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Wieviel kostet ein Wohnmobil tatsächlich? 1, 2, 3


Gast am 12 Okt 2007 10:40:07

hm.... also mir ist das langsam egal was der und kostet. man muss ja nicht alles auf einmal reparieren. Nur hab ich so viel mit dem WoMo erlebt, ich wollte niemals wieder anders Urlaub machen. Das mag sich irgendwann ändern, aber auf absehbare Zeit sicherlich nicht. Da wir auch ganz gerne mal mit Boot in den Urlaub fahren, und ich Ferienbunker hasse, bleibt uns nur das WoMo.

Ausserdem trifft man dabei immer so viele nette Leute !

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Gast am 18 Okt 2007 12:02:34

MatthiasG hat geschrieben:,

@pedro-hh
sowas ist meine Kragenweite, nur immer noch ein wenig teuer, ich hab doch noch niemals einen Kredit aufgenommen :P

also wer seine alte B-klasse loswerden möchte, immer anbieten, ich komm auf einen Kaffee vorbei, möglichst mit Heckkuschelecke

Matthias


Hier mal ne wirklich gute damalige S-Klasse. vielleicht Interesse Matthias??

--> Link

runo am 18 Okt 2007 15:46:42

Ja die Kosten, ich will garnicht so genau nachrechnen.
Ich bilde mir einfach ein, daß unser WoMo so 10 Euro pro Tag kostet.
(Steuern-Versicherung-Wertverlust) Dazu kommen die Kosten für Diesel,
Verschleißteile etc. Genau möchte ich das nicht unbedingt nachhalten, sonst
verdirbt man sich ja die Freude an seinem Hobby. Fakt ist, fast alle Hobbys kosten Geld und rechnen sich in den meisten Fällen nie. Wir erkaufen uns das Gefühl der absoluten Freiheit eben mit diesen Augenblicken des Erschreckens
über die anfallenden Kosten.
Fazit: Wir sollten nicht so schreckhaft sein, sondern das Leben einfach geniessen. (wir haben nur das "Eine") in diesem Sinne.
Bleibt locker Runo :D

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hast29 am 18 Okt 2007 16:26:48

Hi,

als ich eben Runos Beitrag las viel mir folgendes ein:

1 kg Schnitzel kostet beim Schlachter zwischen 8 und 10 Euro.

Wenn ich essen gehe, bezahle ich für 1 Schnitzel mit Pommes und Salat zwischen 9 und 14 Euro.

Gehe ich deswegen nicht essen????

Will sagen:

Womo ist Luxus, wie essen gehen, beides brauchen wir nicht wirklich aber es macht spaß und macht uns glücklich.

Ohne Glücklich sein wäre wohl das Leben weniger lebenswert!!!

rapid am 18 Okt 2007 16:55:36

Auch das Pauschalticket nach Sizilien für mehrere Personen von Neckermann,
inklusive Tante Emma und Onkel Oskar im Nachbarzimmer, Sauerkraut durch
Halbpension, dem Presslufthammer der Baustelle vor dem Hotelfenster,
Kakerlaken im Zimmer, Hotelverlegung wegen drohendem Maffiaanschlag,
Flugzeugentführung, Weltuntergang und nicht zuletzt die völlig überteuerte
Mietkarre, weil Urlaubsregion, kosten eine Stange Kohle.

Könnte man Nervenschonen gegenrechnen, wären wir doch
durch den rollenden Ferienhausbetrieb alle echt reich !!

rapid

Gast am 18 Okt 2007 19:19:10

Was ein WoMo letztlich tatsächlich kostet spielt eigentlich keine Rolle.
Jede(r) muss für sich entscheiden was ihr/ihm das Hobby "WoMo" wert ist bzw. was sie/er bereit ist dafür auszugeben.

Da wir uns ja nun gerade ein neues WoMo gekauft haben, war die Gelegenheit natürlich günstig um die Kosten die mit unserem bisherigen WoMo einhergingen mal aus- und umzurechnen.

Berücksichtigt habe ich den Wertverlust, ermittelt aus den Anschaffungskosten inkl. Finanzierungskosten abzüglich der nun erfolgten Inzahlunggabe. Weiterhin sind Versciherungskosten und Steuern sowie Inspektionen und Dieselkosten berücksichtigt. Außerdem nachträgliche kleiner Einbauten. Lediglich die Kosten für Übernachtungen und andere Verbrauchsmittel wie Gas habe ich nicht berücksichtigt da ich hierüber nur Teilübersichten habe.

So, nun die spannende Frage. Welche Kennzahl ist nun aussagekräftig. EUR/km oder EUR/Übernachtung oder irgendwie aufgeteilt.

Entscheidet selbst:
0,51 EUR/km bei Umlegung der gesamten Kosten auf die Laufleistung

0,21 EUR/km bei Vernachlässigung des Wertverlustes. Diesen habe ich dann auf die Übernachtungen umgelegt. Das ergibt dann zusätzlich knapp 70,-- EUR je Nacht.

Aber wie geschrieben. Dies sind nur Zahlen. Auch wenn diese anders aussehen würden, würden wir solange wir es uns leisten können nicht von unserem Hobby ablassen.

Stephan

schlabuster-1 am 18 Okt 2007 22:31:00

Is mir ehrlich gesagt piepegal was der Hobel kostet. Solange wir ne Freude dran haben fahren wir rum damit.
Der Wertverlust ist bei nem Gebrauchten eh nicht mehr so hoch, für Diesel hab ich ne "günstige" Lösung, reparieren kann ich das meiste selber, essen muß ich auch zu Hause und nicht nur im Wommi.

