jonathan am 18 Feb 2008 21:13:50 hallo, waldtroll,
ich meinte auch nicht die gefühlte Inflation-d.h. alle Kosten der Lebensführung, sondern tatsächlich herausgenommen nur den Kostenpunkt "KFZ-Kosten". Und da war es schon so, wie ich hier versuchte zu zitieren: Wir zahlen heute weniger Anteile unseres Einkommens für den Betrieb eines Autos als vor 20 oder 30 Jahren. Es fühlt sich nur deswegen so teuer geworden an :D , weil zwischezeitlich das fahren schleichend(mit Ausnahme der Ölkrise in den 70ern) immer billiger wurde.
Werner
Tabbert_ffb am 18 Feb 2008 22:41:33 Wir haben uns ein "altes" Womo (Baujahr 1991) geleistet. Damit ist ein großes Stück Lebensqualität in unsere kleine Familie gekommen! Auch wenn es nur kleine Touren am Wochenende durch Ostfriesland sind (wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :D ), ist es immer wie ein kleiner Urlaub!
Wir verzichten lieber auf andere "Luxusgüter", (Essen gehen, Kino, ...) und fahren dafür am Wochenende ins Grüne! :-o
Und bald ist Urlaub und dann geht es mal über die Grenzen Ostfrieslands hinaus
:D :) :eek:
Michael 2000 am 19 Feb 2008 09:28:58 Da meine antwort zu diesem thema ein wenig abweicht,
jedoch ihren wurzeln hier zu finden sind,
habe ich sie in einem anderen threat gesetzt.
--> Link
Bergbewohner1 am 19 Feb 2008 20:47:36 jonathan hat geschrieben:hallo, waldtroll, ich meinte auch nicht die gefühlte Inflation-d.h. alle Kosten der Lebensführung, sondern tatsächlich herausgenommen nur den Kostenpunkt "KFZ-Kosten". Und da war es schon so, wie ich hier versuchte zu zitieren: Wir zahlen heute weniger Anteile unseres Einkommens für den Betrieb eines Autos als vor 20 oder 30 Jahren. Es fühlt sich nur deswegen so teuer geworden an :D , weil zwischezeitlich das fahren schleichend(mit Ausnahme der Ölkrise in den 70ern) immer billiger wurde.
Werner
Hallo Werner, mag sein daß vor 20-30 Jahren das Autofahren im Verhältnis zum Einkommen billiger war, da kann ich nicht mit reden, da bei uns das Autofahren sau teuer war und es sich nicht alle leisten konnten, weil es z.Bsp gar nicht genug Autos gab. Aber seit ich, wir zur Bundesrepublik aufgeschlossen, asimieliert wurden, ist das Autofahren unverhätnismäßig gestiegen und verschlingt immer mehr an Kosten, aber wem sag ich das.
Gast am 19 Feb 2008 21:20:55 @ Waldtroll:
--> Link)
also zu Assimilation
also zu DDR-Zeiten gab es einen wirklich idealisierten "Wohnmobilismus"
der wirklich mit Freiheit verbunden werden kann.
Ich bin bin nicht dort erzogen worden, und werde nicht zitieren.
Wo hört die finanzielle Grenze auf? Ich denke auch öfter darüber nach!!!
Es schmerzt so sehr, und ich hätte mich auch über mich mehr gefreut, das finanzielle Wagnis 1984 auf mich zu nehmen. Damals mit 1 600 Dm Netto und viel Gefühl für Camp und so.
Ich habe mir das lange überlegt.... aber ein troll in der ddr hätte wohl das leben gegeben.....
Peter
Bergbewohner1 am 20 Feb 2008 21:01:12 plo1111 hat geschrieben:@ Waldtroll: --> Link) also zu Assimilation also zu DDR-Zeiten gab es einen wirklich idealisierten "Wohnmobilismus" Peter
Ich möchte hier auf gar keinen Fall eine Mittel-West Deutschland Debatte lostreten, weil es hier den Rahmen sprengen würde. Das die Assimilation, wenn man dies so stehen lassen würde, teilweise wieder rückgängig gemacht wird, z.Bsp Ganztagsschulen, Kindervorstellung regelmäßig beim Kinderarzt, Einrichtung von sog,Polikliniken usw., sieht man an diesen Beispielen.
