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Liebe Forum-Gemeinde,
wir beabsichtigen, im Juni 2011 in die Lofoten zu fahren. Da es sich um unsere erste Skandinavien-Tour handeln wird, würden wir uns sehr über entspr. Infos freuen. Insbesondere interessiert uns folgendes: 1) Wie sieht es aus mit Übernachtungsmöglichkeiten in Schweden und Norwegen? Kosten der CP? Ist Freistehen möglich und erlaubt? 2) Welche Vorsorge für Hunde ist notwendig und vorgeschrieben? 3) Wie sieht es mit Preisen in Norwegen und Schweden aus? Ist es wirklich so teuer, wie man so hört? Lohnt es sich, sich vorher bei Aldi einzudecken? Kann man problemlos Alkoholika mitnehmen, bzw. wo sind die Genzen? 4) Wie sind die Temperaturen im Juni? Braucht man warme Kleidung? Für eure Mühe besten Dank im Voraus! Hallo
Dann sehen wir uns vielleicht auf den Lofoten. Bin im juni/Juli auch da. Punkte 1 Ist Jedermannsrecht- >bitte Googlen Zu Punkte 3 Nimm mit was du bunkern kannst. Norwegen ist sehr teuer. Zu Punkt 4 Temperaturen schwanken von 10-30 LongJohn LongJohn Hallo,
waren 2009 7500km durch Norwegen bis zu den Lofoten. 2010 5000 km durch Schweden. Zu 1. CP reichlich vorhanden, kosten in Norwegen und Schweden ca 20 Euro. Frei stehen in N gut möglich, S schon schwieriger, Süd- und Westschweden fast unmöglich.. Jedermannsrecht ist Blödsinn. Nur was für Leute, die sich alles schön und zurecht lesen. V/E war nirgends ein Problem. Zu 2. Muß sehr aufwendig sein. Ist auch gut so und betrifft mich nicht. Zu 3. Schweden minimal teurer als hier, aber auch Lidl und große Supermärkte reichlich vorhanden. N ist schon recht teuer, Alkohol unbezahlbar und schwer zu bekommen. S ist EU, darf einiges mit, N so gut wie gar nichts. Wenn du über S fährst, reicht es den Großeinkauf dort bei Lidl zu machen. Zollbestimmungen findest du auch im Forum. zu 4. Warme und wasserdichte Kleindung empfehlenswert. Hatten auf den Lofoten nachts die Heizung an bei 6°C. Waren Anfang Juli oben. Mein Tipp, vergiss Schweden und schnell raus auf die Lofoten. Es sei denn, du hast 3 Monate Zeit. Alles Blödsinn oder was ??
Auszug aus dem Jedermannsrecht: 1.2. Picknick, Campen, Feuer machen: Zweifellos eines der am heißesten diskutierten Themen im Zusammenhang mit dem Jedermannsrecht ist das sogenannte "Wildcamping". Eine klare Definition dieses Begriffs findet man selten, meist wird hierunter jedoch das Übernachten in irgendwelchen "mobilen Unterkünften" außerhalb designierter Campingplätze verstanden. Oft wird behauptet, dass Wildcamping in Norwegen verboten sei. Diese Behauptung ist falsch, ein solches Verbot gibt es in Norwegen nicht. Jedermann darf in Norwegen auf unkultiviertem Land unter bestimmten Voraussetzungen Picknick machen, Sonnenbaden, oder bis zu 48 Stunden "wild campen". Diese Voraussetzungen sind: Zu bewohnten Häusern und Hütten muss ein Mindestabstand von 150 Metern gehalten werden, andernfalls wird die Zustimmung der Bewohner benötigt. Grundstücksbesitzer dürfen nicht gestört oder behindert werden. Es dürfen keinerlei Abfälle zurückgelassen werden. Auch das Vergraben von Abfällen ist verboten. Sämtliche Spuren des Aufenthalts sind wieder zu beseitigen. Der Aufenthalt geschieht stets auf eigene Gefahr. Das alles bezieht sich aber nicht auf motorisierte Fahrzeuge. Aber ich werde einen Teufel tun und mich an dieser immer wieder kehrenden Diskussion beteiligen. Kann alles zu Hauf im Forum nachgelesen werden. Dazu ist nun wirklich schon zuviel geschrieben worden.
Jeder wie er mag und lustig ist. Einzig kann ich dazu noch sagen, auf 7500km quer durch Norwegen haben wir zwei mal Polizei gesehen. Beide Male in Trondheim. Also Angst vor Knöllchen oder Platzverweisen bracht man sicher nicht zu haben. Es sei denn, man übernachtet mitten auf den Trollstiegen o.ä. unmöglichen Orten :D Hallo Costcruise
Wenn das was andere oder ich hier schreiben gleich von dir als Blödsinn hingestellt wird, ist es wahrscheinlich besser wenn du dich nicht mehr beteiligst. Leider ist es oft so (nicht nur in diesen Forum) das man eine Ausdrucksweise an den Tag legt, die mich immer mehr verwundert. Kaum hat man was geschrieben steht im nächsten Tröt -- alles Blödsinn -- Warum ist man in Deutschland nicht in der Lage eine bestimmte Förmlichkeit zu bewaren. Diese aggressive Ausdrucksweise bewegt doch nur das sich hier immer weniger melden. LongJohn jedermannsrecht gilt NICHT für wohnmobile, ist leider ein weit verbreiteter irrglaube.
