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hallo
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Batterie tiefentladen....und Nu? 1, 2


Speedjunky am 21 Aug 2008 17:45:34

Nabend,
wollte heute unser Womo aus der Scheune holen,und siehe da....
nix geht mehr,kein Mucks quasi :(
Radio vergessen aus zu machen.

Überbrückung funzte mit dem PKW nicht,der 3 Liter drehte nicht durch,
also ADAC kommen lassen,der hats dann geschafft.
Bin dann so ca.30 Km gefahren,Duc springt an,aber das Controlpaneel zeigt Alarm,mit dem Symbol "Fahrerhaus mit :!: "dahinter.
Die Füllstandanzeige bleibt auf 0 stehen.
Hab den Wagen mal an den Strom gehangen,in der Hoffnung,morgen los zu können.
Hat jemand nen Tip oder Erfahrung mit so einer Sache :?:
Klaus

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Leif am 21 Aug 2008 18:16:14

am besten nächstes mal das radio ausschalten :D

ne, mal im ernst: kenn ich, hab dasselbe problem, wenn es kalt wird. unsere batterie ist einfach nicht mehr die neueste. im sommer prima, im winter ar...!

bislang ist das immer noch irgendwie gegangen, aber zum herbst hin müssen wir mal ersatz besorgen.

daher die frage: wie alt ist deine starterbatterie? und hat die zufällig dieselbe grösse, wie deine bordbatterie? kannst du die vielleicht tauschen? - vorausgesetzt das sind blei-säure-batterien.

ansonsten mal auf das alter schauen und das sparbuch plündern und eine neue kaufen und einsetzen.-

wenn du dir sicher bist, dass es nur am nicht ausgeschalteten radio gelegen hat, dann sollte das wunderbar funktionieren.

ABER: vielleicht erholt sich deine jetzige batt. ja noch, nachdem du die ein wenig geladen hast. einige ladezyklen sollten aber schon drin sein. sprich: das Womo mal starten, bisschen fahren, und dann wieder von vorn.


Leif

Gast am 21 Aug 2008 18:34:53

Kauf Dir schnell ne neue Batterie und fahr in Urlaub.

Erspar Dir den Streß mit einer nicht ordentlich funktionierenden Batterie.

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Gast am 21 Aug 2008 19:03:09

Speedjunky hat geschrieben:Duc springt an,aber das Controlpaneel zeigt Alarm,mit dem Symbol "Fahrerhaus mit exclaim.gif "dahinter.
Die Füllstandanzeige bleibt auf 0 stehen.


Wenn er jetzt anspringt aber das Voltmeter im Panel 0 anzeigt, ist da was nicht in Ordnung, könnte zB. eine defekte Sicherung sein passiert beim Fremdstart.
Kenne jetzt aber Deine E-Anlagen Schaltung nicht daher ist eine Ferndiagnose sehr gewagt, nur soviel wenn der schon nach 30km wieder angesprungen ist hat es die Batt. zwar sicherlich nicht gerade "verbessert", aber sie hat es definitiv überlebt, siehst Du aber besser mit funktionierendem Voltmeter.

abo1 am 21 Aug 2008 19:10:29

hallo

seh ich auch so

eine tiefentladung macht einer batterie ziemlichen stress
wenn sie vorgeschädigt ist kann das durchaus auch den "todesstoss" bedeuten

aber eine einzelne tiefentladung ist auch bei weitem nicht das todesurteil für eine durchschnittlich erhaltene batterie

die meisten erfangen sich wieder
und die vermutlich 3 oder 5% kapazität die du durch die tiefentladung möglicherweise eingebuesst hast merkst du sicher nicht

lg
g

dieter2 am 21 Aug 2008 19:13:53

Könnte gut sein das die Batterie totalschaden hat.

Habe mal den gleiche Fall gehabt.

Batterie über Wochen total leergesaugt.Nach den langsamen laden sprang der Motor auch wieder an.
Als wir unterwegs in Frankreich auf der Raststätte Pause machten und weiterfahren wollten machte sie keinen Mucks mehr.
Noch nicht mal ein leichtes glimmen der Lämpchen,war bestimmt ein Zellenschluß.
Habe dann von der Aufbaubatterie mit einen Überbrückungskabel gestartet und den nächsten großen Supermarkt angefahren.
Da standen zum Glück Batterien in allen größen.

Ein Kabel haben wir immer bei.

