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Moin,
wir sind begeisterte Schottlandfans und haben im letzten Jahr eine wunderschöne Tour mit dem PKW durch die Highlands gemacht. Ich bin nun auf die Idee gekommen Schottland mit dem Wohnmobil zu befahren. Wir wollten uns das Womo hier in Deutschland mieten und dann mit der Fähre direkt nach Newcastle übersetzen. Da wir das erste mal mit einem Wohnmobil unterwegs sein werden und bisher maximal VW-Transporter gefahren sind haben wir noch leichte Falten auf der Stirn, u.a. was die Auswahl des Fahrzeuges anbelangt. :eek: Hat jemand Erfahrungen mit dem Fahren von Wohnmobilen in den Highlands? Gibt's hier besondere Probleme mit dem Linksverkehr bzw. den single tracks? Wie voll sind die Wanderparkplätze / Campingplätze im Juni? Hallo,
Wir waren mehrmals in Schottland, zuletzt mit unserem 8 m langen und 3,5 m hohen PhoeniX. Das Fahren war nie ein Problem, schon gar nicht die Single-track-roads, auf denen es ja erstens genügend Ausweichen gibt und zweitens sehr wenig Verkehr ist. Wir waren immer im Juli unterwegs und hatten selbst da (Hauptsaison) mit CP nie Probleme. Beste , Uli Hallo Carlos,
ich kann alles was Uli schreibt bestätigen. Wir waren schon mit einem ausgewachsenen Alkoven und unserem neuen Kasten in den Highlands unterwegs. Begünstigt durch die hohe Sitzposition sieht man schon frühzeitig entgegenkommende Fahrzeuge und kann an einer Ausweichstelle warten. Wir sind auch immer im Mai/Juni unterwegs. Da gab es bisher nie Probleme. Man schafft es sogar häufig Abstände zum nächsten Nachbarn einzuhalten, von denen wir woanders nur träumen können. Viel Spaß wünscht Euch Roman Hallo, wir haben die gleichen Erfahrungen gemacht.
Die Single-Tracks haben alle 200/300 m einen Passing Place. Wir sind 2005 ab Amsterdam über Nacht nach Newcastle ( upon Tyne ). Auto über 6m, war recht teuer das ganze, wir haben uns Buffet usw gegönnt. Die Schlafkabinen unter Deck sind allerdings nicht so der Bringer. Überfahrt beide Male sehr ruhig, allerdings kann es da auch recht rauh zugehen. Hallo,
wir fahren Mitte Mai mit dem WoMo nach Schottland. Unser Wohnmobil hat eine Länge von 8,40 m und Höhe von 3,20 m. Im vergangenen Jahr waren wir in Süd-England und Wales und hatten was die Fahrzeuggröße anbelangt keine Probleme. Ich erwarte diese auch in Schottland nicht. Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle wäre eigentlich ideal für die Tour durch Schottland. Mit von der Partie ist aber unser Dackel. Dem möchten wir es nicht zumuten die ganze Überfahrt (ich glaube es sind mehr als 12 Stunden) allein in unserem WoMo oder in einer Transport-Box zu verbringen. Aus diesem Grunde benutzen wir die Fähre Calais-Dover und fahren durch England dann gen Norden nach Schottland. Die Mehrausgabe für Kraftstoff sparen wir durch die günstigeren Fährkosten wieder ein. Zeit haben wir genug, wir haben 6 bis 7 Wochen vorgesehen. Gerd hallo Gerd-R,
es ist schön zu lesen, daß Ihr Eures Dackels wegen einen Umweg macht. Wir haben auch einen ganz lieben Dackel, dem muten wir sowas auch nicht zu. Man kann den armen Kerl doch nicht 12h allein lassen- was soll der denn denken bzw. fühlen. Wir haben ebenfalls Schottland für den Juni/Juli ins Auge gefaßt, vielleicht treffen wir uns zufällig. (wir haben einen Rauhhaarrüden) Peter123 @Peter123
