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Hallo liebe Campergemeinde!
Lasst mich vorab bitte sagen, daß ich mit diesem Beitrag nicht provozieren möchte. Mich interessieren nur eure ehrlichen Meinungen hinsichtlich o.a. These. Finden wir mit dem Erwerb eines Reisemobils die ersehnte Freiheit und Unabhängigkeit, wie wir uns das wünschen? Oder nehmen Erlebnisse an Häufigkeit zu, die uns in der schleichenden und vielleicht zur Gewißheit werdenden Realität bestätigen, daß dies möglicherweise doch nicht so ist? Können wir wirklich zu jeder Zeit und überall unabhängig und beruhigt kurzfristig mobile "Wurzeln" schlagen? Oder nehmen Reglementierungen, Bevormundungen, Unverständnis in der Bevölkerung und Gebühren auf Stellplätzen einen doch unangenehmeren Stellenwert ein, als wir es uns eingestehen mögen? Binden wir uns nicht aus Bequemlichkeit zu stark an die Stellplatz-Infrastrukturen, die langsam zu Mini-Campingplätzen mutieren, und schaffen wir somit nicht immer weniger Verständnis, außerhalb dieser Auffanglager zu nächtigen? Ich war einige Jahre mit 2 WoMos in Europa unterwegs und überlege gerade, wieder einzusteigen in diese Form des Reisens. Aber aus meinen Fragen wird der Zwiespalt ersichtlich, der mich nun beschäftigt. Die Szene hat sich irgendwie verändert. Manchmal scheint es, daß sehr viele nur noch mit armdicken Stellplatzführern unterwegs sind und sich schließlich am "Platz" ihrer Wahl an die Kette legen. Vorher wurde akribisch recherchiert, um mitunter unverschämte Stellplatzgebühren noch irgendwie rechtfertigen zu können. Sehe ich zu schwarz? Ich hoffe, ihr prügelt jetzt nicht nur auf mich ein. Viele Nordmann Hallo Nordmann,
ich denke, jeder sieht die Freiheit anders. Wir nehmen uns die Freiheit, fast jedes Wochenende raus zu fahren. Dabei ists uns egal, ob Stellplatz oder sogar auch mal ein Campingplatz. Klar ists schöner auf nem Waldparkplatz, aber wenn alle auf Waldparkplätzen oder in Feldwegen oder am Moselufer stehen würden, käms noch schlimmer mit den Verboten. Bei der Dichte der Wohnmobile heutzutags gäbs ohne Stellplätze bald kein freies Eckchen mehr in der Natur :D Wenn also ein Stellplatz in der von uns anvisierten Gegend angeboten wird, nehmen wir diesen an, wenn er uns zusagt. Wir fahren im 21. Jahr in unseren Wohnmobilen durch die Lande und fühlen uns frei sobald wir die Haustür hinter uns geschlosse haben. Frei heißt nicht auf Teufel komm raus darauf bestehen dass man überall übernachten darf wo man es gerne möchte, frei heißt auch nicht dass man mit dem Erwerb des Wohnmobils erwarten kann alles möglichst billig oder besser noch umsonst geboten zu bekommen. Aber frei heißt sich ganz anders entfalten und bewegen zu können als ohne Wohnmobil. Bei uns heißt es zum Beispiel gut 20 mal im Jahr spontan oder auch längerfristig geplant zu Konzerten zu fahren und dann dort abends übernachten zu können ohne zu den mittlerweile teuren Konzertkarten auch noch horrende Preise für ein Hotelzimmer zu bezaheln, frei sein heißt auch am Abreisetag spontan zu entscheiden dass man doch lieber statt nach Osten nach Westen fahren möchte undd dass man lieber 3 statt nur einen Tag bleibt oder umgekehrt.
Frei sein heißt auch dass man morgens nur die Gesichter zu sehen bekommt die man sehen möchte (im Gegensatz zum Hotel). Freiheit ist für mich auch der begrenzte Raum, die übersichtliche Anzahl an Tassen, Gläsern, Tellern und Besteck.... Im Wohnmobil empfinde ich die größtmögliche Freiheit innerhalb unserer von Zwängen geprägten Gesellschaft. @ Aretousa
Besser kann man es nicht beschrieben. Kompliment an dich. :daumen2: Hab ich auch gerade gedacht 8) Aretousa, dein Beitrag hat höchsten philosophischen Wert. Da kann ich jeden Buchstaben und jedes Satzzeichen nur unterstreichen.
