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Unterschiedliches LPG ?


Bob am 22 Mär 2010 20:06:31

Unterschiedliches LPG ??

Das hätte ich, auch nach dem Lesen diverser Threads hier, nicht unbedingt gedacht. Auf meine Frage bei meiner örtlichen Tankstelle bezüglich der Befüllung einer festen Tankflasche erhielt ich die Auskunft:

"Bei uns nicht. Wir haben LPG für Pkw-Antriebe im Verhältnis 60:40. Sie brauchen aber Heizgas in der Mischung 90:10."

Was muss ich davon halten? Was sagen unsere LPG- und Ga?perten?

, Bob

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ahab am 22 Mär 2010 20:40:34

Ohh je - jetzt weiss ich endlich was meine Heizung so "treibt" beim Heizen.
Ich würde die Tanke wechseln.
ahab

ahd250 am 22 Mär 2010 21:38:59

Halloundso,

ich bin zwar kein "Heizga?perte" aber ich halte das für ausgemachten Blödsinn. Die Heizung (und auch der Kühlschrank osv.) brennt mit Propan genauso wie mit Butan oder jedwedem Gemisch zwischen diesen Gasen.

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kintzi am 23 Mär 2010 00:34:21

Hallo ahd, bei Temp. unter 5°C verdampft 25-35% meiner Wynen nicht. Habe also in diesem Winter 7 l Restbutan(v.22 l=11kg)dauernd drin. Muss dann auf die mitgef. Alu-Pfandflasche mit reinem Propan umschalten. Da trotz elektr. Ventilhzg. die Fl. Reif auch bei Temp. über 0°C ansetzen, werde ich, obwohl nicht gestattet,im Winter Gaskasten mit Warmluft v. Truma auf über 10°C aufheizen, dann kann auch restl. Butan aus LPG/GPL sicher genutzt werden. Richi

901red am 23 Mär 2010 01:05:37

:D das ist so unsinnig wie die dame an der gpl tankstelle an der algarve, die mir weiss machen wollte dass gpl nichts für unser tankgasflasche wäre, wir nicht tanken durften und sie uns an eine bp (die gar kein gas hatte) weiter schickte :)

grüße
o.

ps: das mischverhätnis propan/butan der lpg variierte je nach temperatur also winter vs. sommer.

Dakota am 23 Mär 2010 10:57:08

das mischverhätnis propan/butan der lpg variierte je nach temperatur also winter vs. sommer.


Zumindest für den deutschsprachigen Raum ist das nicht korrekt, hier wird LPG nach der DIN EN 589 vertrieben und besteht zu 60% aus Propan und zu 40% aus Butan -> zu jeder Jahreszeit.

Unser "Tausch-Flaschengas" unterliegt der Heizgasverordnung, nach der DIN 51622, hier ist ist die Mischung 95/5. Auch die Gültigkeit der DIN 51622 ist unabhängig von der Jahreszeit.

andwein am 23 Mär 2010 11:51:57

Hallo @Bob,
die Dame ist kompetent und sie hat recht.
1. Auch bei LPG gibt es Sommer/Wintermischungen
Für LPG gilt Folgendes in Bezug auf die Winterfestigkeit:
• 40% Propan zu 60% Butan (Sommerware)
• 60% Propan zu 40% Butan (Winterware)
• 90% Propan zu 10% Butan (ganzjährlich)
2. Camping oder Heizgas hat ein Mischungsverhältnis von 90/10
3. Was die Tanke als LPG im Tank hat bestimmt sie selbst. Entweder anhand der Jahreszeit oder anhand des Preises. Den Autos ist es (fast) egal, da ein eigener Vergaser den flüssigen Treibstoff in gasförmigen wandelt.
Andreas

dieter2 am 23 Mär 2010 12:02:00

Ich denke mal in der warmen Jahreszeit ist es egal wie die Mischung ist.

Tausende Camper die einen Gastank haben fahren an der LPG Tankstelle zum Gas tanken.
Da wird das Gas in der Tankflasche,ist im Grunde nichts anderes wie ein Tank,auch funktionieren.

Dieter

agu am 23 Mär 2010 12:24:36

dieter2 hat geschrieben:Ich denke mal in der warmen Jahreszeit ist es egal wie die Mischung ist.

Tausende Camper die einen Gastank haben fahren an der LPG Tankstelle zum Gas tanken.
Da wird das Gas in der Tankflasche,ist im Grunde nichts anderes wie ein Tank,auch funktionieren.

Dieter

Es funktioniert auch aber eben nicht bei Minusgraden, da bleibt der Butananteil im Tank.

Bob am 23 Mär 2010 12:29:03

@ Dieter, Andreas, Dakota:

Erstmal danke für die Aufklärung.

Bleibt allerdings noch die Frage im Raum stehen, ob ich deren Mischung denn nun befüllen könnte (und mit welchen evtl. Nachteilen) oder nicht. Einige hier scheinen ja die Erfahrung gemacht zu haben, dass das Mischungsverhältnis, zumindest im Sommerhalbjahr, ohne Belang ist.

