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Eure Tipps für (Wind-)surfen und Wohnmobil? 1, 2


LowCostDriver am 30 Jan 2011 20:02:00

Hallo und "Hang loose" liebe Surfing- Freunde,

wie einige vielleicht schon gelesen haben, plane ich in diesem Jahr erstmals unser Hobby Reisen und Wohnmobil mit einer "Outdoor- Aktivität" zu verbinden, dem Windsurfen!

Bislang waren unsere Urlaube eher traditionell von Radfahren, Schlauchboot fahren oder auch mal Geocaching geprägt, die übrigen "Aktivitäten" wie Grillen, Faulenzen und Reiseberichte schreiben mal ausgenommen :wink:
Dieses Jahr möchte ich nun aber mal etwas komplett Neues versuchen und hab mir überlegt, dass sich das Wohnmobil ja doch ideal mit dem Hobby Windsurfing kombinieren lässt.
Um dies gleich richtig zu lernen, hab ich mich im Mai für einen VDWS Surfkurs bei uns auf einem benachbarten See verbindlich angemeldet und auch 2 Anzüge (einen Shorty und einen Komplettanzug) hab ich schon gekauft.
Wenn schon, denn schon. :wink:

Nachdem ich dort natürlich als Windsurf- Profi alles Wichtige fürs Gleiten auf dem Wasser gelernt haben werde, folgt der zweite Teil:
Windwurfen mit dem Wohnmobil zu kombinieren!

Und da es von diesen Kombinationsspezialisten bestimmt nicht wenige gibt, dachte ich, ich frage einfach mal in die Runde, was ihr so für Tipps und Tricks auf Lager habt, um das Hobby Windsurfing oder Surfen allgemein ideal mit dem Wohnmobil zu kombinieren.

Wo und wie lagert ihr zum Beispiel euer Surfbrett?
Die allermeisten werfen dies doch sicherlich auf das Dach, oder?
Was gibt es außer der Sicherung und einem Stoß- Schutz für den Dachträger denn noch zu beachten?
Welche Seite vom Board gehört z.B. nach vorne? Die spitze?
Wie verladet ihr das Teil? Über die Heckleiter? Mit einer zweiten Person / anderer Hilfe?
Was ist mit Segel und Mast?
Werft ihr diese auch auf das Dach, zum Beispiel in eine spezielle Röhre?
Muss dies eine besondere Röhre sein, oder tut es vielleicht auch ein einfaches Plastik- Abwasserohr vom Baumarkt?
Oder liegen Mast und Segel frei auf dem Dach?
Oder gehören Mast und Segel besser ins Wohnmobil?
Was ist mit dem Anzug? Wie wascht ihr denn nach einem (unfreiwilligen :wink: ) Bad im Salzwasser? In der Fahrzeugdusche auf links? Oder mittels einer Außendusche direkt am Strandparkplatz?
Wo lagert ihr den Anzug nach Gebrauch? Lasst ihr den vorher trocknen und dann in eine Kiste? Oder aufgehängt im Schrank?
Was gibt es sonst noch zu beachten? Wer hat spezielle Tipps und Tricks auf Lager, die sich bewährt haben?

Ihr seht, ich bin schon voller Vorfreude auf warme Wassertemperaturen und würde mich freuen, wenn ihr mir vorab die ein oder andere Frage beantworten könntet.
Vielen Dank!


Björn

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urchin am 30 Jan 2011 20:24:01

Hallo!

Erst mal willkommen bei den Surffreunden.
Zu deinen Fragen:
Die meisten haben keine andere Möglichkeit als das Board auf dem Dach zu transportieren. Spitze nach vorn, Unterseite nach oben (beides beim PKW wichtig wegen der Aerodynamik), beim Womo eigentlich fast egal.
Am besten aber Brett in ein Bag verpacken (gibt es bei Billiganbietern schon für 39,-). Einmal schützt du dein Board und außerdem dein Womo, falls du beim Aufladen mal hinstösst. Segel u. Gabelbäume haben die meisten in einer Dachbox. Mast kannst du mit dem Brett verzurren (falls du einen hochwertigen Carbonmast kaufst, dann auch in eine Tasche)
Aufgeladen wird das Ganze über die Heckleiter, wobei die meisten Womos ein gegehbares Dach haben, damit du das ganze ordentlich verzurren kannst.
Der Anzug wird bei Gelegenheit mit Süsswasser gespült. Beim freien Stehen muss das nich jedesmal sein, aber immer gut trocknen lassen. Im Winterlager am besten aufhängen.

Frank

ahd250 am 30 Jan 2011 20:32:52

Hallo Björn,

besorg Dir ´ne Dachbox mit einer Innenlänge von 2,60. Dann passen da die Segel, Gabelbäume und teilbaren Masten rein. Das Brett daneben mit Gurten festzurren und gut is.
Ich hatte in meiner Box im Boden in jeder Ecke ein ca 2 cm großes Loch gebohrt, dann kann Wasser ablaufen falls Du mal ein Segel nass einpacken mußt. Und den Neopren kann man da auch noch mit reinlegen.

