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hallo zusammen, hier tummelt sich ja der ein oder andere, der für viele wochen, wenn nicht sogar monate am stück, mit dem wohnmobil in europa unterwegs ist. um unsere finale kalkultion zu erstellen, wären wir sehr interessiert, wie hoch die gesamten monatlichen ausgaben so im schnitt liegen. um es etwas besser einzuordnen, wäre schön zu wissen in welchen ländern die reise statt fand bzw findet. wäre super hier ein paar erfahrungwerte zu bekommen, gerne auch detaillierte angaben, falls vorhanden zu bspw. maut, diesel, essen & trinken (inkl. restaurant), sp, cp, reparaturen (?) und und und... vorab ganz herzlichen dank für eure mühe! beste grüße o. Das Thema interessiert mich auch.
Das ist sicherlich sehr stark abhängig von dem Reisegebiet. Wir rechnen mal mit regelmäßigen Ausgaben von rund 2000 Euro pro Monat (500€/Woche) während eines Langzeiturlaubs. Nicht eingeplant sind dabei Reparaturen oder Sonderausgaben. Wir werden in unserem Urlaub im August (baltische Staaten) mal austesten ob das reicht. Habe die Ehre Gogolo hallo o. (red),
meinst du diese Frage ernst? Um weniger als 200 Seiten schreiben zu müssen, wäre es schon erforderlich, zu wissen, welchen Erdteil, welchen Staat Du meinst? Zu welcher Jahreszeit und mit wie vielen Leuten in welchem WoMO. Aber "möglichst detailliert", sagst Du. Wie bitte? Jetzt antwortet Dir schon der erste Kollege, aber worauf willst Du hinaus? Eine Enzyklopädie für WoMO universal? Hat nicht mal der ADAC. Glaubs mir. frank04 :) :idee: Ich denke auch, dass man außer Lebensmitteln - und die auch nur in der groben Planung, angelehnt an die Kosten zuhause - nichts im voraus kalkulieren kann, denn dann müsste man die Preise kennen für Straßenmaut, Fähren in Norwegen, Gaspreis und Temperaturen in Österreich, und weiß der Teufel wie hoch die Dieselpreise woanders sind...
Ich denke, dass sowas kaum möglich ist und man von Fall zu Fall entscheiden muss, ob man sich den Restaurantbesuch lieber verkneift, um im Limit zu bleiben. Dort ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit an anderer Stelle zwingend notwendige Mehrausgaben wieder reinzuholen. Und das Limit setzt ihr euch bzw. euer Geldbeutel. Weder die Gesundheit des Womos noch der Insassen ist kalkulierbar, und auch nicht in Euro zu planen. Wir haben z.B. noch niemals einen Euro für Museumsbesuche ausgegeben, während andere in jeder Stadt eines angucken. Also nützt euch mit Sicherheit die Buchhaltung anderer nichts, weil jeder andere Interessen hat. Also jede Menge Unsicherheitsfaktoren treffen hier aufeinander. Aber 2000 € mtl. sollten doch als Mischkalkulation passen, denn in den meisten Ländern müssen die Leute mit weniger auskommen, und leben ebenfalls, zahlen Miete, fahren Auto und gehen auch ab und zu mal essen. Ihr habt euch doch bestimmt schon Gedanken drüber gemacht, wieviel ihr monatlich ausgeben könnt. Denn wer so eine Tour plant, weiß recht genau, wieviel Geld er zur Verfügung hat, und ob er sich sowas überhaupt leisten kann, und wie dick das Polster für unvorhersehbare Zwischenfälle ist. Interessante Frage, die mich auch schon beschäftigt hat :)
Klar ist es abhängig von sehr vielen Unwägbarkeiten und persönlichen Bedürfnissen, aber klar scheint zu sein: - je länger, desto billiger pro Tag (Kurzurlaub: 175€/Tag, 3 Wochen 125€/Tag) - je langsamer, desto billiger pro Tag (Autobahnmaut, Treibstoff) - je mehr Personen, desto billiger pro Tag und Kopf (2 Personen kosten nicht doppelt soviel wie 1) (Wir planen da (noch) nix), aber "gefühlsmäßig" würde ich für uns schätzen so um die 100 €/Tag bei 6 Monaten Reise und käme damit höher als Gogolos Schätzung von 500 € pro Woche. Beim stöbern nach solchen Zahlen habe ich noch eine Angabe von Forumsuser "Kalimera" gefunden, der letztes Jahr 6 Monate in Spanien und Portugal unterwegs war:
DAS wären jetzt ca. € 30 pro Tag, was mir äußerst wenig erscheint. Andere Berichte von Globetrottern kommen je nach Reisegebiet und Reiseart aber auf ähnlich niedrige Tagessätze (ich mag´s hier nicht verlinken 8) , aber google doch mal z.B. nach: "kosten wohnmobil langzeitreise" und schau Dir den Leitfaden für Globetrotter an). Generell hab ich da aber (bisher) sehr wenig Zahlenmaterial gefunden, das sich auf uns übertragen läßt ... will ja keine Rucksack-Tour machen :wink:
also, wir schreiben unsere ausgaben schon seit 20 jahren auf und ich kann die aussage von kalimera nur unterstützen. wir sind kürzlich von einer 3-monatigen reise durch frankreich zurück gekommen, sind knapp 7000 km gefahren und haben mit 2 personen pro tag etwa 30 euro ausgegeben. als die dieselpreise noch niedriger waren, lag unser finanzbedarf bei 25 euro/tag. die tendenz ist natürlich steigend, aber es gibt auch im ausland mittlerweile die discounter unseres vertrauens und tanken wird grundsätzlich an supermarkttankstellen erledigt.
Mit Sprit :?: Du hast ca. 1 Drittel = 1.000 € für Sprit/Öl verbraten, dann bleiben pro Tag knapp 20,-- € für wohnen (CP/SP/frei) UND leben (essen/trinken, was anschauen etc.). Habe ich das richtig verstanden :?: sehr interessant alles...
klar haben wir uns gedanken gemacht. und klar gibt es ein fixes budget, und da wir neben der Womo tour auch noch mit dem flieger 3 monate reisen werden (asien, nz, peru) versuche ich herauszufinden, wie lange ich wohl mit dem womo fahren kann (bei halbwegs guter lebensweise) um dann auf jeden fall noch die 3 monate mit dem flieger zu machen. es gibt unterschiedliche berichte zum budget thema. von 1.000 bis 2.000 habe ich alles schon gesehen und gehört - jeff und gitte bspw rechnen 1.500 euro vor, in 2005. daher auch die frage hier ans forum,an die die es selbst schon gmacht habe, was ausgegeben wurde. das es variable ist, ist klar, aber als groben richtwert kann man es schon sehen. zu mla finanziell die grösszte belastung sei dürfte a) diesel und b) nahrung (inkl essen gehen sein), und ggf fähren. in einer ersten kalkulation bin ich bei 2.600 euro gelandet. hier sind dann allein schon 50euro/tag für "nahrung" veranschlagt worden... diesel mit 1,10euro und über die zeit gesamt 40.000km gerechnet. daran kann man schnell sehen, wie fix man die die 2.000 euro marke sprengt. nun evtl fahren wir weniger, kann sein... aber ob 50/tag für "nahrung" aussreichen, da fehlt mir das vorstellungsvermögen... und auch erfahrung da wir bisher niemals im urlaub "rechnen mussten" was wir hingegen jetzt, bei dieser reise, sehr wohl tun müssen.... freue mich von daher auf viele weitere erfahrungswerte... finde das alles sehr spannend :) nochmals herzlichen dank! beste grüße o. Bei uns ist es so, dass wir auf Kurzreisen immer mehr ausgeben als auf längeren Fahrten (pro Tag gerechnet). Das liegt zum einen daran, dass wir auf Kurzreisen mehr km fahren und auch schon mal Essen gehen. Auf längeren Fahrten ist es dann mehr wie zu Hause, die Lebensmittelkosten sind fast identisch, wir genießen die schönen SP oder CP und gehen gar nicht so häufig essen (kochen beide gerne). Auch die gefahrenen km halten sich in Grenzen, es sei denn, wir haben eine ganz bestimmte Route im Auge. Unser Fazit ist, dass bei längeren Touren eigentlich nur die SP/CP-Gebühren und Diesekosten extra berechnet werden müssen. Ins Museum/Konzert etc. gehen wir zu Hause auch, dass sind für uns keine Zusatzkosten.
