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Vollbremsung 1, 2


skygod am 15 Feb 2011 23:52:07

Habe heute mit meinem WOMO versucht eine Vollbremsung zu machen. Habe aber kein einziges Mal geschafft dass die Räder blockieren.
ABS nicht vorhanden.

Meint ihr, das Gewicht der Fahrzeugs und der große Umfang der Räder dabei eine Rolle spielen?

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Tipsel am 16 Feb 2011 00:03:55

Ich glaube, dass man bei absichtlichen Vollbremsungen nicht wirklich eine Vollbremsung macht, sondern doch eher autoschonend bremst.
Im Ernstfall wird es anders aussehen.

silo am 16 Feb 2011 00:59:13

So sehe ich das auch !
Beim Lesen des Eingangs-Postings hatte ich mir überlegt,
ob ich überhaupt die Nerven aufbringe, eine Vollbremsung ohne zwingenden Grund zu machen.

Denn was kann da alles passieren:
- Reifen durch Flachstelle kaputt
- Kleiderschrank unsachgemäß neu sortiert
- flacher Fernseher nun flach am Boden
- Lesezeichen aus aktuellen Krimi rausgefallen
- Bierkasten in der Garage entleert
- kein TV-Empfang mehr, da SAT-Schüssel verrutscht

Soll ich einen neuen Off-Topic-Thread mit diesem Thema aufmachen ?

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Tipsel am 16 Feb 2011 01:12:47

Bierkasten wäre übel, da haste Recht :wink:

Nee, lass mal, ich glaub, wir wissen alle, wie es gemeint ist.

Wir mussten leider in Dänemark einmal eine Vollbremsung machen, irgendwie waren dort die Abbieger-Ampeln anders als hier :oops: Und ich weiß, wie unser armes Auto in die Knie ging. Sowas würde ich freiwillig testmäßig niemals machen.

bertel am 16 Feb 2011 01:13:49

Tipsel,
wenn du keine Vollbremsung geübt hast, bringst du im Notfall auch keine richtige Vollbremsung hin. So ist es leider.
Vollbremsungen sollte Mann/Frau üben.
Am besten auf einem Parkplatz ohne Verkehr und bei Regen. Dann wird die Bremswirkung auf das Innenleben des WOMOS durch die glatte Fahrbahn erheblich abgemildert.
Noch besser und sehr ratsam sind Fahrsicherheitstrainings, erhältlich bei jedem Verkehrsclub.

PS: Vollbremsen heißt: Mit allen Kräften die einem zur Verfügung stehen auf das Bremspedal latschen....

und allzeits unfallfreie Fahrt

bertel

Tipsel am 16 Feb 2011 01:18:54

Ist schon klar, und ich fahre seit 1968, also weiß schon, was eine Vollbremsung ist.

Aber die freiwillige versuchte Vollbremsung unterscheidet sich von der ernsthaften, denn auch wenn ich wollte, könnte ich jemandem nicht so fest auf die Backe hauen, wie im Affekt.

Man bremst sich selbst dabei, weil der Verstand mitspielt.

So meinte ich das.

silo am 16 Feb 2011 01:23:45

Also wenn schon Vollbremsübung auf leerem Discounter-Parkplatz,
dann empfehle ich auch folgende Übung:
- Lenkrad ganz schnell 90 Grad nach rechts
- kurz überlegen, was jetzt alles aus den Regalen fällt
- Lenkrad ganz schnell 180 Grad nach links
- mit Inbrunst die Handbremse ziehen
- Lenkrad wieder in die Mitte
- Geräusche analysieren

Administrator am 16 Feb 2011 01:28:24

skygod hat geschrieben:Habe heute mit meinem WOMO versucht eine Vollbremsung zu machen. Habe aber kein einziges Mal geschafft dass die Räder blockieren.
ABS nicht vorhanden.

Meint ihr, das Gewicht der Fahrzeugs und der große Umfang der Räder dabei eine Rolle spielen?


...... oder die Oberschenkelmuskulatur :D

Tipsel am 16 Feb 2011 01:30:54

Genau das meinte ich. Wobei ich Fahrsicherheitstraining schon für sinnvoll halte, damit man sein Auto und sich selbst schneller kennenlernt.

