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Hallo, wie geht ihr mit dem Frischwasser und der Hygiene um. Tank und Leitungen jetzt vor Saisonbeginn spülen mit Chlorwasserlösung oder Zitronensäure? Truma und Wassertank füllen vor Abreise. Wir überlegen eine Lilie Certec 3 in 1 Frischwasserschutz 100 Liter Sonde in den Tank zu hängen. Gibt es hier Erfahrungen? Wenn ihr von einer Fahrt zurück kommt wird nur der Wassertank geleert oder auch der Truma Boiler und damit das Wasserleitungssystem komplett. Wasserhähne offen in Mittelstellung bis zur nächsten Fahrt? Wir freuen uns über alle Ratschläge rund um das Thema. Einiges haben wir im Forum gefunden, aber nicht so kompakt und die Technik wird ja auch immer wieder besser. Vielen Dank und guten Saisonstart euch allen. Das Frischwasser im Tank wird bei uns nur zum duschen, geschirrspülen, Toilette etc. benutzt. Der Tank wird einmal jährlich mit Haushaltsreiniger gereinigt. Das Trinkwasser haben wir in einem 5 Liter Kanister. Das Trinkwasser wird meistens täglich erneuert. Im Süden kaufen unser Trinkwasser im Kanister im Lebensmittelhandel, wenn das die Einheimischen auch so machen. Wir trinken auch nicht aus dem Tank und nehmen separate 15L-Wasserkanister mit, die unterwegs nachgefüllt werden. Inzwischen bekommt man z.B. auch in Italien in vielen Gegenden echt gutes Trinkwasser aus der Leitung ... ... notfalls kaufen wir im Supermarkt zu. Wir lassen im Sommer das Wasser zwischen den Reisen auch drin, es ist immer mit Silberionen und je nach Situation auch mit Chlor versetzt (eins der üblichen Mittel), so dass nichts "wachsen" sollte. Im Winter wird nach jeder Reise natürlich das gesamte System entleert wg. Frostgefahr. Im Frühjahr, dann das System mit den erhältlichen Mitteln (z.B. Zitronensäure und Dexda Clean) gereinigt, und gespült. Moin, ich selbst hatte bei unserem in Oktober 2025 gekauften Fahrzeug nach der Ankunft Zuhause Anfang November letzten Jahres das Wasser abgelassen und das System mit geöffneten Ablasshähnen überwintert. Bei der letzten Fahrt im Dezember hatten wir Wasser für's Spülen vom WC, zum Händewaschen, für die Morgentoilette und das Kaffeekochen in einem Faltkanister mitgenommen. Vergangenen Samstag sind wir direkt aus dem Winterschlaf zur ersten Ausfahrt in diese Saison gestartet ohne das System zu spülen. Ich hatte vor der Abfahrt einfach die Hähne geschlossen, 50 Liter frisches Wasser in den Tank gefüllt und per Pumpe solange entlüftet bis an sämtlichen Entnahmestellen Wasser ausgetreten ist. Es hat schon ein bisschen gedauert bis der 10 Liter fassende Speicher der Truma Combi gefüllt war. Mit dieser ersten Erkenntnis und dem Verständnis dafür, dass das Frischwasser bei uns grundsätzlich nicht warm sein muss da wir wohl die Dusche im Fahrzeug kaum nutzen werden, möchte ich am Kaltwasserzulauf des Speichers der Truma ein Absperrventil integrieren. Zudem werde ich mir genauer anschauen wo die zur Duscharmatur führenden Leitungen angeschlossen sind und dort ebenfalls Absperrventile installieren um diesen Systemteil grundsätzlich trocken lassen zu können. Ich hoffe, dass per Einhebelmischern im Bad und an der Küchenspüle kein Wasser in den abgesperrten Warmwasserstrang eintreten wird, werde wohl aber vorsorglich jeweils direkt darunter in der Warmwasserleitung ebenfalls ein Absperrventil setzen. Das aktuell noch im Auto befindliche Frischwasser werde ich heute im Laufe des späten Nachmittages wieder ablassen und dieses in den Regenwasserspeicher vom Haus einleiten. Das Spülen und ordentliche Reinigen des frischwasserführenden Systems ist meiner Meinung nach sehr wichtig wenn daraus die Dusche bedient werden soll. Beim Biofouling entsteht in der Trinkwasserleitung ein schleimiger Belag aus Bakterien, Pilzen und Ablagerungen, der Nährboden für Krankheitserreger wie Legionellen bietet. Dazu muss aber Stagnationswasser mit Temperaturen zwischen 20 und 55 °C im System gegeben sein. Ich würde als einzige hilfreiche Maßnahme eine thermische Desinfektion mit mindestens 