Und schlußendlich kann ich mir das Geld sowieso nicht mit in die Holzkiste nehmen. 8)

GoldenAisha am 18 Okt 2007 22:47:15

klavitt hat geschrieben:Hallo,

mich interessiert, wieviel die Wohnmobilkäufer bereit sind, für ihr Hobby jährlich auszugeben, rein die Unterhaltung und der zu erwartende Wertverlust des Fahrzeugs - ohne die Kosten anlässlich der Urlaubsfahrten.

Wie viele Euros / Jahr ist Euch Euer Hobby Wert und wie sieht Eure vielleicht dokumentierte diesbezügliche Bilanz in der Vergangenheit aus?



Ganz ehrlich, ich rechne nicht nach.
Wir haben in 2006 ein Neufahrzeug gekauft und werden es rein rechnerisch wahrscheinlich niemals "abfahren" können. Ist uns aber eigentlich ziemlich egal, für uns ist es ein wunderbares Hobby, bei dem wir tolle Menschen kennengelernt haben und hoffentlich weiter kennenlernen, bei dem wir schalten und walten können, wie wir es möchten und vor allem, bei dem wir komplett unabhängig sind und unseren Hund allzeit mit an Bord haben können.
Ich glaube, dass, wenn wir wirklich rechnen würden, wir ganz kurzfristig unser Mobil verkaufen müssten, da wir beruflich nicht in der Lage sind, jedes WE oder auch nur jedes 2. WE auf Tour zu sein. Ergo, besser nicht rechnen :D :D .

LG
Solveig

Dr.House am 18 Okt 2007 22:59:21

Ganz genau so sehen wir das auch !

Für mich lässt sich das nicht mit Geld gegenrechnen, was wir für einen Spass mit dem Womo haben...
Und jetzt auch noch völlig unsinnig ein neues bestellt... Dafür einen PKW abgegeben, man lügt sich hier und da dann doch ein paar € in die eigene Tasche...


Markus

GoldenAisha am 18 Okt 2007 23:07:32

rapid hat geschrieben:Auch das Pauschalticket nach Sizilien für mehrere Personen von Neckermann,
inklusive Tante Emma und Onkel Oskar im Nachbarzimmer, Sauerkraut durch
Halbpension, dem Presslufthammer der Baustelle vor dem Hotelfenster,
Kakerlaken im Zimmer, Hotelverlegung wegen drohendem Maffiaanschlag,
Flugzeugentführung, Weltuntergang und nicht zuletzt die völlig überteuerte
Mietkarre, weil Urlaubsregion, kosten eine Stange Kohle.

Könnte man Nervenschonen gegenrechnen, wären wir doch
durch den rollenden Ferienhausbetrieb alle echt reich !!

rapid


Klasse formuliert :D :D .

LG
Solveig

Leser am 19 Okt 2007 00:42:53

Wenn ich wirklich nachrechnen würde, käme bei mir folgendes raus: Äusserst günstig!!
Individualität hat eben ihren Preis, -und wären wir ohne Wohnmobil überall dort hingekommen wo wir in all den Jahren waren? Sicher nicht!
So hat sich jede DM und seit einigen Jahren jeder € für uns gelohnt, ohne nachzurechnen.

Leser

Julia am 11 Nov 2007 15:00:24

Der ADAC hat Zusammengestellt, das ein Wohnmobil mit Rücklagen für Neuanschaffung, Reparaturen, festen Kosten und ca. 2 Monate Stellplatzgebühren im Jahr ca. 7000 Euro kosten soll. Hab ich vor Kurzem irgendwo gelesen, finde es aber nicht wieder.

Wenn ich mich recht erinnere, zeigte gibt es, wenn man beim ADAC ein Mobil leiht, dies Infos, um bei einer evt. Kaufentscheidung Anhaltspunkte zu erhalten.

Julia

road-king am 20 Jan 2017 15:43:44

Das wurde eben woanders auch diskutiert !


ich !!!! rechne so :

Zinsen für 50000 € oder Finanzierung oder leasing .. oder entgangene Rendite ( etwa Aktien ) .. nehmen wir mal 2 % ( war ja nicht immer so billig wie jetzt ... 1000 € /a
Wertverlust 10 % (weil die tollen Veräuserungspreise sicher auch nicht dauerhaft zu erziehlen sind 5000€/ jahr
Dichtigkeitsprüfung jährlich 100 , Inspektion etwa alle 3 Jahre .. anteilig etwa 200 €
Reifen bei 10000 Km im Jahr ca 250
Versicherung 750
Steuer 250
Sprit für 10000 km 10 l/100 km *1,20 = 1200
Stellplatzgebühr bei 50 Übernachtungen .. im Schnitt mit freistehen nur 10 € angesetzt 500
10 Flaschen Gas 150
Autobahngebühren und Vignetten 150
und sonstige kleinkosten , repararturen , anschaffungen ..

Macht im Jahr bei 10000 km und 50 Übernachtungen
9500 € im JAhr
oder anders gesagt : 190 € am Tag :(

rechnet sich das jetzt ?

für mich ja .. 2 Personen , und 2 grosse Hunde ... wo finde ich da auf die schnelle ein Hotel .
und ich kann aus beruflichen Gründen nicht monatelang vorher planen , meine Freundin hat Flugangst ´, und ich liebe die kurzentschlossenen Reisen

MIR ist es das immer wert

LG

Klaus

leoline am 20 Jan 2017 16:26:41

Ich finde, gerade das ist für mich der Vorteil meiner rollenden Ferienwohnung: Es ist mein Bett, da hat kein anderer drin zu schlafen, es ist mein Klo, da geht auch kein anderer drauf, es ist mein Auto, und da fährt auch niemand anderes . Das ist es für mich schon wert, die Kosten dann eben auch allein zu tragen. Aber wen es nicht stört, warum nicht?