Und ich drück die Daumen daß Deine Frau nicht auch mit dem Surfen anfängt, sonst ziehst Du irgendwann auch ´nen Anhänger hinterher. :(

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murzel am 30 Jan 2011 20:39:47

Hallo Björn,
na da wünsche ich Dir mal viel Spaß beim Surfen lernen. Bei mir war der Ablauf anders herum, erst Surfen dann Womo. Man war ich früher immer neidisch auf die Surfer mit Womo :? Naja hab mir dann ja bald nen Womo zugelegt. Hier kannst Du die drei Womos sehen die ich in den ganzen Jahren gefahren habe.
--> Linkärks.de/wohmobil.htm
Bei Deinem Womo wirst du wahrscheinlich das ganze Surfgerödel nur auf dem Dach unterbringen. Es ist halt absolut unpraktisch immer über irgentwelche Surfmasten oder Gabelbäume im Womo zu stolpern. Den Surfanzug nach dem Benutzen auf links drehen und mit etwas Süßwasser abduschen. Dann auf den Bügel und in den Wind hängen. So trocknet er schnell, danach kommt er in die Dusche vom Womo. Du solltest Ihn nicht über Nacht draußen hängen lassen, ist gibt tatsächlich Menschen die Surfanzüge klauen :ooo:

Arne

LowCostDriver am 30 Jan 2011 20:41:05

Ah, danke euch dreien schonmal.
Hmm, das mit der Dachbox merke ich mir mal.
Ich dachte eigentlich eher an eine wasserdichte Plastikkiste in einer der Sitztruhen oder so.
Ist das eher unpraktisch?
Wegen der Feuchtigkeit?
Auf dem Dach wollte ich wegen des Luftwiderstandes eigentlich so wenig wie möglich umher fahren

Wo wir grad bei diesem Thema sind: Wie ist das eigentlich mit dem Fahrtwind?
Merkt man das, wenn ein Surfbrett auf dem Dach vom Womo liegt?
Merkt man das, wenn ein Surfbrett auf dem Dach eines 75-PS Womos liegt? :wink:

@ Olaf: Im Sommer habe ich auch so ein Profilbild :D

murzel am 30 Jan 2011 20:58:40

Hallo Björn,
bei Deinem Womo ist der Alkoven vorn ja der höchste Punkt, wenn Du das Brett schön weit hinten befestigst, ich glaube Du hast da sogar schon eine Reling, dann liegt das Brett im Windschatten vom Alkoven, und erhöht nicht den cw Wert :D Einzig bei Seitenwind ab Windstärke fünf wirst Du da was merken, als Beispiel Fehmarnsund Brücke. Allerdings fährst Du dann bei Windstärke fünf ja mit dem Surfbrett übers Wasser und hast auch damit kein Probleme :D
Arne

ahd250 am 30 Jan 2011 21:04:25

Hallo Björn,

freue mich auf dein neues Profilbild :)

Ja, man merkt es. Wir brauchen seit wir den Anhänger haben 1,5l weniger Sprit auf 100km. Allerdings hatte ich 3 Bretter und ein ziemlich große Box (siehe mein Album) auf dem Dach. Bei einem Brett und einer "normalen" Box dürfte es nicht so extrem sein.

couchpotato am 30 Jan 2011 22:16:16

Am alten Hymer Camp 55 musste ich ein Gestell bauen, damit das Brett über die (für alle Zeiten) fest verklebte Dachbox passt. Zwischen Gestell (übrigens zersäge IKEA-Schreibtischböcke aus Blech) und Brett kam etwas Schaumstoff. Brett, Mast und Segelhülle wurden kunstvoll mit Spanngurten festgezurrt.

Auf zusätzliche Planen oder Abdeckungen haben wir immer verzichtet. Wir haben allerdings ein sehr robustes Anfänger-Surfbrett mit sehr dickem Weichplastikrumpf...

lucy am 30 Jan 2011 23:51:58

Ich fang mal von einer ganz anderen Seite an.
So wie ich das lese fängst du mit dem Surfen an. Und ich kann jedem nur dazu raten in weitgehendst " Stehrevieren" anzufangen. Ich ( wir ) haben 13 Jahre gesurft. Natürlich machen wir das heute auch noch. Aber nur noch -Just for Fun-
In Renesse und Umgebung, sprich speziell am Grevelingenmeer hast du sehr sehr viel knietiefes oder etwas mehr oder weniger tiefes Wasser. Das ist für anzufangen ideal. Ich garantiere dir wenn du als Anfänger dutzende male reinfällst und dich wieder aufs Board quälst, dann bist du mehr wie froh, wenn du das in einem Stehrevier machst. ...... Das nur mal da zu.
Ja und zum verstauen der ganzen Sachen. --> Ich hab mir die letzten beiden male WoMo´s gekauft, die einen ordentlichen Doppelboden haben. Ich habe ein 2,98 mtr. Brett da rein bekommen. Mast und Segel ect. in der Heckgarage. Kleinkram, ... dafür hab ich eine Plastikkiste, wie man sie in den Baumärkten bekommt zugelegt. Für Mastfuß / Mastverlängerung .. Powerjoint u.s.w.
Andernfalls Brett aufs Dach, im Boardbag. Masten daneben. Ja, und wie das Brett legen, guck dir die Form an, lass Logik walten, dann dürfte das klar sein. Spitze nach vorn oder hinten ist nicht mal so extrem kriegsentscheidend ..... aber wichtig ist das das ganze Gedöns keinen Auftrieb kriegt. Ja und .. nach dem surfen den Anzug wenn möglich mit "Süß"wasser abspülen und dann trocknen lassen. Wenn irgendwie möglich nicht so sehr in der Sonne. Und wenn der Anzug in der Naßzelle aufgehongen wird, dann geht das natürlich auch.
Tja, was sonst noch .... halt surfen !!!

