|
Hallo zusammen,
bisher habe ich die Meinung vertreten, es gibt kein schlechtes Gas, alles ist irgendwie in DIN-Normen oder so geregelt. Mein neustes Chaos hat mich besseres gelehrt. Ich benutze seit Jahren (im Sommer) eine franz. Gasflache und habe bisher nie Probs damit gehabt. Zwar war meine Secumotion schnell nach 2 Jahren defekt, aber da sehe ich noch keinen Zusammenhang. Nach unserem Winterurlaub habe ich mir für den Kühli einen neuen Brenner nebst Zündkerze etc. geleistet, da der Kühli nicht mehr so richtig toll anspringen wollte. Der Händler meines Vertrauens (in Übach-Palenberg) hat dies bestens erledigt. Super Flamme, alles schien toll. Habe vorgestern dann für den Osterurlaub alles angeschlossen, einschl. franz. Gasflasche. Am nächsten Morgen der Schock: Die Seitenwand, der Kamin vom Kühli alles braun. Ich dachte zuerst es hat gebrannt, es sah furchtbar aus. Mein Gasspezi hatte schnell die Lösung: Sch... Gas!. Er hat dann auch die Spirale im kamin gewchselt. Alles war wie Frittenfett verrottet. Zum Glück ging auf dem Lack die Sch.... mit Spezialreiniger wieder ab. Die Plastikteile (Gitter, Kaminabdeckung sind hin). Bin zur Zeit in FR unterwegs, aber mit deutscher Flasche. Ob deutsches Gas besser ist, keine Ahnung. Leichte "Verfärbungen sehe ich immer noch. Kein Wunder, denn alles ist mit dem Sch.... voll. Und dabei kostet in FR die 13 kg Flasche 24,50 Euro, für Frittenfett. Was lerne ich daraus: Vertraue keinem. Frage: Woher nun am besten Gas holen? Mein Gasspezi hält auch von deutschen Bauhäusern nichts (denen reicht es wenn die Dachdecker zufrieden sind). von der Cote Peter Starkes Stück. Da haben die jetzt beim Abfüllen einen Auslass für Dachdecker, einen für Franzosen und einen für Deutsche?? So eine Sauerei, das könnten die dann aber auch auf die Flaschen schreiben.
So was habe ich ja noch nie gehört. Hat hier schon mal jemand im Baumarkt so eine Gasflasche für Dachdecker erwischt? Ich würde mal den Gasspezi wechseln. LG Wolfgang Hallo Wolfgang,
wie ist denn Deine Erklärung? Soll sich das böse Gas heimlich in die Flasche geschlichen haben? Muß ja wohl jemand eingefüllt haben. Gekauft wurde bei Carrefour, also einem Großkaufhaus und nicht bei Jupp oder Fränzchen. Gehört bzw. gelesen habe ich leider schon häufig, besonders mit dem unterschiedlichen Propangasanteil (FR scheint auch andere Norm zu haben). Du hast NIE zu 100% Propan in der Flasche. Auch wenn Dir die Erklärung mit dem Bauhausgas nicht gefällt, theoritisch fand ich die Erklärung plausibel. In den Bauhäusern werden viele Flaschen für den Bau gekauft. Für den Brenner der Dachpappe dürfte das Gemisch egal sein. Habe ja nicht geschrieben, dass es spezielle Flaschen für Dachdecker gibt, dies hast Du reininterpretiert. Fazit dieser Aussage ist, dass es wohl keine gleichbleibende Gasgemischgarantie gibt und das die Chance in den Bauhäusern ev. aus den genannten Gründen höher ist einen höheren Buttananteil zu erwischen (auch mit Norm). Gasspezi wechseln, sorry, dies kann nur jemand schreiben, der die handelnden Personen nicht kennt. Die Firma hat im Umkreis von 50 Kilometer den allerbesten Ruf. Kann Deine Zweifel natürlich nachvollziehen. Ich fahre nun schon seit 20 Jahren (11 Jahre WoMo) mobil durch Europa und hatte bisher keine Probs und mich daher auch damit nicht befaßt. Google mal ein wenig :-). Schöne Ostertage. Peter Hallo @HPMZ,