Ja, vielleicht treffen wir uns möglicherweise. Allerdings haben wir keinen Forumsaufkleber am WoMo (wir kleben grundsätzlich nichts aufs WoMo). Wir haben einen Langhaardackel mit schwarzem Deckhaar. Nach den bisherigen Überlegungen wollen wir in Schottland im Westen anfangen, fahren dann nordwärts und am Ende in den Osten Schottlands. Gerd Hallo Carlos,
herzlich willkommen im Wohnmobilforum :kette: gern beantworte ich dir ein paar Fragen, wir haben Schottland im Herbst 2007 mit dem Wohnmobil besucht. Thema Mietmobil: Sicherlich ist es kein Fehler das Mobil hier in Deutschland zu mieten, die Raten sind deutlich geringer, als in GB. Es kann sich aber eventuell lohnen mit einem Billigflieger nach Edinburgh oder Glasgow zu fliegen und dort ein Mietmobil zu übernehmen. Die Fahrzeuge sind i.d.R. die gleichen wie unsere, nur mit einem Rechtslenker musst du dann klar kommen. Kann aber je nach Länge und Dauer deines Urlaubs eine Alternative sein, insbesondere dann, wenn du weniger wie 2 Wochen für die Reise Zeit hast. Nachteil ganz klar: Du kannst kaum bis keine Dinge von zuhause mitbringen und musst an Vorräten alles vor Ort kaufen und auch verbrauchen, denn man kann ja auch nur sehr wenig an Gepäck wieder mit zurück nehmen. Zur Frage Campingplätze: Aus persönlichen Gründen haben wir fast nur CP angefahren. Das Versorgung und Netzdichte ist sehr gut, man findet eigentlich in fast jeder Siedlung einen Platz. Wir waren im Herbst unterwegs und standen teilweise allein auf den Plätzen. Hilfreich wäre sicherlich ein Campingführer, wir haben gute Erfahrungen mit dem ACSI gemacht, es gibt aber auch einige andere Angebote und Campingführer. Einzig mit dem Caravan Club muss man aufpassen. Mehr und mehr Campingplätze schließen sich in GB dem Caravan Club an. --> Link Ist man dort nicht Mitglied kann man auch am Tor abgewiesen werden oder man zahlt horrende Summen für die Übernachtung. Insbesondere in der Hochsaison würde ich da ein Problem sehen. So haben wir u.a. auch 3 Plätze des Caravan Clubs angefahren. An 1 wurden wir abgewiesen, der zweite war für Nicht-Mitglieder so teuer, dass wir 4-Sterne-Grand-Hotel hätten pennen können… Der dritte wies uns nicht ab, allerdings gab es zu diesem keine Alternative (Scone Palace) und ein Schild am Eingang „Non-members welcome“ erlaubte uns bereits vorab dort zu stehen, der Preis war akzeptabel. Meist gibt es natürlich Alternativen (besonders in SCO, dort ist die Flächenauslastung des Caravan Clubs noch deutlich geringer), diese liegen aber dann ungünstiger oder der Platz ist allgemein deutlich schlechter. Je nach dem, wie lange du in GB bleiben möchtest kann sich die Mitgliedschaft (gilt immer ein Zeitjahr) lohnen, denn die Übernachtungen auf clubeigenen Plätzen ist günstiger, wenn man dort Mitglied ist. Allerdings ist man dann wieder auf die Plätze angewiesen und muss seine Route mehr oder minder an diesen Plätzen orientieren. Das war nichts für uns, daher haben wir uns gegen die Mitgliedschaft entschieden. Sollten alle Stricke reißen, dann ist es in Schottland kein Problem frei zu stehen. Nach schottischem Recht ist es zulässig auf öffentlichem Grund auch über Nacht zu parken, sofern dies nicht per Schild „No overnight parking“ verboten ist. Davon haben wir aber mit Ausnahme von Anreisetag keinen Gebrauch machen müssen. Thema Fahren: Wenn du schon links gefahren bist, dann sollte m.E. die Umstellung auf links fahren mit dem Wohnmobil sicherlich das kleinere Problem sein. Die heutigen Fahrzeuge/Mietmobile fahren sich mal