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Hallo Leute,
nach dreimaligem Überwintern in Marokko möchten wir mal was Neues erleben. Angedacht ist die Türkei. Wer hat in den letzten Jahren mit dem Womo in der Türkei überwintert? Es gibt zwar schon einige Beiträge zu diesem Thema - diese befassen sich aber meistens mit der WEST-Türkei (Izmir, Bodrum usw.). Wie sieht es aber in der Südtürkei aus - also etwa von Antalya/Alanya bis nach Mersin/Adana? Wie sind in dieser Region die Temperaturen in der Zeit von Dezember bis März? Gibt es freie Stellmöglichkeiten oder auch offene Campingplätze? Wie sieht die Gasversorgung aus? Gibt es Autogastankstellen (GPL, LPG)? Ich freue mich über jede Antwort. LG arminio Hallo arminio,
ob Du Dich über meine Antwort freust möchte ich bezweifeln, bitte Dich aber meine Zeilen auf keinen Fall persönlich zu nehmen. Ich fände es sehr schade, wenn jetzt die auch die TR in "Überwinterungspläne" einbezogen wird. Denn wenn ich mir ansehe welche Probleme durch die Überwinterer in Spanien, Portugal und z.T. auch Marokko entstehen, hoffe ich, daß dieser Kelch an der Türkei vorüberzieht. Vielleicht könnte ja auch in Betracht gezogen werden in einem Hotel zu überwintern? In den Wintermonaten bieten Hotels - mangels Auslastung - oft Konditionen an, die nicht viel über den Kosten liegen dürften, die ein Womo verursacht. Inclusive Voll - oder Halbpension. Und Probleme mit Gasadapter, Stromanschluss hätte man auch nicht. :D Aber unabhängig davon, warne ich dringend davor die TR als WoMo-Reiseland, ähnlich wie Frankreich, Italien, Spanien etc. anzusehen. Der letzte - ziemlich erschütternde - Reisebericht über die TR hier im Forum (weiß leider den Namen nicht mehr) drückt dies mehr als deutlich aus. Peter @ yasar
also über eine solche eigensüchtige Antwort fehlen mir die Worte aber die Signatur sagt schon alles nach dem Motto: Ich war schon dort, ich durfte alle Schönheiten des Landes besichtigen. Das reicht,alle Anderen sollten möglichst wegbleiben oder sich in die billigen Betonkästen begeben und am besten dort bleiben :roll: oder alle, die nach mir dort hin möchten, sollten am besten ihr Hobby reisen mit dem WOMO an den Nagel hängen. Das kanns doch wohl nicht sein! Wir sind hier in einem WOMO -Forum, da suchen die User, die sich gut vorbereiten wollen nach guten Tips für eine lange Reise mit dem WOMO in die Türkei. Also in ein relativ fremdes, unbekanntes und fernes Land und nicht nach billigen Hotelzimmern. @ arminio, falls Du hier keine zufriedenstellenden Infos bekommst, frag einfach auch mal bei der türkischen Touristeninformation nach. Die helfen gerne weiter und freuen sich über jeden Touristen, der den weiten und beschwerlichen Weg in ihr Land findet. lg peter
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Peter. du sprichst mir aus der Seele! :daumen2: :daumen2: :daumen2: Habe die Ehre Gogolo
:daumen2: Hallo yasar,
hallo Freetec, ich freue mich über eure Antworten und das Interesse an diesem Thema. Ich möchte dir,"yasar", insofern Recht geben, wenn du die durch Überwinterer in Portugal, Spanien und Marokko verursachten Probleme anprangerst. Mir gefällt das genauso wenig wie dir. Aus diesem Grunde möchte ich auch mal in ein durch diese Art von Tourismus noch nicht "versautes" Land fahren. Ich habe im übrigen keine Bedenken, dass sich in der Türkei ein Massentoutismus durch Wohnmobil-Überwinterer entwickelt - wie beispielsweise in Spanien oder der Region um Agadir. Das dürfte auch daran liegen, dass die Türkei doch wesentlich weiter entfernt ist von Europa als etwa Spanien. Und warum sollte ein Franzose im Winter ausgerechnet in die Türkei fahren, wo Marokko für ihn doch viel näher ist und er sich überdies dort in seiner Muttersprache verständigen kann? Dass du (yasar) mir in einem Forum für Wohnmobile ausgerechnet einen Hotelurlaub empfiehlst, kann ich nicht nachvollziehen. Meine Frau und ich sind schon seit über 30 Jahren begeisterte Wohnmobilisten und mögen keine Hotels Zum Schluss deines Beitrags warnst du davor, die Türkei als Womo-Reiseland anzusehen. Das kann ich nicht verstehen. Ich war mit meiner Frau und unserem umgebauten VW-Bus bereits in den 80èr Jahren dreimal in der Türkei (allerdings jeweils im Sommer). Ich fand die Türkei für diese Art Reisen geradezu ideal. Was hat sich deiner Meinung nach inzwischen geändert? Freetec danke ich für seine engagierte Stellungnahme. An die türkische Tourismuszentrale hatte ich auch schon gedacht. Aber dort bekommt man nach meinen Erfahrungen eher allgemeine Informationen. Ich denke, dass ich von den Teilnehmern des Wohnmobilforums bessere und vor allem aktuellere Informationnen erhalten werde. Meine primäre Frage ist allerdings noch unbeantwortet: Ist die Türkei für ein Überwintern mit dem Wohnmobil geeignet oder ist es zu kalt? LG arminio Menschen über einen Kamm zu scheren hilft nicht viel.