Dieter

WoMo_1 am 21 Aug 2008 19:29:33

@ Speedjunky

Ist mir letzte Woche auch so ergangen. Schlüssel rum und ...... nichts!
Also:
- Starthilfekabel raus
- Trecker holen und laufen lassen
- Starthilfekabel anschließen
- 10 Min. gewartet
- und ...... nichts!
- noch öfters versucht, keine Spannung
- Kabel und Trecker weg, Netzstrom angeschlossen und das Ladegerät die Arbeit machen lassen
- am nächsten Vormittag Batterie voll, Schlüssel rum und........ sofort lief der Motor
- lt. Panel Batteriespannung wieder auf 12,8 V
- wahrscheinlich Glück gehabt

Ursache wahrscheinlich auch das Radio. In Zukunft aber nicht mehr!
Habe es jetzt im Sicherungskasten der Wohnraumbatterie angeschlossen.
Mein altes WoMo besitzt noch den guten alten "Knochen", rum das Teil und Ruhe ist....
Gerne starte ich dann auch mal den automatischen Sendersuchlauf.

camaju am 21 Aug 2008 19:30:49

1.) Eine wirklich »tiefentladene« Batterie ist im Eimer - austauschen.
2.) Starterbatterie und Wohnraumbatterie sind normalerweise technisch anders aufgebaut und nur sehr bedingt austauschbar. Im Prinzip ist das so (sehr vereinfacht): eine Starterbatterie soll hohen Strom zum Starten abgeben, braucht das aber nicht lange zu machen, die Wohnraumbatterie soll kontinuierlich Strom abgeben, aber es treten keine Stromspitzen auf.

abo1 am 21 Aug 2008 19:37:06

WoMo_1 hat geschrieben:....
Ursache wahrscheinlich auch das Radio. In Zukunft aber nicht mehr!
Habe es jetzt im Sicherungskasten der Wohnraumbatterie angeschlossen.
Mein altes WoMo besitzt noch den guten alten "Knochen", rum das Teil und Ruhe ist....
Gerne starte ich dann auch mal den automatischen Sendersuchlauf.



hallo

häng doch den speicherplus (meist gelb) direkt an die aufbau- oder starterbatterie, so gehen dir die sender nicht flöten

lg
g

abo1 am 21 Aug 2008 19:41:59

camaju hat geschrieben:1.) Eine wirklich »tiefentladene« Batterie ist im Eimer - austauschen.


hallo

oft gehört, nichts desto weniger durch nix belegt
tiefentladung beginnt übrigens ja nach batterietyp erst bei 9,6volt oder weniger

genauso wie die immer wieder gerne gegebene info dass eine batterie quasi schneller kaputt wird wenn mann sie statt auf 50% entladetiefe auf 100% entladetiefe entlädt

stimmt schlichtweg nicht
die gesamtsumme der entnehmbaren amperestunden ist egal ob die batterie auf 50% oder 100% entladen wird
lässt sich aus den allermeisten batteriedatenblättern rauslesen

aber wenn sich eine aussage mal zur bauernweisheit entwickelt hat dann ist sie offenbar nicht mehr totzukriegen

lg
g

Gast am 21 Aug 2008 20:03:12

WoMo_1 hat geschrieben:Mein altes WoMo besitzt noch den guten alten "Knochen", rum das Teil und Ruhe ist....


Kann man sowas auch nachträglich noch einbauen?

agu am 21 Aug 2008 20:10:35

aldebaran hat geschrieben:
WoMo_1 hat geschrieben:Mein altes WoMo besitzt noch den guten alten "Knochen", rum das Teil und Ruhe ist....


Kann man sowas auch nachträglich noch einbauen?

Natoknochen oder auch Batterietrennschalter gibts günstig bei Ebay oder höllisch teuer bei Maserati. 8)

Gerhard-Heinz am 21 Aug 2008 20:19:37

Hallo Klaus,

wenn das das erste Mal mit Deiner Batterie passierte, könntest Du Glück haben. Mir ist das Gleiche letztes Jahr auch passiert, habe dies aber schon 1 1/2 Monaten im Dezember festgestellt. Durch den Ruhestrom von 70 mA (Radio,Rückfahrkamera, Monitor und Scheibenantenne mit Verstärker) über diesen Zeitraum war nix mehr mit starten. Nach langsamen Laden mit diesem Gerät --> Link war alles wieder im Lot.
Sollte bei Dir aber über ein 1/2 Jahr Deine Batterie mit ständig geringem Stromfluß leergesaugt worden sein, könnte, was ich Dir aber nicht wünsche, doch ein Totalschaden sein.

