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Erhaltung der Womo-Batterien während des Winterschlafs?


Gast am 01 Okt 2007 12:24:07

Hallo allerseits,

meine Frage hab ich eigentlich schon in der Überschrift gestellt.

Winterquartier ist von November bis Februar/Mitte März geplant.
Unterbringung ist in einer Wellblechhalle eines Landwirtes ohne Stromanschlussmöglichkeit.
Leider ist auch keine gute Möglichkeit zwischendurch mal ans Womo ranzukommen,
da die Halle verschlossen ist und wir keinen Schlüssel haben.

Wie müssen die Batterien versorgt werden, damit sie während der Winterzeit nicht das Zeitliche segnen?
Reicht Abklemmen der Batterien oder sollte man sie sogar ausbauen?

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Ostwestfale am 01 Okt 2007 12:43:29

Hallo Marianne,

ich halte es bei meinem Boot immer so:

Jetzt wird die Batterie / die Batterien ausgebaut (hui - schwer schwer...)

Ab in den Keller
Volladen mit gutem Ladegerät
Sauber machen, ggf. Aqua Dest. nachfüllen.
Ab in eine Plastikkiste, damit keine Säure o.ä. Schaden anrichten kann
Alle 2 Monate Ladung konrollieren

Im Frühjahr: Nochmals volladen, Aqua Dest. nachfüllen
Einbauen + Losfahren

Stehen lassen mit Batterie ist mir zu gefährlich - wegen Kurzschluss, Tiefentladung, Brandgefahr, Einfrieren etc.

Beste

Michael

Gast am 01 Okt 2007 13:11:25

Ostwestfale hat geschrieben:Volladen mit gutem Ladegerät


Hallo Michael

und schon hab ich die nächste Fragen:
Was ist ein gutes Ladegerät?
Wie kann ich bei ausgebauten Batterien die Ladung kontrollieren.

Du siehst, beim Thema Batterien habe ich 0 Ahnung.

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abo1 am 01 Okt 2007 13:31:10

hallo marianne

wie oben schon richtig gesagt:

ausbauen
aufladen und servicieren
einlagern

für ein paar monate kein problem und die beste lösung

wenn die stehzeit extrem lang ist (mehr als ca fünf monate) dann sollte evt zwischenzeitlich einmal nachgeladen werden damit die zellenspannung durch die selbstentladung nicht unter den zulässigen wert von ca gut 2volt pro zelle (also die batteriespannung nicht deutlich unter 12volt) fallen kann.

das dauerspeisen der batterie über die stehzeit ist - selbst mit einem sehr modernen lader - aus verschiedensten gründen immer nur die zweitbeste variante...

ein "gutes ladegerät" ist eines welches sich beim aufladen am zustand der batterie orientiert und je nach herrschenden bedingungen ideal lädt.

in der praxis heisst das:
ein ladegerät mit kennlinien (Uiuo) welches am ende in die erhaltungsladung übergeht
es sollte für die gewünschte batterieart geegnet sein (gel bzw säure batterien benötigen unterschiedliche lade end spannungen) und über einen temperaturfühler verfügen.

es gibt relativ viele firmen die derartige geräte anbieten

je nach gewünschter ladestärke - die auch ein wenig von der Ah kapazität deiner batterie(en) abhängt differieren die preise erheblich.

genau genommen reicht für das fallweise schonende laden einer durchschnittlich grossen batterie auch schon ein 5 oder 10 ampere ladegerät wenn die ladezeit kein thema ist.

wenn du aber auch unterwegs immer wieder mal damit laden möchtest und das schneller gehen soll muss es doch etwas groesseres werden.

ich selbst habe mit dem CTEK XS 25000 mit 25 ampere sehr gute erfahrungen gemacht. kostet allerdings rund um die 250,-;
es gibt auch eine 7 ampere variante um gut 100 euro mit fast gleichem funktionsumfang

aber wie gesagt, es gibt wohl noch ein dutzend ähnlicher ladegeräte ...

lg
g

Ostwestfale am 01 Okt 2007 16:39:26

Tja, damit hat ABO1 schon alles gesagt.

