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Wasserschaden im Camp 64


ubruesch am 15 Okt 2009 21:25:16

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum. Haben uns vor 4 Wochen eine Hymer Camp 64 BJ 91 zugelegt. Hat 85 Tkm gelaufen und machte so einen guten Eindruck.

Aber nun nach längerem Studium der Berichte in diesem Forum habe ich die besonderen Ecken abgesucht und bin fündig geworden. :(
Da wäre als erstes der Bodenbereich hinten an den Rücklichtern. Scheint noch ein kleiner Bereich auf beiden Seiten zu sein. Von unten ist er noch fest. Von oben komm ich mit einem Schraubenzieher locker durch.
Der zweite Bereich ist direkt hinter den hinteren Radkästen. Da ist er von oben und unten zu durchstechen. Nach ersten groben Schätzungen würde ich sagen so 20 mal 30 Zentimeter. Auf der einen Seite ist das Ablassventil des Boilers und auf der anderen ist der Wassertank mit seiner Entleerung. Der Vorbesitzer hat auf beiden Seiten Bleche von unten drauf gesetzt und ich Depp habe gedacht das wäre Original als Spritzschutz so gewesen. Ich gehe mal davon aus das an dieser Position wirklich der Schaden von außen gekommen ist. Außer ihr habt für die Stelle eine andere Begründung.

Bin Handwerker. War Elektriker und wir haben eigentlich so ziemlich alles Repariert. Will damit nur sagen das ich mir die Reparatur zutraue.

Ich habe die super Berichte von Kurt gelesen.

Also nun meine Fragen:

1. Welches Holz muss ich nehmen? Behandelt?
2. Was ist eigentlich beim Hymer zwischen den beiden Holzbrettern verbaut? Styropur, PU-Schaum oder was?
3. Die Bretter liegen laut Prospekt neben den umlaufenden Balken/Latten. Wie sind die miteinander verbunden? Nur verleimt oder getackert? Bei Kurt liegen die aufeinander.
5. Müssen die Rücklichter auch mit Dekalin abgedichtet werden oder sollen da neue Gummis genommen werden, wenn man die überhaupt einzeln bekommt? Hoffe das Wasser kommt hinten an den Rücklichtern durch.

Wäre ganz dankbar wenn mir jemand einen Anhalt geben könnte wie ich das ganze anfange. Natürlich als erstes alles raus. Bodenbelag in diesem Bereich raus.

Die zweite Baustelle ist eine kleinere. Das ist der Fahrradständer. Durch die obere Befestigung kommt Wasser durch. Werde wohl den Ständer und die obere Querleiste demontieren und neu mit Dekalin Abdichten.

Für alle weiteren Tipps bin ich dankbar.
Da hier in München der Winter angefangen hat werde ich wohl erst mal nur den Fahrradständer und die Querleiste abdichten da der kleine in der Laternengarage steht und ich kein Aquarium haben möchte. Die Rücklichter will ich auch noch abdichten. Je nach dem was Ihr mir empfehlt mit neuer Dichtung oder mit Dekalin.
Der Boden ist dann im Frühjahr dran. Muss hier alles auf dem Parkplatz machen. Hoffe das geht.

Bis dann

ubruesch

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Tossy3 am 16 Okt 2009 01:11:19

Hallo und willkommen hier im Forum!

Es tut mir leid, dass Du erst nach dem Kauf die faulen und undichten Stellen gefunden hast. Ich bin auch gerade an einer Reparatur dran und konnte hier im Forum schon wertvolle Tipps "erlesen".

Was das Holz angeht, solltest Du mal hier --> Link schauen. Ich habe letztendlich auf Kurts Rat geachtet und verwende gut abgelagertes Kiefernholz nahezu ohne Äste.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe, dass Deine Baustelle nicht noch so viel größer wird. Meistens kommt ja leider noch was dazu, wenn man angefangen hat.

Viele aus Nordhessen
Peter

Tipsel am 16 Okt 2009 01:21:26

Willkommen hier

:kette:

Ich würde zuerst die Stelle suchen, die für den morschen Boden verantwortlich ist. Vielleicht ists tatsächlich der Fahrradträger.
Rücklichter glaub ich eher nicht. Unsre waren beim Vorgänger auch undicht, aber das Wasser lief nicht tiefer rein, also lief lediglich zu den Lampen. Dort ist wohl nicht soweit durchgeschraubt wie beim Träger.


