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Hallo ans Forum,
ich habe eine weniger gute Erfahrung gemacht. Nach Auftragserteilung für ein neues WOMO bei einem Händler hier in Ostwestfalen für einen neuen Carthago Ende Februar kann uns der Händler bis jetzt immer noch keinen Liefertermin nennen. Angeblich sind Zulieferprobleme für die Terminverschiebungen verantwortlich. Auch einem Bekannten, der bei Hymer schon lange auf sein Fahrzeug wartet, werden diese Gründe genannt. Angeblich können Zulieferer nicht rechtzeitig liefern da sie ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt haben. Jetzt ist eine Situation eingetreten, die eine genaue Lieferzusage nicht möglich macht. Es wäre möglich, das die Lieferung erst im Sommer erfolgen kann. Ja, da fühle ich mich als Verbraucher doch vera...... - oder?? Es kann doch nicht sein, dass die Zulieferer hier auf Allgemeinkosten ihre Süppchen kochen!!?? Mittlerweile bereue ich die Entscheidung für einen deutschen Hersteller, andere Mütter haben ja auch schöne Töchter. Vielleicht habt ihr eine Empfehlung??? Hallo,
schau Dir doch mal die Töchter in Slowenien (Adria) an, wir haben so ein Ding und sind damit (wie viele andere hier im Forum) sehr zufrieden Adriacoral Willst Du allen Ernstes Adria mit Carthago vergleichen?
LG Willi Na ja, wenn es wirklich Zuliefererprobleme sind, dann wird das bei Adria und anderen auch nicht besser aussehen.
Im Moment können viele Hersteller (auch bei PKW) nicht so schnell liefern, da durch die Kurzarbeit eben Engpässe bei bestimmten Produktlinien auftreten. Das hat mit Ver... nichts zu tun. Dann ist eine Zwangsläufigkeit in der jetzigen Zeit. Die können doch nicht ihr Personal vorhalten, weil sich gerade mal einer entschließt, ein Womo haben zu wollen. Hallo Amigo,
das trostet zwar nicht, aber Du bist nicht Allein Kuckst Du hier: --> Link Wenn das so weiter geht könnt ihr bald eine Selbsthilfegruppe bilden :twisted: Nur den Mut nicht verlieren. Klaus @Wolftherm,
na ja, das sehe ich als Kunde mal anders. Bin nicht irgendjemand, der mal ein Wohnmobil kaufen möchte sondern der Kunde der eine Summe von der man 2 Mercedes E-Klasse bekommt ( neu) und diese Branche lebt davon!!! Und das dies in der heutigen Zeit "normal" sein soll zeigt von der Arroganz der Hersteller und der Kunden die dieses auch noch vertreten. Ich will dies jedenfalls nicht akzeptieren und wie ich hier im Forum lese, viele andere auch nicht Amigo Eines verstehe ich nicht. Schon 2001 hatte Carthago 7 Monate Lieferzeit beim Mondial.
2004 hatte ich einen Flair bestellt, Lieferzeit 7 Monate. Die Hersteller Carthago, NiBi + nun auch Hymer bauen nicht auf Lager, sondern nur nach Bestelleingang. Bei NiBi bekommt mann z.B. nach einigen Wochen den ziemlich genauen Liefertermin. Das ist doch bei Mercedes oder BMW auch nicht anders, nur sind es da nur 3-4 Monate Lieferzeit. Das Problem gibt es auch in anderen Bereichen.
Ich war letztens auf einem Forum der Maschinenbauindustrie. Hier hieß es dass die Firmen die noch Aufträge haben diese nicht bearbeiten können weil die Zulieferer Kurzarbeit machen und nicht liefern können. Ich nenne so was Missbrauch.
Das hat doch mit Arroganz der Hersteller nichts zu tun. Die würden liebend gern verkaufen und liefern, das erhöht dann nämlich den Cash Flow. Die Lieferzeiten sind im Moment eben so, die Branche hat Umsatzrückgänge, die Zulieferer auch. Es wird Kurzarbeit in allen Bereichen gemacht. Da ist es egal, ob du mit viel Geld daherkommst. Das geht nicht anders. Ich weiß ja nicht, was du so beruflich treibst und was du so mitbekommst. Das ist im Moment in fast allen Branchen so.
Warum auf Allgemeinkosten? Was für ein Süppchen? - ich glaub Du hast noch nicht mitgekriegt was los ist ...
