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Wie lang hält die Aufbaubatterie beim TV schauen?


georg.untch am 16 Feb 2008 11:33:33

Hallo zusammen

Ich möchte mir demnächst einen LCD in 17" zulegen. Den Sat-Reciver hab ich schon.
Meine Frage: Wie lang kann ich ungefähr fernsehen, wenn ich dabei nur die Aufbaubatterie belaste (in meinem Fall 85 Ah)?

Vielen Dank schonmal :-)

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Gast am 16 Feb 2008 12:25:45

Hallo Georg,

rein theoretisch kannst Du Deiner voll geladenen 85-Ah-Batterie 85 Stunden lang 1 A entnehmen, oder auch 170 Stunden lang 0,5 A. Kommt aber auch stark auf deren Zustand (Alter) an. Wie lange Du mit Deinen Geräten fernsehen kannst, hängt ansonsten nur von deren Stromverbrauch ab. Grobe Rechnung: Batteriekapazität geteilt durch den Stromverbrauch von Receiver und LCD gleich Fernsehvergnügen in Stunden.


Manfred

jonathan am 16 Feb 2008 12:49:11

Da die Batterie i.d.R. nie zu 100% vollgeladen ist, andererseits die Batterie auch nie tiefentladen werden sollte( also=Entnahme 100%) verbleiben in der Praxis so rd. 60 % der angegebenen Kapazität als verfügbare Kapazität. Da auch noch Lampen, Wasserpumpe, Heizungsgebläse und Toi-Spülung, oft auch noch Radio betrieben werden, gehe ich bei meiner 88 AH-Batterie davon aus, daß ich so 2-3 Stunden Fernsehen(TFT) am Wechselrichter betreiben kann, wenn ich 2 Tage nicht zum Aufladen kommen. Bin ich bisher immer gut mit ausgekommen.
Werner

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locker am 16 Feb 2008 14:07:28

Hallo,
Ohne den Stromverbrauch beider Geräte zu kennen, ist eine genaue Angabe unmöglich. Hier eine ungefähre Schätzung:
Moderne Sat-Receiver nehmen um die 20 Watt auf. Ein LCD TV in der Größe wird etwa 50 Watt aufnehmen. Also haben wir mit ca. 70 Wattstunden zu rechnen.
Der vollgeladene Akku hat 1020 Wattstunden, von denen man jedoch nur 70% nutzen soll, um Tiefentladung zu vermeiden. Somit kommt bei Belastung nur durch das Fernsehgerät eine Zeit von ca. 10 Stunden heraus.
In der Rechnung ist vorausgesetzt, dass beide Geräte direkt aus 12 Volt gespeist werden können. Kommt noch ein Wechselrichter für 230 V hinzu, verringert sich die Laufzeit um ca. 20% wegen des beschränkten Wirkungsgrades.
, Walter

Gast am 16 Feb 2008 14:07:44

Nehmen wir mal an, Deine Batterie ist noch so halbwegs i.O., dann könnte man im optimalen Fall ca. 30 - 40 Ah entnehmen. Sagen wir mal weiter, Deine Fernseh-Anlage, alles zusammen, verbraucht 80 Watt, dann sind das 6,6 A in der Stunde. Wenn also sonst kein Strom verbraucht würde, könnte man so um die 5-6 Stunden Strom entnehmen. Danach würde aber weder die Heizung, noch eine Lampe oder irgendwas sonst funktionieren.

Kurz gesagt, 85 Ah sind ein Witz für ein Womo, wenn man intensiv Fernsehen möchte. Bau Dir minimum 200 Ah ein und lies mal unter

agtar.com das Handbuch durch. Dann wird einem manches klarer, auch, dass Solaranlagen die falsche Investition sind.

Gast am 16 Feb 2008 14:53:06

also ich kaufte das jetzige Mobil mit den beiden Solarplatten obendrauf und in meiner Werkstatt meinte man vor unserer Sommertour 2007 das die beiden Platten ausreichend sind für die Saison v. April-Oktober, um den nötigsten Strom permanent zu bekommen.
wie schon mal geschrieben, ich mache mir da immer nicht allzuviel Gedanken drum und teste alles aus mit dem was man hat .... bevor man sinnlos Teures dazukauft.

Nun kaufte ich noch einen günstigen Wechselrichter mit nur 600 W = für Handy aufladen, Akkus aufladen und andere Kleinigkeiten o. Kleingeräte und ich muss sagen es hat den gesamten Sommer über wunderbar geklappt ohne das wir etwas vermissten, ohne das wir irgendwo an Strom mussten, die Aufbaubatterien luden durch die Sonne ja am Tage permanent wieder auf und die TV Anlage läuft samt TFT nur über 12 V jeden Tag mehrere Stunden,

in dem Sinne hat sich bei uns die Solaranlage die ja sowieso drauf war schon richtig bezahlt gemacht in der Saison.