70 °C warmem Wasser in Betracht ziehen. Wir benutzen das Frischwasser für alles. Gelegentlich verwende ich Zitronensäure. Nach jeder Fahrt wird das Restwasser abgelassen. Wir leben noch, nie krank gewesen. Das Wasser im Tank vor der Abfahrt ablassen und frisches rein, ggfs Hähne spülen. Für Kaffe und Tee Wasser separat mitnehmen. Mein WoMo steht im deutschen Sommer ab und zu so 6 Wochen, im Winter wohne ich im Süden darin. Zum Überwintern alles Wasser ablassen und die Leitungen durchblasen. Zum Saisonstart häng ich immer einen Certec 3-in-1 Wasserfilter mit in den Tank, fürs gute Gewissen. Weis nicht ob das was bringt. Ansonsten nutzen wir unser Wasser für alles, Kochen , Kaffee kochen , waschen , duschen , Zähne putzen. Bislang nie Probleme gehabt. Hallo, wir achten zuerst darauf, dass nichts außer Trinkwasser in den Tank kommt. Trinkwasserschlauch und saubere Steckanschlüsse Hahn an der Versorgung wird vorher gereinigt bzw. desinfiziert. Nur was in den Tank reinkommt kann sich auch vermehren. Dann erst kommt die Tankhygiene Einmal im Jahr Desinfektion mit DanKlorix, alle 2-3 Jahre entkalken mit Zitronensäure, immer das komplette System, alle Leitungen und der Boiler. Der Frischwassertank ist immer voll und auch der Boiler und die Leitungen. Zusätze, Filter oder sonstiges nutzen wir nicht. Das Wasser verwenden wie zuhause, wenn es nicht zu stark gechlort ist trinken wir es auch direkt, ansonsten nur für Kaffee und zum Kochen. Trinkwasser ist in ganz Europa streng überwacht und hygienisch einwandfrei, auch wenn es im Süden stark gechlort ist. Wir handhaben dies jetzt seit über 30 Jahren so, ohne Infektion oder anderen Krankheiten. Ein feuchter leerer Tank hat eine viel größere Oberfläche um Bakterien zu züchten, genauso verhält es sich mit den Leitungen. Wenn man dann noch die Leitungen mit einem Luftballon ausbläst transportiert man die Bakterien aus der Atemluft direkt ins feuchte System, dem idealen Nährboden.
Ohje, neben Nudelwasser im ABwassertank wahrscheinlich eines der beliebtesten Diskussionsthemen hier. 100 Beiträge, 150 Meinungen. Meine ist natürlich die Wichtigste :-) Ich spüle vor der ersten Ausfahrt mit Chlor (Schwimmbadgranulat) und das obwohl ich glaube, dass es nicht nötig wäre. Kommt noch von meinem ersten Mobil, da hatte der Vorbesitzer Dreck ins System geschleppt und dann war es verseucht. Wenn du ein wenig auf Hygiene beim Befüllen achtest ist eine Desinfektion nicht notwendig. So lange das Wasser aus dem Hahn klar ist und nicht riecht, ist alles paletti. ABer wenn du jetzt schon Zweifel hast, empfehle ich die Chlordesinfektion mit Dan Klorix oder andererer Chlorbleiche. Ist günstig und effektiv. Alles andere ist Geldmacherei mit der Angst der Camper. Unter den vielen Threads zu Thema empfehle ich den hier: --> Link Da hat tatsächlich mal jemand einigermaßen wissenschaftlich sein Wasser testen lassen. Ist schon zwölf Jahre alt, aber das was im Thread steht stimmt immer noch. ZUsammengefasst: "Vile Lärm und Abzocke um fast nichts. Ein Beispiel aus der Praxis. Ich bin EX Sanitätssoldat. Große Bataillonsübung, bekam Befehl Trinkwasser zu beschaffen. Tankwagen genommen gesagt fahre nächstes Dorf hole am Hydranten Wasser. Bekam Info Wasserversorgung großräumig ausgefallen. Bin in den Wald gefahren, Pumpe an einen Bach gestellt. Wasser in den Tankwagen gepumpt und das Bataillon versorgt. Vom Chef ein Lob bekommen, von den 700 Soldaten keiner verstorben. Moin, aber bedenken, dass das nasse Gut schon mehr oder weniger keimbelastet (--> Link) aus dem Versorgernetz an der Entnahmestelle ansteht. :lupe: Ein Cousin von mir arbeitet im Labor eines Herstellers von Babynahrung, vor ein paar Jahren habe ich ihm eine Abklatsch aus dem Tank und eine Probe des Wasser aus dem Hahn zu bebrüten mitgegeben. Beide Proben waren selbst für Kleinkinder vollkommen unbedenklich. Ich habe den Abklatschtest nach einem Frankreichurlaub nochmal wiederholt, da war das Ergebnis sogar noch besser, lag wahrscheinlich am hohen Chlorgehalt im Wasser.