Aber nun noch zum Camping in der DDR, also WoMos gab es nicht, einen Handvoll Selbstausbauer maximal, mehr nicht. Spartanisch eingerichtete WoWa und Zelte gabs natürlich. Einen Seeplatz zu bekommen, nur mit Bezieheung, sonst ca, alle 15 Jahre einmal, dafür wirklich billig, wie die Mieten und Heizung auch.
Zum Thema zurück, wenn unser Land von 128 vergliechenen Länden in Bezug auf Steuergerechtigkeit, Übersichtlichkeit, Überschaubarkeit, Schlupflöscher- auf letzter Stelle steht, hinter Dominik.Repu,Thailand usw. liegt, dann hat das Kritisieren nichts mit Jammern zu tun, sondern öffentlich über diesen Mißstand-Ungererechtigkeit seine Meinung zu äußern. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Porsche bekommt über 9000 € pro Stunde an Gehalt, wenn er 16 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr arbeiten würde. Nicht das ich ihm das nicht gönne, aber die Verhätsnismäßigkeit sei nicht mehr gewahrt, sagte vor wenigen Tagen ein "Geschulter" im TV. Das ist meines Erachtens die Unmut des Volkes und birgt viel Sprengstoff.
oschivel am 20 Feb 2008 22:09:10 Klar ist das alles nicht billig.
Aber:
Wir waren letztes Jahr zu viert mit dem Womo in Frankreich, das hat uns inklusive Wertverlust und viel Essen (und Rotwein!) unter 3000 EUR gekostet
Wären wir die gleiche Zeit im Robinson, Aldiana und Co gewesen in der Hauptsaison, hätte das mindestens 10k STeine gekostet.
Ich finde trotz der Spritpreise, Wohnmobilfahren im Vergleich zu manchen anderen Urlaubsformen, immer noch preiswert.
Dank der diversen Gesundheitsreformen (oder besser: Verbürokratisierungen) lohnt sich in meinem Beruf viel arbeiten auch nicht mehr, was sich letzendlich in mehr Urlaub niederschlägt (halt nicht im Hotel sondern im Womo (macht auch viel mehr spass)).
Danke, Ulla Schmidt!!
Wichtig:
Always look on the bright side of life!!
(wollte ich heut abend mit meiner Tochter schauen, hab aber leider den Film nicht gefunden)
Viele ,
Oliver
edit: Mist, Zahlendreher dringehabt!
Nordmann am 21 Feb 2008 22:42:33 Mit diesem Thread habe ich das zweite "heiße Eisen" in die Hand genommen, nachdem ich kürzlich die von der Industrie in Aussicht gestellte wohnmobile "Freiheit auf Rädern" anzweifelte.
Meine Fragen wurden vereinzelt missmutig aufgenommen. Es sind suspekte und unbequeme Themen, die sich nur sehr zäh durchmoderieren lassen. Die erhaltenen Antworten waren daher teilweise ablehnend, was ich auch gut nachvollziehen kann. Wer schließlich möchte sich schon seine Träume miesmachen lassen.
Das jedoch war keinesfalls meine Absicht. Vielmehr waren meine Fragen rein persönlich und dienten nur dazu, die diesbezügliche Stimmung in der Szene zu erfassen. Weil ich mir zur Zeit überlege, wieder in diese Form des Reisens einzusteigen. Und weil mir Eure Meinungen wichtig sind.
Eure Antworten, auch die, die keine waren, waren sehr erkenntnisreich. Dafür vielen Dank!
Und all diejenigen, welche sich angepinkelt sahen, mögen mir "Campergefühl" ruhig absprechen - und den Blutdruck mit einem Gläschen Ouzo senken. Es gibt ja genügend Schmusethemen im Forum, die gemütlich sind. Und wer mich weiter anblubbern und mich "indirekt" für die unerfreulichen Umstände, wie hohe Preise, verantwortlich machen möchte, nur weil ich Fragen stelle, soll das meinetwegen tun.
Viele
Nordmann
Dr.House am 22 Feb 2008 00:31:24 Also Nordmann -
ich blubber dich nun öffentlich mal an...