In Dänemark ging einfach nur der Tritt volle Kanne auf die Bremse. Hirn ausgeschaltet und der Instinkt war Chef. Und ich denke, so ists einfach immer im Ernstfall, sonst hätte sich ja niemand die Mühe machen müssen ABS zu erfinden.


Nicht ganz ernst gemeint, aber so ungefähr... :wink:

Tipsel am 16 Feb 2011 01:40:45

Mein Posting bezog sich nicht auf das unsres Admins, sondern auf Silos, denn mit der administrativen Oberschenkelmuskulatur kann ja eh niemand mithalten :wink:

(pssst....unser Admin hat in seinem gar kein ABS, der braucht solche Muskeln :wink: )

Gast am 16 Feb 2011 04:05:31

Ich bin auch davon überzeugt, dass eine richtige Vollbremsung erst beim Anblick eines Hindernisses auf das man aufzufahren droht möglich ist.

Da spielt die Psyche ganz schön mit und man entwickelt wahnsinnige Kräfte wenn die objektive Angst vorhanden ist. Ob die Räder blockieren oder nicht, das ist nicht wirklich wichtig. Soviel ich weiß haben sehr langsam drehende Räder eine größere Bremswirkung als stehende.

Ich selbst hatte vor 20 Jahren einen schweren Autounfall und habe eine Notbremsung aus > 100 km/h vollzogen. Da ich mich auch schon auffahren sah ( vor dem geistigen Auge) habe ich mit Wahnsinnskräften die Bremse bedient. Ich bin nicht aufgefahren sondern 5- 10 m vor dem Unfall zum stehen gekommen.

Der hinter mir fahrende 19 jährige Fahrer der etwa eine Minute später um die Autobahnkurve kam hat leider gar nicht gebremst. :(

s-kurve am 16 Feb 2011 07:06:09

Hallo zusammen.
Ich habe vor einiger Zeit an einem Fahrsicherheitstraining auf dem Hockenheimring teilgenommen. Einmal mit einem PKW und das andere mal mit einem Mercedes Actros 8x8. Dieser Tag hat Eindruck gemacht. Die Erfahrung die man dort sammelt ist Gold wert. Alles spielt sich sehr ruhig ab. Ohne Hecktik, mit vielen Erklährungen und Einfühlungsvermögen.
Dort lernt man sein Fahrzeug im Grenzbereich kennen. Wir fuhren nie schnell. max 50Km/h. Und zwar auf der nassen Strecke, auf der man Wasserfontainen ausweichen muss. Erstmal erkennt man wie Lahmaschig und verträumt man reagiert. Beim Zweitenmal gings etwas besser aber das Auto stand quer. Und dann gings noch in den nassen Kreisel. Das müsst ihr erleben. Mit dem LKW ist bei 18Km/h Schluss. Dann rutscht er aus der Kurve. Und noch eins zum Schluss. Ein moderner LKW auch beladen, steht mindestens genau so schnell, eher schneller, als die meisten PKW`s oder Womos. Also macht so einen Sicherheitstag, ist sein Geld wert und eine super Erfahrung und haltet Abstand zum vorderen LKW.
Haltet die Stossstange sauber und eine Knitterfreie Fahrt.

Jochen

Gast am 16 Feb 2011 07:11:24

Meint ihr, das Gewicht der Fahrzeugs und der große Umfang der Räder dabei eine Rolle spielen?

absolut :!:

Es ist auch Normal ,das die Räder nur im Idealfall blockieren !
Bei LKW`s ohne ABS ist es übrigens genau so ......

Fahr mal mit dem PKW 200 und versuch es mal -> blockierende Räder sind auch hier Fehlanzeige :D -> kommst Du gen 70 km/h blockieren sie dann auch plötzlich wieder (nachdem man stotterbremse gemacht hat )
PS: Fahrzeug ohne ABS > ansonsten ist die" stotterbremse " Lebensgefährlich bei Fahrzeugen mit ABS und bringt absolut nichts !