, Bob

dieter2 am 23 Mär 2010 12:29:20

agu hat geschrieben:
dieter2 hat geschrieben:Ich denke mal in der warmen Jahreszeit ist es egal wie die Mischung ist.

Tausende Camper die einen Gastank haben fahren an der LPG Tankstelle zum Gas tanken.
Da wird das Gas in der Tankflasche,ist im Grunde nichts anderes wie ein Tank,auch funktionieren.

Dieter

Es funktioniert auch aber eben nicht bei Minusgraden, da bleibt der Butananteil im Tank.


Richtig,deshalb ja auch meine Bemerkung mit der warmen Jahreszeit :wink:

Dieter

oldmanxxl am 23 Mär 2010 14:29:56

Hallo Bob,

Bob hat geschrieben:Unterschiedliches LPG ??
"Bei uns nicht. Wir haben LPG für Pkw-Antriebe im Verhältnis 60:40. Sie brauchen aber Heizgas in der Mischung 90:10."
Was muss ich davon halten? Was sagen unsere LPG- und Ga?perten?
, Bob


sind letzte Woche aus dem Skiurlaub zurück gekommen. Hatten Nachts Temperaturen bis - 19 Grad. Meine Tankflaschen hatte ich an einer LPG Tankstelle mit einer Mischung nach DIN 51622 von 95/5 gefüllt. Es gab keinerlei Probleme beim Heizen. Habe in der Woche zwei Flaschen verbraucht.

--> Link

Nikolaus

chrisk am 23 Mär 2010 14:49:57

Ich hatte auch bei mehr als -20°C kein Problem mit 60/40 Gemisch.
Von Stahlflaschenfahrern habe ich aber schon öfters gehört, dass da einiges an Restgas drinnen bleibt.
Scheinbar ist die Verdampferleistung im Kalten bei der Aluflasche doch nicht nur eine Werbeaussage.

Scout am 23 Mär 2010 15:41:30

@ Bob
Bob hat geschrieben:Bleibt allerdings noch die Frage im Raum stehen, ob ich deren Mischung denn nun befüllen könnte (und mit welchen evtl. Nachteilen) oder nicht


Über 0°C- 5°C?? (Lufttemperatur) kann man jede Mischung tanken.
Unter 0°C- 5°C?? bleibt der Butananteil im Tank zurück.

Dakota hat geschrieben:Zumindest für den deutschsprachigen Raum ist das nicht korrekt, hier wird LPG nach der DIN EN 589 vertrieben und besteht zu 60% aus Propan und zu 40% aus Butan -> zu jeder Jahreszeit.


Wenn das so wäre, wäre im Winter in Gebieten des deutschsprachigen Raumes die Flüssiggasmischung nach der DIN EN 539 nicht mehr spezifikationsgerecht und könnte zu Problemen bei flüssiggasbetriebenen Kfzs führen. Das Risiko wird wohl kein Gasehändler eingehen.

andwein hat geschrieben:2. Camping oder Heizgas hat ein Mischungsverhältnis von 90/10

Wenn man mit Camping oder Heizgas das Gas in den Tauschflaschen meint, handelt es sich um Propangas und das muss einen Anteil von 95% Propan und Propen haben.


chrisk hat geschrieben:Ich hatte auch bei mehr als -20°C kein Problem mit 60/40 Gemisch.

Solange sich noch Propan im Tank befindet bemerkt man auch nichts. Erst wenn das Propan verdampft ist, geht die Flamme aus.
chrisk hat geschrieben: Von Stahlflaschenfahrern habe ich aber schon öfters gehört, dass da einiges an Restgas drinnen bleibt. Scheinbar ist die Verdampferleistung im Kalten bei der Aluflasche doch nicht nur eine Werbeaussage.

Das trifft für Temperaturbereiche um 0°C, der Verdampfungstemperatur von Butan, zu. Bei tieferen Temperaturen spielt das Material keine Rolle.
Das hängt mit der Wärmeleitfähikeit der Materialien zusammen. Die Energie zum Verdampfen des Flüssiggases muss von außerhalb der Flasche bezogen werden.
Alu leitet die Wärme ca. 5-mal besser als Stahl. Schlechte Karten haben in dem Fall Besitzer von Kunststoffflaschen, denn Alu leitet die Wärme ca. 200-250-mal besser als GfK.

Die Autofahrer wollen allerdings mehr Butan als Propan im Flüssiggas.

Wolfgang

Lancelot am 23 Mär 2010 16:47:16

Scout hat geschrieben:Über 0°C- 5°C?? (Lufttemperatur) kann man jede Mischung tanken.
Unter 0°C- 5°C?? bleibt der Butananteil im Tank zurück.


