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Narkosegas-Warngerät


logo71 am 16 Apr 2008 00:11:37

Moin zusammen,
wir wollen im Sommer in den Süden reisen. Haben so viel von Überfällen gelesen.
Wir wollen Narkosegas-Warngerät (e) einbauen.
Wer kann uns helfen und Tipps geben?
Welche Marke, ein Gerät, zweigeräte, welche Höhe?
Danke und Tschüß

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

konni23 am 16 Apr 2008 00:31:38

Hallo Logo

Ich weiss das das ein sehr heikles Thema ist, aber ich versuchs trotzdem mal.

Man liest ständig das bei Fahrzeugaufbrüchen Narkosegase Verwendung gefunden haben sollen. Doch noch nie wurde ein Gas nachgewiesen oder von Verstorbenen berichtet, in diesem Zusammenhang.

Und eines kannst du mir glauben. Es gibt keine Narkose, weder Flüßig noch Gasförmig, die ohne das Körpergewicht zu kennen und dosiert und geziehlt (nicht wahrlos ins Fahrzeug) in einen Menschen oder Tier eingebracht sicher wirkt und nicht tötet.

Konni

P.S. Wenn mir mein 7 Jähriger am Morgen erzählt, daß er auf der Toilette war und sich ganz doll gestoßen hat ......... Ich habe fest geschlafen und hab nichts mitgekriegt !!!

Tipsel am 16 Apr 2008 00:40:56

Hallo Konni,

gib doch mal in der Suche das Wort "Narkosegas" ein, denn das Thema hatten wir hier schon öfter.

Ich lese ja auch jeden Beitrag zu diesem Thema, aber niemand weiß nix genaues. Auch nicht die Polizei.
Da scheiden sich wahrscheinlich die Geister, denn was will ein Gaswarner erkennen, wenn er das Gas nicht kennt?

Neueste Meldungen sagen, das eine kleine direkte Äthernarkose am wahrscheinlichsten ist, da bisher alle überlebt haben, was bei stärkeren Narkosen ohne Fachkenntnisse unwahrscheinlich sei.

Keine Ahnung, aber davor schützt kein Warner. Ich vertraue unserer Hochbeinratte, die hoffentlich rechtzeitig den Besucher anmeldet.

Anzeige vom Forum


abo1 am 16 Apr 2008 00:47:25

hallo

eine vernünftige stellplatzwahl und/oder ein wauwau sind sicher die besten abwehrmittel gegen angriffe aller art

ansonsten ist es immer wieder beeindruckend wieviel personen offenbar ein profundes wissen über umgang mit gasen haben und solche überfälle nicht wahrhaben wollen

betreffend type:
ich habe im campingfachhandel auf ebay rumgesucht und mich schlussendlich für eine kombination aus propan/Butan, CO2 und narkosegas entschieden. sorry, weiss nimmer was das für eine marke/type war (das mit den runden bunten dingern war es nicht, da gabs glaub ich keinen CO2 sensor)

hat wohl alles zusammen inkl der diversen fühler um die 230,- oder so gekostet ..

lg
g

Ps.
auch einen rauchmelder haben wir
der hat tatsächlich schon brav angesprochen als beim trennen mit dem trennschleifer altes holz unter dem Womo ins schwelen gekommen ist. hätte ich nie vermutet das das wirklich so gut klappt ..

konni23 am 16 Apr 2008 00:49:43

Hallo Tipsel

Gebe dir völlig Recht. Genau wissen kanns kein Polizist !!!!

Frag mal nen Anästesisten?
Der lacht sich wakrscheinlich kaputt über diese Schauermärchen.
Der hat bei ner OP mühe den Patienten irgendwie zwischen schmerzfrei/bewustlos und tod zu halten. Und das mit den besten Mitteln und Möglichkeiten.

Wenns gewünscht wird frag ich mal nach ner reinen Äthernarkose !!!

Konni

Tipsel am 16 Apr 2008 01:04:51

Hab im früheren Leben Arzthelferin gelernt, zu einer Zeit, als noch mit Äther kleine Sachen gemacht wurden.
Also Äther halte ich für möglich. Aber dazu muss erst mal einer die Tür aufmachen....

Bei allen Fällen - selbst nach dem letzten Fall irgendwo am Bodensee, soweit ich mich erinnere, bei dem mehrere Personen bestohlen wurden - kam nichts verwertbares dabei heraus. Weder Blutwerte noch sonstwas waren aufschlussreich, und niemand konnte sagen, womit die Leute außer Gefecht gesetzt worden sind.

Geheime Kampfstoffe also, sonst wären sie ja nachweisbar :wink:
Für jeden Gauner frei käuflich?

Fragen über Fragen und niemand wird sie beantworten können :roll:

Jedenfalls nach dem Stand der heutigen Wissenschaft nicht, sonst wüssten wirs schon.

konni23 am 16 Apr 2008 01:08:02

Hab hier was gefunden zum Thema Äthernarkose .......
--> Link

lies ab :
Verlust der Kontrolle

Es gibt keine Narkose ohne Todesfälle !!!!! Nicht auf diese Weise.

Wenn du 2 Menschen in 1 Auto legst und es mit einem narkotisierenden Gas füllst, hast du aller Wahrscheinlichkeit nach, einen Toten und einen leicht benommenen.

Wenn ihr mich fragt, spart euch das Geld - oder besser, kauft dafür Hundefutter.

Konni

abo1 am 16 Apr 2008 01:13:28

hallo

ich sags ja, lauter spezialisten hier ...

lg
g

konni23 am 16 Apr 2008 01:14:08

Nur kurz fürs Protokoll.

Bin im heutigen Leben Rettungsassi und Feuerwehrbeamter bei der Berufsfeuerwehr.
Narkosen gehören zum Alltag ( Wenn auch nicht in Eigenverantwortung durchgeführt ).

Ich weiss worüber ich spreche.

