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Anhänger- auch zum Wohnen - selbst herstellen


spleiss53 am 01 Apr 2008 15:59:06

Plane gerade einen neuen Anhänger. Achse und Deichsel sind vorhanden. Den Aufbau möchte ich selbst herstellen - nur wie?
Dachte schon an Siebdruckplatten - aber - denke er wird dann zu schwer!?´Der Hänger wird in der Hauptsache zum transportieren benötigt, entsprechen stabil sollten auch die Wände sein. Zum schlafen ist es egal ob er isoliert ist - nur - dicht muß er sein.
Unten gibt es ein Model von meiner Planung. Übrigens: mein jetziger Hänger: hier habe ich den Aufbau gekauft - oh man - war der teuer.
Hänger hab ich schon viele gebaut - nur Aufbauten noch keine - wer von euch hat hier Erfahrung und kann mir Tipps geben?

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Ri-Si-Pri am 01 Apr 2008 17:10:41

Hallo spleiss53,

>> Plywoodplatten << GFK-Schicht > Sperrholz < GFK-Schicht

Ich glaube, die gibt es ab 9 mm

Ich weiß, dass es die in

14mm Stark, Länge 2500mm, Breite 2500mm, Gewicht _71KG
14mm Stark, Länge 5000mm, Breite 2500mm, Gewicht 144KG
14mm Stark, Länge 7000mm, Breite 2500mm, Gewicht 201KG

17mm Stark, Länge 3000mm, Breite 2500mm, Gewicht _93KG
17mm Stark, Länge 6100mm, Breite 2600mm, Gewicht 198KG
17mm Stark, Länge 7500mm, Breite 2600mm, Gewicht 244KG

20mm Stark, Länge 2700mm, Breite 2370mm, Gewicht _96KG
20mm Stark, Länge 3000mm, Breite 2500mm, Gewicht 112KG
20mm Stark, Länge 7500mm, Breite 3000mm, Gewicht 338KG

gibt. Davon habe ich mir eine besorgt, als Toiletten/Duschraumwand in meinem Selbstbau

Siggi

Jagstcamp-Widdern am 01 Apr 2008 17:13:45

stahlskelett (fachwerk) schweissen, schutz vor kontaktkorrosion und mit alu beplanken (draufnieten)?

alusandwichplatten mit winkeln verkleben?

für den boden enweder doch siebdruck oder aluriffelblech!

grusz hartmut

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abo1 am 01 Apr 2008 21:41:37

hallo

wenn du es "richtig" machen willst und dir das ca 50,- bis 60,- euro pro m2 wert ist dann mach es so wie die profis bei den kühlwägen

gfk-schaum-gfk platten
verkleben
fertig

wird aber wohl zu viel action sein für das was du planst, oder?

lg
g

spleiss53 am 02 Apr 2008 15:16:46

Na das ist doch schon mal was - Dank euch.

@Ri-Si-Pri, hast du mir für die Platten einen Adresse?

@katze-bruno, dein Vorschlag gefällt mir am Besten. Stahlgerüst ist kein Problem. Hatte auch schon daran gedacht. Meinst du normales Alublech so 2-3 mm dick? Meinst nicht daß die Seitenwände dadurch sehr wellig werden?

@abo1, ist bei deinem System keine Unterkonstruktion nötig?

Jagstcamp-Widdern am 02 Apr 2008 17:20:28

geh mal zu irgendwelchen motorsportveranstaltungen und guck dir dort die geschlossenen hänger an.
50% sind eigenbau und davon min. 2/3 stahl mit alu.
natürlich sind manche leicht wellig zwischen den nietlinien, sieht aber trotzdem nicht schlecht aus, vorallem wenn sie nicht lackiert sind - das hat dann sowas flugzeugmässiges....

grusz hartmut

Lothar May am 02 Apr 2008 17:38:18

Hallo,
ich würde wie beim Wohnmobil Sandwichplatten verwenden.
Selbsttragend und rel. leicht.
Bekommst du unter anderem bei den Leerkabinenherstellern oder zb bei AMR Outdoor dingsbums Lüneburg. Musst mal googeln.
Das ist das, wovon auch Abo spricht wenn er Kühlkoffer meint.
Lothar

abo1 am 02 Apr 2008 17:45:07

spleiss53 hat geschrieben:@abo1, ist bei deinem System keine Unterkonstruktion nötig?