ja, du hast das richtig verstanden, auf CPs fahren wir nicht und der teuerste stellplatz war mit 7,20 euro/tag bei st. tropez, ansonsten eher kostenlos. du hast recht, nach abzug der spritkosten haben wir ca. 23 euro für uns beide pro tag benötigt und wenn ich die jahre zurückschaue, muss ich sagen, wir haben uns nie eingeschränkt (wir gehen allerdings unterwegs nie essen, da wir beide knoblauch nicht vertragen können). @oldie2002: Danke für Info ... :) Ich glaube auch, dass die grösste Sparmöglichkeit in der Wahl des Übernachtungsplatzes liegt. Es ist doch ein beträchtlicher Unterschied ob wir auf einem gratis Stellplatz oder teuren CP stehen. Wenn immer möglich, fahren wir einen solchen gratis SP an. CP's nur in "Notfällen"
Das macht besonders bei Langzeit-Urlaub einige 100 Euros pro Monat Ersparnis. Fürs Essen brauchen wir ähnlich viel Geld wie zuhause. Wir kochen im WOMO zwar sicher weniger aufwändig, dafür gönnen wir uns auch gerne ab und zu die lokale Gastronomie. Ist in unseren Nachbarländer ja ohnehin günstiger als bei uns in der Schweiz..... Sami Seit 2004 sind wir im Sommer immer für 5 bis 6 Monate an einem Stück zu zweit auf Reisen.
Campingplätze besuchen wir dabei fast nie, außer in der Nebensaison mit Camping Cheque. Es hat sich ein monatlicher Verbrauch von ca. 1000 EUR herauskristallisiert. Incl. aller Kosten. Darin enthalten sind Kosten für Sprit, Internet/Telefon, Haushaltswaren, Autoreparatur, Zeitschriften, Gastronomie, Fähren, Waschmittel, EDV-Zubehör usw. Auch enthalten ist Kleidung, die wir für den Sommer meist im Ausland kaufen. Zu diesem Zweck führen wir ein Haushaltsbuch und können alle Kosten nachvollziehen. Je länger man unterwegs ist und Zeit hat, desto geringer werden die monatlichen Kosten. - Fährkosten werden auf mehrere Monate umgelegt - man hält sich länger an einem Ort auf und dadurch werden die Spritkosten verteilt auf die Dauer der Reise geringer Hinzu kommt, dass man des öfteren selbst kocht, da irgendwann das Essen in bestimmten Ländern eintönig wird Einer, der in 6 Wochen die iberische Halbinsel umrundet, hat naturgemäß wesentlich höhere Kosten pro Tag als jemand, der diese Tour in 6 Monaten macht. Allein die Spritkosten werden dann auf nur 6 Wochen umgelegt. Anderseits wird man bei kürzerer Urlaubszeit weniger oft selbst kochen und mehr essen gehen. Zur Zeit sind wir seit ca 4. Monaten (in Griechenland) unterwegs und unser Durchschnittsverbrauch von ca. 1.000 EUR wird bestätigt. Dazu muß gesagt werden, dass wir eine Reparatur am Fahrzeug sowie hohe Fährkosten hatten. Je länger die Reise dauert, desto geringer wird unser Durchschnitt, vorausgesetzt, es kommt keine größere Reparatur dazwischen. Zur Zeit planen wir, dass unsere momentane Reise zwischen 5-10 Jahre dauern soll. Im Winter geht es nach Spanien zum Spanischlernen und anschließend nach Südamerika. Da werden allein die Fährkosten auf einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren umgelegt. Erfahrungsberichte anderer Weltreisender bekräftigen uns in der Annahme, dass wir mit einem Jahresetat von ca. 15.000 EUR gut über die Runden kommen sollten Berücksichtigen soll man dabei auch, ob man sich nur in Europa bewegt oder auch andere Länder bereist, in denen die Lebenshaltungskosten geringer sind. Außerdem haben wir immer einen höheren Betrag (ca. 20.000 EUR) für Eventualitäten in Reserve, auf die wir schnell zugreifen könnten. Das hört sich sehr interessant an, leider muss ich noch ein bisschen warten und Geld verdienen. Aber für später haben wir uns auch vorgenommen, längere Urlaube an einem Stück zu machen. Zu diesen monatlichen Kosten kommen dann aber natürlich noch die Kosten hinzu, die zu Hause anfallen, z. B. Miete oder Kosten fürs Haus. Kalimera schrieb:Im Winter geht es nach Spanien zum Spanischlernen und anschließend nach Südamerika :wink:
Hallo kalimera, ich hoffe es geht euch auf eurer Weltreise gut. In welcher Region überwintert Ihr in Spanien? Auf dem Campingplatz oder frei? Liebe ... die Campingnudel Hallo Uschi,
aus diesem Grunde haben wir unsere ETW und alles weitere verkauft. Denn wir wissen nicht, wo wir uns jemals niederlassen werden. Und ob wir uns dann überhaupt noch Eigentum kaufen oder auf Miete wohnen und das ganze Geld verprassen. Da wir zur Zeit monatliche Kosten von ca. 1.000 EUR haben, unsere laufende Einnahmen in Deutschland aber höher sind, kann es gut sein, dass wir dann bei der Rückkehr zusätzlich zu dem Erlös unserer ETW weiteres Geld angespart haben. Hallo Campingnudel, wir werden wieder viel frei stehen und wenn, dann auf dem ?-Camp Almanat bei Malaga. @Odie+@Kalimera
stimme Euch beiden zu :!: :!: Man kann viel oder wenig ausgeben ... aber ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie Ihr und komme da auch so um die 30€/Tag :!: (2008) :!: Aber ein einstimmiges Ergebnis wird wird hier nicht erzielt,das kann ich mit Sicherheit sagen.. Carsten super infos, danke!
30euro/tag inkl. aller kosten? einstimmigkeit ist gar nicht so sehr interessant, sondern der durchschnitt aus allen erfahrungen. bisher rechnen wir mit 1.500/monat.... das wären 18.000 euro/jahr und damit ca. die hälfte unseres gesamten budgets für die womo-reise und erkundung von perus, nz, thailand, vietnam per flieger. wenn sich also "nur" 1.000euro/monat als realistisch herausstellen, dann bin ich tatsächlich für die nächsten 36mo. sehr entspannt... jedoch wollten wir eh "nur" 1,5 jahre maximal auf tour sein.... freuen uns über weitere erfahrungen! das alles ist sehr spannend! beste grüße o. ich bin mal 6 monate durch europa gereist und habe dabei weniger als 4000 € ausgegeben, das meiste eben für sprit. Habe halt fast immer selbst gekocht und meistens keinen campingplatz benutzt sondern freie stellplätze. Ein Kollege ist sogar mal mit 2000 € ähnlich lange ausgekommen, wenn nix kaputt geht, dann kann das ganze erstaunlich günstig sein... Respekt!!!
Du solltes ein Buch schreiben :razz: Welche Länder waren das denn vorwiegend ? LongJohn Nur mal zum besserenn Verständnis:
In den 1000.- oder 2000.- € sind da z. B. die Fixkosten, die man auch als Reisender hat, drin oder nicht: Krankenversicherung für 2 Personen, Haftpflich und Kasko fürs Auto, ggf Schutzbrief, Telefon und Internet usw. Ich gehe mal davon aus, dass das nicht der Fall ist. Sonst fahr ich bald los.
Also wenn ich das hochrechne komme ich auf 1500.-€ für "Nahrung"? Wir brauchen zur Zeit; zu hause; ca. 600.-€ und denkemal, dass wir auf Reisen auf keinen Fall über das doppelte verbrauchen wollen!? Wir sind zur Zeit auch daran, uns gedanken über einen längeren Womoaufenthalt zu planen. Nächstes Jahr wollen wir erstmal ca. 2 Monate nach Marokko und dann, je nach dem wie es uns gefallen hat, bzw. wie wir klar kommen, eine grösse (längere) Reise unternehmen. Viele Jürgen
moin. für o.g. habe ich als eine person, selbstständig im freiberuf, incl. rücklagen für kfz reparaturen und aller anderen versicherungen monatl. fixe ausgaben von 1.300 euro. wenn ich nun statt durch deutschland 3 monate durch südosteuropa fahre, habe ich um die hälfte niedrigere variable kosten für sprit und lebensmittel...trotz 2 wöchiger pause im hotel und häufigem essen gehen.. wäre ich statt dessen 3 monate in skandinavien unterwegs, hätte ich sicher das 3fache der deutschland kosten... ist halt alles sehr individuell.. sofort losfahren sollte man trotzdem.. das leben ist ja end-lich.. smile magda Viele Langzeitreisende rechnen mit mtl Durchschnittskosten von 1200-1500 EUR/Monat, allerdings ist dies - wie schon geschrieben - natürlich stark abhängig von Reisegebiet und persönlichen Ansprüchen (Essen gehen, etc.)
