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Das leidige Thema mit dem Strom - viele offene Fragen


Herbsch am 11 Jul 2003 23:16:19

Hallo Leute,

habe zwar schon ein paar Fragen gestellt, aber mich noch nicht vorgestellt.

Wir sind eine junge Familie mit zwei Kindern (4 und 0) und haben uns ein zwei Jahre altes Wohnmobil CI Granduca 66 gekauft.

Soweit bin ich zufrieden, die ersten Mängel, die aus meiner Sicht bauartbedingt sind, habe ich behoben.

Ich habe im Forum jetzt bereits einige Themen zur Stromversorgung gelesen, weiterhin habe ich mich auf einigen einschlägigen Seiten informiert.

Dies hat mich in Bezug auf Stromversorgung im Wohnmobil auf die unterschiedlichsten Pfade geführt. Ich bin z.Zt ratloser denn je. Viele tendieren zu Solar, allerdings denke ich das diese sich noch nicht konsequent damit befasst haben.

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten zu Stromgewinnung:

- Solar
- Lichtmaschinenregler
- Stromgenerator
- (Campingplatz bzw 230V Netz)

Mein Handicap ist im Moment, daß ich eigentlich nicht weiß was ich will bzw wie sinnvoll die jeweiligen Möglichkeiten sind.

Im Moment haben wir die serienmäßige Wohnraumbatterier mit 105Ah. Bei aktuellen Verbrauch kommt man damit 1-2 Tage zurecht. Würde aber gerne 3-4 Tage autark sein.

Bei Solar sehe ich im Moment das Problem, das dies ein teurer Spaß ist und man trotzdem auch gewisse Risiken hat.
Wenn man davon ausgeht, wir haben einen Verbrauch von ca 50Ah/Tage ergibt sich meiner Ansicht nach eine notwendige Batteriekapazität von mind. 210 Ah. Um nun 50Ah in die Batterie zu bekommen benötige ich (ich hoffe ich habe richtig gerechnet) bei angenommenen 6h Sonnenscheindauer 100W --> was meiner Ansicht nach mindestens 200Wp (peak) Leistung an Solarpanels bedingt. Dies liegen nach Katalog bei ca 1.600.- Euros (ohne Regler und Batterie).

Um den gleichen Strom mit einem Generator zu erzeugen (z.B Honda EU 10i) benötige ich eine Laufzeit von unter einer Stunde. Allerdings bin ich mir nicht im klaren ob ich in dieser Zeit den Strom auch in die Batterien bekomme. Auch weiß ich nicht ob es möglich ist mit dem serienmäßigen Ladegerät 2 Akkus zu laden. Hier schlägt ein Generator mit ca 950.- Euro zu buche. Hierbei ist allerdings das Thema Lautstärke und Lärmbelästigung zu sehen. Vielleicht gibt es hier bereits Lösungen von Anderen. Mir ist z.B bekannt, daß für BHKW (Blockheizkraftwerke) z.T raffinierte Lösungen zur Schalldämmung angewendet werden (Gehäusedämmung und Abgasdämmung über Schalldämpfer.

Die dritte Alternative wäre einen anderen Lichtmaschinenregler einzubauen. Hierbei bin ich mir aber nicht im klaren, ob das meinen Vorstellungen entgegenkommt. Dies auch bei Kosten jenseits der 1000.-Euro. Allerdings bedingt es hier, daß man regelmäßig fährt. Mit den anderen Lösungen ist man autarker.

Die letzte Möglichkeit wäre alles beim alten zu lassen. Allerdings habe ich dann die Vorteile des Wohnmobils stark beschnitten, was eigentlich nicht meine Absicht ist.

Ihr seht schon ich habe viele Fragen und bin mir selbst unschlüssig, was eigentlich selten bei mir vorkommt. Ich denke es geht aber vielen so.

Vielleicht besteht die Möglichkeit über diesen Thread eine Diskussion in Gang zu bringen, die mich bei meiner Entscheidungsfindung begleitet und unterstützt.