Die Powerhalse oder ein Table top haste locker in einem Nachmittag drauf. Der Loop dauert etwas länger.
So ca. 1 Woche :gut: :mrgreen:

hang loose ---> 8) <---

bouveline am 31 Jan 2011 00:44:27

Hi Björn,
wir haben drei Surfbretter auf dem Dach - als Scheuerschutz Luftpolsterfolie dazwischen und auf den Relingstreben Polster aus dem Surfshop.
In unsere Garage haben wir einen Zwischenboden eingezogen - ca. 30cm unter der Decke. Dort kommen Segel, Masten und Gabelbäume hin. Im Winter ist dort eine Edelstahlwanne für die Ski. So hat man in der Garage immer noch genügend Platz.
Nach dem Surfen gehen wir mit dem Neo unter die Stranddusche und hängen ihn anschließend zum Trocknen über unsere Wäschespinne. Da wir alle vier Surfen und jeder einen Shorty und Longjohn hat ist das sehr nützlich.
Eine Außendusche ist für Surfer Gold wert, da man seine Segel vor dem Zusammenpacken entsanden kann und zuhause nicht mehr auspacken muss.

macagi am 31 Jan 2011 10:34:21

was Brettbefestigung angeht:

--> Link

Ansonsten: viel Spass!

andwein am 31 Jan 2011 11:09:03

Hallo @LowCostDriver,
zuerst mal viel Spass beim neuen Hobby. Die meisten Sachen sind ja schon geschrieben, aber noch ein kleiner Tipp:
Wenn du die Bretter etc. aufs Dach machst, dann solltest du die Querträger der Reeling polstern. Dies kannst du am Besten mit "Heizrohrisolierungen" aus dem Baumarkt machen. Der Surfhandel verkauft auch professionele Brettauflagen, aber die sind erheblich teurer.
Andreas

Gast am 31 Jan 2011 13:44:12

Hallo Björn,

mal meine Erfahrungen aus 15 Jahre Windsurfen und Material mit insgesamt so 8-10 TEuro. (alles in allem, Alt und jetzt 5 Jahre alt)

Am Anfang (ich war noch jung 29 Jahre alt :D ) da ist man heiß, da will man mehr aber kann nicht. Da plant man alles auf Windsurfen. Jeder Sommerurlaub und jedes WE wenn es geht. Dann stellt man fest, man kommt eventuell nur auf 15 echte Surftage im Jahr, mit Kindern noch weniger.
Kinder und Surfen passt eigentlich kaum zusammen, jemand muss da immer verzichten. Die Kinder auf den tollen (windarmen) Strand oder der Surfer. Die besten Surfreviere zum Campen haben meißt kaltes Wasser (Ostsee, Gardasee). Denn das nahe Mittelmeer wird erst auf Höhe Gargano und Spanien surfbar mit warmen Wasser.
Den Ärger mit dem ganzen Geraffel. Keller oder Garage voll, draufbauen runterbauen, Womo voll, Stellplatz voll mit aufgebauten Segeln und Brettern, Windwechsel heißt Segel umbauen oder zumindest hin und herschleppen bei manchmal 400 Meter bis zum Wasser. Und das alles eventuell für 1- bis 3 Stunden surfen am Tage (wenn richtiger Wind geht) Bei Flaute das Warten ob Wind kommt, (der Wetterbericht hat zwar keinen angesagt, es könnte aber doch :roll: )
Man hat nie das geeignete Material für das Windrevier dabei, es sei denn man besitzt mindestens 4 Bretter und 8 komplette Riggs. Oder man fährt imme in das gleiche Revier.

Daher vorab meine Empfehlung.
1. Miete/Leihen !

Übelegen ob es wirklich eigenes Material sein muss! (der, die Anzüge, Schuhe, Trapez sollte einem schon gehören!) oder ob mieten reicht. Denn gebrauchtes billiges Surfmaterial was top ist, giebt es nicht!!!!!!! Und ein neues Brett kostet mindestens 800 Steine, da kommt noch das Rigg füe das gleiche oder mehr dazu. Dafür kann man meißt besser geeignetes Material für mindestens 50 Surftage mieten. Das sind locker 3 bis 4 Jahre. Und wenn man mehr haben muss (muss man bei unterschiedlichen Revieren und Windverhältnissen), dann fährt man gemietet immer das neueste Material für im Endeffekt weniger Geld und Aufwand. Und das um so mehr wenn man Anfänger ist.
Eines kann ich schon vorher versprechen, mit alten billigen Material wird man nie Fortschritte machen und nur Frust schieben!

2. Kiten :!: (auch erst mal mieten)
Beim Kite-Surfing hat man viel weniger Reviere, trotzdem steigen viele Windsurfer um, weil weniger Geraffel, nicht so kräftezehrend (wenn man erst mal auf dem Brett stehen kann) keine große Schlepperei mehr. Man kann auch mit dem Fahrrad zum surfen fahren, wenn das Revier mal nicht am Stellplatz ist. Man kann es auch schneller erlernen, weil eben nicht so Equpment aufwendig und Kräftezehrend. Dazu kann man auch erst mal an Land üben (kleiner Kite :!: )

Falls doch eigenen Material.
v.Prinzip ist es auf einem Womo egal wie das Brett draufliegt. Meißt verhindern Dachluken oder andere Dachaufbauten die opimale Lage (Nase vorn und unten, Traverse zwischen den vorderen und hinteren Fussschlaufen)
Brett in Bordbag, wenn keines vorhanden dann mindestens Schaumstoff drunter. Spanngurte ohne Ratsche :!: , sonst kommt die Traverse dem Brett viel zu nahe :evil: (nach fest kommt Knack)
Eine Dachbox würde ich nur empfehlen wenn das Zeug immr drauf bleiben soll, nicht aber wundern wenn da dann Gras dazwischen wächst, denn Feuchtigkeit und Wärme :ooo:

Empfehlung zu einem Segelbag mit Masttasche. Dies ist nicht so teuer hält auch so lange wie eine Dachbox, man bekommt viiiiiieeeeeel mehr rein. und ist auch leicht zu befestigen und leer zu verstauen.