woher die braunen Stellen kommen weiß ich nicht. Aber das das Problem im Mischungsverhältnis von Propan und Butangas liegt wage ich aus chemischer Sicht stark zu bezweifeln. Die Norm für Heizgas (95% Propan) und für LPG Gas (40 oder 60% Propan) gilt europaweit. Was bei der Flaschenfüllung von vorher noch drin ist und was bei manchen Befüllern rein kommt ist natürlich nie sicher. Andreas Hallo,
von meinen französischen Bekannten, weiss ich dass es in der Tat Probleme mit dem Propan Gas gibt und zwar durch Paraffin, aber nicht nur von einer Marke sondern quer durch alle. Als Abhilfe gibt es einen Vor-Filter von der Fa. Borel, oder man sollte bevor die volle Flasche angeschlossen wird, das Ventil kurz öffnen und wieder schliessen. Auch häufig werden Probleme dadurch von der Fehlfunktion der SecuMotion gemeldet. Was mir auch aufgefallen ist dass die Franzosen eifrig das Abgasrohr des Kühlschrankes reinigen... Unser Kühschrank ist nun 10 Jahre alt und habe nie diese Reinigung ausgeführt. , gary32
Kann ich verstehen. Dort gibt es das Gas auch wesentlich preisgünstiger. Ich tausche meine Gasflaschen seit 10 Jahren nur im Baumarkt und habe noch nie Probleme gehabt. Die Gasehändler stellen die Flüssiggase nicht selbst her, sondern beziehen sie aus Erdölraffinerien. Da es vermutlich mehr Gasehändler als Flüssiggasquellen (Raffinerien) gibt, dürfte in den Flaschen verschiedener Gasehändler das Flüssiggas aus der gleichen Flüssiggasquelle sein. Es kann natürlich durchaus sein, dass man mal eine Flasche mit Schlunz bekommt. Aber was dein Gasspezi geäußert hat, ist schlicht Unsinn.
Für Propangas gilt die DIN 51622. Das ist nur DIN, folglich nur für Deutschland. Für Autogas nach gilt die DIN EN 589. Das ist eine DIN EN und gilt europaweit. Wolfgang Einfachse Lösung:
keine Flaschen mehr tauschen, eine Tankflasche einbauen(lassen) und die genau spezifizierte LPG-Mischung nutzen. Also an jeder LPG oder , je nach Land, GPL führende Tankstelle die fehlende Gasmenge auftanken, ist bei Literpreisen zwischen 65 und 80 €Cent/Liter ja nicht so ein Riesenproblem. Da ist sichergestellt, das mann entweder, bei "Sommermischung" 40% Propan und 60% Butan tankt, oder bei "Wintermischung" eben 60% Propan und 40% Butan. Bei ausgesuchten Tankstellen , z.B. viele derTankstellen der Hoyer-Gruppe, bekommt man auch ganzjährig 95%Propan + 5% Butan. (nutzen die meisten Kühllaster) Vorteil der Variante mit Tankflasche: ich hab nie irgendwelche Leihflaschen aus F,I,ES, N, S oder woher auch immer rumstehen, benötige keine zusätzlichen Adapter oder spezielle Regler usw. sondern nur die bekannten Einschraub-Fülladapter für den Originalfüllstutzen. Meine Gasregeleinrichtung wird nicht beeinträchtigt. Man kommt mit insgesamt drei Tank- Adaptern um die Welt, wenns denn sein soll. Also nur zusätzlich zu dem verbauten (deutschen) Schraubadapter, den hier hinein zu schraubenden Dish(Schüssel)-, Bajonett- oder Euronozzle-Adapter. Ist aber sicher nur ein Denkanstoss für die nächsten Reisen, hilft ja im Augenblick nicht weiter.