Konni

Tipsel am 16 Apr 2008 01:19:09

Naja, eine leichte Äthernarkose reicht, um noch Antwort zu bekommen, aber trotzdem das Erinnerungsvermögen auszuschalten. Taschentuchnarkose.

Da sollten wir mal unseren Dr. House hier im Forum befragen, der ist zwar der "Täter" (Schnippeler) , kennt sich aber bestimmt auch mit dem Job seiner Anästhesisten aus, denn auf die muss er sich ja verlassen.

abo1 am 16 Apr 2008 01:23:15

hallo

ich habe keinen grund zu bezweifeln das du dich betreffend narkosen aus kennst

tatsache ist doch dass es sich unzweifelhaft um betäubungsformen handelt die nichts mit den üblichen narkosen im operationsbereich zu tun haben

denn mit äther und sonstigen gasen wären ja die mengen und die dosierungen nicht vernünftig erreichbar

wir hatten mal in einem anderen forum einen langen langen threat darüber wo am ende dann genervt doch einige "rezepte" genannt wurden

mit dem ergebniss dass - völlig zurecht - der komplette thread kurz darauf vom admin gelöscht wurde

die diskussion über dieses spezielle thema ist immer eine auseinandersetzung mit ungleichen waffen

die einen sagen: mit den mitteln (an die ich gerade denke) geht es nicht
und die anderen die evt darüber hinausgehende informationen haben können diese nicht posten denn das wäre ja saumässig unverantworlich

daher muss das wohl jeder für sich selber entscheiden

ich ärgere mich bei diesem thema nur immer wieder darüber dass einzelne mit einem teilwissen in einen teilbereich des themas - evt aufgefettet durch einige i-net rechergen - dem staunendem publikum ihren wissensstand als das einzig wahre und richtige präsentieren

lg
g

Tipsel am 16 Apr 2008 01:43:51

abo1 hat geschrieben:hallo

---schnipp ---
ich ärgere mich bei diesem thema nur immer wieder darüber dass einzelne mit einem teilwissen in einen teilbereich des themas - evt aufgefettet durch einige i-net rechergen dem staunendem publikum als das einzig wahre und richtige präsentiert werden

lg
g


Klar, hab ich nur Teilwissen, andere auch. Wir alle hätten gern Gewissheit und wollen uns informieren. Das ist normal, denke ich.
Und jeder zieht seine Schlüsse daraus. So läufts bei jeder Diskussion über Themen, die niemand wirklich fundiert erklären kann.

Aber wo wird hier dem staunenden Publikum was präsentiert? Wir versuchen nur, die Dinge zu verstehen, so wie in den vielen vorangegangenen Threads auch.

Und warum sind fundierte Informationen "saumäßig unverantwortlich" - wenn sie unser Hab und Gut und Leib und Leben schützen könnten? Was gibts Wichtigeres?

Gast am 16 Apr 2008 08:54:15

So richtig glaub ich auch nicht an die Narkosegeschichten. Im Moskauer Musical Theater hat man ja das furchtbare Ergebnis des Einsatzes eines an sich ´harmlosen´ Narkosegases gesehen.
Ich kann den kritischen Postern zustimmen, auch mein Hausarzt hält eine ´pauschale Narkotisierung´ mehrerer Personen ohne schwerwiegende Folgen - besonders für Kleinkinder - sehr unwahrscheinlich.

Meine Entscheidung für uns :
Gute Außenhautsicherung mit einer Alarmanlage, die jeden aus dem Tiefschlaf weckt, wenn ein Fenster oder eine Türe auch nur leicht geöffnet werden. Der Bewegungsmelder im Inneren ist separat abschaltbar, wenn wir im WoMo sind.

Dazu kommt dann noch mein ´Bello-Alarm´ - Außensensoren in den Eingangsbereichen, die bei Annäherung eine Türklingel mit Hundegebell starten. Die werde ich installieren, wenns was wärmer wird und ausführlich im Adria Thread vorstellen.

eugendoc am 16 Apr 2008 09:29:00

Hallo!

Nach den ersten Berichten in der Presse habe ich mich auch mit dem Gedanken getragen ein „Narkosegaswarngerät“ in unser Wohnmobil einzubauen. Nach einiger Zeit der Überlegung und Recherchen in meinen alten Studienbüchern ( hab`so was mal früher in meinem Studium lernen müssen) , bin ich wieder von meinem „Panikflug“ runter gekommen und zwar aus folgenden Gründen:

1. Um ein WOMO mit Narkosegas zu füllen, muss der „Angreifer“ mit einer Gasflasche rumlaufen.
2. Eine Dosierung im WOMO durch „fluten“ mit Narkosegas ist unmöglich.
3. Die meisten Gase sind schwerer als Luft und würden durch die Bodenentlüftung am Kühlschrank entweichen.
4. Die hohe Entzündlichkeit würde eine Explosion durch die Zündflamme der Heizung oder des Kühlschrankes höchstwahrscheinlich machen.
5. Durch die schlechte Dosierbarkeit müsste es schon Todesfälle gegeben haben.
6. Die „Angreifer „ müssten selber Atemmasken tragen.

Ich habe mich entschlossen eine einfache Alarmanlage einzubauen, die Alarm gibt, wenn unberechtigt die Türen geöffnet werden. Gast hat in einem anderen Thread zu diesem Thema eine super preiswerte und effektive Anlage empfohlen.

Ich persönlich glaube, dass diese ganzen „Narkoseüberfälle“, wenn sie dann wirklich stattgefunden haben sollten, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis von sogenannten K.O. Tropfen sind, da die Dosierung und Verabreichung wesentlich einfacher ist. Der „Angreifer“ geht hier fast kein Risiko für sich selbst ein und ist in der Regel viel unauffälliger.

aljosa am 16 Apr 2008 10:56:42

Liebe WoMo-Gemeinde
Sehn wir Mal davon ab wie ein Narkosegas (oder wie abo1 der Meinung ist mit einem „Rezept“ ) eingesetzt werden könnte. Ich gehe Mal davon aus, dass wir uns einig sind, dass für eine wirkungsvolle Dosierung des jeweiligen Narkosegases (müsste auch für das „Rezept“ seine Gültigkeit haben) der Körperbau (oder Masse ;-)), das Alter, der gesundheitliche Zustand, Allergien sowie die Fitness eine Rolle spielen.

