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Li-Accus mit modernster Zellüberwachung 1, 2


bernierapido am 25 Jan 2011 10:06:43

Es ist so weit, heute wird in meinen Trailer die wohl modernste Batterietechnik eingebaut. Die Vorbereitung dazu habe ich schon beim Bau des Hängers vorgesehen indem alle Elektroinstallationen in einem Staufach zusammenlaufen und die Kabel für das Kopfsteuergerät in den Innenraum verlegt sind.

Zugegeben, es hat lang gedauert aber, was lange wärt ...
Die Technik wurde ursprünglich für Elektros (City-El) entwickelt und musste auf Camperbedürfnisse angepasst werden.
Ein Wohnwagen ist eben kein Elektroauto und da muss die Software auf unsere Bedürfnisse umgeschrieben werden.

Herzstück sind 4 LiFePh Accus mit 3,2V/160Ah. Im Gegensatz zu BleiAkkus stehen 90%, also 150Ah zur Verfügung.
Auf jeder Zelle befindet sich eine Platine, die die Zelle überwacht.
Abschaltung bei 2,6V, Ladeende bei 3,7. Temperaturüberwachung.
Unter der Zelle liegt eine Heizfolie, die die Zelltemperatur auf mind. 16°C (einstellbar) heizt.
Dazu gehört eine Steuerplatine und ein Kopfsteuergerät in BUS-Technik. Die Steuerplatine sitzt auf dem Schaltnetzteil (12V/100A) und macht das zu einem Ladegerät.
Das Kopfsteuergerät (mit Anzeige) ist im Wohnwagen eingebaut.
Vom Kopfsteuergerät kann ich über ein Relais als Hauptschalter die Stromversorgung an oder ausschalten (wirkt auch als Batterietrennschalter).

Wenn der Wohnwagen am Netz hängt wird automatisch bei unter 3V Zellspannung das Laden (20A) der Batterien ausgelöst. Die Akkus werden voll geladen und zykliert.
Ist kein Netztrom vorhanden ertönt ein Signal.

Regeln kann ich von dort aus
Batterieheizung, Nachladen manuel, Ladestromstärke (20 - 100A).

Weiterhin kann ich ablesen
Batterietemperatur, Einzel- und Gesamtspannung (V), aktueller Stromverbrauch (A), Stromverbrauch seit letztem Laden (Ah), nachgeladener Strom (Ah)

Jetzt werde ich das ab kommender Woche im Urlaub testen.
Wenn alles läuft, wird mein Freund die Steuerplatine nochmals umbauen und noch einen Direkteingang für Solarzellen (ohne Regler) und für Ladestrom von der Lichtmaschine vorsehen.
Solarladeregler und Booster sind bei mir noch seperat, werden aber von den Zellplatinen mit überwacht.

Bisherige (Material-)Kosten:
1000 Euro für die Batterie
500 Euro für Ladegerät und Platinen.

Teuer? Das ist relativ. Elektrizität im Campingfahrzeug ist mindestens so wichtig wie Heizung und vieviel die Kostet, wisst ihr.
Wer sich für rund 100TEuros ein Wohnmobil kauft und dann billige Ladetechnik (meist noch ohne Temperaturüberwachung der Batterien)einbaut ist selbst Schuld.
Bleibatterien mit der gleichen Kapazität müssten ca 250Ah haben. Gewicht? Zuladung?
Mein Akkublock wiegt 22kg, die Ladetechnik 5kg.
In 1,5 Stunden kann ich (1500W Anschluss vorausgesetzt) die Batterien auf 90% voll laden.
Ich habe (unter der Hand) erfahren, dass 80% der Garantiefälle bei Freizeitfahrzeugen Batterie und Ladetechnik betreffen.
Heute soll mein Freund drei Akkus durchmessen, die aus einem Wohnmobil stammen.
Die Besitzerin hat den 4ten Akkusatz drin und der Batteriehersteller sagt, dass die Akkus falsch behandelt worden sind.
Sie hat nur vorhandene Technik genutzt, will die Akkus garnicht "behandeln", sondern ihr Wohnmobil nutzen.

Ich hoffe, dass ich Euch den Mund ein wenig wässrig machen konnte...

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niklasgrewe am 25 Jan 2011 10:54:17

Moin,

auf wieviel Ladezyklen kommt den so ein Akku? Bzw. wie lange hält denn so ein Akku überhaupt? Evtl. kann man ja noch einen Zyklenzähler mit in das Ladeprogramm programieren.
Mein erster Gel Akku (135Ah Sonnenschein) hat immerhin 9 Jahre überlebt und gute Dienste geleistet. An den jetzigen Akku habe ich immer ein Pulser angehängt.

