|
13.5.04
Abfahrt 14.30 Uhr Hanau über Viernheim nach Saarbrücken. Pause Raststätte Goldene Bremm: Bruno Gassi, Peter Pipi, ich Bretagne-Landkarte gekauft (7,50). Womo steht so komisch schief - der schöne neue Reifen platt. Aber mikel weiß bestimmt, wo ne Werkstatt ist. Mikel ist in Kassel und rät zu Reifenpilot. Gibts hier nicht. Also mit 1 bar Druck (es geht nix rein) rüber auf die andere Tanke. Gibts hier auch nicht. Also ADAC, neues Ventil und weiter gehts. Jetzt stehen wir bei Chatillon sous les Cotes vor Verdun ganz allein an einen kleinen See (CP). Ein Himbi für die Nerven, Spaghetti fürn Magen und ein LecGast für Bruno, der sich am Gitterrost der Tanke das Pfötchen eingeschnitten hat. Frösche quaken, Fledermäuse fliegen, Graureiher landet direkt neben uns. Unsere Aldi-Verlängerungsschnur hat ein Frankreich-Loch. 350 km heute. klingt gut.
geht's weiter? logisch, wir waren ja 17 Tage weg :D :D :D
....und viel Spaß in der Bretagne und vor allen Dingen wünschen wir Euch so tolles Wetter, wie wir hatten. Durchgehend Sonne :razz: Wichtiger Hinweis für alle Raucher, die nach Frankreich fahren: die Kippen kosten dort stolze 5,10 Euro und das tut richtig weh.
prima, morgen sind wir auch auf dem Weg. Wir werden unsere Erfahrungen machen. Hoffentlich ist das Sprachproblem kein zu großes. Die Sprache ist überraschenderweise gar kein Problem. Die Leute sind dermaßen nett und versuchen sogar deutsch mit dir zu reden. Ein Tankwart verkündete uns total stolz: viersischsieben, und wollte wissen, ob ers gut gemacht hat.
Englisch geht auch oft. Darin unterscheidet sich die Bretagne vom restlichen Frankreich. Hallo Tipsel, hallo Mickie,
ihr seid beide zu beneiden, auch wenn bei dem einen die Reise zuende ist und bei dem anderen die "Reiselust" nun befriedigt wird.....da gibts bestimmt bald wieder viel zu Lesen und zu " :) T R Ä U M E N :) " :!: :!: :!: . Aus Zeitgründen und um Isabel (eineinhalb Jahre alt) die Strapazen einer langen Anreise zu ersparen, gehts in einer Woche vermutlich nur an die Ostsee :cry: :cry: :cry: :cry: :? :( :oops: :roll: . :wink: MichaelW Hi Michael,
muß dir vollkommen recht geben. Die Fahrt bis zum Ziel war die langweiligste lange Anreise, die wir bis jetzt hatten. Hat sich aber gelohnt. Und Urlaub mit Kleinkind ist dort wohl nix, da es so viel zu sehen gibt, dass man ständig am Rumfahren ist und der Zwerg was ganz anderes braucht. <<<Darin unterscheidet sich die Bretagne vom restlichen Frankreich>>>
Wenn das so ist , traue ich mich vielleicht doch noch mal zu unseren lieben Nachbarn. Meine bisherigen Erfahrungen war da leider zu sehr von Arroganz geprägt um wieder da hin zu wollen. :cry: Und auf den Rest des Berichts bin ich auch gespannt :razz: 14.5.04
Gegen 9.oo gings Richtung Verdun zum Biertanken/Supermarkt Cora. Sowas hab ich noch nie gesehn. Kuchentheke: Eclairs im Doppel-, 4er-, 8er-Pack, Schoko, Mokka, weiß oder gemischt. Erdbeertörtchen in allen Variationen, große bunte Torte, rund, oval, eckig...einfach alles, was machbar ist. Die Fischtheke aus Eis: alle Muscheln, die es gibt, alle Garnelensorten, Krebse, junge Tintenfische, alte, nur Körper, nur Tentakel, dunkelrote Thunfischsteaks, alle Fische, die das Meer hergibt, am Stück oder filetiert - und