.

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turbokurtla am 16 Okt 2009 13:57:03

Tag ubruesch
Hast Du diesen Bericht auch gelesen ?
--> Link
Ist zwar ein Wowa, aber die haben eigentlich fast immer gleich gebaut. Hier siehst Du auch den Aufbau des Bodens um den Radkasten. Achte beim Zerlegen auf die beschriebenen, markanten Sachen, bezügl. des Wassers, könnte bei Dir auch so sein und nicht von innen kommen.
Ansonsten würd ich heuer nix mehr abbauen, sondern alle markanten Stellen nur von außen mit einer dünnen Wurst Dekalin provisorisch abdichten. Also z.B. über der Fensterleiste Blech und Leiste säubern und ne dünne Wurst drüberziehen. Das hält dicht übern Winter.
Kurt
( der jetzt ins Fichtelgebirge zum Wandern fährt ) :snowman:

camperfrank am 16 Okt 2009 14:11:14

Herzlich willkommen.
Auch ich fahre einen ähnl. Hymer.

Zum Heck.
Hinten rechts hatte ich auch eine leicht weiche Stelle. Da mein Mobil aber selten gefahren wurde, hielt sich alles in Grenzen.

Da ich eine Rollerbühne habe fehlt mir die Stoßstange. Dadurch hatte ich direkt freien Blick auf ein starkes Winkeleisen. Das ist eigendlich der Rahmen.
Auf diesen Winkel liegt die Bodenplatte und die Heckwand ist ganz simple mit Spaxschrauben in das Bodenholz geschraubt. Ich vermute wenn du deine Stoßstange abbaust sieht es bei dir ähnl. aus!!

Oberhalb der Rollerbühnenstoßstange ist bei mir noch ein Alu Winkelblech. Acuh ganz einfach mit Dichtmittel und Spax befestigt.
Das war bei mir alles lose und der untere Rahmenwinkel total verrostet.
Aber nur frontal. Unten drunter nicht. Ich habe dann den Winkel mit der Flex entrostet so gut das ging. Im Baumarkt 500 ml Hammerit im Angebot für 6,75€ anstatt 13,49€ geholt und angepinselt.
Bei Hammerit solltest du beachten das der erste Anstrich nicht ausgetrocknet sein darf. So unter dem Motto frisch auf frisch. Was ja bei herkömmlichen Lacke nicht so ist.
Das habe ich dann 2 Wochen austrocknen lassen und mit Sika im oberen BEreich auf die ganze Fahrzeugbreite ausgespritzt und die Dichtmasse richtig unter die Rückwandholzplatte gestrichen. Auch diese wurde von mir vorher mit Hammerit gestrichen.

An den Seiten gibt es ja so Stoßstangenecken. Die sind bei mir fest verschraubt und die Bühne schiebt man dann 2 cm rein. Wird bei dir ähnl. sein.
Diese Kappen schraubste ab und wirst sehen, dass da die Spaxschrauben ohne Dichtung in die Seitenwand geschraubt sind. Darunter laufen die Seitenschienen oder Abschlussbleche. Diese sind längs der kompl. Seitenwand.
Unter diesen Eckkappen wirst du sehen, dass dort das Wasser auch von der Bodenplatte aufgenommen werden kann. Die Verbindung zwischen Rückwand und Seitenteil ist unter der KAppe ein Witz.
Da hört die Eckleiste die vom Dach runter führt und die beiden Teile verbindet einfach ca. 5 cm vorher auf.
Wenn du dann mal weiterschaust, wirst du sehen dass auf beiden Seiten eine normale Dachlatte zwischen Seitenteilen und Bodenplatte geschraubt ist. Bei mir war da kaum noch Schutz drauf.
Was aber bei fast 20 Jahren normal ist. Dies alles habe ich mit Rallyschwarz dünn besprüht.
Von den Rückleuchten kam bei mir kein Wasser rein!

