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Hallo,
im Hymer Mobil Eignerkreis ( quel nom!!) wurde berichtet, dass es angeblich ein Problem bei den frontangetriebenen Ford 103 kw/140 PS geben soll. Demnach sei die Antriebswelle zu schwach was zu einem starken Vibrieren beim Kurvenfahren und Fahren im 1. und 2. Gang führen soll. Hiernach ist das Problem bei Ford bekannt; es soll jedoch keine Rückrufaktion gestartet werden. Das gleiche Problem soll bei den 130 PS starken Transit vorliegen. Hier gäbe es allerdings mittlerweile neue Antriebswellen, die nachträglich eingebaut werden können. Kann einer der Fordfahrer bestätigen, ob an diesem Problem was dran ist? a+ Howard Hey Howard,
ist mir nicht aufgefallen. Habe gerade ca. 4500 km nach Spanien und zurück mit dem 2,2/130PS heruntergespult. No Probleme, hatte eher Schwierigkeiten, dass mir bei der Kälte auf der Heimreise in D die Düsen der Schweibenwaschanlage zugefroren sind. :cry: Aber das ist bei anderen Fahrzeugen auch passiert. Es war halt a.....kalt. :D Moin
Laut Unterlagen ist nichts dergleichen bekannt . Probleme mit ähnlichen Anzeichen gab es nur im Bezug auf die Servolenkung , aber nix wegen Antriebswellen . Hallo, habe seit einem Jahr einen Transit/Globecar Kastenwagen 130PS. Beim Anfahren und Langsamfahrt bei stark eingeschlagenem Lenkrad rubbelt es sehr stark. Fordhändler meint, sei normal, bei als Wohnmobil genutzten Fahrzeugen sei der Einschlagwinkel werksseitig vergrößert!????
Schon einmal davon gehört? :? Gerd
Hallo der Artikel stammt von mir.. ich habe vsl. am 26.01. einen Werkstatttermin und werde dann gerne berichten was dabei heraus kam. Diesbezüglich habe ich mich schon an mehrere Stellen gewandt, da auch mir eine mündliche Aussage vorliegt, das dieses Phänomen angeblich normal sei. ***Was aber mit Sicherheit nicht zutreffend ist*** Nachstehend kopiere ich euch die schriftliche Antwort von pm: Sehr geehrter Herr XXXXXX, eben habe ich in Ihrer Angelegenheit mit dem technischen Service bei Ford in Köln telefoniert. Das Problem ist durchaus bekannt, doch es ist nicht so, dass reihenweise Antriebswellen getauscht werden. Vielmehr sind nur vereinzelte Fahrzeuge betroffen, vor allem Mobile mit langem Hecküberhang. Hier kommt es durch den Hecküberhang zu einer deutlichen Entlastung der Vorderachse. Beim Anfahren hebelt sich die Front noch weiter aus. Bei einer ungünstigen Lage der Einbautoleranzen kann es in diesem Zustand zu Vibrationen aus dem Bereich der Antriebswellen kommen. Betroffen sind vor allem 130 PS-Motoren mit 5-Gang-Getriebe. Bei 140 PS-Motoren mit 6-Gang-Getriebe ist dieses Phänomen praktisch nicht bekannt. Behoben wird dieses Problem durch eine Feinjustierung der Motor- und Getriebeeinheit. In den Fällen, in denen dies nicht zum Erfolg führt, werden dann in einem zweiten Schritt modifizierte Antriebswellen eingebaut. Sollte ein Ford-Händler mit dem Problem nicht zu recht kommen, sollte er sich direkt an den Technischen Service in Köln wenden. Diese Anlaufstelle steht nur Händlern und Werkstätten zu Verfügung. Ich hoffe bei Ihrem Fahrzeug wird das Problem zügig behoben und Sie können mit Freude an Ihrem Fahrzeug in die kommende Saison starten. Mit sonnigen n aus Leonberg, XXXXXXXXXXXXX Redaktion pm OK , darum steht davon noch nichts im Etis System ..... zu geringe Anzahl von Beanstandungen . Dann kann ich da nix finden . Hallo,
habe das gleiche Problem (Transit 2008, 110PS auf Sunlight T58) und werde seit Dezember 2008 von meinem Händler, Ford Werkstatt + Ford Deutschland vertröstet. Trollo Hallo,
lt. Aussagen vom konrad54 kann dies auch mit dem Radstand in Verbindung stehen. Was habt Ihr denn für Radstände bei Euren Fahrzeugen. Ich habe bei meinem - EuraProfila A 580LS - 3300 mm Radstand, bei 5990 mm Gesamtlänge, dadurch bedingt auch keinen großen (zu großen) Überhang und dabei ist mir keine Vibration aufgefallen. Hallo Konrad,
danke für Deine ausführliche Stellungnahme. Ich bin gespannt darauf, was beim genannten Termin rauskommt und sicher auch andere Fordbesitzer. a+ Howard Hallo Howard !