Ja, tausch Dich mal mit Forumsmitglied harrymobil aus - der hat auch noch nicht verstanden was Weltwirtschaftskrise bedeutet Sunti
Doch bist Du und das hat Dir der Hersteller gerade gezeigt - nicht weil er das will - sondern weil er nicht anders kann ... Was glaubst Du wie es dem Verkäufer geht - also ich meine den Menschen mit dem Du das Verkaufsgespräch und vielleicht auch den Abschluß gemacht hast - die ganzen letzten Wochen/Monate nicht ein vernünftiger Auftrag - Finanzierungen geplatzt wegen Arbeitslosigkeit - die Provisionstechnisch auch noch ins Minus gebucht werden - dann ein "vernünftiger" Auftrag in Sicht - fast alles hintereinander - und dann kann keine Aussage zum Liefertermin gemacht werden ... Glaubst Du das läßt den Verkäufer kalt - glaubst Du der macht nicht alles möglich um den Auftrag zu halten ? Aber es geht einfach nicht ... Und in der heutigen Zeit glaube ich sogar das sich jeder Mitarbeiter eines Herstellers über einen bestätigen Kaufvertrag freut - jedes verkaufte Fahrzeug hilft aus der Krise und bei den Gesprächen mit den Banken Von einem Vertriebler an ... Sunti Hallo Sunti,
komm mal wieder runter. Dann muss der Händler aber im Verkaufsgespräch auch sagen, dass er keine Ahnung hat, wann er liefern kann und der Zeitraum sich auch auf 7 - x Monate erstrecken kann. So kann ich entscheiden, ob ich dies in Kauf nehmen möchte. Schätze doch mal, dass zumindest dem Händler die Problematik bekannt ist. Aber erst verkaufen und dann sagen man wisse nicht wann geliefert wird ist ja wohl die falsche Vorgehensweise, oder? Hi
was ich nicht verstehn kann ist, warum es so lange dauert, bis endlich mal einer schreibt, nämlich Rumbuddel, was hier aus meiner Sicht die Sauerei zu Lasten der Endkunden ist und daß sich der Kunde völlig zu Recht beschwert. Er hat doch geschrieben, daß er einen Auftrag für Ende Februar gegeben hat, der so wohl auch angenommen wurde, obwohl man um die Probleme und Verläufe doch schon lange weiß auch händlerseits. Hätte der Händler redlicherweise bei auftragsaerteilung die heutige Rede bekannt, wäre wohl gar kein Auftrag gegeben worden. Das ist doch der Punkt. Bei so was hilft nur, schriftlich auf Lieferverzug zu setzen in angemessener Frist, statt auf den St. Nimmerleinstag - die Verhältnisse werden ja nicht besser - vertröstet zu werden. Und ansonsten aus dem Vertrag auszusteigen. Schöne adäquate Töchter hat zum Beispiel Rapido, oder je nach gewähltem Typ mal bei Concord oder Phönix schauen, wenn Hymer auch so eine Undurchschaubarkeit bieten sollte. Oft sind aus meiner Sicht vermutet die Zulieferergeschichten auch nur vorgeschobene Argumente, die/alle Branche(n) ist/sind doch insgesamt ffroh, wenn sie überhaupt Aufträge abwickeln kann, für die allemal das vorhandene Personal reicht. Wenn ich so was lese. nein, ich vermute, der Händler selbst wird Vorfinanzierungsprobleme haben oder der Hersteller - Man mußte sich nur mal zu Gemüte führen, was anläßlich der Insolvenz von Knaus pressemäßig alles ans Tageslicht kam bei der Branche. Wenn ich das richtig verstanden haben, dann wurde in der Branche mit einem Eigenkapitalanteil von nur ca 15 % sich im Winter so 200 Millionen von den Banken geliehen, davon Materieal eingekauft und Löhne und Betriebskosten und dann der zusammengetackte Kram vertickt in der folgenden Sommersaison und drauf gehofft, (bei gigantischen Zinskosten, die an die Kunden natrülich weiter gegeben durch diverse Einsparungen) noch incl fetter Vertriebsprovisionen auf fetten Profit. Und solche aus meiner Sicht doch windigen Geschäftsläufe der Branche haben derzeit halt