aber in der praxis spielt es so oder so keine rolle da sich quasi überall unbehelligt frei stehen lässt, sofern man niemandem zu nah auf die pellerück (ausreichenden abstand zu häusern etc wahren). wir waren im juni 2010 während unserer tour dort. auf unserer site findest du sicher sehr viele nützliche infos: --> Link hier einfach auf der rechten seite auf norwegen klicken. im übrigen ist der tonfall ein foren spezifische eigenart (stichwort anonymität), übrigens unabhängig der nationalität, in der realen welt quasi auge in auge schaut die wortwahl gewöhnlich schon wieder ganz anders aus. grüße o. - der sich leider auch nicht ganz freisprechen kann... Hallo,
hier die Bestimmungen für Hunde: Mit Tieren nach Norwegen Die Einfuhr von Hunden, Katzen und Frettchen unterliegt in Norwegen und den EG-Staaten einem gemeinsamen Regelwerk (2003/998/EG). Norwegen und Schweden sind tollwutfreie Länder, deshalb gelten für diese Länder besondere Regeln bei der Einfuhr aus Ländern, in denen Tollwut vorkommt. Eine Behandlung gegen Bandwürmer (Ecinococcose) sowohl vor, als auch nach der Einfuhr ist ebenfalls erforderlich. Ausserdem empfehlen wir, dass Hunde gegen Staupe und Leptospirose geimpft sind, und dass Hunde, Katzen und Frettchen vor der Einreise gegen Ektoparasitten behandelt werden. Falls Hund, Katze oder Frettchen mitgeführt werden, muss ein blauer EG-Pass, ausgestellt von einem Tierarzt, wo folgende Dokumentation hervorgeht, beim Zoll vorgelegt werden: Identifikation Transponder/ Mikrochip oder lesbare Tätowierung. Tollwutimpfung Das Tier muss gegen Tollwut geimpft sein, regelmässige Nachimpfungen nach Anweisung des Herstellers müssen durchgeführt sein. Blutprobe Betrifft nur Hunden und Katzen: Zur Feststellung des Tollwutantikörperspiegels im Blut des Tieres muss bei Hund und Katze frühestens 120 Tage nach der letzten Tollwutimpfung und spätestens an dem Tag, an dem die Gültigkeit der Impfung ausläuft, eine Blutprobe vorgenommen werden. Die Analyse zur Überprüfung der Wirksamkeit der Tollwutimpfung muss in einem zugelassenen Labor stattfinden. Falls die Blutprobe ein Antikörpertieter von 0,5 IE/ml (oder mehr) zeigt, und alle Nachimpfungen gegen Tollwut innerhalb der vorgeschriebene Zeitspanne vorgenommen worden sind, genügt diese eine Blutprobe. Im anderen, Fall muss eine neue Blutprobe vorgenommen werden (120 Tagen nach der letzten Impfung). Bandwurmbehandlung Betrifft nur Hunden und Katzen: Eine Behandlung des Tiers innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einfuhr gegen Bandwürmer (Echinococcus multilocularis) mit einem Medikament, das Praziquantel oder Epsiprantel enthält. Innerhalb der ersten 7 Tage nach der Einfuhr muss diese Behandlung wiederholt werden. Beide Behandlungen müssen im Pass von einem Tierarzt bestätigt werden. Checkliste 1. Kennzeichnung Das Tier muss mittels eines Mikrochip oder einer gut lesbaren Tätowierung zu identifizieren sein. Falls der Mikrochip nicht dem üblichen Standart entspricht (ISO-Norm 11784, Anhang A ISO-Norm 11785), muss der für das Tier Verantwortliche bei jeder Kontrolle die zum Ablesen des Mikrochip notwendige Lesegerät zur Verfügung stellen. Die ID-Kennzeichnung muss vor der Tollwutimpfung vorgenommen sein. 2. Tollwutimpfung und Antistofftiter Das Tier muss mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO Standard) gegen Tollwut geimpft worden sein. Die Tollwutimpfung und, falls notwendig, die Nachimpfung muss im Einklang mit den Empfehlungen des Produzenten ausgeführt worden sein, und die Impfung muss gültig sein1. Die Wirksamkeit der Tollwutimpfung muss nachgewiesen werden. In einer Blutprobe von Hund und Katze (gilt nicht für Frettchen) muss der Antikörperspiegel festgestellt werden. Die Blutprobe muss vom Tierarzt mindestens 120 Tage nach der letzten Impfung und vor dem Auslaufdatum der Impfung entnommen werden. Die Untersuchung muss von einem dazu von der EU autorisierten Laboratorium ausgeführt werden. Diese Analyse braucht bei Tieren, die nach der Erstimpfung jeweils in den vorgeschriebenen Interwallen regelmässig nachgeimpft sind, nicht wiederholt zu werden. Hier finden Sie die Übersicht über die Laboratorien, die die Bestimmung des Antikörpertiters vornehmen können: --> Link Weder eine Tollwutimpfung noch der Nachweis des Antikörperspiegels sind für Hunde, Katzen und Frettchen, die direkt aus Grossbritannien oder Irland nach Norwegen verbracht werden, erforderlich. Ungeimpfte Jungtiere aus anderen Ländern als Grossbritannien und Irland können nicht nach Norwegen verbracht werden, sofern nicht eine Ausnahmegenehmigung durch die zuständige norwegische Behörde vorliegt. Die Erstimpfung gegen Tollwut ist als gültig anzusehen, wenn die Vollendung des Impfprogrammes mindestens 21 Tage zurückliegt. Eine Nachimpfung ist vom Tage der Wiederimpfung, wenn diese innerhalb der vorgeschriebenen Frist ausgeführt wurde, als gültig anzusehen. Kann eine tierärztliche Bescheinigung für die vorrige Impfung nicht beigebracht werden, ist die Nachimpfung als Erstimpfung anzu sehen. 3. Behandlung gegen Bandwurmbefall (Echinokokkose) Hunde und Katzen müssen unter tierärztlicher Aufsicht mit einer ausreichenden Dosis eines Bandwurmmittels, das z.B. Praziquantel enthält, frühestens 10 Tage vor der Ankunft in Norwegen entwurmt werden. Diese Behandlung muss innerhalb von 7 Tagen nach der Ankunft wiederholt werden. Beide Behandlungen, sowie der Name und die Dosierung des Mittels müssen im Heimtierpass tierärztlich attestiert werden. Die Bandwurmbehandlung ist nicht notwendig bei Frettchen oder bei Hunden und Katzen, die in den letzten 12 Monaten Norwegen, Schweden und Finland nicht verlassen haben. 4. Heimtierausweis Das Tier muss von einem Ausweis begleitet werden, nach welchem das Tier zu identifizieren ist, der von einem von der dafür zuständigen Behörde ermächtigten Tierarzt ausgestellt ist und der Tollwutimpfungen, Antikörperwerte und Bandwurmbehandlungen bescheinigt. 5. Grenzkontrolle Hunde, Katzen und Frettchen, die aus EU-Ländern (ausser Schweden) nach Norwegen verbracht werden, müssen zusammen mit der für die Einreise erforderlichen Dokumenten bei der Ankunft an der Grenze dem Zoll vorgestellt werden (rote Zone). Bezüglich der Tollwutimpfung müsst Ihr wg. der Titerbestimmung sofort aktiv werden, da zwischen Impfung und Titerbestimmung 120 Tage liegen müssen. Wenn der Titer beim ersten Mal nicht erreicht wird, habt Ihr ein Problem. Hallo Plaggehu,