(Hallo Ford-Fahrer!) Du hast folgendes Fax hiere eingestellt: Vielmehr sind nur vereinzelte Fahrzeuge betroffen, vor allem Mobile mit langem Hecküberhang. Hier kommt es durch den Hecküberhang zu einer deutlichen Entlastung der Vorderachse. Beim Anfahren hebelt sich die Front noch weiter aus. Bei einer ungünstigen Lage der Einbautoleranzen kann es in diesem Zustand zu Vibrationen aus dem Bereich der Antriebswellen kommen. Betroffen sind vor allem 130 PS-Motoren mit 5-Gang-Getriebe. Bei 140 PS-Motoren mit 6-Gang-Getriebe ist dieses Phänomen praktisch nicht bekannt. Behoben wird dieses Problem durch eine Feinjustierung der Motor- und Getriebeeinheit. In den Fällen, in denen dies nicht zum Erfolg führt, werden dann in einem zweiten Schritt modifizierte Antriebswellen. Mein früherer Fiat Duc mit Heckdarage und langen Überhang, hatte diese Probleme auch. Insbesondere hat sich bei Berganfahrten die VA so weit entlastet, daß die A-Wellen begannen zu kämmen. Nach dem Einbau von längeren Wellen war das Problem gelöst. Aber die eigentliche Ursache, die Entlastung der VA über die von Fiat unterschrittenen Vorgabe von mindestens 42 % unter allen Bedingungen, bestand weiter hin, weil das WM eine üngünstige Achslastverteilung hatte. Dabei wird die gesamte Achsgeometrie ausgehebelt. Fahrer mit solchen WM können dann schon nach 20.000 km neue VR aufziehen. Bei anderen hält der Reifensatz 40.000-50.000 km. Bei Ford soll es angeblich eine VA Mindestlast nicht geben. Laut Angabe in einem internen Ford- Papier wären es für mein WM mit 2.4 L und Hinterradantrieb, VA- Mindestlast 1.233 kg . Der TÜV spricht mal von 50% mal von 30 % Belastung minimum VA. Wenn ich meinen Roller in der HG mitnehme komme ich in der HG auf gesamt genehmigte 150 kg. Dann ist es mit der gemütlichen Fahrweise beim LKW uberholen, stärkeren Windverhältnissen und Spurrillen, aus mit lustig. Es muss dauernd der Geradeaus -Lauf korregiert werden. Einen Rollerträger anzubauen ist leider wohl unmöglich. Kuhn und Sawitzki haben dankend abgelehnt. Wenn Ford allerdings angeblich behauptet: Durch eine Feinjustierung und Motoreinstellung, das Problem in den Griff zu bekommen, ist dies absolut unmöglich. Dies ist wohl nur als Kunden-Beruhigung zu verstehen. Das das Problem bei WM mit V-Antrieb auftritt, zeigt, daß hier beim Anfahren das WM noch mehr an den VR entlastet wird, als es ohne hin wegen der HG und Überhang schon ist. Es hat nichts mit 120 PS 5 Gang, oder 140 PS 6 Gang zu tun. Vorder oder Hinterradantrieb und entsprechende Entlastung sind die auslösenden Faktoren. Dies wird aber mit dem Ford Hinweis: Medefizierte A-Wellen indirekt bestätigt. Bei HA ist es besser, weil hier die Kraft des Vorschubes das WM an der VA nicht entlastet, sondern das Gegenteil bewirkt. Es zeigt aber auch hier ganz besonders, wenn ein Kunde reklamiert und die Ausrede kommt, haben wir nie gehabt, daß es einzig und allein an dem Aufbau und der üngünstigen Achslastverteilung liegen kann. Dies muss man allerdings wissen. schönen Sonntag und tschüss ingemaus Ein herzliches Grüß Gott an alle..
hier mein versprochenes Feedback zum Thema Antriebswellen. Zuerst muss ich noch etwas anführen was ich vorher noch nicht erwähnte, weil keiner daran dachte, bzw. mir zunächst kein Gehör verschafft wurde. Bei der Bestellung habe ich laut Zubehörliste Hymer die Auflastung auf 3,85 t geordert und zeitgleich wieder die Ablastung auf 3,5 t beantragt. Dieses habe ich nur gemacht um einmal die technischen Voraussetzungen zu schaffen um das Fahrzeug wenn es mal nötig sein sollte ohne Umbaumaßnahmen Auflasten zu können und um mir persönlich die Gewissheit zu geben das das Womo nicht am Gewichtslimit betrieben wird. Aber.. manchmal ist weniger mehr.. Da zur Auflastung ab Hymer-Werk an der Vorderachse Goldschmitt Schraubenfedern verbaut wurden, kam es zusätzlich nochmals zu einer extremen Entlastung der Vorderachse. Nach telefonischer Rücksprache mit der Firma Goldschmitt wurde dies auch bestätigt und ein Rückbau der Originalfedern angeraten. Deshalb bin ich dann zu Goldschmitt nach Walldürn gefahren, das Womo wurde verwogen, die VA-Federn wieder gegen die Originalen getauscht, zusätzlich habe ich eine Zusatzluftfederung an der HA einbauen lassen. und siehe da… Die Vibrationen an der Vorderachse sind fast weg, sprich im normal Betrieb nicht mehr spürbar, nur beim sehr schnellen Anfahren verspürt man noch ein leichtes Vibrieren. So wie es jetzt ist, könnt ich sogar damit leben. Aber meine Fordwerkstatt hat zwischenzeitlich eine Rückmeldung der Fordwerke bekommen, dass bei meinem Fahrzeug modifizierte Antriebswellen eingebaut werden. Wenn dieser Umbau (Termin steht noch nicht fest) vollzogen ist, melde ich mich nochmals. Ich bin mal gespannt ob sich die Vibrationen zu 100% beheben lassen, zu 90% würde ich sagen habe ich es schon geschafft :) . Viele Konrad Hallo Konrad,
danke für Deine Bemühungen und Infos. Das hört sich ja schon wesentlich besser an. a+ Howard Hallo konrad!