Da die Bretter nun relativ kurz sind, ist der Transport an der Rückwand auch das beste auch für Masten und Segel. Leider gibt es dafür noch keien serienmäßigen Transportsysteme.

Also bevor du irgend was kaufst, unterhalte dich mal mit Surfern in deiner Altersgruppe, die werden das gleiche von sich geben manche aber eventuell nicht zugeben. Falls du aber nach Fuerte, Teneriffa, oder in andere Topreviere umziehst, dann lohnt natürlich eigenes Material. :D

Jörg

taps am 02 Feb 2011 15:42:00

Hallo Björn,
das meiste ist schon gesagt, zu den Anzügen hatte ich Dir schon mal in einem anderen Fred geschrieben.

Beim Segelwegräumen mußt Du damit rechnen, sie auch mal nass verstauen zu müssen.

Warnung: laß Dir kein altes Material andrehen! Es gibt Leute, die müssen immer das Neueste haben und der Gebrauchtmarkt ist total im Ar...
Trotzdem versuchen immer wieder Surfer, Ihr 10 Jahre altes Gelumpe irgendeinem Anfänger anzudrehen.
Mieten ist da erst mal wirklich besser. Da ziehst Du einfach nur das richtige Segel aus dem regal und gut isses. Schränkt natürlich den Aktionsradius ein, da nicht jedes Revier einen Verleih hat.

Noch was zu Ausbeute an Surftagen:
Ich habe 5 Segel, 3 Masten und zwei Bretter, also für jeden Wind und jedes Revier das richtige Zeugs.
Trotzdem stehen bei mir ca. 60 Übernachtungen im Womo manches Jahr nur 5-10 Surftage gegenüber.

Ich wünsch Dir einen guten Start!
Andreas

901red am 02 Feb 2011 18:57:13

hier mein tipp:
lass das mit dem windsurfen und mach einen kitesurf kurs.
dein brett ist dann zwischen 130 und 145 lang
und der kite hat kleine rücksack grösse.
alles ins auto oder kleine dachbox, fertig.

zudem kannst du kiten ab ca. 10knoten, je nach körpergewicht und material. surfen macht frühestens ab 5 windstärken spass.

fazit: beim kiten kommst du früher und öfter auf`s wasser, brauchst weniger platz und aufgebaut ist ebenfalls alles in wenigen minuten... :)

grüße
o.

franz_99 am 02 Feb 2011 19:07:41

also Kiter sind am Surfstrand nicht sehr beliebt, daher lerne surfen, obwohl was die Menge des Materials angeht hat 901red schon recht, läßt sich leichter lcd mäßig transportieren.
Lerne erst mal und der Rest kommt von selbst. Ich hätte noch ein gutes lcd Board abzugeben, aber nur in gute Hände.

LowCostDriver am 02 Feb 2011 20:25:21

So, ich danke euch erst einmal für die zahlreichen Ratschläge und Tipps.
Wenn ich euren Beiträgen so glauben darf, ist das Surfen + Womo also kein großes Problem.
Mir fehlt im Moment allein noch der Glaube, liegt aber daran, weil ich mir das in der Theorie alles nicht so recht vorstellen kann.

Aber ich fange ja auch erst einmal mit der Schule und dem dort zur Verfügung gestellten Board an.
Wenn ich auf diesem fahren kann, komme ich sicher nochmals auf auf das Thema eigenes Board zurück.

Natürlich stimmt es, dass man am Anfang sicherlich erstmal mieten sollte.
Aber ist das nicht so, wie mit dem Wohnmobil?
Da ist es doch für die allerwenigsten so, dass sich ein eigenes Brett bzw. Womo wirklich gerechnet hätte.
Aber allein die Tatsache, sich nicht groß mit administrativem Aufwand abgeben zu müssen, sondern einfach das eigene Bord auf das eigene Womo und schon kann es ans Meer gehen!
:ja:
Von daher denke ich schon, dass ich mir, wenn mir die Schule einigermaßen Spass gemacht hat, sehr schnell ein eigenes Board kaufen werde.
Natürlich nichts neues, da wäre ich ja verrückt!
Aber es gibt sicherlich Anfänger, die sich eine Stufe weiterentwickelt haben und dann eben ihre Ausrüstung an die nächste nachrückende Generation nach unten weitergeben.
So werde ich es dann machen.

Wenn dies konkret wird, komme ich bestimmt nochmal "um die Ecke" :wink:

Das mit dem Kiten hatte ich auch überlegt.
Hab dann aber gehört und gelesen, dass Windsurfen die Premium- Class darstellt. Wenn man das kann, ist alles andere einfacher noch lerntechnisch "draufzusatteln".
Ich werde es zumindest auch mal ausprobieren, wenn ich mit dem eigenen Board klar komme.