zu stolzen Preisen. Wer kann sich sowas leisten? Also wir nicht, nur Kanterbräu 63 Cent/Ds. und weiter gehts. Langweiligste Fahrt meines Lebens, erst Autobahn und ab Reims N 31, D 915 nach Dieppe. Die Landschaft bietet nix, nur stundenlang geradeaus. Erst kurz vor Dieppe wirds leicht hügelig und die Häuser etwas liebevoller gepflegt. Dieppe: Berufsverkehr, also nur Stadtrundfahrt und weg hier Richtung Süden - ich will die Küste sehen. Der erste Parkplatz ist unsrer. Herrlicher Blick runter aufs Meer, Sandstrand, dahinter schwarze Steine und dann die leuchtend helle Steilküste und das alles von der Abendsonne angestrahlt. Ein Augsburger Rapido hält hinter uns und fragt, ob er sich anschließen darf, sucht auch einen Stellplatz. Noch 21 km zum Stellplatz Veules les Roses durch gepflegte kleine Orte die Küste entlang. Genauso gepflegt der Stellplatz vorm CP. Zum Meer gehts allerdings ziemlich weit runter, aber dann hat man einen herrlichen Blick auf die Steilküste li + re. Nahe beim Stellplatz führt ein Weg zu einer Kanone, die mit großer Tafel an den D-day erinnert. Tief unten das Meer, das jetzt bei Flut bis an die Steilküste rankommt. 22.00 Uhr und noch hell. Gemeinsam mit den Augsburgern testen wir das Kanterbräu. Kilometerstand 765 15.5.04
Abfahrt kurz nach 10 - zuerst zum Hafen von St. Valery en Caux, im Halteverbot für Womos geparkt, weil der Stellplatz auf der anderen Seite ist. An Ständen verkaufen die Fischer ihren Fang, aber ich konnte nicht herausfinden, was man mit den kleinen schwarzen Schnecken macht. Weiter gings nach Etretat, wo die schönste Steilküste sein soll. Bei strahlendem Sonnenschein gings runter in die Stadt und urplötzlich haben wir nix mehr gesehen - Dicknebel. Nix mit Küste gucken. Also wieder rauf in die Sonne und nach Cap d'Antifer über ein Sträßchen, so schmal oder so breit wie unser Auto. Hier noch dickerer Nebel und wir konnten noch nicht mal erkennen, ob das Gebäude hier ein Leuchtturm ist. Die Küstenstraße entlang, kurz durch Le Havre, auf die A 29 und über die Pont Normandie, die von weitem aussah, wie der höchste Teil einer Achterbahn, der aus dem Nebel herausragt. War schon ein Erlebnis dort hochzufahren und überm Nebel rauszukommen. Landschaftlich bis kurz hinter Caen wieder mal flach und langweilig. Der Stellplatz in Arromanches ist zwar schön, aber hier sind wir nicht die Einzigen und man bekommt kaum die Tür auf. Also gönnen wir uns für 13 Euro den herrlich leeren Campingplatz dahinter. Das Dach der Einfahrt ist ca. 5 cm höher als unser Alkoven. Das Meer hatte um 16.oo gerade mal wieder Pause, und wir konnten weit rauslaufen und die fürchterlich stinkenden Reste des Hafens angucken. Aber beeindruckend war der Blick von hier draußen auf Arromanches und das auf einem Plateau liegende D-Day-Kino. Überhaupt ist hier alles auf den D-Day eingestimmt. Schön grün lackierte Panzer und Geschütze stehen vor dem Kriegsmuseum neben einem bunten Kinderkarusell. Ein Supermarkt wirbt mit einem lachenden Panzer, selbst die Busfahrpläne sind mit Soldaten geschmückt. Jetzt sitzen wir fast nackisch in der Sonne, binnen 2 Minuten war die Schüssel eingestellt und heute Abend gucken wir zu, wenn Max für Deutschland singt. Kilometerstand 1011 16.5.04 Sonntag