Was ich wirklich klasse finde, ist das niedrige Gewicht!

niklas

bernierapido am 25 Jan 2011 12:37:43

Die Frage kann dir wirklich keiner beantworten. Selbst wenn er jetzt bei mir X Jahre halten würde, wäre das bei einem anderen Y Jahre.
Beim Campingfahrzeug fährt man ja auch selten ganze Zyklen, sondern lädt nach, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das sind dann immer nur Anteilige Zyklen.
9 Jahre Haltbarkeit bei deinem Akku kann man auch nicht beurteilen wenn du nicht die anderen Daten gibst.
Wer z.B. 9 Jahre lang drei Wochen im Sommer in mäßigen Breiten fährt hat ganz anderes zu erwarten als jemand, der z.B. in Wintercamping und im Sommer nach Griechenland bei 40°C.
Dann ist die Frage was dran hängt, max. 20A für beleuchtung und TV oder 100A für Fön, Kaffemaschine, Toaster.
Ich kenne nur die hinter vorgehaltener Hand genannte Zahl von 80% Garantiereklamationen wegen Akkus und Ladetechnik. Das gibt zu denken und zeigt, dass deine Batterie und Ladetechnik zu den Ausnahmen gehört.
Übrigens gehört Batterie und Ladetechnik immer zusammen. Man kann das eine nicht ohne das andere beurteilen.
Li-Akkus bei Motorrollern mit billigen BMS schaffen auch teilweise nicht die Garantiezeit weil das BMS schlecht ist. Eine Tiefentladung einer Li-Zelle zerstört diese. Muss man wissen bei 250 Euro/Zelle.

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wohnwagen-otto am 25 Jan 2011 12:41:07

bernierapido hat geschrieben:...Die Besitzerin hat den 4ten Akkusatz drin und der Batteriehersteller sagt, dass die Akkus falsch behandelt worden sind. ...
Das kann ja auch unterschiedliche Ursachen haben:
-fehlender Tiefentladeschutz
-unerkannte Kriechströme
-falsche Ladekennlinie am Ladegerät eingestellt (z.B. 14,4V statt 13,9 für Gel)
-Selbstentladung der Batterien bei langen Standzeiten nicht durch 230V Nachladung oder Solarnachladung ergänzt.
...
Insbesondere bei den verbesserten AGM- und Calzium-Batterien habe ich die richtigen Ladekennlinien noch nicht voll verstanden.
Momentan sehe ich die Gefahr, daß neue AGM- und Calzium-Batterien nicht
mit der vielfach verbreiteten, vorhandenen älteren Ladetechnik harmonisieren.

---
Die zukünftige Technik mit Li-Akkus interessiert mich sehr.
Danke für Deinen informativen Bericht.
Die Einzelzellen-Spannungs-Überwachung kannte ich schon aus dem Modellbau- und Laptop-Bereich.

Neu ist für mich die Zellenheizung bei niedrigen Temperaturen.
Die wird auch vom Akku gespeist und verbraucht dementsprechend Ah?
Ist das nicht gerade für den Winterbetrieb ein Nachteil? Oder ließe sich das über einen Luftabzweig der Heizung zur Batterie minimieren?

Die passende Einbindung von Lima und Solar wird sicherlich noch ein Stück Entwicklungsarbeit sein.
Schön, wenn es soweit schon mal läuft.

Leider werde ich mich wegen meines knappen Budgets noch länger mit der verbesserten Blei-Akku-Technik begnügen müssen.
Parallel dazu versuche ich schon mal meine Verbrauer ernergiesparender auszulegen, damit
der Akku von vorne herein weniger Ah haben muss.

bernierapido am 25 Jan 2011 12:52:06

Die wird auch vom Akku gespeist und verbraucht dementsprechend Ah?
Ist das nicht gerade für den Winterbetrieb ein Nachteil? Oder ließe sich das über einen Luftabzweig der Heizung zur Batterie minimieren?

Maximum 1,2A, läuft aber nicht immer durch.
Ist auch die Frage, wo er steht. Ich habe alles in einem isolierten, von außen zugänglichen Staufach mit Lüftung für den Sommer. Die Lüftungen verschließe ich im Winter. Dann heizen ja auch Ladegerät und Umformer.
wenn ich mal 10-15Ah rechne pro Tag, dann müsste das passen.

Die passende Einbindung von Lima und Solar wird sicherlich noch ein Stück Entwicklungsarbeit sein.

Dazu muss er eine neue Platine entwickeln mit den entsprechenden Anschlüssen aber das macht er bestimmt.
im Moment ist es eben "Abfall" aus der Elektromobil-Technik mit einigen Programmänderungen.

wohmoh am 25 Jan 2011 14:53:06

bernierapido hat geschrieben:...
Ich hoffe, dass ich Euch den Mund ein wenig wässrig machen konnte...
...


Nö ! Da ich noch gar keine Ahnung habe und noch keine Erfahrung mit meiner Standard-08/15 Ausrüstung habe, bin ich noch nicht sonderlich beeindruckt ..
:twisted:

Scherz bei Seite:
Wenn man mal sieht, was man so werksmässig eingebaut bekommt und mit den aktuellen Möglichkeiten vergleicht, ist das schon einigermassen traurig...