ihre Problemchen - und dann heißt es, Zulieferer liefern nicht. Sorry, aber ich kann das nur aus der Sicht eines potentiellen Endkunden sehen und nicht aus Händlersicht oder Fabrikantensicht. Wie käm ich dazu. Gerade jetzt muß doch Freilauf/Kapazitäten überall genug da sein, sich excellent um jeden, aber auch jeden Kunden zu kümmern, zumal eines Carthago-Kunden, um alles bestens überzuerfüllen. Brumm die Wirtschaft, heißt es, wir sind überfordert. Brummt sie nicht, heißt es das auch. Heiliger Bimbam, was wird der Endkunde ver...scht. Sollte man im Dez. 08 eine Termin für März 09 angegebn haben, und dieser sich aus irgendwelchen Gründen verschiebt, dann wäre eine detailierte Mitteilung über Gründe usw. incl. einer Entschuldigung, incl. extra Hotline (nur für Bestellkunden) und eine kleine angekündigte Entschädigung doch mal mind. das mindeste....... :?: :!:
Wenn Kurzarbeit dann haben die im "Büro" ja viel Zeit um die Kunden zu pflegen.... Ich glaube auch nicht das z.B. Hymer sich das von einem Zulieferer bieten lässt, das dieser nicht liefert. Aber vielleicht sollen wir das auch nihct vertstehen oder gar Wissen. Finde immer es immer wieder toll, wie einfach hier doch wirtschaftliche Zusammenhänge gesehen werden. Welche "Macht" hat denn Hymer, wenn dem Zulieferer das Wasser bis zum Hals steht und der nur noch mit Kurzarbeit die Arbeitsplätze seiner Leute sichern kann. Hymer kann ja auch zur Zeit keinem Zulieferer eine Auslastung garantieren. Und die braucht man schon, um eine Produktion aufrecht zu erhalten.
Noch ein Hinweis: Bei Kurzarbeit werden meistens zuerst die Büros geschlossen. Also nix mit Extra-Hotline. Leute, die haben ein Unternehmen, um mit den Kunden auch Geld zu verdienen. Die tun das nicht, um Kunden zu verprellen. Wenn im Dezember bestellt wird und alles noch easy aussieht, kann man einen Liefertermin zusagen. Wenn dann aber im Februar die Auftragslage so schlecht ist, das nicht mehr produziert werden kann, dann ist eben hängen im Schacht und die Kurzarbeit kommt. Dann können die nicht für einen Kunden den Laden weiterlaufen lassen. Und eine Entschädigung zahlen - wovon? Ich weiß ja nicht, was ihr so beruflich tut, aber anscheinend habt ihr alle noch nicht mit großen Auftragseinbrüchen zu tun gehabt. Sonst würdet ihr hier nicht mit solchen Sprüchen kommen. Vielleicht liegt es einfach auch daran, dass immer mehr Zulieferfirmen nicht nur in Kurzarbeit, sondern schlichtweg in die Insolvenz gehen müssen. Da greift ein Rädchen in das nächste. Tja Wolfherm,
da muss man sich aber dann fragen, ob sich der Zulieferbetrieb denn möglicherweise nicht falsch aufgestellt hat. Wenn ich einen Betrieb habe und dann von einem Auftraggeber abhängig bin ... eine Produktpalette habe, bei der der Erfolg des Unternehmens von ganz wenigen Abnehmern abhängt ... da habe ich dann unternehmerisch den falschen Weg eingeschlagen. Man vergleiche nur mit der Lebensmittelbranche. Wobei, wenn ich mir das Gros der Wohnmobile so anschaue, da sind doch sehr viele Komponenten identisch. Türen, Fenster, Möbelkomponenten ... da fragt man sich doch, ob die Anzahl der Wohnmobilanbieter nicht um einiges größer ist, als die der Zulieferer. Aber darum geht es doch auch gar nicht. Du gehst doch auch nicht in den Supermarkt, kaufst 3 Liter Milch und mit etwas Glück bekommst Du sie in 4 Wochen. Wo ist der Unterschied? Dann machen wir es doch einfach folgendermaßen: Ich kaufe ein Wohnmobil, das irgendwann geliefert wird und irgendwann werde ich es dann auch bezahlen ... Hier wird ganz klar eine Marktbereinigung stattfinden müssen und auch werden!
