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Lkw-Fahrer blockieren Bundesstraße ! 1, 2


Kerli am 14 Jul 2008 16:31:44

Moin Moin,
:-)

na also, was in Frankreich, Spanien und Co. funktioniert,
geht doch auch bei uns :!:

Siehe hier:

--> Link

Bild

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
:-)

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 14 Jul 2008 16:57:50

Na Klasse, ich kann mir nicht vorstellen, das diese Art von Protest etwas am Treibstoffpreis ändert....aber mit Sicherheit die "nicht LKW-Fahrer" verärgern wird, da Bundesstrassen unnützerweise blockiert werden...

...und ich warte auf das Posting vom ersten WoMo-Fahrer aus dem Forum, der auf seiner Urlaubsanreise "überraschend" in eine solche Blockade gerät :D :D :D

oldi am 14 Jul 2008 17:02:23

na wenn er den entsprechenden weitblick und nicht gerade zur ego-truppe in unserer gesellschaft gehört, wird er sich bestimmt solidarisch verhalten.

jedenfalls würde ich das so machen.

gruß peter

Anzeige vom Forum


GeoHeiner am 14 Jul 2008 17:08:24

"Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen eine Mauer,
die anderen Windmühlen."

(Chinesische Weisheit)

Es hilft nichts darauf zu beharren, dass die Spritpreise wieder runtergehen sollen. Sie werden es nicht tun, jedenfalls nicht wesentlich. Die Veränderung annehmen, nur darin liegt unsere Chance. Alles andere ist Kraft- und Ressourcenverschwendung.

Memmi am 14 Jul 2008 17:14:11

Hallo Geoheiner,

ich bin ja froh, das dein Arbeitgeber, die Kosten für dein Auto übernimmt.
Das hat heute nicht jeder.

Aber mal weiter gedacht, dass Geld, was heute fehlt, kann morgen nicht mehr ausgegeben werden und unsere Wirtschaft lebt nun mal vom Konsum und nicht vom Jammern.

Also je mehr Geld in der Haushaltskasse, desto mehr Umsatz und und und.

Memmi :roll:

oldi am 14 Jul 2008 17:16:12

hallo heiner

es geht auch nicht darum die spritpreise zu reduzieren, nur alleine eine entlastung könnte verhindern das eine preisanhebung aller wirtschaftsgüter in einem vertretbaren und verantwortbaren rahmen bleibt.

unsere nachbarstaaten praktizieren das schon, natürlich zu unseren kosten da damit der wettbewerb verzerrt wird.

hier hat die eu wieder einmal bewiesen das sie in kriesensituationen keine einheitliche stimme hat.

gruß peter

Gast am 14 Jul 2008 17:31:17

in allen Staaten wo der Spritpreis subventioniert wird kommt es aktuell immer noch zu einer erhöhten Ölnachfrage (nach dem Motto, was kostet die Welt), bei allen Anderen stagniert der Ölverbrauch. l

Die Subventionen sind hoffentlich nicht mehr lange bezahlbar, dann kommt es zumindest für eine gewisse Zeit zu einer Verbesserung der Situation.

Was also soll die Aktion bringen ?
Umverteilung ?

Das ist wirklich keine Polemik von mir !

GeoHeiner am 14 Jul 2008 17:33:47

Memmi und Oldi,

ich habe keinen Arbeitgeber, ich bin Freiberufler.
Und Entlastung ? Durch wen ? Wer zahlt es ?
Ob ich die Mwst. für Sprit senke oder den LKWs die Steuern erlasse, was auch immer ich in dieser Richtung unternehme, es wird dazu führen, das das Geld an anderer Stelle fehlt und dann dort über Erhöhung von Abgaben und Steuern wieder hereingeholt wird. Das bringt nix.

Weg vom Öl kann es nur heißen !
Alles was man an Forschung und Innovation für Alternativen auftreiben und mobilisieren kann sollte man tun. Ingenieurskapazitäten bei den großen Automobilkonzernen noch für irgendwelche spritfressenden Luxusschleudern zu binden, sollte aufgegeben werden. [/quote]

fuzzy am 14 Jul 2008 17:46:13

ich fände es schon schön wenn bei uns mal die LKW alles dicht machen würden wie in spanien oder france.

wenn es auch langfristig nix nützt, es wäre wenigstens mal ein zeichen oder warnung, das irgendwann mal schluß ist mit lustig.

wir lassen uns noch zuviel gefallen, was da in Berlin und in der EU tagtäglich für ein geistiger Dünnsch.... gelabert und produziert wird ist langsam nicht mehr zu aushalten, das bekommt so langsam den Beigeschmack der Menschenverachtung........

Gestern gelesen das in Peking die Schadstoffbelastung um 300% über EU Grenze liegt, da freu ich mich doch an meiner schadstoffplakette.

bis alle spritfresser aus Europa und den USA in Afrika ihr drittes und viertes Leben gelebt und dann endlich auf dem Schrott gelandet sind, hat meine kleine Windschutzscheibe keinen Platz mehr für Plaketten, oder ich kein Geld mehr.

Bergbewohner1 am 14 Jul 2008 19:52:48

fuzzy hat geschrieben:ich fände es schon schön wenn bei uns mal die LKW alles dicht machen würden wie in spanien oder france.

wenn es auch langfristig nix nützt, es wäre wenigstens mal ein zeichen oder warnung, das irgendwann mal schluß ist mit lustig.

wir lassen uns noch zuviel gefallen, was da in Berlin und in der EU tagtäglich für ein geistiger Dünnsch.... gelabert und produziert wird ist langsam nicht mehr zu aushalten, das bekommt so langsam den Beigeschmack der Menschenverachtung........

Gestern gelesen das in Peking die Schadstoffbelastung um 300% über EU Grenze liegt, da freu ich mich doch an meiner schadstoffplakette.

bis alle spritfresser aus Europa und den USA in Afrika ihr drittes und viertes Leben gelebt und dann endlich auf dem Schrott gelandet sind, hat meine kleine Windschutzscheibe keinen Platz mehr für Plaketten, oder ich kein Geld mehr.