Ja, das ist korrekt. Für Heizgas gilt nur die deutsche DIN. Das kommt dacon wenn wann viel mit wenig sagen will. Sorry Andreas Darf ich mal nachfragen, warum Ihr im Frankreich / Spanienurlaub Flüssiggasprobleme habt ? Wir nehmen immer zwei volle 11 kg Flaschen mit und das reicht für mindestens 6 Wochen Kühlschrank und Kochen. Verbrauchen wir zu wenig ?? Wir kochen täglich.
:nixweiss: .. aber das war ja auch nicht die Frage ... Der TE berichtet/warnt vor französischem Flaschengas und Gary bestätigt das ... DAS ist doch die Info. Also lieber (so wie Du) ausreichend Gas mitnehmen (und darauf hoffen, daß sich in den deutschen Flaschen nix als "Gas" befindet) oder Filter verwenden (falls der Mist rausgefiltert werden kann) oder Tankflaschen für LPG verwenden (und darauf hoffen, daß ... siehe oben). Als Betroffener ist es in jedem Fall "großer Mist" ... :( @UlrichS
nee, Ihr verbraucht nicht zu wenig :D . Meine Stellungnahme bezog sich auf das Dilemma des TE. Ich bin, bei meiner letzten Frankreichreise, noch mit ca. 14 kg Gas ausgekommen. Damals hatte ich noch keine Tankflaschen und unsere Aufenthaltszeit in F war ca. 40 Tage. Der Hinweis mit der/den Tankflaschen bezog sich eigentlich darauf, dass man 1. keine Flaschen, egal wo, mehr tauschen muss 2. eine spezifizierte Gasmischung tankt 3. man für alle möglichen Länder keine speziellen Flaschen,-anschlüsse und spezielle Regler benötigt, sondern eine fest eingebaute Gasanlage besitzt, die in jedem Land mit dem entsprechenden Tankadapter betankt werden kann. Ich endete ja auch mit dem Hinweis, das dies dem TE jetzt nicht hilft, aber bei zukünftigen Reisen helfen könnte. Ja, danke für die Antworten, ich hatte mich jetzt gewundert. Es ging mir nur darum das jetzt plötzlich "Tankgasflaschen" mit Alleinstellungsmerkmal vorhanden waren :?
Wie ich schon mal geschrieben hatte, haben wir 1 to zuladung im WOMO und sind seit 30 Jahren jährlich in Spanien, haben noch nie Gasprobleme gehabt und haben noch nie einen Heizungsausfall, Kühlschrankärger oder Kochprobleme gehabt. Hat immer funktioniert, die Verbrennung ist sauber. Das mit der unsauberen Verbrennung von Frankreich bzw. Spanien Gasflaschen habe ich schon öfter gehört, ich weiß aber gar nichts darüber weil wir eben unsere Flaschen nehmen. Übrigens füllen wir tauschen aber auch bei Praktiker ( Baumarkt) haben noch nie Probleme gehabt. Ich will die Beiträge keineswegs entführen :D nur sehe ich Tankgasflaschen eher als Nachteilig an, weil Buttan nicht so sauber verbrennen soll. Ist aber imemr eine Notlösung, auf jeden Fall.
Butan und Propan verbrennen gleich "sauber", der Unterschied liegt - beim Siedepunkt (daher im Winter mehr Propan erwünscht) - im Preis LPG ist immer ein Gemisch aus beiden Gasen (wie das "Heizgas" in der Flasche auch) und unterscheidet sich vom Flaschengas allenfalls durch die Gemisch-Anteile. Die Berichte über Verunreinigungen beziehen sich auf Fremdstoffe wie z.B. Paraffin, die in den Gasgemischen eigentlich garnix zu suchen haben ... Hallo
So wie ich das sehe liegt es am Brenner und nicht am Gas , Peter schreibt ja super Flamme ?? Wie hoch brennt denn die Flamme dass sie so Rust und alles braun verfärbt Habe vor Jahren auch mal die Gasdüse mit einer Nadel geputzt danach war auch alles Braun weil die Flamme viel zu gross war. (Kam zu viel Gas). Der Kühlschrank war einer mit manueller Einstellung, hat auf Minimum schon maximal gebrannt. Wenn es am Gas läge müssten ja die meisten unserer Französischen Freunde braune Wände und Kühlgitter haben. Rudi
:daumen2: @ Rudo ich habe auch in die Richtung gedacht. So ist es keineswegs egal ob ich ein Buttan / Propan Gemisch verbrenne oder rein Propan.
