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hallo
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Womo rutscht von Keilen trotz eingelegtem Gang


hank123 am 06 Feb 2009 12:05:23

Hallo zusammen,
mein alter Ducato Hymer Camp hat ein Problem.
Und zwar wenn ich auf Keilen stehe und nen Gang einlege rutscht das Womo Schritt für Schritt runter. Ein Stück dann hakt es kurz und dann weiter bis es ganz unten ist. Geht aber recht flott. :(

Jemad ne Ahnung ob da was kaputt ist und wenn ja was oder ob man da nur was nachziehen muss??

Vielen vielen dank schonmal für jede Hilfe.
Hoffe das ist reparabel. Das Womo ist schon 20 Jahre alt aber immer noch unser bestes Stück. :cry:

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spleiss53 am 06 Feb 2009 12:09:55

Also wenn ich auf Unterlegkeilen steh, zieh ich immer die Handbremse an.

Gast am 06 Feb 2009 12:11:41

spleiss53 hat geschrieben:Also wenn ich auf Unterlegkeilen steh, zieh ich immer die Handbremse an.


Das würde schonmal helfen, oder aber einen anderen Keil hinter die anderen Räder legen

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hank123 am 06 Feb 2009 12:14:15

:) Ich normal auch. Problem ist, dass die auch nicht funktioniert. Selbst komplett angezogen hält die nicht. Hab auch schon alles nachgezogen am Verbindungsseil sodass die beim zweiten raster total fest ist. hilft auch nicht und ich kann trotzdem losfahren?? :(

wie gesagt 20 Jahre alt.

Fürher hat der Gang auch immer gehalten. Hab immer so gemacht.

Gast am 06 Feb 2009 12:18:02

Immer zusätzlich die Handbremse anziehen!! Aber zu Deinem Problem: ich vermute mal das Deine Kupplung langsam das Zeitliche segnet.

matthiast4 am 06 Feb 2009 12:47:22

An der Kupplung wird es wohl kaum liegen, schrittweise heißt, dass der Motor immer einen Takt weiterdreht. Schlechte Kompression? In welchem Gang passiert das?

Die Kupplung muß ungleich mehr Kraft beim Fahren übertragen.



Mat.

Gast am 06 Feb 2009 12:49:34

Hallo,Hank123,
Vermute,dass Deine Handbremse nicht mehr greift.
Frage mich,wie bist Du da durch den TÜV gekommen ?
Falls die Handbremse jedoch in Ordnung sein sollte :?: :?: ,dann versuche es doch mal mit abgesetzten Keilen :!:
,
Konni

macagi am 06 Feb 2009 12:50:18

und die Handbremse hat auch ne Macke - wenn bei mir die Handbremse angezogen ist KANN ich gar nicht losfahren......hab das versehentlich schon probiert. Mit Normalgas jedenfalls.
Am Alter liegt es nicht, meiner ist 17J alt....

Wenn die Gänge nicht mehr richtig halten kann es auch an der Kompression liegen - der Rückwärtsgang hält übrigens am Besten.

mfG

LowCostDriver am 06 Feb 2009 12:53:48

Also unser Duc ist 25 Jahre alt (wird er im März :) ) und bei uns kann ich auch nicht losfahren, wenn die Handbremse angezogen ist, am Alter kann es also nicht liegen :wink:

Ich denke auch hier kommen gleich 2 Faktoren zusammen.
Ein Bauteil Kupplung / Getriebe / Kraftübertragung / Motor ist an der Verschleißgrenze und die Handbremse arbeitet nicht richtig.

Wenn du es bereits selbst versucht hast zu beheben und es nicht funktioniert hat, dann würde ich den Besuch einer Werkstatt empfehlen und das mal dort überprüfen zu lassen.

Ansonsten würde auch mir nur einfallen die Räder gegen erneutes Herabrollen durch Keile an den gegenüberliegenden Rädern zu sichern.