Und zur Verwirrung: Was ist die beste Batterie, die man bekommen kann?












































Die, die am billigsten ist.

Die technischen Unterschiede - bei richtigem Betrieb - sind kleiner als die Preisunterschiede.
Ausnahmen: Besonders leichte Batterien, weil sonst dein WoMo überladen wird.

agu am 01 Okt 2007 21:41:54

kimbi hat geschrieben:Reicht Abklemmen der Batterien oder sollte man sie sogar ausbauen?

Mein WoMo hält zwar keinen Winterschlaf aber mein Sonnenmobil steht von Oktober bis April in einer Scheune. Ich klemme einfach die Batterie ab. Was soll denn da noch passieren ? Entladen kann Sie sich dann nicht.

abo1 am 01 Okt 2007 21:47:54

agu hat geschrieben:
kimbi hat geschrieben:Reicht Abklemmen der Batterien oder sollte man sie sogar ausbauen?

Mein WoMo hält zwar keinen Winterschlaf aber mein Sonnenmobil steht von Oktober bis April in einer Scheune. Ich klemme einfach die Batterie ab. Was soll denn da noch passieren ? Entladen kann Sie sich dann nicht.


hallo

jede batterie unterliegt er selbstentladung
ist nicht viel
vielleicht 3-4 % pro woche oder so

kann sein dass es mit dem alter mehr wird

daher ist irgendwo bei ca 4,5 bis 6 monaten meist der punkt erreicht wo die batterie nachgeladen werden sollte

lg
g

Michael 2000 am 01 Okt 2007 23:00:27

Hallo

Schliesse mich ABO zu hundert % an.

Habe ebenfalls das CTEK gerät. Jedoch nur das 7000er

Link zum eBay Artikel

Max7 Amp. ladestrom.
Habe das gerät schon 3 jahre. Es ist eine kleine wundermaschine die sogar
fast tote batterien (tiefenentladung) wieder zum leben erweckt.
Ausserdem klein und handlich.
Wenn du bereits ein festes ladegerät im WOMO hast dann brauchst du vielleicht nicht das teuerste mit 25 Amp. ladestrom zu kaufen.

Wenn du jedoch das ladegerät später auch im WOMO benutzen willst und dein budget es dir erlaubt, dann würde ich zum grossen gerät raten.

f.k. am 02 Okt 2007 09:07:44

Eine einfache und günstige Lösung ist da man so kein spezielles Ladegerät mit Erhaltungsfunktion benötigt:

Ausbauen, Laden, alle Monate mal einen Verbraucher anschliessen und entladen (nicht vollstänig aber ziemlich), wieder aufladen.

So habe ich früher meine Mopedbatterien gepflegt und so werde ich es auch im WoMo handhaben.

, Florian

abo1 am 02 Okt 2007 09:37:25

f.k. hat geschrieben:Ausbauen, Laden, alle Monate mal einen Verbraucher anschliessen und entladen (nicht vollstänig aber ziemlich), wieder aufladen.


hallo florian

kann man natürlich machen
ist aus meiner sicht nicht notwenig

im prinzip "verschenkst" du die ladezyklen dadurch

ein bleiakku "lebt" nicht von der dauernden ladung und entladung
des ist ihm egal

einzig wichtiger punkt ist, dass die zellenspannung nicht dauerhaft unter ca 12volt fallen sollte, dann da sulphatieren die platten sehr stark und das geht auf die lebensdauer

natürlich kann man dieses absinken unter 12volt auch durch monatliches entladen und laden verhindern ......
im prinzip isses aber eine fleissaufgabe

lg
g

f.k. am 02 Okt 2007 10:06:31

Vielleicht ist es bei modernen Batterien nicht mehr so wichtig - ich habe dieses Vorgehen von einem alten KFZ-Meister gelernt (Heute müsste der an die 100Jahre alt sein). Das war einer der alte Porsche Doppelvergaser nach Gehör eingestellt hat .....

Ich denke die "verschenkten" 3-5 Zyklen pro Jahr sind vernachlässigbar, so ist aber sichergestellt das die Batterie "lebt" und aktiv bleibt.