hallo

is nicht "mein" system ;-)

alle modernen kabinenbauer und kühltansporterbauer verwenden das
holz ist bei selbstgebauten kabinen eher mega out wegen der feuchtigkeitsprobleme

auf 40mm sandwich gfk-schaum-gfk kannst du bei einer spannweite von zwei metern sogar rumlaufen
wird aber eh keiner machen

für "echt" begehbare dächer gibts die auch mit innen mit eingeschäumten aluträgern das ist aber wohl nicht nötig

die dinger werden mit GFK winkeln und 2K kleber verklebt und das hält ewig und ist vor allem auch dicht

ist aber eher die profiausführung
nicht billig

wie gesagt um die 55,- der m2 sandwich
kleber und eckprofile kosten auch ein bisserl was

lg
g

weltcamper am 02 Apr 2008 20:55:06

Sieht schon cool aus, Dein Teil.
Falls Du Probleme mit Schlösser für Staukasten oder Türen hast, sag Bescheid. Könnte auch Rahmenhersteller nennen.

Ich kenn da jemand aus der Branche.


weltcamper

tekzenchelou am 03 Apr 2008 13:24:58

zu den Kühlwagenplatten kann ich nur sagen dass die brennen wie Zunder, der örtliche Kühlwagenhersteller mir diese genau deswegen nicht geben wollte um meinen Bus zu isolieren und ich wollte das Zeug nur im Winter an die Fenster machen.
Ungeeignet für bewohnbare Mobile, für einen einfachen Anhänger aber zu gebrauchen.

Ingo.L am 03 Apr 2008 14:06:25

Hi,

für den Rahmen würde ich Alu Profile mit Schraubverbindern nehmen, die bekommt man hier.

w w w.3d-plastic.de (nimm die Leerzeichen weg, ich kann leider noch keine Links posten)

Ich habe diese Teile schon zu vielen Zwecken eingesetzt, man kann sie
als Meterware kaufen oder sich direkt passend schneiden lassen.


Für die Aussenhaut würde ich Aluminium Composite Material, besser bekannt als ALUCOBOND® nehmen.



Ingo

spleiss53 am 03 Apr 2008 17:00:23

Ingo.L hat geschrieben:............Für die Aussenhaut würde ich Aluminium Composite Material, besser bekannt als ALUCOBOND® nehmen....

...und wie befestige ich die Alucobondplatten - daß der Hänger auch dich bleibt?

Ingo.L am 03 Apr 2008 17:36:36

Damit es wartungsfreundlich bleibt : anschrauben

Die Schrauben in Dichtmasse einsetzten.

Oder für die "Ewigkeit": nieten

z.B. mit CAP-Blindnieten Alu/Stahl Standard Luft u. Wasserdicht



Ingo

EDIT NACHTRAG: Zusätzlich kannst du auf die Aluprofile nach Dichtmasse
aufbringen. Wenn du das ordentlich machst, sollte der Hänger danach
dicht sein

abo1 am 03 Apr 2008 19:28:32

tekzenchelou hat geschrieben:zu den Kühlwagenplatten kann ich nur sagen dass die brennen wie Zunder.....Ungeeignet für bewohnbare Mobile.....


hallo

unverwendbar?

LOL

na dann richte das doch den herrn bei concord, rockwwod und hymer aus
moderne wohnmobile werden alle in GFK-schaum-GFK gebaut

die sandwich platten haben maximal brandschutzklasse M4
das bedeutet leicht entflammbar und das betrifft eigentlich nicht die GFK oberfläche sondern den schaum innen

in aller regel wird der schaum allerdings nicht im innenraum frei zugänglich sein

was wohl immer noch um ein eck besser ist als die brandschutzklasse des früher in womos verarbeiteten dünnen pappelsperrholzes

und das was zu allererst brennt ist sowieso nicht die wand sondern die vorhänge und sitzbezüge ...

lg
g

tekzenchelou am 04 Apr 2008 10:50:57

hab ich dem auch gesagt, er wollte es mir trotzdem nicht geben weil für bewohnbare Mobile verboten. Hätt ich gesagt ich brauch es für nen Hänger hätt ichs wohl bekommen.
--> Link bei mir vor Ort

abo1 am 04 Apr 2008 13:16:49

tekzenchelou hat geschrieben:hab ich dem auch gesagt, er wollte es mir trotzdem nicht geben weil für bewohnbare Mobile verboten. Hätt ich gesagt ich brauch es für nen Hänger hätt ichs wohl bekommen.
--> Link bei mir vor Ort


hallo

seltsame welt

aber eine spannende frage

wenn mir fad ist mach ich am wochenende mal einen brandversuch
isogloss sandwich gegen pappelsperrholz

wird wohl nicht viel unterschied sein

lg
g

tekzenchelou am 04 Apr 2008 14:43:28

es gibt garantiert Leute die einen Kühlwagen zum Womo umgebaut haben, alles schön grade und sehr gut mit dem Kärcher vor dem Ausbau zu säubern.
Würde mich mal interessieren was der Tüv dazu sagt.