Ich danke Dir für diese Antwort, besser hätte ich es auch nicht schreiben können.
Bei uns wird einmal im Monat ein Demo mit Unternehmen auf der A 72 nach Chemnitz durch geführt.
Ob was bringt, weiß keiner, aber wir wehren uns.
Ich laß mich doch auch nicht KO schlagen und sag der war stärker, da muß ich halt ruhig halten.
Das noch keine alternative Kraftstoffe auf dem Markt sind, liegt überwiegend an der Politik.
Solange die Industriestaaten etc. gestatten das Spekulanten die Energiepreise in die Höhe treiben, solange kann auch die Politik was ändern.

Gast am 14 Jul 2008 20:07:11

Als WoMo Fahrer? Dazustellen, Kaffee kochen, und an die Kutscher ausschenken. Markise ausrollen, Stühle und Tisch raus. Grill an. Musik an. Uns betrifft das auch. Die meisten WoWa-Fahrer auch. Die ziehen ja meistens mit nem Diesel.

Kerli am 14 Jul 2008 20:27:57

oldi hat geschrieben:
na wenn er den entsprechenden weitblick und nicht gerade zur ego-truppe in unserer gesellschaft gehört, wird er sich bestimmt solidarisch verhalten.

jedenfalls würde ich das so machen.




Moin Moin,
:P

ich bzw. wir auch :!:

Letztendlich sitzen wir doch alle im selben "Boot" :!:

Und mit 'm Womo in so einer 2 stündigen Blockade........ist doch kein Problem, haben doch alles nötige an Bord :!:

Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
8)

oldi am 14 Jul 2008 20:55:16

hallo heiner

entlastung verstehe ich als eine zeit und größenordnungmäßige begrenzung, z.b. der mineralölsteuer.

hier entsteht kein zusätzlicher steuerbedarf für alle, sondern eine einahmeverringerung auf staatlicher seite.

diese wird aber durch die mehreinnahme der mehrwertsteuer ausgeglichen.

wo läge der kurzfristige vorteil?

insolvensvermeidung

arbeitsplatzsicherung

wettbewerbsfähigkeit der deutschen transporteure

kein durchschlag auf die wirtschaftsgüter

letztentlich geringere inflation

über eines sollten wir uns klar sein, kurzfristig bis mittelfristig wird es für diesel, gerade für schwerere fahrzeuge, keine ersatzalternative geben.

zweitens die akzeptanz, das beste beispiel war der 3l lupo.

bei soviel grünen wählern in unserem land hätte er ein kassenschlager werden müssen, aber er wurde eingestellt weil er zu wenig käufer fand.

ich stehe immer noch zum wasserstoffmotor, aber so lange es erdöl gibt bleibt er in der schublade.

gruß peter

Norbert B. am 14 Jul 2008 22:37:02

@fuzzy

Richtig super finde ich genau so.

@ CC

Und dasc wichtigste ein Alkohol freies Bier aus dem Kühli.

@ all Ne mal in echt , wir werden runter Spekuliert.
Schaut euch mal Polen an , da wird gerade der Euro schmackhaft gemacht.
Einfach der umtauschkurs runtergestzt.

Was machen wir gegen alles , od4er was können wir machen ?
Nüscht .....
:twisted:

Ausderasche am 14 Jul 2008 23:40:22

Bernd: "ich fände es schon schön wenn bei uns mal die LKW alles dicht machen würden wie in spanien oder france."

:D Ist bei uns die rechte Spur nicht schon dicht ? :D

M.E. bringen weder Mineralölsteuersenkungen noch sonstige Sparmassnahmen beim Verbrauch etwas. Denn was hilft es, wenn die kleine Bundesrepublik Deutschland etwas weniger Rohöl verbraucht, die neuen Industrieländer wie China oder Indien haben einen sich ständig steigernden Mehrverbrauch - aber mit ganz anderen Wachstumsraten und (Massen)konsumbedürfnissen in der Bevölkerung ? Heißt der Rohölpreis wird sich recht wenig um unser bundesdeutsches Konsumverhalten (oder Verkehrsblockaden) kümmern.


Da bleibt - genau so wie Heiner es vorgeschlagen hat - nur der Weg weg vom Öl - vielleicht zunächst im privaten Konsum, heißt Heizung + Strom mit Sonnenenergie (bloß nicht mit Energiequellen, die irgendwie direkt/indirekt an den Ölpreis gekoppelt sind - darunter verstehe ich auch Holz oder Pallets), um hier den privaten Geldbeutel freier zu bekommen.


Und nicht vergessen, Rohöl wird ja auch als Basisstoff für unzählige Produkte vewendet. Wenn andere Volkswirtschaften zukünftig ihr Geld benötigen, um Energie aus Öl zu gewinnen, ist bei uns wenigstens noch Geld vorhanden, um die simplen Produkte des täglichen Bedarfs zu erwerben.

Und über den steigenden (Öl)Preis werden auch die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien (+Erschließung vernachläßigter Ölressourcen) interessanter. Abgesehen davon, dass der steigende Ölpreis sicherlich kontraproduktiv zur Globalisierung ist, weil der Transport der Güter zu teuer wird. DANN KOMMEN AUCH DIE ARBEITSPLÄTZE ZURÜCK! Und die Lagerhaltung auf Bundesautobahnen ( inkl. immenser Strassenverschleiß) reduziert sich!



Frank

GeoHeiner am 15 Jul 2008 00:33:44

--> Link

noch eine Firma, die in der Entwicklung in dem was sie anzubieten hat, ein paar Schritte weiter ist wie unsere deutschen Automobilkonzerne.