Ich Euch Alle

Euer Herbsch


Im Voraus bereits herzlichen Dank für Eure Mithilfe :razz: :razz: :razz:

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frebeka am 12 Jul 2003 17:27:27

Hallo,

wir fahren schon 20 Jahre Wohnmobil, und fast immer ohne Camping-Platz. Dieser wird nur in Großstädten als Dauerparkplatz genutzt.
Deine Rechnung in Ehren, aber sie stimmt nicht ganz.
Ich komme mit 75 Watt Solar und 2(3)x88 Ah Batterien mit TV-Betrieb und ohne großen Sparzwang 1 Woche im Sommer und 2-3 Tage im Frühjahr/Herbst aus.
Einen Generator benutzte ich auch, allerdings nur um große Verbraucher(Fön...) kurzzeitig in Betrieb zu nehmen.
Alle anderen Stromverbraucher habe ich für 12 Volt- Betrieb dabei. Der Leistungsverlust pro Tag braucht ja nicht am gleichen Tag wieder in die Batterie zurückzugehen, dafür hat man einen größeren Akku.
Nach einigen Tagen ist auch dein Wassertank leer, dann ist fahren angesagt und dabei wird die Batterie wieder nachgeladen. Rechne mal nach mit 4 Personen wie lange der hält!
Meine selbstgebaute Elektronik benutzt auch den Fahrzeugakku mit, solange der über 12.5 Volt liegt und läd den auch wieder, wenn die Wohnraumbatterie über 13 Volt liegt.

Jambo45 am 13 Jul 2003 14:49:31

Hallo Herbsch,

wie du selber sagst, gibt es der Möglichkeiten viele. Eine ganz wesentliche hast du dabei vergessen: Verbrauchsreduzierung.
Ich weiß nicht, was du alles elektrisch betreibst. Bei mir fällt außer Wasserpumpe, Kühlschrankzündung /-hinterlüftung und abentliche Beleuchtung nichts an. Im Frühjahr / Herbst noch Zünd- und Ventilationsstrom für die Heizung. Da kommt man mit ca 90 AH bis ultimo.
Kühlschrank, Kocher und Heizung/Warmwasser als Hauptverbraucher laufen ja auf Gas.

TV und Kompressorkühlschrank schlucken natürlich, da wäre Solar unterstützend angesagt. Aber sonst?? Oder betreibst Du 230-V-Geräte mit Spannungswandler? Das sollte man vermeiden.

Zur Erhöhung der Batteriekapazität:
Die stärkere Lichtmaschine (der Regler allein tut's nicht) bringt hier nur was, wenn du regelmäßig fährst.
Zur Ladung mit 220 V: hier musst du bei erhöhter Batteriekapazität entweder einfach mehr Zeit mitbringen oder ein stärkeres Ladegerät einbauen.

Tipp:

Im Marktkauf gibt es immer mal wieder ein dynamisches Ladegerät mit max. 20Ampère Ladeleistung, schaltbar in zwei Stufen. Marke hab ich vergessen, so'n rotes Gehäuse. Kostet ca. 70 Euro. Für den Notfall hat das auch bis zu 800W Direktabgabe, du kannst also bei leeren Batterien mit 230V.Anschluss direkt starten. Ich hab schon zwei von den Dingern seit über 20 Jahren eingebaut, funktioniert tadellos. Im letzten Womw hatte ich 360 AH, die waren relativ zügig aufgeladen.



Jambo

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womifreedom am 14 Jul 2003 10:20:36

Hallo,
ich hab bei meinem neuen Mobil eine 120 AH Gel-Batterie und komme auf jeden Fall ohne Sparzwang 5 Tage weit. Wenn es nicht reicht gibt es bezahlbare Batterien mit 200 AH. Das reicht dann ewig. Mit 2 Batterien müßte man immer klar kommen.

Das ist meines Erachtens wesentlich besser als sich auf Solar einzulassen. Die sind teuer, empfindlich, man hat evtl. Probleme mit der Dichtigkeit (beim Mobil mit Dichtigkeitsgarantie also nicht selbst einbauen) und viele praktische Probleme (Saubermachen auf dem Dach, Windgeräusche).

Bei dem heutigen Preis von GEL-Batterien ist das auch preislich meines Erachtens die bessere Wahl.