, Florian

rapid am 02 Okt 2007 10:12:56

f.k. hat geschrieben:Ausbauen, Laden, alle Monate mal einen Verbraucher anschliessen
und entladen (nicht vollstänig aber ziemlich), wieder aufladen.

Bringt nichts und du verschleisst deinen Akku schneller !!
Einfaches Wiedervollmachen reicht völlig.

So hat man bei Nickel-Cadmium Akkus verfahren (langsam sterben
die aus), da diese einem sogenannten --> Link unterliegen.
Das hat sich leider allgemein etwas eingebürgert, ist aber bei anderen
Akkus unnötig und kostet Ladezyklen. Ein Lade- Entladezyklus eines
Akkus kostet auch immer etwas Verschleiss der chemischen Substanzen.
Die grösste Gefahr für moderne Akkus ist und bleibt Überladung,
Tiefentladung, aussergewöhnliche Hitze und Kurzschluss.

Zum Thema:

Ausbauen halte ich nicht unbedingt für nötig, wenn sichergestellt wird,
dass alle Verbraucher vom Akku abgeklemmt wurden. Auch die stillen.
Kälte ist noch ein kleines Thema, aber in einer Scheune und bei unseren
Wintern dürfte das vernachlässigbar sein. An 3 Wochen -20 Grad kann
ich nicht mehr glauben.

Ab wann nachladen ist natürlich auch ein Thema, aber ein halbes Jahr
dürfte auch einem gesunden, vollgeladenen Blei Akku nicht schaden.
Die Selbstentladung ist übrigens temperaturabhängig und beträgt grob
40% im Jahr. --> Link. Warm geht es schneller.

Ach ja, um Gel Akkus muss man sich noch weniger Sorgen machen.
Selbstentladung bei 20 bis 25 Grad 0,1% der Kapazität pro 24 Stunden.
Bei kalt etwas weniger, aber bei 35 Grad werden es bis zu 0,7% !!
Also in die Sonne zum schlafen legen nix gut :-))

--> Link:
Selbstentladung - ca. 2 % im Monat, laden Sie Ihre EXIDE Gelbatterie im
Herbst noch einmal auf, dann hat sie im Frühjahr noch ca. 90 % Ladung.

rapid

agu am 02 Okt 2007 11:54:42

Bei mir hat das Nichtausbauen einen besonderen Grund.
Bau mal in einem Spider Typ 916 die Batterie aus. :D
Das machste nur einmal und dann nie wieder.

PS: nach 7 Monate Scheune springt er auf Schlag an.

Varadero am 03 Okt 2007 20:49:37

Hallo!
Auch unser Mobil parkt von 11 - 03 in der Scheune. Bisher reicht es aber immer die Startbatterie nur abzuklemmen. Der Duc startete dann immer ohne zu murren und mit viel Tatendrang. Die Aufbaubatterie blieb angeschlossen, weil die Verbraucher abgeschaltet sind über den Hauptschalter. Sie wird ja sofort geladen, wenn der Motor läuft.
Beide Batterien sind 5 -6 Jahre alt.

Schöne Winterpause!

Klaus

rapid am 04 Okt 2007 12:15:05

Varadero hat geschrieben:Die Aufbaubatterie blieb angeschlossen, weil die
Verbraucher abgeschaltet sind über den Hauptschalter.

Nicht alle !!

Z.B. das Frostschutzventil der Truma (falls vorhanden) ist unabhängig
vom Hauptschalter der Aufbauelektrik. Das braucht zwar recht wenig
Saft im Betrieb, aber es braucht. Und geht an dem Dingens etwas
defekt (z.B. die kleine Spule darin zieht Fehlerstrom), dann sind die
Aufbaubatterien gleich mit hinüber. Überwintert das Womo, schaut man
ja nicht regelmässig nach dem Füllstand der Batterien und merkt solche
Fehler vermutlich erst zu spät. Gleiches, wenn Kabelbäume im Aufbau
etwas abbekommen mit den Jahren.

Vertrauen ist gut, abklemmen ist besser ;-)

rapid.

Ostwestfale am 04 Okt 2007 12:50:59

Hallo Zusammen!

Ich kann den Ausbau nur dringenst empfehlen!