Aber ich denke, bis ich dann mal über einen Umbau nachdenken werde, habt ihr bestimmt genügend erfahrungen gesammelt 8)

Viele

johnny333 am 25 Jan 2011 15:17:10

Überwältigt bin ich auch noch nicht.

1500€ Kosten für knappe 40 Kg weniger Gewicht.

Trotzdem interessant was du eingebaut hast. Vor allem die Ladeleistung!
Das steckt auf jeden Fall noch weiteres Potential drin, nur möchte ich als Endkunde nicht die Entwicklungskosten übernehmen und warte lieber noch ein paar Jährchen auf ausgereifte Produkte. Solange sollten unsere Säurebatterien mit Megapuler noch aushalten.

Johnny

Gast am 25 Jan 2011 16:00:37

johnny333 hat geschrieben:.... und warte lieber noch ein paar Jährchen auf ausgereifte Produkte. ....



meinst Du den Schrott, der meist in den Womo´s verbaut ist (inkl. der 6mm2-Verkabelung) ?

bernierapido am 25 Jan 2011 16:10:21

Jonny, jetzt hast du aber nicht gut gerechnet.
Wenn du keinen Akku und keine Ladetechnik brauchst und das mit 1500 Euro vergleichst ginge die Rechnung ja auf.
Aber 240Ah Stunden in Blei kosten zwischen 500 und 700 Euro
Ein Ladegerät, das regelbar 100A Schnellladung macht mit Temperaturüberwachung gibt es auch nicht für 500 Euro
--> Link
Dann fielen ja kaum kaum Mehrkosten an.
Diese Technik, wenn sie dann zu kaufen sein wird, wird es auch mit 100Ah (90Ah entnehmbar) Batterien und mit 20A Ladegerät geben. Dann natürlich um die 1000 Euro.
Also, wenn du vergleichst, dann nicht Äpfel mit Birnen. Das bringt keinen weiter.
Ich wollte ein 100A Ladegerät da ich auch mal mit Generator in 1,5 Stunden die Batterien vollladen will. Die Batterien können das (die könnten sogar 300A).
Einen Preis für das Ganze kann ich sowieso nicht nennen, da ich ja nur die Materialpreise kenne und nicht die Entwicklungskosten.
Ich versuche das und lasse mich gern für die reinen Hardware-Kosten zum Versuchskaninchen machen.
Ist aber meine Mentalität:
Aber ich fahre ja auch schon seit 5 Jahren Elektromobile ;-)
--> Link
--> Link

bernierapido am 25 Jan 2011 16:19:06

meinst Du den Schrott, der meist in den Womo´s verbaut ist (inkl. der 6mm2-Verkabelung) ?


Ich habe zwischen Ladegerät, Batterien und 2000W-Umformer 40mm hochflexibles Kupfer-Kabel mit 8mm Ösen und das läuft über 150A-Sicherungen aus dem Gabelstapler-Bereich.
Das Trennrelais schaltet 75A unter Last.
Da ist wirklich technik vom Feinsten drin.
Das habe ich alles zum Werk mitgebracht und der Elektomeister machte große Augen vor Freude, so etwas einzubauen.
Ach, eh ichs vergesse: Der Stauraum in dem sich die Elektroinstallation befindet ist auf meinen Wunsch mit F30-Platten ausgekleidet. Einen Rauchmelder gibt es auch

johnny333 am 25 Jan 2011 17:13:55

Bernhard, jetzt liegst du falsch. :wink:

Die wenigsten in diesem Forum können sich in der Glücklichen Lage schätzen beim Wohnmobilkauf eine solche Technik verbauen zu lassen.

Also müssen wir 1500€ investieren, die alte Technik ist ja schon da.

Weiterhin kosten 250Ah Bleibatterie weniger als 500€ und mit 100A vollblasen sollte man die auch nicht. Grob geschätzt sollte man für 500 bist 700€ Batterien und Ladetechnik bekommen. Also halber Preis.
Den Gewichtsvorteil, Schnellladefähigkeit und bessere Entladesituation streite ich garnicht ab.

Weiterhin liest sich aus deinen Post eine gewisse Erfahrung mit LiFePh (ich dachte die heißen LiFePo). Du kennst also die Besonderheiten im Umgang (z.B. die erforderliche Betriebstemperatur), welche eine erweiterte Regelung bedarft. Blei-Akkus sind da unempfindlicher, bzw. verzeihen mehr.

Wie lädst du zum Beispiel während der Fahrt auf?

@ich-bins

Ich glaube nicht, ausgereifte Produkte etwas mit schlampigen Einbau zu tun haben. :wink:

Johnny

PS:Tolle Links! Vor allem der Peugeot ist klasse!

bernierapido am 25 Jan 2011 18:35:45

Ein Freund sagte mir dass er für zwei 120Ah Bleigel 750 Euro bezahlt habe.
Das mit dem Vollblasen hast du recht und deshalb braucht auch nicht jeder ein 100A Ladegerät. Aber die LiFePo4 (hast recht mit dem o) vertragen dass und der Unterschied zwischen einem 50A oder einem 100A Schaltnetzteil war nicht so groß.
Erst die Platine und das Programm von meinem Freund machen ja aus dem Netzteil ein Ladegerät.