Gast am 20 Jan 2017 16:27:08

Julia20539 hat geschrieben:...Sie hat Ihr Fahrzeug seit Sommer 2016 auf der Internetplattform XXX hochgeladen. Da kann sie ihr Fahrzeug wohl an Privatpersonen vermieten....

...Ich finde das ist eine tolle Idee wenn man sein Fahrzeug nicht das ganze Jahr über nutzt.

Das finde ich nun gar keine gute Idee. In mein Wohnmobil kommt niemand Fremdes rein, dass ist absolut privat.

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass bei gewerblicher Nutzung der Versicherungsbeitrag deutlich steigt und die Einnahmen zu versteuern sind, erzeugt allein der Gedanke daran, dass fremde Personen in meinem Bett liegen oder meine Toilette benutzen, in mir relativ starkes Unwohlsein. Kaum auszudenken, was die alles kaputt machen oder hinterlassen können.

Selbst wenn man keine Bedenken hat, sein Eigentum mit Fremden zu teilen, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich das rechnet.

rolf51 am 20 Jan 2017 16:43:46

Hallo,
mal anderes herum gefragt. Rechnet sich ein Hobby überhaupt oder sollte es sich rechnen?

mercurius46 am 20 Jan 2017 17:01:07

Hallo Fred,

der Thread ist ja jetzt schon 10 Jahre alt, aber das Thema ist immer wieder interessant!

Realistisch betrachtet kostet lt. Hersteller- und Händler-Verband die Anschaffung und der Unterhalt eines Wohnmobils je nach Kategorie zwischen EUR 1,- und EUR 2,- per gefahrenem Kilometer. Will sagen: Bei durchschnittlichen 10.000 bis 20.000 km/Jahr sind das zwischen EUR 10.000 oder 20.000 pro Jahr - meint: mindestens EUR 800 freies Geld/Monat. Alles Andere ist Augenwischerei - es sei denn, man betrachtet den Wertverlust eines Fahrzeuges (Motto: Wir kaufen und später eh' nichts Neues...) als Finanzierung eines Hobbys.

PS: Mach' Dir nichts vor...

Gast am 20 Jan 2017 17:10:35

rolf51 hat geschrieben:mal anderes herum gefragt. Rechnet sich ein Hobby überhaupt oder sollte es sich rechnen?

Kurz und knapp.... NEIN! :nein:


19grisu63 hat geschrieben:Das finde ich nun gar keine gute Idee. In mein Wohnmobil kommt niemand Fremdes rein, dass ist absolut privat.

Keine Diskussion! :daumen2:

Alter Hans am 20 Jan 2017 17:50:45

mercurius46 hat geschrieben:Realistisch betrachtet kostet lt. Hersteller- und Händler-Verband die Anschaffung und der Unterhalt eines Wohnmobils zwischen EUR 1,- und EUR 2,- per gefahrenem Kilometer. Will sagen: Bei durchschnittlichen 10.000 bis 20.000 km/Jahr sind das zwischen EUR 10.000 oder 20.000 pro Jahr -


Hallo miteinander,
wenn man genug Geld hat muss sich ein Reisemobil nicht rechnen. Da geb ich Euch völlig recht.

Ein Reisemobil kann sich aber durchaus rechnen.
wenn es sehr lange gehalten wird, es nicht groß ist, es sich sparsam fahren lässt...Und wenn es auch alltäglich verwendet wird (also als Zweitwagen oder gar als einziges Fahrzeug eingesetzt wird).

Anbei mein eigenes Beispiel: (aus einem anderen Forum kopiert):
Und es ist ganz bestimmt korrekt ermittelt.

"wieder mal eine Zwischenbilanz zum 31.12.2016: (als Fortsetzung vorangegangener Zwischenrechnungen aus den Vorjahren)
(Der T4 wird hier als Kfz betrachtet.)
Knapp 289 Tkm seit Erstzulassung in 2001.
In 2016 ca 12 Tkm: Reisen ins Trentino und zwei mal Sylt. Kürzere Reisen nach Venedig, Tessin und Bodensee. Einige Ausflüge. Alltagseinsatz. Insgesamt 122 Übernachtungen.

Kosten und Werkstatt:
Drei unplanmässige Werkstattaufenthalte (ohne Abschleppen). Einige, zT vorsorgliche, Verschleissreparaturen:
Bremse hinten kpl. überholt und gängig gemacht. Wasserpumpe, Zahnriemen, Glühkerzen, Lima, Antriebswelle vo., Starterakku, Scheinwerfer. Zusammen 3.356 €.
Gesamtkostensumme incl. Abschreibung, aber ohne Einrichtungsreparaturen, seit Beginn: 38 Ct/km . Erstmals wieder angestiegen. Aber nur wenn die Inflationsrate nicht berücksichtigt wird.
Davon laufende Betriebskosten (ohne Steuer, Versicherung und Abschreibung) 17 Ct/km, davon Diesel knapp 10, sowie Kfzreparaturen und Reifen gut 7 Ct/km.
Plus ca 0,6 Ct/km für einrichtungsspezifische Reparaturkosten: In 2016 neues hochwertiges Ladegerät sowie Elektrozusatzheizer und Kleinigkeiten.
Dieselverbrauch knapp 8,7 l/100 km. Etwas höher durch schnellere Fahrweise.
Kaum Schäden an Aufbau und Einrichtung.
Bisher keine Filterprobleme DPF (seit ca 62 Tkm) obwohl die Freiblaserei lästig ist.

