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"Winterfeste" Womo´s - Isolierung


frauke am 20 Jun 2010 19:10:13

Hallo zusammen,

wir sind gerade fleissig am WohnmobilAnschauenVergleichenBestenGrundrissFindenErfahrungSammeln :-)

Bei einem "winterfesten" oder "wintertauglichen" Aufbau stellt sich mir (als relativen Laien) nun die Frage, ob das Womo nur von unten durch Doppelboden (und natürlich auch beheizten/geschüzten Tanks) oder ob auch die Isolierung im Bereich Aussenwände und Dach im Vergleich zu den normalen Aufbauten verstärkt ist.
Hintergrund ist, dass wir uns jetzt einen Bürstner mit Doppelboden angeschaut haben, aber vermutlich vermehrt in der wärmeren Jahreszeit unterwegs sein werden (die Winterzeit möchten wir nicht grundsätzlich ausschliessen).
Habt Ihr da schon Erfahrungen gemacht bezüglich geringerer Aufheizung des Innenraums/Alkoven?

Ich danke allen, die mir und anderen mit Ihren Meinungen und Erfahrungen weiterhelfen, ich habe bereits seeeeeeeehr viel gelesen und gelernt!

Frauke

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MobilIveco am 20 Jun 2010 20:34:39

Die Stärke der Isolierung der Wände steht in jedem Wohnmobilprospekt. Für den Sommer ist sie sicher nicht völlig unerheblich aber nach meiner Erfahrung nicht entscheidend.
Wichtiger ist die Größe der Fenster und vor allem der Dachhauben und wie diese vor Sonneneinstrahlung geschützt werden (möglichst von außen).

Sucht euch enen schattigen Platz und deckt Fenster und Fahrerhaus von außen ab und alles ist OK (wenn das nicht hilft kauft eine Klimaanlage, damit haben wir in Griechenland mitten in der Sonne gestanden).

macagi am 20 Jun 2010 20:47:10

Moin,

in der 'gehoben' Klasse - als zB Phoenix, Concorde - sind die Wände etwas dicker. Ob das wirklich was hilft sei dahingestellt.

Wir vorhin schon gesagt, am Besten Fenster von außen abdecken, und/oder im Schatten stehen. Ansonsten wirds warm, manchmal richtig warm. Wir lassen manchmal (mangels Klimaanlage) auch den Ventilator dauernd laufen (von der Solaranlage gespeist, also kein Problem). Aber wenn man voll in der Sonne steht, speziell im Süden, hat man keine Chance.

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frauke am 20 Jun 2010 22:35:06

Hallo MobilIveco,
unsere Suche beschränkt sich auf ein gebrauchtes Fahrzeug, daher kann ich auf das Prospekt leider nicht zurückgreifen. Diese Info hatte ich Euch versehentlich vorenthalten, sorry!

Hallo Macagi,
mir ist klar, dass eine verbesserte Isolierung keine Klimaanlage ersetzen kann. War nur ein Gedanke, da eine z.B. eine gute Isolierkanne nicht nur heiss, sondern auch kalt hält. Dass "kalt" im Womo nicht ganz realisierbar sein wird, ist logisch ;-)

, Frauke

Gast am 20 Jun 2010 23:35:47

Hallo,

ob ich im Winter heize oder im Sommer kühle ist physikalisch gesehen das Gleiche, deshalb kann folgender Vergleich herangezogen werden:

um im Winter einen 7m integriertes Womo von 0 auf 20 grd aufzuheizen brauche ich 6 Stunden bei rund 5 kW Heizleistung (selber gemessen)

damit brauche ich auch 6 Stunden um das gleiche Womo mit 2,5 kW Kühlleistung im Sommer von 30 auf 20 grd runterzukühlen

5 kW Heizleistung sind ein gängiger Wert für die Trumas, bzw 2,5 kW Kühhlleistung für größere Klimaanlagen

jetzt höre ich den Aufschrei: bei mir ist es bereits nach 10 min im Inneren kühl !!! -> stimmt was die Empfindung angeht, heißt aber nicht durchgekühlt bis hinter die Schränke

wie lange die Wärme/Kälte drin bleibt, hängt vom Wärmedurchgangswiderstand ab, und der ist proportional der Wandstärke. Beträgt diese bei einem "Discounter" 30mm, sind es bei einem "besseren" 40mm, bei einem "sehr guten" 50mm