Ein WoMo dürfte mit dem Gewicht ,also auch nicht blockieren -> Ich habe es nicht ausprobiert und habe es auch nicht vor :wink:

nordlicht4 am 16 Feb 2011 09:20:41

Moin,
das ABS verkürzt den Bremsweg nicht sondern das Fahrzeug bleibt bei einer Vollbremsung lenkbar :!: Eine Vollbremsung ohne ABS ist immer kürzer aber das Fahrzeug ist bei blockierenden Reifen nicht mehr lenkbar :!:
Das müssen euch die Instrucktoren beim Fahrsicherheitstraining eigentlich
erklärt haben :D
LG Jürgen

Gast am 16 Feb 2011 09:29:16

Weiß doch jeder, dass Tipsel grundsätzlich nur mit Vollbremsung zum Stillstand kommt :)

Also wieso man eine Vollbremsung üben sollte, verschließt sich meiner Logik.
Das mittlere Pedal ganz durch zu drücken, kann man sich doch eigentlich merken.

Wir reden ja nicht von einer gefühlvollen Bremsung.

Ich glaube auch, dass ich Skrupel hätte grundlos eine Vollbremsung hinzulegen.
Zumal ich mir, in meiner Funktion als Ducatofahrer, bewußt bin, dass man es bei einem Duci tunlichst vermeiden sollte, das Material unnötig zu belasten.
Bringt ja nichts, wenn man zwar weiß, dass der Duci zum stehen kommt, aber dafür eine der Achsen 20m hinter dem Auto liegt.
Das hebe ich mir für den Ernstfall auf.


Außerdem schliesse ich mich der Meinung an, dass man das bei entsprechender Notwendigkeit schon hinkriegt.

Gast am 16 Feb 2011 09:42:09

s-kurve hat geschrieben:Hallo zusammen.
Ich habe vor einiger Zeit an einem Fahrsicherheitstraining auf dem Hockenheimring teilgenommen. Einmal mit einem PKW und das andere mal mit einem Mercedes Actros 8x8. Dieser Tag hat Eindruck gemacht. Die Erfahrung die man dort sammelt ist Gold wert. Alles spielt sich sehr ruhig ab. Ohne Hecktik, mit vielen Erklährungen und Einfühlungsvermögen.
Dort lernt man sein Fahrzeug im Grenzbereich kennen. Wir fuhren nie schnell. max 50Km/h. Und zwar auf der nassen Strecke, auf der man Wasserfontainen ausweichen muss. Erstmal erkennt man wie Lahmaschig und verträumt man reagiert. Beim Zweitenmal gings etwas besser aber das Auto stand quer. Und dann gings noch in den nassen Kreisel. Das müsst ihr erleben. Mit dem LKW ist bei 18Km/h Schluss. Dann rutscht er aus der Kurve. Und noch eins zum Schluss.
Ein moderner LKW auch beladen, steht mindestens genau so schnell, eher schneller, als die meisten PKW`s oder Womos. Also macht so einen Sicherheitstag, ist sein Geld wert und eine super Erfahrung und haltet Abstand zum vorderen LKW
.
Haltet die Stossstange sauber und eine Knitterfreie Fahrt.

Jochen


Kann ich bestätigen!
Vor einigen Tagen war ein Bericht über die Assistenzsysteme bei modernen LKWs.
Da stand der 40Tonner Sattelschlepper aus 88 Km/h nach 38 Metern.
Da war ich doch sehr beeindruckt. :-o 8)

