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Hallo,
unser Wohnmobil steht draussen. Jetzt stellt sich die Frage, soll ich nach jedem Schneefall die Kiste abkehren? Und wenn ja, wie? Also bis jetzt hab ich den Schnee von unten mit dem Besen entfernt. Also vom Alkoven, vom Führerhaus, den Verkleidung, Markise usw. Aber was ist mit dem Dach? Wie macht ihr das? Raufsteigen? (hab zwar ne Heckleiter, aber ich weiß nicht so recht....) Und was machen die Wintercamper wenn es während der Reise schneit. Das würd mich interessieren Warum sollte ich den Schnee wegfegen?
Macht doch gar keinen Sinn und gefährdet wohlmöglich die empfindlichen Plastikteile wie Dachluke u.s.w. Solange der Wagen nicht droht zusammenzubrechen (also ab 2 Meter Schneedecke :wink: ) Finder weg vom Dach beim abgestellten WoMo. Und wenn man nach Neuschnee losfährt: Der Wind weht das Zeug während der ersten Meter schon runter. Hallo, solange das Womo steht muß nicht unbedingt geräumt werden , aber sobald man fährt ist man dazu verpflichtet . Wohl dem der Reling und Heckleiter hat. Schönen Sonntag Hallo
Bin zwar kein Wintercamper, aber ich würde den Schnee auch liegen lassen. Den Rest regelt die Natur. LongJohn Und wenn es mal ganz dicke kommt, kannst du ja diesen nehmen. :? :? :? @LongJohn
Der Tipp ist gut, ich glaube sowas haben wir auch in der Schublade :D Quirrlige von Peter-Josef Hallo,
bei mir stellt sich auch die Frage. Momentan fahr ich nicht und hab ihn drauf gelassen. ABER: Ich will irgendwann die nächsten Wochen fahren und dann meine ich auch, daß er eigentlich runter muss. Gut beim Bremsen kann nichts passieren. Mein Alkoven macht nen Buckel und da schiebt es ihn nie rüber. Aber was ist wenn ihn der Hintermann auf die Scheibe kriegt..... Vorm wegfahren heize ich ein. Bildet sich da nicht ne Eisschicht? Tom Wenn das Womo nicht gebraucht wird und steht, den Schnee drauflassen.
Denn es tut dem Lack nicht gerade gut wenn man den Schnee abfegt, da unter der Schneeschicht bereits gefrohrenes Eis sein kann. Sprichwort: Der den Schnee bringt, der holt ihn auch wieder. :D Wenn das WoMo steht -> drauflassen , weil ich ihn dann nicht in irgendwelche Ecken des WoMo - Daches fegen kann und dort taut :!: (wenn geheizt wird zb. oder starker Sonneneinstrahlung )
Denn die eigentliche Gefahr besteht meines Erachtens darin , wenn er taut und irgendwo in Ritzen, an der Reling ,oder nicht mehr ganz so frischen Fugen dringt und nach wiedergefrieren diese auseinanderdrücken kann und einen Feuchtigkeitsschaden provoziert -> davor sind selbst neue Mobile nicht gefeiht und es ist auch gar nicht so selten ,das nach der Winterpause WoMos mit Feuchtigkeitsschäden zu kämpfen haben wo der Frost sein übriges getan hat . OK . Rechtlich gesehen muß ich vor Fahrtbeginn mein WoMo "räumen ",sonst droht ja auch ein Bußgeld -> Ich würd`s dann mit äußerster Sorgfalt tun . Wenn ich mit meiner Sichtweise danebenliege ,habe ich sicherlich immer Glück gehabt ,werde es aber weiterhin tun ,zumal es eh nicht sooo Oft vorkommt :wink: kam heute morgen gerade bei uns in den Nachrichten,kurz gefasst.:Wer mit Schnee auf dem dach erwischt wird dem droht ein Bußgeld:.Den vorschreibern die das so Lustig finden.mir ist schon einmal eine Ladung Schnee vom Vordermann auf die Scheibe geflogen.War Gottseidank nicht viel Verkehr aber als ich dann zum stehen kam war der gute mit seinem Womo natürlich schon weg :twisted:
Ernie Hallo,