die Sonneneinstrahlung beträgt in unseren Breiten im Sommer rund 1 kW/m2, macht vereinfacht bei senkrechter Sonne und 7m x 2m Dachfläche rund 14 kW Heizleistung, mit den eingangs genannten Zahlen ergibt sich daraus pi x Daumen eine durchschnittliche Temperatursteigerung von 10 grd in einer Stunde, (das "bessere" Womo braucht dafür halt 80 min, also spielt hier die Wandstärke keine kriegsentscheidende Rolle)

grüße klaus,
der selber weiß daß das nicht ganz so einfach ist wie hier dargestellt, und meint es lohnt sich nicht exakt zu rechnen um herauszufinden daß es genau 65,394 Minuten dauert....

mueckenstuermer am 21 Jun 2010 07:33:49

Es lohnt sich aber, die Wandstärken mal nachzumessen. Nicht überall, wo 50 mm draufsteht, ist nämlich 50 mm drin. Bis vor einiger Zeit baute z.B. PhoeniX noch Konfektionstüren und Klappen mit 30 mm ein, obwohl im Prospekt 50 mm stand. Und die Klappen und Türen dürften immerhin ca. 20 % der Aussenhaut des Fahrzeuges ausmachen.

Sodann spielt die Verlegekunst bei der Warmwasserheizung eine sehr entscheidende Rolle. Wird nicht richtig konzipiert, nützt die tolle teure Heizung gar nichts. Dann bleibt es in vielen Ecken und im Unterboden zu kalt und in anderen Teilen wird es deutlich zu warm.

Beim Integrierten muss die Frontscheibe beheizbar sein. Die Konvektoren müssen zwischen der Scheibe und dem Innenrollo sitzen. Sonst beschlägt die Scheibe bei Kälte sehr stark und der Wischmopp sollte zur Grundausstattung gehören.

In der Branche gilt immer noch: Holzauge sei wachsam.

m.

Gast am 21 Jun 2010 10:05:32

Im Sommer wird man auch von einer dickeren Wandstärke bzw besseren Isolierung profitieren, da mit dieser eher die durchschnittliche Tagestemperatur (Durchschnitt der Tages und Nachttemperaturen) im innernen zu halten ist. Auch wenn eine Klimanalage benutzt wird kann man ein angenehmeres Raumklima erhalten und auch halten.
Hat sich ein Womo durch intensive Sonneneinstrahlung durch die Fenster aber sehr erwärmt, dann ist die bessere Isolierung sogar störend, da man die Hitze dann auch nicht mehr so schnell aus dem Mobil bekommt.

Aber i.R. haben die besser issolierten Mobile auch bessere Verdunklungssysteme an den Fenstern die dann nicht nur aus Papier oder Stoff bestehen sondern mit Aluminium bedampft oder als Folie aufgebracht sind. Damit wird die Wärme and den Fenstern reflektiert. (nur wenn diese auch zugezogen werden)

Im Winter ist es aber auch entscheidend was für eine Wandkonstruktion und was für eine Heizung verbaut wurde. Die Konstruktion die auch im Innernen mit Alu und Teppich verbaut wird, ist mit einer Alde -Warmwasserheizung gegenüber einer Holz-Sandwich Wand wesentlich im Vorteil, weil die Wärme besser verteilt werden kann. Daher werden auch Warmwasserheizungen i.R. nur im gehobenene Segment nur angeboten, weil sie nur dort ihre Stärken zeigen können. In der "Holzklasse" (sorry ist leider so 8) ) ist eine Luftheizung die bessere Wahl :!: Hat aber leider nicht den Wohfühlfaktor einer Warmwasserheizung.

Zur Wintertauglichkeit sage ich immer:
"ein Zelt ist auch wintertauglich" je mehr Platz, je mehr Isolierung, je mehr Heizung und Energie zur Verfügung steht desto winterfester wird ein Mobil oder auch Caravan. Daher gibt es Harte die auch im Bully oder gar im Zelt in den Winterurlaub fahren, und Warmduscher wie mich, die da hohe Ansprüche haben.

