|
Hallo,
wer kann einen genauen Hinweis geben, wieviel Schneelast ein Wohnmobil aushalten kann, ohne Schaden zu nehmen? Vielen Dank für die Antwort(en) im Voraus. Gerd Hallo,
das hängt von Deinem Aufbau ab, Dein Hersteller kann Dir Auskunft geben. Dethleff´s Wohnwagen ca. 70 kg/m2
mhh, das sind so 20-25 cm Pappschnee, scheint mir etwas dürftig zu sein grüße klaus Hallo,
feuchter Altschnee kann schon mal 500kg/Kubikmeter und mehr wiegen, bei gerade mal 30cm sind das 150kg aufwärts. Auf einem 7-m Auto liegen dann locker 2,5 Tonnen auf dem Dach. Neuschnee ist wohl kein Thema, aber bevor das zusammensackt, nass wird und wieder friert, es wieder draufschneit.... Gast Hallo,
habe meinen Hersteller (Bürstner) diesbezüglich angemailt. Werde dann die erbetene Aussage hier einstellen. Gerd Hallo Klaus,
das ist leider Tatsache, wenn ich für jedes eingebrochene WoWa-Dach nur 10 Euro bekomme, dann ist die "Nächste Saison" überfinanziert :D Stand schon alles im Thread Vorzelt winterfest machen. Ein Vorzelt ist kein Womidach.
70kg/m2 sind in der Regel auch Flachdächer in unserer Region ausgelegt. Ich war zwar schon 2 mal im Winterurlaub aber solche Schneelasten waren da nicht. Sollte man aber irgendwann mal wieder losfahren wollen, dann ist man ja sowieso verpflichtet das Dach frei zu räumen. Ich würde daher immermal zwischendurch das Dach räumen. Bleibt der Schnee überhaupt bei einem genutzen (geheitztem) Mobil auf dem Dach liegen?
Wenn Schnee auf dem Dach des benutzten WoMo liegen bleibt spricht dies für eine gute Isolierung. Also sollte man eigentlich froh sein wenn er liegenbleibt. Aber ich denke die Frage wieviel Dachlast möglich ist, lässt sich überhaupt nicht allgemein beantworten. Bei einem kurze, schmalen WoMo (Van-Grundrisse) habe ich wesentlich geringere, nicht durch Einbauten (Schrank, Badezimmer) gestütze Dachflächen als bei einem Dickschiff mit Querbett und Riesensitzgruppe. Außerdem dürften auch die Dachauf- und -einbauten eine Rolle spielen. Durch eine Solaranlage die nicht flächig auf dem Dach aufliegt habe ich ganz andere Gewichtsverteilungen als ohne. Ich persönlich räume lieber einmal öfter den Schnee vom Dach als mir einen Kopf um das wohl maimal zulässige zu machen. Hallo
da muß ich mal ne Story loswerden (ist kein Witz) Mitte Dezember 1990 hab ich miterlebt, wie bei einem französischen Kernkraftwerk in der Nähe von Lyon das Dach des Maschinenhauses mit 3600 m2 Fläche durch Schneelast komplett zusammengebrochen ist. Ausgelegt war das Dach für den sogenannten Jahrhundertschnee mit 100 kg/m2 Schneelast, Nachgegeben hat es bei geschätzten 150 kg/m2, was damals rund 2m Neuschnee waren, die im Laufe einer Woche gefallen sind Entscheidend war damals, daß die Anlage wegen Wartung und Nachrüstung außer Betrieb war, und somit die Abwärme der Turbine zum Abtauen gefehlt hat. In der Region hat das damals keinen mehr aufgeregt, weil nämlich bereits vorher so ziemlich jede Tankstelle, Supermarkt, Gärtnerei, Industriehalle das gleiche Schicksal hatte. Als weitere Nebeneffekte waren für 1 Woche der Flughafen Lyon gesperrt, großflächiger Stromausfall (einige Gebiete konnten erst nach 2 Wochen wieder mit Strom versorgt werden), Versorgung der entlegenen Orte war nur durch das Militär möglich... grüße klaus Was ist Schneelast.....? Wenn wir hier mal mehr als 5 cm mehr als 5 Stunden liegen haben, redet man schon von einer Schneekatastrophe :D
Die Klimaerwärmung lässt recht schön grüssen :twisted: Werner ... ups ... mit "Schneelast" als potentielles Womo-Problem kann man doch sicher nur aussergewöhnliche Naturereignisse / Katastrophen in Verbindung bringen ... hier in unseren gemäßigten Breiten (dazu zähl ich auch die Lüneburger Heide) haben wir aktuell doch eher mit warmen Wintern und eher viel Regen zu rechnen ... der November 2005 ist sicher nicht unsere Standartwetterprognose ... oder ??? selbst wenn da oben 50cm hoch der Schnee drauf liegen würde, wär das sicher kein Problem ... falls ich deswegen nicht einschlafen könnte, würd ich halt den Räumdienst wecken ... :D :snowman: Hallo,