Der T4 läuft einwandfrei mit voller Leistung (erste Kupplung, keine Motor- und Getrieberep. ausser KD). Reifenlebensdauer jeweils knapp 100 Tkm. Leichte Anzeichen für "Weichwerden" von Fahrgestell und Aufbau. (Fahrerhaustüren klemmen leicht wenn der T4 zum Reifenwechsel aufgebockt wird.)
Keine Nebengeräusche vom Fahrzeug und Aufbau.
Wir hoffen weiterhin auf problemlose Reisen. An Ersatz des Fahrzeugs denken wir nicht.

Sorge bereitet mir, dass die Ersatzteilversorgung von VW jetzt schon zurückgefahren wird. Das könnte für uns mit dem syncro kritisch werden.
Deshalb werde ich den kalkulatorischen Restwert wieder erhöhen so dass er in drei Jahren auf null geht.


Nachtrag:
bisher hat mir die Ersatzteilversorgung noch keine Probleme bereitet.

Für die og Kosten haben wir in 15 Jahren ca 2000 Übernachtungen für zusätzlich rund 18 € je Nacht bekommen anstatt Hotelkosten zu bezahlen.

Unser Polo, der neuer ist und weniger gefahren wird kostet uns mehr pro km.

skytwo am 20 Jan 2017 18:09:42

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
mal anderes herum gefragt. Rechnet sich ein Hobby überhaupt oder sollte es sich rechnen?

Kommt darauf an was man darunter versteht, versteht man darunter das ein Hobby einem Spass, Freude und Glück schenkt, dann rechnet es sich in meinen Augen. Wir freuen uns Heute schon das es Morgen wieder führs Wochenende los geht. :D
LG Bernd

fuchsroere am 20 Jan 2017 19:02:08

Bei den Kosten ist es bei allen Wohnmobilisten wohl ähnlich.
In einem Wohnmobil fahren, leben, oder Reisen ist doch ein Lebensabschnitt der mit Werten nicht aufgerechnet werden sollte.
Wir für unseren Teil haben niemals ob Zelt, kleinem Wohnmobil oder Liner, jemals bei der Kaufentscheiung nachgedacht was uns eine Nacht kosten würde.
Camping ist halte eine eigene (die schönste) Lebenseinstellung.

Rudieins am 20 Jan 2017 19:24:44

Hallo,

mein Vater war immer der Meinung, dass ein Hobby kein Geld kosten darf. So wurde ich erzogen. Daran habe ich mich immer gehalten und das hat auch gut geklappt. Meine Hobbys brachten sogar noch einiges ein. Und viel Spass obendrein.

Seit wir Rentner sind haben wir ein Wohnmobil und das Hobby kann uns jetzt was kosten, denn wir brauchen dafür nicht mehr zu arbeiten.

Gruß Rudi

andwein am 21 Jan 2017 17:42:35

road-king hat geschrieben: rechne so :
Zinsen für 50000 € oder Finanzierung oder leasing .. oder entgangene Rendite ( etwa Aktien ) .. nehmen wir mal 2 % ( war ja nicht immer so billig wie jetzt ... 1000 € /a oder anders gesagt : 190 € am Tag
LG Klaus

Allerdings sollte man das Wort "tatsächlich" auch beachten und nicht nur die Kosten sondern auch die Einsparungen an anderer Stelle in die Betrachtung mit einbeziehen.
Für Ihren Urlaub gibt eine dreiköpfige Familie ca 80-120 Euro pro Tag an Übernachtungskosten aus ( 1x DZ mit Zusatzbett, ohne Anreise, ohne Verpflegung). Dann bleiben von den 190 € ca. 90€ an Restkosten übrig.
Mit zwei Kindern oder älteren Kinder werden zwei DZ fällig, dann geht es sich auf
Meine, sehr günstig betrachtete Übernachtungskostenrechnung, Gruß Andreas

rkopka am 23 Jan 2017 13:26:34

Rudieins hat geschrieben:mein Vater war immer der Meinung, dass ein Hobby kein Geld kosten darf. So wurde ich erzogen. Daran habe ich mich immer gehalten und das hat auch gut geklappt. Meine Hobbys brachten sogar noch einiges ein.

Das schränkt aber die Hobbywahl extrem ein. Außer Spazierengehen von zuhaus aus, fällt mir kaum was ein. Selbst Sammeln von gratis Artikel (Briefmarken) braucht z.B. Alben oder sonstige Aufbewahrungsmittel. Laufen verbraucht Schuhe...
Auch Hobbies, die was bringen können, wenn man etwas herstellt, das sich verkaufen läßt oder als Ausbilder tätig ist, beginnt man nicht in der Stufe sondern erstmal mit Ausgaben für Ausbildung oder Werkzeug, Material usw. Nur wenn man dabeibleibt und einen gewissen Level erreicht, bietet sich da die Möglichkeit eines Rückflusses.
Höchstens, wenn man sich im Rahmen der beruflichen Fähigkeiten engagiert, fallen vielleicht keine Kosten an. Oder bei karitativen Hilfsdiensten.