Gast am 04 Apr 2008 14:47:50

Alucobondplatten mit Alu Winkeln verkleben wäre die beste Lösung....
und die Anleitung dazu;

--> Link

abo1 am 04 Apr 2008 15:33:20

tekzenchelou hat geschrieben:es gibt garantiert Leute die einen Kühlwagen zum Womo umgebaut haben, alles schön grade und sehr gut mit dem Kärcher vor dem Ausbau zu säubern.
Würde mich mal interessieren was der Tüv dazu sagt.


hallo

ja, ist der klassiker
besonders beliebt: ehemalige blumen kühl transporter
immer nur geringe nutzlasten transportiert und vor allem:
da hast kein problem von wegen bakterien etc

und was soll der TÜV sagen?

nochmal: jedes klassisch aufgebaute Womo mit innen tapete, sperrholz und styropor ist mindestens genauso brandgefährdet ....

lg
g

spleiss53 am 12 Apr 2008 22:47:11

Hab mal die Maße der Draufsicht erfaßt und in einer Skizze festgehalten.

abo1 am 12 Apr 2008 22:57:07

hallo

das auf was du (neben der statik) achten musst sind die ausdehnungskoeffizienten der materialen und allfällige probleme bei unterschiedlichen metallen betreffend spannungsreihe (korrosion zb alu-eisen)

alles andere ist halb so wild

lg
g

spleiss53 am 13 Apr 2008 09:41:04

abo1 hat geschrieben:........das auf was du (neben der statik) achten musst sind die ausdehnungskoeffizienten der materialen und allfällige probleme bei unterschiedlichen metallen betreffend spannungsreihe (korrosion zb alu-eisen) alles andere ist halb so wild....

....das tragende Gestell - also der untere Rahmen, wird aus Stahlrohren hergestellt. Das komplette Teil wird anschließend Feuerverzinkt. Achse und Deichsel werden - müssen - zugekauft werden.
Soweit - so gut - bis hierher hab ich des öfteren schon Hänger gebaut. Was ich noch nie gemacht habe, ist der ein Aufbau. Aber hierzu habe ich ja in diesem Thrad schon viele tolle Anregungen bekommen.

abo1 am 13 Apr 2008 10:57:24

spleiss53 hat geschrieben: Was ich noch nie gemacht habe, ist der ein Aufbau. Aber hierzu habe ich ja in diesem Thrad schon viele tolle Anregungen bekommen.


hallo

direkten kontakt von alu und eisen wo möglich vermeiden
verursacht lochfrass sobwald wasser dazu kommt (spannungsreihe)

ausdehnung ist auch so eine sache

rechne mal wie sich eisen ausdehnt (wobei das fahrgestell kaum mehr als 25 grad bekommen sollte, es steht ja nicht direkt in der sonne)
und alu (das wird am heissesten, da sind wohl auch mal 55 grad drin ...)
und wenn du holz als aufbaubasisi planst: das verhält sich genau umgekehrt (im winter - kondensationsfeuchte - quillt es auf, im sommer enn es knochentrocken wird zieht es sich zusammen)

wenn man sich das alles ausgerechnet und die zahlen neben einander gelegt hast wird einem plötzlich klar das ein aufbau aus holz-alu defacto ungeegnet ist, denn das "kann" nicht undicht werden, das "muss" undicht werden.....

lg
g

wohnwagen-otto am 15 Apr 2008 23:46:39

Hallo!
Als Anregung hier mal die Konstruktion eines Teardrop Wohnwagens.
Der Bericht ist sehr gut gemacht hat mich begeistert.
Aus den Bildern lassen sich evtl. Tips abseits der europäischen Wohnwagenbautechnik ableiten.
Vor Jahren ohne Familie wäre so ein Ding für mich ein schöner Bulli-Ersatz gewesen.
Oben sind zwei Felder, um je Kapitel weitere Bilder zu zeigen.