abgesehen vom Umfang nicht anders, wie deine Transporter mit denen du ja schon Erfahrung hast. Ich habe selbst 2006 ein Mietmobil für eine Tour zum Nordkap gehabt und ausgenommen von dem Bewusstsein "Das Ding passt nicht auf eine 2-Meter Spur" keine Unterschiede zu T 4, Sprinter und Co. feststellen können. Sicherlich ist das Befahren von Single Tracks Roads eine kleine Herausforderung an den Fahrer, aber nicht wirklich etwas, was man nicht bewältigen kann. Die Schotten fahren einen im allgemeinen sehr gemäßigten und rücksichtsvollen Fahrstil, das ist dir bestimmt auch schon aufgefallen. Bist du mit dem Womo unterwegs, ist die gegenseitige Rücksichtnahme sogar noch größer. Keiner hat auf unserer Reise je auf sein „Recht bestanden“ und seine Vorfahrt durchgesetzt, im Gegenteil. Die uns entgegen gekommenen PKW haben sogar teilweise sogar noch zurück gesetzt, um uns die Weiterfahrt zu ermöglichen. Mein Tipp: Achte auf die Zeichen, die die Schotten geben. In der Regel kennen die Einheimischen den Weg bereits auswendig und wissen, wer wo wann und wie am besten zurück setzt, wartet oder fährt. Auch sonst hatten wir mit der Fahrzeuglänge kein Problem, unser Mobil ist allerdings auch unter 6 Meter. Höhenbeschränkungen (wir fahren ebenfalls Alkoven) hatten wir an keiner kritischen Stelle, ich würde mir aber vorher auf jeden Fall die Höhe und Breite in Meter auf das englische Foot umrechnen und einen Zettel vorn an der Sonnenblende einstecken oder so. Dann muss man im Bedarfsfalle nicht umständlich umrechnen und rätselnd mitten auf der Straße stehen bleiben. Dies stelle ich mir besonders kompliziert vor, wenn man mit einem Mietwomo unterwegs ist und die Maße nicht aus Erfahrung im Kopf hat oder aufgrund von Augenmaß einschätzen kann. Wir haben eine Alkovenhöhe von 2,83, was knapp 10 Fuß beträgt. 1 Meter = ca. 3,28 Fuß Genau eine Brücke haben wir in Nordschottland passiert, diese hatte eine Beschränkung von knapp 12 Fuß (mehrfach per Schild vorher angekündigt), alles andere war kein Problem. Zur Route haben wir auf dem Hinweg den Weg via Calais – Folkestone gewählt (eurotunnel), auf dem Rückweg fuhren wir via Newcastle – Amsterdam. Wir wollten auf dem Hinweg unbedingt einmal den Sherwood Forest sehen, hat sich gelohnt :) Ich habe einen wirklich sehr ausführlichen Reisebericht hierzu auf meiner privaten Homepage veröffentlicht, neben den Vorüberlegungen, Kosten- und Routenermittlungen und den einzelnen Reisetagen findet sich am Schluss ein umfangreiches Fazit über Kosten und Route: --> Link Schau mal rein, wenn du magst. Viel Spass in Schottland, es ist ein wirklich schönes Land, welches sich wirklich ideal für eine Bereisung mit dem Wohnmobil eignet. Bei weiteren Fragen melde dich einfach. Björn @Gerd-R,
wie ich Deinem Profil entnehmen konnte, ist Dein Mobil ja nicht zu übersehen. Wir werden aufpassen unterwegs, vielleicht klappt es. Peter123 @peter123
und welches WoMo fährst Du ? In Deinem Profil steht es leider nicht. Gerd @Björn