Eine andere Definition von Hobby: Mit möglichst großem Aufwand einen möglichst geringen Nutzen erzeugen.. ;)

RK

Rudieins am 23 Jan 2017 14:58:01

Hallo,

aber es gibt auch Hobbys, die Geld einbringen. Als Jugendlicher habe ich die Pferde von meinem Vater geritten. Wenn dann ein Pferd gut verkauft wurde, habe ich davon was ab bekommen. Das hat mein Taschengeld schon richtig aufbessert, so dass ich mir davon als 19jähriger ein neues Auto kaufen konnte, einen Fiat 850 Spider, ein Cabriolet! Danach war ich an diesem „Hobby“ zu 50 % beteiligt. Das Hobby wurde so für mich richtig lukrativ.

Danach haben wir 2 Trabrennpferde gehabt, auch hälfte/hälfte mit meinem Vater. Auch das machte wahnsinnig viel Spass und brachte Geld ein. Für einen neuen Wohnwagen und für schöne Reisen.

Dann haben wir für einige Jahre in Irland einen Job angenommen. Wir waren Caretaker für ein großes Anwesen mit Pferden. Dafür wurden wir bezahlt und hatten wahnsinnig viel Zeit zum Angeln, Jagen und Segeln mit einer Jolle.

Als wir aus Irland zurückkamen haben wir unser anderes Hobby, das Wein trinken zum Beruf gemacht und eine Weinhandlung eröffnet. Wir hatten nur nachmittags 4 Stunden offen, mit einem langen Wochenende. Auch da hat unser Hobby was eingebracht. Zusätzlich hatte ich Brieftauben, die habe ich nach 5 Jahren wieder mit einem Riesengewinn verkauft und dafür ein Segelboot(Bild) gekauft. Nach 8 Jahren Segeln habe ich für das Boot 50 % mehr bekommen, als ich dafür gegeben habe. Auch hier hat unser Hobby nichts gekostet und wir haben jedes Wochenende auf dem Boot verbracht.

Und nun ist alles anders. Wir haben ein teures Wohnmobil und brauchen es nicht einmal zu bezahlen. Es wird von unsern Neffen bezahlt. Die erben eben weniger.

Gruß Rudi

rkopka am 23 Jan 2017 17:42:25

Rudieins hat geschrieben:aber es gibt auch Hobbys, die Geld einbringen. Als Jugendlicher habe ich die Pferde von meinem Vater geritten. Wenn dann ein Pferd gut verkauft wurde, habe ich davon was ab bekommen.

Das ist tatsächlich mal so ein Hobby, das aber nur geht, wenn die entsprechenden Randbedingungen vorliegen. Wenn das ein Jugendlicher ohne entsprechenden Vater machen wollte, wäre das teuer (für längere Zeit).
Als wir aus Irland zurückkamen haben wir unser anderes Hobby, das Wein trinken zum Beruf gemacht und eine Weinhandlung eröffnet.

Aber ob die je soviel einbringt, wie ihr vorher trinken "mußtet" ? :-)

Ich hab ja auch mein Hobby zum Beruf gemacht. Allerdings kam nach der Elektronikbastelei als Jugendlicher erstmal ein Studium.

RK

Lenkerlinks am 13 Feb 2017 12:35:10

Hallo in die Runde,

der Fred ist schon alt, wie schon erwähnt, jedoch daueraktuell und sehr interessant, da vor allem jetzt, im WOMO-Boom, viele „Neue“ vor der Frage stehen, was auf einen zukommt.

Meiner Meinung nach kann die Frage kaufmännisch nach dem „sich lohnen“ nicht eindeutig beantwortet werden, da Anschaffung, Anzahl der Nutzer und Häufigkeit der Benutzung die Berechnung stark beeinflussen.
Alle die keine Lust haben sich meine nachfolgenden Berechnung anzusehen kriegen hier kurz ein paar Zahlen vorab.
(Eine Berechnung je gefahrenen KM ist leicht abzuleiten, jedoch hat das nur sekundär mit der Nutzung zu tun, da es um Freizeitwerte geht.)

2 Personen verbraten bei Nutzung von 2 Urlauben je 14 Tage und 10 Wochenenden je Kalenderjahr an Fixkosten von ca. 135,- je Tag gerundet.

2 Personen verbraten bei Nutzung von 1 Urlaub 28 Tage und 5 Wochenenden je Kalenderjahr an Fixkosten von ca. 165,- je Tag gerundet.

Damit kann sich jeder ganz grob vorstellen ob das finanziell zu stemmen ist und ob es einem die Sache wert ist.
Die persönliche Wertschöpfung unterliegt, wie schon viele vorher geschrieben haben, nicht allein den reinen Kosten – Nutzen Kalkulationen, sondern wird vor allem von den persönlichen Befindlichkeiten und der Art der Freizeitnutzung beeinflusst.

Die nachfolgende Berechnung soll dazu dienen, Kosten zusammenzustellen, um abzuklopfen ob man sich so ein „Durchschnitts WOMO“ leisten kann.

