Da issie wieder, die Diskussion Surfer-Kiter... :D
Naja, ich bin eben seit 30 Jahren Windsurfer, habe, seit es das Kiten gibt, immer wieder schlechte Erfahrungen mit Kitern gemacht. Im Regelfall sind es diejenigen, die halt noch nicht das Material so gut beherrschen.
Beim Windsurfen lässt man in einer Gefahrensituation oder wenn man mal nicht weiter weiß alles los bzw. springt ab und liegt eben im Wasser.
Ein Kiter, dem der Schirm ausser Kontrolle gerät oder der die Vorfahrtsregel nicht kennt, ist eben durch die elend langen Leinen eine Gefahr... So hat mal einer mit seinen Leinen meinen Mast erwischt, war ein "netter" Abstieg vom Brett für mich. Oft genug erlebt man auch, die so ein Schirm mit ungeheurer Geschwindigkeit runterkommt und die Leinen andere Leute gefährden, wie z.B. in Pelzerhaken, vor ein Kind getroffen wurde. Mit viel Glück kam es zu keinen Verletzungen...
Als Einsteiger beim Kiten hat man oft auch das Problem, dass man immer eine zweite Person braucht, die den Schirm startet...
Ich will nichts verallgemeinern, habe auch positive Erfahrungen mit Kitern gemacht, leider aber mehr negative...
Wer sein Material und seinen Schirm beherrscht ist auch gern gesehener Wassersportler, damit hab ich überhaupt kein Problem...
Aber nebenbei: hier bei uns an der Küste sind die Windsurfer noch absolut in der Überzahl, und das wird wohl auch so bleiben, denn ich kenne mehr Leute, die das Kiten wieder aufgegeben haben, als Surfer, die das Surfen aufgeben...
Würde ich im Binnenland leben wo es lediglich See gibt, dann würde ich vermutlich eher Kiten, denn dafür braucht man eben weniger Wind und hat schon bei 3 Windstärken seinen Spaß.
Aber hier an der Küste haben wir ausreichend Windtage, an denen man mit dem Surfbrett seinen Spaß hat.
, Jens


