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Das zum Thema...Überladungen..


robbe am 30 Sep 2009 15:53:04

Hallo

POLIZEINOTIZEN: 400 Kilogramm zu viel
NEUENBURG AM RHEIN. Jedes dritte Reisemobil, das die Autobahnpolizei Umkirch gestern auf der A 5 bei Neuenburg kontrollierte, war zu schwer. 32 Caravans und Wohnmobile wurden gewogen. Ein Reisemobil wog 400 Kilogramm zu viel.
BAB, A5, Gemarkung Neuenburg, Jedes 3. Reisemobil war zu schwer
Auf der Fahrt in den Urlaub, aber viel zu schwer. Dies stellen die Polizeibeamten des Autobahnpolizeirevier Umkirch bei den Urlaubsreisenden mit Caravan und Wohnmobil dieser Tage ständig fest.
So wurden im Rahmen einer heute durchgeführten Wiegekontrolle des Autobahnpolizeirevier Umkirch auf der Autobahn A5 bei Neuenburg von 32 überprüften Caravangespannen und Wohnmobilen wieder 12 Fahrzeugführer beanstandet, weil sie viel zu viel Urlaubsgepäck geladen haben. In vielen Fällen konnte bereits eine enorme Gewichtsreduzierung durch das Ablasen des Wassertankinhaltes an Ort und Stelle erfolgen. In einem Überladungsfall (30 % bzw. 400 kg zuviel) war der Betroffene auf „langer“ Fahrt nach Spanien um dort nach dem Sommer zu überwintern, um wie er sagte, mal 1 Jahr keinen Schnee sehen zu müssen.

In allen Fällen konnte nach entsprechendem Umladen und Aufnahme einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige die Weiterfahrt an den Urlaubsort angetreten werden.
Gewicht, Gewicht … wann reichen 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht für ein Reisemobil?