Weil Sonntag ist haben wir bis 9.30 ausgeschlafen und jetzt wird erst mal schön ausgiebig geduscht, freu. Bei Peter hats geklappt. Also freudig hingedackelt, Duschmarke vergessen, wieder hin, Handtuch? Jetzt hab ich alles, ausgezogen, aber hier stinkts. Hat doch tatsächlich einer in die Duschwanne geschissen. Also erst mal retour und frühstücken. Jetzt probier ichs in der Männerdusche - besetzt von 2 singenden Franzmännern. 10 Minuten später - Peter macht schon das Womo klar - Dusche besetzt von gackernden Weibern und ich bin fast am Heulen, hatte ich mich doch sooo gefreut. Aber im Pissoir ist noch ne Dusche, das ist meine. Schön wars. Jetzt gehts erst mal nach Port en Bessin: großer schöner Hafen, schönes Städtchen, aber das wissen auch andere und deshalb kein Parkplatz für uns und daher wieder mal nur Stadtrundfahrt. Anschließend quer durch die untere Normandie - landschaftlich ganz nett - nach Granville. Stellplatz überm Hafen, vorm Aquarium. Vom Poite du Roc herrlicher Ausblick auf Sandstrände li + re, das Meer ist wieder mal nicht da und alle Schiffe liegen auf der Seite. Spaziergang zum Hafen runter bei Kurze-Hosen-Wetter, blauer Himmel, türkisfarbenes Meer. Trotzdem fahren wir heute noch weiter, ich will jetzt den Michel sehn. Weiter gehts ein schönes Küstensträßchen entlang bis nach Avranches, dann ein Stück Schnellstraße und wir sind da. Riesenparkplatz, ca. 70 Womos, wir finden einen prima Platz in der ersten Reihe am Wasser (wo isses?) mit unverbaubarem Blick auf le Mont-St.Michel. Pause, Stühle raus und genießen. Als alle Besucher so gegen 18.00 verschwunden waren, haben wir den Berg erklommen. Das gibt mit Sicherheit Muskelkater. Jetzt sitzen wir um 21.30 noch in der Sonne und alle anderen haben sich hinter ihren Rollos verkrochen. Auf dem Platz sind insgesamt 5 deutsche Womos, davon 3 aus Hessen, sonst alles Franzosen. Kilometerstand 1186 17.5.04
8.00 Tschüß Michel. Zuerst tanken, dann gehts weiter, Fernziel Cap Frehel, entlang der Küste. Hinter Cherrueix stehen tatsächlich die von Joxy beschriebenen Womos auf dem Deich, aber der Weg zum Wasser ist uns hier zu weit. Die Küste entlang gehts weiter durch nette kleine Dörfer bis kurz vor Cancale. Hier ist ein schöner Rastplatz mit Blick auf den Hafen. Weiter gehts, immer rechts das Wasser, links die schönen gepflegten Natursteinhäuschen. Kurzer Halt an den Dünen, Haus auf einem Fels im Wasser, dann kommt St. Malo, die Stadt hinter Mauern. Jetzt weiß ich, warum alle Womo-Fahrer vom Michel Ringelpullis anhatten. Die gibts hier in jedem laden für 35 Euro zu kaufen. So, genug alte Mauern, weiter zum Cap Frehel, wo jammernde Möwen in den Felsen sitzen. die vordere Spitze vom Cap ist die lange Anna in Miniausgabe. Alles ist überwältigend und wird machen einen ausgiebigen Rundgang trotz Muskelkater. Der Stellplatz hier ist gut besucht, aber uns zu uneinladend staubig und windig. Fort Latte haben wir nur von oben gesehen, weil wir am Cap genug geturtn haben und auch keine 8,20 Euro p/P für alte Mauern spenden wollen. Jetzt brauchen wir mal Pause, Strand, relaxen. 1.300 km bisher Also Tipsel, ich kann gar nicht verstehen, dass Du von Fotos "minderer" Qualität sprachst................sind doch der absolute H A M M E R !
