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Dachschaden - Wohnmobil Forum Seite 2
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Dachschaden 1, 2


abo1 am 09 Sep 2007 21:34:05

hallo

ich bin kein fachmann, aber ich hab jetzt wochenlang sandwichplatten an meiner Womo sanierung verbaut

hab auch nicht mitbekommen ob das betroffene fahrzeug sandwich oder klassischen wandaufbau hat.

im dachbereich hab ich mein dachblech an die gfk-schaumkern-gfk sandwichplatten verklebt

glaub mir: das geht nie wieder zerstörungsfrei auseinander.

nie.

du kannst bei "klassisch" gebauten womos (mit heftklammern zusammen getackertes holzstaffel-fachwerk mit styroporplatten dazwischen verklebt) ganz sicher die dachhaut wieder von der sperrholzplatte bekommen - da geht halt die oberste sperrholzschichte mit und das gleicht der kleber (bei schlechterem K-wert) wieder aus bei der neubeklebung. wer das für sein quasi neufahrzeug akzeptieren will, ok.

aber bei einer auf den sandwich verklebten blechhaut ist pause. da geht JEDENFALLS die mit dem blech verklebte aussenschicht des sandwich (in meinem fall eine 2mm GFK-platte) mit. ganz sicher. die heutigen kleber halten wirklich unglaublich, und jedenfalls mehr wie eine druckverpressung des gfks auf den schaumkern.

und zwei direkt verklebte geeignete materialen lassen sich auch nicht mit lösungsmitteln etc trennen. hab - weil ich mich mit einem plattenmass vertan hab direkt vor ort beim erzeuger mit einem der chemiker da gesprochen. die sagen no way ....

kommt aber wohl immer auf die art des klebers an (ich habe HANNO PU-kleber power verwendet)

lg
g


PS:

off topic:
seit ich jetzt selber mit dem zeug hantiert habe, habe ich enormen respekt vor dem kleber zeug.

ich habe immer die augen verdreht wenn mir wer wo gesagt hat er hätte seine dachbox oder solaranlage oder die sat-kuppel nicht geschraubt sondern geklebt, und mich geärgert und gehofft das der kerl nie hinter mir am highway eine vollbremsung macht.

heute seh ich das anders.

mit ausnahme der markise und des radträgers würde ich heute alles aussen an einem womo kleben. das zeug hält WESENTLICH besser als ein paar schrauben....

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turbokurtla am 10 Sep 2007 13:08:20

Hallo Uwe
Also wenn es gut und richtig gemacht wird, brauchst Du Dich wegen der Dichtigkeit nicht zu sorgen. Das ist dann dicht wie vorher.
Nur bezügl. der Firma, die es machen soll, kann ich Dir schlecht helfen. Ich hab halt keine Ahnung, welche Firmen es bei Euch so gibt. Man müsste ev. einen Carthago Vertragshändler mit guter Werkstatt ausfindig machen.
Wie verhält sich denn die Versicherung auf diese Frage ? Die können doch nicht einfach einen Reparaturweg, entgegen der Vorstellung des Herstellers, vorgeben und Dich dann hängen lassen.
Tut mir leid, mehr kann ich nicht für Dich tun.
Kurt

Gast am 11 Sep 2007 09:24:32

turbokurtla hat geschrieben:Hallo Uwe
Das Dachblech ist bei fast allen Wohnwagen und Wohnmobilen seit ca. 20 Jahren verklebt. Es gibt einzelne Ausnahmen, die arbeiten dann um gleiche Festigkeit zu bekommen, mit 2 cm dickerer Wandung.


Hallo Uwe,

das oben beschriebene ist absoluter Blödsinn.