Björn

sprinter0815 am 06 Feb 2009 13:16:38

Fährst du vorwärts auf die Keile oder Rückwärts???
Wenn du vorwärts drauffährst dann kann es schon sein, dass deine Handbremse und event. der Motor das Womo nicht halten.
Das liegt aber an der Konstruktionsweise der Handbremse bzw der Trommelbremse. Durch die einseitige Lagerung werden die Bremsbacken gegen der Fahrtrichtung nur durch den vom Bremszug ausgewirkten Druck gegen die Trommel gedrückt. In Fahrtrichtung "zieht" es die Bremsbacken praktisch "in" die Trommel.

Gast am 06 Feb 2009 13:36:07

Zum Thema Motor: ich vermute auch eine schlechte Kompression des Motors. Allerdings rutschen alle Fahrzeuge früher oder später von den (schrägen) Keilen, wenn keine Handbremse angezogen hist. Spätestens bei kaltem Motor - Schritt für Schritt.
Übrigens: die Bremsbacken Deiner Handbremse sind auch teilweise für die Bremsleistung der Hinterachse zuständig.
Also schleunigst ab in die Werkstatt - spätestens zum TÜV musst Du ohnehin danach schauen lassen. Je früher desto sicherer für Dich und alle anderen!!

Viele ,
westy75

elinor am 06 Feb 2009 14:44:19

Wir haben das Problem (eigentlich isses ja gar keins) auch. Vorwärts (ziemlich hoch) auf die Keile, Gang drin + Bemse bis zum geht nicht mehr.
Rollt trotzdem rückwärts runter.
Schon mal was von einem Bremskeil gehört? Ist serienmäßig heutzutage in jedem WoMo drin - brauch man nämlich bein Radwechsel zur Sicherheit.

Unser WoMo ist ziemlich neu (15.ooo km). Als nix mit ausgeleierter Handbremse + fehlenderkompression, lahmender Kupplung.

Ich neige deshalb zu Sprinters Meiung.

oldpiter am 06 Feb 2009 14:54:39

Hat was mit "Ablaufenden Bremsbacken" bei Rückwärtsfahrt zu tun, aber auch vermutlich mit einer Schmierschicht aus Bremsstaub und Feuchtigkeit. Fahre das WoMo auf einem nicht befahrenen Weg (Asphalt-Feldweg) mit niedriger Geschwindigkeit (2. Gang) und betätige dabei die Handbremse. Nicht ruckartig, sondern leicht. Durch die Hitze beim Schleifen "reinigt" sich die Bremse. Aber nicht übertreiben und beobachten, wie sich die Bremsleistung erhöht.

Es kommt vermutlich noch dazu, dass die Kompression deines Motors nicht mehr die beste ist. Übertrieben gesagt, kann man bei alten Motoren zwischen Kolben und Zylinder eine Münze durchwerfen.
Das ist Verschleiß oder der Zahn der Zeit.
Es gibt auch Auffahrkeile mit kleinen Feststellkeilen.

Nebenbei: Du legst doch hoffentlich immer den ERSTEN Gang oder Rückwärtsgang ein?

Gast am 06 Feb 2009 15:42:33

Die Geschichte mit dem ablaufenden Backen ist bei modernen Bremsen kein Thema mehr, zumal ja ein Backen aufläuft und der ander abläuft.

Ich bleibe dabei: wenn ein Fahrzeug nicht mal auf den Keilen hält, gehört es in die Werkstatt. Sicherlich kann man versuchen, die Bremse vorsichtig wieder einzubremsen. Wenn die Beläge verglast sind, funktioniert es leider nicht.
Ich würde das Thema ernst nehmen. Vielleicht muss man ja auch mal am Berg parken :oops: .
Viele ,
westy75

ninja69 am 06 Feb 2009 15:50:46

hank123 hat geschrieben:....
Und zwar wenn ich auf Keilen stehe und nen Gang einlege rutscht das Womo Schritt für Schritt runter. Ein Stück dann hakt es kurz und dann weiter bis es ganz unten ist. Geht aber recht flott. :(


Der Grund ist einfach, die genaue Ursache zu finden leider nicht. Im Klartext:

Der Kompressionsdruck im Brennraum geht Dir flöten. Deswegen kann der Motor ruckweise weiterdrehen, was dazu führt, dass sich das Womo von den Keilen bewegt. Das ist der einfache Teil.