Habe die Ehre Gogolo Aretousa, dein beitrag sollte man hier irgendwo an die Wand hängen, so als Eingangsschild oder so... :D @ Aretousa
eine tolle Definition von Freiheit im Womo. Applaus, Applaus. @ Nordmann ich denke, Du siehst zu schwarz. Aber wie Christel schon sagte, jeder hat eine andere Vorstellung von Freiheit. Jürgen den stimm ich zu, sehr gut ausgedrückt von Aretousa
auch wenn wir erst seit 2006 dabei sind, besser kann man es kaum sagen. und die Dichte der Womos wird noch zunehmen, aber noch kann man doch alles gut kombinieren, mal SP, mal CP mal frei und so gefällt uns das Jo ARETOUSA, deshalb haben wir uns letztes Jahr ein Wohnmobil gekauft. Das waren dabei unsere Gedanken und Wünsche. Super Beitrag. :daumen2:
Grüe aus dem Norden Ingo :D :D :D Was Aretousa da schreibt gehört eigentlich bei wikipedia unter das Stichwort "Freiheit mit dem Wohnmobil".
Ich glaub das kann man nicht besser kurz und knackig beschreiben :!: Wir hatten eine "große Freiheit" in 2006 ganz hautnah mit den Kindern erlebt. Wir fuhren die Tauernautobahn nach Süden. Wir wußten nicht, ob es nach Cavallino (CP Marina) oder nach Kroatien oder einfach nur zum "Onkel Poglitsch" an den Faaker See gehen sollte. Wir näherten uns immer mehr dem Autobahndreieck bei Villach und diskutierten. Erst auf den letzten Metern vor der Abfädelungsspur entschieden wir uns für Kroatien. Das ging wirklich so: Drei, zwei, eins .... also Kroatien.
Oder: Wir hatten Ostern vor drei Jahren fest eine Reise an die Ostsee, Grömitz und Umgebung geplant. Ich hatte alle Karten und so weiter zusammen, um ein wenig vorbereitet zu sein und mit den Kids etwas zu erleben. Das Wetter war vor der Abreise einfach Schei.... Also wetter-online.de befragt, wo die nächsten Tage Sonne scheinen würde. Einziger Fleck war die Gegend um Venedig. Was glaubt Ihr, wo wir waren. Klar. Und es war ein toller Kurzurlaub, mit ersten Spaziergängen am Strand, einer super Überfahrt mit einem Schnellboot in die Lagune und prima Essen im Restaurant vom CP. Das sind die Freiheiten, die wir genießen, trotz aller Ärgernisse, wie Steuererhöhung, Partikel-Quatsch-Verordnung und vielen Verboten, die uns umgeben. Wir finden, es ist ein tolles Gefühl, sein kleines Schneckenhäuschen immer in der Nähe zu haben. Und wenn´s einem irgendwo nicht gefällt: Weg sind wir und suchen uns ein schönes Plätzchen. :oops: - ich freu mich Hallo Tipsel und Aritosa,
kann mich euren Ausführungen nur 100%tig anschließen. Auch wir handhaben es so, wenn es geht dann einfach mal stehen bleiben, wenn es nicht geht, dann eben nicht. Somanche Tour haben wir da schon total umgedreht. Unsere Verwandten in Deutschland sind im Übrigen froh, wenn wir mit dem eigenen Bett :D zu Beusch kommen. Wir stehen nicht bei Konzerthallen sondern mit der Tochter bei Pferdetournieren, ist das praktisch sich bei zuviel ins Schneckenhaus zu verkrümeln :D Und das war auch mein Gedankengang als ich diesen Thread hier setzte. --> Link
und das nicht grundlos! Einfach klasse, -Deine Definition Dann freu´n wir uns mit Dir. :dankeschoen: Leser
sehr dürftiges Profil :wink: Wo ich die Handbremse anzieh sind wir zuhause :D :D
Dieter
hallo rainer ich weis das ich nicht zu den intellligenten hier im forum zähle und bin ja auch froh wenn ich eins und eins zusammen bekomme. daher möchte ich dich bitten deinen kommentar mir zu erläutern. finde einfach kein zusammenhang :roll: gruß peter
????????was war das denn??????? Da bin ich mal gespannt, ob Aretousas toller Beitrag gemeint war - kann ich nicht glauben.... :? :? :? Hallo,
der Beitrag von Aretousa gibt sehr treffend wieder, was auch für mich das Reisen mit dem WoMo ausmacht. Gerd Ehrlich gesagt, habe ich mir nie über "die große Freiheit" Wohnmobil Gedanken gemacht. Eher waren es pragmatische Gründe, warum wir uns für eins entschieden haben. Zum einen habe ich einen Hund und damit ziemlich Probleme ein Hotelzimmer zu bekommen.