Bei hochwertigen Aufbauten werden in der Regel Dächer und Wände vollflächig verpresst und verklebt, ohne Holzeinlagen oder Ähnliches. Bei günstigen Mobilen werden auch noch heute die meisten Bleche lose aufgelegt. Be Dir allerdings handelt es sich um ein doppelt (Alu innen und außen) verpresstes und verklebtes Alu-Sandwich ohne Stabilisierungseinlagen. Aufgrund der Festigkeit des verpressten Isolierkerns sind bei dieser Art von Wandaufbau keine Verstärkungen notwendig. Die bedeutet allerdings, dass es unmöglich ist das Alublech ohne Beschädigung des Isolierkerns zu entfernen! Fazit: Austausch der Dachhaut ist nicht möglich! Nächste Möglichkeit: Das alte Blech bleibt bestehen und ein neues Dachblech wird aufgelegt und mit dem alten Blech verklebt. Dies kann jedoch nur als Notlösung betrachtet werden, da eben eine Überklebung den Originalzustand nicht wieder herstellen kann! Eine Überklebung auf der großen Fläche wird mit Sicherheit nicht ohne darunter liegenden Luftblasen gelingen, das Dach wird später immer Unebenheiten, Wellen oder Beulen aufweisen.

Als geschädigter hast Du das Recht, dass das Fahrzeug nicht geflickt sondern repariert wird! Die fachgerechte Reparatur sollte das KFZ möglicht wieder in Originalzustand versetzen. Ansonsten könnten ja z.B. ein fremd verursachter Kleinschäden (Kratzer und Schrammen) an Deinen PKW repariert werden, indem die Versicherung einfach einen schönen Aufkleber bezahlt!!!

In Deinem Fall kommt nur der komplette Austausch des Dachsandwichs in Frage!!!!! Alles andere würde ich keinesfalls akzeptieren.

Zum Dekra-Gutachten möchte ich anmerken, dass nahezu alle von der Versicherung beauftragten Gutachter für Womo-Aufbauten nicht geschult sind und diese den Schaden oft nicht richtig beurteilen können. In der Regel sind es Gutachter, welche überwiegend für PKW´s zuständig sind.

P.S. Bei meinen alten Wohnmobil hatte ich 1999 einen ähnlichen Schaden (nur viel kleiner, Loch mit ca. 6 cm Durchmesser) . Damals wurde vom Gutachter die Notwendigkeit des Dachaustausches festgestellt und von der Versicherung wurde dieses auch ohne jegliche Rückfrage akzeptiert. Bei weiteren Fragen kannst Du dich gerne per PM bei mir melden!


Seppl

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Gast am 11 Sep 2007 11:55:59

e="turbokurtla"]Hallo Uwe
Das Dachblech ist bei fast allen Wohnwagen und Wohnmobilen seit ca. 20 Jahren verklebt. Es gibt einzelne Ausnahmen, die arbeiten dann um gleiche Festigkeit zu bekommen, mit 2 cm dickerer Wandung. Hat Vor- und Nachteile.
Doch Verklebungen sind eigentlich immer gleich. D.h. auch lösbar und wiederverklebbar bei gleicher Haltbarkeit. Die Hersteller arbeiten halt mit verschiedenen Materialien und Klebern. Wenn das anständig gemacht wird brauchst Du keine Angst zu haben. Und gemacht wird es wie beschrieben, ähnlich einer Sardinenbüchse. Wenn die Isolierung durchs Aufreißen löchrig wird, gleicht das entweder der Kleber aus oder es kommt halt eine neue rein.
Du darst es mir glauben, ich hab schon min. 10 - 15 Dachbleche, sowohl bei Womo als auch Wowa geklebt.


turbokurtla,

wo hast Du denn alle diese Weisheiten her, dass seit 20 Jahren fast alle Bleche von Wohnwägen und Wohnmobilen verklebt sind und das Blech wie bei einer Sardinendose aufgerollt werden!? Das mit den Aufrollen funktioniert nur mit schwimmend verlegten Blechen! Bei verpressten u. verklebten Blechen solltest Du dies mal probieren! Wenn Du damit fertig bist hast Du ein Kabrio, weil Du die Isolierschicht gleich mit runterrupfen wirst! Du wirst auch verdammt viel Kleber benötigen, wenn Du den beschädigten Isolierkern (zumindest bei Concorde) mit Kleber auffüllen möchtest. Denn nach Deiner Reparatur muss die Isolierung komplett durch Klebemasse ersetzt werden, da nichts von der Isolierung übrig bleiben wird. Viel Erfolg!