Nicht nur, dass an der Elektrik etwas kaputt gehen könnte, so besteht auch die Möglichkeit, dass eine Zelle einen Kurzschluss hat.
Dann wird diese entladen und schon bei moderaten Minustemperaturen platzt das Gehäuse.

Und selbst das Stück Kabel vom Hauptschalter zur Batterie kann
herunterfallen, weil im Sommer einer gegen den Schalter getreten hat
oder zuviel Gepäck da hineine gewürgt hat.

Dann steht dir die ganze Schwefelsäure im WoMo.
Nein Danke - der Schaden ist grösser als viele vermuten.

Ausbauen, Ab in den Keller , 1 x Laden und Pflegen,
und im Frühjahr wieder einbauen.

So schwer es auch fällt....

manni63 am 04 Okt 2007 16:20:46

Hey

Ich benutze einen Batterie-Trainer :D
Denn schließt man einfach an die Batterie an (egal ob ein- oder ausgebaute Batterie) Das Gerät schaltet autom. von laden auf entladen bzw. umgekehrt.
Auch bei meinem Motorrad (1150er BMW) klappt die super. Spingt nach 4 Monaten direkt an. Damit habe ich mir auch den nervigen Ausbau gespart :P

agu am 04 Okt 2007 16:36:56

manni63 hat geschrieben: Das Gerät schaltet autom. von laden auf entladen bzw. umgekehrt.
:P

Ist das nicht eine Standardfunktion bei einem Ladegerät ?
Laut Handbuch von meinem ehemaligen Carthago und beim jetzigen Flair macht das das Ladegerät automatisch, wenn denn 230 Volt anliegen.

Spark am 09 Okt 2007 21:39:37

agu hat geschrieben:... wenn denn 230 Volt anliegen.

:D :D

Ich baue die 3 Batterien aus (1 Starter, 2xGel) und stelle sie in die Garage, dort hängen sie am Schaudt LA 1210.

Bierkrug am 10 Okt 2007 12:43:25

Tach !

Ich habe mir von einem Kfz-Meister sagen lassen, dass die Batterie während des Ladens Gase von sich gibt, welches explosiv sei. Das hat mich bis jetzt immer davon abgehalten, Batterien zu Hause im Keller zu laden.


Andreas

abo1 am 10 Okt 2007 13:29:32

Bierkrug hat geschrieben:Tach !

Ich habe mir von einem Kfz-Meister sagen lassen, dass die Batterie während des Ladens Gase von sich gibt, welches explosiv sei. Das hat mich bis jetzt immer davon abgehalten, Batterien zu Hause im Keller zu laden.


Andreas



hallo

das stimmt nur dann wenn es säurebatterien sind und wenn sie mit einem ungeeignetem ladegerät geladen werden

beim laden mit der lichtmaschine kommt es viel öfter zu gasungen
macht dir das keine sorgen?
;-)

lg
g

Ruhpold am 28 Okt 2007 17:03:32

Hallo im Forum,

hier wird so viel über Batterieladung geschrieben, da hätte ich auch direkt mal eine Frage:

Ich wollte unser WoMi den Winter über in einer Scheune unterbringen und mittels Wochen-Zeitschaltuhr einmalig - 10 Std. pro Woche- das normale Stromkabel zum Laden anschließen. Das müsste doch auch gehen. Da werden doch gleich alle 3 Batterien geladen????

PS.: Die Scheune ist relativ weit weg, um dort öfter nachzusehen.

LG

Ruhpold

Bergbewohner1 am 28 Okt 2007 18:21:25

Ruhpold hat geschrieben:Hallo im Forum,

hier wird so viel über Batterieladung geschrieben, da hätte ich auch direkt mal eine Frage:

Ich wollte unser WoMi den Winter über in einer Scheune unterbringen und mittels Wochen-Zeitschaltuhr einmalig - 10 Std. pro Woche- das normale Stromkabel zum Laden anschließen. Das müsste doch auch gehen. Da werden doch gleich alle 3 Batterien geladen????

PS.: Die Scheune ist relativ weit weg, um dort öfter nachzusehen.