also ich habs jetzt abgekehrt. Natürlich vorsichtig mit einem weichen Besen. Ich kann nicht sagen, ob das Wohnmobil stehenbleibt. Ich fahr spontan wann ich halt Lust und Zeit hab. Außerdem besteht das Problem, ich weiß nicht was der Wettergott will. Lass ich es drauf und es kommt dann noch viel mehr dazu......oder wie jetzt. Bei uns ist für Montag Eisregen angesagt...... Dann wirds eher noch schlimmer. Langfristig will ich aber ne Lösung mit nem Carport oder sowas. Im Moment ist das aber baulich nicht möglich. ich mach den Schnee auch runter. Man stelle sich vor, auf den Neuschnee gibt es Regen und nachts gefriert es wieder (ist für nächste Woche vorhergesagt). Dann bekommt das Fahrzeug hinter mir im Zweifel eine volle Ladung Eis aufs Gefährt...na Prost Mahlzeit :cry: Hallo,
nach den Erfahrungen vom letzten Jahr würde ich jetzt immer zeitig fegen. Im vergangenen Winter habe ich es nicht gemacht und gehofft, dass bis zur nächsten Ausfahrt Tauwetter einsetzt und alles weg ist. Pustekuchen - es hat immer weiter geschneit und letztendlich musste ich eine dicke, teils gefrorene Schneedecke in stundenlanger Kleinarbeit bei eisiger Kälte vom Dach holen. LG Wolfgang praktisch wäre ein Teleskopbesen mit Knick - oder was habt ihr für "Geräte"?
Sowas --> Link aber ob das funktionert???
Hallo Wolfgang,- die einzig vernünftige Lösung, nach jedem Schneefall, heuer schon das vierte Mal, stelle ich eine entsprechend hohe Stehleiter ans Womo und schiebe den lockeren Neuschnee locker vom Dach. Für die nächsten Tage ist auch in unserer Höhenlage Schneeregen bzw. Regen angesagt, wenn das jetzt auf die bisherigen 50cm Neuschnee draufregnet und in der Nacht gefriert, da dann gibts eine eisige Überraschung :-o :-o :-o Ich mach`s so, wie Wolfgang. Liebe Mondmann Hallo !
Wie machen es denn die WoMo-Händler, die 15 bis 20 WoMo´s auf dem Hof stehen haben? Ich glaube nicht, dass die ständig den Schnee vom Dach fegen. Vor der Fahrt mit dem WoMo versteht es sich von selbst, dass der Schnee vom Dach gefegt wird. Wer ein WoMo hat, der hat bestimmt auch eine Leiter. Dann dürfte es kein Problem sein, den Schnee zu entfernen.
Dann lies`doch noch einmal ganz in Ruhe mein Post durch. Natürlich geht das runter, ist halt nur die Frage, mit welchem Aufwand. Und Händler sind kein Maßstab, die fahren ja nicht mal eben am Wochenende weg. LG Wolfgang Also der Händler, bei dem wir jetzt unser Womo geholt haben, hat uns geraten, auf jeden Fall den Schnee wegzufegen und nach Möglichkeit auch eine Plane drüberzutun, aber so, dass es darunter noch durchlüften kann.
Er war auch der Meinung, wenn der Schnee taut und sich so langsam in die Ritzen "frißt", und dann wieder gefriert, und dann wieder ewas taut usw., kann das mehr Schaden anrichten, als wenn man frischen Schnee vorischtig abfegt. Das scheint mir schlüssig zu sein und wir werden es auch so handhaben. Guude!!
Solange der Schnee locker ist und nur eine geringe Höhe hat, besteht keine Gefahr. Wenn der Schnee aber nass wird, dann wird es gefährlich, denn der nasse Schnee ist deutlich schwerer. Da hab ich schon z.B. WoWas gesehen, an denen z.B. die Rücklichter einfach rausgebrochen sind. Auch riesige Schneehöhen können dazu führen, dass das ganze Fahrzeug zusammenbricht. Hab ich persönlich vor einigen Jahrzehnten am Arlberg gesehen. Da stand nur noch das Chassis mit dem zusammengebrochenen Wänden und Decken. (So wie die "Documenta"Treppe in Kassel) CU Wolf Also wenn Schnee sich durch Ritzen fressen kann, dann kann es Regen auch. Was macht ihr denn, wenns draußen regnet? Schützt ihr euer kostbares Fahrzeug dann auch mit einem Regenschirm, wartet ihr unter einer Brücke bis es aufhört oder was macht ihr??