Wie auch bei Bleitechnik gibt es von - bis
Also 100Ah LiFePo4 kosten aktuel 520 Euro (zu vergleichen mit 160Ah Blei)
Schaltnetzteil 50Ah kostet 200 Euro (ein CALIRA EVS 30/20-DS/IU schon 450 Euro)
Dazu kommt die Ladetechnik deren Preis ich nicht kenne.
Schätze mal das das für 1000 bis 1200 Euro realisierbar ist.
Dabei sind dann schon Anschluss für Solarpanele und von Lichtmaschine.

Bezüglich der Erfahrung. Ich fahre zur Zeit mit NiCd Nasszellen, 6V/100A.
Litihium-Technik kenne ich nur von meinem Freund, der mit der Ladetechnik geforscht und entwickelt hat.
Er baut mir die ein und dann muss das laufen.
Der Kunde will sich nicht drum kümmern und die Logik von meinem Freund ist auch, dass er sich nicht darum kümmert.
Die Temperatur wird eingestellt auf 18°C und dann wird da nicht mehr rumgedreht (der Regler ist in der Versuchsphase für mich noch offen).
Ab einer gewissen Temperatur (z.B.50°C) wird der Ladevorgang abgebrochen. Alles muss automatisch laufen und dem Kunden kein wissen abverlangen.

Zu ausgereiften Produkten:
Wenn du ein Wohnmobil kaufst wird gerade hier seitens des Herstellers am Preis gespart. Ich habe nicht so den Überblick aber welche Wohnmobile haben Ladegeräte mit Temperaturüberwachung der Batterien als Serienausstattung.
Aus Griechenland kamen 2006 viele Wohnmoibile mit zerkochten Batterien zurück, weil es dort so heiß war.
So etwas darf nicht passieren.
Es stimmt, dass viele nicht entscheiden können, was in Ihr Wohnmobil verbaut wurde, weil viele auch gebraucht kaufen.
Aber dort, wo man wechselt, sollte man etwas vernünftiges einbauen.

Warum ich darüber geschrieben habe:
Auf der letzten Messe in Düsseldorf habe ich mit Anbietern von Batterie und Ladetechnik diskutiert. Die wollten mich für dumm verkaufen.
Als ich dann von meinem (durch die Elektroautos) erworbenen Wissen preis gab, wurde das Gespräch sehr leise.
Hast du schon mal was von Blei-Lobby gehört. Hat jahrzehnte die Forschung anderer Materialien verhindert.
Selbst NiCd sind viel besser aber Blei ist ja so viel weinger giftig als Cadmium.
Ist also kein Wunder, dass wir alle von Blei überzeugt waren/sind und alles andere Mist ist.

Gast am 25 Jan 2011 20:08:43

bernierapido hat geschrieben:Hast du schon mal was von Blei-Lobby gehört. Hat jahrzehnte die Forschung anderer Materialien verhindert.
Selbst NiCd sind viel besser aber Blei ist ja so viel weinger giftig als Cadmium.
Ist also kein Wunder, dass wir alle von Blei überzeugt waren/sind und alles andere Mist ist.



Also ich hatte viele Jahre mit den NiCd-, NiMh-Akkus zu tun und kann nur aus Erfahrung sagen, das die ja auch nicht so der Hit sind. Aber ich stimme zu, besser als die "Bleiernen" sind sie allemal. Mangels Alternativen verwenden wir -noch- die Pb´ler.
Mit den LION-Akkus haben wir jahrelange Anwender-Erfahrung (allerdings "nur" bei unseren Handmaschinen:Schlagschrauber, Bohrmasch., Stichsägen...) und können uns aktuell nichts Besseres vorstellen. Klein, leicht, leistungsstark, schnellladefähig u n d langlebig! Diese Speichertechnologie ist unschlagbar. Der Preis ist relativ! Viele der Kleingeräte(von Handy bis Notebook)sind damit bestückt und sind nur dadurch "handlich".
Wir nutzen tagtäglich vergleichbare Maschinen mit NiMh- u. Li-Akkus (gleicher Hersteller, annähernd gleiche Leistung) und haben dadurch gute Vergleichmöglichkeit.
Die rel. aufwändige Ladetechnolgie ist m.E. der einzige Nachteil. Leider gibt es -wie bei vielen Dingen- erhebliche Qualitätsunterschiede! Von NoName-Billig-Produkten ist dringend abzuraten.

S.R.