wir sind vom 04.08 bis zum 4.10.2010 in Skandinavien = Schweden-Finnland und Norwegen gewesen. Wir haben uns dumm und dämlich geärgert, so viele Lebensmittel schon in D gekauft und mitgenommen zu haben. In S gibt es Lidl oder auch COOP-Maxi, in beiden Läden ist fast alles zu Preisen wie bei uns zu bekommen. In Norwegen musst Du mit etwa dem 1,5 fachen für die normalen Lebensmittel rechnen. Auch hier fast in jedem Ort COOP oder Remi, d.h. man kann davon ausgehen, nicht zu verhungern. (war das erste Mal mit Anreise über Schweden und Finnlnland, kommen sonst immer direkt in Oslo an) Deine Frage nach dem Freistehen ist, so denke ich, von 901red erschöpfend beantwortet. Obwohl wir seit 1995 in fast jedem Jahr in Norwegen Urlaub machen, hab ich noch nie darauf vertraut, daß das "Jedermannsrecht" auch auf Wohnmobile zutrifft, also Long Johns Aussage ist für mich eher fragwürdig. Das mag vor dem 30jährigen krieg, als man noch mit Zelten reiste zutreffend sein, jetz würd ich mich nicht darauf verlassen. Schau einfach mal bei --> Link , da kann man sich auch Reiseinfo kostenlos anfordern, die senden auf Anforderung auch die CampingCard Scandinavia zu. Wir haben von Kirkenes bis etwa Trondheim auf Parkplätzen von Sportanlagen, in kleinen Nebenstrassen, in Sportboothäfen usw. ohne Angst übernachtet. V+E ist nie ein Problem gewesen, viele Tankstellen bieten dies an, noch mehr die Gemeinden an den Hauptstrecken, auf vielen Touristikstrassen usw.. Zu Hunden kann ich Dir nichts sagen, wir haben keinen. Zum Alkohol: nicht darauf vetrauen, ohne grenznahe Kontrolle durchzukommen. Die Norweger kennen die Reiserouten über S und SF und sind flexibel genug, Dich auch mitten im Land auf Alkohol zu prüfen und wenn es auf einem Parkplatz der E6 ist. Ich hatte bei unserer achtwöchigen Reise viel zu viel Wein mitgeführt ( 18 Litern für zwei Erwachsene, erlaubt wären 3 Liter je Erwachsenen) bei der Grenüberfahrt nach Schweden gibt es damit kein Problem, ebenso nicht bei der Einreise nach Finnland, weil die beiden Länder zu EU gehören. Bei der Einreise nach Norwegen ordne ich mich immer auf der Spur für zu verzollende Ware ein. Wenn ich also kontrolliert werde, gebe ich die Mengen an und erkläre meine Bereitschaft zu verzollen. Hat mich bisher nicht eine Öre gekostet. (Info solltest Du aber hier --> Link finden) Ich würde Dir zudem noch empfehlen, bei Autopass Norge für Euren Besuchszeitraum Euer Auto anzumelden. Die Abrechnung kommt etwa drei Monate nach der Ausreise aus Norwegen, nicht genutzte Vorauszahlung wird zurück erstattet. So bist Du nicht gezwungen, bei der Fahrt über mautpflichtige Straßen jeweils die nächste Tankstelle anzufahren und die Maut zu zahlen. Kannst auch abwarten, bis Du eine Zahlungsaufforderung aus England erhältst. Die meisten Mautgesellschaften haben die Eintreeeibung an ein englisches Inkassohaus abgegeben. Bei sofortiger Zahlung ist dies kostenneutral, sonst wird es teurer. Haben Skandinavien schon im April/Mai bereist,ebenso bei unserer Letzten Reise eben bis in den Oktober hinein. Kleidung eigentlich wie man so etwas Kennt, etwas für den Übergang, ggf. für Abends einen dickeren Pullover aber eben auch Sommerkleidung, weil es auch auf den Lofoten in der von Dir angestrebten Zeit durchaus 20 bis 25 ° sein kann. Wenn Du Hinweise zu Sehenswürdigkeiten bei der Anreise benötigen, einfach mal Kontakt zu Walter7149 aufnehmen, der kann Dich mit tollen Hinweisen quasi zusch..... . Uns hat er mit seinen Tips wertvolle Umwege ermöglicht, die wir sonst nie gemacht hätten. Ich würde eine Anreise über die §, ab Tynset Richtung Röros, von dort über die 705 bis Stordal dann kurz über die E6, nach Steinkjer dan auf die 17 bis Bodö, dann mit der Fähre auf die Lofoten. Die Strecke ist einfach atemberauend.
Hallo Zu 1.) Freistehen nicht erlaubt Zu 2.) Freistehen erlaubt Zu.3.) Am besten ist noch keinen zu trinken :razz: LongJohn
Hallo LongJohn, soll ich Dir evtl. eine Axt zum Haarspalten zusenden? Ich hab in dem von Dir zitierten Pkt. 1 nur gesagt, dass 901red dazu erschöpfend geantwortet hat und keine Wertung, ob erlaubt oder nicht, geschrieben. Unter dem von Dir gemachten Pkt.2 hab ich nur geschrieben, dass wir eben sehr häufig freistehen, wenn wir in Norwegen sind. Das machen wir unabhängig von irgendwelchen Empfehlungen in irgendwelchen Reisebüchern usw. Vor allem behauptete ich nicht, der einzig Allwissende zu diesem Thema zu sein. Der Punkt 3. ist nach Deiner Wertung evtl. richtig.? Ich jedenfalls hab keine Probleme, an welcher Staatsgrenze auch immer, über die "Anmelde-"Spur zu fahren, dann kann mir niemand vorhalten, irgend etwas in ein Land einführen zu wollen, ohne die ggf. dafür fällig werdende Einfuhrumsatzsstuer zu zahlen. Mich würd einfach nur interessieren, warum Du Deinen letzten Post überhaupt geschrieben hast. Vielleicht verstehe ich auch die von Dir verwendete Ironie nicht. Dann wäre ich eben zu dumm, ist mir aber egal. Hallo zusammen,
@Costcruise @Long John @Rudefan stellt Euch vor es ist bald Weihnachten und Ihr sollt Euch alle lieb haben!!!!!!! Hallo Werner,
was eben die richtigen Norwegenexperten sind die können kurz und knapp in stichpunkten jede anfrage richtig beantworten - stimmt´s :?: :D :D :D
@toevtoev auch wenn Du meinst, ich wäre rüde und daraus meinen Namen "verunstaltest", ich bin das eigentlich nicht. Mein Nick stammt von der Vogelinsel Runde, die ich mit ziemlicher Regelmäßigkeit aufsuche, um Seevögel zu beobachten. Sonst hast Du natürlich Recht, es ist bald Weihnachten, aber ich steh halt nicht auf Männer( wg. dem alle lieb haben) :D @walter7149 Hallo Walter, Du hast ja soooo Recht. Nebenbei, hier kommt jetzt etwas von Eurem Schnee!!! :D . Aber halb Deutschland leidet jetzt schon und hat Angst vor dem kommenden "Schneechaos" und nichts geht mehr. ( und dann gibt es in den Ballungsräumen vielleicht 5-10 cm Schnee) an Annett von Ulla und mir. @Longjohn Hier --> Link die offizielle Seite Norwegens mit den Erläuterungen zum Jedermannsrecht. Hilft Dir dann sicher in Deiner Meinungsbildung weiter. Auch der ADAC weiß zu dem Thema nichts und die Infoseite --> Link schreibt auch nur, das die Regelung nur für Zelte gilt, nicht jedoch für Automobile.