Es gibt Camper, die scheren sich nicht um die Natur nach dem Motto "nach mir die Sintflut". Das ist durchaus in Marokko so gewesen, wo sich tausende von Campern an einem Ort treffen und dann natürlich aufgrund fehlender Infrastruktur Müll und Fäkalien hinter der nächsten Düne entsorgen (müssen). Wenn allerdings, wie hier, ein Camper nach Stellpätzen und sogar offenen Campingplätzen fragt, dann hat er das bestimmt nicht vor. Auch ich suche mir oft Länder aus, die den Tourismus gerade aufbauen und gehe möglichst (wenn vorhanden, offen und im preislichen Rahmen) auf Campingplätze und Stellplätze um dort die Infrastruktur zu stärken. Das erste, was den Menschen dort hilft ist ein sanfter Tourismus und Betonburgenhotels helfen den wenigsten und der Natur erst recht nicht. Dazu gehört auch der Einkauf auf örtlichen Märkten und kleinen Geschäften und der Kauf von regionalen Produkten oder in örtlichen Gaststätten Essen zu gehen. Bei der Entsorgung achte ich darauf, die Umwelt möglichst weniger negativ zu beeinflussen oft weniger, als manche dort lebenden Menschen. Ich habe durchaus die Müllproblematik in Bosnien, Kroatien und Griechenland gesehen. Dort gibt es offensichtlich keine Müll-Entsorgungs-Infrastruktur wie bei uns denn eine Sammlung in den Böschungen an einer Sehenswürdigkeit würde ganze Müllwagenladungen füllen. Und der Müll stammte nicht von ausländischen Touristen sondern von Inländern. In solchen Ländern heißt die Devise "Müll vermeiden". Wir haben in 20 Tagen Urlaub dort gerade mal 10l Müll (+ Getränkeflaschen aus Kunsstoff und Glas) gehabt und den erst entsorgt, als wir passende Trennsysteme gefunden haben. (Auf Murter kam sogar jemand mit einem Mofa und durchsuchte die Müllcontainer der Campingplätze nach PET-Flaschen dem gaben wir unsere dann direkt da er sich damit 15Cent/flaschen verdiente. Unsere Toilette sieht keine Chemie und die Entsorgung kann in jedes 3-Kammer-System erfolgen, ebenso wie das Grauwasser. Wenn man dann von Einheimischen gesagt bekommt, dass man gern Touristen mit einer solchen Einstellung sieht, dann macht man wenig falsch. Und unter diesen Voraussetzungen werde ich auch in der Türkei, Marokko etc. überwintern. Campingplätze sind weniger schädlich für die Natur als Hotelsiedlungen und Fernreisen mit dem Flugzeug sind ebenfalls schädlicher für die Natur als Campingreisen. das Wetter in der Türkey ist im Winter recht wechselhaft, wir hatten im Dezember immer drei Tage Sonne, drei Tage Regen. Im Januar und Februar war ich noch nicht dort, sollen aber die kältesten und feuchtesten Monate sein. Im März und April gibt es dann wieder mehr Sonne, aber auch viele Stürme, morgens und abends recht kühl. Ab Ende April, Anfang Mai wunderschön.
Ich habe allerdings keine Erfahrungen mit dem Wohnmobil, da wir in den Jahren, in denen wir die Türkey bereist haben noch keins hatten. Wir haben das Land sehr lieben gelernt, vor allen Dingen die gastfreundliche Bevölkerung.
Hallo yasar, deinen Beitrag und deine Meinung finde ich sehr einäugig - schade.
