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... Wohnmobilisten kriegen es nicht gebacken, unseren gewählten Volksvertretern mit tausenden Wohnmobilen aus Protest mal die Hauptstadt zuzuparken.
Zu protestieren gibt es genug: 1. Umweltplakettenverordnung, die eigentlich Wirtschaftsgutvernichtungsverordnung heissen müßte 2. Wohnmobilsteuer, die im Verglech zur Klein-LKW-Steuer höchst ungerecht ist 3. 3,5 Tonnen-Grenze, die Führerschein-Klasse-B-Inhaber benachteiligt und künstlich leichtgewichtige Fahrzeuge provoziert Alleine diese drei Gründe würden reichen, Tausende zusammenzutrommeln. Ob mit oder ohne Umweltplaktte. Oder glaubt einer, die Trecker hatten neulich in Berlin Umweltplaketten an der Windschutzscheibe, als sie in die Umweltzone einfuhren? Zum Dank für die Feinstauberhöhung in der Innenstadt bekommen sie eine Steuerermäßigung statt Knöllchen. Ist doch logisch. Die haben ja auch Lobby!! ...allerdings geht es bei vielen Bauern um die nackte Existenz und nicht um preiswertere Unterhaltskosten von Freizeit-Mobilen :wink:
Nicht falsch verstehen, ich wäre eine Korrektur der o.g. Geldvernichtung nicht abgeneigt, aber das politische Gewicht von "Freizeitbeschäftigungen" halte ich für sehr gering. Schließlich hilft das zusätzlich noch, neue Mobile zu verkaufen... ... und wir
an mir liegt es nicht, wohne ja hier ;)
... mit dem Massstab könnten aber noch viele andere gegen die PlakettenVO verstoßen und in Berlin einen Aufmarsch veranstalten... z.B. Bevölkerungsgruppen, die nicht jahrzehntelang aus Steuertöpfen am Leben erhalten werden und dabei tausende Tonnen Gülle in die Landschaft kippen, während wir schon angemacht werden, wenn wir Grauwasser in den Straßengraben ablassen... tja, systemrelevant müßte man sein... Ich finde, ? vollkommen recht. Wir lassen uns hierzulande viel zu viel gefallen. Warum? Weil jeder nur an sich und sein Fortkommen denkt und dabei "stromlinienförmig" wird. Bloß nicht auffallen und keine Unannehmlichkeiten.
Es gibt genügend andere Länder, in denen es schon gewaltig gekracht hätte. Aber wir machen uns Gedanken, wie wir Wirtschaftszweigen helfen können, deren Produkte einfach nicht mehr in der gewünschten Menge und zum gewünschten Preis angenomen und abgenommen werden. Wenn ich für einen hohen Preis was verkaufen will, was man mir nur für einen wesentlich niedrigeren Preis abnimmt, hilft mir auch kein Staat. Selbst dann nicht, wenn ich dadurch in Existenznot gerate. Aber man muss halt eine Lobby haben. Hat man die nicht, muss man auf die Straße gehen, um auf sich aufmerksam zu machen. Also lasst uns auch demonstrieren. Betrachtet das mal von der "anderen" Seite, also von der der "die Nicht-Wohmobilisten" - die wohl klar in der Mehrheit sind.
Wie sieht das für die aus, wenn die in Ihren Augen "Spass- und Urlaubsgesellschaft", Vergünstigungen fordert??? Macht euch nicht zum Affen, Leute! Die Medien werden solche Aktion mit Freude zerreißen. In diesen Zeiten ein Steilvorlage für schlechte Presse rund um Wohnmobil. Bei einer Demo mit popöse Gefährten wohlmöglich ein weiterer Anlass in den Mittelpunkt weiterer Schröpfereien zu geraten. Uneinigkeit ist doch typisch bei den Wohnmobilisten. Man liest es ja hier schon aus einigen Beiträgen raus.