Wenn es diese Überfälle gäbe müssten Tote zu beklagen sein. Liegt in der Natur der Sache. Sind Tote zu beklagen müsste bei einer Obduktion bzw. forensischen Auswertung der Blutgase und dem Gewebe das Gas nachzuweisen sein.

Ich arbeite jetzt seit 20 Jahren bei der Polizei, wobei 5 Jahre bei der Kripo. Bis heute habe ich aus verlässlichen Quellen noch nie mitbekommen, dass jemand auf diese Art angegriffen oder bei einem solchen Angriff gestorben ist. Ich kenne auch niemanden persönlich, welcher auf diese Art angegriffen wurde.

Was aber immer wieder geschieht sind die sogenannten Einschleichdiebstähle. Während die Bewohner seelenruhig schlafen schleichen sich dreisten Diebe ein und räumen das Haus, die Wohnung (bis zum Zimmer) aus. Warum soll das bei WoMos nicht auch funktionieren? Die Betroffenen „schämen“ sich fast, dass sie nicht bemerkt haben. Diese Diebstähle sind erweisen. Ich kann mir vorstellen, dass einzelne Betroffene auf die Idee kommen, dies einem "Narkosegasangriff" zuzuschreiben (Mir währe das ohne Narkose bestimmt nicht passiert!!! Ich hätte es bemerkt und die Diebe in die Flucht geschlagen!!! *klopf auf die Brust*)
Jeder der an die Geschichten mit den Narkosegasüberfällen glaubt soll sich mal in seinem Bekanntenkreis umhören. Man könnte ja auch im Forum eine Umfrage starten. Wie viele Mitglieder gibt es hier? Da müsste sich doch eine/r finden welcher einen Narkosgasangriff erlebt hat? :?

Wenn es doch so einfach ist warum
- sind nicht mehrere solche Überfälle bekannt?
- warum wird nicht von offiziellen Stellen über solche Angriffe gewarnt?
- kennt niemand eine Person welche auf diese Art ausgeraubt wurde?
- verzeichnet die Polizei über keine entsprechenden Festnahmen?


@abo1: Es ist immer wieder spannend wie Panik geschürt wird.

aljosa

alexonline am 16 Apr 2008 11:05:20

Hallo,

mittlerweile gebe ich allen, die gegen die Narkose argumentieren, uneingeschränkt recht. Es würde deutlich mehr tote Wohnmobilisten geben als solche mit einem Kater am morgen. Als wir unser neues Wohnmobil kauften dachte ich noch - sicher ist sicher. Leider waren unsere Erfahrungen mit dem Gaswarner alles andere als positiv. Es dürfte wenig peinlicheres geben, als wenn der Alarm um 23:00 Uhr auf einem gut besuchten Stellplatz losgeht. Natürlich ganz ohne Gasangriff von Außen. Solche Fehlalarme erlebten wir noch öfters. Auch wenn sich niemand im Mobil aufgehalten hat. Ich habe das Gerät dann zu Letzt stillgelegt und mein neues Mobil ohne Gaswarner bestellt.

Viele

Alex

abo1 am 16 Apr 2008 11:43:22

Tipsel hat geschrieben:Und warum sind fundierte Informationen "saumäßig unverantwortlich" - wenn sie unser Hab und Gut und Leib und Leben schützen könnten? Was gibts Wichtigeres?


hallo

ich hab zuhause am rechner irgendwo noch den threat abgespeichert

moechtest du dass ich ihn hier einstelle?

inklusive der soweit ich mich erinnere relativ gut aufbereiteten infos wie man mit zb im werkstättenzubehörhandel (nein, nicht der startpilot) für jeden leicht käuflichen mitteln menschen vorübergehend betäuben kann?

und glaubst du dass du damit den womo und wowa fahrer, den bootsfahrern oder einfach nur eienmal ein wenig zu vertrauensvoll gewesenen jungen mädls damit einen gefallen tust?

lg
g

Tipsel am 16 Apr 2008 11:45:50

O.K., verstanden.

abo1 am 16 Apr 2008 11:53:16

hallo

die ansammlung der üblichen vorurteile
und noch nicht mal mit quellen, ich bin enttäuscht ;-(

eugendoc hat geschrieben:1. Um ein WOMO mit Narkosegas zu füllen, muss der „Angreifer“ mit einer Gasflasche rumlaufen.

wer spricht denn von medizinischem narkosegas?
eugendoc hat geschrieben:2. Eine Dosierung im WOMO durch „fluten“ mit Narkosegas ist unmöglich.

wer spricht denn von medizinischem narkosegas?

eugendoc hat geschrieben:3. Die meisten Gase sind schwerer als Luft und würden durch die Bodenentlüftung am Kühlschrank entweichen.

welche bodenentlüftung?

eugendoc hat geschrieben:4. Die hohe Entzündlichkeit würde eine Explosion durch die Zündflamme der Heizung oder des Kühlschrankes höchstwahrscheinlich machen.

die in frage stehenden gase sind nicht (so) entzündlich

eugendoc hat geschrieben:5. Durch die schlechte Dosierbarkeit müsste es schon Todesfälle gegeben haben.

was weisst du über die dosierbarkeit wenn du nicht mal das gas kennst um das es geht?

eugendoc hat geschrieben:6. Die „Angreifer „ müssten selber Atemmasken tragen.

ja, oder die luft anhalten

eugendoc hat geschrieben:Ich persönlich glaube, dass diese ganzen „Narkoseüberfälle“, wenn sie dann wirklich stattgefunden haben sollten, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis von sogenannten K.O. Tropfen sind,..

wird es evt auch geben, keine ahnung
ich kann dir gerne einen link schicken wo zb vier erwachsene "ausgeräumt" wurden und dabei nichts gehört oder gesehen haben. einen davon kenne ich persönlich und da war nix mit k.o. tropfen, die sind einfach an der raststation an der autobahn zum schlafen stehen geblieben ...

lg
g

aljosa am 16 Apr 2008 12:21:33

@abo1

Nett. Du schreibst hier von Quellen. Das ist ja mein Problem. Ich finde keine verlässlichen (amtlichen) Quellen, welche für einen "Gasangriff" stehen. Es sind immer nur Aussagen von angeblich Geschädigten ohne jeglichen Nachweis. :roll: Mir sind auch keine Zeugenaussagen bekannt, in welchen geschreiben steht, dass die Täterschaft bei einem solchen "Gasangriff" beobachtet wurden.