Frank,
wir haben in 2004 die Ölheizung rausgeworfen und eine Pelletheizung in Verbindung mit Sonnenkollektoren installieren lassen. Es funktioniert sehr gut und die Pelletpreise sind bislang stabil, haben eher eine Tendenz nach unten. Pelletpreise (Bundesdurchschnitt) kann man bei C.A.R.M.E.N. nachlesen. Insofern kann ich Dir in diesem Punkt nicht zustimmen, in allen anderen schon.

Gast am 15 Jul 2008 12:32:21

GeoHeiner hat geschrieben:Und Entlastung ? Durch wen ? Wer zahlt es ?
Ob ich die Mwst. für Sprit senke oder den LKWs die Steuern erlasse, was auch immer ich in dieser Richtung unternehme, es wird dazu führen, das das Geld an anderer Stelle fehlt und dann dort über Erhöhung von Abgaben und Steuern wieder hereingeholt wird.


Auf der einen Seite wird über diese Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Tricks bei den Abgaben geschimpft, bei der nächsten Gelegenheit werden Sie dann wieder verlangt. Was ein Blödsinn.

Weg vom Öl ist der einizige sinnvolle Weg. Und bis dahin wird der Weg kein leichter sein....

aljosa am 15 Jul 2008 14:41:23

Hallo zusammen
Die immer höher steigenden Spritstoffkosten werden nicht durch die Steuern verursacht sondern durch Spekulanten und Rohstoffkonzerne. Der Staat profitiert „nur“ durch den höheren Grundpreis des Sprits da die Abgaben prozentual vom Grundpreis berechnet werden.
Exxon alleine hatte in den letzten Jahren stetig Gewinne ausgezeichnet. Für das Jahr 2006 (oder 2007?) eine Umsatzsteigerung von etwa 40%. Wer ist der grosse Gewinner? Es wird immer bestritten, dass die Mineralkonzerne Preisabsprachen tätigen. Warum funktioniert der Boykott einer Treibstoffmarke nicht? Meiden z.B. alle Shell senkt das den Verbrauch von Kraftstoff nicht da die Leute ja trotzdem Tanken müssen. Shell hingegen gleicht die von den anderen Firmen benötigte Mehrmenge aus und beliefert alsdann Exxon, BP, Total etc. Somit tanken wir wieder den Treibstoff von Shell ohne dass wir dies bemerken. Von wegen Konkurrenzkampf.
Betrachten wir uns unser Konsumverhalten. Wir wollen alle beim Einkaufen sparen. Woher kommen den die „Billigprodukte“. Vorwiegend aus den Schwellenländer wie China. Die Waren sind nur günstiger da in diesen Ländern die Arbeitskräfte billiger sind als bei uns. Unsere „Gier“ nach diesen Produkten verursachte ein erhöhter Energie- (Rohöl) und Rohstoffbedarf (Rohöl), welcher wiederum die Preise für die Rohstoffe in die Höhe schnellen lässt (Was wiederum die Haie von Spekulanten an den Tisch ruft).
Das einzige was ich verurteile ist die „Verschlafenheit“ unserer Politik. Wenn diese Genies etwas weitsichtiger arbeiten würden und nicht um ihre Popularität so besorgt wären, hätten Sie die Forschung für alternative Energie vorangetrieben. Es ist halt unpopulär Forschung voranzutreiben bei welcher man nie weiss, ob sie den erwünschten Erfolg ausweist. Den Preis für Öl können wir nicht direkt beeinflussen.
Auch wenn es unbequem ist, können wir den Preis für Öl nur auf längere Zeit beeinflussen. Jeder von uns. In den Medien wird uns jeden Tag aufgezeigt, wie wir Energie (und Rohöl) sparen können. Nur ist es unbequem wenn wir unsere Gewohnheiten ändern und uns etwas mehr bemühen müssen.

Zum eigentlichen Thema. Ich für meine Person finde es eine absolute Schweinerei wenn ich durch LkW-Fahrer in meiner Freiheit eingeschrenkt werde. Klar ist die Situation besch..., aber warum den Unmut an anderen auslassen? Wen kümmerts? Die Mineralstoffkonzerne?

aljosa

Gast am 15 Jul 2008 14:55:55

aljosa hat geschrieben:Das einzige was ich verurteile ist die „Verschlafenheit“ unserer Politik. Wenn diese Genies etwas weitsichtiger arbeiten würden und nicht um ihre Popularität so besorgt wären, hätten Sie die Forschung für alternative Energie vorangetrieben.


Jedes Land hat die Politiker, die es sich wählt. Und Politiker können nichts entwickeln. Ich glaube nicht einmal, das sie wirklich Anstöße geben können, wenn das Umfeld es nicht genauso will.

Wir alle haben es verschlafen, Alternativen rechtzeitig einzufordern. Und dafür bezahlen wir jetzt.

Was ich schlimmer finde ist, daß das selbst jetzt das noch nicht überall begriffen wird. Derjenige, der sich jetzt auf die Socken macht und Alternativen zum Öl als Energieträger marktreif entwickelt, der wird zukünftig das Rennen machen. Zu der Zeit wird Exxon (Spitzname des CEO: T-Rex) tot sein.

GeoHeiner am 15 Jul 2008 15:33:45

Es mag nicht viel helfen wenn es einer alleine macht, aber wenn es mehrere machen vielleicht schon. Wir fahren neben dem Womo als PKW noch einen Audi als Leasingfahrzeug. Der Firma Audi habe ich mitgeteilt, dass ich im nächsten Jahr, wenn der Leasingvertrag ausläuft, nicht gewillt bin erneut einen Audi zu nehmen, wenn er denn nicht mit etwas anderem läuft als Diesel oder Benzin. Dabei weise ich auch gleich auf die neuen Fahrzeughersteller hin, die Alternativen anbieten wie Tesla, Think oder Guy Negre mit seinem Luftdruckauto.
Ob es hilft ?