Also auch nicht anders, als zu Hause am Wasserhahn in Küche in Bad. So ganz nebenbei bemerkt, der Bäcker knetet mit seinen "nackten" Händen den Teig für Brot und Brötchen (und hat sich vielleicht gerade vorher noch am Kopf bzw. Hintern gekratzt), die Biergläser in der Kneipe werden vor jedem Gebrauch ganz bestimmt frisch desinfiziert, in der immer sauberen Pommesbude wäscht sich die Fachkraft alle 5 Minuten die Hände..., und natürlich wäscht sich jeder nach einem Toilettengang gründlich die Hände, bevor er Lebensmittel anfasst/verarbeitet. Ein funktionierendes Immunsystem braucht Fremdkeime, denn sonst weiß es nicht was es bekämpfen soll. Achso, aus welchem Wasserhahn kommt denn eigentlich das in Flaschen bzw. Kanistern gekauftes Trinkwasser? Thomas
Thomas, du hast mir den Tag versaut! Wenn ich mir vorstelle wie es in den Rohren der öffentlichen Wasserversorgung aussieht, dann mach ich mir um die Leitungen in meinem Womo keine Sorgen.
1,1% der Proben in nicht bedenklicher Form vorbelastet und trotzdem wird dann sofort gechlort. Was machst du zuhause, das Wasser immer abkochen, Microfilter usw.? Mineralwasser oder Tafelwasser ist oft schlechter überwacht als das Trinkwasser, aber da fragt keiner nach.
Außerdem brauchen die Tierchen auch Futter um sich ausreichend zu vermehren. Zapft man an offiziellen Stellen Trinkwasser, achtet man beim Bunkern auf Sauberkeit und pflegt bei Bedarf sein Trinkwassersystem hat man auch immer sauberes Trinkwasser ohne Bakterienfutter im Tank. Gruß Scout
Bei allem, was gekocht oder gebacken wird, machen mir die Keime weniger Sorgen. RK
Was stellst du dir da vor?
Der Schwachpunkt findet nach dem Backen statt, die Verkäuferin, die das Brot anfasst, obwohl es eigentlich nicht sein dürfte. Ich habe mal darauf hingewiesen und gebetenHandschuhezu tragen, das kam bei der Verkäuferin und ihren Kolleginnen nicht gut an. Sie meinten, ich soll mal den ganzen Tag Handschuhe tragen etc. :? :thema:
Das ist zutreffend das "im Süden" mehr gechlor wird, trotzdem oder gerade deshalb wird das Wasser jedoch nicht als Trinkwasser verwendet sondern man kauft Wasser im Kanistern oder hat irgendwo einen Trinkwasserbrunnen im Dorf und füllt sich dort seine Kanister. Fakt ist, die Installation eines Wohnmobil erfüllt in der Regel beim Privatgebrauch nicht die Trinkwasserverordnung. Bei Vermietungen müssen trinkwassergerechte Schläuche verwendet werden, jährlich Grundreinigung, Das Wasser im Tank darf nicht älter als 7 Tage sein und vieles mehr. Wir lassen unser Wasser über Monate im Tank, den ein leerer Wassertank ist auch nicht "ohne..." nutzen ihn aber nicht als Trinkwassertank.