Komlizierter wird es, zu sagen, wo der Druck entweicht. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Ein oder mehere Ventile dichten nicht mehr korrekt zu ihren Sitzen ab. Grund hierfür können schlecht eingestellte Ventile oder aber Verbrennungsrückstände sein. Abhilfe: Zunächst mal ein Additiv zur Entfernung von Verbrennungsrückständen fahren und dann Ventilspiel kontrollieren / einstellen.

Schlimmstenfalls ist ein oder mehrere Ventile am Sitz verbrannt. Könnte man möglicherweise mit nem Endoskop checken.

2. Die Kompression entweicht an den Kolbenringen entlang in die Ölwanne und von dort über die Entlüftung. Abhilfe: Übermaßkolben und Zylinder anpassen lassen. Teuer und arbeitsintensiv.

Ich würde als erstes mal die Ventile wie oben überprüfen.

Leif am 06 Feb 2009 16:07:31

was mir fehlt, ist die info, in welcher zeit das Womo von den keilen rutscht.

wenn das über den tag passiert bei nicht angezogener handbremse, ist das eigentlich fast normal. 100% dicht ist ein motor nicht auch bei sehr guter kompression.-

wenn das aber in einer minute passiert, wäre das schon eine möglichkeit, dass der motor einfach "auf" ist.

hank123 am 06 Feb 2009 16:46:02

Also das geht auf jeden fall in unter ner Minute.
Was meinst du mit "auf"?Undicht?

Vielen vielen Dank schonmal für die vielen antworten.

und zum Thema Sicherheit: Hatte die Bremsen schonmal testen lassen und die Bremswirkung an sich ist optimal. Nur die HAndbremse eben nicht.
Und ja ich habs meist im Rückwärtsgang oder im 1sten.

Früher hat das ja auch einwandfrei funktioniert nur jetzt diesen Winter ist es zum ersten mal aufgetreten.

Werkstatt ist wahrscheinlich nötig. HAtte gedacht ich frag mal nach obs selbst machbar ist irgendwie.

Gast am 06 Feb 2009 16:59:24

Hallo,
hank123 hat geschrieben:Was meinst du mit "auf"?Undicht?

ja, das meint er wohl. Aus irgendeinem Grund fehlt es dem Motor an Kompression, deswegen schaffen es die Kolben schon bei leichter Kraft (die Schräge auf den Keilen reicht schon) über den Totpunkt hinaus.

Du hast m. E. ein doch recht massives Problem. Was machst du wenn du an einem Hang stehenbleiben musst? Handbremse geht nicht, und der Motor kann die Kiste auch nimmer halten. Irgendwann geht es dann abwärts.

Die Handbremse *musst* du reparieren, spätestens zum nächsten HU-Termin. Dann kannst du das ja auch gleich machen.

Und die Ursache für die mangelnde Kompression würde ich auch versuchen herauszukriegen. Lass erst mal ein Diagramm anfertigen, das dürfte nicht die Welt kosten. Dann hast du schonmal einen Anhaltspunkt.


Gast

da_luis am 06 Feb 2009 17:39:16

Hallo Leute

Vergesst das Thema Motor. KEIN Motor hat soviel Kompression am Stand das er ein WOHNMOBIL auf den Keilen halten kann.

