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Stromgenerator oder Solaranlage!?


ColGe116 am 21 Okt 2009 08:24:08

Hallo und guten Morgen,

Auf meinem alten Womo hatte ich eine Solaranlage von 85 kw verbaut mit 2 Aufbaubatterien (Säure) von je 92 Ah an Bord . Das reichte um tagsüber die Batterien immer wieder zu laden!

Jetzt habe ich eine 150 Ah AGM Batterie als Aufbaubatterie und überlege was besser wäre:

Solar oder Stromgenerator!? Vor- und Nachteile, Preis, Handhabung...

Hauptsächlich bin ich in wärmeren Gefilden unterwegs - von März bis November.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

Danke und schönen Tag

Jerry

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gegege am 21 Okt 2009 08:50:37

Hallo Jerry,

mein 80W Panel lädt die 160Ah Batterie im französischen Süden problemlos, auch lange Standzeiten kein Problem.

Jetzt im Süden Deutschlands im Herbst: Batterie nach 2..3 Tagen unter 12V. Nicht daß sie dann leer wäre, aber Wechselrichter und Laptopnetzteil machen bei 11V Probleme.

Grund ist wohl: Stromverbrauch für Lüfter der Heizung, mehr Licht-Stromverbrauch und die Batt-Spannung sinkt bei Kälte.

Also alle paar Tage nachladen. Hab einen Honda EU10i. Einziger Wermutstropfen: Das Ladegerät im WoMo macht 20A max, damit dauert das Laden und der Honda wird im Teillastbetrieb (leise) aber lange benötigt.

Also wenn Generator dann auch Hochstromlader - oder wie anderswo im Forum beschrieben kleinen Generator bauen der weniger Strom liefert.

Übrigens: kennt jemand ein günstiges Ladegerät mit 50..80A?



Gerd.

macagi am 21 Okt 2009 10:24:43

ich glaube in 'wärmeren Gefilden' von März bis Nov. kann man vorbehaltlos Solar empfehlen. Wieviel Strom brauchst du denn so normalerweise ('Nutzerprofil')? Gibt schon soooo viel darüber hier im Forum....

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macagi am 21 Okt 2009 10:26:40

gegege hat geschrieben:Übrigens: kennt jemand ein günstiges Ladegerät mit 50..80A?


Dürfen deine Batterien überhaupt mit so viel Strom geladen werden? Wenn's Gelbatt. sind dann nicht.

Gast am 21 Okt 2009 11:07:28

Für den normalen Betrieb bei normaler Nutzung vom Frühjahr bis Herbst in warmen Gefilden, reicht eine normale dimensionierte Solaranlage aus.
Kostenpunkt von 1.200,- bis 2.000,- € bei Einbau in Fachwerkstatt.
Ein ordentlicher Generator kostet auch ein Tausender. Mit all den Nachteilen. Platzverbrauch im Womo, Benzin-Gestank, Mitfürhren von Benzin, wenn nicht fest eingebaut muss dieser auch immer aufgestellt werden. Geräusche wenn die sich auch in Grenzen halten. Weiterer Nachteil, du musst immer darauf achten wann du den Generator anwirfst.
M.M. ist, das man Generatoren nur bei hohen Verbräuchen braucht (z.B.. Kompressorkühlschrank, Spülmaschiene, Mikrowelle, Waschmaschine) oder im Winter wo die Heizung ebenfalls viel zieht und die Solarzellen wenig liefern können.

Fazit bei einer Solaranlage mus man sich um fast nichts kümmern, wenn der Stromverbrauch zur Erzeugung im Einklang steht. Ausserdem werden im Freien bei Stilstandzeiten auch die Batterien geladen und am Leben erhalten und das auch im tiefsten Winter.
Jörg

piccolino am 21 Okt 2009 11:41:24

In meinem alten WoMo hatte ich kein Solar auf dem Dach, aber immer nen Baumarktstromgenerator mit dabei.. und hab ihn kein einziges Mal benutzt. Entweder hatte ich noch genug Saft in den Batterien, oder ich hatten nen SP mit Strom, oder ich wollte den Krach niemanden zumuten.
Ich denke ob Generator oder nicht, richtet sich nach dem Reiseverhalten.
Ich fahr z.b. überwiegend in der wärmeren Jahreszeit + benutze wenn möglich ein SP mit Strom und steh in der Regel nicht länger als 2 Nächte an einem Platz. Ich komm bei diesem Verhalten gut ohne Generator allerdings z.Zt. mit Solar auf dem Dach aus.
Was anderes ist es natürlich wenn man mehrere Tage -auch im Winter - am selben Platz ohne Stromanschluss stehen will.. dann wird es wohl ohne Generator nicht richtig gehen...