So lange sie nur Backwaren ausgeben und nicht kassieren bzw. nach dem Kassieren immer die Hände waschen, müssen sie keine Handschuhe tragen. Bei uns im Supermarkt wird über einen Automaten kassiert. Wenn die sich nicht am Hintern oder sonstwo kratzen, ohne sich danach die Hände zu waschen passt das schon.
Bei der Arbeitsinspektion sieht man die Handschuhe auch als verzichtbar an: --> Link RK
Was hast du für ein Wohnmobil? Bei uns ist das gesamte Leitungssystem mit Trinkwasserschläuchen ausgeführt und sogar die Lilie ist eine Trinkwasserpumpe.
Hans-Theo, das wollte ich nicht :troest:. Thomas Moin, ich hatte hier im Thread in meinem ersten Beitrag geschrieben wie ich das Thema im Wohnmobil angehe. Ich habe definitiv an keinem Punkt Chlor oder andere Chemikalien erwähnt und würde selbst solche Stoffe auch nicht einsetzen. Für mich kommt höchstens die thermische Desinfektion in Frage falls das überhaupt nötig wäre. Bei uns Zuhause ist das Verteilsystem in dem Trinkwasser zirkuliert komplett von mir selbst gebaut worden. Direkt hinter der Wasseruhr ist ein Grünbeckfilter integriert der regelmäßig ausgetauscht wird. Die Leitungen im Haus sind so verlegt, dass die auf kürzestmöglichem Weg zu den Entnahmestellen führen. Es sind ausschließlich Materialien mit DVGW-Zulassung verbaut. Sämtliche Leitungen, auch die für's kalte Wasser, sind ordentlich dick in Dämmung eingepackt. Für die Trinkwassererwärmung ist ein vollelektronischer Durchlauferhitzer an zentraler Stelle im Haus platziert um das warme Wasser bedarfsgerecht und hygienisch einwandfrei zur Verfügung stehen zu haben. Das vom Versorger hier vor Ort per Netz gelieferte Trinkwasser ist meines Wissens in den letzten 25 Jahren in Ordnung gewesen und bei den bisherigen Untersuchungen sind keinerlei Auffälligkeiten festgestellt worden. Da das Wasser relativ hart ist wird das zum Kaffeekochen in einem Tischwasserfilter von Brita vorbehandelt. Dadurch ist das Entkalken der Maschinen bei uns sehr selten erforderlich. Als nicht mehr ganz taufrische Person mit durch mehrere Erkrankungen geschwächtem Immunsystem bin ich unterwegs sehr vorsichtig. U. a. auf Campingplätzen, in Ferienwohnungen und in Hotels sind die Betreiber in der Pflicht die Qualität des Duschwassers hinsichtlich der Legionellenbelastung zu beproben und bei über den Grenzwerten bestehender Verseuchung die Nutzung zu verhindern. Daher mache ich mir nicht allzu große Sorgen weil ich denke die Betreiber nehmen das ernst.
Kann man hoffen. Trotzdem haben sie mich im letzten Urlaub (Hotels) erwischt. RK
Bei uns auch, sogar der tempräre Füllschlauch, trotzdem wir entleeren nicht einmal in der Woche den Frischwassertank usw. so wie es die Vorgabe verlangt. Daher erfüllen wir nicht die Trinkwasserverordnung. Ich meinte jetzt Betrieb und Installation, habe gesehen ich hatte mich unklar ausgedrückt - Sorry. Wir haben den Frischwassertank und die Leitungen in den 13 Jahren Nutzung nur einmal desinfiziert, ausschließlich mit Essig. Gut die Frau wischt Sand usw. per Hand durch das Loch so weit sie rankommt und wischt ebenfalls mit Essig so weit sie kommt. Haben bisher keinerlei Probleme gehabt, aber wie gesagt das Zapfwasser in gechlort und das reicht uns.
Wo steht das in der Trinkwasserverordnung?? Gruß Scout
Ob es dort wörtlich so steht weiß ich nicht, ich habe jedoch bei gewerblichen Verleihern dies des öfteren gelesen das nach §45 die Beschaffenheit von mobil gespeicherten Trinkwasser nicht gewährleistet ist und daher entweder verbraucht oder entsorgt werden muss. Ähnliches kommt von der KI bei Trinkwasserverordnung & Wohnmobil etc...