Seit 1999 sind die „normalen“ Führerscheine der Klasse B nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gültig. Die Crux der Hersteller kann ich ja gut verstehen, kurz über lang wächst die Generation der Inhaber von 3,5 Tonnen Führerscheine heran. Also müssen Reisemobile in dieser Klasse verstärkt angeboten werden. Sicherlich lässt sich durch Leichtbauweise und Einsparung bei gewichtigem Zubehör das eine oder andere Kilogramm sparen. Aber viele Hersteller geben sich Illusionen hin, sie bieten Reisemobile mit einem offiziellen Leergewicht von 3,2 bis 3,3 Tonnen (Norm EN 1642-2 *), oft in der 7-Meter-Klasse an. Wenn dann das übliche Zubehör geordert wird, dann werden selbst ein paar Socken mitzunehmen problematisch, geschweige denn 2 Erwachsene oder gar 2 Kinder mit der entsprechenden Freizeitausstattung.Große Garagen verführen darüber hinaus diese auch auszunutzen. Wenn man dann noch bedenkt, dass oftmals im Kleingedruckten bei der Gewichtsangabe eine Toleranz von plus/minus 5% angeben wird, dann sind das bei 3.200 Kilogramm Gesamtgewicht schon 160 Kilogramm mögliche Abweichung von den Angaben im Prospekt! Sicherlich tendenziell eher plus, als minus!
Also lasst Euer neues Reisemobil vor der Auslieferung, am besten noch vor der Unterschrift auf dem Kaufvertrag, wiegen.
Der Trend geht zwar zum Leichtbau, aber die Reisemobile werden auch länger und breiter. Das hebt die Bemühungen des Leichtbaus weitgehend wieder auf. Aber wie wirkt sich der Leichtbau auf die Langlebigkeit der Reisemobile aus? Halten solche Fahrzeuge den ständigen Verwindungen des Aufbaus stand?
Rollende Luxusappartements können in der 3,5 Tonnen-Klasse nun mal nicht gebaut werden. Vielleicht sollte man sich auch mal an den Ursprungsgedanken des Campings erinnern, einfach und am Zweck orientiert. Aber das Gegenteil ist bei vielen Herstellern der Fall. Das dann bei einigen Herstellern während des Fahrbetriebs nur 20 Liter Frischwasser erlaubt sind, geht doch völlig an der Realität vorbei. Das z.B. TEC das Gewicht nur mit einer 11-kg Gasflasche angibt, grenzt schon an Lächerlichkeit. Diese Beispiele offenbaren aber auch die Hilflosigkeit der Hersteller.
Der Luxus in den Reisemobilen ist stetig gewachsen, der Kühlschrank mit 150 Liter (wofür nur?), die Markise 5 Meter, die Klimaanlage auf dem Dach, eine Sat-Anlage und vieles mehr wird angeboten. Ruckzuck werden über 150 Kilogramm Mehrgewicht erreicht. Nicht zu vergessen die Mehrausstattungen des Fahrgestells. Große Maschine, Automatik, Klimaanlage, schon sind gut 100 Kilogramm Mehrgewicht erreicht. Hier hilft nur eins, mit sehr spitzem Bleistift jedes Kilogramm an Zubehör addieren. Wenn dann noch um die 400 Kilogramm (bei 2 Personen) und über 500 Kilogramm (bis 2/2 Personen) Zuladung übrig bleibt, dann können auch z.B. noch die Fahrräder mitgenommen werden.
Reisemobile über 6 Meter in der 3,5 Tonnen-Klasse? Das passt in den meisten Fällen nicht zusammen!
Alle Reisemobile, die über 6 Meter Aufbaulänge in der 3,5 Tonnen-Klasse angeboten werden, sind aus Gründen der Zuladung nicht selten ständig überladen. Sicherheit muss eine wesentliche Kaufentscheidung werden. Das Fahrgestell muss den Belastungen standhalten. Das fängt bei den Reifen an, geht weiter mit den Bremsen, mit den Stoßdämpfern und hört bei den Achslasten auf. Rechnen Sie mit der Exceldateials Hilfsmittel für den Reisemobilisten von Manfred Kletzien nach.Die Alternative, ein Reisemobil mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht
Es gibt aus meiner Sicht über 6 Meter Aufbaulänge nur eine Alternative, ein Reisemobil über 3,5 Tonnen. Tempo 100 km/h auf den Autobahnen in Deutschland ist völlig ausreichend, der Gewinn an Gelassenheit und Sicherheit enorm. Das Reisemobile bis 3,5 Tonnen auf der Autobahn so schnell fahren dürfen, was der Motor hergibt, halte ich für eine Fehlentwicklung. Alles was deutlich über 100 km/h hinausgeht, beeinträchtig die Sicherheit überproportional, der Bremsweg wird unendlich lang, Notfallausweichmanöver enden dann fast unausweichlich in der Leitplanke. Das Lkw-Überholverbot für Reisemobile über 3,5 Tonnen immer zu beachten............................................................................

Liebe ....

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Gast am 30 Sep 2009 16:07:28

:daumen2:
Gute Ausführungen die Du Beschreibst , das sollte sich jeder Neueinsteiger bzw. Neuerwerber zu Herzen nehmen . Das ist die Realität :!: Das der Führerschein für heutige "Neuerwerber des Führerscheins" ( bzw. Stichtag, zwecks Gewichtsreduzierung von 7,5 auf 3,5 to ) nicht mehr ausreicht ist reine Politik , die EU lässt grüssen !....

CKgroupie am 30 Sep 2009 16:10:18

Zu diesem Thema fallen mir die Wohmobile von TEC ein.

TEC hat wie mir ein Verkäufer auf der Messe erklärte, eine besondere "Wabentechnik" für den Möbelbau verwandt, um die Wohnmobile deutlich leichter zu machen.

Für mein Laienauge, sahen die Möbel sehr gut aus und fühlten sich auch entsprechend gut an. Auf jeden Fall deutlich massiver, als unsere Rimor-Möbel, die doch sehr dünn sind, die wir aber gerne in Kauf nehmen, dafür, dass wir ordentlich Zuladung haben. Nur so etwas ist ja nicht Jederman's Sache.