Bei deinen Wohnmobil ist einfach die FESTSTELL-bremse im AR..H.
Ab zum Schrauber, bevor noch ein Unglück passiert. Stell dir vor, es Springt der Gang raus und dein Mobil rollt über den Campingplatz bei Nacht. Vielleicht auch noch auf eine öffentliche Strasse. Die Versicherung freut sich wenn der Sachverständige eine DEFEKT BREMSE findet. Schaden selber zahlen macht keinen Spass

schönen Tag noch

mfG

Lancelot am 06 Feb 2009 17:55:31

da_luis hat geschrieben:KEIN Motor hat soviel Kompression am Stand das er ein WOHNMOBIL auf den Keilen halten kann.


"unserer" schon ... :) , mehrfach positiv getestet, mache aber trotzdem (sicherheitshalber) die Handbremse rein ...

emmkah am 06 Feb 2009 18:18:59

mein Rapido ( X250 Bj 07, 2,3ltr 3,3to ) rubbelt auch den Berg oder die Keile runter wenn ich die Handbremse nicht anziehe.

dieter2 am 06 Feb 2009 18:36:46

Das kenn auch mit einen neuen Motor so sein.
Bei zu starken Gefälle und ohne Bremse geht jeder Motor langsam durch,ist normal.

Was nicht normal ist das die Feststellbremse nicht hält,da muß was gemacht werden.

Dieter

Bergbewohner1 am 06 Feb 2009 18:48:24

Mein LT ist auch nicht auf den Keilen geblieben, trotz nur 2 Jahre alt, deshalb hab ich kleine gegen Keile hinter dem Rad auf dem Keil und dann steht er.
Handbremse anziehen und paar Tage stehen, kann zum Festbacken führen, hat mir mal eine Stoßstange gekostet, weil ich mit Automatik nicht mit normal Gas weggekommen bin.
Das der Motor im Alter nicht mehr so viel Kompression hat., wurde schon geschrieben, manchmal müssen auch bloß die Ventile eingestellt werden.
Bei den neuen Scheibenbremsen hinten statt Trommelbremse, sind Hilfsbacken in einer kleinen Trommel und die halten auch nicht besonders, mehr ein Witz. Es gibt nur wenige Hersteller wo hinten bei Scheibenbremsen auch die Bremsklötze als Feststellbremse genutz werden.
Aber nun zu deiner Feststellbremse, es gibt auch die Möglichkeit, daß deine Beläge verhärtet sind und zwar dadurch, daß sie mal zu heiß geworden sind, dann müssen diese gewechselt werden. Außerdem halten die Feststelltrommelbremsen nur richtig in Fahrrichtung und je weiter sie abgenützt sind, desto ungüstiger wird es mit der Bremskraft.

Gast am 06 Feb 2009 19:53:34

Waldtroll,
Dass Feststelltrommelbremsen nur in Fahrtrichtung halten,wie Du meinst,das halte ich für ein ganz schlimmes Gerücht.
Was machst Du denn ,wenn Du in Fahrtrichtung bergauf stehst :?: :?: :?:
Bindest Du die Karre dann fest :?: :?: :?:
Ne,ne,die muss auch da halten :!: :!: :!:
,
Konni

Bergbewohner1 am 06 Feb 2009 20:34:58

paulchen1 hat geschrieben:Waldtroll,
Dass Feststelltrommelbremsen nur in Fahrtrichtung halten,wie Du meinst,das halte ich für ein ganz schlimmes Gerücht.
Was machst Du denn ,wenn Du in Fahrtrichtung bergauf stehst :?: :?: :?:
Bindest Du die Karre dann fest :?: :?: :?:
Ne,ne,die muss auch da halten :!: :!: :!:
,
Konni