Ich bin der Meinung, daß eine Verstärkung der VA nichts mit einer weiteren extremen Entlastung der VA zu tun haben kann. Erst bei Druck -Belastung, kann hier eine größere Masse auf die VA drücken, ohne Teile zu gefährden. Wenn Dein FG zum Beispiel in der Heckgarage oder am Heck mit Fahrrädern belastet wird, ist durch Deinen langen Überhang am WM von ca 2.20 m, immer eine größere Entlastung der VA sowieso schon gegeben. Auch die zugelassene Grundausstattung beim Ford mit 350 L mit 1.750kg an der VA wirst Du nie erreichen. Das an der Ford VA, mit bestellter serienmäßiger Auflastung, Federn von wem auch immer, eingebaut und zurück auf Originalfedern gebaut werden sollten, um die Vibrationen zu beseitigen, halte ich für ein Gerücht. Es liegt nach meiner Meinung an der Belastung der HA und der darüber hinaus gehenden Länge des Aufbaues. Die Entlastung der VA ist das Übel. So wie es ford auch beschreibt. Nicht allgemein, sondern bei WM mit längerem Überhang, ist das Problem aufgetreten.. Ich fahre zur Zeit mit meinem Mobil auf 350 L mit Roller in der HG: VA 1.250 - 1.300kg Ha 2.300-2.350 kg. Überhang ca 2,40 m ! Bei der Beladung eines WM, kann ich doch immer nur im hinteren Bereich, weiter zuladen. Vorne ist der Tisch mit Sitzgruppe. Auf der einen Seite sind ein Sitz. Dann Küche und auf der anderen Seite WC und Dusche. Ab hier beginnt die Zuladungsmöglichkeit bereits hinter der HA. Dazu haben der Hersteller Gas, Heizung, Reserverad, natürlich auch hinter die HA verbaut. Zeige mir einen Transporter, der so einen Überhang aufweist, wie WM! Hier sitzt alles mindestens über der HA, dann ab nach hinten, mit Hebelarm.. Dies ist das Problem bei WM. und tschüss ingemaus
Hallo ingemaus, also ich kann auch nur das sagen was mir der/die Techniker an Auskunft gegeben haben und es hat sich ja bestätigt (siehe mein letzter Beitrag). Die Schraubenfeder von Goldschmitt an der VA hebt das Fahrzeug vorne um / bis ca. 50 mm und somit ist auch der Winkel der Antriebswellen wesentlich steiler als mit der Original Feder. Ansonsten kann ich Deinen Ausführungen nur zustimmen, der lange Hecküberhang ist sicher das größte Problem, je mehr Ladung in der Heckgarage je größer die Entlastung der VA. Deshalb habe ich mir auch eine Luftfederung einbauen lassen um dem entgegen zu wirken. Viele Konrad Hallo Konrad!
Womit wir wieder beim Thema wären. Durch den Einbau einer Luftfederung an der HA ändert sich die VA Entlastung fast, fast. überhaupt gar nicht. Die Hebelwirkung bleibt leider die gleiche. Wenn durch die höhere Stellung der VA, wegen einer stärkeren Feder, der Ing. meint, daß sich die Achswellenmaße ändern, bin ich als Laie anderer Meinung. Die stärkere Feder hebt das WM vorne höher. Die Feder sitzt zwischen der Turm und Teller-Auflage. Der Stoßdämpfer ändert sich in der Länge Dreieckslenker und Achswellen verändert sich nicht, in Länge oder Höhe. Die eigentliche Achsgeometrie hat sich auch nicht verändert. Sonst wäre eine Vermessung der VA nötig gewesen. Mir wollte ein Fachmann bei einem angesehenen Trägeranbauer erzählen, daß der Überhang ab Rahmenende beginnt. Erst auf Nachfrage von ihm, bei einen Kollegen, waren wir uns einig, er beginnt ab HR-Mitte. Wie schon geschrieben, ich bin Laie und muß, und will nichts verkaufen. schönen Tag und tschüss ingemaus Hallo, meine Erfahrung bei F.- Maxi auf Alko u. 4 to: selbes Problem(durch stärkeres Ausfedern d. VA), zunächst Zentrierungsversuch, Besserung, aber nicht vorbei. Dann auf Garantieweg neue, längere A-Tr.-Wellen, Problem beseitigt. Ging durch die Kompetenz m. Fiatvetr.-händlers problemlos. Meine Frage, warum nicht gleich v. Werk aus längere(macht 6-8mm aus), wurde damit beantwortet, dass Fiat nie wisse, welcher Aufbau drauf komme u. es billiger sei, in der grossen Serie Standardwellen zu verbauen u. nachher, falls ein Kunde mit Beschwerden komme, zu wechseln. Setzt aber einen einsatzwillige Vertragswerkstatt vorraus, den Herstellern ist das Problem schon lange bekannt, versuchen sich halt zu drücken. Für die Vertragswerkstätten bedeutet dies zusätzl. Verhandlungsarbeit mit Werk für ein Fhrz., das sie nicht verkauft u. damit keinen Cent verdient haben. Auch die Rechnung an Herst. auf Garantiearbeiten wird scharf kontrolliert, so dass fast draufgezahlt wird . Richi Hallo Kintzi!
Neue Achswellen, damit ist das eigentliche Problem nicht gelöst. Dein WM wird auch weiterhin vorne immer zu weit aushebeln. Dies liegt an der verkehrten Berechnung der Achslastverteilung, bereits bei der Herstellung. Bei einem 4 t muss auf der VA lt Fiat bei Minimum 42 % der Gesamtlast = 1.680 kg Masse liegen. Wenn Du nur 3.5 t geladen hast 1.470 kg usw.. Dies, unter allen Bedingungen, das heißt, auch bei einem ziemlich leeren Tank, einer Person vorne, auf ebener Strecke. Langsam lernt auch der TÜV und andere Prüfeinrichtungen, daß nicht nur die Achsbelastung, sondern auch die Entlastung bei einer Einzelabnahme geprüft werden muss. Das hat bei einer ordentlichen Messung zur Folge, daß wohl einige Anbauer von M-Träger auf einen Verkauf/ Anbau verzichten müssen. Irgendwann, wird auch dem letzten Abnehmer der Träger klar werden, es ist so nicht durchführbar. und tschüss ingemaus Hallo Ingemaus, prinzipiell hast Du recht. In der Fliegerei nennt man das "weight&balance" u. ist vor jedem Flug zu rechnen.(CG(Schwerpkt.) im zul. Bereich). Dazu sind f. jedes Flugzeug die Daten bei der Leerwägung ermittelt, die Gewichte werden je nach Entfernung v. der Bezugsebene eingetragen, das Gesamtmoment berechnet u. damit die Schwerpkt.-lage mit Tkof-Weight u. daraus die Abhebegeschwindigkeit(Rotation-Speed). Bei Womos ist`s einfacher, aber Anklänge an W&B sind da, u. das ist es, was Du meinst. Bei mir hatten die Kinder in Sizilien das Problem beim Bergauffahren mit leicht Kurven bemerkt. VA federte zu weit aus bei Hecklastigkeit, habe daraufhin vorne mehr Gew.(Long-Range-Tank, Safe usw.) eingebaut, VA-Last um 1800-1900kg bei 135l Diesel. Garagenlast möglichst nach vorne. War aber doch froh über die längeren A-Tr.-Wellen, die Variation(Range) ist damit weiter u. so überlastet wird die VA nicht, dass die Wellen prakt. zu lang werden u. mech. Unsinn anstellen. Ansonsten kann ich mit Last im Doppelboden kompensieren, bei den Fliegern haben wir halt Sprit umgepumpt. Richi Hallo Kintzi!