LG

Ruhpold

So ähnlich mach ich das auch, nur das ich das Kabel 20 m zum WoMo ziehen muß.
Es steht aber täglich bei mir unter Kontrolle, es kann also nicht fremd gehen.

Ruhpold am 31 Okt 2007 13:18:01

Hallo Waldtroll,

ich glaube dass wir die einzigen sind, die über den Winter das WoMi mittels Kabel laden.

LG

Ruhpold

PS.: Geht es im kommenden Jahr wieder nach Kroatien?

abo1 am 31 Okt 2007 13:56:30

Ruhpold hat geschrieben:...mittels Wochen-Zeitschaltuhr einmalig - 10 Std. pro Woche- das normale Stromkabel zum Laden anschließen....


hallo

logisch geht das
ist auch vernüftig

lg
g

pegor am 31 Okt 2007 19:47:25

Also mein Womo steht schon das 3. Jahr in einer Garage und hängt über die normale 230 V Zuleitung am Netz, so wie auf einem Stell / Campingplatz auch. ( und das von November bis März ) Ich denke doch das die Netzgeräte die Batterien schonend laden.

agu am 31 Okt 2007 20:07:24

pegor hat geschrieben:Also mein Womo steht schon das 3. Jahr in einer Garage und hängt über die normale 230 V Zuleitung am Netz, so wie auf einem Stell / Campingplatz auch. ( und das von November bis März ) Ich denke doch das die Netzgeräte die Batterien schonend laden.
Das machen die meisten Ladegeräte auch, bei einigen "Oldtimern" würde ich vielleicht vorsichtig sein. N & B und auch Carthago empfehlen bei Nichtnutzung des Mobils den permanenten Anschluss über 230V.

abo1 am 31 Okt 2007 22:48:20

hallo

die wenigsten ladegeräte sind in der lage batterien auf dauer in der schwebeladung zu halten

die frage ist halt auch WIE stark der schädigende effekt auf die batterien wirklich ist.

wie lange halten denn eure batterien bei der behandlung (über winter ganze zeit am ladegerät)?

lg
g

Spark am 02 Nov 2007 13:50:00

Ruhpold hat geschrieben:...ich glaube dass wir die einzigen sind, die über den Winter das WoMi mittels Kabel laden.

geit nit andersch - 5km Kabel sind zuviel zwischen Wohnung und WoMo :D

hamballe am 02 Nov 2007 20:15:46

ich kontrolliere regelmäßig die Spannung. Habe hierzu ein Drehspul-Voltmeter ans Fenster gestellt. Wenn die Spannung 12V erreicht wird nachgeladen.
Vom ständigen Laden halte ich nicht viel. Kostet Strom und schont die Batterie nicht gerade. Die Idee mit der Zeitschaltuhr finde ich gut, allerdings müsste man mehrere Wochen programmieren können.

abo1 am 03 Nov 2007 02:07:14

hamballe hat geschrieben:...Die Idee mit der Zeitschaltuhr finde ich gut, allerdings müsste man mehrere Wochen programmieren können.



hallo

schon, aber allemal besser nur einmal woechentlich für ein paar stunden als dauernd am saft hängen lassen ...

lg
g

hezuelro am 03 Nov 2007 10:48:26

wie lange halten denn eure batterien bei der behandlung (über winter ganze zeit am ladegerät)?


Mit meinem Schaudt Elektroblock EBL 99 C lade ich meine 2x75 A Wohnraumbatterien auch ständig. Ladekennlinie ist IUoU mit 14,3 Volt und 16 Ampere.
Die ersten beiden Batterien hielten 3 Jahre, die zweiten scheinen jetzt nach 3 Jahren auch fertig zu sein. Das finde ich ein bißchen zu wenig. Gibts es für mich eine bessere Möglichkeit? Womo steht vor der Haustür, Zeitschaltuhr etc. kein Problem, möchte nur Batterien nicht ausbauen, da ich öfter fahre.
Vielen Dank im voraus und viele
Henning

hamballe am 03 Nov 2007 19:26:14

Hallo Henning,
wie oben schon gesagt, mit Messgerät kontrollieren, bei Bedarf nachladen. So ein Drehspulmessgerät für 15 oder 20 Volt gibt es für ca 15 EUR im Elektronikgeschäft oder Versand. Die Dinger brauchen kaum Strom und keine Batterie. Für jede Batterie ein Messgerät, oder, wie ich es mache, alle Batterien zusammenschalten, ist aber etwas knifflig (beim Laden trenne ich wieder).
aus Franken von Hamballe

Advantage am 03 Nov 2007 23:18:57

Hallo,

ich habe meine Gel-Batterie immer wieder nachgeladen, wenn sie noch ca. 30 % hatte. Ansonsten war das Netzteil aus.