Hallo Yasar, von welchem Reisebericht ist hier die Rede, meinst du etwa meinen? Und wenn ja, was ist daran so erschütternd? LG monana Ich denke, Yasar spielt auf den Reisebericht von pluspetit an (steht auf deren Homepage). --Link
--> Link Es ging um das bitumenverklebte Wohnmobil, Begegungen der eher unerfreulichen Art, usw..... also ich verstehe yasar,
er ist ja auch im eigentlichen sinne kein massentouri sprich womofahrer wie wir unbedarften. er isst anders. er fährt auch keine kiste von der stange sondern was extranes. warum auch nicht. jeder wie er mag. trotzdem sollte für alle gelten: leben und leben lassen. die türkei wird sowieso kein massen Womo land. dazu ist sie einfach zu weit weg. und es gibt auch zu viele vorurteile von wegen islam und so. für diejenigen die den sprung dorthin wagen, ist das kein nachteil. sie werden es unter dem strich nicht bereuen. betreff eingangsfrage: dass es in der türkei im winter sehr kalt sein kann (und auch ist) ist unbestritten. wegen der unberechenbaren kälte sind die robinson - clubs in der türkei im winter geschlossen. dass trotzdem eine menge billighotels offen haben ist wieder was anderes. vg gerald
Hallo Stephanie, sollte er den von Dir gemeinten Reisebericht meinen, so liegt er auch da völlig daneben. Denn solche Erfahrungen kann man immer und überall machen und die Hilfsbereitschaft der Mechaniker, die ihnen schlußendlich helfen konnten, war ja wohl unter den gegebenen Umständen überragend. Das einzige Problem war wohl der Ford :cry: lg peter Hallo Peter,
ich gebe Dir vollkommen recht. Unglückliche Situationen und nicht so nette Menschen gibt es überall. Es lag auch ganz bestimmt nicht in meiner Absicht, hier etwas davon speziell auf die Türkei übertragen zu wollen. Ich wollte nur einen Hinweis geben, welchen Reisebericht Yasar gemeint haben könnte. :)
Die gleichen Erfahrungen haben auch wir in der Gegend um Antalya/Alanya im Januar und Februar gemacht. Wir hatten schon Sturm, mehrere Tage heftigen Regen und auch sonnige Tage. Einmal hatte es sogar heftig geschneit. Im guten Hotel mit Schwimmbad, Sauna und beheiztem Zimmer läßt es sich so eine Woche prima aushalten. Für einen längeren Wohnmobil-Urlaub ist diese Jahreszeit, meiner Meinung nach, aber eher ungeeignet. Viele Nebenstraßen sind um diese Jahreszeiten schlecht zu befahren. Wir haben gesperrten Brücken (unterspült) und viele Straßen erlebt, welche nur aus Schmutz und Schlaglöchern bestanden. Mit einem Geländewagen war es noch akzeptabel, aber mit meinem Reisemobil möchte ich dort nicht um diese Jahreszeit fahren. Michael Als wir 1988 mit dem Wohnmobil in der Türkei waren, leider hat es seitdem aus zeitlichen Grüden nicht mehr geklappt dass wir dorthin kamen, trafen wir in Pamukkale Überwinterer aus Österreich und Bayern. Sie standen dort auf dem Campingplatz und freuten sich, das ganze Jahr über heißes und warmes Wasser in den Schwimmbecken dort zu haben. Hallo Anne,
hallo Michael, Danke für eure Beiträge. Eure Auskünfte haben mir sehr geholfen. So ein bisschen hatte ich schon vermutet, dass es in der Türkei im Winter zu kalt und unbeständig ist, um dort mit dem Wohnmobil zu reisen. Dann gehts halt eben auch im kommenden Winter wieder nach Marokko. Wir sind zur Zeit in Südmarokko ( Region Agadir). Das Wetter hier ist schon seit Wochen traumhaft. Momentan hats 23 Grad im Schatten. T-Shirt und kurze Hose sind angesagt. (Entschuldigung, ich wollte niemanden neidisch machen. Gerade habe ich in den Radionachrichten gehört, wie das Wetter in Deutschland ist). Sonnige arminio P.S.: Hackt bitte nicht länger auf yasar herum. Ich habe sehr viel Verständnis für seine Meinung. Wer den Massen-Wohnmobiltourismus mit seinen Auswüchsen während der Wintermonate in Spanien, Portugal und Teilen Marokkos erlebt hat, der möchte nicht, dass sich diese Unsitten auf andere Länder ausbreiten. Im übrigen: Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden.
:daumen2: armino :daumen2: Schönen Urlaub weiterhin. "Ein nicht neidischer" :wink: An ein Überwintern an der türkischen Mittelmeerküste mache ich mir auch manchmal Gedanken. Ich stamme selbst aus Adana und kenne die Küste zwischen Iskenderun-Fethiye ziemlich gut. In diesem Küstenabschnitt habe ich aber keinen Campingplatz gesehen, der die Voraussetzungen dafür hat, obwohl manche Plätze dort auch im Winter geöffnet sind. Die Überlegung mit dem Hotel wäre vielleicht hilfreich, sofern man ein Hotel mit Campingmöglichkeit findet. Die Winter am Mittelmeer sind mild und regnerisch. Wenn die Sonne scheint ist es schön warm (meistens), wenn es aber regnet, kann es lange dauern. Als ich noch ein Kind war, erzählte mein Vater einen Witz darüber. „ Ein Tagelöhner aus Kayseri kam im Winter nach Adana, fand aber keine Arbeit wegen Dauerregen und kehrte nach Kayseri zurück. Nach mehreren Jahren traf er in Kayseri jemanden aus Adana und fragte ihn: „ Regnet es immer noch in Adana?“.