Björn

franz_99 am 02 Feb 2011 21:52:27

wenn man einmal im Gleiten war und dieses leuchten in den Augen hatte wird sich aber eure weitere Urlaubsplanung grundsätzlich ändern. Dann gibt es nur noch Reiseziele die gut belüftet sind - versprochen. Und mein Angebot steht.

mauimeyer am 02 Feb 2011 21:57:06

Was Du bedenken solltest:
Wenn Du Blut geleckt hast, und das wirst Du, dann wirst Du irgendwann bei mehr Windstärken aufs Wasser wollen. Glaube mir, bei 6 Bft wird das Brett vom Dach holen zu einem kaum berechenbaren Risiko. Ich spreche aus Erfahrung. Ein Brett ist mir auf den Rücken geknallt und mein eigenes habe ich seinerzeit mit so einer Aktion getötet. Anfangs gehts, später sollte man sich eine Alternative suchen.

Gast am 03 Feb 2011 11:36:49

Aber ist das nicht so, wie mit dem Wohnmobil?
Da ist es doch für die allerwenigsten so, dass sich ein eigenes Brett bzw. Womo wirklich gerechnet hätte.
Aber allein die Tatsache, sich nicht groß mit administrativem Aufwand abgeben zu müssen, sondern einfach das eigene Bord auf das eigene Womo und schon kann es ans Meer gehen!



naja, meißt ist es so das Du zu Zeiten surfst und an Stellen wo es auch Surfschulen giebt. Denn dort wo man mit dem Womo gut hinkommt, wo Anfänger und Fortgeschrittene auch surfen können ist die Surfstation nicht weit weg.

Meißt ist es sogar so, das du vom eigentlichen Spot mit dem Womo viel zu weit weg stehen musst.

Ein Fahrrad und eine große Tasche für den Suit, Schuhe, Trapez, Auftriebsweste bekommt man immer auf den Rücken, auch noch das Kitematerial. Aber das Surfbrett und Rigg und das noch mit Wind, never!

Ich würde mir nie wieder eigenes Windsurfmaterial kaufen,weil ich nicht im Winter bzw in den Jahreszeiten mehr fahre, wo man sowieso nur eine Stunde am Tag fahren kann und 8 Stunden Aufwand hat. Und dies eventuell nur 2 Tage im Jahr, denn meißt weht der Wind wenn man auf Arbeit ist :!: :D

Daher merke: wo ein gutes Surfrevier ist eine gute Ausleihstation nicht weit enfernt. Denn Windsurfer sind etwas verrückte Leute und machen da überall eine Surfstation auf, wo theoretisch Wind gehen sollte. Und dort wo es keine giebt, sind eben auch viele Gründe die dagegen sprechen. Es sei den, man ist so gut und verrückt und surft an der atlantischen Steilküste oder trägt sein Surfmaterial vom windig abgestellten Auto in der Schweinebucht am Gardasee zu Wasser. (da haste jede Menge Adrenalin im Blut, bevor du überhaupt nass geworden bist)

Jörg
[/quote]

franz_99 am 03 Feb 2011 13:12:16

und ich würd mir nie was leihen

Gast am 03 Feb 2011 14:00:08

Bedenke:
Der Platz auf dem Dach Deines WOMOs ist begrenzt!
Hast Du zum Surfbrett auch noch eine Dachbox, falls sie dann überhaupt noch draufpasst, verdeckst Du alles Andere, was oben ist :
TV-Antenne,
Hekis,
Sonnenkollektoren!
Und dann mußt Du auch noch selber oben rum turnen können, ohne runterzufallen oder in ein Heki zu treten!
Das sagt Dir einer, der auch gerne sich jede bietende Gelegenheit zum Windsurfen nutzt, die sich unterwegs bietet, jedoch entspannt bleibt, wenn zu starker Wind weht oder es zu kalt ist.

Tipsel am 03 Feb 2011 14:03:23

Kann ich bestätigen. Man gewöhnt sich ans eigene Material und gerade als Anfänger tut man sich dann schwer mit ständig wechselnden Brettern - so wars bei mir jedenfalls.

Im Anfängerkurs ists natürlich was anderes. Da ist man eh froh, wenn man drauf stehen kann :D

Ich finds wichtig in der Nähe eine Surf-Möglichkeit zu haben, und nicht nur auf die wenigen Ausflüge und den Urlaub angewiesen zu sein. Von daher hat man sowieso eigenes Material.

shooting guard am 03 Feb 2011 15:31:08

Zum Glück habe ich ein Womo, wo unsere 3 Bretter, 6 Segel, 3 Gabelbäume und 5 Masten in die Garage passen, was einen schnellen und bequemen Zugang zum eigenen Material bedeutet.
Das mit den Leihmöglichkeiten kann ich leider nicht bestätigen, z.B. gibt es in Griechenland nur an ganz wenigen Plätzen Surfstationen. Oft sind die vorhandenen Leihmöglichkeiten nur in der Hochsaison geöffnet.
Bei den modernen Shapes der Bretter reicht ein Brett mit 3 Segeln für fast alle Windbedingungen aus. Dieses Material findet auf jedem Womodach Platz, wenn nicht 2 Hekis, 200Wp Solar und eine 85er Schüssel auf einem 6m Mobil installiert sind javascript:emoticon(':wink:')

aus Köln

LowCostDriver am 03 Feb 2011 17:23:11

Also Solar hab ich nicht.
Eine Dachantenne haben wir, allerdings keine große.
Auch ist diese fest montierte Schüssel nicht mehr in Gebrauch, sie war Teil eines alten analogen Systems.
Seit wir die digitale Kofferanlage haben, ist nur die fest eingebaute Dachantenne übrig geblieben.
ich hab die Schüssel bislang nicht runter genommen, weil ich ja kein Loch im Dach haben will.
Wenn die im Weg ist, müsste ich mir aber mal Gedanken machen, wie man dieses Loch wohl zu macht...