Die Batterie war nach 10 Jahren, als wir verkauft haben, noch TOP

abo1 am 04 Nov 2007 00:35:16

Advantage hat geschrieben:ich habe meine Gel-Batterie immer wieder nachgeladen, wenn sie noch ca. 30 % hatte. Ansonsten war das Netzteil aus.


hallo

das ist auch der richtige weg batterien zu überwintern ...

lg
g

hezuelro am 04 Nov 2007 10:14:48

Danke, scheint ja so, als ob das dauernde Laden trotz gegenteiliger Versprechens des Ladegerätesherstellers doch nicht so das wahre ist.
Also entweder vollautomatische Variante: Laden über Wochenzeitschaltuhr.
Oder manuelle bessere (??) Variante: immer kontrollieren, bis Batterie = 3o%, bzw. 12 Volt. Bei den nächsten Batterien werde ich wohl die vollautomatische Variante wählen und dann hoffentlich die nächsten 6 - 8 Jahre Ruhe haben.

Viele
Henning

wolfherm am 04 Nov 2007 10:53:15

Hallo,

habe mein Reisemobil vor dem Haus stehen und immer an 230V angeschlossen. Mache das jetzt seit drei Jahren und werde es auch weiter tun.

hezuelro am 04 Nov 2007 12:44:36

Hallo wolfherm,
habe mein Womo auch seit 6 Jahren vor dem Haus stehen mit 230 Volt. Wie schon gesagt, die ersten beiden Batterien waren nach 3 Jahren platt.
Wie ist/sind denn deine jetzt?

Teste meine zweiten Batterien gerade. Sind 2x 75 A Säure = 150 A
150 A x 12 Volt = 1800 Watt. Belaste jetzt gerade mit 100 Watt (10 Lampen a 10 Watt). Wenn Tiefentladeschutz nach 9 Stunden die Lampen ausschaltet, habe ich dann noch 50% Kapazität?? Stimmt meine Rechnung oder kann mir jemand helfen?

Henning

hezuelro am 04 Nov 2007 21:11:03

So, Tiefentladeschutz (11,5 Volt) hat zugeschlagen. Batterien sind nach ca. 6 Stunden leer = 600 Watt. Mach ich jetzt einen Denkfehler, wenn ich sage, meine Batterien haben nur noch 30% Kapazität?
Schönen Sonntagabend noch

Henning

abo1 am 05 Nov 2007 01:59:23

hezuelro hat geschrieben:Mach ich jetzt einen Denkfehler, wenn ich sage, meine Batterien haben nur noch 30% Kapazität?


hallo

nein

lg
g

Gerd-R am 05 Nov 2007 07:49:36

Hallo,

leider habe ich nicht die Möglichkeit, unser WoMo auf unserem Grundstück oder in der Nähe des Hauses zu parken. Es steht auf einem Abstellplatz ohne Strom. Trotzdem baue ich die Batterie nicht aus, sondern schalte nur den Batteriehauptschalter auf aus. Bisher hatte ich noch nie Probleme.

Gerd

horst67067 am 08 Nov 2007 23:56:56

Hallo Michael,


ich habe das CTEK 3600 für 60.-E und bin sehr zufrieden. Reicht vollkommen aus. Innerhalb 25 h wird meine Batterie 95AH perfekt geladen. Bis zur Startbereitschaft ca. 30 MIN und es werden auch GEL-Batterien u.s.w. mit Kennlinie geladen Ich nehme mir Zeit und benötige KEIN Ladegerät das in kürzerer Zeit ( Startbereitschaft 3 Min.) das gleiche tut und ich doppelt so viel bezahlen muss.


Horst

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