Wohnmobil Kostenaufstellung auf 10 Jahre gerechnet

Kaufpreis 60.000,-
Restwert in 10 Jahren Linear in etwa 32.000 ,-
Ergibt Wertverlust in 10 Jahren von 28.000,-


Laufende kosten Aufbau
Dichtheitsprüfungen 10 x 150,- = 1.500,-
Gasprüfung 10 x 30,- = 300,-
TÜV + AU auf 1 Jahre 4 x 120,- = 480,-
Kleine Reparaturen 10 x 200,- = 2.000,-

Laufende Kosten Fahrzeug
Versicherung im Schnitt 10 x 350,- = 3.500,-
Steuern im Schnitt 10 x 400,- = 4.000,-
Reifen 1 x 500,- = 500,-
Spritkosten bei 100.000 KM 10 x 1,30 x 1000 = 13.000,-

Fixkosten in 10 Jahren 53.280,-
Fixkosten jährlich linear 5.328,-
Fixkosten monatlich linear 533,-

Urlaubskosten durch das WOMO – Fahren in 10 Jahren

Ansatz zur Nutzung in Tagen
2 Urlaube je 2 Wochen = 28 Tage x 10 = 280 Tage
10 Wochenenden je 2 Übernachtungen = 20 Tage x 10 = 200 Tage

Summe 480 Tage x Mittel aus Freistehen / Stellplatz / Camping x 20,- = 9.600,-

Womofremdkosten im Jahr = 960,-
Womo Fremdosten monatlich = 96,-

Kosten Monatlich ohne weitere Urlaubs oder Freizeitkosten.
Kosten durch Schäden, Einbruch, weitere Kosten durch Winterunterstand usw. sind sehr individuell und können hier nicht bewertet werden.

Monatlich 629,-
Jährlich 6.290,-

Wertschöpfung oder Freizeitwert für 480 Tage.
62.900,- Gesamtkosten / 480 Tage = 131,- Tag

Diese Rechnung ist natürlich nicht allgemeingültig oder komplett, weil hier das Nutzungsverhalten und der Anschaffungswert und dessen Verzinsungen stark schwanken werden.

Gegenrechnung eines „vergleichbaren Urlaub“ 14 Tage La Palma

Unterkunft je Tag ca. 75,- x 14 = 1.050,-
Mietwagen für zwei Wochen = 200,-
Kosten Mietwagen / Betriebsmittel ca. 100,-
Flug für 2 Personen je 300,- = 600,-

Summe Fixkosten = 1.950,- / 14 Tage = 139,28

Das liegt in etwa gleichauf mit dem WOMO.

Wochenendfahrten jedes Jahr zur See/ Berge oder in die Stadt im Schnitt

Kosten für ein PKW je KM ca. 0,50
Anreise / Abreisemittel 200 KM x 2 = 400 KM x 0,50 = 200,-
Hotel / Ferienwohnung / oder ähnlich 100,- / Tag x 2 = 200,-
Summe Fixkosten Wochenende = 400,- / 2 Tage = 200,- je Wochenendtag

Zusammengerechnet bei gleichem Freizeitbedarf über 10 Jahre

139,28 x 28 x 10 = 38.998,40
200,- x 20 x 10 = 40.000,-

Summe 10 Jahre Fixkosten vergleichbare Urlaube + Wochenend 78.998,40

Summe 10 Jahe Fixkosten WOMO 62.900,-

Damit ist das WOMO bei diesem Freizeitverhalten nicht kostenintensiver sondern sogar günstiger.

Abschließend möchte ich sagen, daß die versteckte Kostenfalle da lauert, wenn man zwangsweise das WOMO wenig nutzt.
Wenn man zum Beispiel sich die „Wochenenden“ nicht mehr leisten kann oder man so sehr „Knausern“ muss, dass es einem die Zeit vermiest und keine Lust mehr hat.

Lieben Gruß Uli

Wickinger am 13 Feb 2017 16:58:50

Ich erstelle kein Jahresdurchschnitt für die Unkosten. Versicherung u. Steuern o.k. Wenn wir fahren Stellplatz und Spiritkosten werden auch noch zusammengerechnet. Aber Wertverlust, Werkstattkosten u. Verschleiß auf den Kilometer runterzubrechen nein Danke
Wir fahren jeden Ferientag und fast alle Brückentage ohne irgendwo zu buchen weg. Manchmal wird 14Tage vor den Ferien das Reiseziel noch umgeändert. Diese Freiheit ist unbezahlbar. Mit welcher Urlaubsreisen kann man das sonst mit der ganzen Familie machen.
Aber eins noch, wenn man jede Ferien und Brückentage pauschal und/oder mit PKW wegfährt wird es im Schnitt bestimmt nicht günstiger.

brainless am 13 Feb 2017 17:23:29

Die Kosten für ein Wohnmobil sind selbstverständlich deutlich geringer als die Einnahmen - sonst würde es keine Vermieter von Wohnmobilen geben, die davon gut leben können,



Volker ;-)

Asterixwelt am 13 Feb 2017 17:25:53

Hallo,

wir haben bestimmt nicht zum sparen ein WOMO zugelegt. Wie schon hier erwähnt wollen wir mit dem WOMO freude haben, unabhängig sein( Zeit + Wetter), spontan in den "Urlaub fahren u.s. w.


Gruß

Michael

rolf51 am 13 Feb 2017 17:59:51

Hallo Uli,
gut dargestellte Fixkosten!
Was ich gegenrechne bei unseren Urlauben sind gesparte Übernachtung und Verpflegungskosten.
Angenommen, wir hätten eine 60 Tagestour in Spanien durchgeführt.
Mit dem PKW ohne Vorbuchen im ~ 80-100€ für Übernachtung mit Frühstück zu rechnen, Ferner Mittag und Abendessen ~ 50-60€.
Mit Womo auf Stellplätzen, ab und zu CP 5-25€, Verpflegung, bitte nicht schlagen 15-30€ tgl.
Die gefühlt gesparte Summe ca.80-100€, kann ich jetzt von den Fix-Kosten Womo abziehen.
Sprit oder sonstige Fahrtkosten rechne ich nicht, da für PKW auch dieselben Kosten anfallen.
Nun kommt das wichtigste, kann man nicht aufrechnen, einsam oder am Stellplatz in der Natur. So ein Feeling bietet kaum eine Hotel-Unterkunft.