fantom am 16 Feb 2011 10:11:16

Hallo,
Ich denke schon, dass man eine Gefahrenbremsung üben sollte. Bei dem Üben wird sicher auch eine Vollbremsung dabei herauskommen. Ebenso sollte man im Winter die Handbremsaktion mal auf einem stillen Gelände probieren und zwar genau mit dem Fahrzeug, womit man fahren will und die Sicherheit benötigt. Die technischen Rahmenbedingungen vorausgesetzt. Bei den neueren Modellen rastet die Handbremse wohl ein, das heisst, sie blockiert immer und man sollte sie nur im Stand betätigen.
Es ist sicher schön, sein Mobil zu schonen, damit es seinen Wert und die Funktion erhält, aber ich möchte mich nicht bei einer Gefahrenbremsung von herumfliegenden Einrichtungsgegenständen, "unerwartet" ausbrechenden Achsen oder irgendeinem unvertrauten Geräusch vom Geschehen ablenken lassen.
Richtig ist, dass man im Ernstfall mit erheblich mehr Muskelkraft auf die "Eisen" tritt als beim Probieren. Das hat bei den meisten Menschen biochemische Ursachen(Adrenalin und Co.), die man nicht simulieren kann. Der Schreck ist Bedingung dafür. Dabei schaltet meist die Ratio auf Sparflamme und der "Instinkt" übernimmt. Wenn man allerdings so manche Verkehrsteilnehmer so betrachtet, könnte man meinen, der Schreck lauert überall, auch im verstellten Rückspiegel. :D
Ich glaube nicht, dass man ohne ABS generell einen kürzeren Bremsweg hat. Auf Eis mag die Theorie aufgehen, aber schon beim Aquaplaning ist damit Schluß. Ein auf den Wasserkeil aufschwimmender Reifen hat nicht mal mehr Reibung, die bremsen könnte. Die Haftreibung eines gerade noch nicht blockierten Reifens sollte auch die "Rutschreibung" des blockierten übertreffen, also mehr Bremswirkung übertragen, wenn mich meine Physiklehrerin nicht übers Ohr gehauen hat, was ich aber nicht glaube.
Das mit den Lkw-Assistenten und mit schneller zum Stehen kommen als Pkw's hat '99 auch der Müllermilch-Fahrer dem Radfahrer im Krankenhausbett neben mir erzählt, den er grad über's Bein gefahren war. Scheinbar ist Technik nicht alles.
Frank

Gast am 16 Feb 2011 10:15:47

Darf ich nochmal drauf hinweisen, dass wir von einer VOLLBREMSUNG sprechen und nicht von der optimalen Möglichkeit schnell und sicher zum Stehen zukommen.
Der TE fragte, ob es uns genauso ginge wie ihm und wir es auch nicht schaffen würden, unser Auto zum Quietschen zu bekommen.
Ich denke nicht, dass man zum Quietschen ein Training absolvieren muß.

Gast am 16 Feb 2011 10:18:38

Hier mal eine Erfahrung mit einem Caravan, was eine Vollbremsung so macht.
Südfrankreich, Leucate, da gibt es im Ort so Straßen die verkehrsberuhigend wirken. Aber damals war das so, das die Bodenwelle nicht als solches kenntlich war (sie schlicht sich sozusagen unbemerkt unter das Fahrzeug :D )
Meine Frau die fuhr so ca. 20 km/h, erschrak heftig und latschte kräftig auf die Eisen. Das Krachen hinten im Caravan hörten wir im vollen Van mit laufender Klimaanlage nebst Gebläse. Wir hielten genau auf dem Buckel, daneben auf dem Fußweg ein Mülleimer (welch Glück im Unglück :roll: )
Hinten sah es aus als hätte eine Herde Paviane gewütet. In der Heckküche waren sämtlich Schränke leer, denn der Inhalt war auf dem Boden in ein Mischmasch verwandelt wurden.
Naja wir brauchten dann neues Geschirr, neue Dosen, neues Mehl Zucker, : Salz und anderes, und ich konnte die Küchenarbeitsplatte mit Kunstharz flicken.
Der besagt Mülleimer war dann so voll, wie nach einer Straßenprozession!

Daher eine Vollbremsung mit einem Wohnwagen oder Mobil nie freiwillig oder zum Spaß! :evil:
Und ein Fahrsicherheitstraining würde ich nur mit dem Wohnmobil von bösen Arbeitskollegen machen! 8)
Mit dem PKW ist das aber schon sinnig und macht Spaß.

Jörg

Gast am 16 Feb 2011 10:21:21

Gast hat geschrieben:Außerdem schliesse ich mich der Meinung an, dass man das bei entsprechender Notwendigkeit schon hinkriegt.


Mann vielleicht schon :D

Aber warum baut denn Daimler (andere auch?) seiner Kundschaft einen Bremsassistent ein? Ist doch ganz logisch, weil die Masse einfach nicht "vollbremsen" kann. Genausos wenig wie sie eine gefühlvolle Stotterbremsung hinbekommt (dewswegen gibts ja auch ABS).