Hej, Rumbuddel, warum so sauer reagieren? Unser "Wolfsherm" ist ein jahrlanger User, der weiss was er schreibt und ziemlich kontrovers diskutieren kann. Also, was sollen diese Anfeindungen? Bleibt einfach sachlich und gut iss!!!! mich regt das nicht auf. ich bin in der musikbranche tätig und die längste lieferzeit, die mir je untergekommen ist, ear vom grössten gitarrenhersteller der welt:
1 jahr, 6 monate und zwei tage. ps. ohne dieses ersatzteil, war die gitarre nicht einsetzbar. kommentar des deutschen zwischenhändlers dazu: da ham wir aber glück gehabt, das das noch geklappt hat. und liebe leut, machen wir uns nix vor, ganz sachlich gesehen, wir haben ne riesenkriese in der wirtschaft. weil die bosse, die banken und die regierungen sorgenfrei falsche entscheidungen treffen dürfen. den milchhändler im supermarkt können wir mit unserem zorn treffen... ...aber die anderen? da halten wir still. wie die opferlämmer. oder habt ihr euere geld von der bank weggeholt, die sich verspekuliert hat, zb. die von der post. oder wen wählt ihr denn bei der nächsten wahl? einen der klar diesen dreck aufzeigt oder doch wieder einen, der eigentlich da mitgemacht hat und den banken jetzt noch geld in den A... schiebt? also schnauzen wir uns nicht untereinander an, wennwir etwas unterschiedliche meinungen zum thema haben. das übel liegt woanders, und da sollte man meckern. Toller Vergleich: Tüte Milch und Womo. Paßt auch zu dem Rest.
Zu den Zulieferern: Klar liefern die an viele Hersteller, aber die haben alle jetzt ihre Probleme. Truma baut in Moment fast 30 % weniger. Sind die auch falsch aufgestellt?
Um es kurz zu machen werden die Büros bei Kurzarbeit nicht geschlossen. Denn genau diese Mitarbeiter fallen aus der Kurzarbeiterregelung heraus. Bei einer Insolvenz werden die "Wasserköpfe" entsorgt und sich nur auf die Produktion wenn diese noch möglich ist konzentriert um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Aber du willst doch jetzt nicht wirklich an deiner Meinung festhalten, dass es für den Hersteller nicht wichtig wäre, sich auch für seine verbindlichen Bestellungen (Aufträge) der Kunden zu kümmern :?: Es geht hier doch nicht um 2 Kunden. Es werden doch hunderte Betroffen sein bei jedem Werk.... Und die sollen Ruhe halten , weil man keine "Tipse" für 400€ im Monat bereit hält, die ein wenig telefoniert und die Kunden betreut bevor die sich gegenseitig hochschaukeln und es hier zu solchen Berichten kommt...... Dann muß man davon ausgehen, das die nur die Staatsförderungen einstecken wollen und das sinkende Schiff untergehen lassen, um dann nach der Krise mit diesen Geldern ihre eigenen Werke aus der Konkursmasse zu kaufen......... :ironie: Und mit der Entschädigung meine ich auch keine 5000€ sondern ne Pulle Sekt, ein Schreiben oder einen Gutschein von 10 € für die nächste Dichtigkeitsprüfung oder Klappstuhl...... Ein gutes Unternehmen beschränkt sich niemals auf nur einen Zuliefer. Das zu deiner Frage was ich mache. Ne Menge und das schon mein Lebenlang. Und bei mir wird jeder Kunde auch wegen 5€ Aufträgen informiert, dass was dazwischen gekommen ist... ob telefonisch oder per Mail oder Anschreiben..... damit nehme ich den meisten Kunden schon den Wind aus den Segeln bevor die sich hochschaukeln und mir mein Leben schwer machen...... Das nennt man Kundenpflege. Ein wenig habe ich auch hier in dieses Posting die Probleme aus fast gleichen Threads einfließen lassen, bezügl. Lieferschwierigkeiten oder Terminierung...... und auch der Umgang mit Kunden. was ich an der ganzen Sache nicht verstehe: Kurzarbeit heißt doch nicht, gar nichts mehr arbeiten. Warum werden dann eigentlich die bestehenden Aufträge nicht schneller abgearbeitet, so dass wenigstens damit wieder Geld in die Kasse kommt.
Das ist doch kontraproduktiv, was hier gemacht wird. Ich habe weniger Aufträge und für die , die ich noch habe, brauche ich endlos lange. Das kann doch nie und nimmer wieder aufwärts gehen. Grüß Ernst mit Verständnisproblemen
Anfeindungen? Wo?