Tinduck am 13 Feb 2017 18:00:23

Wenn ich mir anschaue, was 2 Wochen Malle im Sommer in der Hauptsaison mit den 3 Kindern kosten, kommt mir unser Womo inkl. Abschreibung, Unterhalt und Urlaubskosten geradezu wie ein Sonderangebot vor.
Und wir fahren ja nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr durch. Letztes Jahr allein 7 Wochen längere Urlaube und noch einiges an Wochenenden. Das wäre auf andere Art und Weise, egal ob mit Ferienwohnungen und Selbstanreise oder mit Flugreisen, komplett unbezahlbar.

Von daher ist bei uns eher die Frage, ob wir es uns leisten könnten, KEIN Womo zu haben :D

Zugegeben, beim alleinreisenden Ehepaar sieht die Rechnung anders aus. Aber bei uns lohnt es sich vor allem (aber nicht nur) wirtschaftlich.

bis denn,

Uwe

udob am 13 Feb 2017 19:41:48

Seit ich vor 3 Jahren mein neues Womo bekommen habe, habe ich auch alle Kosten Erfasst, incl. Sprit.
Bei einer linearen Abschreibung der Anschaffungskosten und direkten Zuordnung der zusätzlichen Anschaffungen auf das entsprechende Nutzungsjahr (z.B. Zusatzluftfederung) bin ich derzeit bei rund 50 € pro Nutzungstag.
Die Nutzungstage kalkuliere ich nicht über Übernachtungen sondern analog einer möglichen Alternativen Mietung eines Fahrzeuges ( z.B. Freitag bis Sonntag 3 Tage)
Würde ich den Restwert nach 10 Jahren abziehen, könnte man fast sagen es ist billiger als mit DB fahren und im Hotel übernachten, aber diese Form der Reise ist für mich keine Alternative.

Es gibt Hobbys, die sind ohne Womo einfach nicht in der Form zu realisieren, ich bin Regattasegler und an ca. 10 WE mit Womo und Boot unterwegs, sozusagen alternativlos.

Gast am 14 Feb 2017 01:39:01

rolf51 hat geschrieben:Hallo Uli,
Was ich gegenrechne bei unseren Urlauben sind gesparte Übernachtung und Verpflegungskosten.
Mit dem PKW ohne Vorbuchen im ~ 80-100€ für Übernachtung mit Frühstück zu rechnen, Ferner Mittag und Abendessen ~ 50-60€.

Da hast Du Recht Rolf,
Wir lieben unser Wohnmobil und wollen nicht anfangen zu rechnen, aber es gibt viele Arten von Urlaub.
Ich fahre zum Beispiel seit Jahren mit unserem Sohn zusammen mit dem Mountainbike quer durch Spanien mit minimalem Gepäck und Übernachtungen in Hostals.
Da kommen wir mit 40 - 50 € / Person / Tag locker hin.

EasyJet Flug 230 €
14 Tage Biken inkl Essen und Übernachtungen 700 € (14 *50)
Pro Person 1.000 € gerundet
Pro Tag und Person 70 € (und das ist jetzt wirklich sehr gut gerechnet)

Das ist natürlich nicht jedermanns Sache.

Ich will nur sagen, dass es viele Menschen gibt, die im Urlaub kaum Geld benötigen und trotzdem eine super Zeit haben.

brainless am 14 Feb 2017 02:05:00

Hallo Bluebandito,

ich gönne Dir den SohnUrlaub wie auch das Wohnmobil, gar keine Frage.
Aber, kommen uns nicht langsam die Maßstäbe abhanden, wenn wir für einen 14tägigen Urlaub € 1.000,00 ausgeben und das als äußerst frugal kennzeichnen:
Ich will nur sagen, dass es viele Menschen gibt, die im Urlaub kaum Geld benötigen und trotzdem eine super Zeit haben.

Damit will ich keinerlei Kritik an Dir üben. Das steht mir auch garnicht zu.
Diese Entwicklung beobachte ich nämlich bei vielen Mitmenschen -mich eingeschlossen-, die meinen mitten im Leben zu stehen. Die ihrerseits Politikern vorwerfen, nicht zu wissen, was ein halbes Pfund Butter im Laden kostet und deshalb mit iher Politik unglaubwürdig erscheinen.

Bei uns im Dorf leben Witwen, alleinerziehende Elternteile, junge Leute mit "Praktikantenstelle", die alle froh wären, einmal nach vielen Jahren endlich in einen bescheidenen Urlaub fahren zu dürfen. Die träumen noch nicht einmal von verfügbaren € 1.000,00 für eine solche Reise......
Nein, ich bin kein Gutmensch. Nein, ich werde mein Leben jetzt nicht umkrempeln.
Ja, ich werde in Zukunft wachsamer zuhören auf das, was ich sage und auf das, was die anderen sagen,



Volker

Lenkerlinks am 14 Feb 2017 17:08:42

Hallo liebe Leute,

danke für eure Gedanken dazu. Ich habe bewust weitere Kostenteile der Freizeit nicht aufgeführt, da man dort sparen als auch sehr gut prassen kann. Das kann man in jedem Urlaub und damit die Kriegskasse etwas steuern.