GeoHeiner am 15 Jul 2008 15:37:08

Aljosa, Politiker und Weitsicht, das geht bei uns nicht zusammen. Bis zum nächsten Wahltermin reicht die Weitsicht, das sieht man jetzt auch wieder in Bayern, Populismus der billigsten Art treibt man dort. Der Wähler will es ja vielleicht auch gerne glauben.

Gast am 15 Jul 2008 15:43:04

GeoHeiner hat geschrieben:Der Firma Audi habe ich mitgeteilt, dass ich im nächsten Jahr, wenn der Leasingvertrag ausläuft, nicht gewillt bin erneut einen Audi zu nehmen, wenn er denn nicht mit etwas anderem läuft als Diesel oder Benzin. Dabei weise ich auch gleich auf die neuen Fahrzeughersteller hin, die Alternativen anbieten wie Tesla, Think oder Guy Negre mit seinem Luftdruckauto.
Ob es hilft ?


Heiner, Du bist echt klasse! :daumen2:

Wenn das 10.000 Kunden tun, dann hat das Auswirkungen. Garantiert.

Memmi am 15 Jul 2008 18:50:05

Geoheiner,

da du Freiberufler bist, merkst Du nicht , dass Transportkosten
( Dieselzuschlag ) in den letzten Tagen gestiegensindt. Bezahlst du das, oder legst Du den Mehrpreis nicht auf Dein Produkt oder Dienstleistung nieder ?

Ich mache das, weil die gestiegenen Kosten meinen Gewinn reduzieren.

So denken wohl alle Unternehmer, gerade die, die mit Transportwegen zu tun haben, aber auch die heimischen Bauern, da diese ja nicht mit dem Ochsen aufs Feld gehen.


Das wir vom Rohöl weg müssen ist klar. wir haben auch Solar auf dem Dach, unser PKW ist auf LPG Gas umgestellt und das Fahrrad erlebt eine wiedergeburt.
Die Firma ist vor die Haustüre verlegt worden

Aber das können nicht alle, so sollte man doch auch an die Menschen denken die keine Möglichkeiten haben, den Arbeitsplatz zu verlegen oder das Fahrrad zu nutzen usw.




;Memmi :roll:

GeoHeiner am 15 Jul 2008 20:17:46

Memmi, ich finde die Entwicklung nicht besonders doll. Gestiegene Preise treffen auch uns, verändertes Kosumverhalten ebenfalls. Große Preissprünge können wir nicht machen. Auch wir müssen mit dem was wir tun den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Kostengünstiger produzieren, etwas pfiffiges neues machen etc. so bleibt man am Leben.
Dennoch ist die Situation so wie sie ist. Die Anpassungen sind schmerzhaft, für den einen mehr, für den anderen weniger. Aber keiner kommt daran vorbei.

oldi am 15 Jul 2008 21:05:20

es geht hier doch nicht um zukunftstechnologien, konnte man nachlesen beim thread-eröffner.
immerhin könnte man hier die diskussion weiterführen.
--> Link

natürlich können wir träumen und visionen haben, leider helfen diese uns wohl kaum kurzfristig.

schade das auch die argumente überlesen und zerlegt werden, ansonsten müßte man ja im thema bleiben.

das die soziale komponente nicht berücksichtigt wird ist klar, denn sie ist ja nicht geldwert.
gerade gestern mußte frau merkel zurückrudern, wegen ihrer unüberlegten aussage bezüglich der hilfe für die ärmeren.

was hift es z.b. einen taxifahrer der den km preis vorgeschrieben bekommt und den teuren sprit bezahlen muß.???

dem hilft unsere diskussion wohl kaum, noch weniger wird er dafür verständniss haben.

gruß peter

aljosa am 16 Jul 2008 06:04:02

Guten Morgen

Warum sollten Politiker nichts machen können? Wer spricht wie die Steuereinnahmen verteilt werden? Vielleicht mal etwas mehr Geld der Forschung zusprechen als immer wieder neues Kriegsspielzeug anschaffen oder diese effizienten Gipfeltreffen organisieren/besuchen? Was denkt Ihr was Besuche von Politiker verschiedener Staaten kostet und nicht viel mehr bringt als eine Umwandlung von O2 in CO2? Das schönste Beispiel ist das Gipfeltreffen der Staatsleute an den Klimakonferenzen. Diese (schwa...) Treffen kosten Millionen welche besser investiert werden könnten. Nur schon die Sicherheitsvorkehrungen für die Leute verschlingen unmengen an Geldern. Wisst Ihr wie der amerk. Präsident anreist? Da ist nicht nur die Air Force One welche die Gastgeberländer anfliegt. Was hat die Stipvisite im Bundestag die Deutschen Steuerzahler gekostet für ein "Hallo" und einem feuchten Händedruck? (Der Typ hält sich ja eh an nichts was der amerikansichen Wirtschaft und dem Volke dient.) Das sind Gelder welche man wirklich besser investieren könnte.
Ich bin kein aktiver Umweltschützer welcher in Wollsocken und "Jesussandalen" rumläuft ;-). Aber genau wegen der jetzigen Entwicklung haben wir einen PW verkauft. Ich gehe jetzt wieder vermehrt mit dem Fahrrad zur Arbeit (16km). Zugegeben, wenns mir "stinkt" oder die Zeit knapp ist benutze ich das Motorrad. Aber auch dieses benötigt weniger Sprit und belastet die Umwelt weniger als der PW.


aljosa

GeoHeiner am 16 Jul 2008 06:30:08

aljosa hat geschrieben:Guten Morgen

Warum sollten Politiker nichts machen können?


Weil denen die Einsicht dazu fehlt !!

Gast am 16 Jul 2008 07:02:29

Gast hat geschrieben:
oldi hat geschrieben:
na wenn er den entsprechenden weitblick und nicht gerade zur ego-truppe in unserer gesellschaft gehört, wird er sich bestimmt solidarisch verhalten.

jedenfalls würde ich das so machen.