Deswegen sollte man die Vollbremsung auch mal üben, nur mal ganz kurz anbremsen. Mann muß das ja nicht bis zum Stillstand durchziehen oder aus 120 versuchen, aber mal aus 50 testen ist sicherlich nicht verkehrt.
Kurz auf die Bremse, maximale Bremskraft ausüben und schauen ob die Fuhre Spur hält oder wie sie sich verhält. Kann man ja auch steigern, erst mal mit etwas weniger Kraft anfangen und dann bei den nächsten Versuchen die Bremskraft auf Max. erhöhen.

Mach ich sowieso bevor ich zum TÜV fahre, so kann man schon mal feststellen, ob die Bremsen einseitig ziehen etc.

Didier

Gast am 16 Feb 2011 10:39:08

Ach menno, es geht doch gar nicht um die technischen Möglichkeiten der Vollbremsung.
Es geht um die Frage, ob es am Tröderöffner liegt, dass sein Auto nicht blockiert, oder an seinen Bremsen und nicht darum, ob es Daimler gelingt ein Auto auf Rekorddistanz zum stehen zu kriegen.

nordlicht4 am 16 Feb 2011 13:12:10

Moin Pit,
du hast ja Recht :) aber die meisten Autofahrer können einfach nicht richtig
Bremsen :cry: und deswegen kann auch keiner seine Frage beantworten :D
LG Jürgen

Haikumsai am 16 Feb 2011 13:20:43

Oh mann, der Spruch ist zwar alt, aber: wer bremst verliert. :D

Jagstcamp-Widdern am 16 Feb 2011 14:08:36

mein duc 280 blockiert weder mit angst, wut noch 100 kg lebendgewicht auf dem mittleren pedal.
auf der strasse gibts nur ein quietschen, aber keine schwarzen streifen.
auf dem bremsenprüfstand kriegt man die va allerdings zum stehen.
...und das war schon immer so!

grusz hartmut

Gast am 16 Feb 2011 14:13:55

agent_no6 hat geschrieben:[
Aber warum baut denn Daimler (andere auch?) seiner Kundschaft einen Bremsassistent ein? Ist doch ganz logisch, weil die Masse einfach nicht "vollbremsen" kann. Genausos wenig wie sie eine gefühlvolle Stotterbremsung hinbekommt (dewswegen gibts ja auch ABS).


Falsch :!:
Weil eben keiner eine Reaktionszeit von Millisekunden hat! (wäre die richtige Antwort gewesen)

so zum Theateröffner. Gefahrlos für den kostbaren Aufbau, kann der Bremsweg und die Bremsanlage im Zweifel auf einem Bremsprüfstand gemessen werden. (kostet bestimmt weniger als wenn sicher der Inhalt des Womos :ooo: )

Unter Umständen ist manchmal eine Maximalbremsung nicht möglich, weil durch schonende Fahrweise sich auf den Bremsklötzen ein Belag (Staub mit kleinen Steinen, Salzgemisch usw) gebildet hat der die optimale Haftung verhindert. Dies kann man aber beseitigen, in dem man mit langsam mit immer stärkeren Druck abbremst ohne das irgend was zu fliegen anfängt.

Jörg

womowitsch am 16 Feb 2011 15:01:53

Hallo, der Schreck ist der beste Bremskraftverstärker.

nordlicht4 am 16 Feb 2011 18:29:03

Haikumsai hat geschrieben:Oh mann, der Spruch ist zwar alt, aber: wer bremst verliert. :D


wer nicht bremst Stirbt aber früher :oops:

LG Jürgen

enduro am 16 Feb 2011 19:00:03

Hi,

ich kann jedem der "Bremsprofis mit jahrzehntelanger Erfahrung" nur raten, mal ein Sicherheitstraining zu machen. Davon abgesehen, dass es auch mal Spass macht, den eigenen Wagen im Grenzbereich zu bewegen, lernt man auch eine echte Gefahrenbremse, den Bremsschlag. Das heißt, nicht den Fuß auf die Bremse setzen und kräftig treten, sondern das Bein anziehen und mit voller Wucht auf das Bremspedal ballern. Nur so ist vom ersten Moment an die maximale Bremswirkung da.
Normalerweise geht niemand ohne Not so brutal mit seinem (geliebten) Fahrzeug um, das tut schon in der Seele weh. Daher muss man das meiner Meinung nach unter Aufsicht mal geübt haben.