Heute in der Nähe von Silifke: Wind 7 km/h, Luft: 24°, Wasser: 24°, Sonnig. hüseyin Hallo arminio,
deine letzten Fragen sind in der Diskussion ja leider untergegangen. Zu freien Stellplätzen und offenen Campingplätzen kann ich leider nichts sagen, da ich noch nicht mit dem Womo in der Türkei war. Vielleicht antwortet Dir insoweit mal jemand, der schon dort war. Ich weiß nur, dass es im Womo-Verlag ein Buch zur West-Türkei (und damit ja wohl mit vielen Hinweisen auf freie Plätze) gibt. Zum Thema Gasversorgung habe ich mich – auch etwas im eigenen Interesse – schlau gemacht. Die Türkei ist offenkundig insoweit ein Schlaraffenland. Alleine LPG-Tankstellen gibt es ca. 10.000. Schau doch mal hier : --> --> Link --> Link --> Link Hallo
Es gibt freie Campingplätze im Süden. Aber das Wetter ist Okt/Nov nur an der Küste gut. In Kapadokien hat uns im November der Schnee erwischt. Bis auf die Küste liegt der Rest des Landes oft über 1000 Meter Über NN. LongJohn Hallo arminio,
Deine differenzierte, überlegte Antwort ehrt Dich, und auch deshalb möchte ich Dir etwas ausführlicher antworten
Freut mich, daß auch Du die Probleme, die unser "Hobby" inzwischen leider in zunehmenden Maße mit sich bringen ansprichst. Das hört man nämlich hier im Forum nicht sonderlich gerne, und ist fast ein Tabu-Thema. Wer es trotzdem anspricht macht sich nicht gerade Freunde.
Deine Bedenkenlosigkeit in dieser Hinsicht mag vielleicht begründet sein, aber dann wird sie meiner Meinung nach nicht durch die Entfernungen gestützt, sondern eher durch das türk .Wetter im Winter, das mit Spanien und Marokko nicht konkurrieren kann. Wenn ich die Entfernungen überschlage, dann bekomme ich z.B. für Frankfurt - Gibraltar ca. 2500 km, Frankfurt - Agadir 3300 km und Frankfurt - Antalya 3200 km. Aber selbst wenn die TR noch weiter weg wäre, würde sich jemand, der ein schönes Winterquartier sucht, davon mit Sicherheit nicht abhalten lassen.
Vielleicht, weil er auch mal "in ein durch diese Art von Tourismus noch nicht "versautes" Land fahren möchte."??? Meine Befürchtung geht genau in diese Richtung! Und hier möchte ich Dich nochmal bitten, das nicht persönlich zu nehmen (außerdem schließe ich mich selbst mit ein) : Portugal und Spanien, und z.T. Marokko werden zunehmend unattraktiv für Überwinterer, weil einfach zuviele davon unterwegs sind und viele Gemeinden in diesen Ländern, den Überwinterern das Leben schwer machen (über die Ursachen schreibe ich hier mal nix). Deshalb wird dringend nach "neuem Land" gesucht. Möglichst warm, möglichst günstig! Möglichst nah! Möglichst sicher! Fallen Dir da noch viele Alternativen ein?
Auch wenn es Dir seltsam erscheinen mag, ich bin begeisterter Wohnmobilist, und habe trotzdem die letzten Jahre tolle Hotel-Urlaube, im Dezember, in der TR verbracht. Ehrlicherweise, möchte ich aber auch betonen, daß ich nach meinem ersten - richtigen - Hotel-Urlaub in der TR, vor ca. 10 Jahren, NIE WIEDER in ein türk. Hotel wollte. Inzwischen weiß ich aber worauf ich achten muß, und habe herrliche Zeiten in den Häusern zugebracht.
Was sich geändert hat? Ich hoffe Du hast den abend nix mehr anderes vor? :wink: Ich war - ähnlich wie Du - das 1. Mal vor 36 Jahren dort. Und seitdem hat vor allem - und ich vermute darauf zielt Deine Frage - der ungebremste Billig-Tourismus, vor allem den Süden in einen Ramsch-Laden verwandelt. Mit den üblichen verheerenden Folgen. Für die Menschen, die die ursprüngliche Türkei suchen und z.B. auf eigene Faust ins Landesinnere fahren, hat sich weniger verändert. Ob das noch so bliebe, wenn Heerscharen von Wohnmobilisten - vielleicht über Monate - die schönsten Fleckchen besetzen, möchte ich bezweifeln. Und darauf und nur darauf bezogen sich meine Äußerungen. Ich hätte mir früher z.B. nie vorstellen können, daß Tausende von Wohnmobilisten den Winter in Marokko verbringen, oder überhaupt dorthin fahren. Inzwischen werden dort wohl schon die Wege an den Strand mit Bulldozern für WoMos unpassierbar gemacht. Die scheinbare Notwendigkeit immer neue Ausweichziele zu suchen, weil die bekannten z.B. zu überlaufen sind, wird auch weiterhin anhalten, und vor keinen oder nur wenig Ländern haltmachen. Immer mehr Menschen, mit ihren WoMo´s, werden um immer weniger schöne Plätzchen konkurrieren. Ich bin relativ selten in D auf SP o.ä. unterwegs. Aber wenn ich mir alleine meine dort selbst erlebten Geschichten vergegenwärtige, oder mir den Tonfall, die persönlichen Anfeindungen, die diesen thread begleiten, anschaue, dann verstehe ich immer mehr, warum man dieses Niveau, natürlich mit den entsprechenden Folgeerescheinungen, in vielen Ecken Europas nicht mehr sehen will. Selbst wenn sie glauben großzügig ein paar € dort zu lassen. Wie dem auch sei, ich hoffe Du kannst die TR auch wieder mal bereisen. Und wenn Du doch im Winter fährst, pack halt die dicken Socken ein. Peter