Aber die TEC Fahrzeuge sahen auf jeden Fall richtig gut aus von der Verarbeitung her und aufgrund dieser Leichtbauweise kann man also bei TEC ein 7m Alkoven Mobil kaufen, dass unaufgelastet 710kg Zuladung hat. Mit Auflastung auf 3,8t sogar rund 1000kg Zuladung.

Ich finde, das ist doch mal ein Wort und wundere mich eigentlich darüber, dass man in der Szene wenig darüber hört. Vielleicht ist das ja ein Weg, den auch andere Hersteller beschreiten könnten?

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Gast am 30 Sep 2009 16:26:12

hallo ckgroupie

genau ist das Problem ...
Früher brauchte man nicht so schnell reagieren denn wenn eine Möglichkeit bestand aufzulasten nahm Man(n) das kleinere Übel in Kauf ....

Heute geht es noch genauso ... aber wenn ein Führerscheinneuling so ein Mobil kauft macht er Miese denn Auflasten kann er nicht da er nur einen Führerschein bis 3,5 to besitzt ........

Die Mobilhersteller werden sicher über kurz oder Lang reagieren .... :!: denn sonst nehmen sie sicher Umsatzeinbußen in Kauf ...

oldie2002 am 30 Sep 2009 16:42:01

das problem für alle führerscheininhaber, die nur fahrzeuge bis 3,5 tonnen fahren dürfen, liegt nicht nur darin, dass sie überladen haben, wenn die fahrzeuge mehr wiegen, sondern, dass sie ohne gültige fahrerlaubnis unterwegs sind. wenn die polizei in diesen fällen härter durchgreift, kann es für manch einen sehr teuer werden.

achimHH am 30 Sep 2009 16:50:40

oldie2002 hat geschrieben:das problem für alle führerscheininhaber, die nur fahrzeuge bis 3,5 tonnen fahren dürfen, liegt nicht nur darin, dass sie überladen haben, wenn die fahrzeuge mehr wiegen, sondern, dass sie ohne gültige fahrerlaubnis unterwegs sind. wenn die polizei in diesen fällen härter durchgreift, kann es für manch einen sehr teuer werden.


Dieses Gerücht taucht immer wieder bei den Überladungsthemen auf.
Es ist jedoch nicht richtig!

oldie2002 am 30 Sep 2009 16:52:20

achimHH hat geschrieben:
oldie2002 hat geschrieben:das problem für alle führerscheininhaber, die nur fahrzeuge bis 3,5 tonnen fahren dürfen, liegt nicht nur darin, dass sie überladen haben, wenn die fahrzeuge mehr wiegen, sondern, dass sie ohne gültige fahrerlaubnis unterwegs sind. wenn die polizei in diesen fällen härter durchgreift, kann es für manch einen sehr teuer werden.


Dieses Gerücht taucht immer wieder bei den Überladungsthemen auf.
Es ist jedoch nicht richtig!


so ? wo steht das ?

ape-center am 30 Sep 2009 16:53:47

... und OHNE gültige Fahrerlaubnis kann es (z.B. bei einem Unfall) zu Problemen mit dem VERSICHERUNGSSCHUTZ kommen !!!

Jagstcamp-Widdern am 30 Sep 2009 16:58:42

die führerscheine richten sich nach dem zgg - und das steht in den papieren. wenn du überladen hast, ist das definitiv kein fahren ohne führerschein.

grusz hartmut

oldie2002 am 30 Sep 2009 17:02:57

katze-bruno hat geschrieben:die führerscheine richten sich nach dem zgg - und das steht in den papieren. wenn du überladen hast, ist das definitiv kein fahren ohne führerschein.

grusz hartmut


na, da sagt ein mir bekannter fahrlehrer aber was ganz anderes; kann ja sein, er weiss es nicht besser :wink:

was ist denn mit den jungen leuten und ihren getunten mofas, nach deinen ausführungen dürfen die weiterfahren, sollten sich nur an die zulässige geschwindigkeit halten, oder wie ist das zu interpretieren ?

Hartmut_A561 am 30 Sep 2009 17:09:37

katze-bruno hat geschrieben:die führerscheine richten sich nach dem zgg - und das steht in den papieren. wenn du überladen hast, ist das definitiv kein fahren ohne führerschein.

grusz hartmut


Das steht z. B. --> Link.