Frajo

skygod am 16 Feb 2011 19:07:09

Ich glaube, ich habe ein interessantes Thema angesprochen.

Ich bin noch nie so ein schweres Fahrzeug gefahren und habe einfach keine Erfahrungswerte für diese Fahrzeuge.
Ich glaube aber dass ich mit meiner Oberschenkelmuskulatur doch alle Bremsen zum blockieren bringen kann, leider nur nicht die eigenen.
Es nutzt nichts, ich werde meine Bremmsanlage nochmal komplett durchchecken müßen.
Da sich das Bremspedal ziemlich weich anfüllt, schätze ich, dass ich Luft in den Bremsleitungen habe.

Danke für Eure Antworten.

Bergbewohner1 am 16 Feb 2011 19:07:22

richtig muß es heißen: wer später bremst, ist länger schnell.
Aber mal im Ernst, meinen Multicar bringt man nie zum Räder blockieren, außer es ist Glatteis.
mit meinem L 200 habe ich nur einmal eine Not-Vollbremsung machen müssen, hinterher mußten die Bremsscheiben raus-verzogen.
Beim Suzuki mit Bremsassistent, waren 2 Vollbremsungen notwendig um die Bremsscheiben zu verziehen.
Also Vollbremsung auch nur im Notfall oder mit dem Auto meines Feindes.

rossifumi am 16 Feb 2011 19:20:37

"und wer später bremst, ist länger schnell"

Der Bremsassistent soll übrigens nicht die Reaktionszeit verringert (geht ja auch schlecht), sondern für einen schnellen Bremsdruckaufbau sorgen (innerhalb millisec).
Der Fahrer braucht wohl bis zu Region 1 Sekunde, bis er vollen Pedaldruck aufbringt, was mehrere Meter Bremsstrecke kosten kann.
Übrigens müssen ab nächster Woche Donnerstag alle Neuwagen in der EU mit einem Bremsassistent ausgerüstet sein.
Bei Transportern und Wohnmobilen ist übrigens die Bremsanlage oft das schwächste Glied.
Letztes Jahr hat pm die Bremse beim alten Sprinter bis 2006 getestet mit dem Ergebniss, daß mit der Serienbremse keine Vollbremsung im Regelbereich aus 100km/h möglich ist!!!!!!!
Getestet natürlich an einer neuen und eingefahrenen Bremse, bei einer gebrauchten oder überladenem KFZ siehts noch schlechter aus.
Noch ein Grund für schlechte Bremsleistungen sind die Reifen, die meist auf hohe km-Leistung ausgelegt sind und im Umkehrschluss aber nicht soviel Grip bei Negativbeschleunigung bieten wie zB Sportreifen.

Rossi

Gast am 16 Feb 2011 19:27:37

nordlicht4 hat geschrieben:
Haikumsai hat geschrieben:Oh mann, der Spruch ist zwar alt, aber: wer bremst verliert. :D


wer nicht bremst Stirbt aber früher :oops:

LG Jürgen


Alles falsch

Richtig muss es heissen: Wer später bremst fährt länger schnell!

petermann am 16 Feb 2011 19:36:06

Zumal ich mir, in meiner Funktion als Ducatofahrer, bewußt bin, dass man es bei einem Duci tunlichst vermeiden sollte, das Material unnötig zu belasten.
Bringt ja nichts, wenn man zwar weiß, dass der Duci zum stehen kommt, aber dafür eine der Achsen 20m hinter dem Auto liegt.
Das hebe ich mir für den Ernstfall auf.


Hier schreibt wohl ein Leidgeprüfter :D

Peter

felix52 am 16 Feb 2011 19:45:13

Also, vielleicht betrachtet man hier einmal die "Vollbremsung" auch mal unter dem Gesichtspunkt der Technik und nicht nur unter dem der Psychologie... :D
Da schreibt doch "skygod" selbst uner "Mein Wohnmobil", im Frühjahr müsse ein Radbremszylinder erneuert werden, weil wohl defekt.... :(
Ich finde das wohl schon mehr als grenzwertig und rate davon ab, solche "Übungen" mit defekter Bremsanlage zu veranstalten. :)

costacruise am 16 Feb 2011 19:46:25

skygod hat geschrieben:Ich glaube, ich habe ein interessantes Thema angesprochen.