Hallo, Deinen Reisebericht habe ich auf Deiner Website gelesen. Ich habe mich auch in dem Gästebuch verewigt. An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal sagen, dass ich den Reisebericht sehr informativ und interessant finde. Nun habe ich einmal eine Frage in bezug auf den Campingclub. Auch die Autoren des Buches "Mit dem Wohnmobil nach Schottland" empfehlen den Beitritt in einen Camping-Club. Sie nennen in dem Buch aber den "The Camping and Caravanning Club". In dem deutschsprachigen Teil der Website --> Link dieses Clubs steht u.a.: "Wenn Sie eine Camping Card International besitzen Als Inhaber einer CCI sind Sie berechtigt zu Mitgliedspreisen auf den Club-Plätzen zu campen, ohne die befristete Auslands-Mitgliedschaft zu erwerben." Eine Camping Card International besitze ich. Aus diesem Grunde bin ich der Meinung, dass ich einem Camping Club nicht mehr beitreten muss. Oder wie siehst Du es ? Gerd (Antwort hat etwas Zeit, wir sind ab heute für 2 Wochen mit dem WoMo in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs). Unsere Schottlandtour beginnt erst Mitte Mai) Hallo
schön, dass mal wieder ein Schottland-Thema angestossen wird. Wir waren auch 2007 in Schottland und ich will unbedingt nochmal hin. Einen Reisebericht gibt es auch ( --> Link ). Zur CCI-Karte des ADAC bei Camping Club: Wir haben das nur einmal in Edinburgh proboiert. Wenn ich mich recht entsinne. Als nicht Mitglied des Camping Club war die Übernachtung 7 € teurer, als Inhaber der CCI Karte wurden uns dann großzügig wieder 0,50 € erlassen !!! Thomas Hallo Gerd,
der in dem Buch gemeinte Campingcluib ist nicht der von Dir geschriebene sondern dieser hier --> Link Auf 80 Prozent der Plätze des Caravanclub darf man nur als Mitglied rein. Wir fahren seit 2001 regelmäßig 1-2 mal im Jahr nach Schottland, Sündengland oder Wales und sind seit dem auch Mitglied im Caravanclub. Vorteile: Alle Plätze haben den selben Standart und sind wirklich sehr sauber Man steht auf einer geschotterten ebenen Fläche und hat auf jeder Seite min. 7 Meter zum nächsten Nachbarn Viele Plätze haben direkten Frisch-/Abwasseranschluß Strom/Wasser/Abwasser ist im Preis zwischen 5 und 12 £ pro Nacht (für 2 Personen je nach Saiason dabei Hund kostet nicht extra, jeder Platz hat einen "Dogwalk" wo der Hund rumsausen und sich erleichtern kann Man bekommt eine ca. 3 cm dicke Brochüre mit großer Faltkarte von GB und Irland, in der alle CP eingezeichnet und beschrieben sind, auch sehr genau wie man hin kommt, welche Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind, Adresse nächster Supermarkt, Arzt, usw. Zum Caravanclub gehören nicht nur die Campingplätze, sondern auch sog. "Sites", wo man für 1-2 £ pro Nacht auf dem Land eines Bauern, Privatperson usw. stehen kann, da alllerdings immer nur für 24 h Wie gesagt, wir sind schon lange Mitglied, ich kann den Caravanclub nur empfehlen....frei stehen ist auch schön aber wir ziehen den Luxus des Campingplatzes vor :) Wenn Ihr Kulturbegeistert seit und gerne in Schlösser/Burgen Musen geht, empfehle ich auch die Mirgliedschaft bei --> Link und --> Link Die Mitgliedschaft lohnt sich nach der Besichtigung von je 3 Sehenswürdigkeiten, da die Eintrittspreise in Schottland ganz schön gesalzen sind (meist ca. 10 £ pro Person + 5 £ Parkplatz) @Thomas
Vielen Dank für die schnelle Antwort. So ganz sicher scheint mir die CCi-Card doch nicht zu sein. Ich schaffe es heute nicht mehr, Deinen Reisebericht zu lesen. Wenn ich von der Mecklenburg-Tour zurück bin, werde ich ihn mir durchlesen. Bin sehr gespannt. Gerd Man darf aber auch als Nichtmitglied die Plätze nutzen dann zahlt man aber einen etwas höheren Preis. Wir wurden noch nie abgewiesen weil wir nicht Mitglied sind. Wir haben durchweg nur gute Erfahrungen, auch ohne Karte, gemacht
Man kann aber auch direkt beim ersten CP Mitglied werden, wenn man möchte.
