Moin vom Kellersee,
gestern am Abend komme ich von unserem Aprilausflug nach Hause und
lese so die Foren durch, da treffen ich auf das Moppel – Thema.
Da ich im Jahr 6-8 Monate arbeite und den Rest des Jahres Freizeit habe,
da unsere Kinder erwachsen sind,
unser Haus und Grundstück versorgt wird,
können meine liebe Frau und ich viel Reisen.
Innerhalb dieser 6-8 Monate stehen uns auch noch die Wochenenden zur Verfügung.
Auch wenn ich persönlich uns alle als Nachbarn ansehe.
Egal wo und wie wir uns treffen meine stellen wie eine Nachbarschaft dar.
Wir haben doch die gleichen Interessen.
Da spielt es doch keine Rolle, ob man ein Mobil für 60-70 t € oder 150-500t. € hat.
Die Tatsache, dass man auf einen gewissen Komfort nicht verzichten möchte,
schließt doch nicht aus, dass man die Natur genießen kann und seinen
Nachbarn gegenüber tolerant ist.
Ich habe erlebt, dass Nachbarn mit kleinen Batterien es toll fanden, wenn ich Ihnen meinen Generator zum Laden ihrer Batterien überließ.
Sagt Heiko:
wir haben allen erdenklichen luxus an board: sind wir deshalb schwei...?
Nicht selten sehe ich Nachbarn, die ein schwäbisches Massenprodukt fahren dessen Name mit H beginnt, die nachts oder auch am Tage ihren Abwasserhahn auf dem SP etwas öffnen.
Bei diesen Schwei.... klopfe ich und rufe, „ hallo bei ihnen läuft Benzin aus“.
Das lockt sie aus ihren Mobilen, dann erklären sie meistens, dass der Schieber nicht ganz verschlossen
sei, oder andere Ausreden.
Eine Beobachtung ist noch, dass die Eigner dieser so genannten „Dickschiffe“ eher die bescheideneren und auch höflicheren Nachbarn sind. Sie grölen nicht herum, man kann sich auf einem gewissen Niveau unterhalten, sie jammern nicht, man kann mit ihnen eine gute Flasche Wein trinken, ach sie hocken auch nicht immer vor dem Fernseher, und sie lassen auch keinen Larry heraushängen.
Zum Thema gern gesehen oder nicht.
Frei stehen bedeutet nicht umsonst stehen.
In Hotels oder Restaurant bei oder vor denen man steht kann man essen, -frühstücken - oder etwas trinken. Das ist nur eine höfliche Geste.
Wenn wir frei stehen, ermittele ich oft den Besitzer der Wiese oder des Waldes, das ist oft der Bürgermeister oder ein Bauer im Dorf, dem gebe ich einen kleinen Betrag, er freut sich und ich habe
eine mündliche Erlaubnis dort zu stehen.
Nun im Aprilausflug standen wir auch für zwei Nächte in St. Goar auf dem CP, direkt am Rhein
es war zwar sehr laut aber optisch ein schöner Platz.
Nun das ganze Moppelthema wäre vom Tisch, wenn es endlich eine leistungsstarke
Brennstoffzelle auf dem Markt gäbe. Ordentliche Leistung für einen annehmbaren Preis wäre schön.
Wir reisen seit drei Jahren mit unserem PhöniX, wir möchten diesen Komfort nicht mehr missen.
Ferner finde ich auch die Nachbarn komisch die vor diesen Mobilen zwischen 8 und 10 Metern stehen
und sagen „man ist der groß“ oder „der ist aber lang“, das sind die falschen Kriterien zur Beurteilung eines Wohnmobiles. Es geht doch mehr um die inneren Werte.
Man sollte sich in seinem Mobil Wohlfühlen.
Freundliche vom Kellersee
JJP Osborne