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:kuller:
:daumen2: Eine Stadt wie Lissabon kann man nicht beschreiben, Die muss man erlaufen, ersitzen, erfahren, ersehen, erleben…Da gibt es höchstens einen Buchtitel, der das annähernd wiedergibt: So weit die Füße tragen…Das haben wir jetzt 3 Tage gemacht. Dummerweise ist dieses Wochenende auch noch Lissabon-Marathon..die Stadt ist voll mit Touris…ich habe eine Läuferin mit Startnumer 36XXX gesehen…Nein, es war nicht Mukas, der Ring hängt bei ihm tiefer…dem haben wir einen Neopren gekauft und in das Fischbecken des Oceaneums auf dem Gelände der Weltausstellung geworfen…unter Wasser ist der nämlich still. Ich denke, morgen machen wir noch einmal eine, zwei, drei Strassenbahnrundfahrten! Schepper, die klepper, gut für den Rücken! Wer bisher keine Bandscheibe hatte, weiß dann, wo die sitzt! Der CP ist übrigens Spitze, die Autobahn hören wir kaum, perfekt durch organisiert, freundliches Personal, jeder SP mit Wasser, Strom und Entsorgung! In der NS 18,--€. Da Probleme mit den Fotos, kommen diese jetzt einzeln Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Das mit der Strassenbahn haben wir sein lassen. Stattdessen haben wir Jesus Christ Super Star, das 110m hohe Christo Rei Denkmal jenseits der PONTE besucht, um den großartigen Ausblick über Lissabon und die Ponte zu genießen. Angeblich von den Bischhöfen Portugals (über Spenden der Bevölkerung) geplant und gebaut, wenn Portugal vom 2. Weltkrieg verschont bleibe. Das Portugal unter der Salazar-Diktatur und auch in den Kolonien von den Menschenrechten verschont blieb, war den Bischhöfen wurscht, Hauptsache gut katholisch und der Kirche gewogen. Nachtparkplatz am Lago do Albufeira mit seeehr enger Zufahrt. Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nach ausgiebigen Strandspaziergängen hinauf zum Cabo Espichel in 150m Höhe. Dort steht ein Leuchtturm und eine Marienpilgerstätte, Portugals wichtigste, bevor Fatima erfunden wurde. 2 ältere Herren hatten zur gleichen Zeit den gleichen Traum. Nein, Mukas, lass Pipo und Lancelot außen vor. Das sind Deine letzten Freunde. Maria ritt auf einem weißen Esel die Klippen hinauf. Am nächsten Tag fand man die Fußabtritte des Esels in der Felswand. Wie man heute weiß, handelt es sich aber um 140 Millionen Jahre alte Dinospuren. nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Da nachts Wind aufkommt, ist es ziemlich wackelig auf dem Kap, obwohl wir hinter den Pilgerbauten stehen. Wir fahren ostwärts nach Sesimbra, wo im Fortezza in der Stadt die UNEHELICHEN Kinder von König Joao (der aus Mafra) ihre Sommerferien verbringen durften.
„Boah, die ist aber groß die Festung, is klar nä?“ staunt Mukas. „Ich han auch…“ Nein! „Wenn die Königin - dann und wann - Abends zum armen König kam, War der Joao oft erschlafft, Da er den ganzen Tag geschafft“ Okay, das kann man veröffentlichen. „Du kannst auch die Alternative nehmen, die bringt das psychologische Moment des Leidens beim König besser rüber: „War der Joao oft geknickt….“ Mit dem Womo nach Sesimbra einzudringen, scheitert am ruhenden Verkehr und den engen Strassen. Weiter nach Azeitao, dort ist eine der größten Weinkellereien Portugals, FONSECA zu besichtigen. Auch hier: Nichts ausgeschildert, nur Verkehrschaos. Also in die Einsamkeit zum Strand von Porthino, dem schönsten in der Serra Arrabida. Da kommen wir mit dem Womo nicht um das Fort Santa Maria herum und zum Strand hinunter, zu eng und keinerlei Vorwarnung. Also im Rückwärtsgang wieder 1 km den Berg hinauf. Vor Setubal klappen wir am Praia da Figueirinha im weißen Sand ENDLICH unsere Liegestühle auf und schauen den Madeira-Fähren beim Einlaufen zu. Mit dem Einbau neuer Bremsbeläge in Setubal (1,5 Std – 245,--€ - toller Service) versuchen wir den Sturz der Regierung Sokrates und die portugiesische Euro-Krise zu verhindern. Vergebens. Aus…Rücktritt. Herrn S. sind wir zum ersten Mal in unserem langen WOMO Leben für einen schönen und lauten (Zug!) Nachtplatz an der Moinho de Mares an alten Wracks dankbar. Das Schönste ist der Name des Wracks! Ganz herrlich wieder, deine Bilder und dein Bericht :)
Pipo ... er kann nur DICH meinen .. :D
Glaub ich weniger : Mukas hat eine treue Fangemeinde :wink: ... ohne ihn wärn´s ja "nur" die schönen Fotos und Berichte ... Tolles Foto von dem großen Barsch (?) :!: Ich gehöre auch zur Fangemeinde!
