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Außenwandaufbau mit Styrofoam zu empfehlen?


ingemaus am 07 Nov 2007 13:24:16

Hallo Fachleute!

Ist der Aussenwandaufbau mit Alu und Styrofoam zu empfehlen ?
Dabei wird doch von außen nach innen Alu und darauf selbstausschäumender, klebender Kunststoff Styrofoam aufgebracht und zum Schluss innen mit Holz oder Kunststoff abgedeckelt. Ist diese Variante gegenüber nur lose eingelegtem Styropor, wobei ich nicht weiß ob es heute überhaupt noch so verbaut wird, von Vorteil. Bei Feuchtigkeit kann doch dann das Wasser nicht oder kaum in den Wandaufbau laufen oder ziehen? Welchen Wand - Aufbau haltet ihr für den Besten ! Wer hat in der letzten Zeit gewechselt und kennt aus eigener Erfahrung Vor- Nachteile von Wandaufbauten?.

Danke und tschüss sagt ingemaus

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rapid am 07 Nov 2007 13:48:24

Ist denn nicht GFK meist mit Styrofoam gekoppelt und bei Alu das Bretter
und Styropor Fachwerk? Letzteres hatte ich nie selbst, hätte ich mir auch
nicht gekauft (bei alledem, was man auch hier so hört), weiss aber jetzt
von ersterem, dass GFK Styrofoam Sandwich sehr gut isoliert und wohl
auch weitestgehend gegen Fäule bei Wassereinbruch resistent ist.
Wie auch anderst, das Wasser kann nicht so weit und es ist ja auch
nichts organisches vorhanden... Stabilitätsvergleich, keine Ahnung,
mein Dach ist jedenfalls laut Hersteller guten Gewissens begehbar.

rapid

abo1 am 07 Nov 2007 13:54:28

hallo

ich glaube aus gründen der temperaturausdehnungen und der umweltresistenz (ein blödes wort eigentlich ..) ist GFK aussen und ein nicht saugender schaum als innenträgermaterial ideal.

solche platten gibt es auch mit eingeschäumten alu-leisten als stabilitäts verstärkung (dach etc)

ich saniere mein Womo gerade und räume das ganze nasse styropor und das nasse, verfaulte holz raus und verbaue compundplatten aus gfk-schaum-gfk bzw gfk-schaum-alu

innen wand belag wird teppich oder kork (ist noch nicht ganz klar)

beides - gfk oder alu innen - erscheint mir als stabil, zweckmässig und technologisch ausgereift

aussen ist wie gesagt gfk am besten

aber eigentlich ist alles besser als ein holzfachwerk .....

lg
g

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Harry70 am 07 Nov 2007 14:08:47

Ich halte nach wie vor das Holzfachwerk mit Aluaußenhaut als die beste Konstruktion.

Warum?

- einigermaßen Gewitterschutz (!)
- bei guter Verarbeitung sehr lange haltbar
- Gewicht

Diese Gründe halte ich für wichtig, andere Leute mögen andere Gründe für GFK aufzählen können.

Bei GFK besteht die Gefahr, daß sich Risse bilden. Wenn man GFK ausreichend dimensioniert, gibt es auch selten ein Problem mit der Haltbarkeit. Aber es gibt dann ein Problem mit dem Gewicht. Also wird's dann doch lieber a bissl dünner gemacht. Außerdem wird GFK mit der Zeit spröde, erst recht, da die UV-Einstrahlung sich steigert. Wenn ein winziger Haarriß im GFK ist, ist Wasser auch gleich zur Stelle und will rein. Und es kommt rein. Und die Risse bilden sich da, wo man für gewöhnlich nicht jeden Tag hinsieht. In den Ecken oder auf dem Dach.

Im Prinzip ist es Geschmackssache, welcher Aufbau das Womo oder der Wowa haben soll. Beide Aufbauarten können lange halten oder nach fünf Jahren undicht sein. Es hängt in erster Linie mit der Sorgfalt im Werk zusammen, ob die Kiste auch nach 15 Jahren noch dicht ist, sofern man mit dem Aufbau nirgends anstößt oder dergleichen damit macht.