Wir wandern/radfahren viel in den umliegenden Mittelgebirgen. Auch bei Tagestouren ist es praktisch, wenn man eine kleine Küche dabei hat und sich vor der Heimreise mal etwas hinlegen kann. Da es "nur" ein kleiner umgebauter VW-Bus ist, hat auch praktische (finanzielle) Gründe. Mein Mann kann damit zur Arbeit fahren und wir brauchen kein zweites Auto. Der Spritverbrauch und auch die Versicherung/Steuer sind günstiger als bei einem Kombi. Leider ergibt sich auch daraus, dass wir bei auf Campingplätzen stehen müssen, da unser "Komfort" mit Porto-Potti und Handdusche eher minimal ist. Eher im Notfall verzichten wir auf den Campingplatz. Aus diesem Grund habe ich mir über Pro/Contra Campingplatz NIE einen Gedanken gemacht. Trotzdem kommt uns unser Mini-Wohnmobil unglaublich luxeriös vor. Sind wir doch ganz früher im Iglu-Zelt und danach mit einer Nissan-Vanette (Matratze auf dem Boden) herum gereist. Und das war auch schön! Auch bei meinem Schwager überwiegten eher prakmatische Gründe. Wohnmobil wegen der drei Kinder. Campingplätze, weil es für Kinder einfach schöner ist. Dort gibt es Spielplätze, Schwimmbäder etc. ich denke einfach, es gibt nicht nur EINEN Camping-Typ, sondern ganz viele und damit auch verschiedene Gründe und Sichtweisen. Man kann nicht unbedingt davon ausgehen, dass die Leute sich Wohnmobile nur wegen der Freiheit anschaffen. Als ich mir vor vielen Jahren meinen ersten Bus kaufte, war es eher so eine Trotzreaktion und weil ich es hasse verbindliche Pläne zu haben, machen zu "müssen".
Wenn da dann schon im Vorfeld gebucht werden "muss" und ich dann da hin "muss" und nicht weg kann wenn ich will. NeNe. Das war nichts für mich. Die Umgebung von Hotel ect hast nach ein paar Tagen durch "musst" wieder zurück in ein Bett in dem wer weis schon wer gelegen hat *würg* NeNe Diese Art Freiheit reicht mir schon aus. Das Freistehen wurde im alter weniger, man wird Vorsichtiger, Nachsichtiger, es hat sich gezeigt das manche Regeln doch auch ihren Sinn haben, wenn alle sie brechen wird es mit den Teppichstangen ect. immer schlimmer. Achja, Praktisch mit Kind, Hund, Katze sowieso und früher habe ich im Bulli immer noch jemanden mitgenommen. Meist eine alleinerziehen mit der ich gut klar kam und mit derren Kind meine Tochter gut klar kam. Da wurde alles geteilt und war dann auch noch sehr günstig. Hallo Zusammen,
wir , also Iris und ich, empfinden für uns einen kleinen teil Freiheit wieder bekommen zu haben, denn wir brauchen uns keine Gedanken zu machen ob es für jemand der behindert ist ausgestattet ist, ob man sich dort bewegen kann, sie kann sich jetzt freier im Womi bewegen, hat Vertrautes um sich was ihr Sicherheit gibt. Mir gibt es Sicherheit sie mal alleine zu lassen und keine Sorge zu haben es könnte Ihr was zustossen oder ich habe Sorge wenn ich nicht in Ihrer Nähe bin. Das ist zum beispiel für mich Freiheit die ich in den letzten Jahren vermisst habe. Ihr seht Freiheit ist für jeden anders. Achim Hallo!