Ich interesse mich nicht so sehr für das Thema, weiß aber das Butan einen anderen Heizwert hat und andere Eigenschaften. Ich vermute auch das unsere Gasgeräte keine absoluten Allesbrenner sind. Aus meiner Sicht kann entweder das Gasgerät bei Propan oder bei einem Propan/Buttan ( 60/40 Anteil) optimal arbeiten. Alles andere russt usw. Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass mir immer gesagt wurde, bei französischen / spanischen Flaschen ist nicht die Verschraubung anders sondern auch der Inhalt. Kann mich aber auch irren. Für meine Gasgeräte ist der Betrieb mit Propangas empfohlen d.h. eigendlich vorgeschrieben.
Guckst Du : --> Link
Steht WO :?: Hast Du dazu mal eine Quelle :?: Danke für den Link, ist interessant denn da steht tatsächlich das in Frankreich 55% Propan/ 45%Buttan Anteile in den Flaschen sind.
Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Brenner so eingestellt das die einen gewissen Luftanteil ansaugen um eine optimale Verbrennung zu garantieren. Oder ? Die Verbrennung ist glaube ich am Optimalsten kurz oberhalb der Zündgrenze, die verschieden ist. Aber ich bin mir da nicht sicher. Sicher weiß ich das ich mehrfach in der Bedienungsanleitung meines Wohnmobils gelesen habe, das die Verwendung von Propangas empfohlen wird. Ich hatte dann mal nachgefragt und mir wurde gesagt, dass Buttan häufig "unsauber" sei und Probleme machen könne. Buttan sei kein Campinggas und nichts für die feinen Düsen. Versteht mich nicht falsch ich habe keine Ahnung, nur meine Eltern haben auch schon immer Propangas aus Deutschland mitgenommen und gesagt Finger von Französischen und Spanischen Gasflaschen. War das nicht so, das die Tankflaschenbetreiber auch berichteten das sie Filter benötigten ? Ich habe meines Wissens noch nie ein Filter in meinen Flüssiggasanlagen gehabt. Deshalb ist meien Meinung und mein FAZIT nicht Tankgasflasche kaufen sondern Propangasflasche aus Deutschland mitnehmen. Oder hatte ich jetzt etwas mißverstanden ?
Wir haben 2 Tankflaschen und KEINEN Filter (und keine Probleme) .. :)
Alle Flüssig-Gase (für Campingbedarf) sind eine Mischung aus (meist) Butan und Propan, das Volumenverhältnis ist unterschiedlich ... Du wirst nie 100% Butan oder Propan bekommen. In D ist Flaschengas normalerweise 95% Propan und 5% Butan, in südlichen Ländern deutlich mehr Butan-Anteil (die haben das "Winterproblem" nicht), bei LPG (zum tanken) ist das nach EN 589 (europaweit) geregelt. Trotzdem bekommst Du im Winter bei uns (an ausgesuchten Gastanken) auch eine 95/5% Gasmischung und hast damit das gleiche Gemisch wie in den Flaschen ---> kein Unterschied. Die Problematik sind aber "Verunreinigungen" ... und DAS kann Dich sowohl bei Flaschen, als auch bei den Tanken "treffen". Dann ist da was drin, was nicht rein gehört ... z.B. Paraffin oder sowas.
Würde mich interessieren wo Du das gelesen hast. In Gerätebeschreibungen steht in unseren Breiten immer Propan/Butan.