Die Aussage "Luft anhalten" find ich auch so eine starke Gegenargumentation.

aljosa

abo1 am 16 Apr 2008 12:22:10

hallo

aljosa hat geschrieben:Ich arbeite jetzt seit 20 Jahren bei der Polizei, wobei 5 Jahre bei der Kripo. Bis heute habe ich aus verlässlichen Quellen noch nie mitbekommen, dass jemand auf diese Art angegriffen oder bei einem solchen Angriff gestorben ist.


dann verstehe ich deine aussagen erst recht nicht
einer der betroffenen personen die ich kenne wurde seitens der dort vor ort einschreitenden kripo sogar die art von betäubung angedeutet die zur anwendung kam.

aljosa hat geschrieben:Was aber immer wieder geschieht sind die sogenannten Einschleichdiebstähle.... Die Betroffenen „schämen“ sich fast, dass sie nicht bemerkt haben. ...

das kann natürlich sein, ich würde mich nicht schämen ...

aljosa hat geschrieben:Wenn es doch so einfach ist warum
- sind nicht mehrere solche Überfälle bekannt?

einiges findet sich schon in den diversen foren, und das obwohl da nur ein bruchteil der womo fahrer im deutschsprachigem raum präsent sind, und nein, ich meine nicht die sachen wo wer was wo gehört hat davon sondern tatsächlich betroffene
und der eine oder andere - könnte ich mir vorstellen - wird es evt aber auch deshalb gar nicht so an die grosse glocke hängen weil er vorher ein überzeugter "gasangriffe sind nur panikmache" anhänger war.
und DANN wäre das evt wirklich ein bissl peinlich

aljosa hat geschrieben:- warum wird nicht von offiziellen Stellen über solche Angriffe gewarnt?

also ich lese immer wieder davon
auch der kriminalpolizeiliche beratungsdienst hier in AT hat da mal was rausgegeben dazu, und die ÖBB evt auch die DB hat die türbereiche und belüftung der schlafwagenabteile soweit ich weiss vor einigen jahren adaptiert weil dort dasselbe problem - vor allem beim "remulus" nachtzeug aus italien nach österreich bestanden hat .. (die reden aber natürlich auch nicht gerne über diese dinge, is ja logisch)

aljosa hat geschrieben:- kennt niemand eine Person welche auf diese Art ausgeraubt wurde?

ja, mehrere

aljosa hat geschrieben:- verzeichnet die Polizei über keine entsprechenden Festnahmen?

da sag ich jetzt mal diplomatisch nix
heute nacht so gegen 01uhr war eine dokumentation auf ATV, die aufklärungsrate bei den dämmerungseinbrüchen liegt "offiziell" bei unter 5%, inoffiziell angeblich niedriger weil man angeblich dazu übergegangen ist örtlich nahe bei einander liegende einbrüche nur mehr als "ein" delikt zu werten und so die fallzahlen runterdrückt.

aljosa hat geschrieben:@abo1: Es ist immer wieder spannend wie Panik geschürt wird.

ich hab ned damit angefangen
jamnd hat nach arten von gaswarnern und deren montage gefragt und hat antworten bekommen die sich mit der frage beschäftigen wozu man das braucht

ist auch in ordnung so

und im prinzip liegt es mir auch garned so da den missionar zu spielen und den händlerumsatz zu pushen

aber ich mag das nun mal nicht unkommentiert stehen lassen das der eine oder andere seine persönliche meinung und div. halbwissen zum thema als "das ist die wahrheit" hinstellt

das ist sie nicht

jeder soll für sich entscheiden ob ER/SIE der meinung ist das er den zusätzlichen (zweifelhaften) schutz eines gaswarners benötigt und dann entweder einen kaufen oder halt eben nicht

und auch hier über die EIGENEN beweg gründe dazu berichten, ist doch interessant finde ich

nur lese ich halt relativ wenig über eigenen bewegründe sondern nur über die überall wiedergekäuten argumente wie zb die menge des gases die nicht transportiert werden kann
und das ist zb definitiv KEIN argument, das ist schlichtweg falsch, DAS würde sogar mit höher dosiertem med. narkosegas funktionieren, denn im gegensatz zum spital hindert ja niemand den bösen buben daran zb eine kleine taucher notflasche mit 100bar zu befüllen ...

lg
g

abo1 am 16 Apr 2008 12:29:55

aljosa hat geschrieben:Nett. Du schreibst hier von Quellen. Das ist ja mein Problem. Ich finde keine verlässlichen (amtlichen) Quellen, welche für einen "Gasangriff" stehen. Es sind immer nur Aussagen von angeblich Geschädigten ohne jeglichen Nachweis. :roll: Mir sind auch keine Zeugenaussagen bekannt, in welchen geschreiben steht, dass die Täterschaft bei einem solchen "Gasangriff" beobachtet wurden.


hallo

wo soll ich denn eine "amtliche" quelle für ein nicht nachweisbares mittel herbekommen.

das zeug ist weitgehend bekannt und lässt sich ja nach konstitution und exponierung nach rund 3 stunden nicht mehr im körper nachweisen.