Wir haben erst seit gut 2 Jahren ein eigenes Wohnmobilchen (vorher ein paar Mal gemietet sowohl hier als auch in Übersee) und wir empfinden die "Freiheitauf 4 Rädern" genau so wie @aretusa, nur dass ich es jetzt so auf die Schnelle nicht so treffend hätte ausdrücken können. Und das Besuchen von Verwandten und Freunden wird unkomplizierter - mit dem eigenen Bett vor der Tür! :)
@Aretousa Bist ja schon reichlich gelobt worden, aber trotzdem: :daumen2: Besser kann man´s wahrscheinlich nicht ausdrücken, so sehen´s wir auch. Guten Morgen zusammen,
vieles Richtige ist schon gesagt worden, besonders von Dir liebe Lena (Aretousa). Jeder hat es in anderer Weise erfahren, aber es ist dennoch immer das gleiche, weil die gestalterischen Möglichkeiten einer Reise oder eines ersehnten Urlaubs das Entscheidende sind, was Wohnmobilisten und auch Wohnwagenreisende von anderen Touristen unterscheidet. Nicht selten haben wir erlebt, dass wir irgendwo länger geblieben sind, wo wir eigentlich nur Zwischenstop machen wollten. Im anderen Falle, Aufbruch zu sonnigeren Gegenden, oder weil man einfach neugierig auf mehr ist. Dieses Forum ist eine zusätzliche Bereicherung, weil man jemandes anregenden Reisebericht lesen, oder selbst von einer Reise erzählen kann, Menschen kennen lernt, denen man sonst nie begegnet wäre, ob auf Reisen oder bei Forumstreffen. Das WoMo-Reisen ist zu einer Bewegung geworden und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist nicht der schlechteste Wunsch, immer wieder hinter den Horizont schauen zu wollen und damit den eigenen zu erweitern. In seinem ganzen Wesen ist der Wohnmobilcamper ein Individualist, was in früheren Jahren, als es noch nicht so viele von uns gab, leichter zu leben und zu erleben war, aber die Zeiten ändern sich rapide und "Massenindividualismus" ist nun mal ein Widerspruch in sich. :denk: Aber so ist es nun mal, was schön ist, spricht sich halt rum. :D Poldi Es macht richtig Freude, die Antworten in diesem Thread zu lesen.
Damit kann und will ich mich voll und ganz identifizieren. Uns geht es genau so. In dem von Ingrid angeführten Thread las ich nur Antworten wie "Ich will..." und "ich mache einfach..." und "wofür habe ich ein Womo...". Ich will damit sagen, dass ich es nicht so empfinde, dass man mit dem Kauf eines Womos automatisch das Recht erwirbt, sich hinzustellen, wo man selbst das für richtig hält ohne Rücksicht auf Verluste und das dann für die einem zustehende persönliche Freiheit bezeichnet. Das ist Egoismus. Aber das, was Lena/Areotousa so wunderbar formuliert hat, das ist die Freiheit, die man mit und im Wohnmobil hat. Und das ist wunderbar. - Und damit verärgert man auch niemanden, weder mobile noch dort wo man ist wohnende Mitmenschen. Dirk, können wir Lenas Beitrag nicht zu so einer Art Leitspruch des Forums machen? Einen schönen Tag allen wünscht Maggie Hallo Aretousa,
genau diese Vorstellungen hatten wir, als wir im Jahre 2002 beim Eintritt ins Rentnerdasein unser erstes Wohnmobil kauften. Diese Vorstellungen und Wünsche sind bisher im wesentlichen eingetroffen. rimo Toll, die Meinungen hier, denn Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden!