Fön brauch ich nicht, das kann man zur Not auch mal irgendwo Stationär machen, Kaffeemaschine kommt nicht in Frage, weil mir aufgebrühter Kaffee sowieso besser schmeckt,
selbst wen wir mal über Stunden das Radio anhatten schob die Sonne gut nach.
Einziges manko, mein kl. Staubsauger, den kann ich dann wirklich nicht ohne Strom betreiben, der frist mal locker 1000W.

lg marry

abo1 am 17 Feb 2008 21:58:02

locker hat geschrieben:Moderne Sat-Receiver nehmen um die 20 Watt auf. Ein LCD TV in der Größe wird etwa 50 Watt aufnehmen. Also haben wir mit ca. 70 Wattstunden zu rechnen.
Der vollgeladene Akku hat 1020 Wattstunden, von denen man jedoch nur 70% nutzen soll, um Tiefentladung zu vermeiden. Somit kommt bei Belastung nur durch das Fernsehgerät eine Zeit von ca. 10 Stunden heraus.
In der Rechnung ist vorausgesetzt, dass beide Geräte direkt aus 12 Volt gespeist werden können. Kommt noch ein Wechselrichter für 230 V hinzu, verringert sich die Laufzeit um ca. 20% wegen des beschränkten Wirkungsgrades.


hallo

so ist es

und "vollgeladen" bedeutet VOLL geladen
also ladung über 230volt an einem modernen kennlinien ladegerät

bei ladung über die lima darfst du gleich mal weitere 10% fernsehzeit abziehen ...

und weiter 10% wenn es auf 15 grad aussen/batterietemperatur und weiter darunter geht und der lader über keine temperaturkompensation verfügt

lg
g

Gast am 17 Feb 2008 22:08:11

Wie kommt Ihr bei 85 AH Batterie auf 1020 Wattstunden? Kann mir das mal bitte einer kurz erklären!

Im übrigen dürften diese Berechnungen reine Theorie sein, denn:

Akkus werden mit den meisten Ladegeräten nicht wirklich vollgeladen, schon gar nicht durch die Lichtmaschine während der Fahrt und

Akkus altern schnell, haben also schon nach ein bis zwei Jahren deutlich weniger Ladungsreserven als draufsteht. (Ausnahme: Panzerplattenbatterien)

Ich wette, dass man mit einer durchschnittlichen 85 Ah Batterie (also übliche Handelsware und 1 bis 2 Jahre alt) keine 10 Stunden lang 70 Watt ziehen kann. Hat jemand die Möglichkeit, das mal auszuprobieren? Ich habe so eine Batterie leider nicht, könnte aber mit einer 3 Jahre alten 100 Ah Batterie mal einen Testdurchlauf starten. Die steht unbenutzt in der Garage und zeigt gerade 12,75 Volt an. Muüßte mir mal überlegen, was ich da anschließen könnte, um ca. 70 Watt zu verbrauchen???

Gast am 17 Feb 2008 22:26:53

rantanplan hat geschrieben:Wie kommt Ihr bei 85 AH Batterie auf 1020 Wattstunden? Kann mir das mal bitte einer kurz erklären!

85 Ah x 12 V = 1020 Wh


Manfred

snoopy-k am 17 Feb 2008 22:58:16

Als ich noch im Fernverkehr tätig war, stand ich schonmal mehrere Tage irgendwo rum. Nun, dann wurde halt die Schüssel aufs Dach gepappt und das Fernsehgerät eingeschaltet.
Am 3. Tag ging der Motor überraschenderweise brav an. Verbrauch ging über 12V.

abo1 am 18 Feb 2008 00:26:02

rantanplan hat geschrieben:...
Ich wette, dass man mit einer durchschnittlichen 85 Ah Batterie (also übliche Handelsware und 1 bis 2 Jahre alt) keine 10 Stunden lang 70 Watt ziehen kann. ....


hallo

die wette könntst du aber auch verlieren
um das zu beantworten fehlen basisinformationen

bei der "üblichen" Womo ausstattung
- zu schwaches kabel von LiMa zur aufbaubatterie
- keine temperaturkompensation des ladegerätes
- keine anständige kennlinie des laders
und der üblichen unkenntnis vieler womo benutzer (ich muss aufladen wenn das licht der innenbeleuchtung viel dünkler wird ....)

hättest du sicher recht, die batterie hätte wohl nur mehr die von dir geschätzen ca 75% ihrer ursprünglichen kapazität, vermutlich sogar weniger ..