ColGe116 am 21 Okt 2009 12:01:53

Danke erstmal für die Beiträge!

Mittlerweile habe ich auch in vergleichbaren Beiträgen nachgelesen und da gehen die Meinungen ja sehr stark auseinander.

Ein B2B lohnt sich technisch nur wenn die Batterien nicht parallel geschaltet sind! Wenn ich Dummheiten erzähl, dann verbessert mich bitte.

Die Lösung mit dem Lichtmaschinenregler von HPR (Agtar) lohnt sich nicht wenn nur die Leuchten und die Wasserpumpe betrieben werden. Wobei die Leuchten bei mir allesamt durch LED's ersetzt wurden. Der Kühlschrank läuft auf Gas, im Sommer schau ich kaum fern - in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) schon mal 1 - 2 Stunden am Tag und dafür sollte der Strom dann reichen.

Wenn die Kinder mit fahren, sollten ebenfalls die Mobiltelefone und die Ipods geladen werden können sowie von Zeit zu Zeit meine beiden Akkus vom Fotoapparat. Manchmal, eher selten auch der Akku vom Laptop.

Maximal stehe ich 2 - 4 Tage frei, dann kommt ein Campingplatz oder Stellplatz mit Strom. Dann wieder frei...

Der Stromgenerator ist teuer, schwer und macht Lärm und Gestank! Plus das Benzinproblem!? Mittlerweile gibt es Gasgeneratoren - die sind leise aber teuer!

Ich brauche Stromreserven für maximal 2 - 4 Tage am Stück. Zur Zeit habe ich nur eine Aufbaubatterie von 150 Ah. Lohnt sich die Erweiterung auf 2 Batterien?!

Auch läuft bei mir die Trittstufe und das Autoradio inklusive DVD Spieler über die Starterbatterie und das wird auch wohl so bleiben. D.h. wenn ich mal eine DVD mir anschauen möchte oder einfach nur Musik hören möchte dann arbeitet die Starterbatterie - die sollte dann auch wieder geladen werden können.

Guter Rat ist teuer!

Danke im Voraus...

Jerry

viking92 am 21 Okt 2009 12:15:10

Hy,

kurz & knapp: Bei Deinem 'Reiseverhalten' täte ich mir
a) 'ne 2. Batterie verbauen
&
b) Solar, anstatt Moppel anschaffen.

Kurz zum B2B, er verbessert die Ladung durch die Lichtmaschine. Ist also mehr für die 'Fahrer' unter uns geeignet. Im Grunde mit dem HPR - System vergelichbar.....zumindest in den Grundzügen.

tekzenchelou am 21 Okt 2009 14:07:42

Moin
beides is am Besten, B2B bringt bei mir nix weils Fahrzeug fast nur steht.
Im Sommer kannste Solarstrom fast verkaufen ab jetzt reichts schon nimmer um ordentlich zu laden also EU10i.
Der Baumarktgenerator ist seitdem nie wieder angemacht worden, 2kW kosten immerhin für so 10-12 Stunden 1L/Stunde etwa also hat der Honda sich selbst bezahlt gemacht da haste genauso lang 1kW Strom mit 2,5L.
Und das reicht dicke um alles zu laden un dabei Fernseh gucke, Laptop laufe unsoweiter.
Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand, bei manchen so wie ich gehts eben nicht anders.
Viel Erfolg bei der Entscheidung, das hab ich hinter mir :D

macagi am 21 Okt 2009 14:38:52

ColGe116 hat geschrieben:Ich brauche Stromreserven für maximal 2 - 4 Tage am Stück. Zur Zeit habe ich nur eine Aufbaubatterie von 150 Ah. Lohnt sich die Erweiterung auf 2 Batterien?!