Es fängt schon dabei an, dass man mit dem Wohnmobil auf "Deibel komm raus!" bei der Vorbeifahrt gegrüßt wird, aber wenn man einen Stell-oder Campingplatz erreicht, ist es mit der Freundlichkeit meist vorbei. ? mit seinen Ausführungen völlig Recht. Die Bauern machen es richtig, schließlich ist ja Großwahljahr! ICH WÄRE BEI EINER GROSSDEMO IN BERLIN DABEI ! trebla
Seh ich genauso! Wann soll es losgehen?
Kurz und knackig beschrieben :top:
was zerreißen die nicht??? :D Wann?
Wo?? Ich komme! Die Horrormeldungen über den sogenannten Klimawandel. rantanplan
RICHTIG...wann...wo...Uhrzeit??? wir grenzen uns durch Uneinigkeit aus, lassen uns alles gefallen, wir sollten mal nach Frankreich in die Lehre gehen! Hans also bis jetzt hatt noch jeder geschluckt....wenn ich ihm gesagt habe das dieser staat..kurzerhand die steuer rückwirkend erhöht hatt..!!!!
und er oder sie es sich nicht vorstellen konnte..das sowas möglich ist..!!! und ich denke nicht das es jammern auf hohem niveau ist.. die trecker die ich teilweise sah kosten auch einen sechststelligen betrag und da waren kaum alte dabei.. also wann gehts los??..wollt eh immer schon mal nach berlin mit dem mobil.. Zu:
1. Muß man unbedingt in die Umweltzone? Ist dort überhaupt Platz für Mobile? 2. Ist die Steuer wirklich so hoch? Die meisten die ich kenne sind "Frührentner" und auch oft gänzlich von der Steuer befreit! 3. Haben wir das nicht den "jungen" Kleintransportfahrern zu verdanken die überladen mit 180 km/h über die Autobahnen knallten...... Warum machen die jungen nicht den passenden Führerschein?? Fürs Motorrad gehts doch auch. Oder sehe ich das falsch?? Vielleicht sollten wir noch die Hubschrauber und Jachtbesitzer mit ins Boot nehmen? Schaut euch im Fernsehen diese Dokos an.... Ich weiss wo meine Steuergelder bleiben.......... 8) Grundsätzlich ist die Idee richtig, aber wovon soll unsere Regierung die Millionen von Dokoserienakteure satt bekommen???
Sicherlich kann man z.Z. noch diesen Zonen ausweichen aber wie lange dauert es noch bis Du nur noch von diesen Zonen umzingelt bist!
Selbst wenn Du nur von Frührentnern umgeben bist, es gibt noch genügend andere Womofahrer! Und eine Steuererhöhung auf fast das Dreifache gegenüber vorher finde ich schon recht dreist! Über den rückwirkenden Effekt will ich mal garnichts sagen!!! :twisted:
Auslöser waren wohl eher die SUV bzw Geländewagenfahrer und weils so schön paßte hat man uns halt eben mal mit ins Boot genommen. Fällt ja nicht weiter auf und ne Minderheit die eh alles mit sich machen läßt stört dann auch nicht den Ottonormalverbraucher.
Sorry aber jetzt wird es mir einfach zu kurious, bei Deinen restlichen Gedankengängen fehlt mir einfach der Zusammenhang mit dem Thema!!! :roll: Jetzt mal ehrlich:
Ob Bauern, Opelaner oder Karstadtbschäftigte, die alle demonstrieren für ihr wirtschafliches "Überleben", um ihren Job. Und da wollt Ihr Berlin mit Womos zuparken um gegen ein paar Euro zuviel Steuern zu demonstrieren? Da muß ich mir wohl einen riesigen Aufkleber auf mein Womo machen, daß ich damit nichts zu tun habe. Man stelle sich vor: Im TV ein Bericht von Dickschiffen ala Phoenix, N+B usw. die Straßen blockieren und gegen diese ach so ungerechte Regierung protestieren. Superidee. PS Vielleicht gibts ja noch mehr die wie ich denken, dan können wir ne Sammelbestellung Aufkleber machen. Wird billiger :D Nichts für ungut Lothar Sicherlich gibts auch unter den bauern,opellanern,karstadtleuten welche die ein wohnmobilfahren..
