Schrauber71 hat geschrieben:ÄT CB73:
Meinst Du wirklich 700 im Monat? Euro?
Gruß Manfred
.... bei uns kommt das auch so hin:
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Eine Monatsangabe incl. der Urlaubsausgaben (CP, Sprit) ist IMHO nur begrenzt aussagekräftig. Wenn man ein Jahresbudget aufstellt, bringt es evt. etwas, aber eher in der Summe. Ein guter Teil der Ausgaben sind ja flexibel, d.h. je nachdem, wo ich hinfahre und wie lang. Bei sowas plane ich lieber über den Urlaub. Da hat sich für mich auch schon ein Wert pro Tag herauskristallisiert, der relativ stabil bleibt und zwischen €80-100 schwankt (Kurzreisen und Sportaktivitäten sind meist am oberen Ende). Ich rechne die fixen Ausgaben für das Womo (monatlich, bzw. auf den Monat umgesetzt) incl. des Sprits für die kleinen Fahrten im Nahbereich, Reparaturen etc. und dann getrennt die Kosten für die Urlaubsfahrten(incl. CP, Sprit, Essen, Souvenirs, Fähren, Maut). Bei dieser Rechnung habe ich gerade mal €280/Monat. Aus der Zahl der beruflich möglichen Reisetage komme ich dann auch die zu erwartenden Kosten. RK Der Thread ist mittlerweile ja fast 10 Jahre alt und sollte damals für mein Verständnis die Frage klären, ob die Anschaffung generell Sinn macht. Was bei den bisherigen neueren Postings dominiert, das ist der wirtschaftliche Aspekt bei der Nutzung eines Wohn- oder Reisemobils. Meine/unsere Kauf-Entscheidung vor 19 Jahren basierte auf drei hintereinander folgenden verkorksten Pauschal-Urlauben. Also: 14 Tage Side/Türkei. Wir kommen in Frankfurt am Flughafen an und stellen mit Entsetzen fest, dass die Warteschlange beim Einchecken über 300 mtr. lang ist. Das bedeutet, dass die Fluggesellschaft mindestens zwei Flüge hintendran ist. Will sagen: Wir verbringen den ersten Urlaubstag nicht in Side sondern auf dem Frankfurter Flughafen. Nach Ankunft bekommen wir ein Zimmer mit Fenster über der Küche. Obwohl ich Knoblauch gerne esse, übersteigt die Geruchsbelästigung mein Toleranzvermögen. Meiner Reklamation wird nach immerhin 4 Tagen (!) nachgegeben, und ich/wir bekommen ein Zimmer über dem Animationszentrum. Ich habe den Urlaub dann abgebrochen und musste doch tatsächlich bis vor das Oberlandesgericht in Zweibrücken ziehen, um mein Geld zurück zu bekommen. Heute steht das Wohnmobil neben dem Haus auf einem eigens dafür angelegten Stellplatz und wird als zweiter Haushalt betrachtet. D.h., dass es ledig die frische Wäsche, den Inhalt des Kühlschranks für max. zwei Tage und Frischwasser braucht, um losfahren zu können. Dieses Maß an Freiheit ist für mich/uns nicht in Zahlen zu fassen... PS: Was nicht heissen will, dass wir einen Jahreswechsel nicht auch mal in einer Ferienwohnung auf Rügen verbringen... PPS: Ich bleibe dabei: Die Anschaffung und Nutzung eines Reisemobils kommt pro gefahrenem Kilometer auf EUR 1,- bis 2,- (je nach Modell)