es soll auch chemisch verwandte produkte davon geben die aufgrund der selben eigenschaft immer wieder mal auftauchen wenn es um das angeblich "perfekte verbrechen" geht. dazu weiss ich aber nix ...

reichen dir polizei presse meldungen zu solchen vorfällen als "amtliche quelle"?

dann google mal zb nach "campingplatz betäubt" oder "raststation betäubt"

da findest du hunderte berichte wie den da
--> Link

und viel davon werden auf überhöhten alkoholgenuss am vortag, übermüdung durch zu lange lenkzeiten etc zurück zu führen sein

und die anderen ..?

lg
g

WoRo1 am 16 Apr 2008 12:52:32

Es ist wohl - nicht nur aus vorangegangenen Postings, sondern auch aus allem, was man sonst zu diesem Thema gelesen und gehört hat - offenkundig, dass Narkose-Warngeräte – außer für Hersteller und Verkäufer- keinen Sinn machen. Wenn sie keine Vorteile haben, haben sie doch aber Nachteile : Zum einen den Preis, aber unter Umständen auch unnötige nervliche Belastung. Davon kann ich mal erzählen, um in diesen Thread auch mal etwas Humoristisches einzubringen :

Als wir vor fünf Jahren als völlige Neulinge uns unser erstes Womo gekauft haben, hat der Verkäufer uns so ein Warngerät mitverkauft. Es hörte sich ja ganz vernünftig an, dass man dadurch vor Gasüberfällen geschützt wird. Während unserer allerersten Nacht im neuen Womo auf einem Parkplatz am Main hörten wir ein eigenartiges Kratzen am Fahrzeug. Kurze Zeit darauf piepste das Warngerät plötzlich los. Wir sprangen natürlich voller Entsetzen aus dem Bett, machten das Licht an und hörten, wie gerade ein PKW weg fuhr. Es war also völlig klar, dass das ein Gasüberfall war. Wir haben sofort die Tür und alle Fenster aufgerissen, damit das Gas entweichen konnte und sind dann eine Zeitlang auf dem Parkplatz auf und ab gelaufen, bis das Womo offenkundig wieder gasfrei war. Am nächsten Morgen waren zufällig Polizisten auf dem Parkplatz, die irgendetwas mit einem ADAC-Fahrer zu besprechen hatten. Wir haben denen natürlich gleich von dem vermeintlichen Gasüberfall berichtet. Da sie von einem solchen Überfall in Bayern noch nie etwas gehört und deshalb auch keine entsprechenden Kenntnisse hatten, haben sie die Kriminalpolizei aus Würzburg herbeigeholt. Die hat dann das Womo untersucht und war schließlich überzeugt, dass die Täter den Gasschlauch durch die Außensteckdose eingeleitet haben mussten. Dann wurde eine langes Protokoll ausgefüllt und endlich konnten wir weiter gen Süden fahren.

Als wir auf der Autobahn waren, pieste der Gaswarner plötzlich wieder los. Ein Gasüberfall von außen konnte bei 100 km/h ja wohl nicht die Ursache dafür sein. Als hielten wir an und entdecken den Gastäter im Innern des Womos. Unser Hund lag mit seinem Hinterteil unmittelbar vor dem Gas-Sensor, der ganz dicht über dem Fußboden angebracht war. Auch roch es etwas unschön, aber nicht nach Gas, sondern nach Blähungen, auf die das Gasgerät eigenartiger Weise angesprungen war.

Drei Nachteile hat das alles gehabt : Die unnötigen Kosten für das Gerät (das wir natürlich nie wieder angeschaltet haben), die nervliche Belastung in der fraglichen Nacht und schließlich ein falscher Eintrag in der bayrischen Kriminalstatistik. Wenn Ihr einmal hören solltet, in Bayern habe es bereits einmal einen Gasüberfall gegeben, glaubt das bloß nicht und denkt lieber mit einem Schmunzeln an meinen Bericht hier.

aljosa am 16 Apr 2008 14:08:08

@ Wolfgang. Die Geschichte mit dem Hund find ich gut. Wische mir noch immer Tränen weg. Habe zwei solche "Beisszangen". Werde mich also hüten einen Warner zuzulegen :D .

@abo1.
Achtung Zynismus: Klar findest Du hunderte Berichte über "Gasangriffe". Zum Beispiel in der Bild, im Blick, von Hersteller dieser Warngeräten, Verkäufer, und viele, viele mehr. Es gibt auch Leute welche UFOs gesehen haben, aus Kristallkugeln oder Karten lesen können, usw. Es soll auch Bekannte geben die es nicht so genau mit Geschichten nehmen. Zynismus Ende.

Ob jemand an die Geschichte mit den „Gasangriffen“ glauben will oder nicht, soll er für sich entscheiden. Entscheidungen sollte man aber auf Fakten stützen und nicht auf fragwürdigen Erzählung welche nicht bewiesen sind. Der Wahrheitsgehalt einer Aussage ist schwer feststellbar. Hier hilft aber oft der normale menschliche Verstand. Sind immer dieselben Fragestellungen: „Ist es möglich oder nicht. Warum ist es möglich bzw. warum nicht.“ Die Antwort liegt nicht immer griffbereit. Mit etwa Suchen wird man aber oft fündig. Wie bereits geschrieben. Die Behauptung vom „Gasangriff“ bleibt ihren Beweis schuldig. Wenn es so viele dieser Angriffe gegeben hat warum existieren keine Zeugen, zurückgebliebene Spurenträger oder sogar Tote?
Nehmen wir zum Beispiel GHB (KO-Tropfen). Dieses Mittel ist nach kurzer Zeit im menschlichen Körper auch nicht mehr nachzuweisen. Trotzdem existieren Beweise, dass diese für deliktische Handlungen eingesetzt wurden.
Wer weiss, vielleicht erlebe ich auch Mal so einen „Gasangriff“ und muss dann meine Meinung revidieren. Bis dahin ....

aljosa

eugendoc am 16 Apr 2008 14:49:33

abo1 hat geschrieben:
ich ärgere mich bei diesem thema nur immer wieder darüber dass einzelne mit einem teilwissen in einen teilbereich des themas - evt aufgefettet durch einige i-net rechergen - dem staunendem publikum ihren wissensstand als das einzig wahre und richtige präsentieren

lg
g


Hallo Abo!