Viele Stellen habe ich wieder erkannt, werde Sie meiner Frau und Tochter Isabel :D zeigen, wenn Isabel älter ist :D :D. Es gibt doch kaum was schöneres, als dieses Fleckchen Erde (vom Treffen in Berlin mal abgesehen :D :eek: :oops: ) :) . von einem beeindruckten MichaelW DITO!
sind super deine bilder! ich freue mich schon auf die fortsetzung deines bericht's ! :gut: Hallo Tipsel!
schöne Fotos! und gute berichtet! man bekommt richtig Lust loszufahren! auch ich freu mich auf die Fortsetzung! vom achim Die Traumstrände Pleherel und Sables d'Or haben wir bewundert, aber leider keinen Stellplatz gefunden. Deshalb haben wir uns jetzt in St. Pabu einen Campingplatz gegönnt. Traumhafter Strand, irgendwie die Fortsetzung der o.g. Traumstrände und um die Ecke kann man sogar hingucken. Nur die Zufahrtsstraße trennt uns vom Strand. Der Lorenz sticht, Bruno hat sich ausgetobt, das Wasser ist nicht kalt, weil flach, kein Mensch da. Jetzt erst mal Irish Coffee, Crepes und Kokosmakronen.
Aber das allerschärfste: Peter steckt die Schüssel auf und sofort ist das Bild da, ohne Suchen! Ich dachte, der verarscht mich. Um 19.oo gibts Big Brother und anschließend den Sonnenuntergang aus der ersten Reihe am Meer. Um 21.47 ging sie unter. Unsere netten Schweizer Nachbarn waren auch gucken und unsere Hunde vertragen sich sogar. Jetzt ists 22.30 und wir machens Licht aus. 18.5.04
Ein Urlaubstag. Strandspaziergang, Kreuzworträtseln, Lesen, Strand, Sonnenbrandpflege, Bruno die Hundedusche erklärt und abends haben wir mit unseren schweizer Nachbarn Claudia und Reto Video geguckt, weil sie le Mont St.-Michel und St. Malo irgendwie verpasst haben. Heute war den ganzen Tag lang Ebbe, die dauert hier scheinbar länger. 19.5.04
Wieder Bombenwetter und über Val Andre gehts Richtung Pointe de l'Arcuest. Die Farbe der Häuser hat jetzt tatsächlich von grau nach bräunlich gewechselt. Über die Schnellstraße nach St. Brieuc, in Binic zum Super-U Bier tanken, die Langusten in der Theke winken noch!! Neben uns steht das Womo unsrer Nachbarn Claudia und Reto und in St. Quay Portrieux treffen wir uns nochmal. Der Zöllnerpfad fällt wegen Nebel aus und wir wollen jetzt gemeinsam zum Palus-Plage, aber die Beschilderung hier taugt nix und wir landen am Port Moguer + Plage Bonaparte, umrahmt von hohen Felsen und nur bei Ebbe erreichbar. Die 2 Darmstädter Womos vom St. Michel sind auch hier gelandet. Lag wohl am blöden Wegweiser. Aber herrliche Bucht für ne Pause. Weiter gehts zum Pointe Minard, die Schweizer hinterher. Wunderbare Aussicht auf die Felsenküste und vorgelagerte Inseln, zum Übernachten aber zu einsam. In Pointe de l'Arcuest treffen wir uns alle wieder. Die Darmstädter unten auf dem großen Stellplatz im Gewühl und Claudia und Reto und wir oben, auf dem eingezäunten Platz für 5 Euro, mit Terrasse und unverbaubarem Blick auf die Ile de Brehat. Jetzt muß ich aber endlich mal Moules frites essen mit anschließendem Spaziergang. Die Gegend hier ist steinig und rauh und unbeschreiblich schön. Morgen wollen wir gemeinsam auf die Insel. Unsere Finger stinken wie ein Hafenbecken bei Ebbe, Muscheln brauchen wir vorläufig nicht mehr und zum Desinfizieren gibts noch 2 Himbi für jeden (innerlich). Kilometerstand 1426 20.5.04
