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Die Entdeckung der Langsamkeit


Beduin am 08 Okt 2007 17:42:00

oder

Langsames Reisen hat den Vorteil das die Seele Schritt halten kann

Das hat Christel so ähnlich auch auf ihrer HP geschrieben, bei mir ist es die Signatur.

Für mich es mittlerweile auch der absolute Grauss wenn ich am Tag mehr als 2-300 Km fahren muss.
Ob das wohl kommt das ich es schon 18 Jahre mach?
Das ich schon so viel gesehen habe, mich jetzt auf die "Kleinigkeiten" in der Urlaubsorten besinn?
Einfach nur Ausgepowert bin und Alt werde?
Die Zeiten vorbei sind in dennen ich Stolz war von Tübingen nach Stes. Maries de la Mer nur 13 h auf der Landstrasse gebraucht zu haben?

Wie ist das bei euch, macht ihr noch (gerne) so Monstertouren?
Warum, warum nicht?
Findet ihr euch in einem der oben genannten Argumenten?

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LowCostDriver am 08 Okt 2007 18:12:42

Hi Ina,

hmm schwieriges Thema.
"Früher" ist bei mir erst 10 Jahre her, bin ja gerade mal 30.
Früher haben wir uns Freitags spontan entschlossen ans Meer zu fahren oder nach Paris.
Die Nacht fahren, tagsüber was machen (ohne Schlaf) und dann abends wieder zurück.
Ging immer super mit der Clique.
Mit der Arbeit kam auch das Geld und erstmal wuren Übernachtungen mit eingebaut.
1000km fahren am Stück (hier und da mal eine Pause) war kein Problem.
Dienstlich rausche ich auch heute noch wenn es ein muss 600-800km am Stück runter.
Kommt aber eher selten vor.

Mit dem Wohnmobil ist das was ganz anderes.
Noch immer habe ich damit das Problem, dass es für meine Begriffe eigentlich zu langsam vorwärts geht. Ja, ich bin schuldig, gehöre im PKW zur "Linksfahrerfraktion" :anonym:

Hat man früher in 4-5 Stunden seine 500km abgerissen, sind es heute nur 300-350.
Das muss man erstmal verarbeiten.
Kurz ans Meer wird dann zum Tagesausflug und die Rückreise am gleichen Tag beinahe unmöglich, wenn man noch etwas sehen will.

Was mich am Wohnmobil allerdings sehr positiv beeindruckt hat:
Man ist auch nach 8, 9 oder 10 Stunden am Steuer sehr entspannt. Dies hat so glaube ich verschiedene Gründe:
1. die guten Sitze, ich habe in noch keinem Sitz so bequem gesessen, wie in den Pilotensitzen
2. die erhöhte Sitzposition, sie trägt erheblich zur besseren Übersicht und damit zum vorrausschauenden Fahren bei
3. die langsame Geschwindigkeit, man fährt eben ohne Blinker oder Lichthupe, geht ja auch gar nicht :D diesführt natürlich zu entspanterem Puls und Herzschlag, was wiederrum zu entspannter Fahrt verhilft...

Alles zusammen ermöglicht eben eine entspanntere Reise, was allerdings zu Lasten der möglichen Fahrtdistanz pro Stunde oder Tag führt.

Meinst du das in etwa?

hast29 am 08 Okt 2007 18:31:13

Hallo Ina,

ich denke es ist das Alter, aber nicht unbedingt im Negativen gemeint.
Früher sind wir 1200 km mit dem WoWA in einer Tour gefahren. Waren dann 1 bis 2 Tage müde aber waren da...

Heute geniessen wir die lockere Anreise. Jetzt mit WOMO ist es noch angenehmer. EInfach so ein Stück fahren. Strand oder Kultur, was uns in den Sinn kommt. Gut, unsere 800 km in den Winterurlaub donnern wir auch runter, aber mir ist das gemächliche Reisen viel viel lieber.

Ich denke man wird ruhiger. Wir haben relativ jung (22/26) die Kinder bekommen. Jetzt sind die beiden schon sehr selbstständig (13/15) und wir genießen die Ruhe und entfliehen eigentlich ein wenig dem Stress zu hause.
Also, ich denke das ist völlig normal.



Sabine

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Tipsel am 08 Okt 2007 18:51:15

Uns gehts ähnlich wie Sabine. Obwohl wir bis vor 3-4 Jahren noch täglich weitergefahren sind, haben wir inzwischen gelernt, dass 2 Tage an einem Ort auch ganz nett sein können.