Mich würde interessieren bei wem Du da nachgefragt hast. Propan und Butan sind sich chemisch äußerst ähnlich. Da gibt fast keinen Unterschied in den Eigenschaften, die das Brennverhalten bestimmen. Sie brauchen auch die gleiche Menge Verbrennungsluft. Sie können im gleichen Brenner mit gleicher Wirkung verbrannt werden. An der Art des Gases liegt es nie! Butan ist so sauber wie Propan. Wenn Schlunz in die Flasche kommt, hat es bei beiden Gasen die gleiche Auswirkung. Propan, Butan und Paraffin gehören zu der gleichen chemischen Stoffgruppe. Dadurch löst sich Paraffin gut im Flüssiggas. Das heißt, dass bei der Herstellung von Flüssiggas in der Raffinerie auch immer Paraffin mit dabei ist, das zum Teil, aber nicht vollständig, entfernt werden muss. In kalten Breiten stört der Paraffinanteil mehr als in warmen Breiten. (Winterdiesel – Sommerdiesel) Ich könnte mir vorstellen, dass in Südeuropa deshalb ein höherer Paraffinanteil üblich ist und sich daraus ein Unterschied ergibt. Ist aber Spekulation. Wolfgang Meinen Gasfritzen hatte ich gefragt, der sagte ich kriege reines Propan das sei das beste als Campinggas. :P
Wenn ich mal nachfragen darf, es wurde doch in verschiedenen Beiträgen geschrieben, das manche die Autogas bzw. Buttan verwenden Filter in ihre Gasanlagen setzen müssen oder hatte ich das falsch verstanden. In Frankreich wird doch quasie Autogas in die Gasflaschen gefüllt, oder ?
Gasfritzen haben bestimmt Ahnung wenn es um Anlagen rund um das Gas geht, aber beim Medium Gas habe die so ihre Probleme. Man Unterscheidet zwischen Heiz- und Treibgas. Die Qualität der Flüssiggase die als Heizgas verwendet werden ist in der Norm DIN 51622 festgelegt. Das gilt für Propan wie auch für Butan. Da braucht man keinen Filter. Die Filterdiskussion kam erst mit LPG auf. Die Qualität der Flüssiggase als Treibgas, LPG, sind in der DIN EN 589 festgelegt. Ich verfolge dieses Thema der Treibgase nicht. Habe aber schon über Berichte gelesen, dass in Treibgasen ein gewisser Teil an Fremdstoffen enthalten sein darf. Habe auch schon über Vermutungen gelesen, dass teilweise mehr zugemischt würde, als erlaubt. Was Tatsache oder Mär ist, weis ich nicht. Die Leute mit Flüssiggasmotoren wissen da besser Bescheid.
Autogas bzw. Butan ist keine Alternative. Autogas LPG enthält in unseren Breiten Butan und Propan. Wobei das Mischungsverhältnis am Nordkap ein anderes sein kann als in Südeuropa. Im Norden mehr Propan im Süden mehr Butan.
Was für Frankreich gilt weiß ich nicht. Die Treibgasnorm EN 589 gilt dort auch. Ob die auch eine Festlegung für Heizgase haben weiß ich nicht. Jedenfalls wird dort wesentlich mehr Flüssiggas verwendet als bei uns. Jede Tankstelle hat Regale mit Gasflaschen. Wolfgang Hallo UlrichS,
wir haben seit August 2009 in unserem Womo zwei 11 kg-Tankflaschen ( die grünen Stahlflaschen) von Wynen.Wir haben uns zudem eine Außenbetankung installieren lassen, um nicht immer die Garage öffnen zu müssen, wenn wir tanken wollen/müssen. Man könnte in diese Füll-Leitung einen Füll-Filter integrieren( siehe HP von Wynen), haben wir aber nicht gemacht. Wir hatten bisher weder in Frankreich noch in Schweden, Finnland oder Norwegen irgendwelche Probleme mit dem getankten LPG. Damit will ich nur ausdrücken, dass es nicht ganz verständlich ist, was da durch Deinen Gasfritzen erzählt wird. Ich kenne keine Füllstation, die technisch reines Propan anbietet, ist aber für mich auch nur höchstens ein Nebenkriegsschauplatz, ob technisch reines Propan oder welches Gemisch auch immer angeboten ist. Ich sorge dafür, zu Winterzeiten überwiegend bei LPG-Anbietern zu tanken, die mir die Mischung 95/5 oder 90/10 (Propan/Butan) liefern können. bei Temperaturen > 10° C ist mir dann egal, wer was wie mischt. Ich hab bisher nicht einmal einen Ausfall des Herdes, der Heizung oder des Kühlschrankes gehabt, denke auch nicht, dass dies so schnell geschieht, wie manche gewerbliche "Schwarzmaler" es so manches Mal erzählen. Dann stehen sie ja auch als die absoluten Experten da, weil der Fragende halt nicht so informiert ist und alles glaubt, was erzählt wurde. Meine Erfahrung z.B. mit einem Mischungsverhältnis 40/60, am letzten Freitag hier in Beverungen getankt: eine der drei Herdflammen zeigt ab und zu eine gelbe Flamme, die um den Brennerkopf herumkreiselt. Da dies aber nur eine Momenterscheinung ist, gehe ich eher davon aus, dass es sich um Rückstände vom Herdreinigen an dieser Flamme handelt. Wenn wir aus Winterzeiten die Mischung 95/5 fahren, ist a) der Flaschendruck ein wenig höher und b) bleiben alle Flammen immer so richtig schön blau. ( Auch im Winter wird im Womo gekocht und natürlich auch der Herd gereinigt) Vieleicht hilft Dir dies ja einmal bei der Meinungsbildung weiter. Zur Klarstellung: Man ist nicht verpflichtet, bei Einbau einer oder zwei Gas-Tankflaschen oder eines Gastankes auch eine Filtereinheit zu verbauen, man kann, kann aber auch über deren Wirkung streiten. Das gäbe dann sicher wieder einen Glaubenskrieg hier im Forum. Wenn ich mir den Link:
--> Link so ansehe, erkenne ich das bei verdampften Brennstoff der Luftanteil einmal 23,9 und einmal 31 zu einem Anteil sein muss. Also ist aus meiner Sicht keine saubere Verbrennung bei Butan und Propan mit einer Einstellung möglich. Die würde auch Deine Beobachtung "gelbe Flamme" erklären. Gemäß Beschreibung dürfen in der Propangasfüllung bis max. 5 % Fremdstoffe wie Ethan, Ethen, Butan und Butenisomeren bestehen. Bei Butan dürfen andere Fremdstoffe enthalten sein so auch Pentene die Bestandteile aus Steinkohleteer oder Schieferöl sind. Es sind also auch hier Unterschiede, insbesondere wenn die 5 % Grnze ausgenutzt wird. Mein Gasfritze sagte mir, er hafte für die gute Qualität und jeder Camper könne unbesorgt das Propangas nutzen. Eigentlich würde ich mich aus dieser Diskussion ausklinken wollen.
Wenn die von Dir zitierte Seite von Deinem Gasfritzen sein sollte, dann bestell dem Manfred Bachert mal schöne von mir. Mein vollständiger Name ist Werner Jansen, ich wohnte zu Essener Zeiten( also so etwa vor 39 Jahren, sowie zwischedurch bei Besuchen meiner Eltern) im Laubenweg 30 und war früher , wie man so schön sagte, "ein Nachbarsjunge" und wir beide interessierten uns mal für das selbe Mädel. Ansonsten ist mir die Diskussion um das letzte Fitzelchen von welchen Beimengungen auch immer, so ziemlich wurscht. Ich hab eine funktionierende Gasanlage, wie in meinem letzten post beschrieben. Ob da nun mal ab und zu ein gelbliches Flämmchen in der sonst normal blauen Flamme mit erscheint, seh ich nur, wenn noch kein Topf oder Kessel auf der Flamme steht. Also, nichts für Ungut, aber suche ruhig weiter ein nicht vorhandenes Haar in der Suppe, das hat aber weder etwas mit der anfänglichen Frage-/Feststellung zu tun, noch ist bei den zig usern von Stahl- oder Alu-Tankflaschen das je ein Grund gewesen, jetzt plötzlich aus Angst vor Verunreinigungen im LPG wieder zurück zu rüsten. Nebenbei, der von Dir zitierte Vergleich hinkt, weil diese Angabe sich auf 1m³ bezieht, schau Dir den Luftfaktor bei 1 kg an: 12,1/12,0 ( Propan/ n-Butan, aus der verlinkten Tabelle, erklärt sich aus den unterschiedlichen Dichten). Sieht also schon nicht mehr so schlimm aus. Schöne Ostern noch! Danke Gary32 und Lancelot, Eure Antworten waren für mich hilfreich.