zunächst vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Auf Anfrage, habe ich von meinem Hersteller (Bürstner) die Information für meinen Delfin Performance erhalten, dass es konkrete Angaben zur sog. "Schneelastverträglichkeit" nicht gäbe. Die Gesamtlast - über das gesamte Dach verteilt - begrenze der Hersteller in der Regel auf 90 kg. Stetiger Druck auf Dachluken könnten zudem zu Schäden an den Dichtungen führen. Wenn dauerhafter Schnee-Einbruch zu erwarten sei, so empfiehlt der Hersteller, das Reisemobil von innen abzustützen; beispielsweise mittels eines auf Länge geschnittenen, unten und oben abgepolsterten Holzbalkens, der zentral das Absenken des Daches in Folge starker Schneelasten verhindern könne. Mein Fazit: Die "nur" 90 kg Gesamtlast (Schnee, über das gesamte Dach verteilt) klingen zunächst mehr als nur gering! Andererseits ist es durchaus verständlich und nachvollziehbar, grundsätzlich zusätzliche Dachlasten, wie den Schnee, möglichst gering zu halten bzw. kontinuierlich zu reduzieren, um Folgeschäden - welcher Art auch immer - vorzubeugen. Ich möchte auf keinen Fall, dass sich mein Reisemobil - auch nicht in Belastungsphasen - mit einem Carport bzw. Schuppen o. ä. "messen" muss. Die o. g. "Berechnungen" aber auch "Annahmen" einzelner Mitglieder des Forums, hinsichtlich der Belastungsverträglichkeiten eines WoMo-Daches (50 kg und mehr pro qm des Daches), erscheinen mir zu hoch!!! Gerd Habe in den Statik-Unterlagen meiner Fertiggarage nachgeschaut. Dabei habe ich auch eine Tabelle über Regelschneelasten gefunden.
Bis 200 m über NN ist in Schneelastzone I eine Belastung von 75 kp/m² angegeben in Zone IV von 100 kp/m² Bei 700 m über NN wird eine Schneelast von 105 kp/m² bzw. 325 kp/m² vorgegeben. Hallo Delfinkg,
also ich glaub der Mensch bei Bürstner will Dich auf den Arm nehmen, sorry wenn ich das so drastisch sage, denn 1. Du hast mindestens 10 qm Dachfläche, bei 90 kg Gesamtlast sind das 9 kg/m2, mit der Annahme von Gast macht das 2 cm Pappschnee. Ganz klar, wenn Du da Stützen drunter stellst bist Du auf der sicheren Seite... 2. gibts Dein Womo auch mit Dachreling oder Leiter? wie breit soll sich da ein Mensch übers Dach verteilen wenn das begehbar ist? grüße klaus Ich halte es ganz einfach ..... wenn es nachts geschneit hat, dann gehe ich am nächten Morgen aufs Dach und räume den Schnee runter.
Denn neben dem Gewicht des Schnee muß mein Dach auch noch mein Gewicht in dem Bereich aushalten, wo ich gerade am räumen bin :P Hatte den Fall erst vor knapp einer Woche in Hessen .... reichlich Neuschnee für diese Region - knapp 6 cm. Habe noch abends geräumt. Am nächsten morgen war rundherum alles getaut - wäre der Schnee auf meinem Dach auch ..... also eigentlich umsonst die Arbeit gemacht. Aber was wäre gewesen, wenn nachts noch mal 20 cm Neuschnee hinzugekommen wären :eek: lg Meule Tag
Also grundsätzlich braucht Ihr Euch da, zumindest in Euren Gebieten, überhaupt keine Gedanken machen. Auf jedem Dach kann man stehen, wenn man nicht gerade auf die Luken steigt. Und das sind , je nach Lebendgewicht, so 80 - 120 kg. Bei der Auskunft von Bürstner kann es sich also nur um ein Mißverständnis gehandelt haben. Schnee verteilt sich immer gleichmäßig auf dem gesamten Dach und allen Aufbauten. Es wird also bei trockenem Schnee, selbst bei Höhen um die 50 cm, ganz sicher zu keinen Schäden kommen. Selbst nasser oder zusammengesackter alter Schnee wird bis zu 20 cm absolut problemlos sein, da es sich ja , wie gesagt, gleichmäßig