Seppl

Camperseppi am 11 Sep 2007 12:06:18

Genau so sehe ich das auch und so ist es auch.

turbokurtla am 11 Sep 2007 13:21:14

Tag Sepp
Bevor ich mich dezent aus diesem Streitgespräch verabschiede, werde ich Deine Fragen noch kurz versuchen zu beantworten.
1. Diese "Weisheiten", wie Du sie nennst, stammen aus einer ca. 20 jährigen Berufserfahrung als Monteur für Freizeitmobile. Installationen von Gas, Wasser und Strom, Hauptbetätigungsfeld Unfälle und Wasserschäden. Natürlich auch bei vielen Lehrgängen und Schulungen in Herstellerwerken wie Fendt in Asbach/Bäumenheim und Hobby in Fockbeck. Hier speziell auf einer 1 wöchigen Praxisschulung im Womo Werk betreff Unfallinstandsetzung an Wohnmobilen.
2. Das mit dem Aufrollen lernte ich auf einer Schulung im Allianz Forschungszentrum in Ismaning bei einem Lehrgang für Dachblechreparaturen und habe es später in der Praxis einige Male selbst erfolgreich angewandt. Es funktioniert, indem das Blech an der nicht verklebten Rundung auf ein rechts und links des Mobiles überstehendes Kantholz aufgeschraubt wird. An den beiserseitigen Überständen werden dann lange stabile Schraubzwingen festgemacht und das Blech mit 2 Personen und der Hebelwirkung der Zwingen wie eine Sardinenbüchse aufgerollt. Wie das mit der Isolierung gemacht wird habe ich ja schon beschrieben.
So, damit ist dieses, von unkompetenden Behauptungen erfülltes Thema, für mich beendet.
Bei uns in Franken bezeichnet man Leute, die überall ihren Senf dazugeben, obwohl sie keine Ahnung haben als "Dampfplauderer" !
Und mit solchen möchte ich nichts zu tun haben. Ich möchte einfach nur denen, die sich nicht so gut auskennen und Fragen stellen, so gut wie möglich aus der Ferne helfen.
Kurt

dieter2 am 11 Sep 2007 14:03:39

Ich würde das Womo ganz einfach ins Herstellerwerk fahren und sachgemäß reparieren lassen.
Die wissen was gemacht werden muß um den originalen Zustand wieder herzustellen.
Da gibt es dann warscheinlich auch eine Dichtheitsgarantie.
Mit einer zweiten Dachhaut währe das Womo nicht mehr das Alte,
Weniger Zuladung,das Blech wiegt bestimmt 50-60 Kilo,Schwerpunkt wandert nach oben.

Dieter

jonathan am 11 Sep 2007 14:17:04

Wer sich die Mühe gemacht hätte, und einmal Kurts Beiträge zur Instandsetzung von Wohnwagen und Mobilen, mit begleiteten Fotos zusätzlich dokumentiert, hätte sich hier mal ganz gepflegt zurückgehalten mit unqualifizierter Kritik an dessen Äusserungen !
Danke, Kurt, daß du uns hier mit so vielen Praxistips weiterhilfst-und ärgere dich nicht !

Werner

reiko am 11 Sep 2007 14:47:32

Kurt ärgere dich nicht.....

Gast am 11 Sep 2007 16:40:56

Hallo Kurt,

mag sein, dass Du mehrjährige Berufserfahrung und auch Schulungen hinter Dir hast. Bevor Du aber auf Deine Aussagen beharrst solltest Du Dir aber doch die Mühe machen die verschiedenen Herstellunkstechnicken von Sandwichwänden und Sandwichdächern betrachten. Bei einigen Modellen mag die von Dir beschriebene Vorgehensweise funktionieren, bei vielen aber eben nicht. Bei Concorde funktioniert es eben, wegen den bereits von mir beschriebenen Gründen nicht! Diese von Dir s.g. "Dampfplaudereien" habe ich übrigens direkt von einem Montagemitarbeiter bei Concorde erhalten. Denke der wird genügend Ahnung haben um dieses beurteilen zu können. Weiterhin habe ich einen sehr guten Bekannten, welcher seit gut 15 Jahren in einen Caravanbetrieb als Werkstattmeister tätig ist. Meine Weisheiten habe ich somit von Fachleuten bezogen.