Pardon! Zu spät gesehen, aber trotzdem : RESPEKT ! RESPEKT ! Danke Dir für Deinen ehrenwerten Versuch mich aus der "Schusslinie" zu nehmen, aber die Herren mit dem Schaum vor dem Mund machen mir keine wirklichen argumentativen oder intellektuellen Kopfschmerzen. :wink: :D :P Mit einigen von den Herren habe ich zwar schon manches Sträußchen ausgefochten, aber oft haben die dann, wenn es ernst wurde, nach einer thread-Schließung gerufen oder diesen, mangels Argumenten, provoziert. "Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" (Chin. Sprichwort) Peter Hallo armino,
ich beneide dich, ich bin mir sicher, dass du im winter in der TR keine langeweile hast, das bischen welches ich dieses jahr gesehen habe, reißt mich zu der behauptung hin, dass für jeden kulturell interssierten tourist der winter keine schlechte Zeit ist. Ich freue mich auch darauf, wenn ich irgendwann nicht mehr im Sommer fahren muß und bei angenehmen kühlen temp architektur, ausgrabungen und museen besuchen kann. Und Yassar hat recht die TR kannst du als campingland mit westeuropa vergleichen, vergleichsweise geringe campinginfrastruktur wird aber mehr als kompensiert durch tolles land und super nette leute. gruß olly Fehlerteufel:
TR kannst du als campingland mit westeuropa NICHT vergleichen muss öfter die brille aufsetzen Olly
Also yasar, es gibt natürlich noch andere Alternativen als Grund die Türkei zu bereisen. Was hälst du eigentlich von Kulturstätten, Geschichte (evt. auch Kirchengeschichte), in vielen Teilen des Landes auch Abenteuer und natürlich auch erholsame Ferien (nicht unbedingt Umgebung Antalya, Alanya, Kemer ...). Wir waren jetzt im September und Oktober wieder (das dritte Mal hinter einander) in der Türkei (vgl. hierzu meine beiden letzten Reiseberichte Türkei_2008 und Türkei_2009: Black-Sea-Tour). Nach deinen Äußerungen siehe oben) werde ich den Reisebericht Türkei_2010: Vom Bosporus zum Canale Grande zurückziehen. Es könnte ja sein, dass wieder Türkei-Interessierte den Bericht lesen - und vielleicht in Erwägung ziehen, den nächsten interessanten Urlaub in der Türkei zu verbringen. Ich möchte nicht schuld sein an den "Heerscharen von Wohnmobilisten". Zum Schluss noch: Wir fanden auf unserer diesjährigen Reise niemals mehr als 4 Wohnmobile an einer Stelle. Ich denke, eine wichtige Rolle in der Reiseplanung spielt der Termin und die Route.
Naja udoti, es steht Dir natürlich frei meine Sorgen in Bezug auf die "Heerscharen von Wohnmobilisten" in Deinem Sinne zu interpretieren. Vielleicht fällt Dir ja aber noch der thread-Anfang ein?! Dabei ging es nämlich ums "Überwintern". Die Türkei und jedes andere Land, kann sich über jeden Touri freuen, der sich nicht nur über Sonne, Strand und Meer freut, sondern auch Interesse an Deinen angegeben Kulturstätten, Kirchen (und vielleicht sogar an dem Menschen und dem Land!) etc.etc.etc. hat. Da hast Du völlig recht, und kannst sicher mehr davon erzählen, als die meisten hier. Daß sich dafür aber - ein im Vergleich zu den Millionen Touris im Süden - ein ganz geringer Prozentsatz interessiert, wirst Du vermutlich nicht bestreiten. Und dieser Prozentsatz wäre, wenn es größere WoMo-Überwinterer-Zahlen in der TR gäbe, auch dann nicht signifikant höher. Ich behaupte, daß bis auf ganz wenige Ausnahmen, den Überwinterern, egal wo, nicht auf Kultur o.ä. ankommt, sondern auf "warm, günstig, sicher etc." Und vor allem günstig! (Ich habe z.B. genug TR-Reisende getroffen, die jede - kostenfreie - Annehmlichkeit und Gastfreundschaft gerne angenommen haben, aber wenn sie dann ein paar Lira Eintritt für ein Museum oder ähnliches zahlen sollten, ihnen das "jetzt doch ein bißchen zu teuer" erschien, und auf die Besuch lieber verzichteten.) Der Wunsch an einem schönen Fleckchen zu überwintern, ist für mich auch nicht verwerflich oder sonstiges, sondern nachvollziehbar. Aber es muß möglich sein, dies Wünsche, und vor allem die eventuellen Folgen anzusprechen!!! Und zwar bevor Zustände entstehen wie in SP, P, etc. Wenn Du aufgrund von meinen Befürchtungen Deine Reiseberichte zurückziehen willst, sagt das einiges über Dich und Deine Art mit Konflikten umzugehen aus. Mehr nicht! Und das Du bei Deiner Reise nie mehr als 4 WoMo´s auf einmal gesehen hast ist eine interessante Mitteilung. Ich hatte bei meinen letzten Reisen, wenn überhaupt höchstens mal 1 (!) gesehen (außer auf dem SP in IST). Das ist ja schon mal eine ordentliche Steigerung, findest Du nicht? Aber wenn Deine Zahl von 4 Womo´s überhaupt eine Aussagekraft haben soll, dann machst Du Dir vielleicht mal die Mühe, und fragst in den "Überwinterer- Gemeinden" in SP, P, MAR etc. wieviel dort vor 5, 10 oder 15 Jahren gestanden haben. Ich denke Du könntest interessante Zahlen erfahren.