Moin Moin,
:P

ich bzw. wir auch :!:

Letztendlich sitzen wir doch alle im selben "Boot" :!:

Und mit 'm Womo in so einer 2 stündigen Blockade........ist doch kein Problem, haben doch alles nötige an Bord :!:

Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
8)


Hallo ,
aber bitte nur die unter 3,5 t GG.
Nicht jeder würde eine Demo von WOMOs der Preisklasse über 200 000.-€
verstehen....... :wink:
lgp

farmerj am 16 Jul 2008 08:40:45

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Satz "das bringt ja eh nichts" wirklich nichts bringt...

Wir müssen uns einfach nur mal wehren, das bringt nämlich schon etwas.
Dafür gibts auf der Welt genügend Beispiele.

Wenn die Bürger der DDR sich damals nicht gewehrt hätten, dann stünde die Mauer wohl heute noch..........

Wir müssen unseren Politikern nur mal zeigen, dass wir uns nicht mehr länger von ihnen vera....... lassen, dann bewegt sich auch was.

Muss ja nicht eine Steuersenkung auf Benzin und Diesel sein, kann ja durchaus auch das sehr vernachlässigte Thema Alternativenergien sein.......

Im Moment siehts doch ganz deutlich so aus, dass die Herrschaften das garnicht wollen........sonst gäbs sowas schon lange.

aljosa am 16 Jul 2008 09:12:08

@farmerj: Mit dem wehren hast Du im Grundsatz recht. Nur kannst Du es nicht mit der Situation der "DDR" vergleichen. Hier liegt das Machtverhältnis anders. Mann muss schon zwischen staatlichen und finanziellen Interesse unterscheiden. Eine (oder mehrere) solche Demo verursacht nur Spannungen untereinander. Der Staat muss das wiederum mit einem Mehraufgebot von Sicherheitskräften regeln. Damit wird der Staat gezwungen zusätzliche Kräfte "aufzufahren" und "verpufft" wiederum Energie. Den Mineralstoffkonzernen ist dies egal. Ein Teil des Absatzes ihres Produkts wird ja nur von Privat zum Staat verschoben.

Insoweit mir nicht jemand einen plausieblen Vorschlag unterbreiten kann bin ich der Meinung, dass wir Veränderungen nur erzwingen können, indem wir unsere "Alltagsgewohnheiten" und Konsumationengewohnheiten den Umständen anpassen. Viele schreien sind aber nicht gewillt, ein klein wenig auf ihre Bequemlichkeit zu verzichten. Es ist halt bequemer den Plastikbecher im Abfall zu entsorgen als nach der Pause nochmals aufzustehen und eine Tasse auszuschwenken.

Da es uns noch immer sehr gut geht, werden wir im grossen und ganzen nichts ändern. Um eine Veränderung zu erwirken muss in diesem Stadium der Staat einstehen indem er z.B. Gelder für die Forschung spricht. Die Mineralstoffkonzerne sind kaum an Alternativenergie oder Ersatzstoffe für Diesel/Benzin interessiert.

aljosa

farmerj am 16 Jul 2008 09:59:31

@aljosa


auch die Autoindustire und der Staat ist das nicht.

Vergessen wir nicht, dass gerade der Staat bei den momentanen Spritpreisen 95 ct. je Liter kassiert.
Das sind fast zwei drittel vom Gesamtpreis und somit auch Umsatz...

Und mit jeder Erhöhung oder wie sie sagen "Spekulation" verdienen sie mehr drann.......

Warum sollten sie diesem goldenen Eier legendem Huhn den Hahn abdrehen ???

Was kommt denn bitte schön vom Staat ??
Wenn ich meinen PKW z.B. auf LPG umrüste und somit auf Benzin verzichte und auch bis zu 25% weniger CO2-Ausstoß erzeuge....was krieg ich vom Staat für eine Unterstützung ??
Antwort: KEINE !!!
Warum ???????
Antwort: Weil die das garnicht wollen !!!

Warum bauen Autohersteller wie VW und BMW (sind die mir im Moment bekannten) jetzt plötzlich Autos, die man garnicht mehr auf Gas umrüsten kann..........??? (Aussage von VW und BMW bei einem versuchten Neuwagenkauf letzten Monat)
Weil die das nicht wollen !!!!!!!!!!!!!!!!!

Natürlich hast du auch mit der Gemütlichkeit recht.
Natürlich hast du auch Recht damit, dass es einem guten Teil von uns noch sehr gut geht, solange wir noch zwei oder drei PKW´s zu Hause stehen haben.......

Aber wie lange noch ??
Immer mehr erwischt es, die noch vor einigen Jahren gute Mittelschicht waren.....

Wann wehrt sich der Bürger ??

Und je länger das alles dauert und so weitergeht frage ich mich:
Wie wehrt sich der Betroffene dann ?????????
Und da befürchte ich ganz schlimmes..........

Gast am 16 Jul 2008 10:12:14

farmerj hat geschrieben:...Wann wehrt sich der Bürger ??...


AUf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen :D :

Die Frage ist berechtigt und ich persönlich glaube, "wehren" kann man sich in einer Demokratie und Kapitalwirtschaft nur durch 2 Dinge:

1. Änderung des "Wahlverhaltens", lokal und bundesweit.....
2. Änderung des "Kaufverhaltens".

Die LKW Blockade ist totaler Blödsinn, denn am "Ende des Tages" wird in einer freien Marktwirtschaft nur auf das geschäftliche Ergebnis geschaut, was auch so in Ordnung ist.

...oder mit anderen Worten: Habe ich als Auftraggeber einen Spediteur, dessen Fahrer an solchen Blockaden teilnehmen, suche ich mir einen anderen Spediteur und belege den "Ehemaligen" mit einer Strafe für Nichteinhaltung des Vertrages. Es gibt genug Spediteure in "greater Europe" :wink: ....die gerne Aufträge annehmen. Und schon jammern wieder alle in D über "wegfallende" Arbeitsplätze...

Sorry my 2 cents :D

Memmi am 16 Jul 2008 11:31:18

Der Staat ist vom Volk gewählt und soll die Interessen des Volkes vertreten.

eine Bundeskanzlerin für den Rest der welt brauche ich persönlich nicht, mir ist doch lieber eine für Deutschland bzw Europa, weil dort die Probleme sind und nicht in Rest der Welt.

Das alles endlich ist, wissen wir auch, es geht auch nicht um mehr zahlen.

Es geht eigentlich darum, das die Politik doch mal sehen, dass wir nicht nur alle 4 Jahre einen Haufen dummer Menschen mit 7000 € im Monat glücklich machen wollen, sondern dass wir erwarten, dass die Vertreter des Volkes sich für uns auch bemühen bzw für Europa.

Und wie kann man das, doch nicht wenn man eine weitere dumme Partei wählt und nur die Gesichter ändert, sondern zeigt, dass man mit verschiedenen Situationen nicht einverstanden ist.

Das geht aber doch nur, wenn man doch mal seinen Ars... von Sessel bekommt.

Wir driften in eine zweiklassen Geselschaft ab, mir macht das nichts ich gehöre zu den oberen, aber was ist mit den 90 % anderen, die letztendlich für Deutschland den Umsatz bringen ??? Deutschland in Bewegung halten ( wirtschaftlich ) wollen wir die vergessen und wenn es dann noch schlechter läuft, verlassen wir das Land ( Lichtenstein ), was macht denn da unser Geld, das ist bestimmt nicht von den restlichen 90% .



Memmi

aljosa am 16 Jul 2008 12:10:28

@MR2-blue:
Stimme mit Dir vollkommen überein. Es ist aber einfacher nur zu „Motzen“ und den schwarzen Peter jemand anderem zuzuschieben als sich selbst zu bemühen.

@farmerj:
Die Aussage „auch die Autoindustrie und der Staat ist das nicht.“ Verstehe ich nicht. Was meinst Du damit?

Wenn Du Dir ein Auto leisten kannst geht es Dir besser als manch anderem. Ich bin und war nie der Meinung, dass der Staat ein Auto subventionieren soll. Wer ein Auto fährt soll es auch bezahlen (inkl. Abgaben). Wenn das Fahrzeug mehr Treibstoff verbrennt und mehr Schadstoffe produziert, soll er hierfür auch mehr bezahlen. Die Erziehung geht über das Portmonee. Klar bekommt der Staat mit höheren Spritpreisen mehr in seine Kasse. Er berechnet die Abgaben ja auch Prozentual. Habe ich nie bestritten.

Betreffs Autoindustrie: Zitat: "Weil die das garnicht wollen !!!" :roll:
Die Autoindustrie richtet sich nach den technischen Möglichkeiten und Wünschen der Kunden. Benzinmoto nachträglich auf Gas umrüsten? Geht das? Lese ich zum ersten Mal. Ich bin weder Techniker noch Wissenschaftler um mich hierzu zu äussern. Es schreibt ja auch niemand, dass Du Dir einen BMW oder VW anschaffen sollst. Volvo produziert noch immer PWs mit Gas und Benzin. Toyota und Lexus arbeiten verstärkt an ihren Hybridfahrzeugen. Es gibt bereits einige Möglichkeiten Kraftstoff zu sparen.
Warum soll die Autoindustrie nicht daran interessiert sein, Fahrzeuge zu bauen, welche weniger Sprit benötigen und weniger Schadstoffe ausstossen?

Ich bin von der Mittelschicht und ich habe bereits meine ersten Konsequenzen aus dem „Dilemma“ gezogen. Wie wäre es mit dem Betrachtungswinkel „Ich bin in der komfortablen Lage und habe ein Auto oder WoMo (oder noch mehr)“? Wenn ich so darüber nachdenke finde ich diese Entwicklung gar nicht so schlecht. Vielleicht überlegt sich der Eine oder Andere Mal, das Auto stehen zu lassen.
In userer Komune lebt ein Mensch, welcher etwa 150 Meter von der Kirche entfernt seinen Wohnsitz hat. Am Sonntag bringt der Mensch es fertig, für den Gottesdienst das Auto aus der Garage zu holen und zur Kirche zu fahren.

aljosa

farmerj am 16 Jul 2008 12:35:42

@ aljoa:

"Die Mineralstoffkonzerne sind kaum an Alternativenergie oder Ersatzstoffe für Diesel/Benzin interessiert. "

Darauf war meine Bemerkung gezielt....

und du hast ja Recht..ich find auch, dass einer der ein Auto fährt das 20 lt. verbläst und 380gr CO2 ausstößt dafür bezahlen soll. (z.B. Q7 oder Cayenne) und es kann nicht sein, ist aber leider so..dass diese Autos weniger Steuern kosten als mein 3er BMW.......sorry, das ist politische Verarscherei...

Auf der anderen Seite sollte der Staat aber sehr wohl Menschen, die sich die Mühe machen um auf alternative und umweltfreundlichere Treibstoffe umzusteigen besser unterstützen.....z.B. durch Steuerentlastung oder Zuschüsse.
Und das wird eben nicht gemacht !!
Zumindest nicht bei LPG

Selbst bei Russfiltern ist es doch so, dass du grad mal 350,- Euro kriegst..einmalig....dafür kostet das Ding aber mindestens 700,- Euro. Das ist lächerlich !

Und leider ist es eine Tatsache, dass die neuen Motorengenerationen von VW und BMW nicht mehr umrüstbar sind auf LPG.....warum machen die das wohl ???
Eben weil sie es nicht wollen....warum auch immer. Die Hintergründe kenn ich nciht, kann sie mir nur zusammenreimen..

Zu deiner Info und deiner Bemerkung "nur motzen und selber nichts tun":
Ich werde jetzt auch ohne staatliche zuschüsse oder Steuererleichterung meinen alten BMW auf LGP umrüsten lassen. Ich tu also schon was...