Darum geht es aber gar nicht! Mir ist vielmehr daran gelegen, dass sich Uwe auf keine Experimente einlässt. Er hat als geschädigter das Recht auf eine ordentliche Reparatur und diese sollte nach Möglichkeit bei Concorde durchgeführt werden, da er mit Flickschustereinen bestimmt nicht glücklich wird. Das Concorde das komplette Dach wechseln möchte ist mir klar. Denn - zu Recht - können die nur so für ihre Arbeit den Kopf hinhalten. Ob Deine Ausführungen O.K. sind kann jeder für sich selbst beurteilen. In letzter Konsequenz muss auch Uwe selbst entscheiden wie es weitergehen soll.

Tut mir leid, wenn ich Dich mit meinem Beitrag in Deiner Ehre verletzt habe.


Seppl

fuzzy am 11 Sep 2007 17:10:48

nehmen wir mal an es wäre ein pkw

das mindeste was ich als geschädigter verlangen kann wenn mir einer in den Kotflügel reinrauscht ist daß das Fahrzeug wieder so hergerichtet wird wie es vorher war.

d.h. kotflügel wird rausgetrennt, neu eingesetzt, lackiert und fertig.
rechne ich nach kostenvoranschlag abzügl. mwst. ab, oder reiche die rechnung der werkstatt ein.

nehmen wir mal an das Dach wäre beim PKW beschädigt, so wäre das doch nicht mehr zu reparieren, heißt wirtschaftlicher Totalschaden.

kein mensch käme auf die Idee auf den Kotflügel oder auf das Dach ein Blech oder ein stück GFK zu schrauben, leimen oder kleben.........

aber beim womo soll das gehen ?????????????


wofür zahle ich denn so horrende summen an vers.prämien ?

nehme nochmals mein posting von seite 2 :

fuzzy hat geschrieben:das wird für den Verursacher resp. Versicherer mal richtig teuer !

Laß Dich da auf nix ein !!!!

Denk an die Langzeitfolgen wenn da nur gefummelt wird.

Beim PKW wurdest Du auch kein Blech draufsetzen lassen.

Bei mir ist mal einer hinten reingefahren, eigentlich garnicht so schlimm, aber das komplette Heck ist ein Teil. Schaden 7000 € gegnerische Vers. hat anstandslos bezahlt. ist jetzt 3 Jahre her. Womo war da schon 13 J. alt.

Das würde ich nur bei concorde machen lassen.

Uwe1812 am 04 Okt 2007 16:47:25

Hallo
Nach einigen Druck vom Anwalt und mir wurde von der Dekra ein neues Gutachten erstellt Gesamtschaden 19615 € also wirtschaftlicher Totalschaden.
Wiederbeschaffungswert wird mit 28.800 € angegeben, Restwert gleich 15680 € Untern Strich bekomme ich also ca. 13200 € , aber kein neues Dach was jetzt, neues Wohnmobil kommt nicht in Frage.
Uwe

Administrator am 04 Okt 2007 16:58:26

Klingt doch gut! Viel Geld und trotzdem noch ein Womo..........
Investiere 1000 Euro davon in ein gutes Stück Alu-Blech und einen begabten Schrauber oder Bootsbauer und laß es mit Sikaflex aufkleben und lackieren.
Gut gemacht sieht man das nicht dolle und das Womo erfüllt weiterhin seinen Zweck und ist dicht.
Vom restlichen Geld kaufst Du Deiner Frau ein kleines Cabrio und alle sind glücklich..... :wink:

jonathan am 04 Okt 2007 17:41:50

So, wie Dirk es schreibt, würde ich es auch machen: Vom Fachmann den Riss großflächig überlappend kraftschlüssig verkleben lassen und das Restgeld anlegen für den irgendwann einmal auftrtenden Fall des Wertverlustes beim Verkauf. -Oder ebe doch das Cabrio...... :P

Werner

Michael 2000 am 04 Okt 2007 17:47:15

Hallo Uwe

Habe gerade den gesammtem threat gelesen.
Nach allem hin und her würde ich mich meinem vorredner anschliessen.

Das was wir nicht wissen sind deine rechtsanwaltkosten.

Wer steht für diese kosten?

Diese muss du natürlich mit in deine berechnungen einbeziehen.