Da hast du etwas gründlich Missverstanden, Yasar möchte doch möglichst empörten Wiederstand erfahren, nur so kann er sein Mütchen kühlen. Schau' doch nur seine Reaktion auf den Beitrag von Udoti an, Zitat:
Plumpe Anbiederung nützt halt nichts :D Hallo Yasar,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe selbst die selbstherrlichen Womofahrer in Spanien im Winter erlebt, die es verstehen unseren Ruf (solange wir noch einen haben) zu Ruinieren. Ich selbst hoffe nur das überall knallhart durchgegriffen wird, und die Womos auf die CP und SP gezwungen werden. Nur so hört die Schlamperei einiger vieler Schwe...ne auf. Die , die sich hier zu Wort melden gehören wahrscheinlich nicht dazu. Es sind eher die die sich NICHT melden.Denn für DIE ist ja alles so wie es gemacht wird in Ordnung. mfg Wolfgang Ich denke keiner hier im Forum findet die Zustände wie sie wohl z.T. auf "wilden" Überwinterungsplätzen in Nordafrika anzutreffen sind toll oder befürwortet ein Verhalten wie es dort von manchen Wohnmobilisten an den Tag gelegt wird.
Es hat nur ein "Geschmäckle" wenn jemand der erklärtermaßen selbst gerne die Türkei bereist und, wenn ich mich richtig an Postings z.B. zu SP in Istambul erinnere, auch gerne mal "frei" steht, hier solche Statements abgibt:
"Ferienfahrer" hat geschrieben:
Zitat arminio: P.S.: Hackt bitte nicht länger auf yasar herum. Ich habe sehr viel Verständnis für seine Meinung. Wer den Massen-Wohnmobiltourismus mit seinen Auswüchsen während der Wintermonate in Spanien, Portugal und Teilen Marokkos erlebt hat, der möchte nicht, dass sich diese Unsitten auf andere Länder ausbreiten. Im übrigen: Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden.[/quote] Da hast du etwas gründlich Missverstanden, Yasar möchte doch möglichst empörten Wiederstand erfahren, nur so kann er sein Mütchen kühlen. Schau' doch nur seine Reaktion auf den Beitrag von Udoti an, Zitat: Wenn Du aufgrund von meinen Befürchtungen Deine Reiseberichte zurückziehen willst, sagt das einiges über Dich und Deine Art mit Konflikten umzugehen aus. Mehr nicht! [/quote] Plumpe Anbiederung nützt halt nichts" (Zitatende). Lieber "Ferienfahrer", aus deinen Äußerungen "Yasar" betreffend, schließe ich, dass ihr euch schon länger kennt. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich bin noch relativ neu in diesem Forum Insofern kann ich auch nicht "etwas gründlich missverstehen". Meine Aüßerung zu "yasar" entsprang meinem Bestreben, die Schärfe aus der Diskussion zu nehmen und zu einem normalen Umgangston zurückzukehren. Einem Umgangston, wie er unter erwachsenen Menschen üblich ist (oder es zumindest sein sollte...). Mir ist im übrigen nicht ganz klar, auf wen du mit deiner Bemerkung "plumpe Anbiederung nützt halt nichts", abzielst. Wer hat sich bei wem angebiedert? Aber im Grunde interessiert mich das auch gar nicht. Ich möchte lediglich nochmals an den Ausgangspunkt dieses Threads erinnern. Meine Frage war, ob man mit dem Wohnmobil in der Türkei überwintern kann, und wer diesbezügliche Erfahrungen hat. Zu dieser Frage habe ich einige kluge und differenzierte Antworten bekommen. Damit war (und ist) dieses Thema für mich erledigt. Mit freundlichen n arminio moin, das ist ja ein witziger trööt.