Beim Tunen von Mofas erlischt die Betriebserlaubnis, das hat mit dem Führerschein nix zu tun.




Hartmut

Jagstcamp-Widdern am 30 Sep 2009 17:10:26

ne dieter,
die schnellen mofas (die wir früher auch hatten) dürfen nicht weiter fahren, weil deren betriebserlaubnis durch das frisieren erloschen ist!
die betriebserlaubnis deines (überladenen) womos bleibt aber bestehen.

grusz hartmut

oldie2002 am 30 Sep 2009 17:15:37

katze-bruno hat geschrieben:die betriebserlaubnis deines (überladenen) womos bleibt aber bestehen.

grusz hartmut


:wink: ich fahr nicht überladen, denn ich darf bis 5 tonnen :wink: und habe "papierenmässig" 1600 kg zulademöglichkeit und dafür habe ich sogar den richtigen führerschein

aber btw. ich werde mich interessehalber mal bei fachleuten erkundigen

Goldkind am 30 Sep 2009 17:26:03

Tja, ich bin auch so ein Opfer des neuen Führerscheins und so war für uns ganz klar: mehr als 3,5t ist nicht drin.
Damit war aber auch ganz klar, dass wir uns um die 6m orientieren. Der Neue ist nun 5,94m und Zulademöglichkeiten haben wir laut meinem Göttergatten (der kürzlich mit dem Auto auf der Waage war) auch genug.
, Steffi

camperfrank am 30 Sep 2009 17:44:56

ape-center hat geschrieben:... und OHNE gültige Fahrerlaubnis kann es (z.B. bei einem Unfall) zu Problemen mit dem VERSICHERUNGSSCHUTZ kommen !!!


Das kann schon bei über 10 mehr Zuladung passieren.


Ich bekam damals wegen frisieren und fahren ohne gültigen Führerschein eine Anzeige beim Mofa.

CarlosW am 30 Sep 2009 17:51:21

Meiner Integrierter hat 7.25 Meter Länge , auf der Waage hatte er Netto 2800 Kg .
Ich bin mit meiner 125er hinten drauf noch nicht überladen .

earlhill am 30 Sep 2009 18:07:15

Wäre es nicht einfacher, den Führerschein C1 zu machen, als sich mit den Gewichtsgrenzen abzuplagen?

dieter2 am 30 Sep 2009 19:26:35

earlhill hat geschrieben:Wäre es nicht einfacher, den Führerschein C1 zu machen, als sich mit den Gewichtsgrenzen abzuplagen?


Hab ich,sogar den CE,
fahre aber aus überzeugung nur 3,5 to :) (aber nicht überladen :roll: )

Dieter

CKgroupie am 30 Sep 2009 21:45:15

Ich denke wenn wir (die Käufer) etwas mehr darauf achten würden, dass mein Wohnmobil eine große Zuladung hat, die auch für eine Familie realistisch ist und etwas weniger darauf, dass es möglichst schick von innen aussieht und der Fernseher genial untergebracht ist, dann würden die Hersteller auch stärker auf das Zuladungsproblem reagieren.

Bisher ist Zuladung aber nur bei wenigen das Thema. Die Frage nach dem Gewicht in fahrbereitem Zustand scheint nur von wenigen potentiellen Käufern zu kommen, denn wenn man auf der Messe oder beim Händler nachfragt, gerät der regelmäßig ins Flattern und muss im Prospekt nachgucken (wobei er dann froh sein kann, wenn es tatsächlich drin steht).

Meiner Meinung nach müsste die Antwort doch wie aus der Pistole geschossen kommen, denn es ist eine der ersten Fragen, die ICH stellen würde als Käufer! Was nutzt mir die schönste Aufteilung, wenn ich nur noch 340kg Zuladung habe und das mit 4 Personen? Und solche Mobile sind ja keine Seltenheit!