Wünsche viel erfolg und eine dich zufriedenstellende lösung.

friedhelm28 am 04 Okt 2007 17:56:53

Hallo

Also, das verstehe ich nicht ganz was Dirk und Werner da schreiben. Dann hatte der erste Gutachter mit seinem Gutachten doch richtig gelegen. Wenn Ihr Dirk nun schreibt, nachdem die Versicherung die Schadenssumme erhöht hat, das man den Schaden doch mit 1000€ beheben kann.
Uwe, Du wirst schon das richtige entscheiden.

Friedhelm

Michael 2000 am 04 Okt 2007 18:13:46

@Friedhelm

Wenn ich das ganze richtig vestanden habe so ist die schadstelle dann geflickt und Dirk akzepptiert diese wertminderung da er ekonomisch
kompensiert wurde. Es verbleibt ja eine sichtbare veränderung und damit eine wertminderung.

Ostwestfale am 04 Okt 2007 18:50:11

Hallo,

ich glaube (wenn ich mich nicht irre) da läuft etwas schief.
Die Versicherung muss bis zum Widerbeschaffungswert des beschädigten Fahrzeuges ersetzen.
Inzwischen gibt es sogar Urteile, dass wegen besonderem persönlichem Verhältnis, unverhältnismässig teuren Wiedereinbauten von Zusatzteilen (na, wer hat in seinem WoMo nicht mindestens 100 kg fest über Serienausstattung installiert?) sogar bis zweistellig % über dem Widerbeschaffungswert zahlen muss.
Der Restwert ist nur von Interesse, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen, dann wird er von der Erstattung des Wiederbeschaffungswertes abgezogen.

Wenn es einfach Restwert wäre, dann wären viel mehr Unfallschäden direkt ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Wenn ich mich also richtig erinnere (bitte korrigiert mich wenn nein!) dann wünsche ich Dir einfach nur, dass die Reparatur nun im Winter glatt geht und du im Frühjahr dich auf dein neues altes WoMo freuen kannst.

Oder:
Such dir einen Händler deines geringsten Mißtrauens und versuche den Schaden dort unrepariert mit den 20 t€ abzuliefern und Dir dafür was schickes neues zu gönnen. Ob der nun billig in Polen, Russland oder sonstwo repariert kann Dir egal sein.

Viel Erfolg!

bluestar11 am 04 Okt 2007 19:19:28

Sorry das ich mich hier mal rein hänge. Ich habe nicht so viel Ahnung von Aufbauten. Ich habe mir mal den Fred hier durchgelesen und war der Meinung, das Uwe auf jedenfall das Dach neu machen soll. Als er jetzt aber geschrieben hat, da er 13... € von der VS bekommt, soll er jetzt doch nur flicken lassen :?: :?: Ihr könnt mich jetzt gern steinigen, aber da komme ich nicht ganz mit.

Advantage am 04 Okt 2007 21:24:15

Hallo Uwe,

wenn das Womo vom Dach abgesehen noch in Ordnung ist, würde ich persönlich reparieren, wir reden ja nicht von einem Hagelschaden, der im Normalfall nur ein Schönheitsfehler ist.

Reicht das Geld der Versicherung für die Reparatur im Werk ??

abo1 am 04 Okt 2007 21:36:14

hallo

ich sehe das auch so:

1.) was ist mit den aus- und einbaukosten für das zubehör, den ab- und anmeldungskosten und und und
das ist alles durchjudiziert. wenn es ein wirtschaftlicher totalschaden ist dann muss das bezahlt werden

2.) ich würde das auch grossflächig sanieren (soferne du das womo noch einige jahre fahren möchtest)
ist natürlich NICHT gleichwertig mit einem neuen dach, und vor allem entsteht ein erheblicher wertverlust aber sicher die beste lösung. grossflächig alublech verkleben, die heutigen kleber sind sagenhaftm, wenn wer ahnung von solchen reparaturen hat gibts da für die nächsten 10 jahre keinen grund zur sorge

solltest du aber auch nur den geringsten zweifel daran haben dass du mit dem womo sagen wir nochmal fünf jahre mindestens weiterfahren willst, dann nimm das beschädigte womo und die kohle und versuche bei den div händlern dafür wa sneues oder einen vorführer zu bekommen der dir wirklich liegt.