Wenn ich mich also, da hinstelle wo es mir gefällt, ohne Rücksicht auf Andere (Anwohner, Natur), wird uns, die wir gerne Freistehen, diese Möglichkeit über kurz oder lang genommen. Drum etwas Rücksicht und Menschenverstand und wir können Alle, wie auch immer,(Frei, CP,Stellplatz) weiter diesem tollen Lebensgefühl folgen. Janoschpaul Uiuiui,
da habe ich wohl ein Störfeuer gestartet. Vehementer kann man seine Identifikation mit dem mobilen Reisen nicht zum Ausdruck bringen. Das ist gut so und wohl auch notwendig. Ehrlich gesagt, habe ich zunächst nichts anderes erwartet. Wenn ich an meine Womo-Zeit zurückdenke, sind mir viele von euch geschilderte Eindrücke in Erinnerung. Gerne rufe ich diese ab und stelle mir vor, genau so wieder unterwegs zu sein. Dennoch möchte ich nicht der "nihilistischen" Gefahr erliegen und all jene Begebenheiten ausblenden, die mir schon damals weniger gefallen haben. Obwohl es immer einfacher ist, sich Auffassungen und Aussagen mit emotionalem Hintergrund anzuschließen, die nicht beweisbar sind und nicht bewiesen werden müssen. Dann allerdings befinde ich mich in einer fast dogmatischen Gefühlswelt, die unangenehme Tatsachen einfach ignoriert. Und ich möchte mir später nicht vorwerfen: "Du hast es doch gewußt". Nicht, daß wir uns missverstehen. Mir geht es nicht darum, rücksichtslos und umsonst mit dem Mobil unterwegs zu sein. Und ich möchte auch keinem seine Freude am WoMo verderben! Nur habe ich die in meinem ersten Beitrag geschilderten Gedanken bisher noch nicht umkehren können. Wenn es wirklich so ist, wie Christel schreibt, daß die mittlerweile große Anzahl der WoMo`s irgendwann tatsächlich ausschließlich auf Stellplätzen stehen muss, weil es einfach zu viele werden oder schon sind, dann ist, für mich persönlich, die reisemobile Freiheit nur noch ein Traum. Ich werde die Hatz zum vermeintlich besten Stellpaltz nicht mitmachen, um meine Freizeit im Dunstkreis einer manchmal drögen und überfüllten Asphaltfläche zu verbringen. Abends verkrümel ich mich dann vor die Glotze und neben mir steht ein Mobil mit der mit Buchstaben am Heck aufgeklebten Mission: "Lebe deine Träume". Liebe Nordmann Hallo Nordmann
ich kann dich gut verstehen ... stand auch mal am Atlantik auf nem Supermarktplatz bei 35 grad auf Asphalt weil nix mehr frei war. und DAS ist nicht MEIN urlaub . Aber das nuss nicht sein ,wenn man Reiseziel und Zeit richtig wählt .Und das hab ich gelernt . Ich bin auch nicht christels Auffassung , dass frei stehen nicht mehr möglich ist . Ganz im Gegenteil stehen wir ca 50 % frei . auf den Kurztripps eigentlich immer . Wenn du halt Klimaanlage , und Fernseher laufenlässt , vom Duschen im Womo nix hätst und lieber auf ein festes wc gehst , sowieso nur im August fährst ,dann muss man halt auf nen Platz , aber das sind ja auch Ansprüche , für die ein Womo eben nicht gebaut ist . Mir ist es auch zu viel Asche auf dem Haupt wenn hier immerwieder der Zeigefinger gehoben wird . Mal ganz im Ernst , wann hat mal einer irgendwo so gestanden , dass sich jemand berechtigt darüber aufregen konnte ??Ich hab noch keinen gesehen , auch keinen der seine SCH... im Graben ausgelehrt hat .. Ich denke wir machen uns schlechter als wir sind , und ich glaube auch , dass das von aussen nicht so wargenommen wird . Man sollte tatsächlich mal erkunden , was die Gemeinden an der Mosel oder im Allgäu oder an der See für ein Bild von uns haben . Und ich sags doch : Ja ich stehe frei , auch mal da wo es verboten ist , mal an der Talstation , mal direkt am Ufer oder eben in nem Wohngebiet auf der Durchfahrt . aber eben nicht in der Hauptsaison und wenn dann max 24 h . Bisher wurde ich noch nicht vertrieben .Im Gegenteil hatte ich nette Gespräche mit den patrollierenden Polizisten Glaube nicht , dass das bisher irgendjemand geärgert hat , obwohl stänkerer gibts überall ,und manch campingplatzbesitzer und hoteliers möchten uns eben lieber selbst bewirten Lg Klaus Hallo Nordmann,