Es tut mir leid , aber mein Womo ist für die Outdoor-Benutzung gebaut und so wird es auch verwendet. Seit 16 Jahren steht es Sommer wie Winter draußen und es hat sich noch nichts "durchgefressen". Diese Diskussion ist für im Winter stehende Fahrzeuge relativ sinnlos, denn so große Dachlasten, die statische Probleme hervorrufen sind bei unseren Fahrzeugen wohl eher selten zu erwarten. Bei Womos in Fahrt gilt natürlich das gleiche wie bei allen Fahrzeugen und insbesondere auch für LKWs u.ä.. Hier hat jeder Fahrer dafür zu sorgen, dass er anderen keinen Schaden zufügt. Ich habe mir eine Teleskop-Leiter (3,5m) gekauft.
Wenn ich den Trailer (3m hoch) heize, dann taut natürlich der Schnee auf der Oberfläche tagsüber an. Nachts, bei großer Kälte, firert er wieder fest und es bauen sich dann schöne Eisplatten auf. Ich habe mir angewöhnt, bei sonneneinstrahlung gegen 14Uhr das Dach zu befreien. Da ich schon öfter solche Platten von LKW's habe fliegen sehen, die mich glücklicherweise nicht trafen, habe ich Verständnis für ein ordentliches Bußgeld. Ja, es sind die Temperaturschwankungen, die die eigentliche Gefahr darstellen. Schnee, der taut, dann wieder zu Eis wird, langsam taut und z.T. eben länger an einer Stelle verweilt, diese Schwankungen machen dem Material Probleme. Im Sommer wenn es regnet, sind keine solchen Temperaturschwankungen bis zum durchfrieren zu erwarten und daher ist der Regen dann auch nicht wirklich ein Problem. :wink: Hallo Wolfgang !
Ich glaube, Du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Nichts für ungut. Hallo Guude,
wie Wolf schon geschrieben hat ist das größte Problem die Dachlast bei Nassschnee. Ein qm Nassschnee hat bis zu 400 kg! Um Schäden am Dach und den Hauben usw. zu vermeiden ist ja nur eine grobe Entfernung des Schnee erforderlich, solange das WOMO abgestellt ist. Achtung die Unfallgefahr nicht unterschätzen!!!!! Bei Nassschnee räumen auch die Händler die Dächer ab. LG Hallo,
nachdem ich vorhabe, demnächst zu fahren, habe ich heute auch geräumt; 30cm Schneehöhe sind ja nicht gerade wenig, und jetzt war er noch relativ locker zum Runterschieben. Von LKWs herunterfliegende Eisplatten kenne ich zur Genüge von meiner täglichen Fahrt zur Arbeit auf der A3 - da hätte ich mit solchen "Geschossen" auf meinem eigenen WOMO-Dach keine ruhige Sekunde, wenn ich unterwegs bin.
Naja, der Vergleich hinkt! Die Treppe ist nicht unter Schneelast zusammengebrochen, sondern wurde auf Anordnung einiger Magistratsmitglieder zwar in einer Nacht- und Nebelaktion, jedoch fachgerecht abgetragen! Rolf Meinem Schwager ist gestern eine Eisplatte von einem LKW auf die Frontscheibe geflogen - zum Glueck war das auf einer kaum befahrenen Dorfstrasse, trotzdem hatte er Glueck das Fahrzeug unfallfrei zum Stehen zu bringen.
Die Scheibe war nicht nur gerissen, sie hatte ein richtiges Loch! Wenn Schnee auf dem Dach liegt, liegt meistens auch Eis drauf, und das ist fuer andere lebensgefaehrlich. Wie auch immer ihr es beim Stehen handhabt, vor dem Fahren gibt's keine zwei Moeglichkeiten...