Eigentlich ging es in der ursprünglichen Frage nur um die Kosten und was man bereit ist auszugeben. Wobei das in zwei Fragen zu klären ist. Einerseits wieviel man tatsächlich ausgeben KANN. Und andererseits wieviel es einem WERT ist. Die erste Frage kann jeder für sich klären. Entsprechend wählt man einen €200.000 Liner oder einen €5.000 Kastenwagen (was nicht unbedingt mit dem Urlaubsvergnügen verknüpft ist). Die zweite Frage ist viel schwieriger zu beantworten und hängt auch sehr von der Nutzung ab. Rechnerisch wird man das kaum erfassen können. Nur um 1x im Jahr auf einen CP zu fahren oder eine kleine Rundreise zu machen, lohnt sich ein Womo wohl wirklich kaum. Wer aber das halbe Jahr unterwegs ist, oder das Womo auch unter dem Jahr zur Ausübung des Hobbys nutzt, sieht das ganz anders. Hier können u.U. sogar die Zahlen dafür sprechen. RK So, die ganze Diskussion über die Kosten haben mich neugierig gemacht und ich habe mal mein Kosten zusammen gerechnet. Mit Unterhalt, Werkstatt, klein Extras, Wertverlust, Sprit, CP u. SP (kein Verpflegung u. Ausflüge) komme ich bei den 80 - 84 Tage im Jahr die wir zu Viert mit Hund unterwegs sind auf 100-110€ pro Urlaubstag. Ohne Sprit und CP u. SP komme ich je nach Zusatzausgaben in der Werkstatt in den letzten 3Jahre auf 370€ pro Mon. 2014, 420€ pro Mon. 2015 u. 540€ pro Mon. 2016.
Mich auch :ja: Die Frage fand ich auch grundsätzlich interessant und da meine Frau als gelernte Bankkauffrau immer alles schön einscannt und sammelt konnte ich die laufenden Kosten der letzten Jahre, ohne Wertverlust am Fahrzeug, mal zusammenaddieren und die jährlichen Kosten ermitteln. Überrascht hat es mich nicht, etwas ändern oder einsparen möchte ich auch nicht, höchstens mehr Urlaub machen denn dies würde die Kosten pro Tag reduzieren. :wink: Hier meine Rechnung Jährliche Fixkosten 611,42 € Versicherung 370,00 € Steuer 400,00 € Inspektion inkl. jährlicher HU/ Abgasuntersuchung 200,00 € sonstige kleiner Reparaturen und Wartung 1.581,42 € Zwischensumme Betriebskosten 100,00 € Gas für Kochen, Heizung und Wamwasser 1.200,00 € Diesel 50,00 € Sonstiges 1.350,00 € Zwischensumme Reisekosten 100,00 € Stellplatz, Campingplatz 130,00 € Maut 230,00 € Zwischensumme 3.161,42 € Gesamt Kosten 263,45 € pro Monat 8,66 € pro Tag 57,48 € pro Urlaubstag 19,16 € pro Person und Urlaubstag 40,66 € pro Person und Urlaubstag all Inclusiv Die Rechnung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit Selten so vergnügt beim ansehen der Milchmädchen- Rechnungen hier. Außerhalb des Zuhause zu leben ist meist mit Kosten verbunden wie zuhause auch, wie z.B. der Urlaub. Mit welchen Verkehrsmittel kann ich die Urlaubsorte erreichen und welche Kosten entstehen, mit öffentlichen Verkehrsmittel, Bus, Bahn, Flieger? mit dem eigenen PKW, Mietwagen, dem Womo? Was kosten mich Übernachtungen, Hotel, Pension, Ferienwohnungen? Mietwagen vor Ort? usw. Fahre ich neben