Ist das so? Ich habe immer nur die "Members only"-Schilder am Tor gesehen Hmm,
also wir wurden nur auf dem Platz in Scone gefragt, ob wir die CCI haben. Diese hätte 10% Rabatt ausgemacht. Die beiden anderen Clubplätze haben uns nur nach der Mitgliedschaft gefragt. Eine alternative Karte wollten die nicht sehen (und ich habe in Melrose einiges probiert weil es schon so spät war: ADAC, ARC, VISA, Payback, Scandinavian Camping Card 2006, EC, MC, Videothek-Clubausweis... :D ) wurde lustig, hat aber alles nichts genützt. :( ich glaube wirklich bei den Clubs muss man unterscheiden, es gibt mindestens 2 große Clubs in UK: 1. Der Caravanclub --> Link Hier haben wir insgesamt 3 Plätze aufgesucht (siehe mein erster Beitrag) 2. Den Camping und Caravanning Club --> Link Mit diesem hatten wir auf der gesamten Reise keinerlei Berührungspunkte. Ach ja, ich weiß nicht, ob es noch funktioniert. Aber ich habe den Caravanclub (1) angeschrieben und um mehr Infomaterial gebeten. Ich habe 2 Mappen bekommen. Mappe 1: einen Hefter mit Übersicht aller CP´s, die dem Caravanclub angeschlossen sind, Mappe 2: eine gute Übersichtskarte (groß, zum falten) von ganz GB mit allen eingezeichneten Clubs. Da konnte ich für mich abschätzen, ob sich anhand unseres Zielgebietes die Mitgliedschaft lohnt. Björn @Gerd-R
wir haben einen Dethleffs Teilintegriert, 6,4m, auf Ford- 1Jahr alt. Peter123 @Björn
Nochmal vielen Dank für die ausführlichen Beiträge. Die haben mir in jedem Fall schon ein ganzes Stück weitergeholfen. Insbesondere was das Fahren mit einem Alkoven anbelangt, hatte ich vorher doch noch einige Zweifel. Fazit: Schottland mit dem Wohnmobil ist für mich fest eingeplant! Den Reisebericht auf Deiner Seite fand ich superklasse. Nun würde ich am liebsten alles stehen und liegenlassen und sofort losfahren. :) Leider dauert das noch ein wenig. Zumindest habe ich dann genügend Zeit mir eine schöne Route auszusuchen... Carlos Hallo Björn!
Superbericht über deine Schottlandreise !!! Wird eine gute Grundlage auch für unsere Planung einer Schottlandreise in den nächsten Jahren werden. :respekt: :daumen2: :respekt: Hallo,
wir waren letztes Jahr in Südengland. Mir ist nur bekannt das Mitgleider Ausländischer Campingclubs (in DEutschland der DCC) auch Ermäßigungen bekommen bzw. die Clubpreise. Hier die Internetseite des engl. Clubs: --> Link Weil es mich als langähriges zahlendes Mitglied des Caravanclub UK dann doch mal interessiert hat habe ich dort angerufen (nicht das ich weiterhin umsonst Mitgliedsbeitrag zahle und es auch ohne geht :roll: ):
Auf Plätzen mit dem Schild "Members only" dürfen nur Mitglieder. Bei 20 % der Plätze (Aussage des CC) sind auch "non memer welcome", u.a. auch mit Zelten. Welche Plätze das im speziellen sind steht in der Liste des Clubs bzw. als Schild an der Einfahrt zum CP Hallo,
ich bin aus der Seite des Caravanclub nicht ganz schlau geworden, es muß nur einer Mitglied sein, oder ? Wir sind zu zweit und Hund unterwegs.. Wie findet man den wohl heraus, ob die Campingplätze an der geplanten Route zum Caravanclub gehören ? Maxi
Hallo Andrea, vielen Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen und Tipps. Ich würde auch in den von Dir genannten Caravanclub eintreten, ich bin mir aber nicht sicher, ob diese bis zu meiner Abreise Mitte Mai noch über die Bühne gehen kann. Ist es möglich, auch vor Ort auf einem der Club-Plätze in den Caravanclub einzutreten ? Gerd Hallo,