ich hör immer ein paar euros...darf ich den nächsten steuerbescheid zu dir schicken..?? abgesehen davon glaube ich das auch viele in diesem forum ums überleben kämpfen.. jobmässig so wie ich auch..und evtl. irgendwann aufs mobil verzichten müssen..wenns so weitergeht.. also sollte man zumindest einen versuch unternehmen..etwas zu ändern.. da im übrigen ja die meisten mobile privat laufen..und im schnitt 50000 € kosten in der neuanschaffung..hatt ja jeder schon mal fast 10000€ Mwst. bezahlt.. und wenn wir diese geld dem staat gegeben haben dann denk ich dürfen wir auch mal nach berlin fahren.. Genau das meine ich ja.
Da demonstrieren dann in Berlin also Büger, die im Schnit 50000€ übrig haben für ihr Hobby. Und wofür demonstrieren Sie: das ihr Hobby billiger werden möge. Lothar
Man will ja manchmal durchfahren oder ein bestimmtes Ziel erreichen. Mit 8 Meter parke ich natürlich nicht in Stuttgart-City Die Klein-LKW zahlen mit identischen Chassis und Motorisierung ziemlich genau die Hälfte. Das finde ich ungerecht, egal ob die Steuer hoch oder angemessen ist. Dazu kommt, dass Klein LKW in der Regel von der Steuer abgesetzt werden können, also nur 50 % aus der Tasche bezahlt werden. Mithin zahlt ein Eigner eines Klein-LKW nur etwa 1/4 der Wohnmobilsteuer, obwohl das Fahrzeug genauso stinkt und auch genauso die Straßen belastet wie unsere Womos. Und zu den Hubschraubern: Das Flugbenzin wird stark subventioniert. Ich glaube nicht, dass die bei der Demo mitmachen. Auch die haben eine gute Lobby, wie die Bauern, das Speditionsgewerbe und die Bahn. Die zahlt schließlich auch keine Umweltabgaben, obwohl sie durch die Produktion von Strom erheblich zur Umweltverschmutzung beiträgt und Güterzüge Umweltverschmutzung durch sehr erheblichen Lärm verursachen, weil an den Radreifen gespart wird. Frohe Pfingsten, ist Zeit zum Nachdenken :smilingplanet:
Diejenigen werden doch ständig durch hohe Einkommensteuern zur Kasse gebeten. Das Womo wird aus dem Versteuerten bezahlt. Die Bauern setzen alle Kosten des Traktors und des Diesels von der Steuer ab. Neid ist ja ganz beliebt, aber muss leider hart nach Steuern erarbeitet werden. Schließlich leben diese reichen Rentner aufgrund deren Entscheidungen der letzten Jahrzehnte heute auf unsere Kosten unter gleichzeitiger Hinterlassung einer immensen Staatsverschuldung bei für sich selbst beschlossenen auskömmlichen Renten. Die hat die heutige Generation nicht aufgebaut! Man trifft in der Tat mehr arme Kinder als Rentner auf Deustchen Straßen. Nur sind das alles Gründe, die Klappe zu halten und sich alles gefallen zu lassen? Wenn ich mir die WoMo´s angucke, die in diesem Frühjahr so im Raume NRW und Niedersachsen unterwegs sind, fällt mir auf, dass ich noch nie so viele alte WoMo´s gesehen habe. Natürlich fahren auch Dickschiffe herum, wie das bei den Pkw genauso der Fall ist. Aber das ist keineswegs die Mehrheit. Ich könnte mir vorstellen, dass es Rantanplan bei seinem