Wir verkaufen und handeln nicht mit ogn. Produkten!!!

kintzi am 25 Jan 2011 20:36:06

Hallo Bernhard, sehr progressiv, weiter so. Diese Technik ist die Zukunft,
weniger f. unseren Bordstrom, sondern f. Plug-in-Hybride u. Elektrofhrzg. auch im Hinblick auf alternative Wasserstoff-Technik. Richi

johnny333 am 25 Jan 2011 20:58:42

Eigentlich ist die Ladetechnik bei Lithium-Akkus sogar vergleichsweise einfach. Man benötigt nur eine einstellbare Maximalspannung, bei der das Ladegerät den Vorgang unterbricht. Eventuell muss noch der Strom begrenzt werden.

Das problematische bei der Lithium-Technik ist jedoch, dass diese Abschaltspannung sogar unter den Lithium-Akkus variert (LiIon, LiPo, LiFePo usw.). Lädt man mit falscher Spannung kann unter Umständen der Akku abbrennen bzw. explodieren. Blei-Akkus fangen in diesem Fall "nur" an zu kochen bis das Wasser weg ist.

Weiteres Problem ist die Temperatur (oben genannt) und die Minimalspannung. Wird ein Akku unter eine bestimmte Spannung entladen (auch diese veriert wieder) wird der Akku irreperabel beschädigt, er ist nicht direkt defekt, verliert aber stark an Kapazität. Ein Blei-Akku ist hier wieder einfacher zu handhaben. Tiefentladung ist zwar auch hier nicht gut, aber nicht so fatal wie beim Lithium-Akku.

Deshalb muss ein Lithium-Akkus stärker überwacht werden. Alles kein Problem, man muss es nur wissen.
Jede Technologie hat seine Vor- und Nachteile. Wie auch bereits genannt funktionieren Lithium-Akkus in Laptops, Handys usw. auch heute schon einwandfrei. Wenn ich mich daran erinnere wie schwer und kurzlebig die alten NiMh und NiCd Laptopakkus waren...

Eines ist klar, die Lithium-Technologie wird Blei, NiCd und NiMh Akkus ablösen. Der einzige Haken ist momentan der vergleichsweise hohe Preis. Wer allerding ein wenig den Preisverfall der letzten Jahre beobachtet hat, weiß dass durch fortlaufende Entwicklung die Produktionskosten immer niedrige werden.

Im Moment, meiner Meinung nach für solche "einfachen" Anwendungen wie bei uns im Wohnmobil noch zu teuer. Im Elektroauto sieht das wieder ganz anders aus.

Ich finde es sehr begrüßenswert, dass du dir die Arbeit gemacht hast und über deine Energietechnik berichtet hast! Ich wäre dir dankbar, wenn du uns später von deinen Langzeiterfahrungen berichten würdest!

Johnny

PS: Bei 750€ für 240Ah Blei-Akkus gehe ich mal von zyklenfesten hochbelastbaren Batterien (für Elektroautos?) aus.

rossifumi am 25 Jan 2011 21:13:09

Jetzt bin ich wohl nicht mehr der Einzige :) .
Habe im Auto und WoMo seit knapp einem Jahr, im Motorrad seit gut 3 Jahren LiFePo drin, bisher ohne Probleme.
Auch Tiefentladung war leider schon dabei, aber ohne spürbare Auswirkung.
Schön, daß langsam weitere dazukommen.

Rossi

johnny333 am 25 Jan 2011 21:22:49

Kannst du noch ein paar Zeilen zur LiFePo im Auto schreiben? Als Startbatterie? Würde mich sehr interessieren!

Johnny

wohnwagen-otto am 25 Jan 2011 21:31:04

Ich will Bildäärs sehen! :D

bernierapido am 25 Jan 2011 21:33:25

In den Autos habe ich noch NiCd-Batterien. Das sind extrem haltbare Nasszellen von Saft in Frankreich. Die schaffen 200.000 km und werden immerhin seit 1993 in Elektroautos verbaut.
Problem war das "in Bereitschaft halten" also immer vollgeladen am Netz stehen zu lassen.
Da bilden sich in der Lauge Kristalle, die, wenn sie groß genug gewachsen sind, die Separatoren durchstachen und damit einen Kurzschluss in der Batterie produzierten.
Wenn man weiß, dass man die Batterien nicht vollgeladen längere Zeit stehen lassen darf, dann sind die quasi unverwüstlich. Insbesondere können die tiefe Temperaturen und entladen bis null Volt vertragen.
liFePo4 von Thundersky habe ich seit 1 1/2 Jahren im Wohnwagen allerdings musste ich händisch zyklieren und ich hatte auch noch keine Abschaltung wenn einzelne Zellen runtergingen. Da führte im endefekt zum Auseinanderlaufen und zu einem Gesamtkapazitätsverlust.
Die Batterien sind nicht beschädigt aber es war mühsam. Jetzt bin ich froh, dass eine Einzelüberwachung und eine Zyklirung im Minivoltbereich das auseinanderlaufen der einzelnen Zellen verhindert.
Wir bleiben übrigens unterhalb der von Thundersky angegebenen Werte.
Wir entladen bis max 2,8V und laden bis max 3,65V (pro Zelle) = 11,2 bis 14,6V für den Viererblock.

rossifumi am 25 Jan 2011 21:40:15

bernierapido hat geschrieben:liFePo4 von Thundersky habe ich seit 1 1/2 Jahren im Wohnwagen allerdings musste ich händisch zyklieren und ich hatte auch noch keine Abschaltung wenn einzelne Zellen runtergingen. Da führte im endefekt zum Auseinanderlaufen und zu einem Gesamtkapazitätsverlust.