ich glaube, dass Aretousa und Tipsel genau das ausgedrückt haben, weswegen viele, auch wir, ein Wohnmobil fahren. Die persönliche Freiheit, irgendwohin zu fahren, das Ziel in letzter Minute zu ändern, solange oder so kurz zu bleiben, wie man möchte, die Haustür hinter sich zumachen zu können und in dem Moment abschalten zu dürfen hat nichts damit zu tun, zum allergrößten Glück auch noch einsam in der Wildnis zu stehen, um mich nicht über andere Mobilisten zu ärgern, die abends gern fernsehen ( vielleicht von der Woche so erschöpft sind und erst mal nur Ruhe wollen?) :wink: Niemand zwingt uns, uns irgendwo hinzustellen, wo wir nicht stehen möchten. Dem einen gefällt es, nur frei zu stehen, der nächste hätte gern allen Comfort auf einem Stellplatz und dazwischen gibt es tausende Varianten. Wer bin ich, dass ich einem anderen erzählen würde, wie seine persönliche Freiheit aussieht? Meine persönliche Freiheit erlaubt mir, einfach woanders hinzufahren, wenn es mir irgendwo nicht gefällt. Lass dir doch deinen persönlichen Wunschtraum von Freiheit nicht dadurch kaputt machen, dass andere andere Vorstellungen haben :) Jeder so, wie er mag - und den anderen dabei nicht stört! Lg Fibi Naja, wie mans nimmt. Wir stehen zwar oft am Rand von Asphaltflächen im Winter, weil wir halt auch ohne Traktor wieder wegkommen wollen :D :wink: , aber ich könnte dir viele Beispiele bringen, wo wir mit unverbaubarem Blick aufs Wasser oder die Berge auf Gras campierten, und zwar genehmigt Tisch und Stühle rausstellen konnten.
Beengt oder im Rudel stehen wir nur bei Treffen mit Bekannten und Freunden 8) Hier mal ein paar Beispiele:
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Alle Vorredner haben irgendwo Recht, aber so wie Du es schreibts ist es wohl für viele, uns eingeschlossen, am Richtigsten. das ist die Freiheit, die wohl auch Nordmann meint und vermisst. mfg Michael :daumen2: Bei 400.000 angemeldeten Womos wird dies aber nicht mehr möglich sein, oder man muss halt wirklich in abgelegene Gegenden fahren, was allerdings nur im Urlaub möglich ist, nicht am WE.
Vor 20-30 Jahren wars wohl noch nicht so überlaufen und ein Womo im Waldweg war ok, denn Stellplätze gabs ja keine. Die Zeiten ändern sich leider (oder gottseidank, wie mans nimmt). Die Gruppe der Womofahrer wird ständig größer. Nur was bleibt als einigermaßen annehmbare Alternative? @Aretousa:
Super :daumen2: :daumen2: :daumen2: Die Freiheit, so wie Du sie beschreibst (mehrmals im Jahr einfach auf Achse sein) werden wir erst in diesem Jahr so richtig geniessen können und da freuen wir uns drauf. :wink: :D Hallo Nordmann,
und selbst wenn ich auf meiner Reise einen überfüllten Stellplatz auf Asphalt sehe und Womos mit Lebe deinen Traum drauf, lass ich denen Ihren Traum und Ihre Freiheit so sich wohlzufühlen und fahre weiter, ich und Du müssens ja nicht so machen. Meine Art zu Reisen ist vielleicht nicht deren Sache, das nenn ich Freiheit. Janoschpaul
...genauso ist es und wenn so ein schön geführter Thread auch dazu führt, über verschiedenes nachzudenken, dann umso besser für unsere Zukunft mit dem Reisemobil. Hallo Nordmann, jetzt bin ich doch etwas neugierig.