Zusatz: Umgebungstemperatur im Flaschenkasten (für "Flaschennutzer") :)

(unser Flaschenkasten - und damit die Flaschen - werden beim heizen nach einiger Zeit zimmerwarm, damit haben wir keinerlei Problem mit dem evtl. nicht verdampfenden Butananteil)

reiko am 23 Mär 2010 16:54:11


Wenn das so wäre, wäre im Winter in Gebieten des deutschsprachigen Raumes die Flüssiggasmischung nach der DIN EN 539 nicht mehr spezifikationsgerecht und könnte zu Problemen bei flüssiggasbetriebenen Kfzs führen. Das Risiko wird wohl kein Gasehändler eingehen.


Autobetrieb Entnahme aus dem Tank flüssig, Verdampfung im Vergaser / ESP
Heizung etc.. Entnahme verdampft.

Viel Unterschied.......

matthiast4 am 23 Mär 2010 16:59:33

DAKOTA hat geschrieben:
das mischverhätnis propan/butan der lpg variierte je nach temperatur also winter vs. sommer.


Zumindest für den deutschsprachigen Raum ist das nicht korrekt, hier wird LPG nach der DIN EN 589 vertrieben und besteht zu 60% aus Propan und zu 40% aus Butan -> zu jeder Jahreszeit.

Unser "Tausch-Flaschengas" unterliegt der Heizgasverordnung, nach der DIN 51622, hier ist ist die Mischung 95/5. Auch die Gültigkeit der DIN 51622 ist unabhängig von der Jahreszeit.


Hm, dann würde mich mal interessieren, wie das unser Händler macht, der hat nur einen Tank für Flaschen und Tankstelle... .
Ich war aber bisher bei ihm sowohl mit dem Flaschengas wie auch mit dem Autogas immer zufrieden, DIN und EN interessieren mich nicht, funktionieren muss es!

Scout am 24 Mär 2010 00:15:06

reiko hat geschrieben:
Wenn das so wäre, wäre im Winter in Gebieten des deutschsprachigen Raumes die Flüssiggasmischung nach der DIN EN 539 nicht mehr spezifikationsgerecht und könnte zu Problemen bei flüssiggasbetriebenen Kfzs führen. Das Risiko wird wohl kein Gasehändler eingehen.


Autobetrieb Entnahme aus dem Tank flüssig, Verdampfung im Vergaser / ESP
Heizung etc.. Entnahme verdampft.

Viel Unterschied.......


So einfach ist die Entnahme von Flüssiggas aus dem Tank zum Betreiben eines Motors auch nicht.
Es reicht nicht aus, dass da einfach was flüssiges im Tank liegt.
Ich versuche die Problematik darzustellen.

Der Druck im Tank soll mindestens 1,5 bar betragen. Das bedeutet, dass der Druck im Tank 0,5 bar höher ist als außerhalb des Tankes.
Nun muss die Flüssigkeit (Flüssiggas) vom Tank zum Motor strömen.
Bei dem Überdruck von 0,5 bar strömt das ohne fremde Hilfe zum Motor. Wird es von einer Pumpe am Motor angesaugt, geht es auch problemlos.

Betrachten wir den Fall, dass nur Butan im Tank wäre.
Bei 0°C ist der Druck im Tank 1 bar, genauso hoch wie der Druck außerhalb des Tankes. Von alleine strömt das Flüssiggas nicht mehr um Motor.
Eine Pumpe würde es noch problemlos fördern.

Bei – 10°C ist der Druck im Tank 0,7 bar, also ein Vakuum von 0,3 bar.
Bei – 20°C ist der Druck im Tank 0,45 bar, also ein Vakuum von 0,55 bar.
Da müsste die Pumpe das Flüssiggas aus dem Vakuum fördern. Das ginge zwar, wäre aber sinnlose Energieverschwendung. Der Pumpenantrieb würde dem Motor mehr Energie zum Fördern des Flüssiggases entziehen.

Man sieht also:
Nur flüssig reicht nicht aus. Das Flüssiggas muss auch unter einem bestimmten Druck stehen und dafür sind bei bestimmten Temperaturen bestimmte Mischungsverhältnisse erforderlich.

Für uns Womofahrer ist das wesentlich einfacher. Die magische Grenze ist ca. 0°C.
Darüber spielt das Gemisch keine Rolle.


Wolfgang

lwk am 24 Mär 2010 17:29:58

Der Druck in den Gastanks liegt bei ca. 8 - 10 bar !!!!!!!!!!

joekel am 24 Mär 2010 17:49:56

Hallo, der Druck sowie die Temperatur ist dem Tank erstmal wurscht. Je nach Gemisch sitzten wir auf 120 Liter nicht benutzbaren Gas, wenn der Butananteil zu hoch ist. Bereits unter 10 Grad plus macht der Regler bei hoher Gasabnahme wegen Vereisung schlapp. Kritisch sehe ich die sonstigen Beimischungen die einige Betreiber den Autogasern unterschieben. Auffällig bei uns an der OMV Tankstelle, bereits nach 5 Monaten war der Brenner des Kühlschranks total verdreckt und dem ist es egal ob Butan oder Propan, hauptsache sauber.
Die Autogasfahrer merken in der Regel aufgrund der Kühlwasservorwärmung
ihrer Verdampfer nichts.....

mfg

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