Hast du Einzelzellen oder 12V-Akku?

Rossi

macagi am 25 Jan 2011 21:59:40

bernierapido hat geschrieben:allerdings musste ich händisch zyklieren und ich hatte auch noch keine Abschaltung wenn einzelne Zellen runtergingen. Da führte im endefekt zum Auseinanderlaufen und zu einem Gesamtkapazitätsverlust.
Die Batterien sind nicht beschädigt aber es war mühsam. Jetzt bin ich froh, dass eine Einzelüberwachung und eine Zyklirung im Minivoltbereich das auseinanderlaufen der einzelnen Zellen verhindert.


Es gibt recht einfache Schaltungen die ein Auseinanderlaufen der Zellen wirksam verhindern.

Ich wünsche Dir Erfolg bei deinem Vorhaben - habe auch irgendwann mal daran gedacht was Kommerzielles aus meinen eigenen Gedanken zu machen, aber dann aufgegeben. Ich sehe zB die mangelnde Leistungsfähigkeit bei niedriger Temperatur als ein ernstes Problem - die Lösung muss so sein dass die Kapazität der Batterie nicht nennenswert beeinträchtigt wird. Dies ist bei einem Strom von 1A sicher der Fall.

Wenn du noch ein Versuchskaninchen brauchst - ich könnte vielleicht gewonnen werden.

@rossifumi
was für ein Motorrad hast du? Dieses Zero Teil? Ich habe überlegt mir vielleicht ne Vectrix (Roller) zuzulegen, da sind Originalerweise NiMHs drin.

rossifumi am 25 Jan 2011 22:31:48

macagi hat geschrieben:@rossifumi
was für ein Motorrad hast du? Dieses Zero Teil?

Das Zero Teil kenne ich leider nicht.
Momentan fast normale BMW S1000RR mit 185kg voll und 215PS dank LiFePo und Titan, sponsert by BMW 8) :D

Rossi

bernierapido am 25 Jan 2011 22:39:06

Habe diese hier
--> Link
4 Zellen in Reihe auf jeder Zelle eine Platine, die die Zelle überwacht und die Ladung ausgleicht.

Fotos mache ich nächste Woche im Urlaub und lade sie dann hoch

rossifumi am 25 Jan 2011 23:09:26

niklasgrewe hat geschrieben:auf wieviel Ladezyklen kommt den so ein Akku?

Hängt wirklich stark von der Nutzung ab.
Aber als Anhaltswert habe ich folgende Angaben gefunden.
Beste gefundene Werte bei Flies: 1200 Zyklen bei 30% Entladung, 500 bei bei 50%.
LiFePo 5000 Zyklen bei 80% Entladung, 3000 bei 90%.
Handelt sich aber wohl um Laborwerte.

Rossi

macagi am 25 Jan 2011 23:12:14

rossifumi hat geschrieben:Das Zero Teil kenne ich leider nicht.


--> Link


rossifumi hat geschrieben:Momentan fast normale BMW S1000RR mit 185kg voll und 215PS dank LiFePo und Titan, sponsert by BMW 8) :D


Was ist DAS den für ein Teil? Klingt geil - darf ich auch mal fahrn? (Nee, will ich gar nicht, hatte früher auch mal so ein Geschoss.....brauch ich nicht mehr)
Ist da noch ein E-Motor dran (Titan?)
Kann bei dem Gewicht eigentlich kaum sein - wieso kommt die die BMW eigentlich so niedrig mit dem Gewicht, ist doch normalerweise viel schwerer.....

Gast am 26 Jan 2011 12:15:00

Habe mich mal mit der Problematik auseinander gesetzt.
Ich halte die Li Akus nicht für ein gute Wahl, wenn man mal vom leichteren Gewicht absieht.
Nachteile: Teuer, temperaturabhängig, sensibel bei Ladung und Tiefenentladung, höheres Gefahrenpotential und hält auch nicht viel länger als eine normale Bleibatterie.
Wenn man nicht viel Batteriegewicht mitschleppen will, ist wohl eine Brennstoffzelle als Erzänzung zur kleineren Batterie dann besser.

Jörg

bernierapido am 26 Jan 2011 12:51:07

Habe mich mit Brennstoffzelle auseinandergesetzt.
1. Teuer in der Anschaffung
2. Teuer im Betrieb
3. Brennstoffbevorratung = Gewicht.
Ist für mich also ehrlich gesagt nicht die Alternative.