10.00 Abfahrt, Ile de Brehat liegt unter einer Nebelkappe und wir haben daraus gelernt, dass man nix auf morgen verschieben soll. über die Hängebrücke von Lezardrieux gehts dann rechts ab zum Damm Sillon de Talbert. Auch hier hats wieder Nebel und außerdem Ebbe. Die Bretonen haben die Gezeiten auf 12 Stunden umgepolt und dabei noch die Flut auf nachts, damit tagsüber die Strände größer sind, gar nicht so dumm. Nach der Nebelwanderung auf dem Damm fahren wir weiter, Claudia und Reto hinterher, zum Pointe du Chateau und le Gouffre, aber weil Ebbe ist, schäumt hier nix. Dafür lässt der aufziehende Nebel das Haus zwischen den Felsen gespenstig aussehen. Die 2 Darmstädter Womos sind auch hier. Weiter gehts durch Artischockenfelder, die von blühenden Erdwällen eingerahmt sind, nach Perros Guirec und Ploumanach. Hier ist leider wieder mal kein Parkplatz für uns, aber aus dem Auto raus sieht man auch ganz gut. Zwischen St.Michel an Greve und St. Efflam ist eine Riesenbadebucht und auch hier feiern Franzosen Vatertag mit der Familie. Am Pointe de Primel wollten wir eigentlich übernachten, aber auch hier ist wegen des Feiertages alles besetzt. Letztendlich sind wir bei Dibel auf einem Campingplatz gelandet, der allerdings wenig mit organisiertem Camping zu tun hat. Kurzer Spaziergang zur Felsenküste mit wunderbarem Ausblick und irgendwie blüht die Bretagne seit gestern wie verrückt. Alles, was wir zuhause im Steingarten mühsam päppeln, wächst hier als Blütenteppich. Nur seltsam, dass Sommerblumen und Flieder gleichzeitig blühen. 23.30 fremdartige Geräusche - es tröpfelt. 21.5.04
Abschied von Claudia und Reto. Bei uns steht Stadtrundgang Morlaix auf dem Programm. Aber es wird nur eine kurze Stadtrundfahrt, weil uns gar nicht nach Großstadt ist. Also weiter die Küstenstraße nach Carantec und anschließend nach St. Pol de Leon. Dieses Städtchen ist nach unserem Geschmack. Und als wir wieder zurück ans Womo kommen, stehen unsere Schweizer neben uns. Die Bretagne ist doch klein. Kurz noch ins Super-U und weiter nach Roscoff. Der Stellplatz hier ist so voll, dass wir nach einem kleinen Spaziergang die Flucht ergreifen. Die anschließende Fahrt durch Roscoff wird spannend: passen wir durch oder nicht, und das nach jeder Ecke. In Santec haben wir den Stellplatz beim Bauern nicht gefunden, dafür uns hier ganz schön verfranzt. Endlich wieder auf der D 10 gehts weiter Richtung Westen und hinter Plouescat gibts hinter hohen Dünen herrlichen weißen Sandstrand. Ein Kite-Surfer-Paradies. Zum Bleiben aber auch hier zu viel Trubel. Vor Lannilis kurzer Halt an einem Aussichtsparkplatz mit Blick auf Aber Wrach. Jetzt sind wir auf dem Campingplatz des Arbers bei Landeda gelandet und bei der Platzeinfahrt kommen uns Claudia und Reto entgegen. Wunderschöne weiße feinsandige Bucht mit kleinen Inseln davor. Der Wind bläst allerdings wie an der Nordsee. 22.5.04
Heute nachts hats Womo fürchterlich geschaukelt - kommt davon, wenn man Meerblick haben will und nicht hinter der Hecke steht. Jedenfalls haben wir jetzt genug von Wasser und Wind, ab in die "Berge". Über Lanillis und Sizum hoch zum Roc Trevezel + Montagne St. Michel mit schöner Fernsicht bei Hochalpenfeeling auf 380 m. Rast in Huelgoat am Lac Mühlenteich. Der Campingplatz hat noch zu. Frei stehen geht nicht, da wir Strom für Schumi brauchen. Über Brasparts und Le Faou und Crozon landen wir in Camaret, direkt am Strand und ohne Wind. CP ist zuviel gesagt. Die Fahrt hierher ging durch angenehm hügelige Landschaft. Bitte mach weiter!!!!!!