Bin doch der Meinung, daß JEDER der sich irgendwie ein Womo leisten kann, nicht am Rande des Existenzminumums leben wird.
So macht eben jeder,der von diesem Hobby angefressen ist, so wie er grad kann. Der eine mit einem 30 Jahre alten 207er der gerade noch aus dem Wohnort zum nächsten SP oder Parkplatz kommt, der andere mit seinem 132.000,--€ teuren Hymer, der bis zu seinem Womohändler kommt um dort seine Garantie einzufordern (völlig zurecht !!!). Ich z.B. liebe insgeheim den "und", leide mit jeder neuen Rost- und Schadensstelle mit, gönne aber auch jedem sein Vergnügen oder seinen mühsam in einem ganzen Arbeitsleben erarbeiteten Hymer über 130.000.--€. Ich hab angefangen mit schrottreifen Bully's und hab jetzt ein fabrikneues Teil - und steh auch immer wieder auf'm Aldi- Parkplatz.
ABER: Der, der nix mehr hat, der warum auch immer, plötzlich Familie, Job, Existenz- und Lebensgrundlage verliert, der von heute auf morgen von Hartz IV oder was weiß ich leben soll , der diskutiert hier einfach nicht mehr mit. Der ist hier außen vor. Wir hier alle sind doch noch extrem schmerzarm, können reisen und uns ein Hobby gönnen.
Von daher ist in diesem Niveau nach einer "Schmerzgrenze" zu fragen für mich (AUSDRÜCKLICH für mich !) eigentlich etwas daneben, die wahre Schmerzgrenze in unserem Land ist glaub ne ganz andere...
Hoffe, du nimmst mir dieses Geblubber nicht krumm, aber das mußte jetzt mal 'raus !!
Markus
tekzenchelou am 22 Feb 2008 01:51:05 es gibt auch die modernen Zigeuner wie mich denen es einfach stinkt die Hälfte ihres Gehalts in Miete und Nebenkosten zu stecken, einen Briefkasten zu haben wo doch nur Rechnungen reinflattern undsoweiter.
Da nehm ich es in Kauf manchmal aufzuwachen und festzustellen dass meine Truma schon wieder abgeschaltet hat.
Wozu brauch ich weiss der Geier wieveil m² "Lebensraum" den ich teuer bezahlen muss und nur zum Schlafen nutze?
parsberg am 22 Feb 2008 02:38:08 Stimme Dr. House zu, daß wir auf einem hohen Niveau jammmern.
Bin aber auch der Meinung, daß die soziale Lage etwas schief geraten ist.
Jedoch die pauschale Verurteilung eines Herrn Zumwinkel ist für mich ein zweischneidiges Schwert, wer hat noch niemals einen Gärtner usw, mal ein paar Euros verdienenlassen?
Also wer ohne Steuerschuld werfe den ersten Stein.
Jedoch für unser Hobby, entweder ich kanns mir leisten (was ja diese Forenmitglieder können ? ) oder sie lassens sein, aber bitte keine jammerein mehr wegen Maut, Stellplatzgebühren etc..
Und Dr. House falls wir und mal Treffen, würde mich freun, bin mit Dr. Kaiser unterwegs.
Gast am 22 Feb 2008 08:08:57 Ich persönlich halte die Diskussion auch für ziemlich unnötig. Und ich denke auch nicht das hier "die unbequeme Wahrheit" ausgesprochen wird. Oder ein "heißes Thema" ist.
Ob jemand sich ein Wohnmobil leisten kann ist eine sehr individuelle Frage. Welches fährt er? Wie teuer überhaupt im Unterhalt (meins ist günstiger als mein letzter PKW)? Hat vielleicht eine Steigerung seines Einkommens die Inflationsrate ausgeglichen (siehe Tarifabschlüsse in den letzten Wochen)? Änderung der Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit etc.?
Ja, die Energiepreise steigen. Ja, daran verdienen teilweise die Ölmultis und unser Staat mit. Aber regt das nicht an, sich Alternativen zu überlegen? Ist das nicht auch eine Chance von den fossilen Brennstoffen wegzukommen?