Beim Camping- and Caravanning Club konnte man zumindest 2003 vor Ort eine Kurzzeitmitgliedschaft erwerben. So zahlte man dann auf dessen Plätzen keine Stellplatzgebühren mehr, was sich sehr schnell rechnete. Beste , Uli Hallo Gerd, vor zwei Jahren bin ich auch dem Caravan-Club auf einem Platz beigetreten, geht problemlos. Du bekommst einen Zettel und ein/zwei Tage später bist Du auch im Computer registriert und kannst deine Mitgliedsnummer erfahren. Nach einem Jahr habe ich meine Mitgliedschaft nicht mehr erneuert, weil es mir unter dem Strich doch zu teuer erschien. Die Plätze selber sind alle super, auch die Möglichkeit online zu reservieren ist Klasse. Allerdings habe ich mit den Certificated locations (billige Miniplätze auf Farmen etc.) eher schlechte Erfahrungen gemacht. Oftmals war die Zufahrt sehr schwierig, dann nur (nasse) Wiese, manchmal voll oder bei Pubs mit Dauercampern belegt. Von einer Kurzzeitmitgliedschaft ist mir nichts bekannt. Nochmal was ganz anderes...
Ich habe nun schon mehrfach gelesen, dass bei Fährüberfahrten grundsätzlich kein Gasbetrieb laufen darf (Kühlschrank) und sogar keine gefüllten Gasbehälter mitgenommen werden dürfen. :eek: Ist das so richtig oder nur eine Legende? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Wie sieht's da speziell auf der Route Amsterdam / Newcastle aus? Hallo Carlos,
also wir haben Newcastle - Amsterdam im Herbst 07 benutzt und bei der Einfahrt ein Heft der Reederei enthalten. Darin stand, dass man die Gasflaschen sogar beim Deckoffizier abgeben müsse :eek: Aber niemand hat danach gefragt oder wenigstens den abgedrehten Zustand kontrolliert. Natürlich haben wir von uns aus das Gas abgedreht. Wir hatten nichts im Kühlschrank, was verderblich war. Ich denk mal mit gefrorenen Kühlakkus lassen sich aber auch ein paar Stunden überbrücken, dauert die Fahrt länger wäre mein Tipp eine mobile Kühlbox mit 12V/ 220 V in die Kabine mitzunehmen und die Lebensmittel dann für die Schiffsreise dort zu lagern. Wir haben auch so eine Kühlbox, die hat was um 40,- € gekostet. Björn Geräte mit Gasbetrieb dürfen auf keiner Fähre benutzt werden, gelegentlich wird kontrolliert dass die Gasflasche geschlossen ist- gilt für ganz Europa und wahrscheinlich außerhab auch Wir haben vor im Oktober nach Schottland zu fahren. Wollen uns auch ein Wohnmobil mieten. Oder reicht da auch ein Campingmobil aus. Das heißt ein Ducato Adria z.b? Oder sollen wir fürs gleiche geld doch lieber ein gescheites Alkoven mieten?
Bin da noch unschlüssig was die breite angeht. Ist auch unser erster Urlaub mit einem Wohnmobil. Ansonsten waren wir schon in Südengland und Schweden mit dem PKW, und damit kommt man ja auch überall hin. Hallo,
die alles entscheidende Frage ist, mit weiviel Personen Ihr unterwegs seid. Zu zweit würde ich Euch ganz klar zum Kastenwagen raten. Mit Kids zum Alkoven. So einfach ist das. :D Roman Meine Frau, die bis dahin fast 11 monate alte Tochter und ich. :) Nun das macht die Entscheidung nicht gerade einfacher. Es ist nun mal unglaublich schwierig bis unmöglich jemandem hier eine Empfehlung zu geben.