hallo uli, auch wir waren im juni - august in schweden finnland und norwegen. wie bereits beschrieben leichte und warme kleidung mitnehmen. lidl gibt es in schweden bis finnland und ist nicht viel teurer als in deutschland. außerdem gibt es auch noch andere spezialitäten im lidl. norwegen ist sicherlich teurer, aber das weiß man. wir haben uns dann in finnland eingedeckt. mit alkohol wäre ich vorsichtig. haben einige leute getroffen die tüchtig nachzahlen mußten. wir selber hatten nie kontrollen. juni ist eine sehr schöne zeit für die lofoten. wir haben in drei monaten nur zwei mal gezahlt. sonst immer schön frei ohne angst übernachtet. haben auch ab und zu gefragt ob wir stehen dürfen. die leute dort sind sehr nett, polizeikontrollen haben wir oft gesehen aber sind nie angesprochen worden. wie rundefan geschrieben autopass im internet bezahlen, war bequem. V + E sind überall. die norweger grillen sogar mitten auf dem bürgersteig.,keiner sagt etwas oder regt sich auf. wir wünschen euch eine schöne zeit. es gibt keine probleme Man man man - ist ja wie im Kindergarten hier...
--> Link Die müssens wohl wissen.
Hallo Knuffel, ich hab da nur einen Fehler bei der Visitnorway-Seite gehabt,wollte eigentlich genau Deinen Link zusätzlich in meinem posting hier einstellen. Der erste Link von mir ist von der offiziellen staatlichen Seite, die meiner Meinung nach noch mehr Aussagekraft hat als die Seite von Visitnorway. Visitnorway ist ja ein Tourismusinformationsdienst ist. Letztlich stimmt der wörtliche Inhalt aber mit der staatlichen Seite überein. Ich geb Dir auch Recht, dass dies hier mehr wie ein Kindergarten ablief, zumindest was die frage des Jedermannsrechtes anging. Letztlicher Auslöser für meine zusätzlichen Postings außer meinem Eingangsposting war das für mich unverständliche Verhalten von LongJohn, der eine gänzlich andere Ansicht zu diesem Thema vertritt und andere Meinungen vermutlich nur schwer akzeptieren kann. Ich jedenfalls möchte auf dieser Ebene nicht weiterdiskutieren müssen. hallo werner, bald ist weihnachen, nicht ärgern, wir wünschen euch ein zufriedenes weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2011. tatsachen sind doch, dass wir wunderschöne Stellplätze gefunden haben, wo wir sicher übernachten konnten. niemand hatte uns verjagt und alle waren sehr nett. es war ein gelungender schöner urlaub und wir waren zufrieden. und so soll es sein. Hallo Ihr Beiden,
Ihr habt ja Recht, aber ich wollte diese Diskussion ja nicht lostreten. Eigentlich sollte meine erste Stellungnahme nur einige Hinweise an plaggehu enthalten. Die Diskussion über das Jedermannsrecht kam ja erst später. Erholt Euch gut und kommt gesund wieder. Bis dahin! Liebe auch von Ulla Werner @werner:
Doppelt hält besser ;-) Noch zum Thema Temperaturen (zu den anderen Fragen wurde ja ausreichend diskutiert...).
Wir hatten dieses Jahr Ende Juni/Anfang Juli auf den Lofoten von 7° Höchsttemperatur (und 2 Tage Dauerregen) bis 18° innerhalb 9 Tagen alles, was das Wetter zu bieten hatte. Deswegen haben wir auch unsere komplette Kleiderkollektion genutzt: Regenhose, Gummistiefel, Winterjacke...T-Shirt, Badekleidung (ja, man empfindet irgendwann 18° als "sehr" warm). Klaus Hier die 2 Welten innerhalb ein paar Tagen: Hallo, die für mich beste in deutsch interpretierte version des jedermannsrechtes,da steht dann auch speziell was zum freistehen mit
womo und wowa - wer sich daran hält und das berücksichtigt wird nirgendwo anecken und ist als tourist immer herzlich willkommen in Norge, und Aldi- und Lidl-produkte könnt ihr zu hause genug essen,um land und leute richtig kennen zu lernen gehören auch der verzehr landestypischer produkte und spezialitäten und die kommunikation mit der einheimischen bevölkerung " Jedermannsrecht in Norwegen Beitragvon EuraGerhard » 28.05.2008 - 14:52:23 Hallo, die meisten Forumsmitglieder haben ihn im Zusammenhang mit skandinavischen Ländern, insbesondere Norwegen und Schweden, schon oft gehört, den Begriff Jedermannsrecht. Allerdings kursieren unter Skandinavienreisenden wie auch im Internet zahlreiche recht merkwürdige Vorstellungen darüber, was dieses uralte Recht nun eigentlich beinhaltet. Und der Blick in einschlägige Reiseführer hilft oft nicht weiter, denn ganz offenkundig wird auch in dieser Branche oft wenig selbst recherchiert, und dafür um so häufiger schlicht abgeschrieben. Weil mich diese ganze Fehlinformation nervt, habe ich einmal unter aussschließlicher Benutzung offizieller Quellen, also den Veröffentlichungen norwegischer Behörden, alles zusammengetragen und ausgewertet, was ich zu diesem Thema finden konnte. Und weil Fehlinterpretationen des Jedermannsrechts durch Touristen gelegentlich zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung führen können, stelle ich diese Informationen hiermit allen Lesern dieses Forums zur Verfügung. Soweit möglich, habe ich auch die Quellen verlinkt, falls vorhanden englische Versionen. Eine häufig wiederholte Fehlinformation ist, dass das norwegische Jedermannsrecht lediglich eine Art Gewohnheitsrecht sei und nicht schriftlich festgelegt: Siehe hierzu Kapitel 3.1. Um juristisches Kauderwelsch so weit wie möglich zu vermeiden und so schnell wie möglich zu den für Reisende wichtigen Punkten zu kommen, habe ich den Artikel in drei Teile unterteilt: Im ersten Teil zunächst ohne weitere Erklärung die Kernaussagen des Jedermannsrechts. Auf bestimmte, häufig vorkommende Spezialfälle