H. Jürgen Küsters am 14 Jul 2003 18:24:10

Dazu nur eines. Ich habe noch nie eine zusätzliche Versorgung gebraucht 80 Ah - BAtterie hat immer gereicht (serienmäßig) incl. drei Tage Formel I. Mit dem REISE!mobil ist man eh immer wieder unterwegs und tankt neue Energie. Ich halte das alles für unnötigen Aufwand und nicht zuletzt auch Zuladung je nach System. Sollte man wirklich mal länger irgendwo stehen bleiben wollen, so gibt es reichlich Plätze mit Stromversorgung oder Campingplätze. Wirklich gebraucht habe ich zusätzlichen Strom jedoch nie. Auch nicht z.B. bei meiner Fahrt in Südfrankreich, wo es wahrlich nicht viele Stellplätze gibt und man sehr oft auch frei steht.
Ich kann mich nur wundern, was die Leute alles so kaufen und mitschleppen. Zum Schluß: Stromgeneratoren sind das Letzte - die müßten verboten werden wegen der Dauergeräusche (auch die sogenanten leisen Geräte)

womifreedom am 15 Jul 2003 11:13:43

:razz:
Sorry, aber das war doch wohl nicht die Frage, oder?

H. Jürgen Küsters am 15 Jul 2003 12:59:02

:o nicht die Frage, aber die Antwort, mit der sich die Frage evtl. erledigen kann *grins*

mikel am 15 Jul 2003 14:07:53

Ich glaube das für und wider von Stromgeneratoren haben wir bereits ausführlich diskutiert in diesem Forum!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

H. Jürgen Küsters am 16 Jul 2003 13:03:14

Mag ja sein, dass es ausführlich diskutiert wurde. Erstens wurde aber danach gefragt und zweitens wollen wir doch hier kein elitärer Club von alten Hasen werden, sondern auch den "Neuen" helfen. Klar, dass dann immer wieder etwas besprochen wird, was schon mal da war.
Zum Thema Womo ist eh sicher schon alles irgendwann mal gesagt worden. :razz: :) *grins*

womifreedom am 16 Jul 2003 13:08:34

Hallo,
ist für Herbsch die Frage eigentlich beantwortet?? :?: :?: :?:

Herbsch am 16 Jul 2003 19:47:40

Ich denke es hat zumindest zur Entscheidungsfindung beigetragen.
Allerdings sieht man bei diesem Thema das dies alles subjektive Empfindungen des Einzelnen sind.

Ich denke mein weiteres Vorgehen wird sein:

- zweite Batteríe
- Solar
- Wechselrichter(ich kenne hier zwar die Kritikpunkte, aber mir ist es zu blöd alles auf 12Volt Basis anzuschaffen--> Handy, Notebook, Akkuladegeräte usw)

Ich werde dieses Vorhaben nach und nach umsetzen.

Jedenfalls viele Dank!

Euer Herbsch

Herbsch am 17 Jul 2003 12:18:41

Noch eine kurze Frage, ob ich das richtig sehe:

Um 50Ah am Tag per Solar in die Batterie zu bekommen, benötige ich demnach 600W. Bezogen auf 6 Stunden Sonnenscheindauer heißt das 100 W pro Stunden. Bei einem angenommen Wirkungsgrad von 0,3 - 0,5 würde das zwischen 200 und 330 Wp (peak) Solarpanels bedeuten.

Bin ich mit meiner überschlägigen Rechnung richtig oder habe ich einen Fehler gemacht?

Über Eure Meinung dazu würde ich mich freuen.

Herbsch :D

drechmann am 17 Jul 2003 16:35:23

Hallo Herbsch,

ich habe es genauso gemacht, wie du es vor hast. Ich habe zwar keine 2. Wohnraumbatterie, sondern die Serienbatterie gegen eine 120 Ah/Std ausgetauscht. Dann ein 70er Modul installiert, mit einem Regler, der auch die Fahrzeugbatterie bei Bedarf aufläd. Find ich wichtig für lange Standzeiten im Winter. Meinen 600 W Wechselrichter habe ich günstig über Ebay bezogen. Läuft super.
Meine leistungsaugenden Verbraucher sind ein 12V Fernseher, ein 300 Watt 220V Föhn und Ladegeräte (220V) für Videoakku und andere Akkus.
Selbst bei 3tägigen Standzeiten, habe ich noch keine Probleme gehabt obwohl ich rechnerisch nicht so ins Detail gegangen bin.