Das ist ganz große Kino was wir nicht verstehen sollen. Laut Medien wird Angst unter die Bevölkerung gespüht. Damit wir stillhalten sollen. Jetzt machen einige Werke einen auf arm. Wollen die Fördrungen einstecken, um dann irgendwann ihre Kunden (wenn die dann noch da sind) zu bedienen. Es entsteht für mich der Eindruck, Bestellungen annehmen und die Kunden hinhalten um dann in 6 Monaten mit voller Pulle wieder zu produzieren..... In der Zwischenzeit alles mitnhemen an Förderungen was es gibt. Optimierung der Werke...... ein wenig Ironie anwesend.....
Das war Sarkasmus ... Truma produziert 30% weniger. Aha, aber die Produktionsanlagen sind doch vorhanden und wie viel produziert wird hängt demnach von der Arbeitszeit ab. Also muss man sich ein flexibles Arbeitszeitmodell zu eigen machen. Im übrigen drückt ein Produktionsrückgang ja nur eine geringere Nachfrage aus und eine steigende Nachfrage sollte sich in einer Produktionssteigerung wiederspiegeln. Das hat aber nichts mit Lieferengpässen zu tun, sondern mit Organisation und Logistik. Und wie ich schon sagte, dann müssen die Händler mit offenen Karten spielen, die Situation vor Kaufabschluß darlegen und dann hat auch niemand was zu meckern, oder? Ich habe lange Jahre im Handwerk gearbeitet. Wir mussten auf Termin liefern und auch mit der Montage fertig sein da Holztreppenbau. Ohne Treppe keine Bauabnahme und auch das Wohnen an sich wird etwas schwierig. Da wurde vorher ein fester Termin mit dem Kunden vereinbart und der wurde um jeden Preis gehalten. Da zählte kein wir kriegen grade keine gescheite Buche oder die Kiefer ist nicht astrein. Dann wurde im Bedarfsfall teurer eingekauft und 12 - 14 Stunden Tage mit den für den Betrieb verbundenen Mehrkosten durch Überstundenzuschläge waren auch keine Seltenheit. Der Kunde ist König. Und wer genügend Kunden vergrault wird auf Dauer nicht überleben ... (außer vielleicht in Deutschland.) Hallo Aisha, ist das für Dich jetzt sachlich genug? Darf ich als nicht so langjähriger User dass so schreiben oder möchtest Du vorher Korrektur lesen ... Sarkasmus aus Natürlich könnten die ihre Produktion steigern, aber wnn das Personal in der Kurzarbeit ist, geht das nicht so von jetzt auf gleich. Kurzarbeit wird mit den Arbeitnehmervertretern und der BA abgestimmt und genehmigt. Dann kann man nicht mal eben so umdisponieren.
Natürlich sollen die Hersteller seriöse Liefertermine nennen - oder aber gleich darauf hinweisen, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann. Dann kann der Kunde umdisponieren. Hallo,
es ist wirklich interessant festzustellen, was so ein Thema alles auslösen kann. Da wird dann auf die Firmen, auf den Staat/Politiker usw. eingedroschen. Natürlich soll der Kunde König bleiben, aber wir müssen einfach einmal zur Kenntnis nehmen, dass sich in den letzten Monaten einiges erheblich verändert hat. Krisen hat es immer gegeben, sie kommen und gehen und dann sieht alles wieder etwas freundlicher aus. Nur eine Frage: Wer nimmt keine Förderung, wenn er sie bekommen kann? Besser ich höre jetzt auf! Heinz - Campoverde was ich an der ganzen Sache nicht verstehe: Kurzarbeit heißt doch nicht, gar nichts mehr arbeiten. Warum werden dann eigentlich die bestehenden Aufträge nicht schneller abgearbeitet, so dass wenigstens damit wieder Geld in die Kasse kommt.