dem Womo noch einen PKW? Fahre ich ein Kasten-Womo usw. das auch als PKW benutz wird? Was hoch sind die Essenskosten im Womo und wie im Hotelurlaub? Jetzt muss man doch alle Kosten die ein Womo verursacht von den Kosten abziehen die ein Urlaub ohne Womo kosten würde. ich fahre einen Womo-Kasten, bin Rentner und habe keinen PKW mehr. Die Anschaffungskosten des neunen Kasten-Womo sind in meinem Fall niedriger als die meines PKW der Mittelklasse. Die Verbrauchswerte sind etwa gleich, da ich mit dem Womo behäbiger unterwegs bin und auch keinen Zeitdruck im Renten Dasein verspüre. Würde ich anstelle mit dem Kasten mit einem PKW z.B. in den 6-monatigen Winterurlaub nach Portugal unternehmen oder mit einem Flieger und ein Mietfahrzeug dort ordern, würden die Kosten erheblich höher ausfallen. Als Sucht-Freisteher und den niedrigen Lebenskosten in Portugal entstehen mir nur Treibstoffkosten. Bei 6.000km sind das ca. 600€ Diesel plus dem Verschleiß der meinem PKW zuvor entspricht. Fazit: In meinem Fall entstehen mir keine Mehrkosten, sondern ich spare bei meinen Reiseaktivitäten sehr viel Geld. Die gleichhohen Abschreibungskosten der Benutzung sowohl als Womo oder PKW soll ausrechnen wer will. Die Lebensqualität und Freude der Urlaubsreisen mit einem Womo sind für mich die schönste Form, ein Nomadenleben im Luxus. Dann kommt mal wieder runter auf den Teppich und zieht die Reisekosten die entstehen würden mit andren Verkehrsmittel wieder von den Womo kosten ab. Das da welche Nahrungsmittelkosten, Mautgebühren oder Museumskosten mit einrechnen ist wohl der Hammer. LG von Bernd Das ist aber jetzt auch eine ganz vergnügliche Milchmädchenrechnung ! :mrgreen: Die Frage lautete doch, was kostet ein Wohnmobil tatsächlich?? und nicht, was ist im Vergleich billiger oder teurer : zuhause oder unterwegs, Flugzeug oder Bahn, Womo als Hauptfahrzeug oder Zweitwagen, Essen gehen oder Essen machen etc.etc......? Diese Antworten sind eigentlich vorauszusehen, oder? Tom
Hallo Tom, :daumen2: [mod]Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.[/mod] Ich wollte keine Mitglieder zitieren!!!!!!! Na denn. Versicherung mit Vollkasko 440€, KFZ Steuer 388, Diesel auf 100km 10€. Alle anderen Unterhaltungskosten meines KastenWomo entsprechen die einem normalen Mittelklasse PKW wie auch der TÜV. 2014 war ich das letzte mal in Meran auf einem CP. Nutze den Kasten auch als PKW. Grob gesagt, ich habe tatsächlich keinen Nennwerten Womo Betriebskosten. :lol: LG vom Bernd Und wieder falsch, Du hast keine nenneswerten Kosten für einen Mittelklassewagen. Für Dein Wohnmobil hast Du den gleichen Kostenkatalog wie alle anderen hier. :lol: Gruß Tom Auf der Suche nach einem alten Beitrag bin ich abermals hierhin gestolpert. Bei der Rechenweise stocke ich etwas. Das Versicherung, Steuer, Tüv und Reparaturen einberechnet werden leuchtet mir ein. Auch ein Werteverlust- ok. Aber