Sabine und Burkard sind mit ihrer Pistenkuh seit 2004 unterwegs und haben die angefallenen Kosten aufgezeichnet. Allerdings waren sie immer viel in Afrika unterwegs, was die Kosten natürlich stark reduziert. www pistenkuh de Jonson ist seit Jahren in deutschen Landen unterwegs. In einer Fernsehsendung hat er über das Leben im Fahrzeug berichtet und von monatlichen Kosten (inkl. Sprit) von 1200 EUR berichtet. www jonsonglobetrotter de Aber wie gesagt, viel ist vom persönlichen Anspruch abhängig, die absolute (spaßfreie) Untergrenze scheint bei 1000 EUR zu liegen, nach oben ist sicher alles offen. Darf leider noch keine Links posten, deshalb die komische Link-Form. Wer sich dafür interessiert, dem schick ich die exakten Links gerne per KN. :womobus: Alle Ausgaben auf der Reise:
2 Personen 61 Tage Polen Litauen Lettland Estland 9062 km 3655,00 Euro incl. Geschenke für die zu Hause und :twisted: 83 Euro für Gebühren (Barabhebung / Kartenzahlung) Wolfgang Nach unseren bisherigen Erfahrungen brauchen wir bei längeren Reisen im Schnitt ca. 50 Euro pro Tag. Da ist auch 2 - 3 x Essen gehen die Woche mit drin. (Natürlich kein Gourmet.) Für sonstige feste Kosten daheim, wie Steuern, Versicherungen, Krankenkasse und etc., kommen wir mit etwas Puffer auf ca. 1000,00 Euro pro Monat hin. Pro Monat habe ich noch 200,00 Euro für Womo-Reparaturen und sonstiges gerechnet. Also 2.700,00 Euro pro Monat brauchen wir schon mindestens.
vg gerald
Das scheint die erste Kalkulation zu sein, die nicht vom "Milchmädchen" stammt. Fluilus hat 2 Links zu Globetrotterseiten gepostet, die ihre mtl. Ausgaben mit 1000€ bis 1500€ angeben.
Solche Summen sind sicherlich nur dadurch zu erziehlen, in dem man min. 6M im Jahr unterwegs ist und für seinen Lebenstraum einen wirklich bescheidenen Lebensstil pflegt. Wer weiterhin an der Konsumgesellschaft teilhaben will, muss wohl min. das Doppelte drauf legen. peter
Halt ... wart auf mich :) Hab gerade nachgezählt : für ein paar Wochen könnte es reichen ... :D Klar : "langzeit" ist was anderes, je länger, desto "billiger" (im Sinn von € pro Monat), aber man sollte nicht vergessen, daß zuhause auch noch Kosten anfallen (sofern ein Zuhause noch vorhanden). Selbst ohne diese Kosten müßte man wohl betriebswirtschaftlich richtig auch die Abschreibung auf´s Auto und eine Rückstellung für entweder Neuinvestition oder Wiedereingliederung rechnen.
Altersheim? :D Na ja, zum Beispiel :D
Oder vielleicht auch neue Wohnung mit Einrichtung ... wenn´s mit Womo nicht mehr geht ... :( In jedem Fall kommen da ja auch Kosten auf einen zu, es sei denn man will "bis zum bitteren Ende" ... Ich denke das ist die falsche Sichtweise.