an einem ordentlichen lader mit temp kompensation und evt einem B2B lader lima -> aufbaubatterie oder zumindestens einer anständigen verkabelung und keinen entladungen unter 30% restkapazität hat eine übliche gelbatterie nach drei jahren üblicher womo nutzung wohl noch um die 85 bis 95% ihrer urprungskapazität

lg
g


PS:
bitte der ordnung halber zum akt: ;-)
mit einer last von 70watt lässt sich der zustand einer 85Ah batterie nicht ermitteln. dazu musst du sie mit C20, also dem 20igstel ihrer nennkapazität belasten, somit als mit 85Ah:20 = 4,25Ampere x 12volt = 50watt

fallsweise gibt es bei den von dir so gerne zitierten panzerbatterien noch c5 angaben, da wären dann 200watt "testverbraucher" zwingend

lg
g

Gast am 18 Feb 2008 00:49:41

[url]bitte der ordnung halber zum akt: wink.gif
mit einer last von 70watt lässt sich der zustand einer 85Ah batterie nicht ermitteln. dazu musst du sie mit C20, also dem 20igstel ihrer nennkapazität belasten, somit als mit 85Ah:20 = 4,25Ampere x 12volt = 50watt

fallsweise gibt es bei den von dir so gerne zitierten panzerbatterien noch c5 angaben, da wären dann 200watt "testverbraucher" zwingend

lg
g[/url]


warum nicht??


rainer

Tipsel am 18 Feb 2008 00:50:02

Von der ganzen Technik hab ich keine Ahnung, aber wir haben uns für den Notfall im Winter eine 55 Ah Säurebatterie mitgenommen und per Wechselrichter (29 € DCAC) 5 Stunden fern geguckt. Leer war sie danach noch nicht. Soviel mal als Richtwert/Anhaltspunkt für alle, die so wenig Ahnung haben wie ich.

Geladen wird das Teil zuhause und kommt dann wieder in den Heckschrank, falls wir einen Stellplatz ohne Strom anfahren.

abo1 am 18 Feb 2008 01:04:36

rafl hat geschrieben:[url]bitte der ordnung halber zum akt: wink.gif
mit einer last von 70watt lässt sich der zustand einer 85Ah batterie nicht ermitteln. dazu musst du sie mit C20, also dem 20igstel ihrer nennkapazität belasten, somit als mit 85Ah:20 = 4,25Ampere x 12volt = 50watt

fallsweise gibt es bei den von dir so gerne zitierten panzerbatterien noch c5 angaben, da wären dann 200watt "testverbraucher" zwingend

lg
g[/url]


warum nicht??


rainer



hallo

wenn es von dir kommt kann es nur eine fangfrage sein ;-)

trotzdem:
wenn ich den IST zustand ermittel will kann ich ihn ohne referenzmessung zum kaufzeitpunkt (und davon war nie die rede, wer macht das schon) - meiner meinung nach - nur um den vergleich der datenblattkapazitätmit der aktuellen kapazität gehen
in aller regel werden übliche versorgerbatterien in C20 angegeben

eine hochrechnung von ---ähhm ---- 70watt - wohl rund C14,5 auf die C20 kapazität würde ich mir - vor allem als anwalt ;-) nicht zutrauen ...

lg
g

Gast am 18 Feb 2008 01:16:54

abo1 hat geschrieben:eine hochrechnung von ---ähhm ---- 70watt - wohl rund C14,5 auf die C20 kapazität würde ich mir - vor allem als anwalt ;-) nicht zutrauen ...

lg
g


warum nicht? hab die formel doch im andern thread gepostet.


rainer

abo1 am 18 Feb 2008 01:18:06

rafl hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:eine hochrechnung von ---ähhm ---- 70watt - wohl rund C14,5 auf die C20 kapazität würde ich mir - vor allem als anwalt ;-) nicht zutrauen ...

lg
g


warum nicht? hab die formel doch im andern thread gepostet.


rainer


hallo

ja, ok ... peukert - die exponent gleichung war mir nicht bekannt/erinnerlich
zufrieden?
;-)
... aber die lernt er sowieso sicher ned im jus studium ....

lg
g

Gast am 18 Feb 2008 09:50:02

Das habe ich befürchtet, dass so gerechnet wird:

85 mal 12 Volt gleich 1020 Wattstunden.

Ich meine, so darf man nicht rechnen, weil man sonst Glauben machen will, dass man aus einer Batterie, auf der 85 Ah draufsteht, auch 85 Ah entnehmen kann. Ich denke, man kann mit 60 % kalkulieren, ergäbe also etwa 600 Wattstunden bei einer optimal geladenen und neuwertigen Batterie!?

Mein Test würde einfach so aussehen, dass ich einen Verbraucher mit ca. 70 Watt an die Batterie hänge und warte, bis die Spannung unter 11 Volt abgefallen ist. Dann soll man ja wieder aufladen. Schalten nicht die meisten Batterieregler bei 11,2 Volt ohnehin ab, um die Tiefentladung zu verhindern? Irgendwie habe ich mir rund 11 Volt als kritische Größe gemerkt, die man möglichst nicht (so oft) unterschreiten sollte.

Ich werde heute abend auch noch mal im Varta-Batterie-Handbuch nachschauen. der Mensch vergisst ...

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