In der Tat habe ich in der Fr-Flasche wohl irgendeinen Dreck gehabt, denn seit dem ich eine andere Flasche dran habe ist es fast wieder "heile". Lediglich an den ersten Tagen hatte ich (aber nur am Kamingitter des Kühli´s) leichte gelbliche Verfärbungen. So langsam scheint sich der Dreck, die Verunreinigung "aufzulösen". Es muß ja noch alles weg, was auf dem Kaminweg so alles abgelagert ist. Zum Glück hat mein Gasspezi die "Spirale" (oder wie nennt man dieses Teil im Kühli-Kamín) erneuert, denn diese war total verdreckt/verölt. Wir Ihr richtig erklärt habt, hat dieser "Dreck" in der Flasche nichts mit der Butan oder Propandiskussion zu tun. Leider hat dieser Beitrag teilweise eine andere / falsche Richtung angenommen als von mir gewollt. Aber Eure Beiträge dazu haben mir gefallen. Danke. LG Peter Hallo, habe Grüne LPG v. Wynen, bis jetzt problemlos(bis auf Winter, wenn Butanrest unter 0°C, habe dafür Alu-Propan daneben, Überlege noch , deswegen Heizung einzubauen). Wie gesagt, bis jetzt noch kein Dreck getankt, habe aber Angst vor der Möglichkeit. Filter ist klar, aber welches v. Wynen? Das am Anschluss ist sicher besser, dann gelangt der Dreck garnicht erst in die Flasche, aber umständlicher beim Tanken(dazwischengeschraubt). Das nach der Flasche(Hochdruck oder Niederdruck fest montiert) scheint mir nicht so gut, denn es wird alles vor dem Filter versaut, am schlimmsten beim Niederdr.-Filter, denn da sitzt Fl. + Druckregler davor. Was benutzt ihr? Dank+ Richi
NIX :!: Laß Dich nicht verunsichern, Richi :) Möglicherweise hat der "Gas-Spezi" etwas im Brennbereich nicht entfernt/liegengelassen und dadurch ist die Sauerei entstanden.
Wir benutzen seit 13 Jahren einen Gastank und tanken LPG in D, NL, F und E und haben noch niemals irgendwelche Probleme gehabt, obwohl wir keinen Filter verbaut haben. Hallo, vielen Dank Euch beiden, dann spar ich mir die knapp 100€ f. d. Filter. Richi Ich hab auch kein Filter, eigendlich müsste Dreck doch auch unten in der Gasflasche liegen bleiben oder ?
Eigendlich könnte man doch bei einer entleerten Gasflasche das Ventil voll öffnen und die Flasche auf den Kopf stellen und gucken ob Fremdstoffe rausfallen oder ? Vorher hatte ich übrigens überlegt ob chemische Verbindungen die bei Propan und Buttan verschieden sind, die Ablagerungen und Verfärbungen verursachen können. Ist schon echt ärgerlich wenn man solche Probleme hat. Ohne auf die obige Diskussion einzugehen, da ich hiervon keine wirkliche Ahnung habe, habe ich folgende Beobachtung gemacht:
Es gibt im Handel (z.B. Tankstellen) 2 Sorten von Gas - und das steht auch auf den Flaschen und den preistafeln: BUTAN oder PROPAN. Die blauen CAMPING GAZ - Flaschen enthalten auschll. BUTAN Ich verstehe deshalb die ganze Gemisch-Diskussion nicht. Velleicht kann mir das jemand erklären??