Mein Beispiel ist für 2 Personen und für ein 60.000,- € teures WOMO. Das sieht natürlich ganz anders aus, wie schon geschrieben, wenn die Personenanzahl oder die Anschaffungskosten des WOMO weniger oder mehr wird.
So habe ich auch den Alternativ - Urlaub ohne WoMO in einem Appartment und nicht im Hotel gewählt um möglichst gleichmäßig und ehrlich ( auch vor mir selbst ) zu bleiben.

Die Zahl 131,- € je Tag ist erstmal erschreckend, zumindest für mich, jedoch wenn man bedenkt was man im "Vergleich" dafür bekommt ist es nicht "teuer" sondern eher "angemessen". Das ist zuumindest mein Fazit daraus.

Wir sind jedenfalls in Essen auf der Messe und schauen uns die "Neuheiten" mal wieder an.

lieben Gruß Uli

rkopka am 14 Feb 2017 17:41:28

Ich hab auch mal gerechnet. 2016 komme ich auf etwa €100/Tag incl. Sprit, Versicherung, Service... ohne Abschreibungen, Essen, CP... Mit Abschreibung (geschätzt) eher so €150. Nur was ändert das ? :-)
Ich werd jetzt nicht mehr fahren, damit der Wert besser wird.

RK

rolf51 am 14 Feb 2017 20:17:55

Hallo RK,
es ändert sich nicht, aber mal auch nicht schlecht eine hypothetische Gegenrechnung zu machen. Es ist ein Hobby und das kostet, freuen wir uns, dass wir uns das leisten können.

teuchmc am 15 Feb 2017 10:59:51

rolf51 hat geschrieben: Es ist ein Hobby und das kostet, freuen wir uns, dass wir uns das leisten können.


Moin Rolf! Bin ick bei Dir. Allerdings würde ich "...das NOCH leisten können...." schreiben. Eines meiner Hobbys steht aktuell in der "Entscheidungsfindung". Leider!
Sonnigen weiterhin. Uwe
PS. Es ist nicht das Womo.

andwein am 17 Feb 2017 12:55:11

Lenkerlinks hat geschrieben:...Meiner Meinung nach kann die Frage kaufmännisch nach dem „sich lohnen“ nicht eindeutig beantwortet werden, da Anschaffung, Anzahl der Nutzer und Häufigkeit der Benutzung die Berechnung stark beeinflussen. Lieben Gruß Uli

Ich habe vor über 35 Jahren die gleiche Rechnung aufgemacht, für 2 Erwachsene und 1 Kind und mit 10 jähriger Nutzungsdauer.
Ich bin auf ein fast gleiches Ergebnis im Vergleich "Urlaub mit PkW/Flug im Hotel" und "Womourlaub" gekommen.
basst scho.
Gruß Andreas

FWB Group am 17 Feb 2017 13:20:53

Hi
Wobei man bei PKW / Flug / Bahn Urlaub gegenüber dem Womo Urlaub unbedingt das Freiheitsgefühl noch irgend wie erfassen sollte.
Dann wäre Womourlaub auch kostentechnisch unschlagbar!

Ich hab herzhaft gelacht, als mein Nachbar vor Jahren anrückte und mir erklärte, für die Kosten eines Womos kann er etliche male in Urlaub fahren.
Das änderte sich, als er im Urlaub direkt neben seinem tollen Hotel eine Tages- und Nachtbaustelle hatte.

Dann kamen die beiden mal mit uns, auf ein Wochenendtripp, zum angeln.
2 Wochen später suchte er ein Womo !!

Geht doch! :wink:

Schrauber71 am 17 Feb 2017 13:40:01

Ich denke auch ein Wohnmobil ist für die meisten eher ein Kostenfaktor als ein Einsparobjekt, bis auf einige Ausnahmen.

Aber darauf kommt es uns auch nicht an. Finanziell mag ich das auch gar nicht im Detail ausrechnen was das Womo kostet (Steuern, Versicherung, jährlich HU- und bis hierhin noch keinen KM gefahren). Wir lieben unser Womo und nutzen es recht häufig das ganze Jahr durch. Fix mal in die Region raus am WE, hier mal eine Übernachtung, dort mal eine nur um den eigenen Alltagswänden zu entfliehen. Das müßte alles nicht sein, kann nun aber :-)

So lang wir uns andersweitig nicht einschränken müssen und noch spaß an der Kiste haben werden wir das Monster wohl weiter pflegen :-)

Gruß Manfred

Gast am 18 Feb 2017 19:12:50

brainless hat geschrieben:Hallo Bluebandito,.....
Ja, ich werde in Zukunft wachsamer zuhören auf das, was ich sage und auf das, was die anderen sagen, Volker


Hallo Volker, Ich sehe das nicht als Kritik und danke Dir für deine berechtigte Meinung.

GB63 am 18 Feb 2017 19:59:09

Wieviel kostet mein Wohnmobil?
Ich kann diese Rechnung zum heutigen Tage noch nicht endgültig erstellen. Klar kenne ich die Fixkosten, den Spritverbrauch, kann die laufenden Inspektionskosten, etc alles hochrechnen. Aber den evtl in einigen Jahren zu erzielenden Verkaufserlös, unbekannt. Mit Fixkosten hochgerechnet liegen wir sicher bei ca 700 € im Monat.

Rechnet sich unser Wohnmobil?
Ja auf jeden Fall. Diese Art zu reisen, wann und wohin ich will, ohne feste Vorplanung ist für uns nicht mit Geld aufzuwiegen.

Schrauber71 am 19 Feb 2017 02:02:30

ÄT CB73:

Meinst Du wirklich 700 im Monat? Euro?

Gruß Manfred

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