das Sprit, Essengehen, Stellplatzkosten etc. mit eingerechnet werden...na ja. Wenn man alternativ zu Hause im Dunkeln sitzt und fastet- ok. Nun, vielleicht rechne ich da auch einfach zu ungenau. Aber ich sehe nur die unvermeidlichen Fixkosten. Ansonsten bin ich im Urlaub ja auch unterwegs, fange nun aber auch nicht an eine vermeintliche Kreuzfahrt gegen zu rechnen. Nu ja, jeder wie er mag. Kostenlos ist man wohl nie unterwegs ;-) Gruß Manfred
Hallo Peter, Deine Zuammenstellung ist gut! Leider fehlen aber die Angaben über Kauf und Wiederbeschaffung! Natürlich kann ich als 70-Jahriger argumentieren, "dass ich mir sowieso nichts Neues mehr kaufen werde." Dann sind die Kosten für den Kauf unter dem Sonderkonto "Viel Spaß gehabt" zu verbuchen. Das ursprünglich eingesetzte Geld ist trotzdem weg. Also: Lt. einer Studie des Deutschen Campingverbandes gibt ein Reisemobil-Ehepaar ca. EUR 72,-/Tag aus und definiert den (ehrlich gerechneten) Finanzbedarf für ein Reismobil auf EUR 1-2 pro gefahrenem Kilometer. Will sagen: Selbst bei der "kleinen" Variante sind das EUR 10.000/Jahr - somit also EUR 800,- pro Monat im Jahresmittel. Seien wir ehrlich: Ein Reisemobil ist ein teures Vergnügen! Der Deutsche Campingverband rechnet dabei aber naheliegenderweise mit neueren Fahrzeugen. Hat man einen älteren Gebrauchten, liegen die Kilometerkosten wegen der kaum noch vorhandenen Abschreibung deutlich niedriger. Und die Reparaturkosten eines Gebrauchten dürften im Schnitt deutlich niedriger sein als die Abschreibung eines Neuwagens. bis denn, Uwe
Man kann das schon rechnen, nur sollte man IMHO die Werte nicht einfach addieren. Die Erhaltung habe ich immer, solange ich das Womo habe. Eine Wiederbeschaffung muß nicht sein, solange man nicht beruflich dazu gezwungen ist, oder drin wohnt.
Dieser bezug auf km ist zwar nett zu rechnen, aber IMHO nicht unbedingt realitätsnah. Kosten pro Tag sind auch ganz individuell. Der Überwinterer, der für 4 Wochen wo steht, hat keine km und begrenzt Ausgaben. Wer 2 Wochen F AB oder Skandinavien mit Fähren fährt, hat ganz andere. Auch die Zahl der Mitreisenden kann die Werte verändern. Und die Frage ist, was will ich rechnen ? Kann ich mir das Womo leisten ? Kann ich mir einen Urlaub im Womo leisten ? Ist ein Urlaub ohne Womo günstiger/teurer ? Und für manche evt.: was muß ich monatilich zurücklegen, damit ich nach 10(?) Jahren wieder ein neues Womo haben kann ? Aber das geht weder in einer Zahl, noch läßt sich ein angegebener Wert so einfach für andere Fälle nutzen oder auch nur anpassen. Wenn ich nach Schottland oder zum Nordkap fahre, habe ich viele km, nur nach Norditaliern nur einen Bruchteil. Und von den Ausgaben ist nur ein kleiner Teil tatsächlich von km abhängig. Entsprechend habe ich jährlich fast die gleichen Ausgaben, die nur leicht mit der Entfernung schwanken, eher noch mit den Urlaubstagen.