Aber - wie ich schon schrieb - von dem lobenswerten Ansatz von z.B. TEC hatte ich noch nie etwas gehört oder gelesen. Dabei ist Gewicht doch ein Thema, das andauernd auch hier wieder auftaucht. Wieso weiß das niemand und wieso machen die z.B keine Werbung damit? Für all' die 3.5t Führerscheinfahrer müsste das doch ein Kaufargument sein, oder?

Gast am 01 Okt 2009 11:37:59

CKgroupie hat geschrieben:Zu diesem Thema fallen mir die Wohmobile von TEC ein.

TEC hat wie mir ein Verkäufer auf der Messe erklärte, eine besondere "Wabentechnik" für den Möbelbau verwandt, um die Wohnmobile deutlich leichter zu machen.

Für mein Laienauge, sahen die Möbel sehr gut aus und fühlten sich auch entsprechend gut an.


zum Thema "Wabentechnik"! Pappe hört eben halt nicht so gut an.
Vom Prinzip isses das aber, eben High-tech-Pappe.
Und wenn es dann noch gut aussieht, ist das Material vom Prinzip viel besser als Echtholz.
Nur wer will das eben. Es gibt viele die sich eine Mahagoniküche wünschen würden, obwohl das alles ander als praktisch ist.

Die meißten wollen verarscht werden, aber davon nichst merken. Nur müssten die Hersteller aufhören ihre Kunden zu ihren Gunsten zu verarschen, stattdessen sollten sie das viel merhr zu Gunsten der Kunden tun. Dann klappt es auch wieder mit dem Umsatz.

Jörg

viking92 am 01 Okt 2009 12:10:50

Ich denke nicht nur die Hersteller, sondern auch die Kunden sollten sich den Schuh anziehen.
Wie viele überladene 3,5 Tonner würden sich problemlos auf z.B. 3,85t auflasten lassen? Teilweise sogar nur auf dem Papier.
Aber neeee......ist dann ja mit Mehrkosten & -aufwand verbunden.
Von daher: Kein Mitleid mit den 'Erwischten'

bluestar11 am 01 Okt 2009 12:47:04

Naja Birger, ich würd ja gern auflasten, darf dann aber nicht mehr fahren. :roll: Und 2000€ für nen C1 Führerschein ausgeben, sehe ich nicht ein.

lwk am 01 Okt 2009 15:47:44

Im Eingangsposting wird von WoMos und Wohwagen gesprochen. Wer wieviel überladen war, ist nicht nachvollziehbar. Überladung ist zunächst eine Ordnungswidrigkeit (so weit ich weiss), bei 3,5 to ZGG und 10% Überladung sind wir bei 3,85 to !!!!!
Das frisieren von Mofas und Pkws führt zum erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges, das hat nichts mit Führerschein zu tun.

Auch das fahren mit Überladung hat nichts mit dem Führerschein zu tun, es zählt das ZGG des Fahrzeuges.

Gast am 02 Okt 2009 11:21:33

bluestar11 hat geschrieben:Naja Birger, ich würd ja gern auflasten, darf dann aber nicht mehr fahren. :roll: Und 2000€ für nen C1 Führerschein ausgeben, sehe ich nicht ein.


Hallo Christian,
mach ihn trotzdem, denn die Womo´s werden garantiert nicht leichter.
Aber der Schein garantiert teurer. Und eventuell werden dann ja noch Unterkategorien für Neuerwerber eingefährt. So mit AHK und ohne. Oder 3,5 to bis 4,0, und 4,0 bis 5,0 usw.
Und jedesmal neue Schulung und Prüfung.
Die Anstöße könnten dann von den EU -Kommissaren für Wirtschaft oder Umwelt o.n.a. kommen.

Abgesehen davon, (wurde schon mal erwähnt) was wäre wenn sie Dich mal mit Übergewicht erwischen? Dein Fahrzeug war technisch dazu in der Lage, du praktisch auch, nur amtlich eben nicht. Dann heißt das Antritt vor dem Kadi! Mit amtlicher Genehmigung, heißt es nur ausladen und Ordnungsgeld zahlen.

Und das alles nur, weil dir das Schnitzel immer besser schmeckt und deine eventuellen Kinder auch nicht klein bleiben wollen.