Eingangstext eher darum geht, dass man keinen politisch verordneten Blödsinn braucht, um sich auf den Arm genommen zu fühlen. Dieser ganze Umweltzonenquatsch ist eine Riesensauerei am Steuerzahler (egal ob Dickschiff oder z.B. 1991er Eura) und hat mit Umwelt ebenso wenig zu tun wie die so verarxxxerisch genannte Umweltprämie beim Neuwagenkauf. Auch wenn es sich bei unseren Interessen um Freizeitinteressen handelt, liegt dennoch eine große Ungerechtigkeit bei der Bemessung der Kfz- Steuer vor, gegen die man sich besser wehren sollte, statt in gutdeutscher Manier stets zu schlucken, was man uns vorwirft. Bedauerlich genug, wie viele Gesetze mittlerweile auf den höchstrichterlichen Prüfstand müssen, anstatt dass man zuvor bei ihrer Schaffung ausreichend nachgedacht hätte. Gott sei Dank darf man noch seine Birne benutzen und sich sei eigenes Urteil bilden. Und gegen den größten Unfug darf man auch schon mal den Mund aufmachen (oder eben anders wählen). Eine WoMo- Demo in Berlin halte ich daher gar nicht für so abwegig. Also ich sehe das auch so wie rantanplan.
Wann gehts los? - ich bin dabei :-) Hallo Rantanplan,
dem was du sagst, stimme ich ja voll zu. Und von"alles gefallen lassen" und Klappe halten" war ja nie die Rede, sondern von einer Womogroßdemo in Berlin. Und genau das wäre i.m.A. aus oben genannten Gründen absolut kontraproduktiv. Lothar Hallo,
@Lothar, hast du eine grüne Plakette? So wie Du hier Argumentierst mußt Du eine haben. Herzlichen Glückwunsch. Zurück zum Thema. Ich glaube es geht hier um die ungerechte Besteuerung von gleichrangigen Fahrzeugen, nachträgliche Besteuerung, zukünftige Nutzung. Das hier wohl jeder sein Fahrzeug einen Feinstaubfilter gönnen will ist wohl jedem klar der keine Plakette bekommt. Nur, wer ist hier gefragt?? Natürlich die Hersteller, welche aber kein Interesse zeigen weil man nicht daran verdienen kann. An dieser Stelle sollte man als gewählter Bürgervertreter Dampf machen, auch mit einer Demonstration von WoMo`s, die es betrifft. Vielleicht sollte man den ADAC und die bekannten WoMo-Zeitschriften mit einbinden, denn die sollten wohl auf unserer Seite sein oder? beste Harald
Wir auch!
...und die SUV Besitzer, deren 3.2 L Diesel nicht mehr als LKW besteuert werden...Ihr würdet mir helfen den Pajero doch mit nach D zu bringen... :D Mal ernsthaft: In meinen Augen ist es ein gravierender Unterschied, ob eine Interessengemeinschaft für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze oder halbwegs vernünftiger Einkommen "auf die Strasse" geht oder ein Haufen dekadenter Besserverdiener gegen die Besteuerung des Kerosins ihrer Cessnas oder des Diesels für Ihre Motorboote protestiert...ähnlich würde ich euer Ansinnen bzgl. der WoMo-Besteuerung sehen. Wer sich das nicht leisten kann muß eben das "Hobby" Wohnmobil aufgeben - aber damit ist noch lange nicht seine Existenz gefährdet. Sorry für die harten Worte - aber das Gejammer auf hohem Niveau ist echt übel.