gehe ich dann im zweiten Teil ein. Ich habe dabei versucht, auf alle Fragen einzugehen, die ein (potenzieller) Norwegenreisender möglicherweise stellen könnte. Aber falls jemandem hier noch weitere Dinge einfallen, bin ich gerne bereit, diese Liste zu erweitern. Im dritten Teil folgt dann die juristischen Hintergrundinformationen, einschließlich der Zitate und Verweise auf Gesetzestexte. Für weitere Informationen, insbesondere auch was andere Länder außer Norwegen betrifft, siehe auch den mittlerweile ziemlich korrekten Artikel zum Thema bei Wikipedia. In Schweden und Finnland sind die Bestimmungen ähnlich, Unterschiede gibt es hauptsächlich bezüglich Fischen und Feuer machen. Bei Bedarf kann ich vergleichbare Informationen auch für diese beiden Länder zusammenstellen. In Dänemark gibt es kein Jedermannsrecht. Es gibt jedoch, was wenigen bekannt ist, etwas Ähnliches in Schottland. Also: 1 Die Kernaussagen des Jedermannsrechts: Das Jedermannsrecht ist zunächst einmal ein allgemeines Zugangsrecht zur Natur. Oberster Grundsatz dabei ist jedoch: "Nicht stören - Nichts zerstören!" Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, muss aber leider immer wieder gesagt werden: Wer Abfälle hinterlässt, Pflanzen ausreißt oder Teile davon abbricht, fremdes Eigentum beschädigt oder Ähnliches, verwirkt sein Zugangsrecht und muss mit strengen Strafen rechnen. Unter welchen Voraussetzungen dennoch z.B. Blumen und Beeren gepflückt oder Pilze gesammelt werden dürfen, wird später erläutert. Im norwegischen Jedermannsrecht wird zwischen kultiviertem und unkultiviertem Land unterschieden: Kultiviertes Land ist dabei alles Land, das vom Menschen in irgend einer Form bebaut oder bearbeitet wird, also landwirtschaftlich genutztes Gebiet, Rasenflächen, Parks, Gärten, aber auch Weideland und Schonungen. Der Rest ist unkultiviertes Land. 1.1 Betreten, Wandern und Befahren: Jedermann darf in Norwegen auf unkultiviertem Land auch ohne die Erlaubnis des Besitzers sich aufhalten, wandern, und im Winter Ski fahren. Kultiviertes Land hingegen, und das ist ein wesentlicher Unterschied zu Schweden und Finnland, darf in Norwegen generell nur mit Erlaubnis des Besitzers betreten werden. Dies gilt auch für Weideflächen! Lediglich im Winter, wenn der Boden gefroren oder vollständig mit Schnee bedeckt ist, darf auch kultiviertes Land betreten werden. Ausgenommen sind Bauernhöfe, Grundstücke um Häuser und Hütten herum, abgezäunte Gärten und Parks sowie Bereiche in denen ein öffentlicher Zugang auch im Winter erheblich stören würde, z.B. Schonungen. 1.1.1 Nichtmotorisierte Fahrzeuge: Zu Pferd, mit Packpferden, Fahrrad, Schlitten oder Ähnlichem darf man sich nur im Bergland frei bewegen, sonst muss man sich an Straßen, Wege und Pfade halten. Überdies können die kommunalen Behörden in Absprache mit dem Besitzer den Zugang mit solchen Transportmitteln einschränken oder verbieten. Ohne behördliche Zustimmung darf der Eigentümer einer privaten Straße deren Benutzung durch nichtmotorisierte Fahrzeuge nicht verbieten. 1.1.2 Befahren mit Motorfahrzeugen: Mit Motorfahrzeugen jeglicher Art darf ausschließlich auf Straßen und dafür zugelassenen Wegen gefahren und geparkt werden. Entlang öffentlicher Straßen ist überdies das Parken am Straßenrand auf unkultiviertem Land zulässig, wenn dabei nichts beschädigt und der Verkehr nicht behindert wird. Das Gleiche gilt für Anhänger von Motorfahrzeugen. Abgesehen davon darf auf kultiviertem Land lediglich mit Erlaubnis des Eigentümers, auf unkultiviertem Land überhaupt nicht - auch nicht mit Erlaubnis des Eigentümers! - gefahren oder geparkt werden. Besitzer privater Straßen und Wege dürfen deren Benutzung durch Motorfahrzeuge generell oder für bestimmte Fahrzeugarten verbieten, solche Verbote müssen ausgeschildert oder durch Absperrungen wie Schranken oder Ketten deutlich gemacht werden. 1.2. Picknick, Campen, Feuer machen: Zweifellos eines der am heißesten diskutierten Themen im Zusammenhang mit dem Jedermannsrecht ist das sogenannte "Wildcamping". Eine klare Definition dieses Begriffs findet man selten, meist wird hierunter jedoch das Übernachten in irgendwelchen "mobilen Unterkünften" außerhalb designierter Campingplätze verstanden. Oft wird behauptet, dass Wildcamping in Norwegen verboten sei. Diese Behauptung ist falsch, ein solches Verbot gibt es in Norwegen nicht. Jedermann darf in Norwegen auf unkultiviertem Land unter bestimmten Voraussetzungen Picknick machen, Sonnenbaden, oder bis zu 48 Stunden "wild campen". Diese Voraussetzungen sind: * Zu bewohnten Häusern und Hütten muss ein Mindestabstand von 150 Metern gehalten werden, andernfalls wird die Zustimmung der Bewohner benötigt. * Grundstücksbesitzer dürfen nicht gestört oder behindert werden. * Es dürfen keinerlei Abfälle zurückgelassen werden. Auch das Vergraben von Abfällen ist verboten. * Sämtliche Spuren des Aufenthalts sind wieder zu beseitigen. * Der Aufenthalt geschieht stets auf eigene Gefahr. Feuer machen: Zwischen dem 15. April und dem 15. September dürfen in Waldnähe generell keine offenen Feuer entfacht werden. Als Feuerholz darf lediglich auf dem Boden liegendes Totholz benutzt werden, keinesfalls dürfen Äste oder Zweige abgebrochen oder abgesägt werden. Auf kultiviertem Land sind alle genannten Aktivitäten nur mit Zustimmung des Grundbesitzers zulässig. Der Mindestabstand von 150 Metern zu bewohnten Häusern gilt nicht auf behördlich genehmigten Camping- und Wohnmobilstellplätzen. Während der Jagdsaison können die lokalen Behörden das Camping aus Sicherheitsgründen vorübergehend untersagen. 