, Diddi

Gast am 17 Jul 2003 21:09:44

Also, zunächst mal sind 50Ah pro Tag eigentlich unglaublich viel.

Bei mir sind eine 105 Ah Batterie und eine 120 W Solarzelle auf dem Dach absolut ausreichend, zumindest im Sommer sind damit endlose Standzeiten realisierbar.

Andererseits ist eine Solaranlage für jemanden der alle 2 Tage weiterzieht absolut unnötiger Luxus.

Gast am 17 Jul 2003 21:19:46

... hab ich vergessen, man muß die Solaranlage nicht durchs Dach anschliessen, man kann auch - ausreichende Querschnitte vorausgesetzt - die Kabel auch übers Dach und die Heckleiter in den Unterbodenbereich führen, hier findet sich eigentlich immer eine unkritische Öffnung ins Fahrzeuginnere, bzw. läßt sich eine derartige einfach realisieren.

Zum Thema Querschnitt, auch hier gibt es viele und dumme Gerüchte. Die Solarzellen liefern bei Sonnenschein Spannungen deutlich über 20 V bei Strömen bis max 6 A - der Solarregler macht daraus dann 14 V (bei leerer Batterie) bzw knapp 13 V (bei voller Batterie), für den Sommerbetrieb sind Querschnitte von 2,5 mm2 bzw 4 mm2 absolut ausreichend - auch wenn der Kabelweg lang ist !

Herbsch am 17 Jul 2003 22:00:43

Danke Eyvindur,

ich werde mal sehen was sich bei mir ergibt. Es sind alles Überlegungen meinerseits. Und je länger ich darüber nachdenke und Eure Antworten lese bekomme ich immer mehr Zweifel was richtig ist.

Na ja mal sehen was kommt. ist letztlich eine Geld- und Zeitfrage. Wobei zu letzterem Anzumerken bleibt, irgendwo ist es auch ein Hobby sich einen technischen Stand ins Fahrzeug einzubauen.
Serienwohnmobile sind meines Erachtens drauf ausgelegt von Campingplatz zu Campingplatz, sprich von Steckdose zu Steckdose zu fahren.


Herbsch

Mickie am 17 Jul 2003 22:06:52

wollte mich hier nur mal kurz dran hängen:
Wieviel braucht eigentlich ein Kühlschrank wenn er im Stand auf 12V liefe? Ist sowas ggf. mit Solarpanele realisierbar?

Beste

Mickie

Herbsch am 17 Jul 2003 22:21:09

So um die 100 - 120 Watt benötigt ein Kühlschrank, da heißt pro Tag ca 2880 Watt, macht ca 240Ah.

An Solarleistung benötigst Du mindestens 900 -1000 Wp Solarpanels zzgl der entsprechenden Batteriekapazität

Herbsch

[Admin] am 17 Jul 2003 23:14:56

Hallo Herbsch,

ich schleppe jedesmal einen Generator mit, hab ihn aber noch nie benutzt , Solar möchte ich unterstützend haben, hab ich aber noch nicht - und Strom hab ich nicht ein einziges Mal angeschlossen - ich hab nur durch mein in-der-Gegend-rumgefahre meine Wohnraumbatterie ständig unter Strom gehalten (mit einem stinknormalen Regler) - und hatte nie Stromprobleme.

Obwohl ich Nachts den Kühlschrank immer auf 12V laufen lasse.

meine Verbraucher:

- Kühlschrank
- Licht
- Radio
- Pumpe
- elek. Toilette
- Dunsthaube

Grund: 600 Ah Batterie 8)

Mickie am 18 Jul 2003 00:02:22

Hi Herbsch, Hi Dirk,

das ist mir doch irgendwie zu technisch, Schule ist schon zu lange her und ich hab keine Ahnung was meine Solarpanele bringen. Die waren schon drauf als ich"Gurke" gekauft habe. Kann man das rauskriegen?

Außerdem ist es doch wohl so, dass 12V nicht im Stand aktiv sind (Schutzrelais, oder so) wie kann man das denn umgehen?

Dirk, du hast ne 600Ah Batterie in deinem GSG-9 Transporter? Wo gibt es sowas und welches Vermögen kosten die?