Jeder darf doch wohl eine Meinung haben! Ich akzeptiere Deine Meinung und finde es auch gut, wenn du Maßnahmen ergreifst, dich gegen Gasangriffe zu schützen. Du solltest jedoch auch andere Meinungen gelten lassen und nicht Anderen vorwerfen "Halbwissen" zu verbreiten. Ich habe berufsbedingt mit Narkosen zu tuen und mich auch mit Narkoseärzten unterhalten, die ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet haben. Die Meinungen der Forenmitglieder wurde auch nicht als "Einzig ware und richtige präsentiert".
Ich würde mir deine obige Aussage mal selber zu Herzen nehmen. Du kennst doch sicherlich die Aussage: "Wer selbst im Glashaus sitzt..."

Nichts für Ungut und eine Bitte: Zurück zu einem freund(schaft)lichen Gedankenaustausch.

abo1 am 16 Apr 2008 15:42:25

eugendoc hat geschrieben: Du solltest jedoch auch andere Meinungen gelten lassen und nicht Anderen vorwerfen "Halbwissen" zu verbreiten. Ich habe berufsbedingt mit Narkosen zu tuen und mich auch mit Narkoseärzten unterhalten, die ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet haben. ..... Zurück zu einem freund(schaft)lichen Gedankenaustausch.



hallo

bin ja eh freundlich

unfreundlich werde ich evt ab und an mal im "echten" leben aber hier in der virtuellen welt zahlen sich emotionen ned aus ..

und logisch versuche ich andere meinungen gelten zu lassen, du warst da halt nur der "blitzableiter" weil du der erste warst der die üblichen verallgemeinerungen hier gepostet hat ...

in der sache selbst geht es wie gesagt - nach meinem wissensstand - nicht um übliche inhalationsanästhetika sondern um andere aber artverwandte gase die über einen nicht medizinischen und allgemein zugänglichen verkaufsweg in völlig anderer konzentration und zusammensetzung bezogen werden können.

daher gehen die immer wieder vorgebrachten argumente betreffend explosionsgefahr und transport der gasmengen und der nachweisbarkeit im blut (durch die extrem kurze resorptionszeit) total ins leere ...

was bleibt sind fragen
- warum es noch keine toten durch überdosierungen gegeben hat
- ob denn die üblichen narkosegaswarner wirklich auf halogensierte kohlenwasserstoffe ansprechen (meiner tut es, hab ich probiert)
- ob es überhaupt clever ist während eines einbruchsversuches aufzuwachen wenn man nicht in irgendeiner form bewaffnet ist
- ob einem der relativ abstrakte fall eines einbruchs wirklich das geld wert ist und ob sich die mögliche gefahr nicht durch entsprechende stellplatzwahl würde wirksamer verringern lassen als durch einen gaswarner

hätte ich einen hund bräuchte ich wohl kaum einen gaswarner ...
#
lg
g

Lancelot am 16 Apr 2008 15:49:51

abo1 hat geschrieben:hätte ich einen hund bräuchte ich wohl kaum einen gaswarner ...


Nein .... eher eine Nasenklammer (siehe Beitrag von WoRo1) :D :D

abo1 am 16 Apr 2008 15:55:47

Lancelot hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:hätte ich einen hund bräuchte ich wohl kaum einen gaswarner ...


Nein .... eher eine Nasenklammer (siehe Beitrag von WoRo1) :D :D


:D :D :D :D :D

ja, das auch ...

lg
g

Gast am 16 Apr 2008 16:49:25

Ich habe eine sehr ernst gemeinte Frage:

Falls das irgendwo schon einmal erklärt wurde bitte ich um Entschuldigung.

Wenn niemand weiß, was das für Narkosen das sind, warum weiß man dann, das Gaswarner sie entdecken?

abo1 am 16 Apr 2008 16:50:49

hallo

weil wir schon so trefflich drüber fachsimpeln:

anbei ein paar links aus einer alten linksammlung von mir zum damaligen "befreiungs" einsatz für die geiseln in der moskauer oper im oktober 2002

hat nur bedingt was mit camping gas überfällen (falls es die gibt) zu tun, enthält aber einige interessante dinge zum thema betäubungsgase, wirkungsweisen etc und damit auch einige argumente für (und gegen) gasüberfälle auf womo oder wowa ..

evt eine nette lektüre für einen verregneten nachmittag wie heute ..

--> Link
--> Link

leider wurden alle diese berichterstattung betreffenden links auf ntv wie zb
--> Link zwischenzeitlich gelöscht :-(
evt ist es halt einfach zu lange her ...

lg
g

Bergbewohner1 am 16 Apr 2008 17:26:45

Es ist schon recht intersseant, daß alle paar Wochen diese Diskussion wieder hochkommt. In einem andererm Forum haben sich ein Narkosearzt und auch Kriminalisten zu Wort gemeldet und einer hatte festgestellt, daß angeblich mit Gasbeteubte, vorher in der Raststätte essen waren und ihnen da offensichtlich was ins zu Verzehrende bekommen haben.
Meine persönliche Meinung: wenn es Betäubungsgas gäbe, wo Dosierung ungefährlich ist und nicht explosiv, dann wäre doch manche Eingreiftruppe dazu in der Lage, dies bei Terrorakten-Geiselnahme usw. einzusetzen.
Mit einer Alarmanlage, die bei öffnen der Türen/Motorhaube oder mit Ultraschallüberwachung im Fahrerhaus, schlafe ich sicher und ruhig, ob tief weiß ich erst, wenn das Teil mal los gegangen ist.
Also laßt euch nicht verrückt machen :!:

Fee am 16 Apr 2008 19:02:50

Im alten Womo hatten wir auch so ein Gerät. Ich wollte das unbedingt haben :D
Tja was soll ich sagen: wir haben es sehr selten eingeschaltet und von diesen seltenen Fällen ist es auch nur 1 Mal losgegangen aber ganz offensichtlich nicht weil uns Jemand mit Narkosegas betäuben wollte...
Als wir den Alten in Zahlung gegeben haben, haben wir das Gaswarngerät dringelassen und ich würde so ein Gerät auch nicht wieder kaufen.
Ich hatte damals viel über Narkosegasüberfälle gelesen, ausserdem waren wir Neulinge was Womo´s angeht aber ich bin nun überhaupt nicht mehr ängstlich was das angeht. Ausserdem haben wir ja einen Hund dabei :D

apnl am 16 Apr 2008 20:39:59

Hi all,

ob es solche Überfälle gibt oder nicht kann ich nicht sagen. Wenn davon wie in einem anderen Thread berichtet wird nehme ich dies hin und glaube es einfach einmal.

Fest steht aber, dass dieses unbekannte Gas angeblich nicht nachweisbar ist und von den "Guten" niemand kennt.

Doch halt, die Industrie haben wir vergessen, die muss es ja ganz genau wissen um was für ein Gas es sich handelt, denn sonst könnte die ja keine Warngeräte entwickeln. Die müssen ja auch ganz genau wissen, ob das Gas z.B. schwerer oder leichter ist, denn sonst kann man ja in der Bedienungsanleitung nicht darauf hinweisen ob das Gerät oben oder untern installiert werden muss.

Bleibt mir eigentlich nur ein Resümee:
Ob es das Gas gibt weiß ich nicht, kann ich glaube oder bleiben lassen, die Geräte für Narkosegase halte ich in jedem Falle für Geldschneiderei, eben das Spiel mit der Angst

:ironie:

Ziehen wir das Gute aus der Sache und schüren weiter Angst, dann werden die Geräte gekauft, neue Arbeitsplätze entstehen und wir haben unseren Beitrag zum Aufschwung geleistet.


Armin

ruewue am 16 Apr 2008 21:58:17

Hallo, habe jetzt schon hier und in anderen Forum sehr viel darüber gelesen. Wenn mal ein "Betroffener" über einen angeblichen Nakosegasüberfall berichtet, dann hatte er tief geschlafen und am anderen Morgen einen dicken Kopf. Aber alle lebten am anderen morgen, der dicke Vater, die kleine Mutter und die 3 und 5 jährigen Kinder. Papa und Mama lagen im Alkoven und die Kids im Stockbett. Wenn mir jetzt einer genau erklären kann, wie ich da die Alten betäube ohne die Kids in den Tod zu schicken der ist super.

Die Sache ist doch die. Ab in den Süden, 10 und mehr Stunden am Stück abreissen und dann in der Nacht auf einen Rastplatz. Nun noch schnell vors Womo und jeder kann sehen wie kaput man ist. Dann aber aus Angst vor Nakosegas alle Fenster dicht und ab ins Bett. Durch die lange Fahrt schläft man wie ein Toter. Da kann jeder unbemerkt ins Womo, dauert ja meist nur 1 - 2 Minuten. 4 Personen verbrauchen in der Nacht recht viel Sauerstoff und das bei ca. 20° C in der Nacht erst recht. Also wird die Luft im Womo immer schlechter und man hat am nächsten Morgen einen dicken Kopf.

Bekannte von uns wurden so in Südfrankreich ausgeraubt. Die Einbrecher waren so leise, dass nicht mal der kleine Hund es gemerkt hat. Der währe bei Nakosegas als erster über die Wupper gegangen, da er am Boden geschlafen hat.

Nee, man sollte sich gegen das Eindringen schützen. Und nicht alles frei sichtbar rumliegen lassen. Wir haben auch schon in Südfrankreich auf einen Rastplatz übernachtet. Haben uns aber unter eine Laterne vor dem Restaurant plaziert. Dies war nicht ganz so ruhig, aber es traut sich auch keiner im Licht und unter Beobachtung an ein Womo. Da konnten dann auch die Dachluken offen bleiben und es kam frische Luft rein.

Denkt mal darüber nach! Jeder kennt es doch, wenn er eine mörder Strecke gefahren ist hat er wie ein Stein geschlafen.


Rüdiger

s-liner am 16 Apr 2008 22:16:51

Hallo zusammen,
habe über Go.... folgenden Link gefunden: --> Link.
Gru
Veronika und Uwe

logo71 am 17 Apr 2008 00:16:57

Oh Gott,was habe ich mit meiner Frage nur angezettelt. Wollte ich nicht.
Wollte eigendlich nur meine Frau, unsere beiden Hunde und mich schützen. Bin eben noch ziemlich neu in der Szene. Danke euch allen. Werde wohl eine Alarmanlage mit Türkontakten einbauen.
Tschüß

abo1 am 17 Apr 2008 00:40:56

logo71 hat geschrieben:...Werde wohl eine Alarmanlage mit Türkontakten einbauen....



hallo

gute wahl ....

lg
g

winer56 am 17 Apr 2008 12:28:57

ruewue hat geschrieben:Die Sache ist doch die. Ab in den Süden, 10 und mehr Stunden am Stück abreissen und dann in der Nacht auf einen Rastplatz. Nun noch schnell vors Womo und jeder kann sehen wie kaput man ist. Dann aber aus Angst vor Nakosegas alle Fenster dicht und ab ins Bett. Durch die lange Fahrt schläft man wie ein Toter. Da kann jeder unbemerkt ins Womo, dauert ja meist nur 1 - 2 Minuten. 4 Personen verbrauchen in der Nacht recht viel Sauerstoff und das bei ca. 20° C in der Nacht erst recht. Also wird die Luft im Womo immer schlechter und man hat am nächsten Morgen einen dicken Kopf.