--> Link

www*tomswenson*com/teardrop/index.shtml

Und hier ein sehr gelungener Umbau eines ehemaligen Postfahrzeugs mit Kögel-Koffer in GFK-Sandwitch Bauweise:

--> Link

--> Link

Vom zweiten habe ich bei mir die Konstuktion des "Lattenrostes" übernommen.

spleiss53 am 16 Apr 2008 06:54:51

Hey wohnwagen-otto - tolle Links - Danke dir :razz:

spleiss53 am 26 Apr 2008 13:56:19

Hab diese Woche den unteren Rahmen hergestellt. Hab ihn aus Rechteckrohren 80 x 40 x 2 mm hergestellt. Hab vergessen Bilder zu machen - stell welche rein, wenn ich das Teil wieder aus der Verzinkerei hol.

weltcamper am 28 Apr 2008 19:07:48

Hallo,

willst Du von aussen nach innen bauen, oder umgekehrt?
Hab beides in verschiedenen Werken gesehen.
Von innen nach aussen ist glaube ich einfacher, hat aber den Nachteil das Du die festen Möbel die mit den Wänden verbunden sind nicht mehr ohne Probleme wechseln kannst.

aus D.dorf

wohnwagen-otto am 28 Apr 2008 19:50:10

Korrektur zu meinem Beitrag vom 15.04.08:
Es muss GFK-Sandwich heissen! Wie das geschichtete Butterbrot.

Witch hat im Englischen die Bedeutung: Hexe.

teardrop am 26 Jun 2008 00:31:23

Moin,


----------------------------------------------------------------------------------------
EDITH sagt: hättest vor dem Postem mehr im Forum schauen sollen... . Mittlerweile habe ich mich durch die großartigen Reparatur- Dokumentationen von Kurt (turbokurtla) geklickt - und natürlich Antworten gefunden. Ein riesen Dankeschön an Dich, Kurt.
Offen ist jetzt nur noch die Frage nach Holz und "Splitterschutzgutachten"/"TÜV", denn ich weiß nach wie vor nicht, ob Holz als Außenhaut erlaubt ist, und wie das verarbeitet (Ecken/Kanten) sein muß.

Den Rest könnt Ihr gerne überspringen, Ich lasse es stehen, als Doku eines Erstlings-Postings.

Unglaublich wie "materialsparend" Wohnwagenkabinen gebaut werden. Beinahe hätte ich versehentlich einen fahrbaren Bunker gebaut. Also, die Bodengruppe bekommt allenfalls auf der Oberseite 6,5mm Sperrholz, unten das Dünnste das ich günstig kaufen kann. Das runde Dach wird auch aus dem Dünnsten gebogen, die Seitenwände wieder aus dem vom innenboden. Spannend war, auch mal die "Bodengruppe" zu sehen, in Anlehnung an "das bisschen Stahl" eines Fertigwohnanhängers werde ich das wohl auf ein V aus Rechteckrohr begrenzen, die Spitze kommt auf die Deichselauflage, die "Arme" laufen gerade, jeweils über die Achsauflage nach hinten, bis sie die Seitenwand erreichen. Wenns losgeht mache ich Bilder, weiß nur noch nicht wie ich Diese Euch zugänglich machen kann. Weiter mit dem original Erstlingspost:
----------------------------------------------------------------------------------------



ich bin gerade bei der Planung eines Teardrop-Anhängers - und neu hier im Forum. Auf der Suche bin ich hier gelandet.

@ spleiss53: Dein Projekt wirft ähnliche Fragen auf, vor denen ich auch stehe. Die Seite von Tom Svenson kenne ich auch, schöne Dokomentation. Hier noch eine Übersicht, darum geht es bei mir, vielleicht sind die Bautechniken auch für Dich interessant:
...ok, noch keine Links, also bitte googeln nach "t&ttt" oder "Teardrops & Tiny Travel Trailers", über die "Hall of Fame" links oben gelangt man zu vielen Dokumentationen.

Gerade weil Gewicht auch für mich ein zentrales Thema ist denke ich an Holz, genauer: Vollholz- Rahmenteile aber nur wo nötig, und Birke Multiplex 6,5mm dick, unbehandelte Oberfläche. Wie "abo1" anmerkte sind Kombinationen verschiedener Materialien immer ein Problem von Korosion und Spannungen an den Verbindungen. Komplett Alu ist sicher was Feines, doch mit Stahl..., zudem ist Metall "kalt", Stahlrahmen bringen Kältebrücken mit sich. Ein Holzrahmen leitet kaum Wärme.

mit GFK/PU-Schaum/Holz/Stahl- Verbünden habe ich Erfahrung, ich war eine zeitlang bei einem Expeditionsfahrzeug- Hersteller beschäftigt. Einmal Wasser im Schaum, und man kann in den Kalender gucken wanns zerfällt. Vorteile gegenüber komplett Holz kann ich nicht erkennen.