1.3 Beeren, Pilze und Blumen pflücken: Jedermann darf in Norwegen für den persönlichen Bedarf auf unkultiviertem Land wildwachsende Früchte, Beeren, Pilze und Blumen pflücken. Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, dürfen jedoch nicht gepflückt werden. Wildwachsende Nüsse dürfen nur zum sofortigen Verzehr gepflückt werden. Für Moltebeeren gelten besondere Regelungen, die unter 1.3.1 erläutert werden. Einige Reiseführer behaupten überdies, dass Beeren nur mit der Hand gepflückt werden dürfen, Hilfsmittel wie z.B. Blaubeerrechen also nicht erlaubt seien. Für diese Aussage habe ich bislang allerdings keinerlei Belege gefunden. 1.3.1 Ausnahme Moltebeeren: In den drei nördlichsten Provinzen Finnmark, Troms und Nordland dürfen Moltebeeren nur von den Grundeigentümern gepflückt werden. In den übrigen Provinzen dürfen sie nur zum sofortigen Verzehr, also gewissermaßen "von der Hand in den Mund", gepflückt werden. 1.4 Schwimmen und Boot fahren: Jedermann darf im Meer, in den Fjorden, in Flüssen und Seen schwimmen und mit nicht motorisierten Booten fahren, sofern die unter 1.2 genannten Voraussetzungen, insbesondere beim An- und Ablegen, eingehalten werden. Das Führen von Motorbooten ist auf Salzwasser und auf Seen mit einer Oberfläche von mehr als 2 km² grundsätzlich gestattet, auf Flüssen und kleineren Seen nur dann, wenn diese Teil eines öffentlichen Schifffahrtsweges bilden. Es können jedoch lokale Verbote verhängt werden. 1.5 Angeln und Jagen: Jedermann darf im Salzwasser, also im offenen Meer und in den Fjorden, angeln. Für das Angeln im Süßwasser, also in Flüssen und Seen, benötigen Personen über 16 Jahren immer eine Genehmigung. Jegliche andere Art der Fischerei außer Angeln bedarf ebenfalls einer Genehmigung. Seit dem 01.06.2006 ist es überdies nicht mehr gestattet, mehr als 15 kg selbst gefangenen Fisch oder Fischprodukte pro Person aus Norwegen auszuführen. Ausgenommen sind lediglich Süßwasserfische sowie Lachs, Forelle und Saibling, soweit sie mit Genehmigung gefangen wurden. Ausgenommen sind ebenfalls Fisch und Fischprodukte, die nicht selbst gefangen, sondern nachweislich bei einem registrierten Gewerbebetrieb gekauft worden sind. Die Jagd fällt nicht unter das Jedermannsrecht! Jegliches Jagen oder Fangen von Wildtieren ohne Genehmigung ist Wilderei und wird streng bestraft. Gleiches gilt auch für die Entnahme von Vogeleiern. 2 Sonderfälle: 2.1 Wohnmobile und Wohnwagen: Eigentlich gar kein Sonderfall, denn es gelten die Regeln für Motorfahrzeuge wie in 1.1.2 beschrieben. Das Befahren von oder Parken auf unkultiviertem Land ist also nicht erlaubt, und auf kultiviertem Land wird die Erlaubnis des Grundbesitzers benötigt. Auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen ist das Übernachten im geparkten Wohnmobil oder Wohnwagen zulässig, so lange erstens örtliche Parkvorschriften und zweitens die unter 1.2 genannten Voraussetzungen eingehalten werden. Dies wird durch ein Rundschreiben des norwegischen Umweltministeriums (Nr. T-3/07 vom 28.06.2007, Abschnitt 3.2.6) ausdrücklich klargestellt. Auf privaten Straßen und deren Parkplätzen kann der Eigentümer das Fahren oder Parken mit Wohnmobilen oder anderen Motorfahrzeugen durch entsprechende Beschilderung untersagen. Solche Beschilderung muss beachtet werden, auch wenn sie nicht den offiziellen Verkehrszeichen entspricht. 2.2 Zelten "neben dem Auto": So lange das Auto ordnungsgemäß geparkt ist, das Zelt auf unkultiviertem Land aufgebaut wird, und die unter 1.2 genannten Voraussetzungen eingehalten werden, ist das Zelten neben dem Auto nicht verboten. 2.3 Naturschutzgebiete: In offiziell ausgewiesenen Naturschutzgebieten können zusätzliche Einschränkungen gelten. Beispielsweise kann hier der Aufenthalt über Nacht oder das Verlassen der Pfade generell verboten sein. Solche Einschränkungen werden auf Informationstafeln an den Zugängen zu den jeweiligen Gebieten bekannt gegeben. 3 Rechtliche Grundlagen: Die Kerninhalte des Jedermannsrechts sind 1957 im "Gesetz über das Leben im Freien" ("Lov om friluftslivet", im Folgenden LOF genannt) festgelegt worden. 1977 wurde zusätzlich im "Act of 10 June 1977 No.82 relating to motor traffic on uncultivated land and in watercourses" (im Folgenden MUL) die Bestimmungen für Motorfahrzeuge festgelegt. Und der Umgang mit Wildpflanzen und deren Früchten ist im Strafgesetzbuch "Straffeloven" geregelt. Für die hier verwendeten Begriffe "Innmark" und "Utmark" gibt es keine direkte deutsche Übersetzung, ich habe daher in Analogie zur offiziellen englischen Übersetzung die Begriffe "kultiviertes Land" und "unkultiviertes Land" gewählt. 3.1 Betreten, Wandern und Befahren: §2 LOF regelt das Betreten von unkultiviertem Land ("Utmark"), während §3 LOF das Betreten von kultiviertem Land ("Innmark") betrifft. Die genauen Regelungen für Motorfahrzeuge außerhalb der Straßen, sowie Motorbooten auf Süßwasser, findet man in MUL. 3.2 Picknick, Camping, Feuer machen: Regeln tut dies LOF §9, und er fasst hier zusammen: Picknicken, Sonnenbaden, Übernachten und Ähnliches. Wie schon gesagt, enthält dieser Paragraf keinerlei generelles Verbot des "Wildcamping". Ein solches Verbot findet sich auch sonst nirgendwo im norwegischen Recht. Nach LOF §9 benötigt man allerdings die Genehmigung des Grundeigentümers, wenn man länger als zwei Tage bleiben, näher als 150 Meter an einem bewohnten Haus oder Hütte oder aber auf kultiviertem Land campen will. Gelegentlich wurde behauptet, die 150 m Abstand müssten auch zu unbewohnten Häusern und Hütten, oder gar Holzschuppen und Toilettenhäuschen gehalten werden. Dies ist falsch. Im LOF §9 ist ausdrücklich von "bebodd hus (hytte)" also von "bewohntem Haus (Hütte)" die Rede. 3.3 Pflücken: Wird merkwürdigerweise im Strafgesetzbuch ("Straffeloven"), § 400, geregelt: Demnach ist das Pflücken von auf nicht umzäuntem(!), unkultivierten Land wachsenden Beeren, Pilzen und Blumen sowie das Ausreißen der Wurzeln von Kräutern erlaubt. Wildwachsende Nüsse und Moltebeeren dürfen hingegen nur zum sofortigen Verzehr gepflückt werden. MfG Gerhard " Hallo,