Ganz links in der Ecke vor der Badezimmerdachluke wäre noch der Kamin der Heizung.

Ansonsten blieben nur die Dachluken.
Das sind alles alte, also die zum hochklappen (keine Hekis).
Eingeklappt liegen diese UNTER der Linie des Dachgestänges.
Und da die Dachluken während der Fahrt ja sowieso nicht offen sind, sollte das kein Problem sein, oder?

Ansonsten würde mir nur einfallen, das Brett hochkant irgendwie an der Heckleiter zu befestigen (wenn es die Räder auf dem Radträger nicht behindert).
Aber ob das so eine gute Idee ist...
:gruebel:

Hab anbei mal ein Bild von unserem Wohnmobildach:

franz_99 am 03 Feb 2011 18:33:13

das wird schon irgendwie passen,du fängst ja auch sicherlich erst mit einem Brett an. Sonst machen wir mal ein Surfertreffen in NL und dort einen Packkurs.

shooting guard am 03 Feb 2011 19:06:15

Sieht doch gut aus. Das gleiche Auto hatten wir auch mit Surfbrettern.
Vorderen Querträger so weit wie möglich nach vorne. Querträger mit Heizungsisolierung abpolstern (eventuell so weit erhöhen, dass die Dachluken sich problemlos öffnen lassen).
Dann in Fahrtrichtung links die oder das Brett mit der Spitze nach hinten unten und mit Spanngurten befestigen, vorne wegen der Sicherheit eventuell zwei nehmen. Daneben ein kombiniertes Mast/Segelbag (bei The Gun nachschauen) und den Gabelbaum mit Polsterung auf das Brett oder das Bag.

Das Womo wird etwas höher, der Waschraum etwas dunkler, aber dafür hast du Superspaß beim Surfen!

Hang loose

Gerd

shooting guard am 03 Feb 2011 19:07:25

PS

Wohne im Kölner Norden. Packkurs muss also nicht in NL sein, kann aber auch.

Gerd

mauimeyer am 04 Feb 2011 20:33:45

Hi Björn,
schau mal hier: --> Link

Da die richtige gekauft und Du hast kein Problem mit Stauraum.
Ich hatte 7 Segel, 2 Gabeln, 5 Masten und jede Menge Kleinmaterial drin. ICh habe die Box verkauft, weil ich auf meinem jetzigen Womo, min. 2 Hekis dichtgebaut hätte. Die sind zwar etwas teurer, aber Du hast echt Ruhe. Ich bin kein Freund von diesen Taschen, denn die sínd schnell dreckig, oft bekommt man nur die Hälfte von dem rein, was man hat und dann brauchst Du eine weitere und die gehen dann auch ins Geld. Box rauf, alles rein, Brett oben drauf und fertig. Abschließen kannst Du die auch.

901red am 04 Feb 2011 21:11:50

@franz:
kiter sind i d r nur bei älteren surfern nicht beliebt, woran auch immer das liegen mag...


@björn
kiten und surfen sind so unterschiedlich wie radfahren und fliegen

wünsche dir ganz viel vorfreude, egal wie du auf`s wasser kommst, hauptsache du kommst! ist in jedem falle eine echte bereicherung!

grüße
o.

Schnulzenfutzy am 04 Feb 2011 21:15:09

Hallo, ich kann Mauimeyer nur zustimmen , nur bei 7-8 windstärken den Rödel runter zuholen ist nicht einfach. hangloose

blur am 05 Feb 2011 17:13:00

Hallo Björn,

es scheint, Du willst das Windsurfen angehen, trotzdem:

Ich als überzeugter und immer noch etwas verrückter Windsurfer, obwohl ich fast 30 Jahre surfe, empfehle Dir das Kiten!
Und das, obwohl ich für mich das Kiten nicht mag und es auch nur kurz mal probiert habe.

Fast alle meine Freunde Kiten inzwischen seit vielen Jahren und wir sind immer wieder gemeinsam unterwegs und auf dem Wasser.
So habe ich auch immer wieder einen direkten Vergleich und Austausch.

Die Lernkurve beim Kiten ist viel flacher, Du erlernst die Grundtechniken viel schneller.
Ein qualitativ guter Kurs im Stehrevier (z.B. Holland / Ostsee) bringt Dich schon sehr weit.

Ich beneide immer wieder meine Kitefreunde, die haben nix mehr auf dem Dach.
Ein Windsurfer muss da schon ein ganz anderes Fahrzeug besitzen, um das zu schaffen.

Gast am 05 Feb 2011 21:50:50

Da fällt mir ein Bekannter meines kitesurfenden Sohns ein, der sowohl kitet als auch windsurft. Wenn andere Surfer bei Windstärken < 5 mit langem Gesicht am Strand herumstehen und Frust schieben, kitet er. Bei Windstärken >= 5 ist geht er Surfen und hat auch seinen Spass. Ich habe nach vielen Jahren Windsurfen auch mit dem Kiten angefangen, musste beides jedoch aufgrund von Rückenproblemen aufgeben.