SO SCHOEN 23.5.04
Faulenzertag Tag, warten auf Schumi. Per SMS geben wir Zwischenbericht vom Rennen an Reto aus der Schweiz, der sich irgendwo im Süden der Bretagne rumtreibt. Schumi ist raus und wir fahren weiter. Pointe de Pen Hir sieht dem Nordkap ähnlich und ist echt beeindruckend. Über Quimber gehts weiter gen Süden. Vor Concarnon nochmal tanken auf der Autobahn, Luft prüfen und pfffff......bläst das Ventil unseres 2. nagelneuen Michelin-Schätzchens. Sonntag, Werkstatt zu, 3 bar sind noch drin, also weiter. In Raquenes bei Nevez sind unsere schweizer Freunde gelandet - fahren wir doch einfach schnell dorthin zu einem erneuten überrraschenden Treffen mit gemeinsamem Reifenwechsel. Anschließend haben wir uns auf Video die letzten 2 Tage angesehen und später die Zusammenfassung vom F1. 2050 km bisher Bilder gibts jetzt keine mehr, weil ich den neuen Chip mit 32 MB eingelegt habe und ab hier mit besserer Bildqualität geknipst hab. Die will leider das Attachment Kontrollzentrum nicht haben, weil zu viele Pixel :roll: Ich denke mal da haben wir zwei neugewonnene Bretagne-Süchtige, oder ??? :D Willkommen im Club! 8) Hi Andrea,
schade, dass das Aufklebertreffen nicht geklappt hat. Wir waren halt einfach zu süchtig und daher zu schnell :D Ja sehr schade! :(
Und wir haben in der Normandie rumgetrödelt, weil da grad so wenig los war und die Strände soooooo toll! 8) Aber bretagne ist klasse mit Hund, oder? Unsere haben immer noch Sand zwischen den Zehen :D Hallo Christel,
klasse Bericht und appetitanregende Fotos. Mach ruhig weiter so. :D 8)
Na, dem kann ja ganz einfach abgeholfen werden, wenn ihr dieses kleine aber feine Programm runterladet: --> Link Das ist zwar englisch, aber ganz einfach verständlich, und ihr könnt die Pixelzahl so reduzieren wie ihr es gerne hättet! Einfach genial, eine Werbung für Bretagne mit Womo.
Und die Bilder kannst Du auch als Postkarten verkaufen, wirklich TOLL :!: Hallo Christel und Peter,
ich muß euch mal zitieren: "NEID" :D :D :D Viele Jürgen 24.5.04
Wieder mal Abschied von Claudia und Reto und erst mal in die Werkstatt. Termin geht erst gegen Nachmittag, also fahren wir mit dem Reserverad weiter. Zuerst nach Pont Aven, nette Kleinstadt, leicht touristisch. Unter 10 Richtungsschildern hängt ein gelbes: Hofgeismar 1284 km. Durch den Wald gehts weiter nach Pouldu, Tourismus, Cafés, Eisdielen, Souveniers usw. Aber im Hafen schwimmen erstmals auf dieser Tour die Segelboote im Wasser und liegen nicht auf der Seite. Weiter die Küste entlang Richtung Lorient. Irgendwie sieht hier alles nach bevorstehendem Sommerstrandurlaub aus und man kann schon ahnen, was dann hier abgeht. Jetzt steht die Cote Sauvage auf unserem Programm. Über Portivy kommen wir hin und sind erstaunt, wie sich hier die Landschaft verändert. Felsbuchten, Spazierwege hoch über dem Wasser die zerklüftete Küste entlang. Der Hund bleibt an der Leine. Jetzt will ich große Hinkelsteine sehen, also Locmariaquer. 4,20 pro Person und Bruno soll im Auto bleiben. Also wollen wir die Dinger doch nicht aus der Nähe sehen und suchen unser Nachtlager und finden es am Golfe du Morbihan bei Arradon. Nach einer köstlichen Fischmahlzeit um 21.00 noch ein Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein am Wasser entlang. Tagesausklang mit einigen Flaschen Kanterbräu, die hier die enorme Größe o,25 haben und gerade mal ein Schluck drin ist. Außerdem hier an der Stelle ein Rat an die Raucher: bei 5,20 Euro vergeht einem der Spaß. Selbst einheimisches Kraut kostet 4,90. Amaliana ist gerade in Paimpol, d.h. wir treffen uns wohl erst in Nordheim und somit ist das erste zufällige Treffen zweier Forumsaufkleber in der Bretagne gescheitet. 25.5.04