Beste

Mickie

[Admin] am 18 Jul 2003 00:20:16

ich hab den Kühlschrank normal über ein Trennrelais laufen - wenn ich mag, kann ich ihn aber auch direkt schalten (Eigenbau)

600Ah ist kein Problem - ich hab mir sehr günstig über eBay Gabelstaplerbatteriezellen gekauft und dazu ein Gehäuse gebaut - die Dinger halten ewig und haben Power ohne Ende.

Einzig: das braucht Platz und wiegt nicht gerade wenig..................ich hab Platz :) und noch ein paar Tonnen Zuladung übrig :D

Mickie am 18 Jul 2003 01:03:50

Dirk,

Platz ist ok, aber Gewicht. Werd' doch 'mal deutlicher. Und wie geht das mit dem "Eigenbau"? Bin ja schon froh, wenn ich mein Waschbecken dicht bekomme!

Beste

Mickie

Herbsch am 18 Jul 2003 12:02:52

Hallo Mickie,

schau doch mal ob die Solarpanels ein Typenschild habe, vielleicht findest du zumindest eine Bezeichnung. Über Google sollte es dann möglich sein die technischen Daten zu finden.
Man muss auch davon ausgehen, daß ältere Panels noch nicht die Leistung pro Fläche habe, wie bei Aktuellen.

Vielleicht hilft Dir auch das Typenschild deines Solarladereglers weiter.

Ansonsten hilft nur ausprobieren. Du kannst den Kühlschrank ja mal direkt an 12V hängen und dann alle 10 Minuten die anliegende Spannung notieren.

Herbsch

happyhymer am 22 Jul 2003 14:42:21

Hallo Herbsch,

es gab ja schon viele Antworten zu Deiner Frage, aber vielleicht trägt ja meine Meinung zur vollständigen Verwirrung bei:
1.) wie bereits erwähnt, sind 50Ah Tagesverbrauch ziemlich viel. Die "normalen" Verbraucher wie Licht, Wasserpumpe, TV, Truma usw. sollten sich eigentlich mit ca. 25Ah/Tag begnügen. Absorberkühlschrank, Klimaanlage, exzessive Licht- und/oder TV-Orgien können natürlich den Verbrauch beliebig nach oben treiben. Vielleicht ist da ja noch (kostenloses) Potential vorhanden. Ich muß mich den anderen Meinungen anschließen: mit 105Ah Batteriekapazität solltest Du eigentlich 3 Tage locker auskommen.
2.) Solarzellen bringen nichts, wenn man die teure Energie nicht auch speichern kann, d.h. um eine Kapavergrößerung mittels zusätzlicherer/größerer Akkus kommst Du auch mit Solarzellen nicht herum. Die Zellen können nicht den laufenden Bedarf direkt decken.

Mein Tip: ich würde einfach die gleiche Batterie nochmal kaufen (möglichst gleicher Typ, Werte, Hersteller) und parallel anschließen. Dann hast Du >200Ah zur Verfügung, damit kommst Du locker einige Tage aus. Solarzellen sind eigentlich erst ab 1 Woche Standzeit notwendig. Ich habe 2x60Ah und mir ist noch nie der Strom ausgegangen.

Säureakkus sollten halt nicht so tief entladen werden, d.h. von den 200Ah bleiben vielleicht noch 120Ah echte Kapa übrig. Aber das Problem hast Du ja jetzt auch schon.

Noch ein Tip: im Zweifel quartierst Du Dich mal eine Nacht in einem Campingplatz ein und zapfst Strom, das ist allemal billiger als ein Notstromaggregat zu kaufen und mitzuschleppen.



happyhmer

Herbsch am 22 Jul 2003 16:58:03

Schönen Dank für Deine Antwort happyhymer,

meinen Stromverbrauch habe ich mal grob geschätzt, ich bin allerdings davon ausgegangen daß ich einen Wechselrichter betreibe, der es mir ermöglicht nicht für jeden Kleinverbraucher gleich auf 12Volt umzusteigen.

Vielleicht kann mir da noch jemand weiterhelfen:

Beim Nachrüsten einer zweiten Wohnraumbatterie würde ich gerne einen Batterieconditioner wie MEGAPULSE einsetzten. Hierzu meine Frage: Langt es, dass zwischen beiden Batterien ein MEGAPULSE - Gerät sitzt oder muß an jeder Batterie ein Gerät sitzen. Müssen hierbei ggf Dioden installiert werden, die eine gegenseitige Beeinflußung ausschließen.