Trotzdem solltest Du aber dem Rat vom WomoMario befolgen und die Sicherung auch die auf direkt auf der Batterie überprüfen. Das habe ich auch schon gehabt, dass die 500 A ( ja 500 A) kaputt war. Vermutlich kurze zu hohe Anlaufspitze des Anlasserstromes.

Gast am 21 Aug 2008 21:31:25

Hallo Gerd

Nur um schnell noch was richtig zu stellen, ich meine nicht die 500er Sicherung, ich meine die Sicherung der Ladeleitung von der Starterbatt zur Ladestations welches auch immer bei im eingebaut ist, weil bei den meisten genau über diese Leitung auch die Spannung der Starterbatt für das Anzeigepanel genommen wird.
Ist bei meinem zB. ne 40er, wenn bei sehr leerer Startbatt. D+ das Trennrelais bei dann angesprungenen Motor durchschaltet, saugt die Starterbatt dann von der Aufbaubatt über diese Sicherung schnell mal einige Ampere mehr bis die Lima das dann wieder ausgleicht.

abo1 am 21 Aug 2008 21:34:21

WOMOMario hat geschrieben:... ich meine die Sicherung der Ladeleitung von der Starterbatt zur Ladestations welches auch immer bei im eingebaut ist, weil bei den meisten genau über diese Leitung auch die Spannung der Starterbatt für das Anzeigepanel genommen wird.
Ist bei meinem zB. ne 40er, wenn bei sehr leerer Startbatt. D+ das Trennrelais bei dann angesprungenen Motor durchschaltet, saugt die Starterbatt dann von der Aufbaubatt über diese Sicherung schnell mal einige Ampere mehr bis die Lima das dann wieder ausgleicht.


hallo

alles richtig
aber 40A is nicht bei dem max. 4mm2 mit dem das da verkabelt ist


lg
g

Speedjunky am 21 Aug 2008 21:44:20

Hallo,
danke für die schnellen Antworten,
werde morgen wohl klarer sehen.
Die Bat.bzw.das Auto ist 7 Monate in Betrieb,also nicht gerade ein alter Schwochel.
Die Sicherungen werde ich morgen mal prüfen.
Den nötigen Rest werd ich wohl ab morgen an der Mosel erledigen,denn da soll es für 8 Tage ab morgen hingehen :D
Klaus

Gast am 21 Aug 2008 21:51:25

Ach Abo,
habe doch extra geschrieben bei mir, :D
Schau mal Seite 13, 6mm/2 40A

--> Link

Ist zwar nicht genau das was ich habe, aber in dieser Hinsicht identisch.

Gast am 21 Aug 2008 21:58:14

Speedjunky hat geschrieben:...also nicht gerade ein alter Schwochel.


Du meinst jetzt aber sicherlich damit nicht meinen alten Dicken, das würde der gar nicht nett finden wenn er das wüsste, :D
wie gesagt kenne Deinen ja nicht, nur wurde gerade bei solchen Sachen in den ganzen Jahren meist technisch nicht wirklich viel verbessert zu manch "alter Schwochel". :wink:
Optisch aber immer wieder.

Speedjunky am 22 Aug 2008 06:12:24

WOMOMario hat geschrieben:
Speedjunky hat geschrieben:...also nicht gerade ein alter Schwochel.


Moin,
ich meinte doch nur die Batterie :eek:
Klaus

michaelhillje am 22 Aug 2008 07:34:33

WOMOMario hat geschrieben:Ach Abo,
habe doch extra geschrieben bei mir, :D
Schau mal Seite 13, 6mm/2 40A

--> Link

Ist zwar nicht genau das was ich habe, aber in dieser Hinsicht identisch.


Hallo Mario,

das Erschreckende an dem Gerät ist, dass es nur für Umgebungstemperaturen bis 35° ausgelegt ist. Sowas gehört nicht ins Womo!