Ich habe mal gefragt, ob es bei unserem Womo (Knaus Sport Traveller, Bj. 04/06) irgendwelche Schwachstellen bei der Dichtigkeit gibt. Ich habe von verschiedenen Leuten die gleiche Antwort bekommen. Es gibt keine Schwachstellen, nur die hinteren Ecken der Bodenplatte sollte man im Auge behalten. Da bei uns da das Außenstaufach ist, ist diese Stelle auch geschützt.



Harry

abo1 am 07 Nov 2007 14:55:35

Harry70 hat geschrieben:Ich halte nach wie vor das Holzfachwerk mit Aluaußenhaut als die beste Konstruktion.
Warum?
- einigermaßen Gewitterschutz (!)
- bei guter Verarbeitung sehr lange haltbar
- Gewicht


hallo

gewitterschutz habe ich bei alu innen und alutraggerüst genauso

und die gute verarbeitung ist halt immer die frage. da ich selber gerade mein womo snaiere habe ich sicher dutzende bebilderte sanierungsthreats gesehen. wenn das mal auseinandergebaut ist und man sieht wie das gemacht ist meistens da wundert einen nichts mehr

bei oft nur sieben, acht jahre alten autos sind rohe holzstaffeln mit metallklammern im wahrsten sinn des wortes zusammengetackert
und direkt drauf liegt das aludach

kein wunder dass sich da alufras bildet sobald - durch die strukturelle bewegung des holzes vorprogrammiert, denn holz arbeitet ja - die erste feuchtigkeit einschleicht.

und gewichtsmässig glaube ich bist du mehrfach im irrtum

eine gleich tragfähige vollgeschäumte gfk-schaum-gfk wandkonstruktion hat ein garantiert wesentlich geringeres gewicht als die summe des styropors, der aluwand, der innnelage holz und des holzbalkengerüstes beim herkoemmlichen bau - das ja bei der vollgeschäumten wand nicht benötigt wird.

ich saniere wie gesagt gerade mein womo und habe versucht in den letzten monaten einen überblick über die gewichter zu behalten. der aufbau war mit wasser vollgesogen, das womo eigengewicht lag bei sanierungsbeginn um über 300kg über dem gewicht lt fahrzeugschein. ich habe bisher ca 2/3 des wand- und eckenaufbaues von gfk-styropor-holz auf gfl-styrodur-alu getauscht.
rund 400kg nasses, versifftes, verschimmeltes vergammeltes holz-kleber-styropor gemisch habe ich rausgerissen und entsorgt und dafür rund 190kg aluprofile, aluplatten, alunieten, schrauben, kleber und styroporplatten neu verbaut. die wandstärke (45mm) blieb dabei gleich

mehr ist zum thema "gewichtsnachteil" aus meiner sicht nicht zu sagen ...

lg
g
[/b]

Harry70 am 07 Nov 2007 15:20:42

Dann wünsche ich Dir bei der Sanierung viel Glück und daß Deine Berechnungen stimmen. Vor allem was die Dicke des GFKs angeht. Zu dünnes GFK bekommt Risse. Dickeres GFK ist schwerer.

Hm... noch was zur Berechnung. Wenn 300 kg Wasser im Aufbau waren und 400 kg nasses Altmaterial, welches 2/3 des Gesamtmaterials entspricht, entsorgt und durch 190 kg Neumaterial ersetzt wurde... dann glaube ich, liegt der Gewichtsvorteil bei diesen 2/3 gerade mal bei 10 kg. Wenn das Wasser gleichmäßig im Aufbau verteilt war. Das war es mit Sicherheit nicht, Du wirst die torfigen Stellen rausgeschmissen haben. Also dürfte die Holzkonstruktion leichter gewesen sein. Und bei den 190 kg GFK wird wohl noch eine Innenverkleidung dazukommen.

Gesetzt den Fall, daß das GFK in seiner Dicke wirklich (!) ausreichend ist, also daß nach fünf bis acht Jahren keine Risse entstehen, herrscht gewichtsmäßig etwa Gleichstand. Ist das GFK zu dünn, ist Holz gewichtsmäßig im Vorteil. Das wirst Du dann merken, wenn sich kleine Risse zeigen. Nach fünf bis acht Jahren...