Dann sind wir den gleichen Weg gefahren. Auf Sizilien zum Ätna rauf, kamen die starken Klack- Geräusche aus dem Motorraum. Wie Du es machts, die Garagenlast sicher nach vorne zu verstauen, ist mir ein Rätsel. Bei meinem WM wäre es sicher nicht möglich gewesen. Bereits durch die Möglichkeit mehr Gewicht auf die VA zu bringen, in dem Du einen größeren Tank eingebaut hast, scheidet für alle 3,5 t schon aus. Alkoven - WM haben hier wohl gegenüber teilintegrierten, nach meinere Meinung, wegen der besseren Lastverteilung auf die VA Vorteile. Fest steht, daß es bei der Homologation einen Achslastverteilungsplan geben muss. Wie es die Hersteller schaffen, ein Mobil mit 7 m Länge und einen Überhang von über 2,20m, durch die Homologation zu bekommen, natürlich mit einer Heckgarage bis 150 kg Masse beladbar, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Bei so einem Überhang, ausgereizt bis an das Ende der höchstens genehmigten Länge von Fiat mit 62 % bei Ford 60 % des Radstandes, ist die Aushebelung der VA unvermeidbar. Auch die Hersteller tragen dann zur Entlastung der VA bei, indem sie ,wie schon geschrieben, viele Bauteile-Geräte hinter die HA montieren. Dazu und dies nur nebenbei, verdienen die sogenannten Rahmenverlängerungen, oft nicht ihren Namen. Gewicht sparen ist die Devise. Wenn dann Trägeranbauer, an die WM mit bereits ausgereizten Überhang -Werten der Hersteller, Träger auch noch anbauen und irgendwie abgenommen bekommen, entzieht sich meinen laienhaften Kenntnissen Nur Nachrechnen kann ich. Ein Roller mit 110 kg und die Masse des Trägers mit Anbauteilen von ca 40 kg und einem Überhang von 2,40 m, dazu einem Achsstand von ca 4 m ergibt ca 240 kg auf die HA. Die VA wird bei diesem exemplarisch ausgewählten, realistischen Massen und Werten, um 90! kg entlastet. Da werde ich mich doch wohl nicht verrechnet haben! Enorme Kräfte, die zum Beispiel bei Bodenwellen auftreten, verschlimmern die Masseverhältnisse noch mehr. Vielleicht ist hier aber ein Fachmann im Forum, der mehr sagen und andere Berechnungen aufstellen kann. Mein Händler will bei den oben beschriebenen Massen und Gewichten, einen Träger anbauen. Wahrscheinlich ist dann die Einstellung der Spur der VA im beladenen Zustand, nicht mehr möglich. schönen Sonntag und tschüss ingemaus Hallo Ingemaus, in meiner Heckgarage(Knaus/Alko 658LG Alk.) befinden sich an der Vorderwand mit Schiene fixiert re. eine 49l-Tiefk.-Truhe(Waeco),li. ein Honda 20i mit Nirosta-Abgasrohr nach hinten, leicht zu trennen für "Abseitsbetrieb". Waeco hängt an 2.tem 12V-Bordnetz mit vorne im Zwischenbd. install. AGM-Batt. u. Ctek25A-Lader. Zwischen den bd. ist Werkzeug, Ersatzrad an der Garagenheckwand fehlt meistens. Camping-tisch/Stühle sind im Doppelboden. Natürlich geht sowas nicht bei 3,5t. Im Übrigen: schau Dir doch die Modelltests in den Womo-Zeitschr. an, da bist Du meist an oder über den Lasten. Auch habe ich den Eindruck, dass es bei den Womos im Vergleich zu den Transportern verhältnismässig viele Radlagerschäden gibt, warum wohl? Bei jedem Womokauf lasse ich eine Wägung(Achslasten/Gesamtgew.) bei Lieferung u. vor dem Bezahlen im Kaufvertrag festschreiben(+/(-))5% muss ich aber zugestehen), wer es nicht macht, hat mich gesehen. Musterzulassungen ab Werk funktionieren mit Beschränkungen(z.B. Aufkleber), verantwortlich ist nachher der Fahrer, wenn er sie nicht einhält. Bei manchen Fhrzg. mit Motorradbühne muss man eben die Hühneraugen mit zudrücken. Erstaunlich, was oftmals das Material so aushält, aber jetzt reicht`s, man muss schlafende Hunde nicht mit Gewalt wecken. Richi Hallo Kinzki!
Gute Nacht! und einen schönen Sonntag und tschüss ingemaus Moin,
werde von Ford, meinem Womohändler und Hersteller immer wieder vertröstet. Angeblich kann Ford keine modifizierten Antriebswellen liefern. Mir wurde jetzt auf mein Drängen hin und Ablauf meines genannten Termins zur Fehlerbeseitigung seitens des Womo Herstellers der Einbau einer Goldschmitt Luftfederung vorgeschlagen. Da sage ich natürlich nicht nein, ob's jedoch wirkllich hilft, werde ich ja sehen. Trollo
Hallo Trollo, mir geht es genauso.. habe nun die Ford Werke Köln angeschrieben und eine letzte Frißt zur Nachbesserung / Abhilfe genannt, sollte das wieder nichts bringen, geht die Sache zum Anwalt. Zu der Luftfederung von Goldschmitt kann ich dir folgendes sagen: die Vibrationen eigentlich schon ein richtiges schütteln des Fahrzeugs wird um ein vielfaches besser, geht aber nicht ganz weg, du wirst weiterhin immer noch ein wenn auch viel leichteres Vibrieren spüren, die Ursache wird deswegen nicht beseitigt. Ich habe mir die Luftferderung auf eigene Kosten einbauen lassen, wenn bei dir die Kosten übernommen werden (Ford o. Hymer) wäre es nett dies mich / uns wissen zu lassen. Ferner stehe ich noch mit einem ehemals leidgeprüften Kollegen in Kontakt, dieser hatte das Problem bereits bei einem neu gekaufen Womo in 06/2007 und eine Abhilfe bzw. neue Antirebswellen wie es Ford versprach, gab es keine. Ist das alles nur eine große (Ford) Lüge??? Diesen Leidensgenossen wurden auch die Kosten für die Luftfederung von Ford erstattet. Mfg Konrad Ferner stehe ich noch mit einem ehemals leidgeprüften Kollegen in Kontakt, dieser hatte das Problem bereits bei einem neu gekaufen Womo in 06/2007 und eine Abhilfe bzw. neue Antirebswellen wie es Ford versprach, gab es keine. Ist das alles nur eine große (Ford) Lüge??? Diesen Leidensgenossen wurden auch die Kosten für die Luftfederung von Ford erstattet.