Oder die Womo´s werden einfach nur sicherer. Mit Überrollbügel, Seitenauprallschutz, bequemeren Sicherhetssitzen auch hinten, automatischer Sciherheitsabschottung damit beim Crash nichts durch die Gegen fliegt. Und von den weiteren Annehmlichkeiten die man später haben möchte ganz zu schweigen.

Jörg

Gast am 02 Okt 2009 11:25:08

Noch was!
ich persönlich glaube nicht, das die Womo´s leichter werden können.
Denn trotz noch möglicher Leichtbauweise, wird immer mehr reingepackt.
Das einzige was passieren kann ist, dass Womó fahren nicht mehr interessant werden könnte, da es durch Gesetze und Kosten vergällt wurde.

Jörg

laubfrosch am 02 Okt 2009 22:04:46

Ich bin der Meinung, daß 80% der 3,5t überladen sind. Habt Ihr mal Euer montiertes Zubehör (Markise, SAT-Antenne, Klimaanlage, Alu-Felgen, Stützen, Rollerbühne, 2.Batterie, Wandler, etc.) ausgerechnet und dann nachgerechnet, wieviel Zuladung noch bleibt? Wenn dann noch die komplette Urlaubs-Ladung reinkommt, ist die Überladung "sichergestellt". Persönlich habe ich kein Problem, fahre 6,5 t mit 600kg montiertem Zubehör bleibt mir immer noch eine Zuladung von 1 to. Bin der Meinung, dass sich der CE-Führerschein für alle Womo-Fahrer lohnt. Dann kann man entweder auflasten oder gleich ein- oder zwei Gewichtsklassen höher kaufen und dann ganz beruhigt fahren. Das ist nur meine Meinung, handeln muss jeder so, wie er es vertreten kann. Fahrt mal zur Urlaubszeit nach Österreich rein. Da könnt Ihr die Container besichtigen, die das "überladene" Gut der Wohnmobile bis 3,5t aufnehmen.

Beste
Hermann

weissekuh704 am 02 Okt 2009 23:11:43

Ich fahre jeden Sommer durch Österreich, ich habe noch keine Container gesehen und kenne auch keinen, der diese Container kennt...

BernhardK am 02 Okt 2009 23:34:31

cojo hat geschrieben:
Abgesehen davon, (wurde schon mal erwähnt) was wäre wenn sie Dich mal mit Übergewicht erwischen? Dein Fahrzeug war technisch dazu in der Lage, du praktisch auch, nur amtlich eben nicht. Dann heißt das Antritt vor dem Kadi!



Hallo !

Mich wundert es immer wieder, dass Einige im Glauben sind, dass man nicht mit gültiger Fahrerlaubnis fährt, wenn das Fz überladen ist.
Darf einer mit seiner Fahrerlaubnis nur ein Fz bis 3,5 t ZGG führen, hat aber z.B. 3,8 t, so ist das kein Fahrerlaubnisvergehen,nur weil er überladen hat. Er wird nur für die Überladung belangt und das ohne Kadi.
Maßgeblich für die Fahrerlaubnis ist das in der ZB I eingetragene ZGG.

earlhill am 03 Okt 2009 00:47:30

laubfrosch hat geschrieben:.... Fahrt mal zur Urlaubszeit nach Österreich rein. Da könnt Ihr die Container besichtigen, die das "überladene" Gut der Wohnmobile bis 3,5t aufnehmen...


weissekuh704 hat geschrieben:Ich fahre jeden Sommer durch Österreich, ich habe noch keine Container gesehen und kenne auch keinen, der diese Container kennt...