Idealerweise ist einiges an Kapital wärend der Arbeitsphase aufgebaut worden. Und nun gild es, dieses Kapital nicht zu vernichten sondern idealerweise vom Ertrag zu leben. Nur so dürfte etwas für die "AfterWomo Zeit" übrig bleiben. peter Pipo, Du verbrauchst aber Kapital auf Deiner Reise ... oder wird Dein Auto bei Nutzung mehr wert :?:
:) Klar: wenn Du unterwegs von "Erträgen" (welcher Art auch immer) leben kannst und das Auto hinterher wegschmeißt (es Dir leisten kannst), dann sieht´s schon anders aus ...
Das kann natürlich von einer Familie zur nächsten ganz anders ausfallen, denn ich kenne schon einige, die als Rentner ein Einkommen von weit unter 2.000,00 € haben und trotzdem mit Wohnmobil bei Langzeitaufenthalten über den Winter gut über die Runden kommen.
Wolfgang, geht das nicht in die Richtung Erbsenzählerei? Schliesslich reden wir hier von einem Hobby oder einer Lebenseinstellung und nicht von Kapitalismus :wink: peter
Bei meiner Rechnung gehe ich davon aus, dass die strategische Lebensplanung nicht erst mit 60+ begann, dass die Wohnung bis auf eingedampfte Nebenkosten mietfrei ist, kein teurer Zweitwagen vor sich hin gammelt und etwas Klimpergeld da ist. Natürlich müssen auch einige mit weniger als 2.000,00 Euro für alles klarkommen und die schaffen das dann auch, sind glücklich dabei und genießen ihr freies Leben. Den Kapitalverlust des Womos sehe ich nicht so eng. Wenn ich meines irgendwann wegen nicht mehr fahren können (wenn es mir so lange vergönnt ist) abdrücke, bleibt von der Kiste immer noch soviel übrig, dass ich mir in der Schweiz einen respektablen Abgang verschaffen kann. Wenn ich dazu dann noch in der Lage bin.':?' Ich darf den rechten Moment halt nicht verpassen. Vielleicht gibt es bis dahin ja auch noch spannendere Perspektiven. :D vg gerald Oh Leute wenn ich diese Zahlen lese wird mir ganz schwindlig. Von solchen Summen Träumen wir. Uns stehen im Monat mit Sprit ca. 900,--€ zur Verfügung. Mehr ist einfach nicht drin und trotzdem sind wir in ganz Europa das ganze Jahr unterwegs. Im Moment verkneifen wir uns allerdings die Skandinavischen Länder, erstens zu teuer und außerdem reine Sommerziele. Da aber unsere Enkel in den Ferien noch mitfahren bleiben wir in D. In 3 bis 4 Jahren sind sie so groß das sie nicht mehr mitwollen da geniessen wir die Zeit noch.
Auf unseren Langzeitreisen gehen wir auch selten Essen (wir haben eine Küche und kochen kann ich auch. Besichtigungen mit Eintritt werden geplant eventuell auch mal auf den nächsten Monat verschoben. Das wichtigste ist aber das wir ja ein autarkes Wohnmobil haben und deshalb "bekennende Freistehen" sind. Das heißt wenn SPs da sind werden sie genutzt wenn nicht stehen wir frei. Aber auch mit knapper Kasse reisen wir gern denn die schönen Erlebnisse und Eindrücke kann uns keiner mehr nehmen. strassenfuchs
Klar :D ... aber ich dachte wir wollten mal "richtig rechnen" ... Wenn man "nur" die reinen Betriebskosten plus den persönlichen Finanzbedarf ins Kalkül zieht, dann sieht´s natürlich anders aus ... (ist ja auch eine mögliche Betrachtungsweise ... meine wär´s halt irgendwie nicht - und trotzdem bewundere ich alle, die sich einfach "trauen" ... :) )
Dazu gäb´s jetzt eine Menge zu sagen ... :wink: , (das aber den Rahmen hier total "sprengen" würde). Bis dahin : genieße Deine Reisen und Dein Auto, es wäre mein Favorit :) Das ist doch was die ganze Sache so schwierig macht.