Mfg Konrad[/quote] Hallo Konrad, wollte Dir eigentlich 'ne pn schicken, darf ich aber laut Forumsregeln noch nicht. Wenn Du detailiertere Info habens willst, bitte pn an mich mit Angabe Deiner mail Adresse. Hier nur soviel: Fristsetzung geht an den Verkaufshändler (in der Regel also nicht Ford Köln). Der Händler ist letztendlich unser Ansprechpartner. Was der Händler mit Ford oder dem Womohersteller veranstaltet ist seine Sache + er muss sich drumm kümmern. In meinem Fall tut er das, wird aber von Ford auch "hingehalten". Die Kosten der Luftfederung wird der Womo Hersteller übernehmen (in meinem Fall NICHT Hymer). Hat er mir per mail zugesichert, falls innerhalb meiner Frist (in 2 Wochen läuft sie ab) keine andere Lösung gefunden werden konnte. Hatte eine Frist von 3 Monaten gesetzt (an den Verkaufshändler !). Hätte die Sache auch meinem Anwalt gegeben zur Wandlung / Rückabwicklung des Vertrages, jetzt warte ich aber das Resultat der Luftfederung noch ab. Sollte das Problem dann immer noch auftreten, geht's ab zum Anwalt (rantanplan denke ich, falls er den Fall übernimmt). Trollo
Liebe Inge, bis zur Punkt "die stärkere Feder hebt das WoMo vorne höher" seid ihr ja einer Meinung. Durch das Anheben des WoMos vorne kommt doch auch der Motorträger im Motorraum höher; höher bezüglich der Räder, die unverändert auf dem Boden stehen (genau wie Du geschrieben hast). Also wird der Abstand zwischen der unveränderten Position der Radgelenke bis zum Getriebe (was am Motorblock angeflanscht ist und auf dem Motorträger auf der höher stehenden Karosserie steht) doch auch länger. Die Diagnose und die getroffenen Maßnahmen halte ich für richtig. Soweit meine Laiensicht. Seekater
oh.. ich darf auch keine PN verschicken :!: na dann hier meine GMX Adresse: [bitte keine Mailadressen posten] wenn Du mir deine Telefonnummer mailst, da würde ich gerne persönlich mit Dir sprechen. LG Konrad Hallo Seekater!
Ich stelle mir gerade als Laie die Befestigung am Vorderwagen vor. Motor und Getriebe sitzen auf einem Motor- Rahmenträger. Fest verschraubt wird dieser an den Längträgern der Karosserie. Die Räder sind drehbar mit Quer- Längsträger am Motorträger befestigt. Diese Längsträger werden durch eine Federung schwingend durch die Stoßdämpfern am FG befestigt. Seitenwellen, zwischen Getriebe und Rädern montiert, treiben das FG an. Wenn Du ein Werk besichtigst, kommt auf einem Hubwagen, Motor-Getriebe- Räder usw. alles montiert an und die Stoßdämpfer sowie der Rahmen werden komplett angeschraubt. Dazu muss ein Druck auf die Räder ausgeübt werden, damit die Stoßdämpfer in ihrer Länge zur Befestigung ausreichen. Diese Federung hebt, wenn sie nicht so tief einsinkt, das gesamte FG vorne höher. Eine weiche Federung läßt das FG vorne weiter absinken. Aber nur der Abstand zwischen Karosserie und unterer Befetigung der Feder wird größer oder kleiner, kürzer oder länger. Die Länge der S-Wellen ändert sich nicht. Die Seitenwellen gleichen die Schwingungen durch Schiebemöglichkeit in der Länge aus. Bei Lenkeinschlag natürlich auch. Durch eine Entllastung der VA, die über das vorgesehene Schiebemaß der Seitenwellen hinausgeht, werden diese einfach gesagt,zu kurz. Dabei wird der V-Wagen entlastet und laienhaft gesagt, die V-Räder klappen ein. Nun muss sich auch die Welle strecken. Die Verzahnung beginnt einfach gesagt, ab einer starken Steckung, nicht mehr richtig zu greifen. Nun muss ich überlegen. Wenn die Feder verstärkt wird, entstehen an der VA andere Schwingungsverhältnisse, das ist soweit klar. Da immer stärkere Federn, als serienmäßig, eingebaut werden, sinkt das FG nicht mehr so stark ein. Bei einem langen Überhang und einer großen Entlastung der VA, insbesonders bei Berganfahrten, dürfte dies aber keinen positiven Einfluß, sondern nur einen negativen, auf die Seitenwellen haben. Fiat, als langjähriger WM-Chassishersteller, hat darauf mit - durch Versuchsfahrzeugen und Fahrten reagiert und längere Seitenwellen hergestellt. Das Problem mit den Seitenwellen, ist für Fiat wohl auch überraschend gekommen. Sie verkaufen an WM Hersteller ja die Chassis und Wissen im Vorfeld nicht, was der WM Hersteller mit dem Chassis macht. Kommt nur ein FG mit einer Gesamtlänge von 6 m oder ein WM mit 7.30 m und Heckgarage auf den Unterbau. Bei WM , die keine große Entlastung der VA haben, ist alles OK. Seitenwellen sind lang genug, die VA Geometrie ist auch bei Längsschwingungen im Rahmen der berechnungsmäßigen Werten die bei Fiat aufgestellt, in Ordnung. Der Fehler liegt nach meiner bescheidenen Meinung bei den WM Herstellern. Immer längere Überhänge, dazu mit HG, Reserverad ganz nach hinten, Gas und Heizung hinter dIe HA usw., sind das eigentliche Übel Bei Ford, die noch nicht so lange im Geschäft sind, ist man wohl überrascht und versucht, da