Ja was stimmt denn jetzt :?

weissekuh704 am 03 Okt 2009 10:09:20

Ich gestehe, ich habe selbst Angst vor irgendwelche Wiegeaktionen, aber das Container herumstehen sollen für ausgeladenes Wiegegut von Womos halte ich für "Übers Ziel hinausgeschossen" :razz:

Gast am 03 Okt 2009 13:24:10

Hallo

Dieser verdammten Überladerei kann man ganz einfach aus dem
Weg gehen. Anhängerkupplung ans Womo und dann auf einem
Anhänger problemlos Roller und Fahrräder etc. mitnehmen. Den
Anhänger für Tempo 100 zulassen und dann enspannt und ohne
Angst vor Gewichtskontrollen unterwegs sein. Ich mache das seit
2 Jahren und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden-

Arno

dieter2 am 03 Okt 2009 15:51:07

rosselarno hat geschrieben:Hallo

Dieser verdammten Überladerei kann man ganz einfach aus dem
Weg gehen. Anhängerkupplung ans Womo und dann auf einem
Anhänger problemlos Roller und Fahrräder etc. mitnehmen. Den
Anhänger für Tempo 100 zulassen und dann enspannt und ohne
Angst vor Gewichtskontrollen unterwegs sein. Ich mache das seit
2 Jahren und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden-

Arno


Bevor ich mir so einen dämlichen Hänger drann baumeln würde,steige ich
lieber wieder auf ein WW um.

Entweder stärkeres Womo,oder weniger mitnehmen.

Wir kommen zu zweit wunderbar mit 3,5 to aus,sogar noch eine Reserve übrig.

Dieter

ColGe116 am 03 Okt 2009 16:16:13

Hallo,

Das Überladen ist schon ein großes Problem bei Womos. Die Hersteller und die Händler scheren sich einen Dreck drum! Da werden doch tatsächlich Fahrzeuge (dieses Jahr in Düsseldorf gesehen) angeboten mit einer Zuladung von 370 kg - bei 4 Sitz-/Schlafplätzen!

Die Tests bei Reisemobil und pm bringen es doch auch regelmäßig ans Licht. Hervorgehoben wird zwar, dass bei 2 Personen noch eine Restnutzlast von 370 kg bleibt - wogegen bei einer 4 Personen Nutzung dann noch gerade mal 10 kg übrigbleiben. Lächerlich, riskant, Absicht - Betrug!

Bei Womos bis zu 6 Personen sieht die Bilanz noch schlimmer aus!

Welche Bilanz eigentlich?! Alles theoretische Werte, auf dem Papier ausgerechnet und Papier ist geduldig!

Es ist wie in vielen anderen Bereichen auch - die Lösung kommt nie von oben (Hersteller) - sondern muss von jedem einzelnen mühsam von unten her erarbeitet werden. Entweder man glaubt den theoretischen Werten und fährt überladen oder man sucht andere Wege.

Ich habe auch schmerzliche Erfahrungen gemacht in dieser Hinsicht. Mein Knaus Sun Traveller 700 DG wiegt laut Fahrzeugpapieren in fahrbereitem Zustand 3400 kg. Stimmt nicht! Zulässiges Gesamtgewicht 4250 kg! Anfangs dachte ich, das reicht locker. Dann kam die Luftfederung - mit zulässigen 4500 kg! Für Sonderausstattung, das wissen die alten Hasen muss man zwischen 250 - 300 kg draufrechnen (Satanlage, Markise, Geldschrank, Hubstützen, Solaranlage, Luftfederung, Fahrradträger, usw..)

Ohne zu vernachlässigen, dass bei 6 Personen, viele Dinge 6-fach an Bord vorrätig sein müssen.

Bei 6 Personen an Bord mit allem drum und dran, war ich vor der Reise auf der Waage - 4521 kg - und dies nachdem ich schon sehr gezielt viele Dinge zu Hause gelassen hatte.

So konnte ich zwar fahren, allerdings die Bremsen des Ducato erzählen eine andere Story! Abstand halten, viel zu schnelles Bremsfading und, und, und...

Damals habe ich den C1 und C Führerschein gemacht und darf alle Arten von LKW fahren ohne Anhänger, ich glaube um die 25 Tonnen ist Schluss.

Den Schein habe ich und trotzdem ist bei einem Fahrzeug von 7,5 m Länge alles viel zu genau bemessen (Gewicht) - das ärgert! Es bleibt keine Luft, keine Reserven.