Auch haben wir begriffen, dass wir nach 4-5 Stunden Autofahrt den Rest des Tages noch genießen können - während wir nach 10 Stunden einfach nur platt sind und nix mehr unternehmen wollen. Und das bringt uns garnix.

Roman am 08 Okt 2007 18:55:57

Hallo Ina,

ich kann dazu nur ein klares "kommt drauf an" antworten. :P

Um ans Ziel zu kommen oder auch von dort wieder nach Hause, bin ich nach wie vor bereit große Strecken am Stück zu fahren.

Was die Distanzen am Ziel anbelangt, wurden diese im Laufe der Jahre immer kürzer.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir, wenn wir viel im Womo sitzen, nicht zwangsläufig auch viel von dem jeweiligen Land sehen.
Im Gegenteil.
Heute bleiben wir zum Teil Teil 3-4 Tage an einer Stelle und fahren dann auch nur ein kleines Stück weiter.

Manchmal verschaffen wir uns in einem Urlaub noch einen Überblick über das Land, die Region, um dann bei einem späteren Besuch uns nur noch auf ein kleines Gebiet zu konzentrieren.
Damit meine ich jetzt nicht, dass wir einmal nach GB fahren und dann später nach Wales, sondern, dass wir in einem Jahr nach Wales fahren und dann später z.B. nur in das Gebiet des Snowdonia Nationalparks in Wales.

Dadurch lernt man Land und vor allem Leute viel besser kennen, als wenn man immer nur auf der Flucht ist.




Roman

agu am 08 Okt 2007 21:57:13

Hallo Ina,
wir sehen das genau wie Du. Mehr als 300 km am Tag machen wir nur im Notfall. Irgendwie hat man nach 300 km noch etwas vom Tag.

Aretousa am 08 Okt 2007 22:05:39

Ich bin ganz klar für möglichst kleine Etappen- wobei es bei der Anreise mal etwas mehr sein darf- aber auch da selten mehr als 300 pro Tag. Ausnahme nur die Anreise zur Griechenlandfähre in Italien da sind es dann auch schon mal 500- 600 an einem Tag.
Daher auch z.B. die Bretagne als bevorzugtes Immerwieder-Reiseziel. Dort bewegen wir uns oft nur 20-30 km vom Fleck und entdecken trotz unzähliger Aufenhalte dort immer noch neue Orte und Wohltuendes für die Augen und die Seele.
Und wenn ich hier lese " Letztes Jahr haben wir in drei Wochen die Bretagne gemacht- dieses Jahr suchen wir ein anderes Ziel" grausts mich

Michael 2000 am 08 Okt 2007 22:31:47

Hallo Ina

Beide arten des fahrens kommen bei uns vor.

Ist das hauptziel gleichzeitig unser geplanter urlaubsort und wir wollen schnell dort hin, dann können wir,Sonja und ich, im prinzip nonstop von stockholm nach madrid fahren.
Langweilige und monotone autobahnstrecken sind reine transportstrecken die überwunden werden müssen.

Ist das reisen als solches unser urlaub dann fahren wir landstrassen und improvisieren viel. Teils mit reiseschilderungen teils spontan.
Schauen uns dinge auf dem weg an und übernachten bei schönen möglichkeiten. Auch wenn die uhr erst 15.00 anzeigt.

Das fahren als solches, auch lange strecken, bereiten uns/mir keine probleme.

Gast am 09 Okt 2007 00:10:19

Aretousa hat geschrieben: Und wenn ich hier lese " Letztes Jahr haben wir in drei Wochen die Bretagne gemacht- dieses Jahr suchen wir ein anderes Ziel" grausts mich


Soso...dir grausts also auch vor mir :wink:

Ich habe dieses Jahr die Normandie und Bretagne von Le Tréport bis Quiberon "abgegrast".
Allerdings mit dem Hintergrund, dass ich im letzten Jahr durch einen Ferienwohnungsaufenthalt in Hénanbihen (zwischen St. Malo und St. Brieux) "infiziert" wurde. Es war mein erster Besuch in der Bretagne und der verlangte nach mehr.
Wir beschlossen in 2007 möglichst viele Landstriche anzuschnuppern und dann ab 2008 einige Regionen detaillierter aufs Korn zu nehmen.

Und ich bin der Überzeugung, dass es richtig war.

Ich bin generell mit euch einer Meinung, dass kurze Etappen (mehr als 100km/Tag sind wir abgesehen von An- und Rückreise nicht gefahren!) wesentlich entspannter und interessanter sind, zumal man mehr vom Tag hat.