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Das hätte ich auch nicht besser schreiben können. Mit dem Plakettenquatsch hat das allerdings nur sehr wenig zu tun, aber es gibt meiner Meinung nach wichtigere Baustellen in diesem Land um die sich auch keine ... kümmert. ich bin einfach nur erstaunt über manche meinungen..darf ich erst in diesem unserem lande demonstrieren wenn ich bei hartzIV angekommen bin..???
dann ist es eh schon zu spät... und dann les ich hobby???..nein das ist kein hobby..das ist unsere art urlaub zu machen..oder die freie zeit zu verbringen.. abesehen davon ist es ja nicht ungewöhnlich...das für sein hobby demonstriert wird...z.b. motorradfahrer protestieren wenn irgendeine strecke gesperrt wird.. fahrradfahrer weil sie neue radwege brauchen...hobbykicker weil ihr sportplatz abgerissen werden soll.. kleingärtner weil wie im falle des tivolineubaus in aachen..haben erstmal solange den bau blockiert bis sie entschädigt wurden oder nen neuen garten bekamen.. in unmittelbarer nähe.. stellt sich doch mal provokativ die frage sind tulpenzwielbel das wert..ist doch auch nur nen hobby..oder????
ich kann mich da nur anschließen. Man lässt sich verdonnern, ungerechtfertigt mehr Steuern zu bezahlen, und nimmt es einfach hin. Man kriegt vordiktiert wo man hinfahren darf und wo nicht, und nimmt es hin. Un mir fallen da noch viiiiel mehr unsinnige Gesetze und Verordnungen ein. Aber der brave Michel macht da schön mit, und verteidigt diesen Unsinn auch noch. Ich kann nur sagen - Armes Deutschland
So ist es zwar nicht immer, aber immer öfters!!! :evil: Schade :twisted: Ratanplan ich bin dabei. Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich möchte mich hiermit kurz vorstellen, meine Familie und ich sind begeisterte Wohnmobilisten und bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb im Münsterland. Ratanplan hat folgendes geschrieben: ... z. b. Bevölkerungsgruppen, die nicht jahrzentelang aus Steuertöpfen am Leben erhalten werden und dabei tausende Tonnen Gülle in die Landschaft kippen, während wir schon angemacht weden, wenn wir Grauwasser in den Straßengraben ablassen... Sehr geehrter Herr Ratanplan, ich habe schon einige Ihrer Beiträge gelesen und bin daher sehr über Ihren, meiner Meinung nach unqualifizierten Angriff, auf meinen Berufstand verwundert. Ich will hier keine umfangreiche Diskussion anzetteln die in diesem Forum wohl nichts zu suchen hat. Nur folgende Fakten zur Information: Neben M.W.St. und Umweltabgabe zahlen wir deutschen Landwirte zur Zeit ca. 40 C Mineraloelsteuer für einen liter Diesel, unsere französischen Kollegen zahlen hingegen 0,6 C je liter. Für unsere landwirtschaftlichen Produkte erhalten wir auf dem gemeinsamen EU-Markt aber den gleichen Preis. Gülle ist das Gemisch aus tierischen Kot und Urin, für uns ein wertvoller Dünger der einen Marktwert hat, kein Landwirt kann es sich leisten, mit diesem kostbaren Produktionsmittel verschwenderisch umzugehen. Gülle wird exakt dosiert ausgebracht in einer Größenordnung, je nach Fruchtart und Anwendungszeitpunkt in Abhängigkeit des Trockensubstanzgehaltes der Gülle, von ca. 1,5 bis 3,5 liter je Quadratmeter. Es ist immer einfach mit dem Finger auf andere zu Zeigen, dadurch werden die eigenen Probleme aber nicht kleiner. Viele Franz-Bernd
Hallo Franz- Bernd, da hast Du nicht recht und ? recht. Warum? die Landwirte bekommen Zuschüsse nur damit sie ihre Betriebe über Wasser halten können. Wer gibt uns als produzierendes und forstwirtschaftliches Unternehmen Zuschüsse, kein Mensch. Wir halten euch Landwirte am Leben. Ihr seid nicht mehr in der Lage ohne Zuschüsse zu existieren, wer auch immer daran Schuld hat. Dann ziehst Du als ein Vertreter dieser Landwirte über uns drüber her, weil wir für Euch die Zuschüsse erwirtschaften. Deine Einstellung solltest Du überdenken :!: oder Zukünftig ohne Zuschüsse arbeiten können :!: Wenn´s nach Berlin geht, sollte man nicht mehr so lange warten.