Ich bin noch nie so ein schweres Fahrzeug gefahren und habe einfach keine Erfahrungswerte für diese Fahrzeuge.
Ich glaube aber dass ich mit meiner Oberschenkelmuskulatur doch alle Bremsen zum blockieren bringen kann, leider nur nicht die eigenen.
Es nutzt nichts, ich werde meine Bremmsanlage nochmal komplett durchchecken müßen.
Da sich das Bremspedal ziemlich weich anfüllt, schätze ich, dass ich Luft in den Bremsleitungen habe.

Danke für Eure Antworten.



Wenn Luft in der Bremsleitung ist, tritt man beim ersten Treten das Pedal weiter durch als beim 2. und 3. Mal. ( Bei laufendem Motor )
Der Pedalweg muß immer der gleiche bleiben.
Beim Tüv (o.ä.) und der Werkstatt kannst du auf dem Bremsenprüfstand sicher problemlos die Bremswirkung und das Blockieren testen lassen.

PS.: Die Belagstärke sagt nichts über die Bremswirkung aus.

costacruise am 16 Feb 2011 19:55:50

felix52 hat geschrieben:Da schreibt doch "skygod" selbst uner "Mein Wohnmobil", im Frühjahr müsse ein Radbremszylinder erneuert werden, weil wohl defekt.... :(
Ich finde das wohl schon mehr als grenzwertig und rate davon ab, solche "Übungen" mit defekter Bremsanlage zu veranstalten. :)



:cry: ist schon krass. Hauptsache andere beschäftigen....


Aber auch das wird der Bremsenprüfstand anzeigen.

Gast am 16 Feb 2011 20:24:02

petermann hat geschrieben:Zumal ich mir, in meiner Funktion als Ducatofahrer, bewußt bin, dass man es bei einem Duci tunlichst vermeiden sollte, das Material unnötig zu belasten.
Bringt ja nichts, wenn man zwar weiß, dass der Duci zum stehen kommt, aber dafür eine der Achsen 20m hinter dem Auto liegt.
Das hebe ich mir für den Ernstfall auf.


Hier schreibt wohl ein Leidgeprüfter :D

Peter


Ein Fall wie aus dem wirklichen Leben :D

Gast am 16 Feb 2011 20:39:55

@Peter & Peter
Genau - das habt Ihr richtig erkannt :)
Das petert ja wieder mächtig hier.
Naja - wir haben halt auch so einen geilen Vornamen :D

bert am 16 Feb 2011 21:41:31

Wie wäre es mit dem Test am Bremsenprüfstand,
Materialschonend und nahezu Ungefährlich.
Oder wäre das zu Langweilig :?: :D.

bert

sumpfbaer am 16 Feb 2011 22:40:33

Hallo,

also bei meinem geliebten Duc 280 kann ich ruhig mit 2 Füßen draufstehen, der lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Ich glaube der hat einen BVA (Bremsverzögerungsassistenten) eingebaut. Werde mir jetzt wohl sicherheitshalber Zusatzgewichte in den Fussraum legen. :wink: :D

skygod am 16 Feb 2011 23:30:09

Also, auf einer öffentlichen Straße habe ich keine Bremstests durchgeführt. Alles auf privatem Grund, mit 40 km/h Höchstgeschwindigkeit und mit fast keiner Beladung. Und die Bremsanlage war/ist zum jedem Zeitpunkt betriebsbereit. Der einzige Mangel der besteht, ist der leicht undichte Radbremmszylinder.

Naja, mal sehen wie es aussieht wenn der Zylinder ausgetauscht und die Bremsen "erneut" entlüftet sind.

skygod am 16 Feb 2011 23:53:16

costacruise hat geschrieben:

:cry: ist schon krass. Hauptsache andere beschäftigen....


@ costacruise
Du mußt Dich an der Diskussion nicht beteiligen.

Eigentlich habe ich ja nur eine Frage. Habt Ihr eure Räder schon zu blockieren gebracht? ja oder nein?