Es wurde am Anfang gefragt, ob deutsches Gas besser sein könnte als Französisches. Wir haben herausgefunden ( so habe ich das verstanden ) das deutsches Gas Propangas ist, welches bis max 5 % Fremdstoffe enthalten darf. Französisches Gas besteht zu 55% aus Propangas, zu 45 % aus Butangas also ein Gasgemisch, wobei wieder beide Gase bis 5 % Fremdstoffe enthalten dürfen, die aber unterschiedlich sind. Woher letztlich die Verfärbungen und Probleme des TE kommen, bleibt zwar weiter im unklaren, aber ich finde es interessant zu wissen das Fränzösisches Gas ein Gemisch ist, Spanisches wahrscheinlich auch. Andererseits tanken viele Mitglieder LPG ( Fahrzeuggas) das ebenfalls immer ein Gemisch ist, problemlos. Ich weiß aber das einige gesagt haben, die eine festen Gastank haben, dass sie imemr eine seperate Propangasflasche dabei haben, weil sie so richtig mit dem Gasgemisch nicht zufrieden sind. Im Winter ist es klar, Butan verdunstet nicht, d.h kann nur mit einer "Heizung" der Gasflasche entnommen werden. Aber die Verbrennung soll angeblich nicht so gut sein, aber da habe ich keine Ahnung. Ich verwende auschließlich Propangasfüllungen von Baumärkten oder Füllstationen in Deutschland und hatte noch nie einen Defekt an der Gasanlage.
Das ist es ja was ich nicht verstehe. In F werden 2 Sorten Gas angeboten - Butan (mit dem Hinweis "Im Haus zu verwenden") + Propan, das im Freien verwendet werden kann.. Da wäre es doch paradox , wenn im PROPAN 45 % Butan wäre... Hallo!
Auf der Seite des Comitè Francais du Butane et de Propane (Französische Ausschuss für Propan und Butan) --> Link findet man folgendes. Unter dem Punkt Les bouteilles (die Flaschen) Codes couleur pour distinguer les produits et les marques (Farbcodes zur Unterscheidung der Lieferanten und Produkte) Wird nur zwischen Propan und Butanflaschen unterschieden. Man darf davon ausgehen, dass Butan bzw. Propan drin ist, wenn Butan bzw. Propan draufsteht und keine Gemische.
Unter 0°C geht kein Butan mehr aus der Flasche. Im Haus ist die Temperatur größer als 0°C. Da funktioniert es mit Butan. Wird die Flasche im Freien verwendet, geht es unter 0°C mit Butan nicht. Aber mit Propan. Deshalb der Hinweis. Wolfgang War doch der Link von Lancelot und hatte ich von anderem gehört: --> Link
Zitat: In Frankreich wird eine Mischung 45/55 - Propan / Buttan bevorzugt. Ich selbst weiß es aber nicht.
Ich glaube, hier wird immer "Heizgas oder Campinggas" mit "Treibgas bzw. LPG" verwechselt. Auch in Deutschland haben die grauen Tauschflaschen im Griff die Einprägung "Propan" oder "Butan". Dies ist "reines Gas (95%)" LPG oder auch Treibgas oder Autogas wird als Mischung verkauft. Das Mischungsverhältnis ist je nach Land (Süd- oder Nordeuropa) und Jahreszeit (Sommer/Winter) unterschiedlich. Je kälter, desto mehr Propananteil, aber leider meist nicht mehr als 60%. Für LPG gibt es eine europäische Norm, Für Camping-oder Heizgas gibt es bei uns eine deutsche Norm, was aber nicht heißt, das Frankreich dafür keine hat. Vielleicht hilft diese hoffentlich richtige Zusammenfassung dem Verständnis. Andreas Ups, Du hast Recht, Fehler von mir, ja von LPG also Treibgas war die Rede. Dann habe ich das Mißverstanden, ich nehme alles zurück :oops: |
Anzeige
|