ein Lüfter im Gerät verbaut ist der beim Betrieb in horizontaler Lage keinen Schaden nehmen soll. Das Bauteil ist 438 × 500 × 260 mm (H × B × T) groß und knapp 10 kg schwer. An passender Stelle muss also im GFK-Dach ein Ausschnitt erstellt werden durch den die Außeneinheit von drinnen aufs Dach herausgehoben werden kann. Zudem wird ein Verschluss dieses Ausschnittes benötigt in dem eine wasserdichte Durchführung für das vom Gerät nicht abtrennbare Schlauchpaket hergestellt werden muss. Wie ein anderer User eines solchen Gerätes das bei Einsatz im Haus mit der Schlauchpaketdurchführung gemacht hat ist auf den Bildern in folgend verlinktem Thread nachvollziehbar: --> LinkIm Haus ist wohl aber hinsichtlich der Wasserdichtigkeit nicht ganz so große Wichtigkeit wie beim Wohnmobil gegeben. Bisher habe ich leider noch keine geeignete Verschlussmöglichkeit gefunden und danke daher schon im Voraus für alle Beiträge mit Input und Idee zur Lösung.
Marsu123 am 22 Jan 2026 07:18:49 Moin Stefan, ich würde mir auf keinen Fall ein Loch ins Dach säbeln. Wie schaut deine Heckgarage aus ? Kann dort eine Öffnung, Bodenluke oder ähnliches mit Dichtung, Richtung Boden eingebaut werden ? Dann könnte die Außeneinheit der Klimaanlage in der Garage verbleiben, bei bedarf durch die Bodenluke abgesenkt und dort betrieben werden. Etwa so eine Luke : Bodenluke.jpg --> LinkMusst natürlich schauen was bei dir passt und wie groß die Öffnung genau sein soll. Grüße Ralf.
Ahorne7500 am 22 Jan 2026 08:13:20 700MEG hat geschrieben:An passender Stelle muss also im GFK-Dach ein Ausschnitt erstellt werden durch den die Außeneinheit von drinnen aufs Dach herausgehoben werden kann. .
Hallo, Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden. Kannst du den größeren Teil, der von innen nach aussen muss, nicht einfach von aussen draufsetzten? Wenn das größere Teil durch das Loch hoch muss, fällt es auch wieder rein, wenn du das Loch nach dem Rausheben nicht wieder kleiner machst. Oder, ich habe deinen Plan falsch verstanden. .
dieterpapa am 22 Jan 2026 09:13:38 Servus, ich bin ja auch jemand, der gerne mal neue Wege beschreitet und das ausprobiert, wovon andere sagen, daß es nicht geht....
Aaaaber: Ich denke, daß diese Art von Klimagerät nicht geeignet für den mobilen Einsatz ist. - wenn Du die Außeneinheit liegend montierst, werden der Lüfter und der Wärmetauscher voll dem Regen ausgesetzt. Im Normalfall ist ja da das Gehäuse nach oben zu. - Ob Wärmetauscher und Lüfter der Belastung beim Fahren widerstehen können, ist zumindest mal fraglich. - Ein relativ großes Loch ins Dach zu schneiden, um da ein Außengerät hochhieven zu können und dann wieder abzudichten - das wirst Du mit montierten Schläuchen nie dicht bekommen. Du brauchst ja auch geeignete Dachdurchführungen - und diese mit montiertem und befülltem Schlauchpaket anzubringen geht nicht. Also müsste erst die Anlage entleert, Schläuche abgebaut, alles montiert und dann die Anlage wieder befüllt werden.
Damit dürftest Du nicht unerhebliche Zusatzkosten haben....