Was stellst du dir da vor?[/quote] Google einfach mal nach "öffentliches trinkwasserrohr von innen" Cool, was hier schon wieder für ne Hygiene-Panik geschoben wird :) Wir nutzen das Wasser aus unserem Tank für alles (inkl. Soda Stream) und haben bisher überall in Europa aus normalen Trinkwasserhähnen nachgetankt (inkl. Island, manchmal mit leichter Schwefelnote :D ). Kein Filter, keinerlei Hilfsmittel im Tank, früher mal Silberionenpulver benutzt, aber seit mindestens 8 Jahren nicht mehr, wir merken keinen Unterschied. Gereinigt wird so alle 1, 2 Jahre mal mit Danchlorix-Lösung (2 Liter auf 250 Liter Wasser) oder dem südeuropäischen, wesentlich günstigeren Äquivalent (Eau de Javel). Wir leben alle 5 noch und haben unterwegs auch keine Verdauungsprobleme. Lasst doch eure Immunsysteme mal arbeiten, dann kommen die auch mit der nächsten Erkältung besser klar. Und das mit dem Flaschenwasser im Süden - relikt vergangener Tage. Heute gibts ne EU-Norm für Trinkwasser, an die sich alle Mitgliedsländer halten. Ja, auch Spanien. bis denn, Uwe Wenn ich mir vorstelle wie es in den Rohren der öffentlichen Wasserversorgung aussieht.... Was stellst du dir da vor?[/quote] In meiner Kleingartenanlage wurde das Hauptrohr nach 80 ! Jahren gewechselt. Waren vermehrt Rohrbrüche an den Abgängen. Wie sah das Rohr innen aus? Das 2,5" Rohr war zugewachsen, nur noch ein Fingerbreit durchgang. Schleim, Biofilm usw. ? Fehlanzeige! Zum Thema: Wasser kommt im Frühjahr in den Tank rein, im Winter wieder raus. Dazwischen immer voll gehalten. Magenbeschwerden? in 30 Jahren nicht vom Wasser. :bia: Was hast du für ein Wohnmobil? Bei uns ist das gesamte Leitungssystem mit Trinkwasserschläuchen ausgeführt und sogar die Lilie ist eine Trinkwasserpumpe.[/quote] Wir fahren eine Knaus ti650 Vansation MEG mit einer Truma 6e. Das Frisch-Wasser nach Rückkehr abzulassen, nehme ich zum Garten gießen, ist ja kein Problem. Lasse ich die Truma auch komplett leer laufen? Was passiert wenn nicht? Wird beim nächsten Reiseantritt dann erst das Wasser aus der Truma an den Wasserhanhn in der Küche weitergegeben? Wenn das Wasser in der Truma bleibt würde es ja reichen den Tank abzulassen. Beim Nächten Reisestart und der ersten Dusche ist dann aber das Wasser der Truma dran. Bis dahin hatte es dann Zeit im warmen WoMo zu keimen. Erhitze ich es dann maximal um Keime zu töten, Oder entleere ich doch lieber das gesamte System. Bedeutet auch die Wasserhähne im hinteren Kleiderschrank werden jedesmal geöffnet und die Wasserhähne entleert.