einen Schwung an Bildern, Möglichkeiten zum Stehen etc. findest Du auf meiner HP. Da sind sehr viele Infos über die Lofoten und auch Anreisewege beschrieben. Freies Stehen entang der E6 ist eher schwierig, manchmal sogar einschließlich eines mherere Kilometer breiten Streifens rechts und links der E6 verboten. Freies Stehen ist auf den Lofoten möglich, aber eher schwierig oder problematisch. Es sind teilweise sehr viele Touristen unterwegs, manche blockieren auch mitten in Ortschaften die Parkplätze durch freies Übernachten. Dies wird von den Norwegern nicht besonderes gerne gesehen. Aber es gibt auch tolle Möglichkeiten, an bestimmten Stellen fast frei zu stehen, da wird z.B. von der Gemeinde eine Gebühr für eine Übernachtung an einem Strand o.ä. verlangt, etwa bei Unstad. Das ist nicht allzu teuer, und gibt auch die Sicherheit: Hier darf ich stehen, es ist in Ordnung so. Außerdem gibt es einige tolle CPs, die fast wie freies Stehen sind. Ebenso gibt es vermehrt Womo-Stellplätze, z.B. bei Eggum, das wohl wegen der Erwähnung im Führer aus der Reihe "Mit dem Wohnmobil nach ..." ziemlich überflutet wurde. Das Jedermansrecht gilt nicht für Wohnmobile usw.. Aber die Norweger selber sehen das wohl auch für sich eher locker. Wo die überall mit ihren Wowas hinfahren und stehen ... Ver- und Entsorgung ist auch ganz gut möglich, es gibt einige Punkte mit Stationen. Die Lebensmittel sind nach meiner Meinung nicht soooo teuer, wenn man sich an das Land anpasst: Fisch ist preisgünstig, Fleisch sehr teuer, und vor allem Gemüse und Obst schlagen ziemlich heftig im Geldbeutel ein. Die Kombination von "möglicsht viel Bunkern" mit "möglichst viel frei stehen ohne zu zahlen", "kostenlose Ver- und Entsorgung", Abfallentsorgung auf den Parkplätzen, führt allmählich zu einer großen Missstimmung gegen Womos vor allem auf den Lofoten. "Die Deutschen kommen mit vollgepackten Womos, stellen sich frei hin ohne etwas zu bezahlen, lassen dafür ihren Dreck da, und nehmen möglichst viel selbst gefangenen Fisch mit!" Ich selber gehe auch immer gerne einkaufen in die Geschäfte, das gehört für mich auch irgendwie zum Land dazu. Alkohol: Dazu gibt der norwegische Zoll klare Auskünfte. Es wird auch kontrolliert, sowohl Geschwindigkeit wie auch Alkoholkonsum. Und im Falle eines Falles wird es sehr, sehr teuer. Temperaturen: Es kann richtig heiß sein, aber auch ziemlich kalt. Mit was man immer rechnen sollte: heftiger Wind. Und auf einen Ausrüstungsgegenstand kannst Du bei Deiner Reisezeit verzichten: Die Taschenlampe! Klaus
:daumen2: Genau dies ist der Punkt ! 100% Zustimmung. Wir hatten das Gefühl, das wir mit dieser Einstellung, es gerade nicht so zu machen (und durchaus mal ein paar Kronen ausgeben) auf den Lofoten zu einer Minderheit gehören...Leider! Bei uns beklagte sich ein deutsches Ehepaar mit einem nagelneuen Hymer über die CP-Preise. Sie würden nur frei stehen. Auf unseren Einwand, das wir doch oft -aus oben genannten Gründen- CPs nutzen, bekamen wir folgende Antwort: Wenn wir so ein günstiges Wohnmobil gekauft hätten, könnten wir uns ja das Stehen auf Campingplätzen leisten....no comment...
das sehe ich nicht so, wir hatten nie Probleme einen geeigneten, einsamen, ruhigen, romantischen...Platz zu finden, im Prinzip muß man nur von der "Hauptstraße runter und 2x rechts abbiegen" und schon klappts es muß nicht immer Eggum sein, obwohl man von dort aus herrliche Ausflüge zu Fuß machen kann die beiden Fotos sind zwar von Molde, sie sollen aber zeigen was wir uns unter einem guten Plätzchen vorstellen grüße klaus Hallo,
auf eins möchte ich hinweisen: Haltet Euch an die Geschwindigkeitsvorgaben, denn bei deren Überschreitung (auch geringfügig) wirds verdammt teuer. Eine gute Reise wünscht Euch der Tramp @Klaus
auf dem Varden oberhalb von Molde sind wir in diesem Sommer auch gestanden - und ich gebe dir recht: weg von der Hauptstraße und die schönen Plätze (auch zum übernachten) sind da! Habe die Ehre Gogolo Hallo,wir sind seit 7 jahren in Norge mit dem Womo unterwegs,
da waren wir bisher genau 2x auf einem cp(in Oslo und Geiranger) oder nur bei organisierten womo-treffen, ansonsten stehen wir immer frei und hatten bisher nie probleme, im winter ist es allerdings etwas schwieriger einen geeigneten,auch geräumt und befahrbaren platz zu finden,auch sind die meisten cp geschlossen, abseits der hauptstraßen und populären touristenstrecken finden wir immer ein schönes plätzchen und wenn man sich an die o.g. regeln hält ist jeder willkommen, der Norwegische Wohnmobilverband ist sehr aktiv,damit auch in den städten und kommunen nach deutschem vorbild(Bordatlas) womostellplätze einzurichten Vielen, vielen Dank an alle !!!!