entsprechende Seiten-Antriebswellen noch nicht zur Verfügung stehen, sich mit Luftfedern an der Hinterachse zu behelfen. Durch deren Einbau wird wohl das schnellere Durchschwingen der HA vermindert und an der VA ist die Entlastung vielleicht auch in der Endhöhe geringer. Leider sind im Forum viele Mitglieder, die ihre WM Längenaufbaumaße nicht angeben. Sonst könnte man kontrollieren, wie lang ist der Überhang. Eine entsprechend Folgerung wäre möglich. Kurz gesagt, Ford dürfte eigentlich mit Seitenwellen nur Schwierigkeiten haben, wenn das WM eine größere Entlastung an der VA hat. Also FG mit schwereren langen Aufbauten. Vielleicht wäre hier ein HA Antrieb bereits die bessere Wahl gewesen. Transit mit , sagen wir normalen Aufbau, im alltäglichen Trapo-Geschäft , dort dürfte und wird es keine Probleme mit den A-Wellen geben. Allgemein wäre festzustellen, daß WM ab einem bestimmten Überhang so gar nicht hergestellt werden dürften. Zu den Homologationen fahren die Hersteller mit abgespeckten Modellen vor, dann scheint es zu klappen. Wenn nicht, Europa ist groß und in irgend einem Land gibt es die EU Prüfbescheinigung dann doch noch. In Deutschland wird dann nicht mehr geprüft, nur abgeheftet. Wo sind eigentlich die Fachleute/ Mechaniker die über Chassis-Aufbau besser Bescheid Wissen und meine Beschreibung in Grund und Boden versenken. Bin nämlich alt wie eine Kuh und lerne gerne dazu! und tschüss ingemaus Hallo Inge, habe mir am Montag bei Goldschmitt 2-Kr.-Zusatzluftfedern 8``(Fiat/Alko, 4 t, VA 1850 kg, HA 2300 kg) mit Kompr. einbauen lassen. Kann so durch Druckänderung (Range 2-8bar, für das Fahrzeug in gegenwärtigem Bel.-Zustand 3-4bar empfohlen) die Einfederung der VA bei 2, 4 u. 6 bar (an der vorderen Stossstange, geht leichter als an der VA) messen. Grund der Aufrüstung war n. 4 Jahren u. 70Tkm das durch Weicherwerden der Torsionsfedern häufigerere Heckaufsetzen(Bodenschikanen in F) u. Federnentlastung (lehnen bei Bruch Federwechsel ab, verkaufen dann neue HA f. 4500€). Man hat mir dort auch die Auflastung der VA auf 2 t durch entsprechende Schraubenfedern vorgeschlagen, bei mir gut machbar, da ich schon längere Antriebswellen habe.Warte aber noch 30Tkm, bis Dämpfer im Eimer, ist dann ein Aufwasch. Übrigens zum Schwerpkt./Schwerebene: Man unterscheidet SP(stat.) (Wiegen u. errechnen) v. der dynamischen Schwerpunktsverlagerung (bei Beschleunigung oder Verzögerung) =Nicken beim Ein/Ausfedern (Bremsen/Beschl)= Bewegung um die Querachse , Rollen (Längsachse, Seitenw. u. Kurven) u. Wenden(Hochachse, z.B. mangelnde Lenkstabilität). Richi Hallo kintzi!
Kanst Du mir oder jemand aus dem Forum sagen, warum vorne verstärkte Federn eingebaut werden sollten? Was sollte eine Auflastung vorne auf 2 t bringen? Da Dein FG hinten wohl stark einsinkt , macht eine LF wohl Sinn. Wenn etwas hinten einsinkt, kommt es vorne , weil eine VA Entlastung vorliegt, zu einer Erhöhung. Mit stärkeren Federn an der VA noch höher. Warum, wozu, also? Ab wann muss eigentlich die VA Spur neu eingestellt werden? Begründung würde mich interessieren. Sind ja Fachleute. Danke und tschüss ingemaus Hallo inge, H.St. v. Goldschmitt sagte mir, nachdem ich in die Halle gefahren war,dass nach Einbau der anhebenden LF die VA stärker belastet werde. Sie neige dann eher zum Durchschlagen. Aus diesem Grunde schlug er die 2t Federn vor, wobei klar ist, dass sich am zGG an den 4 t nichts ändert. Es bringt also v. daher nichts, einziger Nutzen: Fhrz. steht wieder horizontal. (Vor Einbau der LF hing es hinten etwas runter, jetzt vorn). Ob in praxi die VA stärker belastet wird, will ich ja ausprobieren, wenn das Wetter besser ist. Wie ich mir gedacht habe, werde ich am Radausschnitt messen u. zwischen den Messungen das Fhzg. etwas bewegen, damit die geringe Spurvarianz sich auswirken kann, falls es zum Einfedern der VA durch stärkere Kopflastigkeit bei höh. HA-LF-Druck kommt. Noch was: Früher war es so, dass das GG die Summe der einzelnen Achsgewichte war, ist aber seit langem nicht mehr, aus Sicherheitsgründen. Bei mir jetzt 1,85t vo, 2,3t hi. Gesamt 4,15t. Um diese 150 kg kann der Schw.-Pkt. techn. variieren, falls die 4 t zGG nicht überschritten werden, bei 2t VA sind`s 300kg- bedeutet also um diese 150 bzw. 300 kg kann der SP nach vo bzw. hinten verschoben werden, ohne das zul. Achsgewicht zu überschreiten.Andersherum: bei 2 t-Achse vo+hi dürfte der 4t- Schwerpkt. keinen cm vor oder zurück, ohne dass sofort die Achslast überschritten wirg. Im Flieger nennt man das zul. SP-LageGrenzen, in cm angegeben, Bezugsebene ist bei 1mot. Kleinflzg. meist das Brandschott. Diese Bezugsebenen liegen nach der letzten Leer-Wägung fest u. müssen neben der höchstzul. Gesamtmasse bei der Beladung in der Ladeplanrechnung berücksichtigt werden. Richi Hallo Kinzki!