Das ist doch kontraproduktiv, was hier gemacht wird. Ich habe weniger Aufträge und für die , die ich noch habe, brauche ich endlos lange. Das kann doch nie und nimmer wieder aufwärts gehen. Grüß Ernst mit Verständnisproblemen
Mit was sollen die produziert werden wenn Teile fehlen? Hier würde es einigen gut tun mal so eine Werksführung mitzumachen. Ist es so schwer sich vorzustellen aus wie vielen Teilen/Zulieferern so eine Kiste incl. Fahrgestell und Motor besteht? Auf Vorrat produzieren kann man sich derzeit einfach nicht leisten. In Zeiten wie diesen müssen eben weniger gängige Modelle hinten anstehen oder aus der Produktpalette gestrichen werden. Ich möchte aber auch auf keinen Fall die Manager von jeder Schuld frei sprechen. Es wird schon sehr viel Mist gebaut da oben und der Haus-/Verkaufsverstand war nicht mehr gefragt, schon gar nicht bei Hymer. Man sah es an den Modellen und der Preisgestaltung bei der sich ADRIA in's Fäustchen lachte. Ich schrieb schon vor einiger Zeit dass Herr Hymer bestimmt seine Gründe hatte das Handtuch zu werfen. Der Mann hat gesehen was kommt, aber die Herren Doktoren in den oberen Etagen die oft geradewegs aus der Uni kamen und nur Theorie kannten, wussten es ja besser und entfernten sich immer weiter vom Markt und den Kunden. Praktiker wurden nur noch mitleidig belächelt. Der Verdrängungswettbewerb produzierte immer höher, immer weiter, immer noch mehr Design KinGasttzchen und eine Rechnung die bei stürmischer See einfach nicht mehr aufgeht ja nicht aufgehen konnte. Diese Bereinigung die derzeit statt findet tut den Märkten sicher gut, nur Leider muss die Politik auf Grund der Arbeitsplätze zu sehr in diesen Reinigungsprozess eingreifen und das ist einerseits schlecht für die Reinigung anderseits gut für die Arbeitsplätze. WIR wissen natürlich immer alles besser, leider fragt uns niemand, oder sollen wir froh sein darüber? Ich war in meiner Berufslaufbahn Repräsentant, Designer und Verkaufsleiter in der Zweiradindustrie, ich weiß wie schwierig es ist eine Produktion mit zig versch. Modellen am laufen zu halten, glaubt es mir. Es ist ein hartes Brot am Verdrängungsmarkt zu bestehen. Auch Manager sind vor Fehlern und Fehleinschätzungen nicht gefeit, es sind eben auch nur Menschen. Ich hatte das Glück das Zeug das wir verkauften, teilweise selbst gestalten zu können und die Produktpalette zu planen, aber wo gibt es den direkten Draht Markt --> Produktplanung--> Produktion und Rechenstift heute noch und Gewinn muss auch noch gemacht werden um die Kosten zu decken. Sorry, dass ich mal persönlich wurde, aber so einfach wie sich der kleine Maxi das vorstellt ist das Leben nun mal nicht......leider! :D Das war das Ösi Wort zum Sonntag. :wink: @ wolfherm,
Kurzarbeit heißt doch, es wird weniger, aber nicht, überhaupt nicht gearbeitet. Wenn ich natürlich glaube es kommt ein Wohltäter,der mir einen Riesenauftrag bringt, ohne dass ich mich bewegen muß, brauche ich mich nicht wundern ,wenn der mit seinem Auftrag an mir vorbeigeht. Firmen die Kurzarbeit anordnen haben immer einen Plan B, mit dem man sich seine Kundschaft erhält. Wer also meint, der Staat, sprich der Steuerzahler wird schon helfen, ist fehl am Platz. Das gilt nur für Banken und Versicherungen. In der produzierenden Wirtschaft gilt das Wolfsgesetz. Natürlich tuen sich Firmen mit Betriebsrat, Gewerkschaft und sonstigen Arbeitnehmervertretungen schwer in dieser schwierigen Zeit. Aber als Unternehmer habe ich die Pflicht, für meine Kunden und somit auch für meine Mitarbeiter, zu jeder Zeit alles in meiner Macht stehende zu tun, meine Unternehmungen erfolgreich zu tätigen. Da würde ich mich auch nicht von Außenstehenden abhalten lassen. Im Übrigen halte ich es wie al zum Beispiel 7. Juni Europawahl,wen sollen wir wählen? Ich brauche nicht einen von den Hirten in Brüssel. Nur mal so meine Meinung, bin heut schlecht drauf. Fahre am Mittwoch nach Italien, da wird´s mir hoffentlich besser, Deutschland ist momentan zum :nein: den Smilie klicke ich nicht. Albert Lasst uns doch einfach mal eines festhalten.