Warum dann nicht gleich eine 3,6kW Gree/Tosot oder sonstige Klone für etwa 1.500€ aufbauen? Die Erfahrungswerte mit diesen Geräten sind gut - ich bin bei 8,5m Fahrzeuglänge damit sehr zufrieden. Du hast dann ein für den mobilen Einsatz vorgesehenes Gerät, gute Leistungswerte, sparsamen Verbrauch (Inverter) und, wenn Du willst, vollen Fernzugriff per App oder auch Hausautomation.
LG Dieter
700MEG am 23 Jan 2026 07:03:14 Marsu123 hat geschrieben:Wie schaut deine Heckgarage aus ? Kann dort eine Öffnung, Bodenluke oder ähnliches mit Dichtung, Richtung Boden eingebaut werden ?
Moin Ralf, im Heckgaragenboden wäre zwar eine genügend große Öffnung möglich um die Außeneinheit nach draußen zu bekommen und das Loch auch inklusive dem herausgeführten Schlauchpaket dicht zu bekommen, aber da das an der Klimaanlage nicht trennbare Schlauchpaket nur etwa 2 m lang ist das keine Option, denn die Inneneinheit würde hinten im Schlafbereich u. a. aus platztechnischen Gründen nicht funktionieren.
700MEG am 23 Jan 2026 07:15:08 Ahorne7500 hat geschrieben:Kannst du den größeren Teil, der von innen nach aussen muss, nicht einfach von aussen draufsetzten?
Wenn das größere Teil durch das Loch hoch muss, fällt es auch wieder rein ...
Moin Martin, der äußere Teil des Systems ist eine 10 kg schwere etwa 44 × 50 × 26 cm große "Kiste" die per etwa 2 m langem Schlauchpaket fest mit der etwa 52 × 34 × 65 cm in Breite × Höhe × Tiefe messenden Inneneinheit verbunden ist. Auf beigefügtem Foto ist das gesamte Gerät in Heckansicht zu sehen. Das Loch im Dach müsste praktisch mindestens 44,5 × 26,5 cm groß sein und im wasserdichten Verschluss des Loches müsste zudem die dauerhaft dichte Durchführung des Schlauchpaketes funktionieren.
Marsu123 am 23 Jan 2026 07:31:26 Hm, ok. Wie wäre es die Außeneiheit an einem Seitenfenster zu positionieren ? Etwa so : Klima Außeneinheit.jpg Der Fensterspalt kann dann einfach abgedichtet werden. Z.B. mit Rohrisolierung aus dem Baumarkt : Rohrisolierung.jpg --> LinkGrüße Ralf.
mv4 am 23 Jan 2026 07:52:30 ein zusätzliches Loch ins Dach.. nur wenn wenn man dafür eine passende Dachluke montieren kann. Das wäre mein Weg. Eine Dachluke dafür nutzen..wenn du das Große Heki dafür nutzt? wäre das möglich?
700MEG am 23 Jan 2026 08:11:13 dieterpapa hat geschrieben:... wenn Du die Außeneinheit liegend montierst, werden der Lüfter und der Wärmetauscher voll dem Regen ausgesetzt. Im Normalfall ist ja da das Gehäuse nach oben zu ...
