rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Änderung der Stromversorgung am Neufahrzeug


harly0005 am 11 Jan 2009 14:25:01

Erstmal von mir als Neuling ein freundliches "Hallo" vom Niederrhein an alle.
(Vorstellung folgt wenn unser Womo endlich vor der Tür steht :D )

Ich lese hier schon seit einiger Zeit kräftig mit, habe aber noch keinen Beitrag für mein Problem gefunden.

Unser Bedarf ist haupsächlich für 2-5 Tage gedacht.
Ich stelle mir unsere zukünftige Stromversorgung folgendermassen vor:

1. Serie ist 80AH mit Ladegerät + 80AH im Motorraum, das reicht nie und nimmer, da kommen min. noch 100-200AH im Aufbau dazu.

2. Serienkabel raus, NASA BM-1 und B2B mit min 25mm² Kabeln rein.

3. Wandler entweder 1000 oder evtl. 2000W rein. (Fön, Laptop, Mikrowelle usw.)

Für 2-5 Tage TV, Licht, Pumpe und Wandler sollte dies reichen.
Zur Not hab ich noch einen 650W 2-Takt Baumarktmoppel.

Wenn ich das Womo auf einem CP am "Aussenanschluss" mit 3A Landstrom betreibe schaltet doch der Wandler jetzt sofort ab.

Zieh ich z.B. mit einem Fön mehr als die 600W Landstrom fliegt doch die Landstromsicherung sofort raus.

Meine Idee dazu ist nun, mit dem Landstrom nur die Batterien mit einem separaten kräftigen Ladegerät zu laden und alles andere an 220V ziehe ich über den Wandler.

Wenn dies möglich ist, hättet ihr einen Tip für ein ordentliches Ladegerät oder mache ich da noch einen Denkfehler?


Uli

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gogolo am 11 Jan 2009 14:36:43

Ein herzliches "Grüß Gott" aus Bayern nach Niederrhein.

Ich habe das bei mir planerisch so gelöst, dass der Wandlerstrom nur an zwei fest definierten Steckdosen zur Verfügung stehen wird. Die übrigen Steckdosen haben den Landstrom. Ich habe somit 2 getrennte 230V-Stromkreise im WoMo mit unterschiedlichen Steckdosen.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 11 Jan 2009 14:54:21

Gogolo hat geschrieben: Ich habe somit 2 getrennte 230V-Stromkreise im WoMo mit unterschiedlichen Steckdosen.


So ist das auch bei mir.

Anzeige vom Forum


abo1 am 11 Jan 2009 17:17:28

hallo

harly0005 hat geschrieben:...da kommen min. noch 100-200AH im Aufbau dazu.....
.

auf gleiche batterieart (gel, AGM, säure) achten, wenn es dieselbe marke/type ist, ist es auch nicht schlecht, muss aber nicht unbedingt sein

harly0005 hat geschrieben:....und B2B mit min 25mm² Kabeln rein....
.

selbst beim staerkeren 50A B2B reichen 25mm2, das ist ja einer der vorteile eines B2B ..

harly0005 hat geschrieben:.....Unser Bedarf ist haupsächlich für 2-5 Tage gedacht. ....
....Wandler entweder 1000 oder evtl. 2000W rein. (Fön, Laptop, Mikrowelle usw.)
.

2 tage klappt vieles, bei 5 tagen geht es ohne einschraenkungen sicher ned. es geht vor allem um den foehn, da ist wirklich kein land im sicht...
mikrowelle ein bisserl eher, da geht zwar um die selbe leistung, aber nur ein paar minuten (ausser du hast eine grossfamilie, dann wird es auch da eng)

harly0005 hat geschrieben:....Für 2-5 Tage TV, Licht, Pumpe und Wandler sollte dies reichen.....
....Zur Not hab ich noch einen 650W 2-Takt Baumarktmoppel.....
.

ja, ohne foehn und mikrowelle klappt das sicher. den 2takt moppel wuerde ich eher in pension schicken, die sind wirklich grenzwertig. den foehn wurde ich mich zu betreiben trauen, die mikrowelle eher nicht...