Es sollte unbedingt vor den Wahlen passieren! Übrigends sollte man bei den nächsten Wahlen auch bedenken, welche Parteien uns diesen Mist eingebrockt haben, obwohl sie vorher dagegen waren, und sie dementsprechend "belohnen"! trebla Hallo Werner,
ich weiß nicht wie Du zu dem Eindruck kommst das ich über Euch, bzw. Uns, ich bin selber leidenschaftlicher Wohnmobilist, herziehe?! Ich habe nur zwei Argumente gebracht um den Vorwürfen von Ratanplan entgegen zu treten. Ich denke dies ist wirklich nicht das Forum um den Sinn oder Unsinn der EU-Agrarpolitik zu diskutieren. Viele Franz-Bernd @phoenix
Falscher Ansatz, auch wenn es hier eigentlich nicht hinpasst, weil ich das, was die Bauern machen, ja richtig und nicht falsch finde. Deshlab muss ich aber nicht alle deren Ziele richtig finden. Soll ich als Notar jammern, dass die Urkundszahlen in den letzten Jahren ca. 40 % rückläufig waren und nach staatlichen Zuschüssen schreien? Bekomme ich für meine beruflichen Fahrten Dieselsubvention? Gibt mir die EU für die verlorenen Umsätze Zuschüsse, um Arbeitsplätze und meinen Lebensstandard erhalten zu könne, auf Kosten der Steuerzahler? Wo kommen wir dahin, wenn sogar Überproduktionen künstlich am Leben erhalten werden? Dann ist es doch fairer, man zahlt einen höheren Marktpreis als klammheimlich über verdeckte Steueren, die einem der Staat aus der Tasche zieht und dann, je nach dem, wer besser schreien kann, denjenigen in den Hals wirft, die das Maul am meisten aufmachen. So funktioniert Bundesrepublik, muss ich aber nicht gut finden. Zurück zum Thema: Da das System nun mal so ist wie es ist, hilft uns nur lautes Schreien, Strassen zustellen und auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam machen. Tun die Bauern so, die Flugkapitäne, die Kindergärtnerinnen, Frau Schaeffler, Opel, Hypo......... Ich will für uns keine Subvention, sondern nur die Beseitigung von ungerechter Benachteiligung. Das ist weniger als die eben zitierten Schreihälse verlangen. , der es gewöhnt ist, dass man nicht immer seiner Meinung sein muss. Wäre geradezu fuchtbar. :tach:
Ich halte das für kurzsichtig. Die Tatsache, dass Womos ohne oder mit nur roter Plakette an Wert verloren haben, vernichtet Arbeitsplätze. Der Preis für das Altfahrzeug ist geringer. Der Aufpreis für ein Neufahrzeug wird also höher. Ein höherer Aufpreis schreckt Käufer ab. Also wird weniger gekauft. Wird weniger gekauft, wird auch weniger produziert. Weniger Produktion heisst weniger Arbeitsplätze. So einfach ist das. Die PlakettenVO und die höhere WomoSteuer (ungerecht ist sie sowieso) vernichten also Arbeitsplätze, ohne dass es einen erkennbaren Vorteil gäbe. Der einzelne Womo-Eigner hat Nachteile und die Gemeinschaft auch. Wieso werden solche Regelungen erfunden, die keinem einen Vorteil bringen? Die minimalen Mehreinnahmen (40 Mio im Jahr waren kaluliert, weiss aber nicht, was davon übrig bleibt, wenn viele auf Kurzkennzeichen umsteigen oder ab- und anmelden) sind im Vergleich zu den Nachteilen nicht der Rede wert und verschwinden sowieso im schwarzen Loch des Finanzministers. Hallo Ratanplan,
wieso falscher Ansatz? Du kritisierst das wir Bauern tausende Tonnen Gülle in die Landschaft kippen, ich gebe Dir hierzu Fakten an die Hand, und Du gehst gar nicht darauf ein. Wieso sollen die Bauern den selben Steueranteil beim Diesel bezahlen obwohl sie, die von der Mineraloelsteuer unterhaltenen, Verkehrswege nur in sehr geringem Umfang benutzen. Andere Fahrzeuge die nicht auf Deutschlands Straßen fahren bezahlen ja auch nicht den vollen Satz Mineraloelsteuer, siehe Schiffe, Flugzeuge oder die Bahn. Viele Franz-Bernd Ich bleibe dabei: PR technisch ist eine DEMO ein Supergau und man erreicht das Gegenteil.