Habe ich gemacht. Die schlimmen Bilder sind ziemlich alle von Gewerben, die Rohrsanierungen verkaufen wollen ;-) Ach ja, und das hier: --> Link
Es geht nicht primär darum was aus dem Zapfhahn aus dem Trinkwassernetz z.B. in Spanien kommt, sondern darum, welche Qualität das Lebensmittel Trinkwasser aus dem Zapfhahn eines Wohnmobils hat. Es geht ebenfalls nicht darum, ob Du / Ihr bisher keine negativen Erfahrungen gemacht habt. Sondern darum ob die Masse der Nutzer damit Probleme haben könnte. Wenn ich so das Alter der Kollegen betrachte, die ich nicht selten mit 70 Jahren auf Reisen in Spanien treffe, sehe ich hier schon Legionellen, Keimbelastung bedenklich. Besonders beim Duschen können im Wasserdampf enthaltene Legionellen nun über die Atemwege aufgenommen werden. Das Pontiac-Fieber, das grippeähnliche Symptome hervorruft geht im besten Fall ohne Behandlung vorbei. Aber es kann ! ! ! auch die gefürchtete Legionärskrankheit in Form einer schweren Form der Lungenentzündung welche für ältere Menschen mit etwas geschwächtem Immunsystem ernsthaft gefährlich werden kann. Daher bitte nicht verniedlichen. Moin, ich wollte gestern Nachmittag direkt am Tag nach der Rückkehr vom Wochenendkurztrip bei unserem vollintegrierten Weinsberg 700 MEG das restliche Frischwasser ablassen, habe aber leider feststellen müssen, dass der Kugelhahn sich nicht bewegen lässt. Nachdem ich den grauen linken Kunststoffknebel in der Servicebox abmontiert hatte habe ich gesehen, dass die Betätigung tatsächlich auch aus Kunststoff besteht. Der nach oben in die Servicebox ragende Stummel sieht schon ordentlich verdreht aus. Da euer ähnlich wie das unsere Auto konzipiert ist würde ich meinen, dass Du das Wasser aus der Truma bei dir ebenfalls ablassen kannst indem Du den Knebel am Frostwächter in der Servicebox drehst. So habe ich das gestern hinbekommen. Parallel habe ich noch die bei uns in Fahrtrichtung links unter dem Küchenblock befindlichen beiden Absteller geöffnet (die sind bei Deinem Auto wahrscheinlich im Kleiderschrank an ähnlicher Position im Fahrzeug). Per App habe ich dann die Pumpe aktiviert und so wohl das meiste Wasser aus dem System herausbekommen. Zum Schluss dann Pumpe aus und die drei Einhebelmischer im Auto auf Mittelstellung komplett geöffnet. Heute im Laufe des Nachmittages muss ich mich um den Kugelhahn am Trinkwassertank kümmern. Der bewegt sich keinen Millimeter.
Das Problem ist nicht der volle Tank und der regelmäßige Durchsatz, de Bakterien vermehren sich im leeren feuchten Tank und in den leeren feuchten Leitungen, bei geöffneten Wasserhähnen kommt dann noch Sauerstoff hinein so entsteht der ideale Nährboden. Bei niedrigen Temperaturen im Winter passiert noch wenig, aber ab +25° setzt die Vermehrung explosionsartig ein, dann müsste man vor jeder Fahrt desinfizieren um Sicher zu gehen oder einfach das Wasser drin lassen und die Hähne zu. Ich habe dazu mal einen interessanten Vortrag besucht, von einem neutralen Fachmann, bei einem EXMO Hersteller. Moin, genau mit dem was Du in Deinem Beitrag geschrieben hast ist es auf den Punkt gebracht. Ich selbst bin durch die kombinierte Strahlen- und Chemotherapie in 2012 sowie der danach in Anfang 2013 erforderlichen Operation nicht mehr so resistent gegen Infektionen wie davor (--> Link). Damals ist während der Speiseröhrenresektion nötig gewesen den rechten Lungenflügel in gewisser Weise zusammenzuklappen um den größeren Eingriff am oberen Verdauungssystem ausführen zu können. Ich weiß seitdem zu schätzen wie wertvoll das einigermaßen funktionierende Atmen ist und werde diesbezüglich definitiv jegliches Risiko meiden. Wegen des bei mir nicht mehr vorhandenen Magens würde ich zudem nicht so unbedarft wie Uwe Flüssigkeit aufnehmen. Ich bin zwar kein Weichei, aber habe auch keine Lust mir das Leben unnötig schwer zu machen. Daher würde ich mir mein Trinkasser im Zweifelsfall abkochen.