Bleib doch bitte sachlich :!:
Festellbremsen halten deshalb in Fahrrichtung richtig(Trommelbremse), weil nur eine Backe an die Trommel gedrückt wird und zwar die, die in Fahrtrichtung richtig bremmst.
Rückwärts hält sie natürlich auch, aber bei weiten nicht so gut.
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich erst mal informieren, ehe man los geht.
Mache doch einfach mal eine Trommelbremse auf, dann siehst Du es :!:

ebbjo am 06 Feb 2009 20:54:33

hallo
also eine intakte feststellbremse hält das fahrzeug in jeder position
die räder müssen blockieren. mein 17 jahre altes vw t4 womo rollt nirgendwo runter die bremsen müssen eben in ordnung sein
( sind die beläge ziemlich runter hat man immer probleme mit der feststellbremse auch wenn die betriebsbremse noch einwandfrei funktioniert) dies gilt aber nur für trommelbremse
josef

ebbjo am 06 Feb 2009 20:58:34

hallo waldtroll
stimmt so nicht ganz der hebel mit dem seil hängt zwar nur an einer backe
die kraft wird aber über eine verbindung zur anderen backe übertragen

kintzi am 06 Feb 2009 21:55:00

Hallo, wie wär`s mit Anker werfen? Richi

hheiko am 06 Feb 2009 23:54:42

westy75 hat geschrieben:Die Geschichte mit dem ablaufenden Backen ist bei modernen Bremsen kein Thema mehr, zumal ja ein Backen aufläuft und der ander abläuft.

Ich bleibe dabei: wenn ein Fahrzeug nicht mal auf den Keilen hält, gehört es in die Werkstatt. Sicherlich kann man versuchen, die Bremse vorsichtig wieder einzubremsen. Wenn die Beläge verglast sind, funktioniert es leider nicht.
Ich würde das Thema ernst nehmen. Vielleicht muss man ja auch mal am Berg parken :oops: .
Viele ,
westy75


Hallo, recht hast Du, und wenn man da dem Glaube schenkt was man Redner von sich gibt
..........manchmal müssen auch bloß die Ventile eingestellt werden....... Außerdem halten die Feststelltrommelbremsen nur richtig in Fahrrichtung...
da wird jede Milch sauer und wenn sie im Kühlschrank steht!!!

Also hank123 nicht in die Irre führen lassen und gehe der Sache mit Deinen Bremsen mal auf den Grund die müssen Halten ob Berg auf o. Berg ab.

Meist sind Heut, Damals Duplex auf der Hinterachse verbaut und werden nur mechanisch betätigt bei "Feststellarbeiten".

Heiko

Gast am 07 Feb 2009 10:14:16

Ich wiederhole mich, aber dennoch nochmal ein paar grundlegende technische Fakten:
- Thema auf und ablaufender Backen ist seit ca. 35 Jahren erledigt.

- Feststellbremse wirkt auf ALLE Bremsbacken der Hinterachse

-Man kann ein Fahrzeug bei eingelegtem Gang schieben.
Ein erkaltender Motor verliert an Kompression und kann daher unter Umständen das Fahrzeug nicht mehr halten, auch wenn es bei warmen Motor kein Problem war.
Im Detail hängt das aber mit Neigung, Hubraum, Verschleiß, Getriebeübersetzung etc. zusammen. Daher ziehe ich IMMER die Feststellbrems an.

Viele ,
westy75

honda-daddy am 07 Feb 2009 11:49:45

Hallo

Ich wünsche Dir nicht, das der Keilriemen zur Unterdruckpume reißt, denn dann hast Du KEINE Bremskraft mehr......nur noch die Handbremse! und......die funktioniert dann nicht?....lieber nicht weiter denken.
über Keile unterlegen brauchst Du Dir dann KEINE Gedanken mehr zu machen. :D


Schon selbst erlebt , Gott sei Dank mit funktionierender Handbremse.
beim Typ 290 mit Peugeot 2,5TD Motor

hotte

Gast am 07 Feb 2009 12:10:00

Nochmal was Technisches:

Der Unterdruck wir benötigt, um den Bremskraftverstärker zu versorgen. Die Bremse funktioniert aber auch ohne diese Verstärkung, man muss dann aber richtig kräftig "in die Eisen"steigen.
Die Feststellbremse mag zwar dabei helfen, ein Fahrzeug im Ernstfall zu verzögern. Dies sollte aber wirklich nur im allerschlimmsten Notfall angewendet werden, da ein Blockieren der Hinterräder das Fahrzeug hinten ausbrechen lässt und zum Kreiseln bringt (deshalb ist man irgendwann auch von der Bezeichnung "Handbremse" zu "Feststellbremse" übergegangen).
Ich habe übrigens in 25 Jahren Werkstatt-Wesen noch nie einen Fall erlebt, bei dem wirklich die komplette Fußbremse ausgefallen ist.
Dank 2-Kreis-Bremse bleiben Gott-sei-Dank bei den meisten Defekten ein Teil der Bremskraft erhalten.