Ganz genau, allerdings gibts die auch im Sommer. Mensch Leute, ich hab bei uns hier in Franken noch keinen Händler gesehen, der seinen Fuhrpark geräumt hat. Ist auch, bis zu einer gewissen Schneehöhe, überhaupt nicht nötig. Klar, dass das in Gastn etwas anders ausschaut. Und Schnee, der sich in Ritzen frißt, sind Ammenmärchen. Fazit: Wer steht lässt das Zeugs drauf liegen, wer fährt muss abräumen. Kurt
Ich habe diesen Teleskopbesen mit Knick. Für geringe Schneehöhen ist er super. Aber ab ca. 5 cm ist der Stab nicht stabil genug. Er biegt sich, schiebt sich ein oder verdreht sich. Ich mache es dann mit einem einfachen Holzbesen. Drehe ihn anders herum ( Borsten nach oben ) und stoße bzw ziehe den Schnee runter. Wenn ich sehe, was hier gerade wieder runter kommt, könnte ich :ooo: Viele Frank Hi
ich hätte nie gedacht und es fällt mir auch nicht leicht, einmal auch unserem geschätzten turbokurtla widersprechen zu müssen. Aber jetzt mal allgemein gesprochen. Wie kann man nur so blind sein und die zwei-, drei-, gar vierhundert Kg Schneellast pro Kubikmeter !! vom Dach, gar wenn es da auch noch in den Schnee dort reingeregnet hat pro Kubikmeter "mindestens" 400 kg, nicht von seinem Wonidach weg zu schaufeln, dass in der Regel laut Hersteller aber eh nur 100 bis 150 kg tragen darf (und die sind mit Solar, Antenne usw schon teils beansprucht) Viele Wonifahrer schauen wohl interessiert, aber seelenruhig zu im Winter , wie flache Hallendächer durch Schneelast einstürzen, die Feuerwerh überall Trunhallen und Supermarktdächer abkehrt, kommen aber im Traum nicht auf die Idee, daß ihre Pappmacheewändchen am Woni aus 2-3 cm Aussenhaut und Styropor oder PU-Schaum das alles tragen muss, aber gar keine hunderte kg Schnellast tragen kann. Die Dichtleisten oder Klebefugen extremst beansprucht werden. kein Wunder, dass viele Wonis so (früher) undicht werden. Denn wenn ich ein Woni mit 7 m Länge nehme, dass 2,3 m breit ist und 0,3 m Schnehöhe auf dem DAch hat, dann sind das schon fast 5 Kubickmeter Schnee, die bei Naßschnee von 400 kg pro Qubikmeter glatt 2 Tonnen wiegen können. Und selbst wenn nur die Hälfte, ist das doch glatter Wahnsinn. Und das soll dem Woni nichts aus machen?. Und was die Händler machen, das hat doch damit gar nichts zu tun. Was ist das denn jetzt für ein Argument. Warum sollen die denn abkehren. Die haben doch eine ganz andere Interessenlage. Das ist doch gar nicht denen ihr privates Wonizeug, was da auf dem Firmenhof durch Schneelasten kaputt geht oder schwer geschädigt wird. Die können gut warten, bis es weg getraut ist. Denn die wissen doch am besten, dass die Kunden diese Schäden volkommen unterschätzen (siehe hier die vielen diesbezüglichen Beiträge oben), sie also folglich das überlastete vorgeschädigte Material trotzdem immer wieder verkauft bekommen. Und wenn die Kunden später früher mit Undichtigeiten kommen, zahlts die eh vorhandene Firmenversicherung oder der Kunde und sie verdienen noch daran. Jetzt mit der Finanzkriese, die Finanzprodukte-Verkäufer hatten ihre Kunden schön säuberlich eingeteilt. Da gab es den AD-Kunden. Oder den GD-Kunden usw. Und so haben sie ihren Schrott auch los geschlagen -bis es halt geknallt hat. AD hiess alt und doof. GD hier gierig und doof. Und glaubt mir ja, die Wohniverkaufsprofis haben uns auch alle schon längst eingeteilt, wenn wir zur Tür rein kommen. Die wissen genau, wem sie so ein Schneedachlast- "optimiertes" Woni andrehen können und wem nicht. Wir hatten unseren Wohnwagen seinerzeit in der Schweiz über die Wintersaison fest stehen.