verteilt. Und wo hat es solche Mengen, außer vielleicht in Südbayern ? Problematischer kann es natürlich bei Punktbelastungen werden. Also z.B. bei Schutzdächern oder selbstgebauten, aufliegenden Wetterschutzdächern. Wenn bei einem solchen Schutzdach die Auflagepunkte, wie üblich, auf den beiden Kanten des Daches liegen, verteilt es sich nicht mehr übers komplette Dach, sondern nur auf diese Kanten. Das kann bei hoher Schneelast gefährlich werden. Hab mal so einen Schaden in Österreich gehabt. Auf dem Dach sehr viel ( fast 50 cm nass ) Schnee. Eine der Kanten gab nach, die darunterliegende Seitenwand scherte regelrecht ab. D.h. die Verschraubungen in den Fußboden rissen ab und die Wand senkte sich incl. Dach über die Hälfte des Wagens um 3 - 4 cm ab. Fragt nicht wie es innen ausgesehen hat. Alle Schränke ausgerissen, Steherwände ( über die kompl. Innenhöhe ) durchgebogen und gebrochen und vieles mehr. Kurt Hallo,
wir hatten früher mal einen großen Lord Münsterland Wohnwagen gekauft, der fest auf einem Stellplatz im Harz stand. Auf diesen hatte es ca. 40cm geschneit. Durch Tauwetter und einsetzenden Regen wurde der Schnee so schwer, dass sich das Dach an den Dachluken durchbog und das Schmelzwasser ins Innere tropfte. Ich konnte ihn auf Grund dessen ganz billig kaufen. :) Gottseidank waren die paar Liter Wasser nur in Richtung Vorderwagen gelaufen, sodass sich die Beschädigung sehr in Grenzen hielt und wir den Wowa noch sehr gut nutzen konnten. :)
ja ! Hey Fuzzy!
Hat jetzt nichts mit dem Thema zu tun, aber das Bild ist doch vom mittlerweile leider geschlossenen Camping in Scheffau! Wir waren da vor ein paar Jahren zusammen mit euch. Kölner Concorde 620 XT mit rosa Streifen. Die Welt ist doch klein! Viele aus Kölle! Gerd Hallo,
gottseidank gibt es die Probleme mit starkem Schneefall bei uns nicht wie in anderen Regionen. Wenn es allerdings mal sehr stark geschneit hat, und ich ohnehin den Bürgersteig vom Schnee befreie, so kehre ich auch den Schnee vom Wohnmobil. mk9 ( Manfred ) Hi Gerd, ja die Welt ist klein und das Gabi den Camping Platz zugunsten zweier App.häuser aus ihrer Sicht zu verstehen, drangegeben hat ist sehr traurig, wohin hat es Euch denn jetzt verschlagen ? Hi nochmal aus Köln.
Haben mittlerweile ein anderes Womo. Individualausbau Dopfer mit Kabine von Bocklet. Große Garage für 125 ccm Roller und 3 Surfbretter mit Zubehör. Zum Wintercamping oft auf den Stellplatz in Pettneu oder in der Schweiz Les Crosets oder Champery. Einen schönen Advent, vielleicht sieht man sich mal wieder! Gerd Hallo,
max. 90kg zusätzliche Belastung (Schnee) für das WoMo-Dach hin oder her - es geht ja auch um Dachluken, HeKi´s usw. Ich persönlich wäre sowieso nicht bereit, eine wesentlich höhere Belastungsgrenze für mein WoMo-Dach "auszutesten"! Wozu auch? Was hat man davon, wenn das eigene WoMo-Dach erst bei 1,1 oder 2,3t unter einer Schneelast eingebrochen ist? Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam den einen oder anderen Forum-User etwas sensibilisieren konnten, mit dieser Problematik nicht zu "blauäugig" umzugehen. Jeder kann natürlich immer für sich entscheiden, wann und ob er das WoMo-Dach überhaupt von Schnee befreit! Gerd Es gibt viele Informationsseiten über die Berechnung von Schneelasten --> Link. Würde mich dort zunächst schlau machen und bei weiteren Unklarheiten lieber einen Fachmann fragen :) LG! :ja: 7 Jahre später...Respekt :D Ich war meinem Mobil dez14 in Tirol. Da gab es ab 25.12. sehr viel Neuschnee . Sodas circa 20 cm auf dem Dach waren. Im april15 war ich zur dichtigkeitsprüfung, alles io. Also bei der Schneelast sollte man auf das zulässige Gesamtgewicht achten. Nie mehr Schnee drauf schaufeln, sonst gibts Ärger mit dem TÜV ;-) Alternativ vorher auflasten. |
Anzeige
|