Moin Dieter, die Außeneinheit der mobilen Midea PortaSplit, die bei uns Zuhause auch flach liegend genutzt wird und zudem ganzjährig draußen bleibt, ist für den Betrieb im Wetter konzipiert. Dementsprechend würde Regen und Wind erstmal kein Problem darstellen. Um im GFK-Dach des Aufbaues einen möglichst kleinen Ausschnitt zu benötigen wäre das Gehäuse von der Außeneinheit abzumontieren. Ich könnte mir vorstellen, dass das Gerät draußen auch unter eine optimaler geeignete Verkleidung installiert würde. Aber ich gebe dir recht, dass der Aufwand ziemlich übermäßig ist. Der von mir für die Inneneinheit präferierte Platz wäre hinter dem Beifahrersitz auf dem dortigen Sitzbankkasten mit der Ansaugöffnung in Richtung der Außenwand. Dort ist praktisch das Schiebefenster in der direkten Nähe. Die Außeneinheit würde aus dem Fahrzeug gehoben werden können und auch der Spalt, der bei mit durchgeführtem Schlauchpaket so weit wie möglich zugeschobenem Schiebefenster bleibt wäre dicht zu bekommen. Das wäre zumindest zum Testen erstmal eine Option. Die andere von dir angesprochene Variante mit dem direkten Austausch der Quipon gegen eine leistungsfähigere Dachklima in identischer Bauweise wäre sicherlich die einfachste. Aber ob dadurch auch sämtliche mich störenden Details wirklich komplett nicht mehr gegeben wären? Beim Vergleich der Daten für die aktuell verbaute Quipon Air Light 2650 z.b. gegen die große Gree GoCool Inverter (in Klammer) werde ich stutzig. Sollte die Gree ausschließlich durch Verwendung eines frequenzgeregelten Verdichters wirklich soviel mehr Leistung haben? Das Gerät ist von der Gehäusemaßen wohl in etwa identisch groß. Demnach dürften kaum größere Wärmetauscher verbaut werden können mit denen die thermische Energie über den Kältemittelkreis zu- und abgeführt wird. Nennkühlleistung 2.650 W (3.600 W) Nennwärmeleistung 2.500 W (3.400 W) Gewicht 34,9 kg (32,2 kg) Anschlussspannung 1/220-240/50 Ph,V, Hz (1/220-240/50 Ph,V, Hz) Leistungsaufnahme Kühlung 1.150 W (1.100 W) Leistungsaufnahme Heizung 950 W (950W) Beide Apparate sind mit R32 befüllt. So soll bei der Gree nach Datenblatt mit ziemlich identischem elektrischen Input knapp 1.000 Watt mehr Kühlleistung und 900 Watt mehr Heizleistung verfügbar sein. Dabei ist für mich noch nicht ganz nachvollziehbar wie genau das erreicht wird. Klar kann der Verdichter mit höheren Drehzahlen betrieben werden und zudem durch entsprechende Bauart der Lüfter von Verdampfer sowie Verflüssiger verringerter elektrischer Antriebsenergiebedarf erreicht werden, aber die Physik wird nicht zu überlisten sein. Bei der Midea PortaSplit ist übrigens beim Kühlen eine Leistungsaufnahme von 900 Watt und bei Heizbetrieb ebenfalls wie bei den beiden Dachklimaanlagen etwa 950 Watt elektrische Leistungsaufnahme gegeben. Derer Wärmetauscher sind aber definitiv größer und damit ist die mit großer Wahrscheinlichkeit auch wesentlich effizienter als sämtliche derzeit am Markt erhältliche Dachklimaanlagen.
700MEG am 23 Jan 2026 08:20:22 Marsu123 hat geschrieben:Wie wäre es die Außeneiheit an einem Seitenfenster zu positionieren ?
Moin Ralf, so in der Art wäre das bei unserem integrierten Fahrzeug beim Schiebefenster auf der Beifahrerseite relativ unkompliziert möglich. Aber in der Form ist das für mich definitiv nur zum Testen akzeptabel. Aus meiner Sicht würde das einer optischen Katastrophe sehr nahe kommen.
mantishrimp am 23 Jan 2026 08:25:38 Hallo,
mal ein anderer Umsetztungsvorschlag, wenn die Klima sowieso hinter dem Beifahrersitz platziert werden soll, warum die Außeneinheit nicht in der Sitztruhe darunter platzieren. In die Außenwand eine zusätzliche Servicetür montieren, diese kann bei Klimabetrieb geöffnet werden oder evtl auch mit ausreichend großen Luftungsgittern versehen werden. Der Bereich im innern der Sitztruhe für die Außeneinheit passend vom restlichen Stauraum der Sitztruhe abtrennen und fertig.