Tipsel am 09 Okt 2007 00:24:03

Hihi, wir haben auch die Bretagne in 3 Wochen gemacht.
Wir wollten halt viel (alles :D ) sehen, um uns ein Bild machen zu können. Und es war trotzdem nicht stressig, da es täglich kurze Strecken waren, wir unterwegs oft etwas angeguckt haben, den restlichen Tag ebenfalls vom Stellplatz aus noch gut nutzen konnten, und Joxy hier im Forum die Tour prima beschrieben hat.

oshatt am 09 Okt 2007 07:41:01

Ich denke, es kommt auf die Zeit an, die man für einen Urlaub zu Verfügung hat.
Bei uns sind es z.Z. 14 Tage bis max. 3 Wochen.
Wenn man dann auch einmal weiter entfernte Regionen bereisen will, geht es meiner Meinung nach gar nicht anders, als für die An- und Abreise möglichst wenig Zeit zu investieren und dann relativ gemütlich die Region unter die Räder zu nehmen.
Solange man gesund und fit ist, ist das alles machbar und muss auch nicht stressig sein.
Denn, gut geplant ist die halbe Reise und ob kurze oder lange Reise, ob viele Kilometer pro Tag oder wenige, Spaß muss es machen.

agu am 09 Okt 2007 08:40:20

Wir "machen" die Bretagne auch immer in 3 Wochen aber fast jedes Jahr und das ist auch gut so. :)

hast29 am 09 Okt 2007 08:50:12

Hi,

"leider" wohnen wir im Norden, Nähe Braunschweig /WOlfsburg.
Das bedeutet wenn wir in den Süden möchten haben wir schon mal 600 km bis München.... da fangen erst einige von euch an zu fahren!!!

Das heißt, wenn es in den Süden geht teilen wir es möglichst in 2 Etappen auf.
Zurück haben wir da mehr ruhe und fahren "langsamer" (bezogen auf die km)


Sabine

runo am 09 Okt 2007 11:25:16

Wir fahren auch nicht mehr diese "Gewaltstrecken" wie früher. Da sind wir in
14 Stunden bis Istrien oder Italien gefahren.:nein: Heute fahren wir 2 Tage und wechseln uns
beim Fahren ab. Am liebsten sind uns Tagesfahrten in ruhiger Gangart bis max. 300 km, darüber hinaus
macht es uns keinen Spaß mehr. Relaxen sollte im Urlaub an erster Stelle stehen.
In diesem Sinne Runo

hoepe am 09 Okt 2007 13:49:17

Hallo,
dieser Titel gefällt mir. So ähnlich habe ich es auf unserer letzten Tour auch gesagt. Als dauer-autofahrender-langstreckenerprobter- termingejagter Aussendienstler geniesse ich jede Fahrt mit dem Womo, da ich langsam fahren kann, Eindrücke aufnehmen kann und auch einfach anhalten kann, wann und wo ich möchte. Als ideale Strecke habe ich für mich auch so die 300-400 km Strecke entdeckt. Mit einigen Pausen dazwischen hat man auch noch was von dem Tag und kann noch was unternehmen.
Nächstes Jahr wollen wir allerdings entweder Kroatien oder Südengland machen.... und da wird es schon schwierig. Für solche Überbrückungsfahrten bis zur Zielregion bleibt wohl nichts anderes übrig.

Peter

Gast am 09 Okt 2007 13:53:02

Wir lieben auch die kurzen Strecken, allerdings kann auch bei uns der Anfahrtsweg 600- 800 km betragen, geplant wird nicht mehr. Wir schauen nur grob was uns eventuell interessieren könnte und wenn es passt schön, wenn nicht egal.
Halt einfach mehr treiben lassen, dieses Jahr wollten wir eine Nacht in Kopenhagen stehen bleiben und daraus sind dann halt 3 Nächte geworden.

Im Elsass und Burgund sind wir von unserem Womo aus auf ein Hausboot umgestiegen und da kam dann bei einem 3wöchigen Urlaub ein Strecke von jeweils ca. 300-400 km mit dem Boot zusammen. Das ist dann wirklich langsames Reisen, aber dem Wohnmobil sehr vergleichbar, wobei die "Stellplätze" im Elsass schöner sind ,als die im Burgund.

Für die Womofahrer können wir für den Burgund und Elsass Stellplätze in der Nähe von den Marinas empfehlen, da dort eine Komplettausstattung(Dusche,WC eventuell Baguette- und Käseservice) fast zum Standard gehören. Wir haben auf unseren Touren sehr viel Franzosen gesehen, die diesen Service sehr ausgiebig genutzt haben.