Bei der notwendigen Größe und dem Komfort eines Wohnmobils gehen erfahrungsgemäß die Meinungen extrem auseinander. Der eine glaubt fast soviel Platz zu benötigen wie zu Hause, andere wie wir, mögen es möglichst kompakt und setzen den Focus mehr auf das "mobil" im Wort als auf das wohnen. Alles hat seine Vor- und seine Nachteile. Welchen Rat soll man da geben, ohne euch näher zu kennen. Ich würde mir bei einem Vermieter oder einem Händler die verschiedenen Typen genau anschauen und das ist ganz wichtig, einfach mal einige Zeit im Wohnraum sitzen bleiben und den Raumeindruck auf sich wirken lassen. Roman Ich würds wie Roman sehen.
Ich habe nicht so die Erfahrung, aber wenn du für dein Kind nicht so viel "Platz" brauchst, dann kannst du sicherlich auch zum Kastenwagen greifen. Allerdings würde ich es trotzdem mal durchrechnen: Mehrverbrauch für Alkoven ca. 1 Liter pro 100 km Mehrkosten für einen Alkoven ca. 10,- € pro Tag (aus dem Bauch raus) Dagegen rechne mal den enormen Zugewinn an Platz im Alkoven, selbst wenn ihr diesen nicht zum schlafen nutzt. Mietet ihr das Fahrzeug hier auf dem Festland, dann würde ich zum Alkoven greifen und die zusätzlichen Laderäume des Alkovens auch ausnutzen (aber bitte nicht für schwere Dinge wie Reserve- Gasflaschen :D ). Mietet ihr den Wagen erst auf der Insel (und reist mit dem Flugzeug an?), dann könnt ihr ja eh nicht so viel Gepäck im Flieger mitnehmen, dann tut es sicherlich auch der Kasten. Gute Reise und viel Spaß in einem der schönsten Reiseländer *träum* Björn aus meiner erfahrung vonner schottlandreise würde ich erst dort einen wagen mieten (rechtslenker) ist bei der anderen "einsicht" auf den kreuzenden verkehr echt von vorteil.
und manche single-track-roads haben schon spannende kurven, da hätte ich mit nem alkovenmobil manchmal meine bedenken. Nach schon reichlich absolvierten Reisen im "Linksfahrgebiet" fand ich es immer beruhigend, im mir vertrauten Wohnmobil (mit Linkssteuerung) zu fahren. Ich kann mir nicht vorstellen, rechts zu sitzen und links zu schalten. Am Straßenrand halten und (als Fahrer) links auf den Gehweg aussteigen ist doch cool! Schwierig wird es nur, wenn man schnell ausweichen muss oder mal wendet. Dann lenken einen die Reflexe. Ganz schwierig, vor allem in Großstädten ist das Leben als Fußgänger. Wie von Kindesbeinen an gelernt ("Wenn man über die Straße geht, schaut man zuerst nach links") steht man schon auf der Straße, und die Autos kommen überraschderweise von rechts. Auch bei den Bushaltestellen steht man erst mal immer auf der falschen Straßenseite.
Das Fahren im Linksverkehr hat man schnell verinnerlicht. Die Anderen fahren schließlich auch alle links. Einen aufmerksamen Beifahrer braucht man auf jeden Fall, das ist klar. Speziell bei Autobahnauffahrten ist Hilfe gefragt. uri Ich fand im Linksvekehr in Irland und Wales eigentlich nur die großen Kreisel schlimm, da gab es auch wähend unserer Reise mindestens 2 oder 3 brenzlige Situationen. Und als Fußgänger schreckte ich auch vor den von der falschen Seite kommenden Autos ganz schön zurück. Da habe ich dann lieber einmal mehr hin- und hergeschaut Ich persönlich kann in England nur mit englischen Autos fahren. Bei Linkslenkern verzweifle ich. Hallo GB Freunde, ich war nun schon viele Male in Rechtslenkerländern(Neuseeland, Südafrika, England, Irland) und komme mit meinem eigenen Auto am besten zurecht, da ist alle wie gewohnt und ich kann mich auf den ungewohnten Linksverkehr konzentrieren. Allerdings, in GB Auto zu fahren ist ein Genuß! Keine Hektik, keine Agressivität.