700MEG am 23 Jan 2026 08:43:17 mv4 hat geschrieben:ein zusätzliches Loch ins Dach.. nur wenn wenn man dafür eine passende Dachluke montieren kann. Das wäre mein Weg. Eine Dachluke dafür nutzen..wenn du das Große Heki dafür nutzt? wäre das möglich?
Moin, den Ansatz hatte ich auch auf dem Schirm. Im vorderen Fahrzeugbereich über dem Hubbett ist eine kleine Luke und auch eine Abdeckung aus Aluminiumblech in der eine Antenne verbaut worden ist. Dort könnte praktisch auch eine größere Dachluke integriert werden um die Außeneinheit nach draußen zu bekommen. Das Schlauchpaket müsste mit 2 m Länge eigentlich ausreichen.
700MEG am 23 Jan 2026 09:15:56 mantishrimp hat geschrieben:... wenn die Klima sowieso hinter dem Beifahrersitz platziert werden soll, warum die Außeneinheit nicht in der Sitztruhe darunter platzieren. In die Außenwand eine zusätzliche Servicetür montieren, diese kann bei Klimabetrieb geöffnet werden ...
Moin Frank, das ist tatsächlich eine von mir bisher noch nicht überlegte Variante! Im Sitzkasten bzw. im gesamten Bereich hinterm Fahrersitz würden verschiedene Ansätze greifen. Dazu habe ich gerade auf mehreren Bildern im www gesehen, dass dieser Einzelsitz im Aufbau nicht bei allen CaraCore vorhanden ist und dann dort ordentlich Platz für die Inneneinheit gegeben wäre. Bei meinem Auto ist in dem Sitzkasten außer der Lüftungsverrohrung nichts weiter verbaut. Das werde ich mir genauer ansehen. Seitlich ist an der Außenwand im entsprechenden Bereich mit der grünen Markierung auf dem beigefügten Bild zu sehen, dass Potential für ein Lüftungsgitter oder eine Serviceklappe gegeben wäre. Unter Umständen ist dort an der Stelle auch eine Öffnung im Boden zu realisieren.
cbra am 23 Jan 2026 10:54:47 jetzt hab ich mal kapiert worum es eigentlich am anfang ging, das war mir nach dem eingangsbeitrag nicht klar
die dachlösung sollte mmn auch gut machbar sein - das "grösste problem" seh ich eigentlich meim schwimmend verlegten GfK (wenn es denn so ist) - dass mn da nicht folgeschäden oder undichtigkeiten verursacht. aber auch das sollte lösbar sein
der rest ist eher eine frage von zeit und geld - in Alu, V2 oder GfK kann man sicher einen deckel bauen der das alles leistet. ich mach demnächst beim cafe ein bild von einem linienbus wenn der bei uns vorbeifährt., die haben haufenweise so dachinstallationen
cbra am 23 Jan 2026 20:38:22 Hier ein ungefähres beispiel einer geteilten Kabeldurchführung --> Linkgibts zahllos im industriebereich das in einen grossen deckel intergriert durch den du das aggregat durchbringst ich könnte mir das konstruktiv auch so gestaltet vorstellen dass diese durchführung senkrecht ist - hinter eine art Hutze die das aggreghat in art eines spoilers schützt
dieterpapa am 24 Jan 2026 08:54:35 ... Nennkühlleistung 2.650 W (3.600 W) Nennwärmeleistung 2.500 W (3.400 W) Gewicht 34,9 kg (32,2 kg) Anschlussspannung 1/220-240/50 Ph,V, Hz (1/220-240/50 Ph,V, Hz) Leistungsaufnahme Kühlung 1.150 W (1.100 W) Leistungsaufnahme Heizung 950 W (950W) Beide Apparate sind mit R32 befüllt. So soll bei der Gree nach Datenblatt mit ziemlich identischem elektrischen Input knapp 1.000 Watt mehr Kühlleistung und 900 Watt mehr Heizleistung verfügbar sein...[/quote]
Ob und wie...schwer zu sagen.
Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Meine Gree (Tosot) kam letzten Sommer aufs Dach. Den Aufbau hab ich selbst gemacht. Die Leistung reicht für mich im 8,5m Fahrzeug aus. Die Anlage ist überwiegend sehr leise, nur bei Niedriglast brummt es vernehmlich (Resonanzen) - das ist wohl ein Nachteiil einer Inverteranlage, die alle Drehzahlen durchfährt. Der Stromverbrauch ist sehr niedrig - deutlich weniger als erwartet. Ich konnte im Sommer die Anlage 6 Tage rein über Batterie und Solar laufen lassen und hatte dann etwa 50% SOC bei 22° im Auto. Jetzt im Winter läuft die Anlage morgens zum Entlüften, die Heizumg nutze ich nur sehr selten.
Andere Erfahrungswerte im Netz sind auch durchweg positiv. Hinzu kommt eine problemlose Integration in HomeAssistant, wenn man das möchte.
LG Dieter
700MEG am 24 Jan 2026 11:04:42 cbra hat geschrieben:... könnte mir das konstruktiv auch so gestaltet vorstellen dass diese durchführung senkrecht ist - hinter eine art Hutze die das aggreghat in art eines spoilers schützt
Moin, bei der PortaSplit wären tatsächlich ein paar Details für das "statische" Installieren im Wohnmobil zu optimieren. Die Optimierungen dürften bei Montage auf dem Fahrzeugdach und sogar für eine Installation unterm Aufbau des Autos vorteilhaft sein. Auf unten beigefügtem Bild (Quelle des Fotos = --> Link) ist die geöffnete Außeneinheit abgebildet. Bei abgenommener oberer Gehäuseabdeckung ist zu erkennen, dass außer dem Wärmetauscher nur noch der Lüfter vom Hersteller Midea darin verbaut worden ist. Das Messingrohr und der durchsichtige Schlauch sind komplett obsolet da das am Wärmetauscher in der Inneneinheit anfallende Kondensat aus dem Wohnmobil direkt nach unten abgeleitet werden kann. Dazu ist ein automatisch gegebener Vorteil, dass die in der Inneneinheit ab Werk integrierte Kondensatpumpe nicht mehr benötigt wird. Für den gebogenen Wärmetauscher würde praktisch allein ohne das originale Kunststoffgehäuse nur circa 20 cm Einbauhöhe erforderlich sein. Ich hatte gestern schonmal kurz unterm Aufbau vom CaraCore an der Position des Einzelsitzkastens geschaut und festgestellt, dass dort tatsächlich noch nicht wirklich etwas installiert ist. Zudem scheint wie auf den beiden anderen Bildern zu erkennen ist, dass zwischen dem Boden im Sitzkasten und der Unterbodenplatte noch etwa 15 cm Höhenunterschied sind. Die Trittstufenmatte liegt praktisch auf dem Unterboden der aus einer Siebdruckplatte besteht. Aktuell ist dieser Bereich am Fahrzeug präferiert um die Klimaanlage zu installieren. Ich habe keinen Zeitdruck da die beim Fahrzeug vorhandene Dachklimaanlage bleibt bis die Midea PortaSplit komplett fertig eingebaut ist. Im oben verlinkten Thread ist auch eine Anleitung zum Zerlegen der Inneneinheit zu finden. Daran ist ebenfalls Optimierungspotential für's Installieren im Wohnmobil gegeben. Die mobile Klimaanlage ist derzeit wieder verfügbar und für <900 Euro erhältlich. Das vorhandene bei uns im Haus seit Sommer 2025 genutzte Gerät hat im Mai letzten Jahres 849 Euro gekostet. Das würde unberührt bleiben weil soweit ich mitbekommen habe ist von Midea eine Überarbeitung erfolgt und sind wohl bei den neuen Maschinen diverse Details verbessert worden.