Ist ja der Wahnsinn, wie unfangreich alle meine Fragen in bereits 1 Tag beantwortet wurden! Das Thema Hund müssen wir dann wohl als erstes anpacken wegen der Titerbestimmung. Alles andere (Freistehen, V/E, Preise etc.) bestätigt unsere bisherigen Kenntnisse und findet unsere Zustimmung. Auch die wunderschönen Bilder tragen dazu bei, uns von unserem Vorhaben nicht abbringen zu lassen. Weitere Meinungen/Infos sind natürlich gern gesehen! Danke nochmals!!! ich sag noch was dazu:
hinfahren und staunen! eine spannendes land, mit herzlichen und entspannten menschen! zudem scheint jeder englisch zu sprechen, und das auch noch richtig gut, was es noch komfortabel macht sich dort im land zu bewegen. viel spass bei der planung grüße o. Hallo plaggehu,
bitte in den KN nachschauen
Hallo Klaus, hab mir inzwischen Teile deiner wirklich sehr interessanten und umfangreichen Homepage angeschaut. Da werde ich sicher noch eine Weile mit beschäftigt sein. Danke fürt deine Mühe! Ich hab doch noch ein paar Fragen:
1) Wie sieht es aus mit Internet? Gibt es einen bezahlbaren Stick für Schweden und Norwegen? WLAN auf CP? Internetcafes? 2) Muss man unbedingt in Landeswährung tauschen oder kommt man mit Kreditkarte und Euros durch? Hallo,
zu Internet solltest Du evtl. die Suchfunktion benutzten, das war schon oft Thema. Es gibt einige Stellen mit kostenlosem W-Lan, z.B. einen Stellplatz in Stö/Vesteralen. Euros: Keine Chance Kreditkarten: Immer und überall, aber nur mit PIN, nicht mit Unterschrift; ebenso bei Tankstellen etc.. Klaus Hallo plaggehu,
wie lonsome schon schrieb, Euro vergessen, sollten nur als Deckung der Karten auf Deinem Konto sein :D . Wir haben mit Mastercard getankt, Bargeld an Automaten mit maestro geholt. Begründung: Gebühren für das Bezahlen mit maestro höher als mit master,Gebühren bei der Geldabholung am Automaten mit mastercard höher als mit maestro. Bei Bezahlen mit maestro besteht die Möglichkeit, dass diese dann auch noch nicht überall akzeptiert werden. Also Tanken, CP usw. mit Mastercard zahlen, besser vielleicht sogar visa, Geld als "flüssiges" am Automaten mit der üblichen maestro. So war die Beratung meiner Bank im Frühsommer. Hat auch super so geklappt. Wichtig im Zusammenhang und daher mein Hinweis auf Visa-Card, die Kaufhauskette Remi1000 akzeptiert keine Mastercard, wohl aber Visa. Da in allen anderen Situationen beide Karten angenommen werden, muss man nur überlegen, ob man bei remi1000 unbedingt mit karte Zahlen muss. Selbst Fähren haben ein Kartenlesegerät, wir haben nur einmal bar zahlen müssen, weil das Kassierer sein Lesegerät vergessen hatte. Viele der größeren CP bieten Wlan, mal gegen Gebühr, mal kostenlos mit Kennwort, mal vollkommen kostenlos und offen. Bei der Anmeldung fragen, hilft meistens :D. Einige Gemeinden bieten für die Touris sogar offene Wlan Netze an. Meist mit einer Datenrate um die 50 Mbit/s.
Das könnten meine Worte sein. Ich kenne kein anderes Land wo man so willkommen ist und das so abwechslungsreich ist. Der etwas teurere Lebensunterhalt trägt m.E. auch dazu bei, dass es keine gröllenden, graphitischmierenden, verunreinigenden alkoholisierten Menschen gibt. Außerdem sind alle anderen Länder zu dieser Zeit im Vergleich total überlaufen. Zum Internet: Überall sind offene Wlan Netze. In jeder Bibliothek ist kostenloses Internet. Etwas Bargeld sollte man dabei haben. Auf einigen Stellplätzen hängt nur ein Briefkasten, in dem man die Gebühr einwefen soll. Ansonsten kommst du mit Visa durch. Schlecht ist nur, dass es so weit weg ist. :D Frank Hallo Leute,
Wir (2 Pers.) möchten im Sommer 2011 (Mitte August) mit dem Wohnmobil (6,50m lag) auf die Lofoten. Wir möchten gerne mit der Fähre von Bodö nach Moskenes übersetzen. Da wir nicht wissen, wann wir dort sein werden, können wir schlecht buchen. Wer kann uns Tipps über Kosten und Abfahrtszeiten geben? Roland
Ja, in der noch fehlenden Hauptsaison = 3.06. - 28.08. fahren dann mehr Fähren, aber die Preise steigen auch ordentlich :( Deswegen hatte ich "bald" geschrieben ;)
Denke mal das die in knapp eineinhalb Monaten wohl online gehen. Ich meine aber letzten Sommer waren die günstiger als jetzt aktuell.
Ja, habe ich schon so aufgefasst. Ich wollte nur sagen, das die Anzahl der Fahrten im Sommer höher ist. Hmm, wenn die letzten Sommer günstiger als jetzt waren, müsste es ja diesen Sommer noch teuerer werden. Oder habe ich da was falsch in Erinnerung? Aber die norwegischen Fähren fahren eben auch mit Diesel (wobei die Norweger doch genug haben :D )
Na vielleicht sind die im Winter einfach teurer, weil die wenigen Fahrten immer noch nicht genug ausgelastet sind ;) Und im Winter gibt so mancher vielleicht mehr aus um einige hundert KM durch kalte verschneite Landschaften zu sparen. Letzten Sommer hatte ich gerechnet, das bei 11L/100 KM und 1,50€ pro Liter die Färe ab Moskenes nach Bodö + die Kilometer zur E6 nicht viel teurer wären, als über die Fähre ab Lödingen, bzw. über Narvik + die Fähre auf der E6. Die Fähre ab Lödingen war vor 3 Jahren vom Preis schon fast so, das sich der Umweg über Land nicht gelohnt hatte. Habe mal gerade nachgerechnet.
Moskenes - Lödingen, Fähre Bognes + E6 nach Fauske = ca. 99 € Moskenes - Fauske "über Land" E10 und E6 über Narvik incl. Fähre Skarberget - Bognes ca. 116 € Wenn man natürlich nicht in Moskenes ist, sondern z.b. weiter nördlich auf den Lofoten, daher andere KM fährt, einen anderen Verbrauch bzw. ein längers Womo, ändern sich dementsprechend die Zahlen wieder :wink: Gleiches gilt wenn man nicht zur E6 nach Fauske, sondern z.b. von Bodö aus die 17 südwärts fährt.
So, habe mal meine Abrechnung von der Fähre Bodö-Moskenes rausgesucht. Habe am 26.06.10 für die Länge 7,01 - 8,00m 1721,- NOK bezahlt. Nebensaison kostet es aktuell 1487,- Also wird es dann im August teurer werden (als die 1487,-)...spürbar! Übrigens hat unsere Rechnung ähnlich Deiner ausgesehen, deswegen haben wir auch das Feld von "unten", sprich Moskenes als Startpunkt, aufgerollt :wink: |
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