Ja. RK Grundsätzlich muß man zwischen zwei Nutzungsarten beim Mobil unterscheiden: - nur für Urlaubs- und Wochenendtrips / Mobilisten im Berufsleben - Reisen als zeitlich befristete Alternative oder Ergänzung zum Steinhaus-Leben für Rentner und Pensionäre Die mögliche dritte Gruppe (Fulltimer) lasse ich wegen des arg geringen Anteils und der Schnittmengen mit den vorherigen Gruppen außen vor. Natürlich ist "Urlaub im Reisemobil" teuer - aber er ist zeitlich begrenzt. Hingegen kann das "Reisen" ( vulgo: periodisches Leben im Mobil) sehr geringe Mittel erfordern. Mißverständnisse über das nötige Budget mögen daher rühren, daß diese beiden Nutzungsarten nicht explicit unterschieden werden, Volker Naja - wie man's nimmt: Wie zuvor richtig geschrieben, muss man mit laufenden Kosten von etwa EUR 3.000/Jahr rechnen. Darin nicht enthalten sind die Kosten für Kauf und Wiederbeschaffung eines Fahrzeuges. Egal, ob ich das Geld auf der hohen Kante habe, oder ob ich einen Kredit bedienen muss - der Aufwand ist zuerst einmal derselbe. Selbst wenn ich mir vornehme, kein Nachfolge-Fahrzeug zu kaufen, trifft mich am Ende der Nutzungsdauer der reale Wertverlust trotzdem. Will sagen: Dieses Geld ist weg! Es stimmt, dass jetzt in Betracht gezogen werden muss, welches Fahzeug gekauft wurde. Aber ingesamt kommen jetzt schon EUR 500,- (in der Billig-Version) pro Monat zusammen, die als frei verfügbare Masse vorhanden sein müssen. Vielleicht interessiert dies den TE schon lange nicht mehr - aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen Foristen hier bei seinen Kauf-Überlegungen? Was kann ich mir leisten, bzw. was will ich mir leisten? PS: Es hilft alles nichts: Ein Reisemobil ist ein teurer Spass! Hallo, Reisemobil ein teurer Spaß? Machen wir auch so viele Gedanken wenn wir eine E-Klasse oder 5er BMW gut ausgestattet kaufen, die Anschaffungskosten manches Womo übersteigen und nach 10Jahren kaum an den Mann zu bringen sind.
Die gehören oft zum Job und sind Firmenwagen. Einen A6 hätte ich mir selbst nicht ausgesucht auch wenns ein feiner Wagen ist.
Wer ist WIR ? In meinem Umkreis (und das sind keine Tagelöhner !) ist ein Passat oder kleiner BMW schon fast der größte Luxus, Dacia eine nicht so seltene Alternative und Mercedes nur deutlich gebraucht ein Option. Einer hat einen Q5(oder Q7?), aber der verdient gut, arbeitet bei einem Autohaus und hat dort ein gebrauchtes Schnäppchen ergattert. Selbst die oberen Führungskräfte bei uns sind mit ganz normalen Autos unterwegs (die sie ja auch selbst zahlen müssen). RK
Da mache ich mir gar keine Gedanken weil ich vorher schon weiss dass ich mir solch einen PKW nicht leisten könnte. Dagegen kann ich mir mein kleines Reisemobil im 17. Jahr noch leisten. Und dazu noch einen schwachen Polo im 7. Jahr. Zwei Kfz wollen wir halt haben. Die Kosten dafür überprüfe ich damit ich rechtzeitig zurückrudern kann.
Und damit bist Du nicht alleine. Weit über 80% der Fahrzeuge der so genannten oberen Mittelklasse (Die Bezeichnung ist ein Witz wenn man sich die Welt einmal genauer ansieht) sind Firmenfahrzeuge. Das liegt ganz einfach daran, dass diese Fahrzeuge insbesondere in Deutschland begehrte Statussymbole sind und weit billiger als Gehaltsäquivalent. Bei uns verschieben sich die Maßstäbe. Reisemobilismus ist ein teures Hobby für Menschen, denen es überdurchschnittlich gut geht oder Menschen, die überdurchschnittlich viele Kompromisse für die Finanzierung eingehen. Toll ist es, dass sich all diese verschiedenen Menschen hier treffen und austauschen.