Harry

abo1 am 07 Nov 2007 17:07:31

Harry70 hat geschrieben:Dann wünsche ich Dir bei der Sanierung viel Glück und daß Deine Berechnungen stimmen. Vor allem was die Dicke des GFKs angeht. Zu dünnes GFK bekommt Risse. Dickeres GFK ist schwerer.

Hm... noch was zur Berechnung. Wenn 300 kg Wasser im Aufbau waren und 400 kg nasses Altmaterial, welches 2/3 des Gesamtmaterials entspricht, entsorgt und durch 190 kg Neumaterial ersetzt wurde... dann glaube ich, liegt der Gewichtsvorteil bei diesen 2/3 gerade mal bei 10 kg. Wenn das Wasser gleichmäßig im Aufbau verteilt war. Das war es mit Sicherheit nicht, Du wirst die torfigen Stellen rausgeschmissen haben. Also dürfte die Holzkonstruktion leichter gewesen sein. Und bei den 190 kg GFK wird wohl noch eine Innenverkleidung dazukommen.

Gesetzt den Fall, daß das GFK in seiner Dicke wirklich (!) ausreichend ist, also daß nach fünf bis acht Jahren keine Risse entstehen, herrscht gewichtsmäßig etwa Gleichstand. Ist das GFK zu dünn, ist Holz gewichtsmäßig im Vorteil. Das wirst Du dann merken, wenn sich kleine Risse zeigen. Nach fünf bis acht Jahren...



Harry



hallo

ich habe keine ahnung wieviel davon wasser und wieviel restmaterial war, denn holz war das nicht mehr :-(

tatsache ist es war an den betroffenen stellen alles patschnass in der wand

die compundplatten gfk-schaum-gfk in 40mm stärke habe ich von einem hersteller von kühlfahrzeugen (das gfk ist je 2mm stark) ich denke dass die länger als 8 jahre halten ;-), vor allem da sie ja IN der aufbauwand stecken und die originale GFK aussenwand ja so bleibt wie sie ist.

und nochmal: dein gewichtsargument geht - zumindestens in meinem fall - wirklich völlig an der realität vorbei!
ich habe erst gestern einen rund 2 meter langen holzstaffel mit 40 x 90mm stärke der in der längswand oberhalb des gaskastens verbaut war rausgenommen und durch ein alu U-profil 40/40/40 mit 2mm wandstärke ersetzt. der - nasse aber nicht völlig vergammelte holzbalken hatte sicher so rund 7kg schätze ich, eher mehr (ist ja ein recht schweres holz das hier verwendung findet) das u-profil hat 0,6kg ...

in meinem aufbau war wie gesagt 38mm styrodur mit beidseitig ja ca 3mm pappelsperrholz verbaut. das ist wirklich sehr, sehr schwer, auch als trockener ...

inen habe ich nur 1mm alublech und drüber vermutlich kork, evt teppich
der hat schon auch gewicht, klar, aber das hätte er ja an einer holzfachwerkskonstruktion genauso ...

lg
g

edit:
die 3mm holzplatten innen/aussen waren bei mir multiplexplatten und nicht pappelsperrholz, sorry

editedit:

spezifische gewichte
GFK 1mm stark 1m2 -> 1,5kg
ALU 1mm stark 1m2 -> 2,7kg
also wovon reden wir ..?

Bergbewohner1 am 07 Nov 2007 18:25:49

Hallo Harry, des Menschen Wille sei sein Himmelreich :sorry: aber mal im Ernst, es gab Serien am Anfang wo mit GFK begonnen wurde zu bauen(aus rechtlichen Gründen möchte ich keine Hersteller nennen)die bekamen Risse durch die gesammta GFK-Wang, dann gab es wieder Hersteller bei denen waren Haarrisse im Gelcoat, das muß man unbedingt auseinander halten.
Bei Haarrisen im Gelcoat besteht absolut keine Gefahr, zumal die meisten Wände eh nach lackiert werden und deshalb eine Schädigung durch UV-Strahlung nicht mehr besteht. Hat man mal Schäden an der Außenhaut kann man sogar selbst die Stellen, bei bißchen Geschick, reparieren.
Fast alle Jachten sind aus GFK gefertigt und extremen Belastungen ausgesetzt, habe noch nicht gehöhrt, daß sich das GFK nach wenigen Jahren zersetzt oder bei Wellengang zersplittert.