aus Lippe Achim
Ach was, kein Barsch! Da hat sich doch nur Mukas im Glas gespiegelt.... oder liege ich da falsch.
Unmöglich, ICH habe noch offiziell 22 Jahre bis zur Rente :roll: :wink: Da bist Du mir sicherlich einiges voraus :D Ansonsten bin ich weiterhin begeistert über tolle Bilder und erfrischenden Nachhilfeunterich in iberischer Kultur :wink: :dankeschoen:
Ich gehör auch zur Mukas-Fan-Gemeinde - nur was Frank bei diesen Reisen für eine Rolle spielt, hab ich noch nicht kapiert :D Vielleicht hat Mukas auch LRS und braucht ihn deswegen. :) Mukas trabt heute mit Stolz gewölbter Brust durch die Gegend. Ich habe ihm gesagt, wie viele Fans er unter Euch hat. Seine Antwort: „Wer solche Freunde hat wie ich, braucht keine Feinde!“ Ich nehme an, er wollte Euch irgendetwas Nettes sagen! @Gast : Meine Funktion ist doch klar: Ich bin der Evangelist, der alles wahrheitsgemäß aufschreibt und an die gläubige Gemeinde weitergibt.
Viele Frank Wir machen einen Sprung um 90km nach Osten nach Evora, was jetzt auf breiten Strassen im flachen Land rel. schnell geht. Ist das der Lisboa-Effekt? Obwohl schon wieder Wekuer gefällt uns Evora nicht besonders. Hier ne Kirche, dort ne Kirche (Zwischen dem Brunnen und der Kirche Santo Antao sieht Mukas Feuer. Recht hat er, dort verbrannte die Inquisition ihre Opfer und der Großinquisitor – Bischof von Evora – wurde König von Portugal. Da es als Bischof mit Kindern nicht so richtig klappte, folgten ihm die Spanier (Felipe II) auf den Thron.), dann ein relativ kleiner, aber gut erhaltener römischer Tempel. Jede Kirche kostet Eintritt und wenn man Licht in den Seitenkapellen möchte, darf man extra löhnen. Als Belohnung finden wir einen einsamen SP an der Baragem do Divor, leider ist schon ein englisches WOMO da. Aber wir stehen auf einer Halbinsel am See wie in Finnland oder Schweden. Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Trommeln auf das WOMO Dach weckt uns. Nein, keine Kanisterbomben: Regen! Also fahren wir weiter bis Evora Monte zum Castel. Man sollte nicht versuchen, mit dem WOMO durchs Tor zu kommen, sondern besser 500m vorher am PP stehen bleiben. Da es immer fieselt (kaum Sicht) und windet, wird es nur ein kurzer Besuch. Estramoz sieht uns da schon länger und gefällt besser als Evora. Alles in Marmor (Selbst die Gehsteige in M-brocken) und tws. in schwarzem Granit abgesetzt. Dafür sieht die Gegend rundherum aufgebaggert wie Carrara oder Sardinien aus. Schwalben haben Mehrfamilienhäuser gebaut, seltsam anzusehen. In Vila Vicosa entsorgen wir bei der Feuerwehr an der nobelsten E-Station, die wir je hatten, ebenfalls in edlem, rosafarbenen Marmor gefasst. Und übernachtet wird zwischen Stierkampfarena und Convento do Capuchos. Mukas hat auch den Eingang für Touristen gefunden. Sein Spiel mit den Torreros schaue ich mir von der Tribüne aus an, insbesondere wenn er am Ende in höchst erregtem Zustand am Horn auf den Rücken geworfen und mit bimmelnden Kühen vom Platz geführt wird. So läuft er nämlich ab, der portugiesische Stierkampf. Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild Nächstes Bild |
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