denn finanziell wäre es am aller nachteiligsten wenn du jetzt provisorisch reparierst und dann in einem jahr verkaufst. da trifft dich der wertverlust wegen des vorschadens am heftigsten

lg
g

turbokurtla am 05 Okt 2007 14:03:03

Hi Uwe
So ganz kann ich das nicht verstehen.
Wenn das neue Gutachten jetzt bei 19.000 liegt und der Wert des Fahrzeuges bei 28.000, dann ist das doch kein Totalschaden sondern kann für 19.000 repariert werden. Wenn ich mich nicht irre, lag der Preis von Concorde bei ca. 15.000 . Ich glaube, die Versicherung möchte Dich jetzt mit den 13.000 abspeisen.
Also das wäre auf jeden Fall noch einen Versuch wert, um eine anständige Reparatur von Concorde zu bekommen.
Auf der anderen Seite würde ich mir sehr intensiv, den von Dirk gemachten Vorschlag, überlegen.
Für diese 2. Variante würde ich mich entscheiden und folgendes machen.
Das kaputte Dachblech, bis zur Spoilerkante, an den ausgefransten Stellen ausschneiden, ohne die Isolierung zu zerstören. In das nun offene ca. 70x 40 cm große "Blechloch" ein neues Blech mit Caravankleber einkleben. Das kleine Stück der Rundung kann man vorher exakt zurechtbiegen. So, jetzt hättest Du wieder eine plane Fläche genau wie der Rest des Daches. Die entstehenden Stoßfugen ( ca. 1/2 - 1 cm ) sauber etwas keilförmig aufschneiden und mit Sikaflex bündig mit dem Blech ausfüllen. Eigentlich wäre es jetzt dich. An der Seitenwand hätte ich keine Angst, doch auf dem großflächigen Dachblech mit starken temperaturabhängigen Verwindungen würde ich noch etwas drüberkleben. Eine Möglichkeit wäre ein größeres Blech, das macht aber optisch keinen guten Eindruck. Ich würde mich für eine Gummimatte entscheiden, die kann man auch schön über das kleine Stück Rundung kleben. In einer zum Wagen passenden Farbe, ev. der Symetrie wegen, auf der anderen Seite auch. Ich hab heuer was ähnliches an der vorderen Rundung eines Wowa`s gemacht. Kannst Du Dir unter --> Link anschauen.
Wenn Du eine guten Monteur in Deiner Nähe findest, dann hast Du für, vielleicht 500 - 1000.- € eine fast nicht zusehende Reparatur, die fest und dicht ist. Und ohne große Auswirkungen auf den Restwert, wenn Du den Wagen noch einige Jahre fährst.
Und die restl. 12 T. kannst Du fürs spätere Neue anlegen oder das angesprochene Cabrio.
Kurt

Michael 2000 am 08 Okt 2007 02:40:51

Hallo Uwe

Weiss ja nicht wie weit du gekommen bist aber mir ging da eine idee durch den kopf.

Wie gesagt nur eine idee bei der alle forumsmitglieder mal mit denken könnten.

Die idee bekam ich als ich mein WOMO nach schweden importiert hatte.

Der schwedische TÜV verlangt im dach frischluftventile für gute umluft.
Bei den schwedischen dachlucken sind die in den dachlucken mit eingebaut.
Das deutsche importierte WOMO hatte deutsche dachlucken ohne diese ventile.
Also musste ich nachrüsten.
Ich kaufte zwei Elektrolux ventile, zeichnete einen 150mm grossen ring auf dem dach ein, sägte ein loch, setzte das ventil hinein und setzte das gegenstück von innen mit schrauben nach oben hin fest.

Nun meine frage/idee

Gibt es vielleicht irgendetwas was man auf das dach einbauen könnte was gleichzeitig zum ausschneiden der schadstelle führt?

Extra lucke? antennen? Ventile? Alarmanlagen oder was weiss ich !!