Michael

Jagstcamp-Widdern am 22 Aug 2008 08:17:17

"grade mal 7 monate alt" - also ausbauen, rechnung mitnehmen, ab zum händler und tauschen!

wo ist das problem?

grusz hartmut

Gerhard-Heinz am 22 Aug 2008 09:05:00

katze-bruno hat geschrieben:"grade mal 7 monate alt" - also ausbauen, rechnung mitnehmen, ab zum händler und tauschen!

wo ist das problem?

grusz hartmut


Hallo Bruno,

so einfach sehe ich im Gegensatz zu Dir dies Problem nicht. Wie Klaus schilderte, hat er das Radio angelassen und dafür kann der Händler und auch der Hersteller nichts.
Wenn schon, dann meine ich, sollte man fair und ehrlich an die Sache heran gehen.

Jagstcamp-Widdern am 22 Aug 2008 09:09:45

da fehlts mir sicher am einfühlungsvermögen...

grusz hartmut

Gast am 22 Aug 2008 09:39:41

michaelhillje hat geschrieben:
WOMOMario hat geschrieben:Ach Abo,
habe doch extra geschrieben bei mir, :D
Schau mal Seite 13, 6mm/2 40A

--> Link

Ist zwar nicht genau das was ich habe, aber in dieser Hinsicht identisch.


Hallo Mario,

das Erschreckende an dem Gerät ist, dass es nur für Umgebungstemperaturen bis 35° ausgelegt ist. Sowas gehört nicht ins Womo!



Michael


Danke für Dein Intresse an der Materie,
wie schon geschrieben dieses habe ich nicht, (meins ist ein dem Fahrzeug amgepasster Nachfolger)
aber sollte ich auf die Idee kommen den Dicken jetzt nach 17Jahren noch wüstentauglich zu machen, ist das mit einem temp. gesteuerten PC-Lüfter für unter 5,-€ problemlos zu machen.


Hallo Klaus

Das ausnutzen der Vorlage war auch nicht so ernst gemeint, wollte das Thema nur etwas auflockern. :oops:
Viel Spaß beim Kurztripp.

s-48 am 22 Aug 2008 09:46:49

Moin.Hört sich jetzt blöde an aber auch ein Teil was nicht zu sehen ist braucht seine Pflege :!: Gerade wenn das Womo länger ruht :D
Ernie

Stirol am 22 Aug 2008 10:12:29

Beim neuen Duc 3000 ist dies ein Problem. Nach 4 Wochen wenn Du nicht inzwischen einmal startest, haste leer. Das Symbol im Controllpaneel:
Achtung hier must Du zu Fiat, die schliessen ihren Compi an und programmieren das neu.
Hab das heuer im Frühjahr erlebt.

michaelhillje am 22 Aug 2008 10:37:33

aber sollte ich auf die Idee kommen den Dicken jetzt nach 17Jahren noch wüstentauglich zu machen, ist das mit einem temp. gesteuerten PC-Lüfter für unter 5,-€ problemlos zu machen.

Wenn die Umgebungstemperatur 35° übersteigt, nützt ein Lüfter auch nichts!


Michael

Gast am 22 Aug 2008 13:36:00

michaelhillje hat geschrieben:Wenn die Umgebungstemperatur 35° übersteigt, nützt ein Lüfter auch nichts!

Michael


Sorry aber da irrst Du.
Wenn Du meinst mir nicht glauben zu können, frage einfach mal beim Hersteller nach.
Oder frische einfach mal Dein Wissen in Physik auf,
(zB. Konvektion und erzwungene Konvektion, und deren unterschiedlichen Wirkungsgrad).

abo1 am 22 Aug 2008 14:13:38

hallo

tatsache ist dass elektroanlagen (kabelquerschnitte, kabelmaterial, verteiler etc) laut norm für 70 grad betriebstemperatur ausgelegt sind und im betrieb auch so heiss werden koennen

ein gerät welches für eine max betriebstemperatur von nur 35grad ausgelegt ist, ist da tatsächlich etwas .... naja .... heikel

lg
g

Gast am 23 Aug 2008 01:28:44

Hallo Abo
Völlig richtig, nur steht da eben nicht "Betriebstemperatur von nur 35grad" sondern Umgebungstemperatur.
Und wer halt mehr will muß eines mit Lüfter kaufen oder nachrüsten. :wink:

Ich finde es zB. nicht mal verkehrt das die da die Umgebungstemperatur angeben, das lässt sich vom Nutzer relativ leicht überprüfen, zu kontrollieren ob im Gerät die 70° überschritten werden würde wohl die meisten Nutzer überfordern. :eek:

mafrige am 23 Aug 2008 09:24:45

Hallo Mario und abo1,

ihr habt beide recht ! :razz:
Geräte werden gebaut um in einer bestimmten Umgebungstemperatur sicher zu arbeiten. (z.Bsp.: 35 °C )
Wer mehr möchte, kann das über einen vergrößerten Kühlkörper oder zusätzlichen Lüfter realisieren.
Ich selbst habe die Taktrate/Leistung von Computer-Prozessoren, durch größere Kühlkörper und stärkere Lüfter, fast um 50 % erhöht ! :wink:

Sellheimer am 24 Aug 2008 16:23:33

Hallo,

damit ich das Wirrwarr um die Tiefenentladung besser verstehe, eine kurze Frage an die Spezialisten.

Ich habe 2 x 80 A-Gelbatterien für den Wohnraum. In meinem Display werden mir aber nicht 160 Ah angezeigt, sondern nur 128 Ah. Wieviele von diesen Ah kann ich verbrauchen, bevor ich Gefahr laufe, in die Tiefenentladung zu gehen?
Jetzt übers Wochenende habe ich für 2 Tage Freistehen etwa 40 Ah verbraucht. Meine Batterie hat noch 12,7 Volt angezeigt.

Danke im Voraus


Sellheimer

abo1 am 24 Aug 2008 21:20:36

Sellheimer hat geschrieben:Ich habe 2 x 80 A-Gelbatterien für den Wohnraum. In meinem Display werden mir aber nicht 160 Ah angezeigt, sondern nur 128 Ah. Wieviele von diesen Ah kann ich verbrauchen, bevor ich Gefahr laufe, in die Tiefenentladung zu gehen?
Jetzt übers Wochenende habe ich für 2 Tage Freistehen etwa 40 Ah verbraucht. Meine Batterie hat noch 12,7 Volt angezeigt.


hallo

poste einen link zum datenblatt der batterien, dann kann ich es dir genau sagen

generell:

wenn du nicht mehr als 30% der 128Ah (also max. 40AH oder so) verbrauchst und dann wieder auflädst dann wird die batterie in summe mehr Ah an kapazität liefern als wenn du mehr Ah entnimmst

wenn du mal über 30% der kapazität gegangen bist ist es von der lebendauer her egal wie weit du runter entlädst, die SUMME DER ENTNEHMBAREN AH bleibt danach immer gleich.

in aller regel hört man jedoch bei spätestens rund 11 bis 11,5volt auf und versucht an strom zu kommen

lg
g

Sellheimer am 24 Aug 2008 21:43:41

Hallo,

Danke Abo1 erstmal für Deine Infos;
ich habe von der EXIDE GEL G80 2 Stück verbaut.
Also wenn ich das richtig verstanden habe...

wenn ich mal runtergehe bis vielleicht 30 % der Gesamtkapazität, dann wird mir künftig meine Batterie weniger liefern?

Sellheimer

abo1 am 24 Aug 2008 22:31:52

Sellheimer hat geschrieben:....
ich habe von der EXIDE GEL G80 2 Stück verbaut.
...
wenn ich mal runtergehe bis vielleicht 30 % der Gesamtkapazität, dann wird mir künftig meine Batterie weniger liefern?


hallo

nö, das ist schon ok

guck mal auf das datenblatt

--> Link

aus seite 1 oben links koennen wir dem diagramm die lebensdauer der G80 in abhängigkeit der entladezyklen entnehmen

wir sehen folgendes:
bei 10% entladung 2500zyklen
bei 20% entladung 1700zyklen
bei 30% entladung 1300zyklen
bei 40% entladung 1200zyklen
bei 50% entladung 950zyklen
bei 60% entladung 800zyklen
bei 80% entladung 500zyklen
bei 100% entladung 300zyklen

auf den ersten blick bestätigt das die übliche meinung: "je tiefer ich die batterie entlade desto schneller wird sie kaputt"

mit nichten

denn bei einer entladung um 10% entnehme ich der batterie ja nur 8Ah
bei einer um 50% schon 40Ah
und bei einer 100% entladung entnehme ich der G80 80Ah