Wir WoMo-Besitzer lebten und leben in einer bezahlbaren Fahrzeug-"Nische". Wir mussten in den letzten 30 Jahren nur eine nennenswerte Steuererhöhung ertragen und das auch nur weil wir mehr oder weniger durch "Zufall" wegen der LKW/Geländewagendiskussion und den zugehörigen Gerichtverfahren "entdeckt" wurden. Die Sache mit den Plaketten ist blöd und unsinnig, aber wir sind beileibe nicht die einzigen Betroffenen. Da müssen wir wohl durch und auf Sonderlösungen wie in Hannover, Oberhausen oder Bremen hoffen. Auf jeden Fall trifft uns die Verordnung nicht so hart wie z.B die kleinen Handwerker oder Pendler, die nun gezwungen werden, Ihre Fahrzeuge zu erneuern. Fazit: Manchmal muss man einfach wissen, wann man die Klappe halten sollte. In der kleinen Nische kann man ganz gut leben.
Wenn das die logische Erklärung für Subventionen von "Bauendiesel" sein soll, müßte ein LKW 40.000 bis 100.000 mal mehr Mineralösteuer bezahlen als ein PKW, denn die Belastung der Verkehrswege durch einen LKW entspricht je nach Gewicht der Belastung der Straße durch 40.000 bis 100.000 PKW. Und wenn die Mineralösteuer logisch damit zu erklären wäre, dass sie das Verkehrswegenetz finanzieren soll, dann müßte sie sofort erheblich gesenkt werden, weil wir mit Mineralölsteuer auch Rentner, Kindergärten, Arbeitslose und Fluhäfen finanzieren, die Bahn sowieso. Würde man den Umweltgedanken in die Waagschale werfen, müßten Trecker wohl mehr bezahlen als Diesel-PKW, Mähdrescher übrigens auch. Man sieht, dass die Bauernlobby ganze Arbeit geleistet hat, wenn solche platten Argumenten einfach geschluckt und wiederkaut werden, statt einfach mal darüber nachzudenken, was daran richtig und was womöglich schlicht Deckmäntelchen ist. Nur geht es ja hier gar nicht um die Bauernsubvention, obwohl ein danbares Thema wie man sieht, sondern die Mentalität des Deutschen, meistens mit sich machen zu lassen, was die Lobbiisten bestimmen. Von Ausnahmen, ich zitierte im vorherigen Thread bereits, einmal abgesehen. Ich wäre da lieber eine der Ausnahmen und nicht der Deutsche Michel. Noch mal, ich will keine Subvention für die Wohnmobilisten, anders also als Bauernverbände sich engagieren. Ich will auch keine Steuergelder aus den Staats- und Europahaushalten. Ich will lediglich die Abschaffung von ungerechter Benachteiligung und einer bekloppten PlakettenVO einfordern und frage mich, warum keiner der für Wohnmobilsten engagierten Verbände und auch nicht der ADAC oder AvD zu solchen Demos aufrufen und diese organisieren. Soll das ein einzelner Wohnmobilist schultern? alles richtig rantanplan
aber: dieses Forum hat 27.747 angemeldete User. 1/3 hat vermutlich kein Interesse, bleiben 18.498 User 50% würden mitdemonstrieren, ersteinmal... bleiben 9249 User 90% haben dann an "genau dem " Termin was anderes vor, bleiben 925 User eine def. Zusagen zu kommen geben dann 30%, bleiben 277 User wirklich kommen werden dann 50% ( bei guten Wetter), es erscheinen also 138 Womos