Abfahrt 10.00 über Vannes N165 bis zur Ausfahrt 15 hinter La Roche Bernard, dann D4 und D50 nach Chapelle des Marais in den Nationalpark Grand Briere oder so ähnlich. Sehr schöne Fahrt durch ein Gebiet mit Sümpfen, Tümpeln und blühenden Lilien. Auf der Straße allerdings viele plattgefahrene Viehcher, und wenn man sich etwas zwischen die Tümpel wagt, plumpst andauernd irgendwas größeres (nein, kein Frosch) ins Wasser und verschwindet. Bei St. Joachim ein Abstecher nach Ile de Fedrun. Vom Parkplatz aus kann man durch ein wunderschönes Dörfchen mit weißen Häusern mit Strohdach und blühenden Vorgärten wandern. Für 12,50 Euro kann man auch mit einem Nachen durch die Sumpfkanäle fahren bzw. gefahren werden - ist uns aber zu teuer und mit dem Hund zu anstrengend, weil der ja dauernd ins Wasser will. Weiter über Nazaire bis kurz vor Guerande D774 bis Saille und dann die D92, an deren Einmündung wir 3 mal vorbeigefahren sind. Hier sind die Salzgärten. Wie die Sache funktioniert, muß ich noch mal irgendwo nachlesen. In La Turballe stehen wir jetzt auf dem CP direkt am Strand (hinter einer Hecke!) und sind gerade bei Ebbe 1 Stunde über Felsplatten gehüpft. Unser Bruno hatte ebenfalls seinen Spaß, allerdings mußte ich ihm hinterher die wunden Pfötchen in Ermangelung einer entsprechenden Salbe mit guter französischer Butter einreiben. 26.5.04
Bruno hat noch Nachwehen von der Felsenhüpferei, außerdem haben wir ihm hunderte kleiner Kletten aus dem Fell gepfriemelt. Guerande ist wie St. Malo eine Stadt hinter Mauern, aber kleiner und schöner. Heute ist Markt und ein Betrieb wie in der Drosselgasse, aber erlebenswert, besonders die Fischmarkthalle. Alle Langusten und Krebse winken, den Lobstern haben sie es verboten und die Winker geknebelt. Über St. Nazaire gings über die große Brücke über die Loire-Mündung, und dann südlich an der Loire entlang durch Ackerbau und Viehzucht und Weinberge. In Les Ponte de Cé bei Angers ist für heute Schluß. Nix geht mehr. CP Ile du Chateau. Nach einem Erholungsbierchen ein ausgiebiger Spaziergang, unserem Bruno zuliebe durch den weichen Loiresandstrand. Um 22.00 wirds schon dunkel und das Gas ist all. Diesmal nicht mitten in der Nacht, aber trotzdem kalt und dunkel und es fängt gerade an zu nieseln. Und wie es sich gehört, klemmt das Plastikdeckelchen. Km-Stand 2.588 27.5.04
Kurz nach 10.00 Abfahrt, Loire-Schlösser suchen. In Saumur stand das erste. Bis Blois warens ganze 3 Stück. Der Rest ist wohl irgendwo versteckt. Als Entschädigung wollen wir heute bei einem Schloß schlafen und laut ADAC gibts einen solchen CP bei Mer. Entpuppt hat sich der Platz als ein Luxusurlaubsplatz mit Tennisanlage, Zeltpool, Freibad und alles, was dazu gehört. Das Schloß ist nur ein etwas größeres Landhaus mit Wassergraben. Nix für uns. Jetzt stehen wir irgendwo kurz vor Orleans am linken Loire-Ufer, bzw. sitzen in der Sonne mit Milchbrötchen und Irish Coffee und sind zufrieden. 28.5.04