WOMOgemeinde !! Eure vorschläge sind gefragt!!!! :D

turbokurtla am 08 Okt 2007 08:18:33

Da hab ich auch schon drüber nachgedacht Michael,
doch wenn Du Dir das Bild auf Seite 1 anschaust, gibt es fast keine Möglichkeiten da was reinzubauen. In einer Seitenwand wäre es etwas anderes. Doch ist es hier 1. im Dach, 2. mit ca. 40 X 70 cm zu groß, 3. mit wahrscheinlich darunterliegenden Hängeschränken äußerst ungünstiger Platz und 4. geht der Schaden ca. 15 cm weit in die Rundung des Daches.
Also mir fällt nichts anderes ein.
Kurt

hast29 am 08 Okt 2007 08:59:58

Hallo,
verfolge euch schon eine ganze Weile.
Haben wieder dazu gelernt und wissen jetzt das wir als erstes Fragen wie hoch die Werkstatt ist.

Aber nun zu deiner Idee Michael.

Wie wäre ausbessern und noch ein Solarpaneel drauf. Fällt dann nicht auf das dadrunter repariert wurde.


Sabine

WomoTom am 08 Okt 2007 21:50:17

Hallo Uwe,

wenn Du Dein Wohnmobil in einer Fachwerkstatt reparieren läßt und die Rechnung an die Versicherung einreichst, so muss die Versicherung die Rep.-Kosten lt. Gutachten (19.615,-- €) übernehmen - evtl. sogar auch mehr. Hast Du dies schon bei Deiner Versicherung nachgefragt?
Die andere Variante gilt nur, wenn Du nicht reparieren läßt.
Die Entscheidung liegt jetzt bei Dir. Dies hat Dir aber sicherlich Dein Anwalt schon mitgeteilt.

Viele

Thomas :D

Gast am 09 Okt 2007 09:26:36

Wenn das Fahrzeug einen Wiederbeschaffungswert (ohne Dachschaden) von 28.800 EUR hat, dann dürfte die Reparatur sogar 37.440,- EUR kosten und die Versicherung müßte zahlen. Dies ist die 130% Rechtsprechung des BGH. Natürlich werden erst Recht die ca. 20.000 EUR bezahlt, dazu die Anwaltskosten und die Unkostenpauschale, vielleicht auch eine Nutzungsentschädigung (kommt bei Reizeitfahrzeugen darauf an).

Die 13.000 EUR bekommt der Geschädigte nur dann, wenn er NICHT reparieren läßt.

eurafamily, der sich hier fragt, ob der Anwalt des geschädigten schon man Schadensrecht gemacht hat ;-((

Ostwestfale am 09 Okt 2007 09:44:04

Hallo Eurafamily,

so in dieser Art hatte ich das auch im Kopf.

Auf jeden Fall kann er das Wohnmobil jetzt reparieren lassen.

Ein beweiskräftiges Foto einer erfolgreichen Reparatur muss die Versicherung veranlassen die Summe (früher mal ohne MwSt) zu überweisen.

Im Falle der Vorlage einer Rechnung muss diese bis zum Gutachtenwert von 19.000 € ohne wenn und aber, zzgl. der üblichen Nebenkosten, erstattet werden.

Sollte es teurer werden, so kann mit einem Nachgutachten gearbeitet werden (weil man nicht alle Schäden sieht wenn es noch nicht auseinander gebaut ist).

Aber auch per Gutachten ist eine Instandsetzung über den Zeitwert hinaus möglich. In dem entsprechenden Urteil stand etwas von "auch an die Macken gewöhnt", "Liebelei" zum Fahrzeug" etc.
Das dies 30% waren wusste ich nicht mehr - hatte sogar nur 20% im Kopf.


Also, dann viel Spass beim vernünftigen Instandsetzen und gutes Cruisen im nächsten Jahr.

Reisefieber am 10 Okt 2007 20:33:57

Hallo Uwe,

Wahnsinn, wieviele Kommentare und unterschiedliche Meinungen der gezeigte "Dachschaden" ausgelöst hat.

Zur Regulierung des Schadens möchte ich Dir folgende Tipps geben:

Sofern Du eine Reparatur nicht nachweist, erfolgt eine Abrechnung auf Totalschadenbasis. Heißt Wiederbeschaffungswert minus Restwert. Ohne Nachweis der Ersatzbeschaffung wird der WBW netto, also ohne Mwst. ausgezahlt. Angesichts des anhand des WBW Deines Womos abzuleitenden Alters dürfte - wenn überhaupt - nur die Differenzsteuer in Abzug gebracht werden. Diese rechnerische Größe beträgt 2,5%.