ich werde im dezember mit dem wohnmobil in der türkei sein. allerdings werde ich weder cp`s suchen, noch dort parken, wo schon andere wohnmobile stehen. ich werde mich auch nicht über eintrittspreise in museen beschweren, noch mich darüber aufregen, das die bürger dort weder deutsch noch englisch sprechen. wie das wetter dort ist, kann ich aber bestimmt berichten denne.. :) magda hallo allerleihrauh, hab gerade auf deiner HP deinen Reisebericht gelesen, wunderbar, es wird dir in der Türkei gefallen, wunderschönes Land und unglaublich nette Menschen Hallo Magda,
war grad auf deiner hp, da machst du ja eine wunderbare Reise mit deinem Willi, beneidenswert. Ich glaube auch, dass dir die Türkei gefallen wird. Allzeit gute Fahrt und eine gute Reise wünsche ich dir. Liebe aus dem kalten Deutschland monana :hallo: Ich stimme den Usern, die um den Massentourismus in der Türkei (wie in SP, P und MA) fürchten - ohne WENN und ABER zu. Wir fahren schon seit den 80'ern fast jährlich in die Türkei und erleben leider die gleichen negativen Symptome (Abwasser, Fäkalien, Raki-Orgien, aufdringliches "danebenstellen) wie in den anderen Mittelmeerländern. Ein leichter Trost ist, dass die Anreise wesentlich weiter und teurer ist, als nach F oder SP /P. Mit Campingplätzen haben wir keine Erfahrung, wir stehen immer frei. Die Türkei ist - offiziell - ein Land ohne Einschränkungen für "freistehen", sofern nicht private Interessen berührt werden. Leider ist es aber so, dass die Gemeinden inzwischen die WOMO als "Geldmaschine" entdecken: an den Stränden - eigentlich Staatsgelände - erscheint immer mehr ein "Diener der Gemeinde" und kassiert Parkgebühr, zwischen 5 und 10 YTL. Angeblich wird bei Weigerung mit der Jandarma gedroht. Wir haben mit dem Boss der Jandarma in Mavikent gesprochen: keine "Gebühr" für stehen am Strand. Es gibt sie noch, die Plätze.
Der Winter hat in der Regel um die 10 Grad (Jan/Febr), kann aber sehr regnerisch und stürmisch sein. Natürlich auch schöne Tage, aber eher selten. MA ist das doch wärmer. "Jeder wie er meint, es ist recht", ein Türkei Fan. moin
und danke an anne und monana für die freundliche rückmeldung. die türkei kenne ich schon über 10 jahre durch "blaue reisen" jeden herbst. mit dem womo noch nicht. dazu noch ein nachtrag, ganz allgemein mal so.. ...meinen müll nehme ich in jedem land solange mit, bis ich eine stelle finde, wo er "nachweislich" entsorgt wird.. :) ..in meinen grauwasser und fäkalientank kommt kein mr. keddo oder was auch immer. ich benutze einen organischen "geruchsvernichter" und habe deshalb auch kein schlechtes gewissen, wenn unterwegs mal keine deutsche sani-station zur verfügung steht.. gruß ins schneereiche deutsche land magda
:?: :?: :?: Ich verstehe das nicht :!: hallo Magda, komm doch mal zu uns ins Frauenforum :razz:
Vielleicht sollte ich das o.g. noch mal betonen! Auch um zu deeskalieren! :wink: Wer glaubt die Sorgen vor den Folgen von Tourismus diffamieren zu müssen, wird vermutlich gewichtige Gründe haben !? Dabei ist unerheblich, ob dies offen aggressiv, mimosenhaft-beleidigt oder überheblich und scheinbar abgehoben geschieht. Ich würde diese Gründe trotzdem gerne erfahren! Nein, keine Sorge, bevor das schlaue Argument kommt " Man kann "das" eh nicht aufhalten" möchte ich betonen, daß ich das natürlich weiß, und daß das nicht mein Anspruch ist! Mir hätte es schon gereicht, eine gemeinsame Diskussionsgrundlage mit Leute zu finden, die so gerne in die TR fahren wie ich, und trotzdem die von mir angesprochene Problematik sehen können. UND WOLLEN! Ein paar haben sich ja zu erkennen gegeben. Chapeau, meine Herren! In einer kleinen Pogrom-Stimming Flagge zu zeigen, zeugt von Courage! UND WEITSICHT! @ arminio Ich habe mir nochmal meine erste Antwort an Dich durchgelesen, und muss sagen, daß mein "Hotel-Vorschlag" wirklich als Provokation aufgefasst werden konnte. Ich habe dies hinterher versucht zu entkräften, und hoffe dies ist angekommen. Wenn nicht, möchte ich mich dafür entschuldigen und dies zurücknehmen. Auch wenn es wirklich nicht als Provokation gemeint war! Bei dem Rest stehe ich weiterhin zu jeder Silbe. Die Tage - mit mehr Zeit - bestimmt mehr! Peter [/quote] Hallo genau das ist doch das Problem, denn besser riechen und besser ausschauen tut das alles auch nicht ,insbesondere, wenn man alles unter sich läßt, wo man geht und steht. Auch wenn es angeblich ohne Chemie ist. Mit solch einem Verhalten spielt man doch den Kritikern in die Hände. Das ist doch Wasser auf den Mühlen derjenigen, welche die Zunahme der WOMOs befürchten und das nicht nur in der Türkei. lg peter Hallo Peter (freetec 598),
wo bitte schreibt Magda denn, dass sie alles unter sich lässt, wo sie geht und steht???? Höchswahrscheinlich entsorgt sie den Inhalt ihrer Toilette in öffentlichen Toiletten, wie wir auch, wenn keine Sani-Station zur Verfügung steht. Daran kann ich nichts verwerfliches finden, wenn keine Chemie im Klo ist! Dein Posting finde ich etwas daneben, sorry. LG monana :unknown: Hallo monana,
so oft ich in der Türkei war, habe ich noch keine öffentlichen Toiletten und auch keine deutschen Sani-Stationen gesehen. Was bleibt dann noch ? :roll: Wie auf den mehr oder weniger freien SP in F , P , SP : vergraben und verbuddeln, wo es vermeintlich keiner sieht und riecht oder noch schlimmer wie in G gesehen, einfach irgendwo hinkippen. lg peter Ich finde es schade, dass zu diesem Thema oft sehr oberflächlich gelesen wird oder etwas in den Text des anderen hineininterpretiert wird, was offensichtlich garnicht gemeint war.