Die Feuchtigkeits-Schutz-Frage ist mir einigermaßen klar, es gibt dünnflüssige Epoxidharze, die ähnlich wie Leinöl sehr tief in das Holz eindringen, aber im Gegensatz zu Leinöl völlig diffusionsdicht sind. Zusätzlich wird die Oberfläche hart und kratzfest. Noch obendrein wird die durchtränkte Außenschicht stabiler, faserverstärkter Kunststoff eben. Besser als die Phenolfilme auf Siebdruckplatten allemal, und die Schnittkanten und Löcher müsste man auch da pingelig versiegeln. Zu Holz und Epoxid lohnt es sich auch nach dem Begriff "stitch and glue" zu googeln. All dies habe ich bereits mit einem Bootspezialisten geklärt, er meinte Wasser und Holz sei heute kein großes Problem mehr, man müsse eben regelmäßig inspizieren, ob die Versiegelung durch mechanische Schäden (Brüche von Teilen, sehr tiefe Kratzer) beschädigt ist. Also kein prinzipielles Holzproblem. Selbst der Leim ist kein Problem mehr, quellender PU-Leim ist zwar in der Verarbeitung eine Sauerei (wie Bauschaum), aber absolut wasserfest. Der Vorteil der Holzbauweise ist der relativ günstige Preis und die relativ einfache Verarbeitung ohne Spezialteile oder Spezialwerkzeuge. Die Versiegelung ist zwar nicht billig, dafür kriecht sie wie Öl in jede Ritze und schrumpft nicht beim Aushärten, ganz im Gegensatz zu Lösemittel- Lacken.

Ich lese immer wieder "TÜV" und "Splitterschutz-Gutachten" wie ist das mit Holz?

Nun habe ich Probleme mit der "Bodengruppe". Auch ich möchte ein T-Fahrgestell verwenden. Geschickt wäre nun, wenn die Auflageböcke genau unter den Seitenwänden lägen, und ich so lediglich einen Rechteckrahmen bräuchte, der die Kräfte direkt in die tragende Seitenwand einleitet. Die US-Amerikaner haben dieses Blattfeder Fahrgestell... . Doch hierzulande sind bei den gängigen Gummi-Achsen die Räder weit weg von den Seitenwänden, die Spur viel zu breit. Vielteilige geschweißte Rahmen sind nicht so mein Ding, zudem treibt Stahl das Gewicht nach oben. Also soll der Anhänger einen Holzrahmen bekommen, der unten wie oben mit jeweils einer Multiplexplatte verklebt wird. So erhalte ich ein Sandwich, in das ich, ganz im Gegensatz zu GFK/Schaum-Sandwiches überall einfach hineinschrauben kann. Weitere Steifigkeit erhalte ich durch die Form, so ein Teardrop ist definitiv verwindungsfrei, dort wo die Zelle offen ist, durch die Heckklappe, wird die Zelle durch die Trennwand geschlossen.

Wie sieht der TÜV Holz als tragendes Teil? Ist bei käuflichen Wohnanhängern alles bis unter die Seitenwände mit Stahl unterbaut, oder nutzt man die Bodenplatte als die Seitenwände tragendes Teil?

Natürlich kommt ein Stahlrahmen drunter, ein einfaches U, damit ich die Kräfte der 3 Auflagepunkte in mein Holzsandwich einleiten kann. Doch am liebsten würde ich nur 3 dickere Bleche benutzen um ähnlich wie Unterlegscheiben den Druck der Auflagen aufs Holz etwas zu verteilen.

TÜV, was sagt der TÜV zu Holz? Hat jemand Links/Bilder aus dem Wohnwagenbau zur Bodengruppe/Bodenplatte... ...Übergang zu den Seitenwänden? Ich habe nun wirklich keine Lust nach "Wohnwagenunfall" zu googeln... .

@ spleiss53: Es ist sicher nicht die "feine englische Art" sich mit eigenen Fragen in Themen Anderer einzuklinken, ich bitte Dich um Nachsicht.

, Bernd

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