Kann mir nicht vorstellen, daß durch das Anheben von ein paar cm, durch die Montage einer LF, eine Masse sich von der HA auf die VA verlagert! Dazu mit einem Gewicht, bei der die VA sogar durchschlägt! Hier wäre und da bin ich erstaunt, daß dies nicht gemacht wurde: Fahrzeug wiegen, an der VA und HA, umbauen, Fahrzeug HA VA wiegen, wohl der richtige Weg gewesen. Bestimmt ohne Aha Efekt. Waren aber Fachleute, die werden es besser machen, als eine kleine ingemaus und tschüss sagt obige Hallo @ingemaus
Hallo @kintzi ihr habt ja beide Recht, zumindest wie ich es als Nicht-Fachmann beurteilen kann und man möchte meinen das Reisemobil- und die Basis-Hersteller egal wie immer sie heißen ein Womo ohne so einen gravierenden Sachmangel auf die Reihe bekommen. Nur ich als Kunde bin das letzte Glied in der Kette und bin damit auf der Straße und wenn es die Kiste richtig durchrüttelt bedingt durch eine Fehlkonstruktion von wem auch immer ist das nicht mehr zum Lachen. Man wird vertröstet und hingehalten und an manchen Stellen stößt man sogar auf taube Ohren, weil man angeblich noch nie so einen Fall hatte und ich der erst und einzige sei. Zumindest habe ich von den Ford-Werken gestern einen Anruf erhalten, diese geben wenigsten zu, dass ihnen die Problematik bekannt ist und die Techniker versuchen (ich wiederhole versuchen) eine Abhilfe zu schaffen. Ob oder wann ich damit rechnen könne, konnte mir die Dame von Ford leider nicht sagen, nur das es derzeit keine Abhilfe gibt und sie mich um Geduld bittet. Spätersten ab jetzt dürften doch m.E. keine solchen Fahrzeuge mehr verkauft werden oder? Zumindest nach meinem Rechtsempfinden! Es wird dem Kunden wissentlich ein Fahrzeug mit dem bekannten Mangel verkauft und ich bin überzeugt das es bei mir auch schon so war, da mir jetzt ein Fall von 06/2007 bekannt wurde. Wie ja bereits hier geschrieben, habe ich mir ja auch einen Luftfederung einbauen lassen, was sicherlich das Problem nicht behebt oder behoben hat, aber mit sicherheit eine sehr große Verbesserung da eben das Heck durch Beladung nicht mehr einsinkt und die Vorderachse direkt aushebelt. Ein wesentliches Mehrgewicht kommt aber durch die Luftfederung (durch heben des Hecks) nicht auf die Vorderachse. Mir wurde von Herrn St. von Goldschmitt gesagt das es höchstens 30 - 40 kg ausmacht. Diese ist aber sicherlich auch von Fahrzeug zu Fahrzeug anders zu bewerten. Deshalb hier meine Daten vom Womo: Hymer Tramp 612 CL auf Ford-Transit 350 L / 140 PS / 6 Gang Schaltgetriebe Gesamtlänge cm: 699 Radstand mm: 3750 Hecküberhang cm: 230 zGG: 3500 kg zul. V-Achslast: 1750 kg zul. H-Achslast: 2250 kg gewogen tatsächliche V-Achslast: 1350 kg gewogen tatsächliche H-Achslast: 1880 kg gewogen in (fast) Reisefertigen Zustand. Hoffe ich habe für die Rechner keine Daten vergessen. Was ich aber unbedingt noch anfügen möchte, es ist ja nicht alles schlecht, ansonsten bin ich mit dem Womo rundum zufrieden, wäre doch diese eine Sache nicht, aber vielleicht wird mir / uns auch noch geholfen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.. In diesem Sinne a guads Nächtle Konrad Hallo Konrad!
Ich bin zunächst etwas verwirrt. Am Anfang deiner Berichte schreibst Du von Vorderradantrieb und Seitenwellen, heute vom Typ Ford 350 L Dieses FG habe ich unter meinem WM auch, ist allerdings ein H-Antrieb, ohne Probleme. Ich bleibe mal dabei, daß Du VA Antrieb hast. Deine eingestellten Werte stimmen mit den von mir gemessenen in etwa überein. Nach den Vorgaben von Fiat, die nur VA Antrieb bauen, ich habe es schonb oft geschrieben, sollen auf der VA immer in allen Situationen 42 % der Gesamtlast liegen. Bei der Abfahrt ist Dein WM-Gewicht , wenn Deine Angaben stimmen, bereits mit vollem Tank, unter der Mindestlast von Fiat. Für Ford habe ich die Tabelle der Mindestachslast für vorne, für mein FG mit 1233 kg. Bei HR Antrieb liegt der VA Wert höher, da beim Schieben andere VA-Werte entstehen als beim Ziehen durch VA Antrieb. In Deiner Garage hast Du anscheinend keine schweren Teile. Das VA Gewicht wäre bis zur Ausnutzung der Tragfähigkeit der HA noch weit aus schlechter, bzw. das FG dürfte nicht mehr gefahren werden, weil insbesonders in den Bergen ein Abflug möglich ist. Vor einiger Zeit habe ich mit einem Händler vor einem Hymer Tramp gestanden. Der hatte eine riesige HG und einen Überhang von über 2,2 m . Zu lesen stand: Die HA Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden. Dies würde für Dein WM zum Beispiel bedeuten: Du könntest bei Abfahrt noch die HA um 350 kg mehr belasten und alles wäre OK?! Wo dann allerdings die VA Werte liegen, sei dahin gestellt. Bereits jetzt ist der Unterschied der VA darf 1880kg und ist 1330 kg mit 450 kg ! unterschritten. Dein WM hat Probleme mit der Achslastverteilung. Durch das Aushebeln der VA, behaüpte ich, weil ich es so von Fiat kenne, sind die Schwierigkeiten vorprogrammiert. Was kannst Du jetzt machen? Entweder Du