Moin, es soll aber auch Menschen geben, denen es weder überdurchschnittlich gut geht und die auch nicht finanzieren. Diese Menschen kaufen sich ein gebrauchtes - auch älteres - Mobil und sind glücklich damit. Allein die Formulierung "überdurchschnittlich gut" ist ja durchaus dehnbar, je nachdem was man als Bezugsgröße festlegt. Gruß Uwe (der mit einem alten, aber bezahlten Mobil glücklich ist) Naja - ich sehe schon: Wir werden nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen! Ist ja auch egal - Hauptsache, das mobile Reisen macht Spaß. Und solange alle die anfallenden Kosten bezahlen können, ist doch alles o.k... Jetzt tue ich meinen Senf auch noch dazu: Ich finde ein Wohnmobil keinen teuren Spass. Es ist mir schleierhaft, wie manche auf solche Unsummen für die Unterhaltung kommen. Unser großes Mobil kostet inkl. VK irgendwas um die 500,- EUR, dazu 228,- Steuern (Saisonkennzeichen 4-10). TÜV/Gas alle zwei Jahre, Winterstellplatz, Inspektionen (auch alle 2 Jahre) usw. - genau habe ich es nicht nachgerechnet - sind das vielleicht im Schnitt 1.200,- EUR jährlich, also 100,- EUR monatlich an Fixkosten. Der Rest ist variabel und würde daheim vergleichbar anfallen. Wertverlust ist ebenfalls wie von Vorschreibern erwähnt ausgeblendet, da nicht bezifferbar. Wir haben uns für ein WoMo entschieden, weil Elternzeit + Jahresurlaub = ca. 4 freie Monate im Jahr nirgendwo sonst kostengünstiger realisierbar waren. Und die vergangenen Jahre haben diese Sichtweise bestätigt. Alles zusammen geteilt durch die 970 Übernachtungen seit 4/2010= 113,00€ pro Nacht davon ca. 3,80 € die Übernachtungsplätze pro Nacht Eine einheitliche Antwort wird man sicherlich nicht finden können, meiner Meinung nach ist der große Unterschied und das "Problem" beim WoMo halt, das es immer kostet. Dessen muss man sich bewusst sein! Wenn ich tatsächlich fahren will, muss ich Steuern und Versicherung zahlen, zum Reduzieren halt mit Saisonkennzeichen. Die wenigsten werden ihr Mobil nur für die zwei Wochen Sommerurlaub anmelden. Viele müssen auch noch einen Stellplatz bezahlen. Da ist es mit dem in Urlaub fahren einfacher, wenn ich keine Kohle habe, bleibe ich zuhause und habe keine weiteren Kosten.
So sehe ich das auch. Wir sind auch vom Typ: Wertverlust und Abschreibung interessieren mich nicht. Zu Beginn haben wir uns auch gesagt: "Mit 27 k€ können wir oft in Urlaub fliegen bzw. win woMo mieten". Aber es ist halt ein Spaß den wir uns gönnen und je länger das woMo bei uns ist, desto geringer wird der Anteil des Kaufpreises pro Jahr. Natürlich muss man sehen, dass nicht jeder in der glücklichen Lage ist über so eine Betrag einfach hinwegzusehen. Aber ob man sich dann nicht doch besser ein Gefährt mietet, ist die Frage. Kostet halt Flexibilität und das Gefühl was eigenes zu haben. Was uns (Gogoline und mir) das Gogolobil kostet ist uns total egal. Wir (Gogoline und ich) sind uns einig, dass dabei nur folgende Sachen für uns wichtig sind: 1. Wir wollen mit dem Fahrzeug unseren Spaß auf den Reisen haben, schließlich sind wir an 300 Tagen im Jahr damit unterwegs 2. Wir möchten IMMER 1 Euro mehr in der Tasche haben, als wir verbrauchen können. 3. Wir möchten später einmal nicht die reichsten aller Toten auf dem Friedhof sein. Und unser Erbe soll wegen Kinderlosigkeit niemals an den Staat verfallen. Habe die Ehre Gogolo Auch wenn das eigentlich nicht zum Thema gehört, wir genießen es einfach unseren Bus zu haben. Manchmal, wenn wir eine Auszeit aus dem täglichen Wahnsinn einer sechsköpfigen Familie brauchen, dann fahren wir ihn aus der Scheune, nehmen uns ein alkoholfreies Bier und setzen uns auf unserm Hof einfach an die Dinette oder legen uns auf Bett, legen die Füße hoch und haben Urlaub (so 30 bis 60 min). Die Kinder wissen, dass sie dann wirklich gute Gründe haben sollten uns zu stören :wink: Wir genießen es, die Möglichkeit zu haben, mal einfach ein wenig Kram in das Auto zu werfen und mal weg zu sein, und wenn es nur 20km sind. Wir haben den Bus seit 5 Jahren und so "nebenbei" umgebaut. Wenn ich die Ausgaben für Reparaturen/Runderneuerung/Ausrüstung umrechne (wobei wir noch nicht komplett fertig sind) liege ich bei ca. 500€ pro Monat. (Mal waren es 1000€, dann im Folgemonat wurde halt mal nichts ausgegeben). Ich schätze mal, dass das noch dieses Jahr in etwa so weitergeht und denke, dass es danach deutlich weniger wird, weil der Ausbau dann soweit fertig sein sollte. Darin sind allerdings keine wiederkehrenden Kosten für Steuer, TK..... Nur Material, Teile, Verbrauchsmaterial... Und - nach dem Projekt ist vor dem Projekt :wink: Anders hätten wir uns diesen Spaß aber auch nicht leisten können/wollen. Wie viel danach aufläuft, weil wir unterwegs sind und Verschleiß bzw. Defekte auftauchen, kann niemand sagen, auch nicht bei neueren Fahrzeugen. Die Kosten und Gründe für ein WoMo sind so unterschiedlich wie die Schreiber hier und die Fahrzeuge welche sie besitzen. Alles zusammen geteilt durch die 970 Übernachtungen seit 4/2010= 113,00€ pro Nacht davon ca. 3,80 € die Übernachtungsplätze pro Nacht Wir brauchen eh keine Dusche und Toilette, da dies im Preis beim Kauf unseres Wohnmobils schon inkl. war. Ja so rechnen wir auch.>> das passt gruß Georg Dann will ich mich mal auf diese Betrachtungsweise einlassen: Für unseren VW T4 gilt: 16,5 Jahre mit 304 Tkm Fahrstrecke und ca. 2050 Übernachtungen: Gesamtkosten ca 122 T€ ergeben knapp 60 €/Übernachtung plus ca 18 € Gebühren auf Cp, Stellplätzen und frei. Dadrin sind[b] inbegriffen alle[b] Kosten für das Reisemobilchen: Die Fahrtkosten von 304 Tkm vollständig und die Nutzungsmöglichkeit als Zweitwagenn. Beides "kostenlos". Also ein undurchsichtiges Mischmasch. Eine derartige Rechnung ist für meine Zwecke recht nutzlos, wenn auch das Ergebnis überaus erfreulich ist. Die Kaufmännische Abrechnung der Einzelkosten die ich schon in Post vom 20. Januar 2017 gegeben hatte ist doch aufschlussreicher? Ich verstehe nicht warum sich so viele sperren, eine kaufmännische Abrechnung fürs Womo durchzuführen (ist für den Privatmann natürlich kein muß). Unsere gesamte Wirtschaft hat Kostenerfassung und Abrechnung als Entscheidungsgrundlage für die Zukunftspläne (kostenmässig). Natürlich brauchts die strategische Voraussicht unbedingt. Und das unternehmerische Risiko. Schlusswort: ein Reisemobil kann bei entsprechendem Einsatz durchaus die billigste Urlaubsform sein wenn man Hiking oder Radeln mit Zelt mal ausschliesst. Da hat dann das Mobil gar nichts elitäres mehr. Bei uns ist das so. Man kann auch anders rechnen. Unser altes Womo hat über 7Jahre und knapp 100Tkm ca 30c/km gekostet. Über Übernachtungskosten habe ich nicht Buch geführt, ziemlich wenig.... Zum Post oben der sich leider nicht mehr editieren lässt: In meiner Abrechnung fehlen Zinskosten. Der km-Preis liegt bei ca 40 Ct. Mit kaufmännischer Abrechnung meine ich die Abrechnungsart die der ADAC in seinen Kostentabellen für PKW anwendet. |
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