Viele ,
westy75

oldpiter am 07 Feb 2009 14:00:21

In dem Beitrag vom 06 02 2009 23:54:42 kann man es an den Bildern gut nachvollziehen. Bei der Duplex-Bremse habe ich bei Vorwärtsfahrt 2 Auflaufende Bremsbacken (die sich durch Drehung der Bremstrommel "selbst" weiter andrücken) und damit gute Bremsleistung.
Bei Rückwärtsfahrt habe ich aber 2 Ablaufende Bremsbacken und damit DEUTLICH schlechtere Bremsleistung.
Bei der einfachen und "simplen" Simplex-Bremse habe ich egal ob vorwärts oder Rückwärts immer eine auflaufende und eine ablaufende Bremsbacke und damit gleichbleibend mittelmäßige Bremsleistung.

Verglaste Bremsbeläge auf der Hinterachse sind eher ungewöhnlich.
Nachlassende Bremsleistung durch Schmiere aus Feuchtigkeit und Bremsstaub ist bei einem Fz, das längere Zeit nicht gefahren wurde wahrscheinlicher.

Ich hatte mal ein altes, kleines Motorrad eines Bekannten dem TÜV vorgeführt. Bremsleistung der vorderen Trommelbremse war zu gering.
30 min später - (hatte die Bremse "warm" gefahren) stand der Kollege bei der Probebremsung auf dem Vorderrad. :D

honda-daddy am 07 Feb 2009 22:54:11

Der Unterdruck wir benötigt, um den Bremskraftverstärker zu versorgen. Die Bremse funktioniert aber auch ohne diese Verstärkung, man muss dann aber richtig kräftig "in die Eisen"steigen.

daher der Ausdruck EISENFUß :razz: :?

hank123 am 06 Mär 2009 11:50:19

Sodele, nach all euren netten Antworten hab ich mich gestern mal an die Reparatur gemacht.

Hab hinten mal die Trommelbremse geöffnet.
Erstmal zu Bremsenart.: Es gibt oben einen Bremszylinder also nichts mit Duo etc. und unten kommt das Handbremsenkabel rein.
Vermute also mal zunächst das dann die Vorwärts und rückwärtsbremswirkung gleich sein muss. Also kann man das schonmal ausschließen.

Die Beläge sehen noch gut aus. Die Fußbremse greift auch perfekt.
Wenn ich jetzt die Handbremse ziehe bewegt sich der Handbremshebel in der Trommel kaum. Entweder ist also das Zugkabel im Kabelschlauch irgendwo verrostet und zieht nicht bis in die Bremse oder was habt ihr noch für Vorschläge???

Gast am 06 Mär 2009 12:14:50

hank123,
darfst nicht vergessen,dass das Auto doch schon volljährig ist.
Würde die Bowdenzüge für die Handbremse zu den Hinterrädern erneuern.
Sehr wahrscheinlich verrostet,bzw.verharzt.
Macht keinen Sinn das mit Sprühöl wieder gängig zu machen.
Möglicherweise sind von den Seilen schon einige Einzeldrähte gebrochen und verhaken sich beim Ziehen.
Die Sicherheit dürfte Dir das wert sein.
,
Konni
P.S. Handbremsseile findest Du bei e-bay unter dem Begriff"Fiat Ducato-Handbremsseil"
Kostenpunkt 20 Euro das Stück.