Natürlich bin ich auch niemand, der die 100m zum Zigarettenautomat mit dem Auto fährt (obwohl es die wirklich gibt), aber wollen wir wirklich dahin, dass sich nur noch die Reichen ein Auto leisten können und wir anderen dann eben Fahrrad fahren oder zu Fuss gehen ???
Wollen wir da wirklich hin ????
Oder nur noch öffentliche verkehrsmittel nutzen können ??

Ich nicht..........wenn ich z.B. in die Stadt will (ich lebe auf dem Land), dann will ich JETZT in die Stadt und nicht in vlt. drei Stunden weil da zufällig ein Bus oder ein Zug fährt und dann hab ich grad mal 90 Minuten, weil dann schon die letzte verbindung zurückgeht..
Ich hab auch keinen Bock auf 2 Stunden Arbeitsweg..einfach versteht sich...(so würd das bei mir nämlich aussehen wenn ich die öffentlichen nehmen würde..und das ohne Bahnstreik)

und deshalb sag ich lieber:
Wehret den Anfängen....

GeoHeiner am 16 Jul 2008 12:46:19

Unsere Autoindustrie will nicht ?
Wenn sie nicht den Bach hinuntergehen will, wird sie müssen. Der Konsument braucht nur entsprechend reagieren und das sind nun mal wir.

--> Link

Hier habe ich unter anderem nachgefragt, wann nach Deutschland exportiert wird. Es wird da schon massiv Bewegung geben, die kleinen neuen Firmen werden die großen vor sich hertreiben, denn die wollen ihre Investitionen auch wieder hereinholen. Und wir Konsumenten müssen uns trauen, vertraute Wege zu verlassen.

Alternativen für die Heizung des Hauses geht schon.
Alternativen zum herkömmlichen Stromanbieter geht auch schon.
Alternativen zu herkömmlichen Autos geht fast schon.

Kann man alles machen, man muß nicht warten. Es liegt an jedem Einzelnen etwas zu tun. Die Verantwortung liegt in unseren Händen.

farmerj am 16 Jul 2008 12:54:49

@ geoheiner

Weißt du auch was die dann kosten sollen ???

Aber mal ehrlich....mit einer Stromfüllung grad mal 100 Meilen, also ca. 130 km ?????
Nennst du das alltagstauglich ?

Höchstgeschwindigkeit ca. 130 km/h....?? ok, als Zweitwagen für den Arbeitsweg ja...aber als Alltagsfahrzeug mit dem man auch mal längere Strecken fahren will ??

ich hab jetzt die Woche z.B. von Opel - die ja 2009 auch ein vollwertiges Elektroauto herausbringen wollen - gelesen, dass dieses E-Auto mindestens 10.000,- Euro teuerer werden wird, als ein gleich ausgestattetes normales Modell .......
somit hat sich das wohl auch erledigt, denn die wenigsten werden sich so einen Mehrpreis leisten können.
Und dann heisst es wieder:
"Die Käufer nehmen solche Autos ja nicht an"........klar, wenn man sie künstlich verteuert...

Dann kommt wieder das Argument der Stückzahlen....diese würden sich aber bei einem vernünftigen Preis von selbst einstellen. Gerade in der heutigen zeit......

wolfherm am 16 Jul 2008 13:48:28

Mein Gott, tolle Diskussion. Erst wird beklagt, dass es keine Alternativen gibt. Dann werden Alternativen aufgezeigt, aber die kosten dann mehr in der Anschaffung, sind dann im Unterhalt preiswerter. Auch das ist dann nicht recht. Öffentliche Verkehrsmittel geht auch nicht, zu unbequem.

Also, dann bleibt nur eins: Klappe halten und weiter zahlen.

Aber man kann ja so schön auf die Politiker schimpfen und reflexartig diese als Dummköpfe bezeichnen und deren angeblich so hohen Diäten verteufeln. Mensch, für das Geld kriegt man auch keine Überflieger, sondern nur Mittelmaß und altgediente Parteisoldaten. Von mir aus könnten die das Doppelte bekommen, wenn dann mehr Sachverstand dort rein kommt.

Hier geht es ja schlimmer zu als an den vielzitierten Stammtischen.

farmerj am 16 Jul 2008 14:05:38

@ wolfherm


Alternativen, die keine Alternativen sind, sind nun mal keine Alternativen :D :D

Was soll mir ein Auto bringen, mit dem ich grad mal 100 km fahren kann ????

Die km/h sind mir da garnicht sooo wichtig.

Warum muss ein E-Auto, das als Alternative gehen könnte, gleich 10.000,- Euronen mehr kosten ??
Somit ist das für mich auch keine Alternative, denn am Ende kommt es - bis auf den Umweltaspekt - finanziell aufs gleiche raus.....also auch keine Alternative.

Und ob E-Autos bei der momentanen Strompreisentwicklung noch lange als kontengünstige Alternative gelten, ist auch noch unklar.
Ausser sie werden über eine eigene Solartankstelle betankt. Und die kostet auch wieder.......

Öffentliche sind nicht unbequem, aber für mich eben einfach nicht machbar, weil nicht genug ausgebaut.
Wenn ich z.B. in München oder Berlin leben würde..ich weiß nicht, ob ich dann überhaupt ein Auto hätte....

Eine Alternative ist für mich:
Ein benzinunabhängiger, gleichwertiger (Reichweite, vlt. 150 km/h, Fahrtkomfort) und im Anschaffungspreis nicht völlig überzogenes Fahrzeug.

Und sowas gibts leider nicht..

und von wegen "Klappe halten und weiter zahlen"....das ist genau diese - ich nenns mal - "Duckmäusermentalität" (nicht persönlich gemeint), auf die sich unsere Politiker und Wirtschaftsbosse verlassen und auch verlassen können......

Nicht auffallen, schön im Strom mitschwimmen und Maul halten.....