700MEG am 24 Jan 2026 21:05:23 Moin, ich habe heute nochmal kurz das Smartphone unters Auto gehalten und ein Foto aus der anderen Richtung (Blick von vorn nach hinten) gemacht. Jetzt ist sicher, dass sich die Unterplatte der im Aufbau eingelassenen Trittstufe bei der seitlichen Tür rechts doch nicht mit der Unterbodenplatte auf identischer Höhe befindet sondern, dass die sich etwa 15 cm weiter unten befindet. Dementsprechend ist die in dem bzw. vor dem Einzelsitzkasten zu sehende Bodenplatte von unten direkt zugänglich. Dann würde die Außeneinheit definitiv in dem Bereich zu installieren sein und damit wäre also faktisch keine zusätzliche bzw. vergrößerte Öffnung im Dach mehr nötig.
700MEG am 25 Jan 2026 11:53:05 dieterpapa hat geschrieben:... bei Niedriglast brummt es vernehmlich (Resonanzen) - das ist wohl ein Nachteiil einer Inverteranlage, die alle Drehzahlen durchfährt. Der Stromverbrauch ist sehr niedrig - deutlich weniger als erwartet.
... im Winter läuft die Anlage morgens zum Entlüften, die Heizumg nutze ich nur sehr selten ...
Moin Dieter, die auf unserem integrierten Auto installierte Dachklimaanlage hat zwar keinen frequenzgeregelten Verdichter, aber die im Fahrzeuginnenraum wahrzunehmenden Geräusche sind ähnlich der von dir beschriebenen. Das ist jedoch für mich absolut nachvollziehbar. In der Kiste auf dem Dach müssen praktisch zeitweise drei elektrische Antriebe parallel mit ordentlich Leistung betrieben sein um das Kältemittel, die Außenluft und die Luft im Aufbau in ausreichender Quantität durch die beiden Wärmetauscher befördert zu bekommen. Die dabei im Gerät auftretenden Schwingungen und Vibrationen werden ziemlich direkt an die Aufbauhülle weitergeleitet da keine wirkliche Entkopplung realisiert werden kann. Aus genannten Gründen ist mein Entschluss gefasst, dass ich eine alternative Lösung suchen werde. Vorteil wird sicherlich sein, dass die Höhe des Fahrzeuges um etwa 20 cm verringert wird und bei Kurvenfahrten die knapp 35 kg nicht mehr oben am Aufbau zerren. In Hinblick auf Effizienz und Leistung sind derzeit z.b. die beiden Apparate aus der Heatcharge-Baureihe vom Hersteller Panasonic in der Oberliga mitspielend. Die mit KIT-VZ9-SKE und KIT-VZ12-SKE bezeichneten Modelle können bis -35°C zum Heizen eingesetzt werden und vom Hersteller mit 6,2 bzw. 5,9 angegebener SCOP sowie mit 10,5 bzw. 10 angegebener SEER sind grandios. Gewicht und Maß von Innen- und Außeneinheit dieser Geräte sind aber entsprechend suboptimal für die Installation beim Wohnmobil. Da die Midea PortaSplit bei uns Zuhause bisher im Kühlmodus wirklich sehr zufriedenstellend funktioniert hat und dieses Gerät bis -10°C für einigermaßen effizienten Heizbetrieb geeignet sein soll, ist damit meiner Meinung nach eine Dachklimaanlagenalternative bei unserem integrierten Fahrzeug realisierbar. Im beigefügten Screenshot der Log an einem relativ warmen 2025er Sommertag. Da ist die real für das Gerät gegebene elektrische Antriebsenergieaufnahme während des Klimatisierens von etwa 70 qm Dachgeschoss nachvollziehbar. Beim 7,4m langen Wohnmobil wird das wahrscheinlich ähnlich sein, da dessen thermische Hülle wohl nicht die Qualität der unserer Immobilie haben wird.
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