Dort wo das Spritzwasser des hinteren linken Reifen hinspritzt, war mein Boden mit Teer gespachtelt worden. Nach kräftigen ziehen hatte ich einen Mischung von Sperrholz, Teer, Kleber und Styropor in der Hand.
Etwa Faustgroß.
Mit der Flex machte ich größzügig um diese Loch weitere Farbe und Teer weg. Zum Schluß blieb eine ca. 30 x 50 cm große Fläche übrig. Teilweise leicht gefaultes Holz schlief ich weg.
Aber ich hatte Glück und es blieben immer gute Holzstege übrig.
Mit dem Heißluftfön trocknete ich immerwider die Stelle bis es mir zu Bunt wurde und ein Heizlüfter kam herbei. Den lies ich Tagelang in meiner Halle richtung Schaden blasen.
Wo alles trocken war und auch ohne heizen blieb, sprühte ich alles dünn mit Rallyblack ein. Das Faustgroße Stück Styropor setzte ich ein und löste die Kunststoffteile des Radkasten. Auch hier alles sauber gemacht und nach einer Woche trocknen, baute ich eine ca. 20 x 30 cm große 3 mm Kunststoffplatte ein. Überall Sika hin, die Platte 1 cm in den Radkasten geschoben, Holzbrett (vorher zurecht geschnitten) unter die Platte, Wagenheber drunter und mit leichten Druck 2 Tage aushärten lassen.
Dann den Teil des Radkastens mit Sika eingedichtet und wieder festgeschraubt inkl. meiner Kunststoffplatte.
Dann außen herum die Platte auch mit Sika abgedichtet.
Da die Platte nicht sehr groß ist habe ich kein Holz genommen um autom. einen Steinschlag zu haben.
Die linke Seite ist durch meine Trittstufe geschützt. Dort habe ich nur mit der Drahtbürste gereinigt und dünn Rally drauf.
Auch wenn es regnet fehlt mir Heute die Zeit. Ich habe ca. 300 Std. meinem Mobil aufbereitet. Wenn noch was ist einfach fragen. Mal sehen ob ich Heute Abend noch ein paar Bilder finde.

ubruesch am 16 Okt 2009 14:21:08

hallo

erst mal Danke für die Antwort.
So wie ich gelesen habe sind die Bodenpartien hinter den Rückleuchten typische Faul Stellen für die Baujahre bis 93.

Auch die Stellen direkt hinter den Rädern sind glaube ich typische Stellen. Am Rand zur Außenwand ist alles fest. Genauso zur Fahrzeugmitte hin.
Könnte mir allerdings auch vorstellen das es was mit den Ablauföffnungen zu tun hat. Beide Faulen Stellen hinter den Rädern sind dort wo die Abläufe sind. Tank/Boiler undicht gewesen?

Der Vorbesitzer hat anscheinend nie den Unterboden beachtet und die ersten Stellen mit einem Blech abgedeckt. Fahrzeug stand außerdem 14 Jahre lang in einer Halle und wurde nur 4 mal im Jahr im Sommer bewegt.

Hat hier einer dieselben Erfahrungen mit dem Hymer Camp gemacht?
Woher könnte sonst das Wasser in den hinteren Ecken kommen?
Sind die senkrechten Abdeckleisten auch anfällig in Bezug auf Dichtigkeit?
Werde mir auch mal die Heckklappe etwas genauer ansehen. Wie sind da eure Erfahrungen bei den guten Hymern.
Angeblich sind die Hymer ja in den Seitenwänden Holzfrei und mit PU isoliert. So steht es ja auch im Prospekt.

Mit dem Holz werde ich es auch wie Kurt empfohlen hat machen. Dachte nur für die Platte im Unterbodenbereich eine Bootssperrholzplatte zu nehmen um den Belastungen dort durch Spritzwasser und Steinschlag besser gewappnet zu sein. Oder ist diese Idee so falsch?

Werde es wohl erst im Frühjahr erfahren. Wollte halt nur alle möglichen Stellen vor dem Winter noch abdichten um nicht noch mehr Wasser rein zu bekommen. Habe auf die Erfahrungen der Hymer Fahrer gehofft.