Natürlich ist die derzeitige wirtschaftliche Situation keine einfache. Aber, wenn ich viel Geld in die Hand nehme um eine Anschaffung zu tätigen, möchte ich ehrlich behandelt werden. Und wenn ich zum Händler x gehe und er mir einen Termin nennt, will ich diesen erfüllt sehen. Das ist schließlich mein gutes Recht. Die Händler wissen sehr wohl, wie es um die Möglichkeiten bestellt ist, einen Termin zu erfüllen. Sie müssen ja nur vor der Auftragsbestätigung im Werk nachfragen. Und dann sollen sie gefälligst ehrlich sein. Um mehr geht es doch gar nicht. Ehrlichkeit am Kunden. Wenn mir der Händler sagt, er könne mir keinen Auslieferungstermin nennen, dann weiß ich woran ich bin und kann entsprechend entscheiden. Aber es kann doch nicht sein, dass ein Lieferzeitraum benannt wird und dieser dann auf unbestimmt verschoben wird. Es geht doch nicht darum unmögliches zu verlangen, sondern ehrlich behandelt zu werden!
Hallo, back to the roots..... 1. Nach Aufttragserteilung für ein neues Womo... -> hat Amigo etwa den Auftrag erteilt ohne vor der Unterschrift nach dem Liefertermin zu fragen? 2. wäre ich Händler und würde hier im Forum lesen über welch brachiale Maßnahmen heute Käufer bei Terminverzügen diskutieren würde ich auch keinen Liefertermin mehr nennnen. der nicht 100% sicher ist, denn spätestens beim 2. Käufer der abspringt bin ich pleite 3. wenn der Händler wegen all der hier angesprochenen Probleme sagen muß: "ich kann keinen Liefertermin nennen , dann ist er doch ehrlich, oder? grüße klaus @Wolftherm,
zu deiner Frage nach meinem beruflichen Background : ich war viele Jahre in der Geschäftsleitung eines großen Unternehmens tätig, zuständig für Service und Logistik, so haben wir uns unseren zahlenden Kunden nicht gegenüber verhalten können!!! Ich wollte wir hätten nur Kunden deiner Sorte, die zu allem ihr Verständnis mitbringen ( das Unternehmen weiß schon was es macht - der Kunde hat dieses zu akzeptieren - dann soll er sich doch wo anders umschauen - wir haben das immer so gemacht - es ist zur Zeit nicht möglich ) das sind alles Argumente, die Kunden unnötig verärgern und sogar dauerhaft verprellen. Bei uns in Deutschland wird in vielen Bereichen der Kundenwunsch leider noch immer nicht in den Vordergrund gestellt - wie lange geht das noch gut?? @Rumbuddel deine Argumente sind gut nachvollziehbar und ich denke es ist wohl so ähnlich. Ich kann diese Arroganz der Hersteller nicht tolerieren. Nochmals, ich hätte bei Auftragserteilung diese Lieferfrist nicht akzeptiert und mich dann wohl für ein ausländisches Mobil (PILOTE) entschieden, die mit einer Lieferung (incl. Extras) von 6-8 Wochen geworben haben. Amigo
Hallo, auch ich bin in der GF eines großen Unternehmens und kann deshalb die Probleme nachvollziehen, die einige Hersteller haben. Kein Verständnis habe ich für Unehrlichkeit. Man sollte schon mit offenen Karten spielen. Ich muss leider auch ab und an einem Kunden sagen, dass wir erst später liefern können. Das sage ich aber vor dem Vertrag und dem Projektstart. Dann hat der Kunde alle Möglichkeiten: anderen Partner suchen oder Auftrag erteilen und warten. Moin,
der Betrieb in dem ich arbeite macht (e) in Teilbereichen Kurzarbeit (übrigens keine Klitsche,sondern ein Weltweit operierendes Unternehmen).Selbstverständlich (für mich jedenfalls) wurde als die Auftragslage sich verbesserte (kurzfristig) von heute auf morgen die Kurzarbeit beendet.Wer das angeblich nicht kann stirbt eben als Unternehmen - zu Recht!Die von Camperfrank geäußerte Vermutung,daß hier auf Kosten der Allgemeinheit der Staat (und damit wir) geschröft wird,trifft meiner Meinung nach 100%tig zu.Vielleicht bin ich aber auch zu blöd das "große ganze" zu sehen - bin schließlich nur ein Arbeiter :( . Fred Moin,
sollte heißen - geschröpft :razz:
:daumen2:
Also als Dienstleister für z.B. den Maschienenbau kann ich nur sagen, wenn mir heute ein Kunde einen Auftrag gibt, und ich komme dem mit, "Ich kann nicht so schnell wegen Kurzarbeit!" dann weiß ich genau dass das der letzte Auftrag des Kunden war, denn meine Mitbewerber lauern auf solche Gelegenheiten. ALso die Aussagen der Endkunden (Hymer und Co sind schlicht weg falsch, es wird zur Zeit ein Politikum veranstalltet, dass einmalig auf der Welt ist, ausbaden müssen es die in der 2 und weiteren Reihe , die Zuliefere und Dienstleister, sowie die Kunden. Also helfen tut es nichts, aber schuld an der Verzögerung ist und bleibt der Hersteller, den der muss nach DIN ISO 9001 in jedem moment so aufgestellt sein dass er seinen Kunden beliefern kann!!!