harly0005 hat geschrieben:...Wenn ich das Womo auf einem CP am "Aussenanschluss" mit 3A Landstrom betreibe schaltet doch der Wandler jetzt sofort ab....
Zieh ich z.B. mit einem Fön mehr als die 600W Landstrom fliegt doch die Landstromsicherung sofort raus......
.
nicht gleich, 4A kannst du an einer 3A sicherung schon einige zeit beziehen, aber halt ned ewig, das stimmt schon.
das was es gibt ist ein speziallader der aus dem 230volt netz nur jene menge an energie zieht die dort bei der aktuellen absicherung moeglich ist und den rest aus den bordakkus.
diese kombigeraete sind recht kostenintensiv (> 1000,- euro) und man muss zusehen ob diese geraete neben dieser spezialfunktion auch die wesentlichsten einrichtung zur batteriepflege (kennline, ausgleichsladung, temperaturkompensation, entsulphatierungsfunktion ect) beherrschen

harly0005 hat geschrieben:....Meine Idee dazu ist nun, mit dem Landstrom nur die Batterien mit einem separaten kräftigen Ladegerät zu laden und alles andere an 220V ziehe ich über den Wandler......
.

ja, das geht schon, nimm ein 40A ladegeraet, da sollte exakt knapp 3A an 230V verbrauchen. da musst du aber dann auch alle anderen schwachen 230volt verbraucher über 12volt betreiben das macht doch keinen sinn

oder du nimmst ein 25A ladegeraet, da bleibt dann je nach absicherung noch genug leistueng fuer die restlichen verbraucher direkt an 230volt

harly0005 hat geschrieben:....Wenn dies möglich ist, hättet ihr einen Tip für ein ordentliches Ladegerät oder mache ich da noch einen Denkfehler?....
.....


der denkfehler besteht meiner meinung nach ein wenig in der vorueberlegung

mittelmaessig viel batteriekapazitaet also zwischen 150 bis 300Ah sind sicher eine gute idee wenn man einige elektrische verbraucher im Womo hat

und einen batteriemonitor sowieso, auch die sind nun sehr preiswert und nur so weisst du wo du was verbrauchst oder erzeugst und kannst so mit deinem nutzungsverhalten deinen stromverbrauch beeeinflussen

ein B2B Laderegler ist - vor allem aufgrund der eher ueberschaubaren kosten - ebenfalls vernuenftig, wenn man nicht regelmaessig eher sehr lange steht. er ist eigentlich keine "stromquelle" sondern nur ein bisher fehlender teil zwischen lichtmaschine und batterien, frueher wurde da nur ungeregelt geladen, jetzt eben optimal. es wuerde heute ja auch keiner mehr auf die idee kommen seine solarpanele ohne laderegler direkt an die batterien zu klemmen

ab da wird es aber schon schwierig

um serioes was sagen zu koennen wurde man die einzelnen verbraucher und die durchschnittlich benoetigten einschaltzeiten brauchen
von mir aus zwei szenarien, eines fuer hochsommer oder fuer den sueden und eines fuer schlechtwetter oder urlaub im norden. winter ist dann nochmal ein spezielles thema

es wurden immer wieder mal excellisten hier gepostet wo man nur mehr die betriebszeiten und geraeteleistungen eintragen muss

wenn diese basis bekannt ist dann kann man etwas besser auskunft geben
ich kann dir aber schon jetzt sagen dass der foehn und zb die mikrowelle ein problem werden wird. entweder du gibts genau deshal relativ viel geld aus, oder du uberlegst dir was..

bei einem neuwagen wuerde ich uebrigens vermutlich die ersten paar wochen nicht allzuviel aendern, da hast du mit den "seriemaessigen" maengeln an anderen fronten genug zu tun, und zusaetzliche umbaumassnahmen werden vom verkaufer oder hersteller dann evt als schadensausloesend fuer andere davon unabhaengig entstehende fehler argumentiert

lg
g

Scout am 11 Jan 2009 17:31:11

Hallo Uli!
Ich habe im Gegensatz zu meinen Vorschreibern nur ein 220 V Netz.
Bei Versorgung aus dem Wechselrichter ist der Kühlschrank und das Ladegerät von dem 220 V Netzt getrennt.
Wenn ich Landstrom anschließe wird über ein Relais der der WR abgeworfen und Kühlschrank und Ladegerät in das 220 V Netzt geschaltet.
Hier ist mein Schaltplan.