nimmst es als gegeben hin, weil Dir das WM auch sonst gut gefällt, oder eine Mängelrüge, bringt Bewegung in die Sache. Der richtige Weg wäre Deinem Händler Deine Probleme zu schreiben und da es keine geeignete Abhilfe zur Zeit gibt, siehe Ford-Aussage, auf Rücknahme - Wandlung zu bestehen. Ford kann zu diesem Dilemma nichts, der Aufbauer hat seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht. Dies weiß er aber bestimmt Gleichzeitig kannst Du, damit Zeit gespart wird, auch Hymer um eine Stellungnahme bitten, bzw. eine Durchschrift Deines Schreibens an Deinen Händler zu schicken. Bei einer entsprechenn RS Versicherung, informiere Dich oder Übergebe Deine Beschwerde einem Fachanwalt. Hierzu kenne ich nur Ratanplan aus unserem Forum . Er hat sich auf WW und WM Beschwerden spezialisiert. Nicht zucken, Du hast 50.000 € gutes Geld, für die eine alte Frau lange stricken muss, ausgegeben. Nun willst Du auch eine fehlerfreie Ware erhalten oder hast Du mit Falschgeld bezahlt? Was ist, wenn mit dem WM wegen der Falschbeladung etwas passiert. Keiner wird Dir helfen, Du bist als Fahrer alleine verantwortlich. Was ist, wenn die Seitenwellen ihren Geist aufgeben und Du bist aus der Garantie? Keiner wird Dir helfen. Was ist bei einen Verkauf . So geht es nicht, der Käufer kann Dir arglistige Täuschung nachweisen. Keiner wird Dir helfen. Für etwas schrwierige Fragen kannst Du mich auch unter PM anmailen. schönen Sonntag und tschüss ingemaus
Genau, so ist es. Ich hatte mich da einmal in Zusammenarbeit mit Ford in einem ähnlichen Fall schlau gemacht: Kern des Übels ist die 2-stufige Homologisierung. Hier wird in der zweiten Stufe - Zulassung des Aufbaus auf dem bereits zugelassenem Chassis - recht viel Schindluder getrieben. Da wird ein Prototyp durch halb Europa gefahren, um in dem Land, bei der Homolgisierungsstelle, die schon einmal ein ähnliches Auto homologisiert hand, den neuen Prototyp dann auch zuzulassen. Ob der Prototyp dann dem Endfahrzeug endspricht, oder die Homologisierungsstelle in jedem EU-Land genügend KnowHow für die Beurteilung der Einsatzbedingungen des Basisfahrzeuges hat.... ich habe da so meine Zweifel. Weiterhin gibt es - laut Ford - die Soll-Vorschrift, daß der Hersteller der zweiten Stufe sich mit der Homologisierung an den Hersteller der ersten Stufe rückmelden soll, damit eine Zuordnung der Homologisierungen erfolgen kann. Dies funktioniert sehr begrenzt bei einigen wenigen WoMo-Typen innerhalb Deutschland; bereits mit Frankreich und Italien funktioniert das gar nicht. Das heißt wiederum: Die Basisfahrzeughersteller wissen überhaupt nicht, was aus ihren Basisfahrzeugen gemacht wird. Insofern empfinde ich Ingemaus' Hinweis zwar als die "große Nummer", neben einem "sich damit abfinden" oder "die Werkstatt rumpfuschen lassen", jedoch das einzigste was in der Sache weiter führt. Gesamtgesellschaftlich kann man die Sache natürlich noch in einm anderen Licht sehen: Nehmen wir einmal an der Vertragsrücktritt/Wandlung gelingt. Dadurch wird das "versaute" Auto jedoch auch nicht besser. Das steht dann beim Aufbauhersteller...... und was macht der damit, er wird es bestimmt nicht verschrotten oder Ford als Versuchsobjekt zur Problembeseitigung zur Verfügung stellen........ (Andererseits: Wie war das mit Autos bis hinein in die 70-er Jahre; hatten die da nicht alle irgendwelche derartige Mängel, die man einfach noch nicht im Griff hatte...... alle drei Jahre Teil X auswechseln ......) Seekater Hallo liebe Forumgemeinde,
Ford hat für mein oben genanntes Fahrzeug neue Antriebswellen bereitgestellt und gestern wurden diese von meiner Ford-Werkstatt eingebau. Alle von mir geschilderten Probleme sind damit beseitigt, das Fahrzeug läuft jetzt ruhig ohne irgendwelche Vibrationen, ich bin begeistert und jetzt rumdum mit meinem Hymer zufrieden. Ich habe diesen abschließenden Beitag für euch zur Info verfasst. Viele herzlichen Dank an alle die mir hier zur Seite gestanden haben und sich rege an dieser Diskusion beteiligt haben. Viele Konrad P.S. laut meiner Werkstatt kostet angeblich eine dieser neuen Antriebswelle 3.500.- Euro und das mal zwei (Prost-Mahlzeit)
Da ist doch bestimmt 'ne "0" zuviel :wink: Dann weiterhin viel Spass Ein herzliches Grüß Gott aus Salzburg ans Forum.
Mein Name ist Manfred und ich habe mir kürzlich ein gebrauchtes Wohnmobil Dethleffs Jubivan 02 (Bj. 2007) auf der Basis Ford Transit, 2,2CDi, 130 PS, zugelegt. Auch bei mir tritt das Problem mit den Antriebswellen auf (bei 2000 bis 2500 Touren im 4. Gang). Der Thread ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber mein Problem schon. Inzwischen weiß bei Ford anscheinend schon wieder niemand mehr darüber Bescheid (lt. meinem Händler). Daher wüsste ich gerne von Konrad54 den Ansprechpartner bei Ford Köln, den er in einem Forumsbeitrag erwähnte. Wäre bestimmt hilfreich für mich. Beste Manfred |
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