"lebendauer" bedeutet aber nicht die anzahl der entladezyklen sondern die insgesamt entnommenen Ah

daher muss - vor einer einschätzung was der batterie nun gut tut und was nicht - die anzahl der Ah errechnet werden:

bei 10% entladung 2500zyklen = 8 Ah x 2500 = 20.000 Ah
bei 20% entladung 1700zyklen = 16 Ah x 1700 = 27.200 Ah
bei 30% entladung 1300zyklen = 24 Ah x 1300 = 31.200 Ah
bei 40% entladung 1200zyklen = 32 Ah x 1200 = 38.450 Ah
bei 50% entladung 950zyklen = 40 Ah x 950 = 38.000 Ah
bei 60% entladung 800zyklen = 48 Ah x 800 = 38.400 Ah
bei 80% entladung 500zyklen = 64 Ah x 500 = 32.000 Ah
bei 100% entladung 300zyklen = 80 Ah x 300 = 24.000Ah

was bedeutet das für die praxis für die exide G80?

mit abstand die geringste gesamtlebensdauer erreichst du wenn du batterien immer nur sehr gering entlädst und dann wieder auflädst.

die beste lebensdauer erreichst du wenn du die batterie immer zu rund 40 bis 60% entlädst

wenn du die batterie komplett entlädst ist das auch nicht gut für ihre lebensdauer
diese information gilt nur und ausschliesslich für die exide gel g80 und ansonsten für KEINE andere batterie

ausserdem ist sie nur eine ungefähre angabe, das diagramm ist dann doch etwas zu ungenau, ist eher eine werbebroschuere als ein batteriedatenblatt, aber naja ...

leider ist das genau das gegenteil davon was manche selbsternannte (und auch echte) elektrogurus und auch viele (fach) firmen immer wieder windmühlenartig von sich geben.
es hilft aber nix, datenblatt ist datenblatt und dieses ist für den hersteller verbindlich, und er wird schon seinen grund gehabt haben diese werte da bekanntgeben

;-)

lg
g

michaelhillje am 25 Aug 2008 07:30:48

WOMOMario hat geschrieben:
michaelhillje hat geschrieben:Wenn die Umgebungstemperatur 35° übersteigt, nützt ein Lüfter auch nichts!

Michael


Sorry aber da irrst Du.
Wenn Du meinst mir nicht glauben zu können, frage einfach mal beim Hersteller nach.
Oder frische einfach mal Dein Wissen in Physik auf,
(zB. Konvektion und erzwungene Konvektion, und deren unterschiedlichen Wirkungsgrad).


Hall Mario,

1. Wenn das Gerät laut Zulassung nur für Umgebungstemperaturen bis 35° zugelassen ist, ändert der Einbau eines Lüfters nichts daran. Dann müsstest Du es schon neu abnehmen lassen. Und wenn das Gerät irgendwann mal abfackeln sollte, wird die Versicherung.....

2. Wenn ich die Umgebungstemperatur überschreite, überschreite ich die zugelassenen Betriebsbedingungen (Physikkenntnisse hin oder her).




Michael

Gast am 25 Aug 2008 10:01:35

@abo1

Die Geschichte mit den Ladezyklen habe ich verstanden. Wenn ich jetzt eine Solaranlage einsetzte um die Batterie zu puffern, müßte ich ja damit den Wirkunngsgrad der Batterie (immer nur kleine Ladungen) nach unten verschieben.
Habe ich das richtig verstanden?

Gast am 25 Aug 2008 10:16:25

Hallo,

mit dieser "nassen Elektrotechnik" ist es nicht so einfach:
durch Solar puffern heißt sie immer voll zu halten, und dabei finden keine Entladezyklen statt.

abo1`s Darstellung der entnehmbaren Kapazität über die Lebensdauer teile ich

zusammengefaßt: Bleibatterien haben es am liebsten vollgeladen, sterben frühzeitig an Tiefentladungen, und verhungern an unvollständigen Ladungen. Ansonsten sind sie bei normaler Behandlung sehr robust und danken es mit einem langen Leben

grüße klaus

abo1 am 25 Aug 2008 10:49:19

Schimisbella hat geschrieben:Die Geschichte mit den Ladezyklen habe ich verstanden. Wenn ich jetzt eine Solaranlage einsetzte um die Batterie zu puffern, müßte ich ja damit den Wirkunngsgrad der Batterie (immer nur kleine Ladungen) nach unten verschieben.
Habe ich das richtig verstanden?


hallo

du meinst "lebensdauer" nicht "wirkungsgrad", oder?

aus dieser perspektive habe ich das noch nicht betrachtet

aber im prinzip hast du recht
eine geringe entladung von zb 10% über nacht und dann am nächsten tag wieder über solar aufladen etc etc ist eigentlich der lebensdauer abträglich

gilt aber NUR für die exide gel G80
andere batterien haben völlig andere zyklendiagramme

lg
g

Gast am 25 Aug 2008 11:20:10

@ abo1

Ich möchte Dir hier mal danke für Deine Infos sagen.