Rüdiger


Bei unserer ersten Womoausfahrt (geliehen).
Gegen Mittag losgefahren, in der Nacht totmüde bei La Spezia endlich einen SP gefunden, zwischen allen Italienern geparkt.
Das Womo ganz normal abgeschlossen, in den Alkofen geklettert. Zur Frau noch gesagt: "Heut nacht kennet´se uns steala i merk nix me so miad ben e!"

Am morgen lag mein Geldbeutel(ohne Bargeld, aber mit allen Karten) auf der ausgefahrenen Treppe und das Handy war auch weg.

Vor lauter Müdigkeit an nix mehr gedacht und alles vorne im Handschufach liegen gelassen.
Die Beifahrertür war nur noch angelegt am Morgen.
Die "Spezialisten" haben wahrscheinlich nur darauf gewartet, wir haben beide so gepennt, dass wir absolut nix gemerkt haben.
:snoopy:
Seither, nix mehr liegen lassen, eine Kette zwischen die Türen und gut is, dann gibt´s auch keine "Gasüberfälle" :fight:

Allzeit Gute Fahrt vom

momentan sonnigen Süden

Albina & Erwin

:womobus: :lenker: :sky:

gbrm am 17 Apr 2008 13:18:35

Hallo Wohnmobil Gemeinde,

wir fahren seit über 20 Jahren mit dem WoMo, hauptsächlich in den Süden.
Überwiegend haben wir immer frei und auf WoMo Stellplätzen übernachtet.
Noch nie sind wir überfallen worden. Ich kenne selbst auch keinen der mit Narkosegas betäubt wurde. Einigen Bekannten wurde schon das WoMo ausgeräumt, aber immer auf einem Parkplatz, und wenn keiner an Bord war.
Bei uns hat man nur mal am Ducato das Türschloss vermurkst, aber nicht aufbekommen.
Mein Tip ist , auf jeden Fall Autobahnparkplätze/Rastplätze und Parkplätze an großen Durchgangsstraßen meiden. Lieber ein paar Kilometer ins Hinterland fahren, da wartet bestimmt keiner auf den müden Womobilisten um ihn mit viel Narkose-Gas ins Jenseits zu befördern.
Das einzig sichere Narkosemittel, was auch verdammt gut wirkt und die besagten Kopfschmerzen hinterlässt, ist der billige Rotwein in den südlichen Gefilden. ( Im Selbsttest schon öfters ausprobiert. ).
Sogar der Gaswarner im WoMo hat angeschlagen, und die Kopfschmerzen waren auch da !.
Also Leute lasst euch nicht so verrückt machen und genießt den Urlaub.
Kein Problem, wenn man ein paar Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt.

Einen Campergruß in alle Richtungen.javascript:emoticon(':razz:')

Brucky

Gast am 17 Apr 2008 22:08:58

gbrm hat geschrieben:Also Leute lasst euch nicht so verrückt machen und genießt den Urlaub.
Kein Problem, wenn man ein paar Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt.


Die beste Alarmanlage ist der gesunde Menschenverstand.

Wir haben etliche Kilometer mit sowohl in Spanien als auch in Deutschland zugelassenen WoMos in Spanien hinter uns und bisher ist alles immer gut gegangen.

Wir haben eine Alarmanlage, die sich selbständig scharf schaltet, auch wenn wir im Fahrzeug sind. Manchmal ist das peinlich, wenn man morgens aus der Tür tapert und die ganze Welt weckt...

Wir haben (glücklicherweise) nur eine Aufbautür und unsere Fenster liegen in einer nicht einfach zu erreichenden Höhe, ausserdem ist unsere Schäferhündin auch immer im WoMo, aber ich glaube, dass die sich eher über Besuch freuen würde... :razz: Obwohl, zu hause verbellt sie auch jeden Besucher.

Ich denke, dass man im Hinterland immer gut steht, da es dort sicher nicht so viele potentielle Diebe gibt, wegen der fehlenden Objekte. Und wenn ich in "gefährdeten" Gebieten bin, stelle ich mich z.B. bei der Polizei mehr oder weniger direkt vor die Tür. Leider geht das in Spanien nicht mehr, wegen der ETA - Idioten, die ja auch WoMos als rollende Bomben benutzen. Man kann aber in der unmittelbaren Nähe der "Comisarías" oder "Cuartel de la Guardia Civil" oder "Policía Local" oft gute Plätze finden.

Tipsel am 18 Apr 2008 01:37:37

Also mal ganz ernsthaft. Ich bin ja Angstschisser von Natur aus, und hör trotz pflichtbewusstem Hund auf dem Fahrersitz die Flöhe husten.

Wir sind seit vielen Jahren unterwegs und ich denke, wenn man aus dem Bauch heraus entscheidet, wo man nächtigen kann, und wo nicht, ists o.k.

So viele Spitzbuben gibts ja gar nicht, obwohl wir als Kinder Muffensausen hatten, wenn wir im eigenen Garten gezeltet haben.

Allerdings würden wir niemals auf einer Raststätte, wo viele LKWs und unterbezahlte Fahrer aus aller Herren Länder die Pausen einhalten, schlafen.

Ob dort Gas oder sonstwas zum Einsatzt kommt, weiß ich nicht, aber die Überfälle werden überwiegend von dort gemeldet. Und wer dort als Womofahrer nächtigt ist schon recht müd.

Wer überfällt ein Womo in Hintertupfingen?

Aber wieder zurück zum Gas. Wer fährt nach Hintertupfingen, um dort einen Gasangriff zu starten? Steht dort heute vielleicht ein Womo? Zuviel Aufwand ohne Aussicht auf Erfolg.

Wer hofft schon drauf, in Hintertupfingen ein Womo ohne Sicherheitskette oder Rotti auf dem Fahrersitzt anzufinden?

Tut mir leid, aber der Blitzeinschlag ist sicherer.

Und ein Gaswarner, der nicht weiß, vor welchem Gas er warnen soll.... :roll:

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