Knuffel am 17 Feb 2011 09:14:31

Ich habs noch nicht probiert (zum Glück noch nie probieren müssen) - aber lt. Bremsenprüfstand sind die Bremsen ok - das reicht mir.

Gast am 17 Feb 2011 09:48:21

Für alle Schlechtbremser!
Ihr geht in den falschen Zubehörshop!
Der Richtige wäre der Yachtausrüster! Nur mit einem echten Anker kann man eien echte Vollbremsung hinbekommen! Da ist der Grip der Reifen egal! :D

Jörg

LowCostDriver am 17 Feb 2011 10:09:41

Nun, ich war schon in der Situation, dass ich eine Vollbremsung bei komplett beladenem Fahrzeug machen musste.
Unterwegs auf dem Heimweg von Kroatien, irgendwo in Slowenien:
Ich fahre auf einen älteren LKW zu, dieser fährt etwa 80, ich überhole, bin mit dem Führerstand etwa auf Höhe der hinteren Trailerachse.

Von hinten kommt plötzlich ein neuer VW Tiguan, Touran oder sonstwas angerauscht.
Der Fahrer blinkt auf, da war ich aber schon mit dem Cockpit etwa auf Höhe der Standstützen des Trailers, also viel zu weit, um wieder rechts rüber zu können, hätte dafür bremsen müssen.
Der VW hatte locker 200 drauf, musste dementsprechend arg bremsen.

Nachdem ich den LKW passiert habe, bin ich wieder rüber, der VW fährt vorbei.
Der Fahrer zieht auf gleiche Höhe, macht böse Gesten, ich mache böse Gesten zurück... :?
Das zieht sich etwa einen halben Kilometer, dann gibt er Gas.
Abrupt schert er aber dann vor uns ein und latscht VOLL auf die Bremse!
Ich natürlich ebenfalls, mit voller Wucht auf das Pedal!
Wohni neigt sich bedenklich nach vorne, von hinten scheppert und klappert alles!!
Aber es reicht nicht, wir kommen dem VW gefährlich nah, der Unfall wäre von uns auch nicht mehr vermeidbar!
Ich hätte schwören können, wir haben uns berührt, Anja meint aber, dass wir den VW hauchdünn verfehlt hätten.
Naja, ist ja auch egal. Der VW- Fahrer gibt noch einen "Effenberg" zum besten und rauscht dann davon.

Ergebnis bei uns:
- Im Geschirrschrank ist alles durcheinander.
- Das Potti im Badezimmer ist umgefallen, glücklicherweise dicht geblieben und wir mussten keine Sauerei aufwischen
- Der TV ist von seinem Sockel (trotz Verschraubung!) gefallen und hart auf den Boden aufgeschlagen. Glücklicherweise ist er heil geblieben
- Ein halbvoller Wasserkanister ist im Bad umgefallen, hat mit dem Potti gekuschelt. Auch hier Glück gehabt, das Teil war fest verschraubt.
- Ein Badezimmerschrank ist aufgegangen und hat Zahnbürste, Putzbecher und Zahncreme sowie andere Kleinteile ins Waschbecken abgeworfen

Wir sind also relativ glimpflich davon gekommen, haben keine wirklichen Schäden zu vermelden gehabt.

Ich weiß nun, auf welche neuralgischen Punkte man achten muss und eine noch so tolle Verschraubung für einen Fernseher (noch ein Röhrenfernseher, wir denken aufgrund der Geschosswirkung nun über einen Flachen nach) kann trotzdem unterdimensioniert sein, wenn man mal richtig in die Bremsen latschen muss.

Aber: Auch bei mir haben die Räder nicht blockiert!
Mag sein, dass die Bremsen oder auch der Bremskraftverstärker eines Wohnmobils doch immer irgendwie (gerade bei den älteren Baureihen, wie wir es haben und auch der TE hat) bei voller Beladung unterdimensioniert ist. Vielleicht hab ich auch nicht lange genug gebremst und das Blockieren wäre erst eine Sekunde später gekommen, wer weiß?
Jedenfalls ist eine Vollbremsung keine schöne Sache und ich wäre froh, wenn ich dies nie wieder machen muss.

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