,

Carsten

Knausimax21 am 25 Aug 2008 14:23:19

Hallo Klaus, ich habe mir einen Batteriepulser ( Magapuls ) zugelegt, und dadurch nach jedem Ladevorgang eine voll geladene Batterie.
Mit diesem Gerät soll man, laut Hersteller, auch eine tiefentladene Batterie wieder " beleben " können. Die durch längere Standzeit gebildeten Bleisulfat-Kristalle werden dabei wie mit einem Ultraschall zerstört und der evtl. vorhandene Masseschluß kann rückgängig gemacht werden.
Ein Versuch wäre es ja wert ?? :)

Gast am 25 Aug 2008 14:55:59

Hallo Burgi,

Batteriepulser, wie Megapuls sind einen Versuch wert, das sagen zumindest 95% der Experten auf diesem Gebiet. Mir ist nur eine kritische Veröffentlichung zu diesem Thema bekannt (mag sein daß es hier besser informierte Forenmitglieder gibt, die rühren sich dann ganz bestimmt)

Ich hab mir dieses Frühjahr für meinen 2 Jahre alte Batteriesatz auch einen Pulser eingebaut. Man kann eigentlich nur dran glauben, bzw. dem Hersteller vertrauen, denn als Womo-Eigner braucht man nur alle 5-8 Jahre eine neue Batterie, zu Langzeitstudien wie "vergleichen wir mal 100 gleiche Batterien unter kontrollierten Bedingungen mit und 100 ohne Pulser" reichts bei mir nicht.

Letztendlich entscheidend sind die persönlichen "Nutzungsbedingungen" der Batterie, wie:
- wie lange will/muß ich autonom sein
- überwiegend Stellplatz oder freistehend,
- wieviel Stunden Fahrt am Tag zu Laden an der Lictmaschine
- Stromanschluß zuhause
- Minimalverbraucher oder TV, SAT, PC und Kaffeemaschine

wenn man sich darüber im Klaren ist, fällt die Entscheidung für ein bestimmtes System leichter

ein Beispiel: bin ich überwiegend im Spätherbst in Nordnorwegen mobil unterwegs, würde ich zu einer optimierten Lichtmaschine raten. In Süditalien, 4 Wochen am Stück wild am Strand, würde ich dann eher ein 120W Solarmodul vorziehen

grüße klaus

Speedjunky am 29 Aug 2008 15:19:39

Hallo,
komme gerade von der Mosel zurück,hatte dort Zeit zum nachsehen.
Eine 50A Sicherung an der Starterbat.war geschossen,
habe sie prov.durch eine 30A von einem VAG-Händler aus Neumagen
ersetzt.
Seitdem habe ich 8 Tage am Netz gestanden,der Duc sprang problemlos an,auch die Warnung im Display war nach Tausch der Sicherung weg.
Bin mal gespannt,glaube aber,das es keine weiteren Probleme gibt.
Danke für die Tipps.
Klaus

Gast am 29 Aug 2008 15:59:31

Hallo Klaus

Glückwunsch,
wenn ich Dir eine Empfehlung geben darf, ich habe diese Sicherung durch einen entsprechenden Sicherungsautomaten ersetzt, da dieses Problem jedes mal auftreten kann wenn der Ladezustand zwischen Starter- und Aufbaubatt mal etwas größer ist.

Speedjunky am 28 Sep 2008 18:33:50

Nabend,
ich bins nur.
Ich wollte mal den Fred wieder aufleben lassen.
Aktueller Anlaß ist,das ich mein Womo wieder aktivieren wollte.
Nach nun 4 Wochen Enthaltsamkeit,wollte ich mal schaun,ob es für nen 1 wöchigen Urlaub anspringt. Und---springt nicht an. :ooo:
Radio war definitiv aus. :!:
Kann es sein,das der Dauerplus von meinem Kenwood-Navi in diesem Zeitraum die Starterbat.leersaugt :?:
Hab z.Zt.leider keine techn.Daten zur Hand.
Klaus

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