Nachdem VIELE Fahrzeuge eingebrochen waren, sahen aus wie zerknülltes Pergamentpapier, haben wir im Fahrzeug Stützen gestellt. Es gab damals einen Hersteller im Heidelbergerraum, weiß leider den Namen nicht mehr, der hat speziell für Wohnies diese Alustützen hergestellt. Anm: Auch Dethleffs hat in seinen Fahrzeugen auf dem Firmengelände solche Stützen, nur wegen der Scheelast. Auch sind bei vielen Fahrzeugen die Spiegel in den Sanitärraumen gerissen. Wir konnten (ohne Stützen) die verklemmte Eingangstür nur mit kräftigem Zug öffnen. Die Badezimmertür schleifte an der Decke, so weit hat sich das Dach durchgebogen.... und dies bei recht lockerem Schnee. Bislang haben im Winterurlaub ALLE nach starken Schneefällen die Dächer abgefegt. Dass durch das Durchbiegen der Dächer die Kanten und Dichtungen nicht über Gebühr verschlissen werden, kann ich mir nicht vorstellen. ..und wie erwähnt, überlegt mal wieviel Last das Dach durch Solar, Satellit und Dachluken, nebst Dachklima schon tragen muss. Euer Optimismus in allen Ehren. Vor allem wenn ich hier ab und an lesen muss, dass sich einige Eigner nicht auf´s Dach trauen, wegen Ihrem Gewicht. Wiegen von Euch einige über 2 Tonnen :?: :?: :?: Ich habe heute mein Womo-Dach von ca. 20cm Pulverschnee befreit, da Schneeregen und ab Dienstag Regen angekündigt ist.
Der Pulverschnee hatte heute bei -3Grad mehr als 100Kg (hab es beim Wegschaufeln von der Womoseite abgeschätzt). Ich bin der Meinung, daß der angetaute oder regenfeuchte schwere Schnee schon die Acryldachhauben und SAT-Antenne schädigen kann!
Ist doch kein Problem. :hallo: Nein, natürlich muss man schon unterscheiden, was da draufliegt. Bei uns hier in Mittelfranken hats i.M. so 20 cm Pulverschnee, das ist überhaupt kein Problem weil der nix wiegt. Auch wenns heut nacht noch ein paar cm nassen Schnee draufschneit ists nicht weiter schlimm. Ein paar hundert Kilo verträgt so ein Dach locker, weil es ja keine punktuelle Belastung ist. Ich habe auch schon zusammengebrochene Wägen gesehen. da sprechen wir aber von Ö und von Schneehöhen ab 40/50 cm aufwärts. Wenn der dann noch nass ist wirds sehr gefährlich. Allerdings sind auch da in keinster Weise irgendwelche Aufbauten oder Luken am Dach kaputt. Das dazwischen muss jeder einfach für sich selbst entscheiden. Kurt Hi,
Hab gestern über 40cm abgeschaufelt und gekehrt - Uff. Mach das deswegen, da ich nicht weiss wie das Wetter wird, und wenns taut und dann friert - dann krieg ichs nicht mehr zerstörungsfrei runter wenn ich weg will (noch vor Weihnachten). Was mich daran immer freut, ist dass man mit Schnee und Besen das Dach eigentlich gut putzen kann :) lg
Servus Kurt, bei Pulverschnee und kaltem Womo ist das bestimmt kein Problem. Bei warmen Womo währe ich schon vorsichtiger, es bildet sich nämlich eine feuchte Eisschicht am Womodach. Ich hab heute um Mittag den Schnee (15cm hoch, nass) auf dem Terassentisch gewogen: 1 dm³ hatte 1,67 Kg. Wenn ich die Schneelast auf meinem (abgeräumten Womodach) mit b=2 m * l=6 m und der Naß-Schneehöhe 15 cm und dem Gewicht von 1,67Kg/dm³ rechne, kommt eine Womo-Schneedachlast von 3 Tonnen raus. Bin ich froh, daß ich so 500 Kg bei feuchtem Schnee geschätzt habe und das Womodach bei Pulverschnee am Sonntag schon früh geräumt habe! :D Moin