Du sagst, Du überlegst wieder einzusteigen, wie sieht denn Deine Alternative zum Urlaub im Womo aus? Du musst natürlich nicht antworten, nur wenn die WHO 2007 festgestellt hat, dass 50% aller Urlauber unzufrieden waren, sollten Sie mal die Womobilisten fragen. Schönen sonnigen Tag noch Janoschpaul Ich denke es gibt auch einfach verschiedene Vorstellungen von Freiheit. Auch unter Wohnmobilisten.
Meine Vorstellung von Freiheit ist es ganz bestimmt nicht irgendwo frei zu stehen. Noch nicht mal Stellplätze sind meine Vorliebe. Im Gegenteil, ich bin begeisterte Campingplatz-Steherin. Warum auch nicht? Ich mag die Gesellschaft, ich mag die Ordnung, die Sicherheit, dass meine Kinder z.B. nicht auf eine Straße laufen können oder irgendwo im Fluß ertrinken, ich mag - auch vor allem für meine Kinder - die gebotene "Infrastruktur" sprich Spielplatz, eventuell Schwimmbad, Spielkameraden, bei Regen ein Spielzimmer oder Animation und ich mag auch festes Klo und Duschen. Ich will meine Campingstühle rausstellen und mich ausbreiten können. Warum ich trotzdem überzeugte Wohnmobilistin bin? Weil ich mich nicht festlegen will wohin ich fahre und wie lange ich bleibe. Wenn es mir gut gefällt, dann bleibe ich auch schon mal 10 Tage, wenn nicht, fahre ich jeden Tag weiter. Je nachdem wie es mir in die Stimmung passt. Und nur weil ich so bin, oder weil andere Wohnmobil-Fahrer gerne und ausschließlich auf Stellplätze fahren, heißt das doch nicht, dass es keine Freisteher mehr gibt. Ich denke persönlich schon, dass es für uns oft möglich gewesen wäre frei zu stehen auf unseren Urlauben. Wir wollten nur gar nicht. Ich denke du siehst das zu schwarz, Nordmann. Also nur um das klar zu stellen
Auch wir gehen gern auf Campingplätze. Schon allein deshalb weil die meistens an den schönen Ecken liegen und man einfach oft nicht besser stehen kann . LG Klaus
man könnte die vielen alten Häuser abreißen die die WoMobilisten gar nicht brauchen und SP draus machen :ironie: @ Nordmann
Das liegt zum Glück an Jedem selbst wie er damit umgeht. _ Ich finde es zB. Klasse das die meisten sich auf SP und CPs sich an die Leine legen, warum und aus welchen Grund auch immer. Sonst würden die Plätze die ich bevorzuge auch bald überlaufen sein. Ich unterscheide eigentlich nur noch zwischen WOMOs und gerade noch beweglichen Ferienhäusern. :D Das hat aber nichts mit deren Größe oder Preis zu tun, eigentlich nur mit deren Nutzung und dessen Nutzern. :wink: Was dem einen hier Freiheit und Ungebundenheit bedeutet, ist für den Andern genau das Gegenteil und umgekehrt. Also immer Jeder nach seiner Facon. und dann noch die Freiheit aus philosophischer Sicht
Immanuel Kant formulierte: "Niemand kann mich zwingen, auf seine Art (wie er sich das Wohlsein anderer Menschen denkt) glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen, welcher ihm selbst gut dünkt, wenn er nur der Freiheit Anderer, einem gleichem Zwecke nachzustreben, die mit der Freiheit von jedermann nach einem möglichen allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann, (d.i. diesem Rechte des Andern) nicht Abbruch tut." Nach dem kantschen Freiheitsbegriff ist Freiheit nur durch Vernunft möglich. Ohne Vernunft folgt der Mensch einem Tier gleich seinen Trieben. Kraft der Vernunft aber ist der Mensch in der Lage, das Gute zu erkennen und sein eigenes Verhalten dementsprechend pflichtgemäß auszurichten
leider ist es oft anders. --------------------------- Nur unsere Art Urlaub zu machen ist die Richtige. :D :D |
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