Jetzt habe ich mein Womo verkauft und habe mich für ein Fahrzeug entschieden, wo die Zuladung als erster Punkt auf meiner Wunschliste stand, der Hinterradantrieb, dann 5-6 Gurt-/Schlafplätze und dann kam erst der Grundriss und zum Schluss das farbliche Innenleben als letzter Punkt. Schlussendlich ist es einem irgendwann doch ziemlich egal ob die Möbel einen hellen oder mittelroten Kirschbaumton oder eher einen dunklen Nussbaumton haben, ob das Bad links oder rechts, neben oder gegenüber der Küche sich befindet. Es ist zwar wichtig aber wichtiger ist das Fahrgestell und die Zuladung!

Jeder Käufer sollte sich die reale Zuladung (Differenz zwischen dem Gewicht in fahrbereitem Zustand - inklusive der gesamten Sonderausstattung und dem zulässigen Gesamtgewicht) vertraglich bei Vertragsabschluss schriftlich zusichern lassen und dies beim Kauf eines jeden Womos. Wenn alle Käufer dies verlangen, dann geraten die Händler zunehmends unter Druck. Wir als Käufer zahlen ein Schweinegeld für ein sehr teures Hobby und nehmen viel zu oft in Kauf, dass wir uns jahrelang mit einem erheblichen Sachmangel (das ist es!!) herumschlagen müssen.

All dies kostet Zeit, viel Mühe und Geld! Am Tag der Abholung - ab auf die Waage und dann erst zahlen! Leider beschweren sich zu viele Leute dies auf sich zu nehmen und riskieren mit überladenem Fahrzeug zu fahren oder investieren zusätzliches Geld in Auflastungen, Luftfedersysteme, usw.

Genauso ist es mir auch ergangen, ich gehöre auch zu denen die zu faul - nein vor allem ahnungslos und unwissend waren. Auch ich habe den theoretischen Angaben auf dem Papier geglaubt, genauso wie den Worten des Verkäufers. (Die wollen nur verkaufen!!)

Was bleibt ist ein jahrelanges "aus dem Weg gehen" - dem Risiko erwischt zu werden, dem Risiko einen Unfall zu bauen, dem Risiko überladen zu fahren, dem Risiko Probleme mit der Versicherung zu bekommen...

Oder man investiert weiter in ein eh sehr teures Hobby (Anhänger, Luftfeder, Auflastung...) und nimmt damit den Händlern und Herstellern die Verantwortung ab!

an alle

Jerry

womo-hof am 15 Mai 2010 11:17:08

Hallo,
wie gerade in anderen Thema (wieviel Zuladung?) erläutert habe ich mir aufgrund der variierenden Zuladungsangaben (PÖSSL Roadcruiser) auch schon überlegt mit Hänger zu fahren (haben Pferdehänger).

Gibt es hier Erfahrungswerte, wie das mit 6,36cm WoMo + Pferdehänger auf Stellplättzen/Campingplätzen klappt?
Wollten nach Fahrzeugauslieferung im Sept. nach Istrien, muss ich dort abkuppeln und getrennt parken oder reichen Wege im CP und Stellplatzgrößen für WoMo incl. Hänger. Wer war hier auch schon "länger" unterwegs? :?:

dieter2 am 15 Mai 2010 11:56:26

Ich denke ein Pferdehänger ist schon ein bischen arg groß.

Lieber einen kleinen ungebremsten Klaumichel für knapp 450-500 Euro von OBI.
Den kann man zur Not noch in die kleinste Lücke schieben.
Die Plätze auf den CP sind in der Regen nicht alzu üppig.

Dieter

camperfrank am 15 Mai 2010 12:26:11

Um auf deine Frage einzugehen....

Es ist überall Platz genug.
Ums abkuppeln wirst du sicherlich nicht drum herum kommen.
Auch Plätze in der ersten Reihe sind da eher selten in dieser größe.

Meine Eltern fahren schon 25 Jahre mit 9m I und Autotransportanhänger incl. Plane herum. Smart, Quad, E - Fahrräder usw. kommen dann auch noch dazu.... :oops: Neuerdings noch eine Waschmaschine...... :eek:

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