Ich werde ca. Mitte des Jahres mein komplettes Haus auf regenerative Energien umgestellt haben. Das war mir wichtiger, als ein großes Wohnmobil zu fahren. Deswegen habe ich mir auch nur ein 15Jahre alten gebrauchten Bus gekauft. Und warum habe ich das getan? Ganz ehrlich: Ich bin kein Öko. Aber ich habe auch keine Lust immer mehr zu bezahlen und abhängig zu sein. Also habe ich etwas geändert.
Ich frage mich auch ehrlich, was diese Diskussion bezwecken sollte. Konstruktiv finde ich sie nicht. Die Art der Fragestellung geht mir zu sehr in die Richtung "bitte bestätigt meine Meinung" als in "lass uns überlegen, wie wir die Situation ändern können".
So, nun habe ich auch genug "geblubbert".
eugendoc am 22 Feb 2008 15:25:39 Nordmann hat geschrieben:...Und all diejenigen, welche sich angepinkelt sahen, mögen mir "Campergefühl" ruhig absprechen - und den Blutdruck mit einem Gläschen Ouzo senken...
Hy Nordmann!
Schön, dass ich dir so bleibend in Erinnerung bleibe ! :love:
"Küstennebel" ist eine gute Alternative zu Ouzo !:poke:
Beste aus Thüringen nach Ostfriesland !! :prosit::
Nordmann am 22 Feb 2008 16:46:18 Hallo Eugen!
Einverstanden. Nachgespült wird mit Köstritzer Schwarzbier... :)
nach Thüringen
Nordmann
nager69 am 22 Feb 2008 18:03:27 Hallo Nordmann,
es gibt nie zu hohe Preise, es gibt immer nur Menschen, die diese Preise für eine Ware bezahlen oder eben auch nicht!
Und wenn im Moment viele ein Womo kaufen, dann ist der Preis wohl niedrig.......
Wenn wenige eins kaufen, dann ist der Preis wohl zu hoch......
Für mich war der Preis meines Womos wohl genau richtig, denn ich hab mir eines zu meinem und dem Preis des Verkäufers gekauft!
Und darauf ein fröhliches alkoholfreies Weizen, dass auch wieder teurer geworden ist, und es ist scheinbar immer noch der richtige Preis für meinen Supermarkt und mich!!!!
aus Bous
Alex aus SLS
BernhardK am 23 Feb 2008 15:41:38 Hallo !
Sich eine Schmerzgrenze zu setzen, ist eigentlich nicht möglich. Wenn die gesetzte Schmerzgrenze eintritt, wird man wahrscheinlich versuchen, die Grenze etwas zu erhöhen, da man es nicht wahrhaben will.
Wenn es irgendwann mit seinen Ausgaben nicht mehr klappt, wird man automatisch aufhören.
Bernhard
rittersmann am 23 Feb 2008 17:55:10 oschivel hat geschrieben:Wir waren letztes Jahr zu viert mit dem Womo in Frankreich, das hat uns inklusive Wertverlust und viel Essen (und Rotwein!) unter 3000 EUR gekostet Wären wir die gleiche Zeit im Robinson, Aldiana und Co gewesen in der Hauptsaison, hätte das mindestens 10k STeine gekostet. Ich finde trotz der Spritpreise, Wohnmobilfahren im Vergleich zu manchen anderen Urlaubsformen, immer noch preiswert. !
Hallo "Nachbar"
mit Robinson, Aldiana u. Co. zählst Du aber die teuersten Möglichkeiten auf. Klar bleibt da viel übrig. Das dürfte aber für die breite Masse nicht die geeignete Urlaubsform sein. Wenn wir früher mit den Kinder unterwegs waren, dann wars meist eine Fewo an der Nordsee. Das ist dann schon einiges preiswerter und zwar so, dass das Womo mit Abschreibung und Sprit für uns heute teurer ist.
Trotzdem werden wir es behalten bis es wirklich nicht mehr geht, denn es ist die geniale Urlaubsform schlechthin. Wenn die Spritpreise weiter steigen, wovon auszugehen ist, dann werden die Touren halt kürzer.
nach Niederdorfelden
Günter
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