Guter Rat ist hier nicht teuer, nur weisst du nicht ob der Rat gut ist.....:-)

150Ah ist ne ganze Menge - ich würde vor einem Kauf erstmal ein bisschen ausprobieren wie lange das euch denn reicht, ganz ohne Solar. Ne Solaranlage oder 2te Batterie ist dann schnell drauf.....

Ich habe im Sommer nur eine Batterie mit 90Ah (und ca 130W Solar) - das reicht uns unbegrenzt was Stromverbrauch angeht (das Womo war seit März nicht mahe am Netz), im Sommer, so bis Setember. Ab September wird das Wetter schlechter, man liest länger, und die Tage werden kurz und ich stelle nochmals ne 100Ah dazu.

ColGe116 am 21 Okt 2009 14:44:38

Vielen Dank für die Ratschläge...

Werde weiter überlegen und hier reinschauen...

Jerry :sky:

bluespapst am 21 Okt 2009 15:05:41

Hallo
Da ich ein altes WOMO fahre ( Beisl 2600 BJ 82 ) kann ich leider keine Solaranlage verbauen, weil er in 2 Jahren die H Zulassung bekommt,und da darf äußerlich nichts angebaut werden, was es zur Zeit der Herstellung nicht auf dem Markt war.
Stromprobleme hatte ich natürlich auch, besonders wenn ich frei gestanden habe. Da wurde abends über ein Laptop ein Film geguckt, und da ging die
Zusatzbatterie doch sehr schnell in die Knie.

Jetzt haltet mich bitte nicht für bekloppt, aber ich habe mir hier eine sehr abenteuerliche Konstruktion ausgedacht, und es klappt hervorragend.

Die normale Konfiguration dürfte ja bei jedem WOMO gleich sein.
( Lichtmaschine,Starterbatterie,Zusatzbatterie) Ich habe an der Zusatzbatterie einen Umformer von 300 Watt 230V Dauerleistung angeschlossen.

Jetzt Kommts.

Zusätzlich habe ich dann 2 Batterien von 90 AH unter der Bank verbaut, in Reihe geschaltet, so das die Spannung 24 Volt beträgt. Hier habe ich wiederum einen Spannungswandler angeschlossen, der von 24 Volt auf 12 Volt runter regelt. (Das Problem mit dem Laptop hat sich jetzt schon erledigt) Von diesen 2 Batterien konnte ich jetzt 2 zusätzliche Stomversorgungen legen. 12V u. 24V
Um die 2 Batterien wieder aufzuladen habe ich ein 12-24V Ladegerät von
Absar vorgeschaltet. ( ca 80 Euro )
Wenn ich jetzt fahre, lasse das Ladegerät über den 300 Watt Umformer laufen, und die Batterien werden somit eigentlich sehr schnell wieder geladen.
Ich habe das vorige Woche mal angetestet, und zwar mit einer 24V Tiefkühltruhe und einem Autoradio und einer CD

Die Truhe stellte ich auf 24 Grad minus und stellte 4 Flaschen Wasser a1,5l hinein. das Radio stellte ich auf Dauerbetrieb.

Es dauerte genau 4 Tage, bevor der Strom alle war!!!!!!
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Der Vorteil ist, ich brauche kein Solar und keinen Stromerzeuger, habe immer ausreichend Strom,da ich durch die 2 zusätzlichen Stromkreise meine Zusatzbatterie entscheident entlaste.



Gerd

kassiopeia am 08 Feb 2010 11:12:20

Hallo Gerd,

da ich mich selbst Schlau ueber die Energieversorgung mache lese ich deinen Beitrag erst jetzt. Ich wundere mich, dass es keine Antwort gab.

Mir ist noch nicht ganz klar, wo der Vorteil liegt im Vergleich zu 3 parallel geschalteten 12V-Batterien. Diese wuerden doch ebenfalls beim Fahren und bei Aussenstrom geladen werden, und sollten doch die gleiche Kapazitaet aufweisen, so dass aus sie die 4 Tage durchhalten sollten.

Was uebersehe ich hier?

Gruesse,
Kassiopeia

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