In der Nacht hat Bruno gebrummt und gebellt. Anschließend hats geknackt und es hat sich angehört, wie die Verriegelung der Aufbautür. Licht an und geguckt, war aber nix. Draußen auch nix. An Schlaf war jetzt bei mir nicht mehr zu denken. Plötzlich blinkt irgendwo im Womo ne rote Lampe und es surrt und - die Batterie der Videokamera ist leer. Autobahnfahrt ab Montargis bis Chalons und dort zum Schlafen auf den Campingplatz. Kilometerstand 3.104 29.5.04
Weiter über die Autobahn bis nach Luxemburg und dort an die erste Tanke. Für 37 Euro voll. PKW neben uns hat tatsächlich 3 Kanister im Kofferraum. Marlboro 2,95. Also nach Remich, auf die Bank. Kaffee 1,95, Senseo 2,15, Birne, Himbi und Kümmel je 6,70 der Liter, Marlboro-Stangen 29,50 - und Ruckzuck waren 300 Eier weg. Hier sind auf jeder Straßenseite 3 oder 4 Tankstellen nebeneinander und alle sehr gut besucht. Nun wollen wir noch bis Montag ausspannen und an die Mosel fahren. Leider haben wir nicht bedacht, dass Pfingsten ist und alle Womos Frankreichs, Hollands und Deutschlands (bis auf die Berlinfahrer) bereits hier sind. Selbst der Riesenplatz in Klüsserath ist proppenvoll. Nach einem Geheimtip eines Campingplatzbetreibers sind wir in Erden auf einem CP gelandet, der noch ein kleines Eckchen für uns frei hat. Peter guckt jetzt Schumi beim Training zu. 30.5.04
Ausschlafen war wohl nix. In Strömen bewegen sich die Massen aufs Klo-Haus zu, vor dem bereits mindestens 30 Fahrräder geparkt sind. Brunogassi, Womo klar und nix wie weg. Ausruhen können wir uns zu Hause besser. Rechtzeitig zum F1-Start sind wir gelandet. Insgesamt sind wir knappe 3.600 km gefahren. Falls ich die Pixelreduzierung noch gebacken kriege, liefer ich die restlichen Bilder nach. Hi Tipsel,
Super Bericht... und die Bilder sind genial (oder waren es doch nur gescannte Postkarten :razz: ). Vor allem KEIN Regen. Wir haben bisher 3mal Bretagne versucht und immer nur Regen gehabt. Wir wollen aber noch einen vierten Versuch starten. Nach den Bildern sogar sehr schnell.... Hi Ralf,
wir hatten uns auch auf Nordseewetter eingerichtet und Winterjacken & Co. mit. Keine Sonnencreme und demzufolge ziemlich gelitten. Es hat tatsächlich nur 2 mal nachts genieselt. Toller Bericht Christel. :zustimm: Und da das Wetter auch noch mitgespielt hat wars bestimmt nochmal so schön. :razz:
Mit dem Bericht und den tollen Fotos hast Du bestimmt einigen Appetit auf die Bretagne gemacht. :hallo: :hallo: :bindafür: :oops: Hallo Tipsel,
seit mir nicht bös, ich komm gar nie nicht zum lesen, ich bin selbst am schreiben ! Werd es halt noch nachholen. Die Geschichte "Es war einmal" hat ja 9 Kapitel und ca. 263 Seiten ! :vielposten: :D Das Bild von Dirk werd ich erst gen Ende zeigen, so in 3-5 Wochen denke ich :D Ein Paar Bilder hab ich noch kleingekriegt und zu den letzten postings nachgeliefert. Hallo Christel,
das hast Du toll gemacht. Hallo Christel, wir 3 (2Erwachsene 1Mischlingsrüde) fahren ab 20.06. für 3 Wochen in die Normandie und Bretagne. Dein Bericht hat unsere Vorfreude noch angeheitzt und wir hoffen unsere Tour wird genauso schön wie eure. Hey baddy,
Ihr könnt Vorfreude haben, und Euere Tour wird genauso schön werden. Haben noch keinen Bericht gelesen, der von dieser Ecke nicht begeistert war. :) :) :teddy: |
Anzeige
|