Ich war sowohl mit Alkoven und 2,30m Breite als nun auch mit unserem neuen Kastenwagen unterwegs. Ohne Zweifel, Kastenwagen ist natürlich wesentlich entspannter zu fahren, im Süden der Insel wird es häufig schon sehr haarig, wenn man kleine Dörfer besuchen will und durch Heckenwände wie in einer Waschanlage fahren muss. In Schottland eher kein Problem. Wir sind vor 4 Wochen wieder zurückgekommen und sind wieder begeistert. CP im Juli kein Problem, freie Stellplätze überall. Freundliche Menschen, stolze Preise. Gerd die rundumsicht ausm Womo ist nun mal nicht die allerbeste, und ich stelle mir gerade vor, man fährt auf der linken spur, man wird permanent von rechts überholt, und dann muss man zum abbiegen über die überholspur nach rechts raus. und dann schaut man auf den gegenverkehr. das ist genauso spannend wie der schulterblick im kreisverkehr. ich würde in GB immer wieder das fahrzeug tauschen, mit meinem war ich nur einmal drüben.
und nochmal zum "fahren". ich glaube, in schottland habe ich die entspannteste zeit meines lebens als autofahrer erlebt. und der schock war gross, nach der rückkehr, via flughafen köln/bonn wieder auf deutsche autofahrergewohnheiten zu stossen. Nun ja Al, so schlimm ist es wirklich nicht.
Unser Duc ist auch dick und breit wie ein Schw*** und hat nur kleine Zahnarztspiegel an der Seite (1984, orig. Spiegel mit Verbreiterung... :roll: ) Aber mit einem aufmerksamen Beifahrer, der den toten Winkel Beifahrerseite abdeckt, ist das wirklich kein Problem. Ansonsten würde ich aber auch sagen, dass man mit einem guten Spiegelpaket auch ohne Probleme allein mit einem Linkslenker links fahren kann. Ich würde daher auch lieber einen Wagen mit vertrauter Steuerung fahren und mich nicht auf Fahrzeug und Verkehr einstellen müssen. Links fahren ist wirklich absolut kein Problem. Wenn man aus der FÄhre fährt einfach dem ersten Briten hinterher, nach ein paar Kilometer hat man es dann selber drauf. Nach 2 oder 3 Tagen hast du es dann für gewöhnlich verinnerlicht und du kommst instinktiv gut zurecht. Und ich stimme dir 100% zu, das Fahren nördlich der M 1, jedoch spätestens ab Edinburgh / Glasgow durch die Highlands war wirklich sehr entspannt, die Schotten fahren einen sehr defensiven Fahrstil und nehmen viel Rücksicht auf größere Fahrzeuge (mal von den Bussen im Überlandverkehr abgesehen) Björn stimmt, die busse. hatte ich ganz verdrängt. schmale strassen, verträumte landschaften und plötzlich kommt der bus.... wie auf der flucht... (das liegt aber auch nur daran, weil die ihrem fahrplan immer so um ein bis tage tage hinterherfahren) :D
Vor allem tun mir dann immer die Schafe leid die, weil das Gras am Straßenrand wohl besonders gut schmeckt :D , immer in großer Zahl auf dem seitlichen Grünstreifen liegen. Über diesen brettern aber ohne Rücksicht die Busse, wenn sie mal ausweichen müssen. In der Regel ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dann kam bei mir immer der bange Blick in den Rückspiegel, ob er nicht doch mal eins erwischt hat. Zum Glück haben wir bei unseren Aufenthalten keine toten Schafe gesehen. ´ Roman Ich war schon mal mit meinem PKW in England. das Linksfahren sollte kein Problem darstellen. Den LKW Führerschein hab ich auch was die breite angeht denke ich auch kein Problem.
Das Mobil wollen wir hier bei uns in Offenburg mieten. Das kostet am tag in der Nebensaison 84€. Beide kosten komischerweise gleichviel.
Na super! :klatschen: Gute Fahrt und viel Spass im Urlaub! Björn |
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