Also ich will hier ganz bestimmt nicht immer Recht haben. Und ich will Euch auch das Abräumen nicht total ausreden. Aber, ich bin halt nun mal dagegen, weil dabei sehr oft Dachaufbauten, z.B. Luken, beschädigt werden. Ein Rempler am Abgaskamin oder anderen Sachen kann für Undichtheit sorgen. Auf der anderen Seite wird die Angst um das Gewicht, zumindest meiner Meinung nach, sehr stark übertrieben, und durch solche Freds gefördert. Dies sind also meine Gründe, dagegen zu sein. Bei uns hier in Mittelfranken konkret: Die 20 cm Pulverschnee wurde in den letzten Stunden durch 10 cm Pappschnee und etwas Regen zu einer nassen Pampe von ca. 15 cm komprimiert. Klar ist der schwer, aber mir würde nicht im Traum einfallen, meinen Wowa abzuräumen. Natürlich ist es sehr unterschiedlich, wie schwer er nun wirklich ist. hab beim Googeln einfach die erste Seite genommen und das Gewicht ausgerechnet/geschätzt. Quelle : --> Link So, wenn ich jetzt richtig rechne, müssten es bei 6 x 2 x 0,15 so etwa 1,8 m3 sein. Das wären dann, nach dieser Gewichtsangabe, Neuschnee trocken und locker 30 – 50 kg Neuschnee schwach gebunden 50 – 100 kg Neuschnee stark gebunden 100 – 200 kg Altschnee trocken 200 – 400 kg Altschnee feucht naß 300 – 500 kg Schwimmschnee 150 – 300 kg Firn (mehrjährig) 500 – 800 kg Eis 800 – 900 kg Raumgewichte von Schnee kg/m3 600 - 800 kg. Gut gerechnet. Da hätte ich niemals Angst. Aber jeder muss es für sich selbst entscheiden. Kurt Ein Wohnmobil mit Pulverschnee das abgestellt und nicht beheizt ist halte ich für unbedenklich. Beim Heizen oder wenn der Schnee taut würde ich abfegen. Vor einer Fahrt sowieso.
Achtung subjektiv: Ich glaube an keine Wohnmobile die mehrere Jahre dicht sind bei den Verwindungen und Schneelasten. Schon gar nicht bei den Zauber Messmethoden! Das wird aber auch nicht besser wenn man mit seinen 90 Kg aufs Dach steigt unm es abzufegen. Von der Gefahr durch Absturz möchte ich gar nicht reden. Also weitermachen und nur die Beiträge lesen die einem in seine Gewohnheiten passen. Alles andere am besten ausblenden und hoffen. Nur so haben wir lange Freude an unserm Hobby.
Das war leider ein Ablesefehler auf der Federwaage - lb-Skala mit der Kg-Skala verwechselt - Entschuldigung! Habe gerade nochmal nachgewogen auf der Küchenwaage: 1 dm³ Nassschnee wiegt jetzt 0,34 Kg/dm³ netto. Das ergäbe bei 1,5 dm Schneehöhe ein zusätzliches Nassschneegewicht am Womo-Dach: l=60dm * b=20dm * 1,5dm * 0,34Kg/dm³ => rund 600Kg, was auch plausibler klingt! Entschuldigung tourbokurtla, dass ich den gesunden Menschenverstand bei der Schneewiegung vergessen habe! Hi,
die Hersteller geben fürs Wonidach insgeamt meist nur zwischen 100 und 150 kg als maximal zulässige Dachlast an. Da steht auch nirgendwo, dass sei nur die maximal zulässige PUNKT-Belastung. nein , das gilt fürs ganze Dach - also auch bei flächiger Verteilung. Und da soll man sich um (nur) 600 kg Beispiel turbokurtla (ein zulässiges, aber hierzu sehr idealisiertes Beispiel zum Thema, da Schneelasten-Höhen oft höher und zum Schluss, so oder so auch immer nass !) keine Gedanken machen, das sind 12 Sack Zement auf dem Dach. Und einer ist schon drauf. In der Regel 2 Solarpanele mit allem Pipa-Kabelpo + Satautomat. Wer trägt denn diese über halbe Tonne. Doch nur einige drei Zentimeter dicke Pappmache-Wändchen., Was sagen denn die Hersteller; steht in irgendeiner Betriebsanleitung etwas zu diesem Thema ( das ja trotz "Klimaerwärmung" nicht so selten auftritt ) ?