Harry70 am 07 Nov 2007 18:40:06

Wird im Womo-Bau normalerweise nicht Pappelholz verwendet? Das ist im Verhältnis zur Stabilität relativ leicht. Deswegen wundert mich ein 7 kg schwerer Balken bei 2 Meter Länge...

Wie ich ja schon an anderer Stelle geschrieben habe - ob GFK oder Holz, es ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Unser alter Dethleffs A521 (oder A522, ich weiß es nicht mehr, er hatte hinten eine zweite Dinette, die man zum Bett umbauen konnte) wurde erst nach 16 (!) Jahren undicht. Wir haben die Kiste das ganze Jahr verwedet, sind also auch im Winter fleißig gefahren. Die Gurke hatte gute 300.000 km drauf und hat ganz Europa und sogar Teile Asiens und die dortigen Schotterpisten gesehen.

Die Undichtigkeiten beschränkten sich auf den Einstieg und eine Ecke des Alkovens. Aber Torf war noch keiner drin.

Die Sache mit dem Gewicht muß man als Ganzes sehen. Klar ist ein Aluprofil leichter als das Gegenstück aus Holz. Aber ist ein fertiger GFK-Aufbau wirklich leichter als ein äquivalenter Fachwerkaufbau?

OK, 2 mm GFK ist ein Wort, das dürfte halten. Ich bin aber gespannt, wie das Gewicht des Mobils aussieht, wenn es fertig ist.



Harry

rapid am 07 Nov 2007 18:51:56

@ Harry

Komisch, ich kann und kann einfach nichts im Netz finden,
wo es über durch Nässe zerstörte GFK Aufbauten geht.
Bei'm Gebälk schaut das so was von ganz anderst aus...

Wir werden vermutlich manipuliert, jawoll und hurra.

rapid

Harry70 am 07 Nov 2007 19:12:10

Schade, ich hätte gedacht, daß man in einem Forum, in welchem sich erwachsene Leute befinden, besser diskutieren kann. Falsch gedacht.

Gute Fahrt und tschüß

Harry

abo1 am 07 Nov 2007 20:09:31

Harry70 hat geschrieben:...
Ich habe mal gefragt, ob es bei unserem Womo (Knaus Sport Traveller, Bj. 04/06) irgendwelche Schwachstellen bei der Dichtigkeit gibt. Ich habe von verschiedenen Leuten die gleiche Antwort bekommen. Es gibt keine Schwachstellen...



hallo

naja
--> Link

aber du hast es eh schon gelesen

wird wohl ein einzelfall sein

lg
g

oschivel am 07 Nov 2007 22:59:40

Als ich noch jung war, war ich häufiger mal Yachtsegeln. Soweit ich mich erinnern kann war bei den damaligen Yachten das für den Rumpf verarbeitete GfK rund 1 cm dick. Probleme mit der Dichtigkeit gabs nie (wäre mir aufgefallen :D :D :D ) Probleme mit dem Gewicht auch nciht, immerhin darf man mit Segelschein 15t Verdrängung bewegen.
Die Fa. Wanner/Silverdream stellt Wohnmobile mit einem GfK-Monocoque her, die wohl besonders leicht sein sollen. Eigentlich wollte ich mir so eines in 2-3 Jahren kaufen, bestehen da Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit? kostet immerhin rund 100K€, da sollte es länger als 5 Jahre überdauern, oder?

Viele ,
Oliver

Advantage am 07 Nov 2007 23:29:07

Hallo,

eine Bekannte hat den Silverdream gewandelt, wegen mehrmaligem Wassereinbruch. (Ausrutscher gib´s wahrscheinlich bei jeder Firma) Viel Erfahrungsberichte gibt es ja nicht, da nicht so viel Fahrzeuge im Umlauf sind.

Ich fand den Silverdream sehr durchdacht und optisch ansprechend.

Letztendlich haben wir uns für den Carthago entschieden, weil ein größeres Händlernetz und Hersteller hinter dem Markennamen steht.

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