Dieter

Igel am 10 Okt 2007 21:54:35

Hallo Gemeinde,

wir rechnen da gar nicht. Wir fahren los. Gegend, die wir "kennen" evtl. schneller (Autobahn). Ansonsten "eiern" wir so durch die Landschaft, aber wir sind keine Verkehrshindernisse. Beispiel: im Frühjahr auf dem Weg in die Toskana, hab ich das Ortsschild Rothenburg gesehen. Mensch was waren wir lange nicht da.
Also der berühmte Zwischenstopp.
Es gibt keinen Kilometerzwang (min. oder max.)
Immer mit die Ruhe und dann mit n' Ruck
Stressfreies Reisen und Leben.
Igel

Smoky am 11 Okt 2007 08:15:54

Also ich muß euch sagen . . .

Wenn ich mit meinem kleinen Gelben unterwegs bin, habe ich automatisch Zeit :)
und mein Motto ist : "Ich bin doch auf Urlaub und nicht auf der Flucht"
Ausserdem gehöre ich zu den Autobahnverweigerern :wink:

OK - ich verstehe wenn man in 14-Urlaubstagen mit dem WoMo / WoWa Griechenland erkunden will dass man da schon weiterkommen möchte - aber braucht man nach so einem "Urlaub" nicht ein paar Tage Urlaub :?: :roll:

hast29 am 11 Okt 2007 09:16:50

Hallo,

OK - ich verstehe wenn man in 14-Urlaubstagen mit dem WoMo / WoWa Griechenland erkunden will dass man da schon weiterkommen möchte - aber braucht man nach so einem "Urlaub" nicht ein paar Tage Urlaub question.gif icon_rolleyes.gif


Genau darum gibt es Länder wie z. B. Griechenland, Spanien oder Türkei, die wir wohl erst bereisen werdne wenn entweder die Kinder nicht mehr mitkommen und wir 4 Wochen Urlaub machen können oder aber wir in "Rente" gehen (falls es das dann noch gibt :) )

Ich denke Anreise für uns 1200 bis 1500 km (in 2 oder gar 3 Tagen) und dann genüßlich durch die Gegend zuckeln. Bei meist 3 Wochen plus Wochenende haben wir so meist 18 Tage vor Ort und dann langsam zurück. Man kommt erholt an.

Einzige Außnahme der Ski - bzw. Winterurlaub. Da fahren wir die 900 km an einem Tag - nur Autobahn :( und sind dann meist am frühen Abend da.
Retour genauso. Da sind wir aber auch 10 Tage an der selben Stelle.


Sabine

fiat08 am 12 Okt 2007 11:25:32

Hallo :) ,
wir nehmen uns nur kurze Strecken zwischen
300-400 km am Tag vor. Dann sind wir
platt.
Aber wie schon oben erwähnt, wir sind im
Urlaub nicht auf der Flucht. :D

LG
fiat08 :D

Gast am 12 Okt 2007 14:31:22

Hallo,
der Weg ist das Ziel. Die Entspannung beginnt mit dem Anschnallen des Gurtes (und dem starten des Motors) :)

Wir planen eine grobe Route zum Ziel und fahren los.
Ist doch egal, ob wir Freitags oder Montags ankommen...den Ankunftstag oder Abreisetag bestimmt jetzt nicht mehr der Ferienhausanbieter oder der Hotelier, sondern wir.
Für die An- und Rückreise planen wir immer einen Zeitpuffer 2 Tagen ein, könnte ja sein, daß wir rechts oder links des Weges noch interessante Orte ansehen oder nur Landstraßen benutzen wollen.

Zu Naherholungsgebieten im Umkreis von 100 KM fahren wir Freitag-Abends los, um am nächsten Morgen entspannt und ausgeschlafen mit Rädern oder Skates das WE zu genießen.
Meistens werden erst am späten Sonntagnachmittag die Räder wieder aufgeladen.
Ich schätze diesen Luxus im WE Urlaub um so mehr, wenn ich sehe wie abgehetzt und gestresst die Sonntagsausflügler mit PKW und vollbepacktem Radträger, evt. quengelnden Kindern, verzweifelt im immer größer werdenden Chaos einen Parkplatz suchen, während wir gemütlich beim Frühstück oder Kaffee im Wohnmobil sitzen. Bitte nicht falsch verstehen, bis vor gut einem Jahr gehörten wir auch zu den "Entnervten".

Ich freue mich schon jetzt auf die Anfahrt zum Wintersport...keine Gewalttour mehr um pünktlich aber übernächtigt zum Bettenwechsel anzukommen, sondern Zwischenübernachtung im Allgäu oder sonstwo - vielleicht auch noch Besuch eines süddeutschen Weihnachtsmarktes.

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