Ich würde ernsthaft nur meine tatsächlichen Kosten in Betracht ziehen. Die kann ich prima ermitteln. Da ich nur von den Erträgen lebe, würden unvermeidbare größere "Sonderausgaben" vom Kapital gedeckt sein. Die Frage ist ja zudem, ob ich mir extra ein Womo für diese Reisen anschaffe oder meinen 20 Jahre alten treuen Gefährten weiter nutze. Zumindest im letzten Fall würde Deine Betrachtungsweise die schlauere Art sein Kosten zu ermitteln :wink: peter
In meinen Augen unvermeidlich, da bei "Langzeit" ja ganz andere Gesichtspunkte auftreten und berücksichtigt werden müssen/sollten (jedenfalls würde ich das so sehen :) )
Hmm ... rechnerisch vielleicht schon, aber das Ausfall- und Reparaturrisiko und die damit verbundene "Rückstellung" ( :D ) ist halt deutlich größer. (Ich glaube aber, daß die weitaus meisten Langzeitfahrer sich keinen Deut um sowas scheren, sondern einfach "fahren" :wink: .. und eben nicht "rechnen" - nur so kann´s eigentlich - entspannt - gehen)
Da wäre natürlich EX-Jugoslawien ideal, da gibt es soviele ? Strände, da bräuchte man mind. 6 Monate im Jahr gar keine Klamotten ;-) moin.
um den tatsächlichen individuellen finanzbedarf für langzeitreisen zu ermitteln, muss man schon etwas differenziert vorgehen, das stimmt. ich würde trennen nach: - fixe kosten zu hause: alle versicherungen, ggfs. miete /oder unterhaltsbedarf eigentum - anschaffungswert womo, ggfs kapitalkosten, abschreibungen, rücklagen - zusätzliche reiseversicherungen - spritkosten im tagesmittelwert nack km - fährkosten und mautgebühren - lebensmittelkosten incl. restaurantbesuche - ausgaben für "kultur" :) incl. telefon + internet - ggfs stellplatzkosten oder cp - "souvenir, souvenir" - sonstiges (hotel o.ä.) ich habe das so für meine 3 monatige reise in südosteuropa ( 8000 km)mal ausgerechnet. tagesmittelwerte: - fixe kosten zu hause: 15 € - womokauf, abschreibung etc. :keine ( ist bei mir sponsert by finanzamt, da freiberuflerin) - zusätzl. versicherungen, fähre, maut, sprit (100 km/tag/durchschnitt) : 11 € - lebensmittel + restaurant: 3€ (DAS wäre in skandinavien anders..) - kultur : 1 € - stellplätze: keine, bin autark - souvenir und hotel (1 woche): 3 € damit habe ich in 3 monaten täglich 33 euro als einzelperson mit hund verbraucht. :) magda
Vorsorgevollmacht und Patienverfügung schon gemacht? :verweis: Da sollte auch ein Passus drin stehen wie: "Der Bevollmächtige soll auch dafür Sorge tragen, dass meine in gesonderter Urkunde erklärte Patientenverfügung vollzogen wird." und "Sollte ein Arzt oder das Pflegepersonal nicht bereit sein, meinen erklärten Willen zu befolgen, erwarte ich, dass für eine anderweitige medizinische und/oder pflegerische Behandlung gesorgt wird. Von meinem mit gesonderter Urkunde Bevollmächtigten erwarte ich, dass dieser die weitere Behandlung und/oder Unterbringung so organisiert, dass meinem Willen entsprochen wird." Und die Vorsorgevollmacht darf nicht unter einer Bedingung stehen, z.B. "Wenn ich nicht mehr in der Lage bin ....". Diese Bedingung macht die Vollmacht quasi wertlos, weil der Gegenüber nicht nachprüfen kann, ob diese Bedingung eingetreten ist oder nicht. Und wie das dann alles funktioniert, wenn man in Marokko ins Koma fällt und die Tochter in D bevollmächtigt hat, natürlich in einer in Deutsch geschriebenen Urkunde, weiß ich auch nicht so genau. :nixweiss: Ich wünsch Dir ein langes Leben... Aber: Der kluge Mann /Frau sorgt vor. Da das nur am Rande zu diesem Fred passt, schreibe ich vielleicht mal einen extra Beitrag dazu. Scheint mir wichtig zu sein!
:eek: Nicht etwa, daß ich Deine Zahlen "anzweifle" ... aber damit kämen wir niemals hin :oops: Auch bei allen Deinen Einzelposten .. :gruebel: |
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