Jörg

kruemel733 am 21 Jun 2010 12:34:24

Gottseidank fahren wir weder nach Sibirien noch in die heiße Wüste, aber das ganze Jahr (JUHU) und für alles andere reicht in EUR eigentlich ein normales Womo mit/ohne Doppelboden völlig aus.
Man muß nur Kleinigkeiten beachten, die beim längeren Abstellen im Sommer oder Winter zu tun sind......
Für genaue Wandstärken empfehle ich die "pm - alle Modell 2010" oder ab Sept. 2011, da stehen immer alle Daten zum vergleichen drin, auch Material und Wandstärke.
Aber jeder findet Schatten im Sommer oder paar warme Hausschuhe und Tee mit Rum im Winter....oder??? :lupe:

Die Dichtigkeit und genaue Verarbeitung finde ich auch wichtiger als Doppelboden und 1mm mehr Wand.....

olihe am 21 Jun 2010 19:59:14

Hi,

wir haben folgendes festgestellt...

Im Winter ist nicht die Dicke der Wände entscheidend.

Vielmehr:
- kältebrückenfreie Klappen und Türen. Da kondensiert nämlich sonst die Luftfeuchtigkeit dran, und das kann ganz schön viel sein.

- eine Heizung im Alkoven. Um in den Ecken die Kondensation zu verhindern. Immerhin sind die Alkovenecken von 3 Seiten im Freien.

- Abstand der Matratzen zu den Wänden. Hat irgenwie jeder Knaus, unser Rimor aber nicht. Auch hier kann Kondenswasser entstehen.

- hinterlüftete Schränke

- Lattenroste / Abstandsgewirke unter der Matratzen.

- Eine vernünftige Verteilung der Warmluft. 4kw Heizung reicht aus, aber wenn die Verteilung keine Warme Luft zu den Sitzplätzen bringt...

- Der Ablass vom Abwassertank an einer Stelle wo ich einen Eimer drunter Stellen kann (hab schon Ablässe gesehen die in der Mitte unter dem Womo waren, keine Chance da einen Eimer hinzustellen).

- Eine vernünftige Achslast auf der Antriebsachse. Keine Chance mit Frontantrieb und langem Hecküberstand...

- Die Wasserleitungen zusammen mit den Warmluftleitungen verlegt. Um Einfrieren zu verhindern.

- Eine separate Dusche ist hilfreich um nasse Kleidung aufzuhängen und zu trocknen. Dazu natürlich ein Fenster im Bad.

- Abschotten des Fahrerhauses mit einem Vorhang. Wenn die Sitze vorne mitbenutzt werden müssen, dann hinter dem Vorhang die Seitenfenster auf Spalt (1cm) und auf die Windschutzscheibe eine Abdeckung.

,
Oliver

kruemel733 am 21 Jun 2010 21:15:25

olihe hat geschrieben:Hi,

wir haben folgendes festgestellt...

Im Winter ist nicht die Dicke der Wände entscheidend.

Vielmehr:
- kältebrückenfreie Klappen und Türen. Da kondensiert nämlich sonst die Luftfeuchtigkeit dran, und das kann ganz schön viel sein.

- eine Heizung im Alkoven. Um in den Ecken die Kondensation zu verhindern. Immerhin sind die Alkovenecken von 3 Seiten im Freien.

- Abstand der Matratzen zu den Wänden. Hat irgenwie jeder Knaus, unser Rimor aber nicht. Auch hier kann Kondenswasser entstehen.

- hinterlüftete Schränke

- Lattenroste / Abstandsgewirke unter der Matratzen.

- Eine vernünftige Verteilung der Warmluft. 4kw Heizung reicht aus, aber wenn die Verteilung keine Warme Luft zu den Sitzplätzen bringt...

- Der Ablass vom Abwassertank an einer Stelle wo ich einen Eimer drunter Stellen kann (hab schon Ablässe gesehen die in der Mitte unter dem Womo waren, keine Chance da einen Eimer hinzustellen).

- Eine vernünftige Achslast auf der Antriebsachse. Keine Chance mit Frontantrieb und langem Hecküberstand...

- Die Wasserleitungen zusammen mit den Warmluftleitungen verlegt. Um Einfrieren zu verhindern.

- Eine separate Dusche ist hilfreich um nasse Kleidung aufzuhängen und zu trocknen. Dazu natürlich ein Fenster im Bad.

- Abschotten des Fahrerhauses mit einem Vorhang. Wenn die Sitze vorne mitbenutzt werden müssen, dann hinter dem Vorhang die Seitenfenster auf Spalt (1cm) und auf die Windschutzscheibe eine Abdeckung.

,
Oliver


Genau so!!!! :daumen2:

andwein am 22 Jun 2010 09:37:06

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Andreas

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