LowCostDriver am 06 Feb 2011 00:06:48

Windsurfkurs ist schon bezahlt, hab sogar schon die Passbilder für den Surfschein abgegeben.
:ja:

Der wird jetzt auch gemacht. :wink:

macagi am 06 Feb 2011 09:40:19

Hallo,

blur hat geschrieben:Die Lernkurve beim Kiten ist viel flacher, Du erlernst die Grundtechniken viel schneller.
Ein qualitativ guter Kurs im Stehrevier (z.B. Holland / Ostsee) bringt Dich schon sehr weit.


ich habe einen solchen Kurs mal gemacht, fast einen Tag lang, ist aber schon einiger Jahre her als ich noch an der Küste gewohnt habe. Der Wind war ein bissel schwach, Spass hat es gemacht, aber von flacher Lernkurve habe ich nichts gemerkt - bei manchen Leuten vielleicht.....ich bin den ganzen Nachmittag vielleicht 10m gefarhen bevor ich wieder gefallen bin.

Gamz dumme Frage: wofür brauche ich eigentlich einen Surfschein? Ich habe keinen, alles im Ausland gelernt. Und meines Wissens braucht man noch nicht mal am Bodensee einen. Und die wollen ja normalerweise für alles ne Extrawurst.

901red am 06 Feb 2011 10:40:06

schein wird i d r gebraucht um material zu leihen, ansonsten streichelt er das ego, was ja auch was ist ;)
grüße
o.

mauimeyer am 06 Feb 2011 12:43:59

Hey Björn, wo machst Du denn den Kurs? Weil, wenn Du Ihn auf dem lokalen Baggersee machst und dann aufs Meer gehst, wirst Du wahrscheinlich ein wenig Frust schieben.

macagi am 06 Feb 2011 13:01:12

mauimeyer hat geschrieben:Hey Björn, wo machst Du denn den Kurs? Weil, wenn Du Ihn auf dem lokalen Baggersee machst und dann aufs Meer gehst, wirst Du wahrscheinlich ein wenig Frust schieben.


Man sollte nicht gleich mit Wellen anfangen...... :-)

Oder bei Wellen das Segel weglassen :D

MichiSy am 06 Feb 2011 21:22:46

Lass Dir nicht zugunsten des Kitens das indsurfen ausreden. Es ist halt momentan wie früher beim Skifahren bzw. Snowboarden. Wer jung und cool sein will, kitet halt. Des wegen tragen die meist auch so Schlabberhosen (Skaterstyle) über ihren Neo; und das bei Leuten über 40 Jahre...
An vielen Stränden darf man im übrigen auch schon nicht mehr kiten. Hier oben an der Nordsee machen Sie sich Sorgen um die Vögel, die vor den Drachen verjagt werden. In der Nähe von Badenden will man die Schwimmer schützen.
Mit dem Geraffel wird es nur schlimm, wenn man wirklich für alle Winde und alle Bedingungen das ideale Material haben will.
Ich habe ein kleines Waveboard und ein Freemove-Board und decke von 4 bis 9 Bft. alles ab.
Wenn es Dir nicht um das Gleiten geht, Du also nur ein wenig bei schönem Wetter einfach auf dem Wasser sein willst, reicht sogar eins.

In der Tat lässt sich Surfen und WOMO ideal kombinieren. Bei mir war die Entwicklung nur andersrum. Ich wollte ein Bus wegen des Surfens haben. Als ich meinen Führerschein hatte, hatte ich schon mein erstes kleines WOMO (Mitsubishi L300), dann natürlich einen Bulli usw..In den letzten 24 Jahren hatte ich nur zwei Jahre einen Wohnwagen.

Wenn Du nicht ein WOMO mit einer großen Garage hast, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Alles auf das Dach (ich habe eine Surfline-Box, da passt bis auf die Bretter alles rein) oder ein Anhänger hinter. Auch hier gibt es spezielle für Surfer (z.B. von Koch).

Ja dann viel Spaß!
Ach gestern habe ich übrigens die ersten 5 Surfer auf der Nordsee gesehen. Es war heftig windig und kalt. Zu heftig für Kiter. Die waren nicht zu sehen. :-)

901red am 07 Feb 2011 22:03:54

:D ich liebe diesen kiter vs surfer stuss :D
grüße
o. - dem wurst ist wer wie auf dem wasser ist

LowCostDriver am 03 Mai 2012 22:02:31

LowCostDriver hat geschrieben:@ Olaf: Im Sommer habe ich auch so ein Profilbild :D


Es hat zwar etwas gedauert, aber ENDLICH habe ich auch so ein Bild!
Hier, schaut mal!
:)


toli269 am 03 Mai 2012 22:09:25

Der Spaß sei Dir gegönnt. Anja hat den einen Moment erwischt, in dem Du diese Fahrt hattest ;-) Aber ich kenne das Bild danach ;-=

Aber Du hast Riesenfortschritte gemacht, keine Frage

BadHunter am 04 Mai 2012 08:33:41

Mensch, das sieht doch schon super aus!

Habe den Thread erst jetzt entdeckt....
Zu Material: leihen ist, wie schon gesat wurde, immer etwas schwierig, denn nicht jeder schöner Spot hat eine Station, über die Qualität des Materials sage ich auch mal nichts....