Jagstcamp-Widdern am 06 Mär 2009 12:50:05

vielleicht musst du die handbremse auch einfach nur an der "waage" (das teil, wo die seile auf die beiden räder abzweigen) nachstellen.

grusz hartmut

hank123 am 08 Mär 2009 20:40:11

ja ne das nachstellen hab ich schon längst gemacht. War auch nach dem 2ten rasten nicht mehr ziehbar.


Sonst noch jemand ne IDee mit dem runterrollen ob ich das reparieren muss oder ob das nicht so schlimm ist???

Gast am 09 Mär 2009 11:09:27

Hallo Hank,
Vom Hoffen wirds auch nicht besser.
Denke,das sind eindeutig die Bremsseile.
40-50 Euro und 2 Stunden Arbeit ,und die Angelegenheit ist erledigt :!: :!:
Also geh mal dran.
Von guten Ratschlägen alleine wirds nicht besser.
,
Konni

aldie am 09 Mär 2009 12:34:10

Der Fiat Motor und alles was daran hängt ( Getriebe usw.) hat mit dem Abrutschen sicherlich nichts zu tun.
Wir haben jetzt das 5 . Mobil mit Dukato Maxi und wenn wir vorwärts auf Keile fahren und nicht die Handbremse fest anziehen, läuft der Wagen rückwärts von den Keilen.
Nach Rückfrage bei Fiat LKW Deutschland vor bereits 14 Jahren wurde mir gesagt dass hier ein normales Verhalten vorliegt.
Wie das aussieht wenn man rückwärts auf Keile fährt kann ich nicht beurteilen weil ich nicht mit dem großén Rückwärtsgang auf Keile fahre. Wenn man länger ( 2 - 3 Tage )auf Keilen steht legt man ja ohnehin noch Keile hinter die Räder um die Handbremse zu lösen, es ist also kein Problem.
Ich könnte mir jedoch vorstellen dass der Wagen auch abrollt wenn man rückwärts auffährt, denn bei einem Unfall eines Mobils auf dem Wurzen Pass ( Abfahrt, und Wagen mit abgestelltem Motor und eingelegtem Gang und Handbremse ohne Keile ) machte sich selbstständig und verursachte einen Totalschaden.

hank123 am 31 Mär 2009 11:30:31

Wollte mich nochmal ganz Herzlich bei allen bedanken für die ganzen Tips.

Hab jetzt die ganze Trommel auseinander genommen. Kabelzug komplett erneuert. Das Problem war vor allem die Nachstellschraube, die saß fest.
Jetzt packt alles wieder perfekt.
Das mit dem runterrutschen. Vermute mal wegen der Kälte, da der Gang ja früher gehalten hat.(Hoffe ich zumindest)

Bremse ist auf jeden Fall perfekt jetzt.

Und zur Belohnung gehts ab in die Normandie :D

Gast am 31 Mär 2009 13:23:54

Prima hank 123,
Viel Spass in der Normandie und allezeit gute Fahrt
wünscht,
Konni

hoggo am 31 Mär 2009 14:37:40

hank123 hat geschrieben:Wollte mich nochmal ganz Herzlich bei allen bedanken für die ganzen Tips.
Hab jetzt die ganze Trommel auseinander genommen. Kabelzug komplett erneuert. Das Problem war vor allem die Nachstellschraube, die saß fest.
Jetzt packt alles wieder perfekt.
Das mit dem runterrutschen. Vermute mal wegen der Kälte, da der Gang ja früher gehalten hat.(Hoffe ich zumindest)
Bremse ist auf jeden Fall perfekt jetzt.
Und zur Belohnung gehts ab in die Normandie :D

Hallo hank123 !
Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und danke schön für Deine erfolgreiche Rückmeldung. Die überwiegende Zahl an Problem-Usern melden sich nach erfolgreicher Reparatur nicht mehr und das finde ich zum :ooo: denn man ist ja auch gespannt ob der gegebene Tipp geholfen hat.
M.f.G. Horst

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