Magda z.B. hat gesagt, dass sie keine Entsorgungsstation erwartet und deshalb keine Chemie in die Abwässer gibt. Ich würde ihr unterstellen, dass sie eine geeignete Entsorgung nach den landesüblichen Gegebenheiten sucht. Ich mache es genauso. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der östlichen Türkai auf dem Lande Klärwerke gibt, die "unsere Chemie" verkraften. (Kenne das von unserer ersten Reise in die Noch-DDR nach der Grenzöffnung. Leider ist die geschriebene Sprache ohne Gestik, Mimik und Ton nur ein unzureichendes Mittel um sich zu verständigen. Ich glaube, (unterstelle) dass es allen, die hier diskutieren darum geht, möglichst als "sanfter Tourist" in einem anderen Land aufzutauchen und möglichst wenig Spuren zu hinterlassen (möglichst wenig heißt eben, das ich Spuren hinterlasse) und das alle hier garnicht so weit auseinanderliegen. Auch ich möchte irgendwo im Süden überwintern und dabei nicht in ein Hotel. Ich möchte meine Kultur nicht den Einheimischen aufdrängen sondern deren Kultur kennenlernen. Einige hatten das Glück, das schon machen zu können, als andere noch nicht die Möglichkeit hatten (Alter?) aber sie können (und wollen wahrscheinlich auch nicht) den jüngeren untersagen, das selbe zu machen, wie sie seit Jahren sondern nur vor den Folgen des Massentourismus warnen. Wir können die Schärfe aus der Diskussion nehmen, denn diejenigen, die sich als Camper daneben benehmen, sind aktiv hier garnicht anwesend. Stellt euch vor, wir säßen alle um einen großen Tisch und würden darüber diskutieren, dann kämen negative Unterstellungen garnicht auf den Tisch sondern man würde nachfragen, wenn man etwas falsch verstanden hätte ehe man auf den anderen losginge. Fretec, ganz ohne Hintergedanken:
Ich war noch nicht in der Türkei. Wo lässt man sein Abwasser wenn keine Möglichkeit der Entsorgung besteht? Wo hast du dein Abwasser gelassen? Bisher hat jeder gesagt, wo man nicht ensorgt und keiner sagt, wo er selbst entsorgt. Bei Jugendzeltlagern haben wir im Wald ein Loch gegraben und nachher wieder zugeschüttet. Ist besser als das, was man so rund um deutsche Rastplätze im Wald sieht. Wo ist der Unterschied, wenn 10 Leute ihr Geschäft in einem Loch erledigen oder 2 Personen 5 mal. Ein Misthaufen aus einem Schweinestall sehe ich auch nicht unbedingt als ungeeignet an und die Drei-Kammer-Kläranlage ist in Frankreich außerhalb von Städten Gang und Gäbe. Wichtig ist, dass in all diesen Natürlcihen Entsorgungen keine Chemi drin ist, die die Zersetzungsbakterien tötet. Wie gesagt, Türkei kenne ich nicht aber die dort lebenden Menschen müssen ihre Ausscheidungen auch los werden und ein Loch in der Erde ist besser als das Meer. A propos Meer, in den Häfen müssen die Schiffe Ihr Abwasser loswerden, da könnten Camper doch auch entsorgen ... :D witziger trööt..
sagte ich schon.. ins frauenforum hier komme ich gern, anne, sag mal wie? bis dahin grüble ich mal ein bisschen.. wie wohl kühe, schafe, ziegen ihre hinterlassenschaften in der türkei und anderswo ökologisch mit dem klappspaten entsorgen.. freetec made my day today 8) magda |
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