Du kannst Dein Womo auch reparieren lassen. Es liegt ein eindeutiger Reparaturschaden vor. Bei Vorlage einer Rechnung ist der Gesamtbetrag einschließlich Mwst. von der Versicherung zu übernehmen.

Weist Du eine fach- und sachgerechte Reparatur ohne Rechnung nach (entweder mit Fotos oder einem entsprechenden Reparaturbescheinigung - sinnfälliger Weise des tätigen Sachverständigen - muss die Versicherung die Reparaturkosten gem. Gutachten ohne Mwst. zahlen.

Das sind aber alles Dinge die zum täglichen Geschäft Deines Anwaltes gehören sollten.

Noch ein Hinweis:
Jede Billigreparatur, mit der Du im Augenblick Geld sparst, holt Dich spätestens beim Verkauf Deines Womos wieder ein. Das solltest Du unbedingt in Deine Überlegungen einfließen lassen.

und viel Erfolg wünscht Dir

Uli

Uwe1812 am 25 Okt 2007 18:34:30

Hallo
Aktueller Stand
Schadenverursacher zahlt nicht, Klage wird eingeleitet, Versicherung (falls überhaupt vorhanden) wurde mir auch noch nicht mitgeteilt. Bin mal gespannt wie lange sich die Aktion noch hinzieht.
Uwe

jonathan am 25 Okt 2007 19:10:30

Hallo, Uwe!
Das ist ja ein starkes Stück!!! Aber dies ist teilweise mittlerweile die Zahlungsmoral in Deutschland-und die sich ändernde Form des Umgangs miteinander !!! Mit welcher Begründung wird denn die Zahlung verweigert(falls du das überhaupt z.Zt. hier schreiben darfst-da schwebendes Verfahren) Ich erlebe solche Dinge hier auf unserem Hof leider andauerd-wenn auch in deutlich geringerem zahlenmässigen Rahmen. Beispiel(hier etwas off topic): Ein Schüler tritt ein komplettes Holz-Doppelstockbett im Wert von 600 Euro "nur so aus Bock" zusammen. Den Eltern die Schadenersatzsumme zugestellt: wütender Anruf, ich solle mir meine Forderung gern in den ....schieben-von Ihnen käme nichts-sind auch nicht versichert, und damit basta. Aufgrund meiner Ankündigung, die Forderung auf dem Rechtsweg einzutreiben, kamen lediglich Beleidigungen und die Aussage, daß sei ihnen(den Eltern) völlig egal-ihr Sohn dürfe ruhig mal seinen Kräften freien Lauf lassen und immerhin hätten sie ja für den Aufenthalt(im Rahmen einer Klassenreise) bezahlt und damit müsse ich eben für die entstehenden Schäden aufkommen.
Frage: Wie soll bei diesem Verhalten der Eltern das Kind etwas anderes lernen???? So siehts hierzulande manchmal leider aus.

Werner

LowCostDriver am 25 Okt 2007 19:44:27

Uwe1812 hat geschrieben:Hallo
Aktueller Stand
Schadenverursacher zahlt nicht, Klage wird eingeleitet, Versicherung (falls überhaupt vorhanden) wurde mir auch noch nicht mitgeteilt. Bin mal gespannt wie lange sich die Aktion noch hinzieht.
Uwe


Ach du sch***
und dabei warst du doch in einer namenhaften Werkstatt!
Kaum zu glauben...

Berichte bitte weiter!

hast29 am 25 Okt 2007 19:48:01

Hallo Uwe,

ist das Dach schon repariert?
Wenn du jetzt Klage einreichst kann die ganze Geschichte ja noch ewig dauern - oder?

Ist es möglich das Dach über deine Vollkasko "vorfinanzieren" zu lassen???

und viel Glück weiterhin

Sabine

Ausderasche am 25 Okt 2007 20:42:51

Oh Mann, Uwe!

Mein Beileid! Jetzt wird es wahrscheinlich endlos kompliziert, wenn das Thema Nutzungsausfall auch noch dazu kommt.

Viel
Frank

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