Viele aus Nürnberg, Edgar Ich kann nur nochmals sagen:
Dethleffs hat in jedem Neufahrzeug, welches auf dem Firmengelände (im Freien steht) mindestens 1 Stütze gestellt Hallo Wintersportler,
ich würde das bewohnte Mobil auch vom Schnee unverzüglich befreien. Allerdings nur daher, weil sich bei Aussentemperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt ziemlich schnell ein Eispanzer auf dem Dach oder zumindest um die Zwangslüftungen herum bildet. Den bekommt man so gut wie gar nicht mehr ab, wenn man weiterfahren will. Die Last von ein paar cm Schnee werden weniger Schaden anrichten, als der Reisemobilist der den Eispanzer abtragen will oder muss... Martin
Hallo Edgar, die ganzen o.g. mathematischen Berechnungen und individuellen Ansichtsweisen bzw. gut gemeinten Tipps sind m.E. nicht gerade ungefährlich! hier mal eine Aussage von Bürstner aufgrund meiner Anfrage aus dem Jahr 2008: "Sehr geehrter Herr . . ., konkrete Angaben hierzu gibt es nicht. Die Gesamtlast über das gesamte Dach verteilt begrenzen wir in der Regel auf 90 kg. Stetiger Druck auf Dachluken kann natürlich zu Schäden an den Dichtungen führen. Ist dauerhafter Schnee-Einbruch zu erwarten, so empfehlen wir das Reisemobil von innen abzustützen, beispielsweise mittels eines auf Länge geschnittenen, unten und oben abgepolsterten Holzbalkens, der zentral das Absenken des Daches in Folge starker Schneelasten verhindert." Ich befreie ganz einfach mein Dach vom Schnee und bin somit immer auf der sicheren Seite! Warum also ein unnötiges Risiko eingehen? Gerd Hallo!
Die Diskussion um zu hohe Dachlasten, fliegende Eisplatten etc. kann man zwar führen, sie haben m.E. aber einen Punkt nicht beschrieben, der viel eher zum Tragen kommt, und der so kritisch ist, dass er allein ein Freiräumen notwendig machen sollte (fliegende Eisplatten sind auch sehr kritisch, man kann ihnen aber vorbeugen). Vor ein paar Tagen entdeckte ich in einer versteckten Ecke neben unserem Gartenhaus unsere beiden grünen Plastikgieskannen, beide noch gefüllt mit Wasser bzw. Eis. Und: beide im unteren Drittel seitlich aufgeplatzt. Erkenntnis: einfrierendes Wasser dehnt sich aus (nichts Neues) und zwar nicht dahin, wo Platz dafür wäre (in den Kannen wäre nach oben ja Platz genug gewesen), sondern meist seitwärts. Warum das so ist, kann sicher ein Physiker unter uns erklären. Was hat das dem Thema und einem Womo-Dach zu tun? Sobald sich eine Eisfläche auf dem Dach bilden kann - das kann immer passieren, nach dem Schnee gefallen ist und sich darunter Tauwasserpfützen bilden und diese wieder einfrieren oder es in relativ kurzer Zeit nach einem Regenguß anfängt zu frieren - möchte sich dieses Eis beim Einfrieren möglichst seitlich ausdehnen. Kommt es dabei zu "gegenüberliegenden" Spannungszuständen (z.B. zwischen 2 Dachhauben oder ähnlich), besteht die große Gefahr, dass die betroffenen Dinge beschädigt werden. Das muß man u. U. noch nicht einmal mit bloßem Auge erkennen können. Da reichen schon kleinste Risse, in die wiederum Feuchtigkeit eindringen kann, welche beim nächsten Frost schon deutlich mehr Sprengkraft besitzen wird. Warum sollte man dieses Risiko eingehen? Man setzt doch sonst auch alles daran, dass das gute Womo nicht beschädigt wird. Also sobald sich eine Schneedecke gebildet hat, sollte diese VOR dem nächsten Tauwetter vorsichtig heruntergefegt werden. Das geht einfach und außerdem braucht man sich keine Gedanken mehr um Schneefahnen oder Eisplatten oder um Räumprobleme wegen festgebackenen Altschnees oder um zu hohe Dachlasten machen. LG Eugen |
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