... es ist noch viel trostloser: Bisher gibt es für diesen Thread 700 Klicks. Da war ich bestimmt schon 10 mal dabei, andere auch mehrfach. Dürften also so um die 500 "Leser" sein. Das bedeutet, nur 0,25% der Mitglieder interessieren sich überhaupt für dieses Thema. Hätte man einen Thread aufgemacht: "Wohnmobil überschlägt sich und fällt Abhang hinunter" wäre die "Trefferquote" höher gewesen. Ich bin da realistisch. Die Demo ist schon gestorben, bevor ich oder jemand anderes sie wirklich organisieren würde. Trotzdem kann man sich mal Frust von der Seele schreiben. Alleine im Kämmerlien macht das keinen Spaß. Wenigstens prozesse ich gegen die Womosteuer mit einer Musterklage, bin also ganz zufrieden mit dem Engagement. Schreibe also nicht nur meinen Frust von der Seele, sondern versuche etwas zu bewirken. Hallo,
also scheint das doch für die Masse der Womo-Fahrer gar kein Thema zu sein. Die sinds dann zufrieden damit oder haben sich damit angefunden. Ohne große Not bekommt man keine Resonanz für eine Demo. Also diskutieren hier ein paar "Einzelschicksale". Ich kann Jobelix nur zustimmen : Demo = Supergau
Wie zum Teufel soll denn so eine Demo aussehen ? O Um auf das Dilemma Reisemobilvernarrter Proleten aufmerksam zu machen und aus optischen Gründen dürfen nur alte und verbeulte Womos durch das Regierungsviertel kreisen O Die Dickschiffe halten sich im Hintergrund, die Phönix und Concorde kommen erst mit ihren weißen Ledersesseln zum Vorschein wenn sich die Kanzlerin blicken lässt. O Der Retter der SPD hält eine Ansprache : "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Opel ist gerettet, wir werden Karstadt retten, da sind mehr Menschen von Betroffen als bei Opel, auch wenn das Managment die Schei... selbst herbeigeführt hat und auch nach dem Rauswurf lebenslangen Anspruch auf eine Dienstwagen hat, und wir werden Euch retten, liebe Wohnmobil-Entusiasten denn wir werden jeden retten und bei 1.500 Milliarden Schulden ist es doch egal, denn schließlich ist Wahlk...ich meine Krise...auch im Urlaub oder am Wochenende blablabla " O Die Kanzlerin schickt ihren Generalsekretär Profalla : " Meine Damen und Herren...lalla,lalla,lalla nach gründlicher Überlegung lalla werden wir sorgsam lalla Abwägen und Prüfen lalla übermäßige Härten abbauen im Zeichen der Krise lalla lalla lalla" O Der Kaiser komm und sagt " Schaunmermal " O Die Womo-Produzenten springen auf den Zug auf mit einer eigenen Flotte chromblitzender Neufahrzeuge und demonstrieren für Subventionen für den Erhalt der eigenen verfehlten Modellpolitik und fordern höhere Zuladung für 3,5-tonner O Der gemeine Womofahrer an sich trink sich einen, wedelt mit der mitgebrachten Protestfahne " Lieber einen Stellplatz als einen Abstellplatz " oder " Raus aus Afghanistan- rein ins Womo " oder " Feinstaub-Plaketten für Politiker-Hirne " fühlt sich mental bestätigt und fährt glücklich über die zugesgten Zusagen nach Hause um pünktlich im Wahllokal seine Stimme abzugeben. O Derweil sich die Eigner der 100.000€-Klasse mit der Kanzlerin und anderen Würdeträgern bei Kaviar und Schampus nett unterhalten... |
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