Habe gerade beim Schreiben den Beitrag von Kurt gelesen. Werde mir die Radkasten noch mal anschauen. Sieht aber beim Camp anders aus. Aber vielleicht gibt es ja da auch sowas wie von Kurt beschrieben.

Werde also heute zweimal Dekalin bei Berger kaufen und bei trockenem Wetter erstmal alles im hinteren Bereich abdichten was mir Spanisch vor kommt. Ich hoffe das hilft erstmal.

Bis dann

ubruesch

ubruesch am 16 Okt 2009 14:39:45

Hallo Camperfrank,

deine Antwort habe ich erst gerade gesehen. Noch ein Leidensgenosse und deine Erklärung für die hinteren Bereich hört sich gut an. Äh, meine als Erklärung für die Quelle.
Meine " Dachlatten" liegen auch blank. Sind aber noch fest. Vermute auch für den Spritzbereich hinter den Rädern eine Kombi von Steinschlag und Wasser von oben. Dazu die Missachtung des Unterbodens. Ist schon verdächtig das es in beiden Fällen jeweils um einen Ablauf liegt. Wenn da was undicht wird läuft es natürlich genau dort in den Boden.

Auffällig auch wenn ich Frischwasser bunkere und den Tank voll mache habe ich Wasser in der Vertiefung der Pumpe stehen. Bei Kurven kann man sich ja ausrechnen was passiert.
Auf der Boiler Seite sehe ich noch nicht was die Ursache sein kann.

Habe leider wie beschrieben keine Halle und muss wohl oder Übel wie es auch schon Kurt geschrieben hat erstmal alles abdichten und bis im Frühjahr wachten.

Bin aber trotzdem für alle weiteren Tipps dankbar. Diese werden auch gleich überprüft.

Wie sieht es mit den Abflussleitungen aus? Ist das ein typisches Hymer Problem?

ubruesch

camperfrank am 16 Okt 2009 14:51:02

Die Öffnungen im Bodenbereich für Boiler und Co. sind teilweise dauerelastig ausgespritzt. Sahen bei mir aus als wenn das ein Kind gemacht hat. Die habe ich unter anderem auch rausgemacht und festgestellt, dass das Holz im Bereich des "Durchbruchs" nicht versiegelt worden ist vorm nicht richtig eindichten. Holz zieht ja Wasser.
Auch hier habe ich alles entfernt, gestrichen und erneut eingedichtet.

Mein Mobil wurde nur 2 mal im Jahr benutzt vom Vorgänger und stand dann nur in einer Halle.
Aber irgendwie müssen ja Preise von 2000 - 10000€ beim selben Modell zu stande kommen.
:wink: :wink:
Jetzt einfach wild mit Siga alles zupappen ist der falsche Weg. :(Achso ich bin leider kein Leidgenosse.
Was will ich von einem 18 Jahren alten Mobil für ...... erwarten??

An meinem PKW ist nach 4 Jahren der Turbo und Rußfilter putt..... 3 - 4 t €
Schaden, das tut weh,.. aber nicht 30 € Sika, 7 € Hammerit, 1 € Klebeband
.................. :D

camperfrank am 21 Okt 2009 10:51:00

Man hört und sieht nix mehr von dem Kerl. Ob der schon am schmirgeln ist?? :ironie:

Hier habe ich noch ein Bild wie es aussehen kann.

carpediem3107 am 08 Okt 2012 09:44:23

Hallo,

bin auch gerade am beheben dieser feuchten Stellen. Sieht bei mit genau so aus. Nun meine Frage:
Leider gibt es kein Bild bzw. keine Beschreibung, was weiter gemacht wurde.... Bin am überlegen, ob ich unter die Aluhaut eine Aluleiste schiebe, die die Stirnseite des Holzes überdeckt...oder diese Aluleiste, gut abgedichtet natürlich, einfach außen drüber mache. Bei meinem Hymer Camp BJ 88 ist auch zwischen dem Seitenteil, wo das Wasser von oben abläuft, und dem Heck auch keinerlei Schutz. Möchte da auch noch was reinmachen. Ich habe beobachtet, dass genau hier sehr viel Wasser abläuft und immer an den Holzboden kommt.

Viele

carpediem

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