Euer Herbsch

pencil am 22 Jul 2003 21:01:15

Hallo Herbsch

zuerst mal, nein, ich arbeite nicht in dieser firma. Alle Deine fragen werden ÄUSSERST kompetent unter --> Link tel. 08208 9 59 95 11 beantwortet.

Ich stand auch einmal vor diesem problem. Dort kannst Du wie gesagt nicht nur deine fragen loswerden, sondern auch viel geld.

Wichtig bei Dir scheint mir - da Du einige geräte auf 220v betreiben willst -
ausreichende batteriekapazität (2 bis 3 120ah gelbatterien) sowie min. 2 120wp monokristalline solarpanels. Je nach dem welche geräte Du betreiben möchtest, spielt die qualität des wechselrichters eine große rolle.

Und noch etwas das immer für womo freunde von nutzen sein kann.
Habe in Düsseldorf einen wohnmobil(aus)bauer und kfz mechaniker ausfindig gemacht, der für 25 EURO DIE STUNDE hervorragende arbeit an meinem womo geleistet hat. Auch unfallschäden repariert er perfekt.
Die tel.- nr. kann ich euch auf email anfrage senden

viel erfolg

pencil

Zonk666 am 23 Jul 2003 15:13:11

Hi @all,

ich hatte vor kurzem noch auf bzw. in meinem WoWa (jetzt verkauft) 2x50Ah Sunline Module nebst 20A Solarregler, 600W Waeco Umformer und 2x 105Ah Solarbatterien (Säure).

Ich stand damit ohne Probleme 2Wochen mit Freunden am See.

Es wurden regelmäßig Fernseher + Receiver , Radio 30W, Gitarrenverstärker, Keyboardverstärker, Keyboard etc. betrieben.
Notebooks und Handys von "Mit-Campern" wurden mangels Strom auch noch mitgeladen.

Dies alles zum Preis incl. Einbau für 1200€ (Neu).

Ich finde das sagt einiges.

Wer also nicht irgendwo auf einem CP zwischen dem Vorsitzenden des Gartenzüchtervereins und dem Gartenzwerzähler stehen möchte und um 22:00Uhr ins Bett geschickt werden will, sollte über so eine Investition nachdenken.

Es lohnt sich.

Ciao
Zonk666

Herbsch am 23 Jul 2003 16:54:29

Hi Zonk666,

wenn Du solch günstige Preise nennst, dann spann uns doch nicht auf die Folter wo Du das hast machen lassen.

Gab es irgendwelche Probleme mit der Anlage bzw Lebensdauer der Batterien?

Herbsch

[Admin] am 23 Jul 2003 16:59:41

und was sind

Gartenzüchtervereine


:?: :?: :?: :?: :D

Herbsch am 23 Jul 2003 17:23:21

na das ist doch sowas ähnliches wie Campingplatzzaunbauer

Herbsch am 23 Jul 2003 17:24:27

oder Vorzeltbetonierer

Zonk666 am 24 Jul 2003 09:00:33

Hi herbsch

für die 2 Solar-Panel hab` ich 600€, für die " Batterien 200€ und für den Umformer 250€ bezahlt. Kabel, Profilschienenund Kleinmaterial waren für 150€ zu haben.

Fürs machen habe ich nix bezahlt.

Ich denke mal weil ich dort gleichzeitig den neuen Wowa gekauft habe, hatte die mir einige Vergünstigungen gegeben.
Natürlich hab` ich auch noch ein bisschen gepienst :D

Zur Info:

Firma Obek ind Otterstadt (bei Speyer) --> Link

Ciao
Zonk666

Herbsch am 24 Jul 2003 12:11:53

Vielen Dank für die Infos.

Allerdings ist mir diese Strecke zuweit.

Vielleicht kennt jemand in Nordbayern ähnliche Adressen?


Herbsch

[Admin] am 25 Jul 2003 01:00:52

just a word to wires..........

Faustformel für Kfz Kabel:

1 qmm Querschnitt pro 5 Ampere Dauerlast und 10 Ampere Spitzenlast

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