Solarzelle nachgeführt mit einer Batterie hat mir in vier Wochen in Bosnien und Kroatien genug Strom (also Autarkie) geliefert.
Der Betreib war kostenlos wenn auch nur ca 90Euro eingespart wurden.

Gast am 26 Jan 2011 15:40:14

rossifumi hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:@rossifumi
was für ein Motorrad hast du? Dieses Zero Teil?

Das Zero Teil kenne ich leider nicht.
Momentan fast normale BMW S1000RR mit 185kg voll und 215PS dank LiFePo und Titan, sponsert by BMW 8) :D

Rossi


Wir sind Ostern in Mugello! Du auch? Oder bist Du ein echter Racer, deine 215 PS bei der RR -sofern sie ECHT sind - deuten darauf hin.
Ich nehme auch an die LiFePo sind nur Energiespender für die Bordelektrik und nicht für einen Zusatzantrieb (~15 PS):roll:

Wir haben "nur" 172PS, dafür `nen V2.
?wie sind Deine Zeiten damit in Brünn?

Foggy :D

Gast am 26 Jan 2011 15:48:14

bernierapido hat geschrieben:Habe mich mit Brennstoffzelle auseinandergesetzt.
1. Teuer in der Anschaffung
2. Teuer im Betrieb
3. Brennstoffbevorratung = Gewicht.
Ist für mich also ehrlich gesagt nicht die Alternative.

Solarzelle nachgeführt mit einer Batterie hat mir in vier Wochen in Bosnien und Kroatien genug Strom (also Autarkie) geliefert.
Der Betreib war kostenlos wenn auch nur ca 90Euro eingespart wurden.

War nur der Einwand der schlecht Wetter und Wintereinsatz.
Gegen Solar spricht eigentlch nichts mehr (außer Schatten), da mittlerweile verhältnismäßig unschlagbar günstig. Es sei denn mann will immer nur nuggeln (220 Volt), aber da braucht man auch keine große Batteriekapazität.

Jörg

rossifumi am 27 Jan 2011 00:37:01

@cojo,
du meinst Li-Ion?
LiFePo sind nicht nicht temperaturabhängig, unsensibel bei Ladung, sicherer als Bleiakkus und hält wohl viel länger - aber teurer in der Anschaffung.

Rossi
OT:
Bin Ostern in Hheim und hoffe, daß Waldi schneller älter wird als ich, um die Rangfolge auf Podest zu ändern, befürchte aber eher das Gegenteil.
Brünn bei Langstrecke so 10-11er, werde alt
Mugello steht noch auf meiner Wunschliste

rossifumi am 28 Jan 2011 00:03:04

johnny333 hat geschrieben:Kannst du noch ein paar Zeilen zur LiFePo im Auto schreiben? Als Startbatterie? Würde mich sehr interessieren!

Johnny

Da war noch was 8) .
Im Motorrad seit ca 3 Jahren 4,6Ah LiFePo statt 10Ah Gel.
1x jährlich balancen - keine Probleme.
Pkw mit bisher nicht gefundenen sporadischen Stromfresser im Ruhezustand statt 68Ah Blei 20Ah LiFePo eingebaut - funkt seither besser.
1x Tiefentladung, läuft seitdem aber trotzdem an.
Also als 12v-Block problemlos als Starterbatterie einsetzbar, Kapazität 30-60% von Blei als Hausnummer.
Diverse Porsche fahren schon mit 20Ah und 40Ah LiFePo mit recht wenigen Problemen.

Rossi

rossifumi am 08 Mär 2011 22:52:41

bernierapido hat geschrieben:Weiterhin kann ich ablesen
Batterietemperatur, Einzel- und Gesamtspannung (V), aktueller Stromverbrauch (A), Stromverbrauch seit letztem Laden (Ah), nachgeladener Strom (Ah)...

Kannst du außer dem Stromverbrauch seit dem letzten Laden auch den Reststrominhalt ablesen (Tankanzeige)?

Rossi

bernierapido am 09 Mär 2011 00:01:40

Kann ich noch nicht sagen, wir werden auf jeden Fall einen "Alarm" vorsehen, wenn die Batterie unter einem bestimmten Ladezustand ist.

macagi am 09 Mär 2011 07:57:06

Bernie,

diese Jungs
--> Link

schreiben dass ihr Teil gut ist bis -35 Grad......

Sind das deine Leute oder die Konkurrenz?

bernierapido am 09 Mär 2011 08:18:35

Das ist ein Batterielieferant, mit dem haben wir nichts zu tun.
Bei uns sind die 12V-Batterien aus einzelnen Zellen zusammengesetzt, die auch einzeln überwacht werden können.
Dort gibt es nur komplette (schon zusammengesetzte) 12V-Blöcke.
Wie dort eine Überwachung der Zelln möglich ist, weiß ich nicht.
Aber der Preis ist heiß, 400Ah für unter 1000 Euro!
Die LiFePo von Thundersky, die wir bisher in den Elektroautos verbaut haben, müssen bei Minunsgraden beheizt werden.
Mal gucken was da in nächster Zeit auf dem Markt ist.

macagi am 09 Mär 2011 09:49:22

bernierapido hat geschrieben:Aber der Preis ist heiß, 400Ah für unter 1000 Euro!