(und bei der nächsten Wahl dann die Braunen wählen, weil die so schöne Versprechungen machen)

GeoHeiner am 16 Jul 2008 14:21:59

Bevor die Diskussion abgleitet, was sehr schade wäre, noch ein paar Zahlen, soweit sie denn bislang veröffentlicht wurden.

Was das Auto bei Phoenix Motorcars kosten soll, habe ich noch nicht herausfinden können. Die Reichweite soll aber demnächst 250 Meilen also rund 400 km betragen, bevor es wieder an die Steckdose muß.

--> Link
Das Auto hier - ein anderer Anbieter - soll in den USA zwischen 35.000 und 39.000 US-Dollar kosten, also etwa zwischen 23.000 und 25.000 Euro. Wie das für den Export aussieht, ist mir noch nicht bekannt. Habe ich aber nachgefragt.

Das Fahrzeug von Think soll so um die 20.000 Euro kosten.

Bei den Preisen muß man natürlich Wartung und Verbrauch berücksichtigen. Wartungskosten sind niedriger, Verbrauchskosten natürlich auch. Eine Ladung vielleicht 2 bis 4 Euro, aber dass weiß ich nicht genau.
Und Strom bezieht man natürlich nicht bei EON, ENBW oder VATTENFALL sondern von einem Ökoanbieter, davon gibt es inzwischen mehr als genug, man muß sich nur dort anmelden, der Rest läuft von allein.

Wenn ich so ein Fahrzeug im nächsten Jahr bekommen kann, mache ich das. Dann heißt es: Tschüß AUDI, warst ein tolles Auto, aber leider nicht mehr zeitgemäß !

wolfherm am 16 Jul 2008 14:29:51

So meinte ich das mit "Klappe halten" auch nicht. Ich rege mich nur immer auf, wenn gemeckert wird und keiner nutzt die Alternativen.

Klar kostet ein E-Auto heute mehr und reicht nicht so weit. Dafür reicht der Strom aus erneuerbaren Quellen (Wind, Solar usw.) aber länger als die endlichen Ölreserven. Und eine Reichweite von 130 KM ist für 90 % der Autofahrer bei den meisten Fahrten ausreichend. Selbst für mich würde es zur Arbeit (95 KM einfache Strecke) reichen.

Verkehrsmittel sind auf dem Land halt dünner gesät, die Nachfrage ist da auch mangels Masse nicht groß. Dafür habe ich aber das günstige Bauland. Wenn ich günstige Verkehrsmittel haben will, muss ich in den suren Apfel beißen und in die Stadt ziehen. Einen Tod muss man eben sterben.

Uns muss klar werden, dass es nicht so weiter geht wie bisher.

farmerj am 16 Jul 2008 14:43:12

@ geoheiner

mit 400 km Reichweite oder dem Fahrzeug von Miles wirds schon interessanter.
Das sind meines Erachtens dann schon überlegenswerte Alternativen.
Preis passt (gut, müsste man natürlich auch erst mal real sehen wegen Verarbeitung etc.), Reichweite passt.....hört sich schon nicht schlecht an.

Auch wenn die Dinger vom optischen her jetzt nicht so mein Geschmack sind :D :D , aber da muss man halt vlt. abstriche machen. Wär jetzt nicht das "no go" für ne Kaufentscheidung für mich.

@ wolfherm

Na da nähern wir uns doch schon wieder an.... :D

Aber von wegen günstiges Bauland:
Da wo ich wohne liegt der m2-preis im moment bei 300 bis 350 ,- Euro... :eek: :eek:

Allerdings verspricht man uns schon seit langem, dass die S-Bahn der metropolregion bis zu uns ausgebaut werden soll, die dann alle 20 Minuten pendeln wird.
Dann wird das auch für mich interessant.
Und dann werd ichs wohl auch nutzen...........wenns denn mal wahr wird.

GeoHeiner am 16 Jul 2008 16:54:13

Die Umsätze der großen Automobilhersteller in den USA ist dramatisch eingebrochen.
--> Link
Spritsparende Modelle werden gesucht.
So wird es den deutschen Automobilherstellern auch irgendwann ergehen, wenn sie sich nicht eines Besseren besinnen.

farmerj am 16 Jul 2008 17:57:01

GeoHeiner hat geschrieben:Die Umsätze der großen Automobilhersteller in den USA ist dramatisch eingebrochen.
--> Link
Spritsparende Modelle werden gesucht.
So wird es den deutschen Automobilherstellern auch irgendwann ergehen, wenn sie sich nicht eines Besseren besinnen.


Da bin ich deiner Meinung....

ich finde die deutschen Hersteller sind auf dem besten Wege hier mal wieder eine Entwicklung zu verschlafen, wofür sie (oder besser der Verbraucher) dann teuer bezahlt.

Bergbewohner1 am 16 Jul 2008 19:31:12

Es gab Auto hersteller, die bauten Fahrzeuge die liefen mit Biodiesel, es gab Spediteure die rüsteteten ihre LKWs auf PÖL um.
Nachdem dies alles geschehen war, erhob der Staat die Steuern dafür ganz kräftig., daß es sich nicht mehr lohnte :!:
Warum :?: es wurde ihm Angst, er könne immer mehr Steuern einbüßen.
War glaubt noch an den Weihnachtsmann :?:

Die Politik braucht endlich mal eins auf die Sch :?: ......
Ich habe in einigen Dieselefahrzeugen im Sommer 50 % Pöl gefahren und damit Kosten gespart und auch was für die Umwelt getan, das ist nun verboten :?:
Ein paar "Grüne" hier, haben sicherlich auch dafür eine Erklärung- es sollen Elektroautos gekauft werden, warum :?: , weil der Strom bei uns aus Kohle und Gas haupfsächlich hergestellt wird besonders Klima freundlich :D , Ökostrom- kam vor kurzem im TV, wird aus Atomstrom angeboten, da kann man doch nur :ooo: oder die Straßen dicht machen :!:

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