Kann man so pauschal nicjt sagen. Legionellen z.B. vermehren sich auch im vollen Tank und in vollen Leitungen. Legionellen übertragen sich über die Wassertropfen in der Luft. Wenn Wasser lange in Leitungen steht und dann entnommen wird, am besten schön verteilt in der Dusche, kann das schon passieren. Sehe das Risiko aber weniger im Camper, weil man da die Leitungen gut vor dem längeren Abstellen ausblasen kann. Da ist die Dusche zuhause, gerade wenn man viele Wochen auf Tour war, ein deutlich größeres Risiko. Was kann man gegen die Legionellen machen? Ganz einfach altes Wasser direkt in den Abfluss laufen lassen, meinetwegen dabei lüften. Dann kommen die Legionellen nicht in die Luft und man bekommt kein Problem. Grundsätzlich handele ich bei dem Thema Wasser wie im folgenden Video von Womoblog --> Link Grüße
Berichte über Legionellen beziehen sich in erster Linie auf den Hauswasserbereich Sind die Legionellen im Trinkwassersystem genauso präsent wie im Hauswasserbereich? Kann dies auch für die Verhältnisse im Womo zutreffen? Bei der Hauswasserinstallation bilden Sedimente – Ablagerungen in den Rohrleitungen eine Siedlungs- und Nahrungsgrundlage und fördern das Wachstum der Legionellen. ![]() Solch verkrustete Rohrleitungen aus der Hauswasserinstallation bilden gute Voraussetzungen für die Entwicklung von Legionellen. Im Womo bilden sich Biofilme – Schleimige Beläge an der Tankwand und den Schläuchen. Verkrustungen wie in dem Bild sind in den Schläuchen oder Kunststoffrohren nicht zu erwarten. In solchen Biofilmen finden Legionellen Nahrung und können sich vermehren. Eine regelmäßige Desinfektion des Trinkwassersystems unterbindet die Bildung von Biofilmen und erschwert es den Legionellen sich zu vermehren. Legionellen haben lange Generationszeiten, sie vermehren sich recht langsam. In freier Natur alle 22 bis 72 Stunden. Unter optimalen Bedingungen alle 2 bis 3 Stunden. Im Vergleich hierzu, Colibakterien haben eine Generationszeit von 20 Minuten. Optimale Bedingungen im Womo wären eine Temperatur von 37°C und Biofilme. Achtet man darauf, dass im Trinkwassersystem des Womo keine Biofilme vorhanden sind, gibt es keine optimalen Bedingungen für Legionellen. Ihre Generationszeit ist dann länger als 1 Tag. Wir haben in unserem Womo Zapfstellen, Bad und Küche, mal abgesehen von der Toilette. An jeder Zapfstelle wird mehrmals am Tag Wasser entnommen. Da haben Legionellen keine Zeit sich ausreichend zu vermehren, auch nicht im Duschschlauch. Legionellen sind im Womo weniger zu erwarten als in der Hauswasserinstallation. Die Bedingungen im Womo sind für eine Entwicklung der Legionellen ungeeignet. Gruß Scout
Das tut mir leid für dich, will man sicher nicht erleben. Meine Aussage bezog sich auf normal gesunde Menschen. Wenn man individuelle Probleme hat, braucht man auch individuelle Lösungen. Die braucht man aber nicht zum Standard für alle erheben. Solange man seinen Tank mit Trinkwasser betankt und ihn vernünftig sauber hält, wird da nichts passieren, solange man genug Wasserdurchsatz hat. Ich persönlich würde meinen Tank nicht gefüllt über Monate rumstehen lassen und das Wasser dann noch benutzen. Bei uns kommt nach jeder Fahrt (ausser es geht 3 Tage später wieder los) das Wasser raus, auch aus den Leitungen und aus dem Boiler. Sind wir bisher gut mit gefahren. bis denn, Uwe Moin Ben, Pustekuchen, denn das dachte ich bei unserem Auto mit EZ 03/2024 bis nach der letzten Ausfahrt auch. Das Ablassen bei Deinem Knaus dürfte ebenso wie bei unserem Weinsberg mit verdrehen des jeweiligen grauen Knebels in der Servicebox funktionierend sein. Zumindest solange die Kugelhähne der beiden Tankablaufrohre sehr leicht zu öffnen sind. Ich habe mittlerweile die Iso-Abdeckung unterm Frischwassertank ausgebaut bekommen und hatte danach den betreffenden Kugelhahn (links im 1. beigefügten Bild) zugänglich. Das Losbrechmoment war bei direkter Betätigung mit der Hand unten am Hahn garnicht so groß wie ich angenommen hatte. Trotzdem war das Öffnen des Kugelhahnes per Verlängerung oben aus der Servicebox nicht möglich. An dem Kunststoffteil im 2. Bild oben am Aluminiumrohr ist zu erkennen, dass das nicht wirklich stabil genug konstruiert ist. Da sollte eine andere Lösung vom Hersteller erarbeitet werden. |
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