hab eben mal die ISO9001 quergelesen, denn so knackige Aussagen wären mir neu: 7.4.1 Beschaffungsprozess Die Organisation muss sicherstellen, dass die beschafften Produkte die festgelegten Beschaffungsanforderungen erfüllen. Art und Umfang der auf den Lieferanten und das beschaffte Produkt angewandten Überwachung müssen vom Einfluss des beschafften Produkts auf die nachfolgende Produktrealisierung oder auf das Endprodukt abhängen. Die Organisation muss Lieferanten auf Grund von deren Fähigkeit beurteilen und auswählen, Produkte entsprechend den Anforderungen der Organisation zu liefern. Es müssen Kriterien für die Auswahl, Beurteilung und Neubeurteilung aufgestellt werden. Aufzeichnungen über die Ergebnisse von Beurteilungen und über notwendige Maßnahmen müssen geführt werden damit wird nur gesagt: "ich muß meine Anforderungen definieren, wenn der Unterlieferant meine festgelegten Vorstellungen nicht erfüllen kann/mag, muß ich das notieren und mir was Neues überlegen. Basta. grüße klaus Klaus, das kann man so oder so lesen,
dreh den spieß mal um, und sage einem Daimler du kannst drehteile oder eine Oberflächenbehandlung nicht liefern, weil deine Anlage nicht geht, oder weil du umgezogen bist oder oder oder, Da holt der QMB mal ganz schnell seine ISO raus, und gleich darauf den Liefervertrag mit dir, und sagt dir ganz frech ins Gesicht: "Kein Problem für uns, aber ein großes für dich, den in 2 Tagen um 10:30 Uhr steht das Band im Werk xy, pro Stunde Stillstand musst du dann 10000 Euro Strafe bezahlen." So und in diesem Satz war nicht übertrieben oder gespitzt, habe ich nähmlich erlebt (bzw Gelesen) bei einem Mitbewerb von mir letztes Jahr, durch meine Hilfe hat er keine Strafe zahlen müssen. Hallo @pilote600,
ich wohne und arbeite in der Nähe von Stuttgart und Daimler war schon Arbeitgeber und Kunde und dein Beispiel für Mercedes ist schon richtig, "aber es hat nichts mit der ISO 9001 zu tun sondern mit deinem Vertrag". @an alle Die Womo Produktion ist auftragsbezogen und den Termin bestätigt der Hersteller (wie im Pkw-Geschäft). Wenn der Händler von sich aus eine Terminzusage macht, ist das meines Erachtens nicht dem Hersteller anzulasten. Wenn beide keine Ausage machen und im Liefertermin unverbindlich bleiben, so habe ich als Käufer 2 Möglichkeiten: entweder ich akzeptiere oder ich suche mir einen anderen Händler oder ein anderes Produkt. Klar, dass einem das nicht gefällt, aber so ist die Realität. Andreas
Du bist ja lustig! Geh 'mal in den Supermarkt, und versuche einen Liter grüne Milch mit lila Streifen zu kaufen. Den kannst Du bestimmt nicht gleich mit nehmen, wirst wohl eher bis zum St. Nimmerleinstag darauf warten dürfen...... Auf der anderen Seite kannst Du sehr wohl zum Händler laufen und ein Fahrzeug, das bei ihm auf dem Hof steht, sofort mitnehmen. Falls Du das Geld dafür dabei hast. Man man, bitte nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen
Hallo Rider, Du sprichst mir aus der Seele - insbesondere im Schlußsatz. Man könnte es auch so formulieren: Wenn Blinde über Farbe reden....manche davon lassen übrigens auch Kinder während der Fahrt im Alkoven schlafen.......ups! Grüßli spiti |
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