Eigenes Material ist sehr wichtig, weil sich jedes Brett und jedes Segel anders fährt, man muss sich gerade als Einsteiger an Material gewöhnen und wissen, wie es sich bei verschiedenen Bedingungen verhält.
Ich hatte auch den vorangegangenen Mobilen immer das Material auf dem Dach, Bretter in Boardbags, Segel, Gabeln, Masten usw in einer großen Dachbox. Mehrverbrauch weiß ich nicht, bei mir war das gesamte Material immer auf dem Womo, Sommer wie Winter...

Beim jetzigen Womo sind nur noch die Bretter auf dem Dach, der Rest im Doppelboden. Ein Bekannter hat das gleiche Womo wie wir und hat sich am Heck eine Halterung gebaut, wo er die Bretter senkrecht dran befestigen kann, so muss er nicht mehr aufs Dach (er ist vor 2 Jahren mal vom Dach gefallen und hatte sich einen Arm gebrochen...).
Ich habe kein Problem damit auf´s Dach zu steigen und die Bretter runterzuholen, das mache ich seit 20 Jahren so...

IM Womo würde ich die Sachen nie transportieren wollen, allein wegen der Feuchtigkeit, denn die Segel und Anzug usw sind nie so ganz trocken, und manchmal muss man ja auch alles im Regen abbauen...

Ich hatte zuletzt eine Box aus Alu, die hat sich ein guter Freund mal bei einer Firma die Werbeschilder herstellt komplett aus Alu bauen lassen, vorn wegen der Aerodynamik angeschrägt. Dafür hat er gerade mal einen Karton Wein gegeben, aber dazu muss man auch schon jemanden kennen...

Also dann, viel Spaß auf dem Wasser!

Zum Kiten: ich bin auch so ein "alter" Surfer (seit 30 Jahren) und würde Kiten nie als Alternative sehen! Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe, Kiten ist ein Trendsport, Surfen ist eine Lebenseinstellung!

Manchmal zu Unrecht, aber oft leider auch zurecht, ziehen die Surfer über die Kiter her... Habe da schon etliche gefährliche Situationen auf dem Wasser selbst erlebt oder auch gesehen, wo Surfer in Gefahr gerieten, weil Kiter ihr Material nicht im Griff haben oder Regeln nicht kennen oder einhalten... Kommt leider hier bei uns an der Ostsee immer wieder vor...


, Jens

madden am 04 Mai 2012 09:37:01

MichiSy hat geschrieben:...Ach gestern habe ich übrigens die ersten 5 Surfer auf der Nordsee gesehen. Es war heftig windig und kalt. Zu heftig für Kiter. Die waren nicht zu sehen. :-)...


Ach ja? Also erstens kite ich das ganze Jahr durch. Lediglich treibendes Eis kann mich davon abhalten aufs Wasser zu gehen. Und ich bin auch dann noch draussen, wenn 80% der Surfer wegen zuviel Wind einpacken. Mit meinen Kites decke ich alles von 10-40 Knoten ab. Und für Windtstille gibts noch SUPs.

Kiten vs. Windsurfen ist eine eher philosophische Frage. Und was den Vogelschutz angeht, da gehe ich als Kiter eben an einen anderen Strand. Man muss nicht ein Hobby über die Bedürfnisse von Flora und Fauna stellen.

Kiter sind nicht gern gesehen bei Surfern? Nein wirklich nicht, aber wen interessiert es. Die paar Windsurfer die es noch gibt sind mir schnuppe ;-).

Und übrigends nicht alle Kiter tragen Boardshorts. Und schon garnicht nur um cool zu sein.

Zudem mach ich meine erste Pause wenn die Windsurfer endlich mal aufgeriggt haben und komme bereits mt fettem Grinsen vom Wasser. Mein Krams passt auf einen Eckla Beach Rolly und wenn nötig laufe ich auch mal nen Kilometer vom Parkplatz zum Spot. Hab noch nie einen Windsurfer seine Sachen so weit tragen sehen.

Also ich würde bei deinem Mobil eher einen Anhänger hinterhängen. Hast mal ausgerechnet was da an Gewicht zusammenkommt mit Brettern, Masten, Segeln und all den sonstigen Geraffel? Das möchte ich nicht oben auf dem Dach haben.

Wie auch immer. Mach deinen Surfschein und kauf dir schnell was, damit du auch üben kannst. Wenn Du dann später mal Kiten willst, dann machst halt noch nen Kitekurs. Mir sind alle Wassersportler gleich willkommen.

Hang Loose, man sieht sich auf dem Wasser.

Martin

Gast am 04 Mai 2012 12:29:49

Kiten ist ein Trendsport,

so wie das Windsurfen auch einer war
Surfen ist eine Lebenseinstellung!

das stimmt, denn es heißt ja Kite-Surfen und Wind-Surfen.

Abschließend kann man sagen, das Windsurfen mit Segeln nun seine Nische gefunden hat. Nämlich dort wo man nicht kiten darf oder kann :!: :wink:

Und Kiten dort überall auf dem Vormarsch ist wo Platz da ist. (eher sehr begrenzt im übervölkerten Europa vor allen in den Ferien)

Auch kann man wirklich überall kiten, wo Platz da ist und konstante Winde vorherrschen. Das heißt mit dem Surfbrett, mit Skiern und Snowboard, mit ATB und Sandboards.
Aussdem wer 120 kg wiegt und nur Kraft für 80 kg hat, der kann kein 12-er Segel fahren. Beim Kiten greift dieser bequem auf einen 19-21-er Kite zurück. Denn dem ist es egal was für ein Sack unten dranhängt :!: :D

Jörg

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