Ähm, 40Ah 12V für 275€, les ich da...ja?
Vielleicht haben die einen ganzen Container aus China geordert, machen die Solateure mit Solarpanelen ja auch so.

Über BMS wird kein Wort verloren, suspekt......

joekel am 09 Mär 2011 10:06:05

Guten Morgen, eine recht kostengünstige Lösung könnte der Einbau von Thundersky Akkus sein. ? Die Überlegung....einfach 4 Blöcke an die vorhande alte Ladetechnik anzuschließen und ggf. mit Balancer zu versehen.
Zwar werden die Akkus nicht randvoll, können aber auch nicht Überladen werden.Tiefenentladung und entsprechnde Heizung mal ausvorgelassen sollte eiigentlich auch funzen oder ?


Mfg Teeyop

bernierapido am 09 Mär 2011 11:34:26

Ähm, 40Ah 12V für 275€, les ich da...ja?



dann lies mal hier
unter Produkte sind eine ganze Menge verschiedener aufgeführt.
--> Link

macagi am 09 Mär 2011 11:40:25

bernierapido hat geschrieben:dann lies mal hier
unter Produkte sind eine ganze Menge verschiedener aufgeführt.
--> Link


Ja genau, der Link stammt von mir.

40 Ah, 12V kosten 275€.

Oder wenn man noch weiter kuckt, 100 Ah 12V für 690€ .

Oder 400Ah, 3,2V für 790€.

bernierapido am 09 Mär 2011 11:45:57

Unter 1000 Euro hab ich geschrieben. Aber ich habe mich verguckt. in der Auflistung steht 400Ah 12V und klickt man dann auf diesen Link wird aus 12V 3,2V. schon interessant. "honi soit qui mal y pense"

Ich habe diese hier und da ist der Preis in 2 Jahren gleich geblieben - oder- die sind auch nicht billiger.

--> Link

Da steht auch, dass die Spannung 2,5 nicht unterschreiten und 4,2 nicht überschreiten darf aber da steht nicht, wie das geregelt werden soll.
Wir haben als untere Grenze 2,8V und als obere 3,7V festgelegt und dabei 80% der angegebenen Kapazität nutzen können.

Und bei diesen Batterien steht nichts von -35°C. Komisch nicht wahr.

macagi am 09 Mär 2011 13:42:11

bernierapido hat geschrieben:Und bei diesen Batterien steht nichts von -35°C. Komisch nicht wahr.


Ja, komisch.
Und ich hatte das schon gesehen mit den Spannungen.....und der Hersteller der Zellen ist derselbe wie anderswo....

Aber die 12V 100Ah bei denen wäre pro Zyklus schon billiger als eine Blei-Gel Batterie.

bernierapido am 09 Mär 2011 13:56:42

Wenn die Li das halten, was versprochen wird, dann sind die auf jeden fall billiger als blei aber die Vorraussetzung ist ein BMS.
Ich hatte ja nur eine Unterspannungsabschaltung drin und da haben die Batterien schon nach einem Jahr nur noch die Hälfte an Kapazität (reversibel), wenn sie beim Laden nicht gezykelt werden.

rossifumi am 12 Mär 2011 10:42:51

macagi hat geschrieben:Oder wenn man noch weiter kuckt, 100 Ah 12V für 690€ .

Die habe ich bei mir drin, gibts neuerdings allerdings nicht mehr, auch wenn noch auf HP zu sehen. Leider.
Faktor ist übrigens Händler in D, der Teile der Produktpalette von Thundersky bezieht.
Habe aber Händler, bei dem man die Thundersky und andere günstiger bekommt :)
Ich habe auf den Datenblätter der Akkus bisher auch immer nur von hohen Energieinhalten bei tiefen Temperaturen gelesen, weshalb mich die Heizung bei der 4mal 3,2V-160Ah Lösung auch irritiert.

Rossi

bernierapido am 12 Mär 2011 19:30:11

Also die 160Ah Thundersky kann man ohne Heizung im Winter vergessen 8oder stellt sie in den Beheizten Teil des Wohnwagens. Bei minus 10°C hatten meine vielleicht noch 50% Kapazität. Da die Heizung nur 1A zieht und auch nicht 24 Stunden heizen muss, ist das für mich akzeptabel sie zu heizen.
Die Batterien werden im Winter isoliert.

macagi am 15 Mär 2011 22:57:59

inzwischen noch ein Anbieter:
--> Link

Ich halte solche Angebote inzwischen für schädlich
- es sei denn die Dinger funktionieren tatsächlich ohne Balancing.
- einmal unterladen = tot!

BMS gibt es nicht, wird dem Kunden angelastet: Zitat "unwiederbringlicher Verlust",

Die miesten Kunden werden das erst nachher bemerken......

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