Wolfgang

PS. Schaltbild stammt von mir

kintzi am 11 Jan 2009 20:12:28

Hallo Scout, gut gemacht, aber wäre WR mit Vorrangschaltung nicht einfacher? Habe v. Aussenanschluss Kühli u. LG abgezweigt, dann gehts zum WR, der dann zu den übrigen 230V-Anschlüssen nur durchleitet. Ohne Aussennetz muss WR mit Taster(Fern beim Fahrer) eingeschaltet werden u. liefert an 230V-Anschlüsse, bei Aussenanschl. schaltet WR dann wieder auf Durchzug u. sich aus . Richi

harly0005 am 11 Jan 2009 21:23:26

Ich danke schon einmal für eure Antworten.

@ Gogolo + Mario
Diese Idee hatte ich zuerst auch, nur will ich nicht ewig die Geräte umstöpseln. Ausreichend wäre es, mir nur nicht komfortabel genug.

@ abo1 + Scout/Wolfgang
Klaro nehme ich dann 2 gleiche 100AH Batterien und bestelle diese zusammen.
Wir sind nur 2 Personen. Der Foehn läuft vielleicht 2x4min täglich, die Mikrowelle etwa 10-30min. Der Moppel soll nur als "Notstrom" für den Lader dienen falls die Batterien mal schwach werden, mehr nicht.
Als Lader schwebt mir wie du schon schilderst ein 25A Gerät vor.
Sicher mache ich diesen Umbau nicht gleich am ersten Tag, nur will ich mir vorher Gedanken darüber machen um nicht nach dem Umbau festzustellen das alles Käse ist und wieder alles umbauen.
Deshalb ja meine Frage an euch erfahrene Womoelektrospezis hier.

Wolfgang, deine Idee gefällt mir. Die Schaltung verstehe ich nur nicht ganz.
Wenn Landstrom anliegt läuft der Kühlschrank und der Lader (evtl.Licht) am Landstrom. Soweit ok. Läuft der Wandler bei dir dann nur wenn Landstrom anliegt oder wo speist du 220 ein wenn Landstrom nicht anliegt?


Uli

Gogolo am 11 Jan 2009 23:04:51

Hallo Harly,

ich stöpsle da nichts rum. Ich brauche nur den WR einzuschalten, und dann ist auf den beiden definierten Steckdosen auch 230V vom WR drauf, da nur an diesen Steckdosen WR-Strom fest verkabelt ist. Wenn Landstrom anliegt, dann ist an den übrigen Steckdosen ebenfalls 230V (aber hier Landstrom!) drauf. Da es sich hier um einen anderen Stromkreis handelt, bleibt bei den WR-Steckdosen der Strom des WR drauf, egal ob Landstrom anliegt oder nicht.


Habe die Ehre

Gogolo

Scout am 12 Jan 2009 01:55:15

Hallo Uli!
Mein Fachgebiet ist nicht die Elektrotechnik. Meine Bezeichnungen können daher unkorrekt sein.
Ich habe das obige Bild ergänzt.

Beim Betrieb mit Wechselrichter werden über das Relais K1 nur die übrigen Verbraucher (Steckdosen) mit Strom versorgt.
Blau zeigt die Stellung der Schaltkontakte in diesem Zustand.

Bei Landstrom werden Kühlschrank und Ladegerät ohne Relaisschaltung mit Strom versorgt.
Das Relais K1 wird geschaltet, wodurch der Wechselrichter vom Netz getrennt wird.
Gleichzeitig schaltet das Relais K1 das Relais K2, wodurch die Steckdosen in den Kreis geschaltet werden.
Der Wechselrichter wird zudem ausgeschaltet. Dazu habe ich den Geräteschalter in Reihe zu dem Schaltkontakt an K1 gelegt.
Rot zeigt die Stellung der Schaltkontakte in diesem Zustand.

Damit nie gleichzeitig Land- und Wechselrichterstrom im Netz sind ist aus Sicherheitsgründen die Schaltungen auf 2 Relais aufgeteilt. K1 für das Trennen des Wechselrichters und K2 für die Zuschaltung des Netzes. Dies hat mir ein ehemaliger Mitarbeiter empfohlen.


Wolfgang

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Kaltkathoden Lampe im WOMO benutzen?
Lautstärke Truma C6002
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt