pipo am 24 Jun 2011 13:22:34 Freetec 598 hat geschrieben:Und warum sind manche WOMO-Besitzer überladen unterwegs ? Weil sie nicht im "Wohnmobilforum" lesen ;-)
:kuller: Selber Schuld sag ich nur :D Wobei ich gerne zugebe, das viele WOMO-Besitzer vorsätzlich überladen unterwegs sind und bewußt Risiken in Kauf nehmen. Ob es so viele sind, wie von Dir behauptet, kann ich nicht beurteilen, glaube es allerdings nicht.
Ich will ja niemanden verurteilen.
Hier ist jeder selbst Verantwortlich, aber kurz vor den Ferien nimmt die
Verunsicherung zu, es werden alle Themen toddiskutiert und ändern tut sich
eh nix :!:
peter
pipo am 24 Jun 2011 13:26:54 friebo hat geschrieben:Vorher habe ich mir gar keinen Kopp darum gemacht (wenn schon der ADAC solche Kisten anbietet wie mein Vermieter um die Ecke wird's wohl passen ...). Immerhin konnte ich mit dem (angelesenen) Wissen aus diesem Forum meinen Vermieter *nach* Abschluss des Mietvertrages mächtig ins Grübeln bringen, so dass er mir jetzt ein anderes Fahrzeug (ohne negative Zuladung ;-) ) vermietet.
Ja Du bist wahrhaftig einer der Bekehrten :wink:
Aber die Polizei wird immer mit dem Spruch argumentieren:
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe :!:
Grundsätzlich dürfte aber eher die Tendenz dazu bestehen, dass Mieter ein
Fahrzeug über 3.5To ablehnen, da sie hohe Mautkosten oder ein langsames
Vorankommen befürchten.
Denn darüber haben sie sich genau informiert :!:
peter
felix52 am 24 Jun 2011 13:29:31 Moin Peter,
aber kurz vor den Sommerferien ist nun mal für die Meisten von uns kurz
vor dem Losfahren mit Maximalbeladung ( Braucht man net für nen Wochenendtripp). Da kommt sogar schon einmal die "OMA" mit :) .
Felix52
friebo am 24 Jun 2011 13:34:23 pipo hat geschrieben:Ja Du bist wahrhaftig einer der Bekehrten :wink:
Hoffentlich bin ich jetzt nicht als "Sektierer" abgestempelt :roll:
Heiko
Gast am 24 Jun 2011 13:37:16 pipo hat geschrieben:Ja Du bist wahrhaftig einer der Bekehrten :wink:
Aber die Polizei wird immer mit dem Spruch argumentieren: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe :!:
Grundsätzlich dürfte aber eher die Tendenz dazu bestehen, dass Mieter ein Fahrzeug über 3.5To ablehnen, da sie hohe Mautkosten oder ein langsames Vorankommen befürchten. Denn darüber haben sie sich genau informiert :!:
Das möchte ich sehr gerne unterstreichen !
Denn auch wenn wir uns immer wieder darüber aufregen, schamhaft haben mir die Händler immer gesagt, eigendlich benötigt so ein Wohnmobil eine knappe Tomme Zuladung, für Kraftstoff, Wasser, Abwasser, Akkus, Zuladung der Personen ( Kleidung, Bücher, Spiele, Bettzeug etc) 4 Personen, Reserverad, Werkszeug, Lebensmittelvorräte, Campingzubehör ( Sonnenschirm, Tisch, Stühle etc. ) udn noch viele mehr.
pipo am 24 Jun 2011 13:37:40 friebo hat geschrieben:nicht als "Sektierer" abgestempelt :roll:
Religionen oder sektenartige Ansichten lassen wir vor der Forentüre :yau:
Hier geht es nur um unser Hobby ;D
rhglomb am 24 Jun 2011 13:55:09 tammy99 hat geschrieben:Ich kann mir auch kein 230qm Grundstück kaufen und dort ein 2-Familienhaus drauf bauen wollen. Manche Dinge gehen halt nicht.
In München schon ;-)
Ostwestfale am 24 Jun 2011 14:00:03 Und in Hessen (Rhein-Main Gebiet) auch.
Ab 199 m² gibt es dort (zumindest für Einfamilienhäuser) keine Förderung mehr.
Gast am 24 Jun 2011 14:06:06 Na ja hier geht`s konkret darum, dass ein richtiges Fahrgestell mit Anhängekupplung und ausreichender Motorisierung ( 3 Liter Motor) und dem Aufbau mindestens 3 to wiegen, bei uns mit Zusatzausstattung 3,2 to.
Auch uns wurde angeboten, wenn wir unbedingt wollen, dass Fahrzeug mit 3,49 to zuzulassen.
Wir haben abgelehnt und 4,25 to Zulassung gewählt = 1 to Zuladung.
Unser beiden Aldi Elektrofahrräder wiegen zwar zusammen nur 60 kg, aber alles zusammen läppert sich ( siehe auch mein Beitrag vorher )
felix52 am 24 Jun 2011 17:28:57 Na ja,
das ging ja jetzt "ratz-fatz"!
Mehr als 1000 clicks in weniger als 24 Stunden. Direkte Infos in so vielen Beiträgen ohne die "üblichen" Abschweifungen. :wink:
Vielleicht sind ja hier noch Kolleginnen und Kollegen, die von Ihren Erfahrungen konkret berichten können, damit diese Erlebnisse bzgl. der Zuladungen sowohl bei Kauf als auch bei Miete eines Womos bis 3,5 t zul. GG
in Zukunft zumindest mehr als nur eine zarte Andeutung in Miet- oder Kaufverträgen erzielen.
Ich möchte unseren admins nicht vorgreifen: Wir sind keine Lobby, aber ne starke Interessensvertretung, die neuen Kolleg/en/innen, die hier nachfragen, auch helfen will. Dann fahren wir selbst beim "Überholen :D " auch sicherer und bekommen viele neue Meinungen. Gerade jetzt, wenn viele neue Womos gekauft oder für den Sommerurlaub gemietet werden.
Ich weiß ja selbst erst jetzt, seitdem ich mir `n neues Womo kaufen möchte, wie schwierig das ist, geschönte Wahrheit von Fakten zu unterscheiden, die der StVO entsprechen, obwohl ich schon sooo lange Womo-Fahrer bin.
:(
Felix52
Und nun schreibe ich dem ADAC
Gast am 24 Jun 2011 17:30:44 Hier noch ein paar Infos zum Thema:
--> Link mobil.de/ratgeber/ratgeber-beladung-eine-frage-des-gewichts-444504html
Da kann man auch recht schön sehen, das es sehr wohl, in mehrerlei Hinsicht, bedenklich und vor allem auch teuer ist bzw. werden kann, überladen zu fahren!
felix52 am 24 Jun 2011 17:34:31 Jou Peter,
so etwas brauchen wir. Dann wird "Dich auch beim ADAC geholfen"!
Felix52
Gast am 25 Jun 2011 10:36:59 felix52 hat geschrieben:Jou Peter, so etwas brauchen wir. Dann wird "Dich auch beim ADAC geholfen"!
Felix52
Hallo Felix,
ob die beim ADAC auch helfen ?
Ich fürchte eher das Gegenteil, die Verleiher, die im Auftrag vom ADAC WOMOs verleihen, verleihen auch WOMOs, die schon auf dem Prospekt übergewichtig sind.
Und haften und zahlen muß immer der Fahrer, nicht der Halter!
Und viele Junge Leute, die sich da ein WOMO leihen, kennen diese ganze Problematik und die Risiken, die sie mit einem überladenen WOMO eingehen, gar nicht.
Speziell im Ausland kann es deshalb für die Mieter richtig teuer werden, wie man dem Link entnehmen kann.
ontheroadagain am 25 Jun 2011 12:51:56 hai,
lese hier immer mal wieder zum Thema Überladen, dann halt ein Fahrzeug über 3,5t, das ist zwar für die "älteren" kein problem Führerscheinmäßig gesehen, aber für die jüngeren ist das Mindestalter zum Erwerb der Fahrerlaubniss, C, CE, ab 19.01.2013 erst ab einem Mindestalter von 21 Jahren möglich, ob es in diesem Altersbereich viele Womofahrer gibt weis ich nicht, nur der Trend auf die Jahre gesehen ist wohl eindeutig
gruß Tom
dieter2 am 25 Jun 2011 13:45:11 ontheroadagain hat geschrieben: aber für die jüngeren ist das Mindestalter zum Erwerb der Fahrerlaubniss, C, CE, ab 19.01.2013 erst ab einem Mindestalter von 21 Jahren möglich,
Es genügt der C1,den gibt es schon ab 18,aber teuer.
Dieter
ontheroadagain am 25 Jun 2011 14:08:09 Hai,
da hast du Recht Dieter, der C1 reicht aus.
Tom
kintzi am 25 Jun 2011 15:01:43 Hallo, nochmals zum Thema: mit etwas Komfort kann man 3,5t vergessen.
Mein Rat (wie schon einige Mal gepostet) 1) 3,5t mit Hänger oder 2) Macht C1(ab`99) u. nehmt 4-4,5t 2-achser Alk oder TI wegen Mimikri wegen auf 3,5t beschrä. Strassen. Maut in F+SP auch billiger, aber ja nichts in Austria versuchen, die kennen sich aus, wenn AB nur Go-Box u. einmal Go-Box, immer Go-Box wegen reg. Kennzeichen. Richi
reisender24 am 25 Jun 2011 15:55:28 Hallo in die Runde,
wie schon oft angemerkt... das Thema ist so alt wie das Wohnmobilfahren selbst....aber ich verstehe es noch immer nicht. Bin selbst betroffen gewesen und weil die Zuladung für mich ein ganz wichtiges Kaufkriterium war und ist, habe ich das Womo direkt nach dem Kauf gewogen. Natürlich war es zu schwer, deutlich zu schwer. Also hat ein Tag nach meinem Kauf der Ärger mit Concorde schon angefangen. Gott sei Dank habe ich den Klasse 2 aber ich habe ein Womo mit einem niedrigeren Gewicht gekauft und bezahlt. Wenn ich es auch so fahren könnte, gibt es neben der Steuer und Verschicherungsproblematik auch noch das Thema des Wiederverkaufs. Aus dem Grunde habe ich mich relativ lange mit den Verantwortlichen rumgeschlagen und preislich ein Entgegenkommen bewirkt. Richtig war das immer noch nicht und mein Verlust beim Verkauf wird höher sein, aber so konnte ich damit leben.
Mein Tipp: Wiegen bei der Abholung oder auch später. Denn wie schon geschrieben wurde....Unwissenheit schützt vor Strafe nicht...
Viele
dieter2 am 25 Jun 2011 16:21:35 kintzi hat geschrieben:Hallo, nochmals zum Thema: mit etwas Komfort kann man 3,5t vergessen.
Kann man pauschal nicht so behaupten.
Wir,2 Personen mit älteren 6 Meter Mobil (2004) und 3,5 to haben alles was den Komfort ausmacht.
Autom.Sat,22" TV,4 meter Markise,2 mal105 A Bordbatterie,1500 Watt WR,Rollerträger und reichlich Wohnraum.
Demnächst auch mit hydraulischer Abstützung.
Alles absolut ohne Überladung.
Kommt also immer auf die Benutzung an.
Bei 7 Meter geb ich Dir aber Recht,bei einer Familie mit Kindern auch,da reichen 3,85 to. auch nicht.
Dieter
tober am 25 Jun 2011 18:09:51 reisender24 hat geschrieben:Hallo in die Runde,
wie schon oft angemerkt... das Thema ist so alt wie das Wohnmobilfahren selbst....aber ich verstehe es noch immer nicht. Bin selbst betroffen gewesen und weil die Zuladung für mich ein ganz wichtiges Kaufkriterium war und ist, habe ich das Womo direkt nach dem Kauf gewogen. Natürlich war es zu schwer, deutlich zu schwer. Also hat ein Tag nach meinem Kauf der Ärger mit Concorde schon angefangen. Gott sei Dank habe ich den Klasse 2 aber ich habe ein Womo mit einem niedrigeren Gewicht gekauft und bezahlt. Wenn ich es auch so fahren könnte, gibt es neben der Steuer und Verschicherungsproblematik auch noch das Thema des Wiederverkaufs. Aus dem Grunde habe ich mich relativ lange mit den Verantwortlichen rumgeschlagen und preislich ein Entgegenkommen bewirkt. Richtig war das immer noch nicht und mein Verlust beim Verkauf wird höher sein, aber so konnte ich damit leben.
Mein Tipp: Wiegen bei der Abholung oder auch später. Denn wie schon geschrieben wurde....Unwissenheit schützt vor Strafe nicht...
Viele
Welcher war das denn ? Frage nur deshalb weil eigentlich die "werksangaben" relativ gut passen. Natürlich unter berücksichtigung des "kleingedruckten" was die Hersteller allgemein so zur "erleichterung" ihrer Mobile verwenden. Bei den 7,5t Fahrzeugen ist allerdings die Zuladung meist sehr gering im gegensatz zu den Daily's. Wenn ich die Konfiguratoren von Concorde und Phönix nehme ist bei 9m Fahrzeugen auf MAN oder Eurocargo nicht allzuviel Spielraum. Auf Ebay ist auch ein 9m Liner als 7,5t im Angebot. Wenn der mitsamt dem Heckkoffer auf die Waage fährt .. naja.
tober
tober
tobi02 am 25 Jun 2011 18:51:51 dieter2 hat geschrieben:kintzi hat geschrieben:Hallo, nochmals zum Thema: mit etwas Komfort kann man 3,5t vergessen.
Kann man pauschal nicht so behaupten. Wir,2 Personen mit älteren 6 Meter Mobil (2004) und 3,5 to haben alles was den Komfort ausmacht. Autom.Sat,22" TV,4 meter Markise,2 mal105 A Bordbatterie,1500 Watt WR,Rollerträger und reichlich Wohnraum. Demnächst auch mit hydraulischer Abstützung. Alles absolut ohne Überladung. Kommt also immer auf die Benutzung an. Bei 7 Meter geb ich Dir aber Recht,bei einer Familie mit Kindern auch,da reichen 3,85 to. auch nicht. Dieter
Sehe ich auch so. Ich hab auch so fast alles was man so braucht. Ich war neulich auf der Waage mit meinem Womo. Trotz vollem Frischwasser und Sprittank und 2 vollen Gasbuddeln konnte ich noch gut ne halbe Tonne einladen. OK ich fahre alleine. Aber ich bezweifele das man kompletter Wohnungsinhalt eine halbe Tonne wiegt. Was um Himmels Willen soll ich da einladen? :roll: - und noch spannender - was machen andere damit es nicht mehr reicht?
kintzi am 25 Jun 2011 20:28:36 Hallo Tobi, die sieht man dann, besonders die Franzosen, mit voll eingefederter HA (fast auf den Puffern), Räder sind auch tief in den Radkästen. Wundern sich dann, dass ihr Bock so hart ist(auch VA) u. lassen dann aus Komfortgründen noch Druck ab. Die Reifenplatzer sind da vorprogrammiert. Gut, ich übertreibe ein bischen, aber achtet mal drauf. Die Schweizer Grenzer haben geschulte Augen. Einzige Abhilfe: Luftfeder aufpumpen. :razz: Richi
brainless am 28 Jun 2011 10:53:24 Wenn jemand zur Bank geht, um seine sauer verdienten "Kröten" sicher und zukunftsweisend anzulegen, dann....................wird er vom Gesetzgeber geschützt.
Denn, wenn er später - bei Falschanlage seines Geldes - eine mangelhafte Beratung nachweisen kann, wird die Bank ersatzpflichtig.
Jetzt stellt euch das mal vor bei einer Anlage eurer "Kröten" - nein, nicht bei einer Bank, sondern - bei dem Wohnmobilhändler eures geringsten Mißtrauens.
Vor der Auswahl von Basisfahrzeug und vielerlei kostenpflichtiger und gewichtsträchtiger Extras (an denen sich prächtig verdienen läßt......) fragt der verantwortungsvolle Verkaufsberater
- wer denn das Fahrzeug lenken wird
- welche Führerscheinklassen diese Person besitzt
- wieviel Personen gleichzeitig das Fahrzeug nutzen
- was zusätzlich mitgenommen werden soll (Räder, Roller, etc.)
- etc.etc.etc.
Schlußfolgernd aus den vorgenannten Angaben macht der Verkaufsberater seine Fahrzeugvorschläge. Weicht der Kunde davon ab und wählt ein Fahrzeug, das nicht seinen Vorgaben entspricht, vermerkt der Verkäufer das auch im Protokoll.
Alle Fragen und Antworten werden in diesem Protokoll festgehalten, von beiden Parteien unterzeichnet und zum eventuell späteren Nachweis Verkäufer und Käufer übergeben.
Paradiesische Zustände, gell? :D
Wenn es, gegen die sonst allmächtige Bankenlobby, gelungen ist, eine solch kundengerechte Regelung einzuführen, sollte es bei dem vergleichsweise "widerstandsärmeren" Wohnmobilgewerbe doch auch möglich sein.
Vielleicht kann "mueckenstuermer" mal einen solchen Anforderungskatalog entwickeln - Futter dafür müßte er aus seiner langjährigen Erfahrung haben.
Der zweite Schritt wäre dann, diesen Check über die zwei Zeitschriften zu publizieren..........was wohl deutlich schwieriger wird, als der erste Schritt. :roll:
Ansonsten gibt es ja noch weitere Publikationen, die den Herstellern und Händlern überhaupt nicht verpflichtet sind.
Nur mit einer solchen Maßnahme sehe ich eine Chance, zukünftigen "Fehlkäufen / Fehlverkäufen" die Basis zu entziehen.
Wenn jemand schreibt, es sei derjenige selber schuld, der sich nicht vorher in diesem Forum informiere, verkennt er die Realität: Die Nutzerzahl dieses Forums steht in überhaupt keinem Verhältnis zu dem Käuferpotenzial für Wohnmobile.
Just my 2 cents (Euro-),
brainless :wink:
rhglomb am 28 Jun 2011 11:03:10 brainless hat geschrieben:]
Schlußfolgernd aus den vorgenannten Angaben macht der Verkaufsberater seine Fahrzeugvorschläge. Weicht der Kunde davon ab und wählt ein Fahrzeug, das nicht seinen Vorgaben entspricht, vermerkt der Verkäufer das auch im Protokoll.
Bei Hymer in Sulzemoos musste ich beim Kauf eines Mietmobils unterschreiben, dass ich "über die Gewichtsthematik umfangreich informiert wurde".
Was da wirklich informiert wurde, steht natürlich nicht drin. Aber der Händler ist sich der Problematik bewusst und sichert sich auf jeden Fall mal komplett ab, da nur mit Zeugen ggf. nachweisbar wäre, dass die Thematik vielleicht doch nicht "umfangreich" behandelt wurde.
brainless am 28 Jun 2011 11:08:38 Siehste, das ist eben der Knackpunkt:
Was da wirklich informiert wurde, steht natürlich nicht drin.
brainless :wink:
Lancelot am 28 Jun 2011 11:30:11 brainless hat geschrieben:Siehste, das ist eben der Knackpunkt:
Seh ich schon anders ...
JEDER FS-Inhaber weiß, daß auf Gewichte zu achten ist und daß der FAHRER für die Einhaltung derselben verantwortlich ist.
(Dazu muß er nicht in einem I-Net-Forum lesen).
Wenn also Zweifel an der Einhaltung bestehen (und die sind bei großer Zuladungsmöglichkeit IMMER angebracht), muß er halt "auf die Waage" ... und notfalls "ausladen" und/oder ein anderes Fahrzeug wählen.
"Eigenverantwortlichkeit" wäre das Stichwort ...
(Kannst ja auch nicht einen großen PKW-Anhänger bis zum durchbiegen der Achsen beladen ohne auf zulässige Grenzen zu achten).
brainless am 28 Jun 2011 11:49:37 Wolfgang,
das ist an der Realität vorbei geschrieben, sorry:
Seh ich schon anders ...
JEDER FS-Inhaber weiß, daß auf Gewichte zu achten ist und daß der FAHRER für die Einhaltung derselben verantwortlich ist.
Woher soll der Interessent denn wissen, was "Leergewicht" bei Wohnmobilen bedeutet? Was es auf sich hat mit "Tankvolumen, fahrbereit"? Wieso sich die automatische Klimaanlage (im Fahrerhaus!) gegenüber der manuellen schon mit "x" Kilo Mehrgewicht auswirkt??
Nö, da kann ich Dir nicht zustimmen......und Du gehörst doch gewiß nicht zur Herstellerlobby,
brainless :wink:
Acki am 28 Jun 2011 12:22:16 brainless hat geschrieben: Woher soll der Interessent denn wissen, was "Leergewicht" bei Wohnmobilen bedeutet? Was es auf sich hat mit "Tankvolumen, fahrbereit"? Wieso sich die automatische Klimaanlage (im Fahrerhaus!) gegenüber der manuellen schon mit "x" Kilo Mehrgewicht auswirkt??
brainless :wink:
Woher und wieso?
Weil in Deiner Bezeichnung "Interessent" das Wort interessiert drin steckt!
Wer sich interessiert, der informiert sich normalerweise auch.
Wer sich informiert, erhält das notwendige "Fachwissen" betreffend unseres Hobbys.
Und der Rest ist die von Wolfgang schon mehrfach erwähnte Eigenverantwortung!
Lancelot am 28 Jun 2011 12:22:29 brainless hat geschrieben:Woher soll der Interessent denn wissen, was "Leergewicht" bei Wohnmobilen bedeutet?
Hier ist der "Forums-user" im Vorteil : --> LinkAber auch der "Normal-user" ( :wink: ) hat Anspruch darauf: Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
DA steht/sollte stehen alles ....
Im übrigen wehre ich mich ja nicht gegen die berechtigte Kritik an den Herstellern, die "Phantasie-Gewichte" vorgaukeln, sondern finde vielmehr, daß die Käufer eben auch mit in die Pflicht genommen werden ...
MIR käme es z.B. (derzeit) nie in den Sinn mich mit einem max. 3,5 to Fahrzeug zu beschäftigen - dazu schleppen wir einfach zuviel Gerödel mit uns rum (ob jetzt sinnvoll oder nicht :nixweiss:) - aber man muß halt schon den Realitäten ins Auge sehen und sich nicht (ausschließlich) auf "Wunschdenken" verlassen ...
Und das hat garnix mit "Hersteller-Lobby", sondern viel mehr mit "Eigenverantwortlichkeit" zu tun (welche immer mehr im täglichen Leben scheinbar in Vergessenheit gerät :( - wir sind auf dem Weg zu "amerikanischen Zuständen". Wollen wir das ? ICH sicher nicht ... )
Gast am 28 Jun 2011 12:28:24 Lancelot hat geschrieben:brainless hat geschrieben:Woher soll der Interessent denn wissen, was "Leergewicht" bei Wohnmobilen bedeutet?
Hier ist der "Forums-user" im Vorteil : --> LinkAber auch der "Normal-user" ( :wink: ) hat Anspruch darauf: Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
DA steht/sollte stehen alles .... Im übrigen wehre ich mich ja nicht gegen die berechtigte Kritik an den Herstellern, die "Phantasie-Gewichte" vorgaukeln, sondern finde vielmehr, daß die Käufer eben auch mit in die Pflicht genommen werden ... MIR käme es z.B. (derzeit) nie in den Sinn mich mit einem max. 3,5 to Fahrzeug zu beschäftigen - dazu schleppen wir einfach zuviel Gerödel mit uns rum (ob jetzt sinnvoll oder nicht :nixweiss:) - aber man muß halt schon den Realitäten ins Auge sehen und sich nicht (ausschließlich) auf "Wunschdenken" verlassen ... Und das hat garnix mit "Hersteller-Lobby", sondern viel mehr mit "Eigenverantwortlichkeit" zu tun (welche immer mehr im täglichen Leben scheinbar in Vergessenheit gerät :( - wir sind auf dem Weg zu "amerikanischen Zuständen". Wollen wir das ? ICH sicher nicht ... )
Hier mein Voting für diesen Beitrag
:daumen2: :daumen2: :daumen2:
Gast am 28 Jun 2011 12:40:08 :flower: :flower: :flower: :flower: :flower:
Five Points from Hamburg goes to!!!
Sir Lancelot :D
pipo am 28 Jun 2011 13:37:36 Gast hat geschrieben: Hier mein Voting für diesen Beitrag
:daumen2: :daumen2: :daumen2:
WAS?? Nur Drei??? Alter Geizsack :wink:
Von mir:
:yau: :yau: :yau: :yau: :yau: :yau:
brainless am 28 Jun 2011 13:41:57 @ Lancelot:
Hier ist der "Forums-user" im Vorteil : --> Link
Tja, eben nicht die Mehrheit des Potenzials. Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
Tja......... nach dem Kauf. MIR käme es z.B. (derzeit) nie in den Sinn.....
Tja, natürlich waren meine Vorschläge nicht für Menschen gedacht, die sich bestens mit der Materie auskennen.
Oder glaubst Du, daß sich die Pflicht eines Bankangestellten auch auf die kompetente Beratung von Investmentbankern erstreckt?
Das Verlangen nach "Eigenverantwortlichkeit" hört für mich dort auf, wo die Materie so komplex ist, daß sich der "Durchschnittsbürger" ohne weitere kompetente Beratung nicht richtig entscheiden kann.
Bei Wohnmobilen sind viele darauf angewiesen, was ihnen der Händler erzählt - mit allen Konsequenzen.
Aber okay, wenn Du meinst, die neuen Interessenten von Wohnmobilen gehörten nicht geschützt, ist das für mich auch okay.
Meine Meinung bleibt aber, wie oben geschrieben.
Ich danke Dir, daß Du deine Meinung so ausführlich darlegst, dann ist sie nachvollziehbar (aber nicht unbedingt auch akzeptabel 8) ). Bei manch anderen Mitgliedern ist mir das leider nicht möglich,
brainless :wink:
dieter2 am 28 Jun 2011 13:43:25 Lancelot hat geschrieben:Und das hat garnix mit "Hersteller-Lobby", sondern viel mehr mit "Eigenverantwortlichkeit" zu tun
Im großen und ganzen stimm ich zu,aber zur Eigenverantwortlichkeit gehört vorher die Aufklärung.
Ich kann mich noch genau an unseren ersten Womokauf erinnern.
Gewichte spielten da nur wegen der Steuer eine Rolle,hauptsache über 2,8 to wegen der Steuer..
Foren und Internet gabs nicht,viel später hab ich erst gemerkt das wir immer total überladen durch die Gegend gegondelt sind.Zum Glück wurde da noch nicht Gewogen wie Heute.
Wir haben uns dann einen 4,6 to Womo mit reichlich Zuladung gekauft,mit den Wissen von Heute währe es gleich ein größerer geworden.
Dieter
Gast am 28 Jun 2011 13:46:09 dieter2 hat geschrieben:Lancelot hat geschrieben:Und das hat garnix mit "Hersteller-Lobby", sondern viel mehr mit "Eigenverantwortlichkeit" zu tun
Im großen und ganzen stimm ich zu,aber zur Eigenverantwortlichkeit gehört vorher die Aufklärung. Ich kann mich noch genau an unseren ersten Womokauf erinnern. Gewichte spielten da nur wegen der Steuer eine Rolle,hauptsache über 2,8 to wegen der Steuer.. Foren und Internet gabs nicht,viel später hab ich erst gemerkt das wir immer total überladen durch die Gegend gegondelt sind.Zum Glück wurde da noch nicht Gewogen wie Heute. Wir haben uns dann einen 4,6 to Womo mit reichlich Zuladung gekauft,mit den Wissen von Heute währe es gleich ein größerer geworden. Dieter
:oops: Äh, laut Signatur hast du aber nur 3,5 Tonnen! Ich meine ja nur mal so!!
Nicht das Du zu schwer bist :D
dieter2 am 28 Jun 2011 13:58:15 Stephan1 hat geschrieben: :oops: Äh, laut Signatur hast du aber nur 3,5 Tonnen! Ich meine ja nur mal so!!
Nicht das Du zu schwer bist :D
Ist unser drittes Womo,wir haben uns wieder verkleinert,war vorher ein Hymer S660
Aber mit den heutigen neuen Modellen,auch das Gleiche,kämen wir wieder nicht aus.
Die haben 200 kg weniger Zuladung,unseres hat noch über 600 kg.(beim TÜV gewogen)
Dieter
Lancelot am 28 Jun 2011 13:59:39 brainless hat geschrieben:Bei Wohnmobilen sind viele darauf angewiesen, was ihnen der Händler erzählt - mit allen Konsequenzen.
Damit kann man vielleicht noch "Persil kaufen" - weils "weißer wäscht" :roll: .. aber doch sicher kein Objekt in der Investgröße eines Wohnmobils ...
Und solange solche Wunschvorstellungen (gerade - abgewandelt - gelesen) wie
< 3,5 to, mit Großstadtroller, Fahrräder, SAT, Klima, Campingausrüstung und autarkes Stehen für 3-4 Tage ohne Einschränkung
in der Kundschaft kursieren und auch realisiert werden ... tja dann :(
Ein Hersteller hat die Pflicht das korrekte Leergewicht (und das ist ja definiert) zu benennen - alles andere muß schon der Kunde verantworten :!:
dieter2 am 28 Jun 2011 14:06:40 Lancelot hat geschrieben:Ein Hersteller hat die Pflicht das korrekte Leergewicht (und das ist ja definiert) zu benennen - alles andere muß schon der Kunde verantworten :!:
Dann aber bitte das Gewicht so wie es vermietet wird,nicht das Grundgewicht ab Werk
ohne jegliches Zubehör.
Dieter
Lancelot am 28 Jun 2011 14:08:02 Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
:)
mueckenstuermer am 28 Jun 2011 14:51:20 Lancelot hat geschrieben:Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
:)
Auch wenn das Zitat aus meiner "Sammlung" stammt, so darf ich auf Folgendes hinweisen:
Ein solches Bordbuch zu finden ist wie die Suche im Heuhaufen. Die Hersteller geben solche Bordbücher einfach nicht aus. Da auch keiner der Hersteller Interesse daran hat, wird auch nicht wechselseitig abgemahnt wegen Unterlassung. Also geht der Missbrauch weiter.
Im Zweifel wird man das Bordbuch, wenn es denn eines geben sollte, erst zu Gesichte bekommen, wenn schon das Fahrzeug bezahlt und übergeben wurde. Dann ist es oft schon zu spät und man läuft seinem Gelde hinterher.
Abhilfe könnte hier ein Abmahnverein bringen, der diese Unterlassungen und falschen Gewichtsangaben rigoros verfolgt. Vielleicht sollte man so einen Verein gründen. Mit den Honoraren finanzieren wir uns dann ein neues Wohnmobil...
Gast am 28 Jun 2011 15:05:24 mueckenstuermer hat geschrieben:Lancelot hat geschrieben:Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
:)
Auch wenn das Zitat aus meiner "Sammlung" stammt, so darf ich auf Folgendes hinweisen: Ein solches Bordbuch zu finden ist wie die Suche im Heuhaufen. Die Hersteller geben solche Bordbücher einfach nicht aus. Da auch keiner der Hersteller Interesse daran hat, wird auch nicht wechselseitig abgemahnt wegen Unterlassung. Also geht der Missbrauch weiter. Im Zweifel wird man das Bordbuch, wenn es denn eines geben sollte, erst zu Gesichte bekommen, wenn schon das Fahrzeug bezahlt und übergeben wurde. Dann ist es oft schon zu spät und man läuft seinem Gelde hinterher. Abhilfe könnte hier ein Abmahnverein bringen, der diese Unterlassungen und falschen Gewichtsangaben rigoros verfolgt. Vielleicht sollte man so einen Verein gründen. Mit den Honoraren finanzieren wir uns dann ein neues Wohnmobil...
Kann ich Geschäftsführer werden?? :D
Lancelot am 28 Jun 2011 15:34:24 mueckenstuermer hat geschrieben:Lancelot hat geschrieben:Nach der DIN 1646-2 ist zudem ein "Bordbuch" zu überreichen, dem sich alle wichtigen Gewichte, wie sie oben aufgelistet sind, zu entnehmen sind.
:)
Auch wenn das Zitat aus meiner "Sammlung" stammt, ...
Wollte es Dir ja auch keinesfalls "klauen", sondern habe (weiter oben) richtig zitiert: Lancelot hat geschrieben:Hier ist der "Forums-user" im Vorteil : --> Link
Fakt ist aber doch auch, daß viele Hersteller bereits in ihren Preislisten bzw. im Konfigurator (so vorhanden) die jeweils einzelnen Gewichte der Zusatzausrüstung mit angeben (Beispiel: Concorde oder Phoenix, andere sicher auch). Damit kann sich doch jeder Interessent selbst und im Vorfeld schon mal ausrechnen, wieviel tatsächliches Leergewicht da zusammen kommt ...
Also für mich kann sich da keiner "freisprechen" ... zumindest halte ich es für schwierig, sowas zu ignorieren.
reisender24 am 28 Jun 2011 18:34:27 @lancelot
Nun ja wenn es so einfach wäre... In meinem Bekanntenkreis haben bisher 4 ihr Wohnmobil im Neuzustand gewogen. Keines hat auch nur annähernd das versprochene Gewicht gehabt. Es waren 3 unterschiedliche Hersteller. Dafür gibt es einige Gründe.
1. Das angelieferte Chassis wird beim Hersteller nicht gewogen. Natürlich hat auch dieses Gewichtsdifferenzen die so nicht bemerkt werden. Man verlässt sich auf die entsprechenden Angaben.
2. Das in ein Wohnmobil eingebaute Material ändert sich wegen der Vielzahl von eingebauten Teilen täglich. Somit auch das Gewicht. Mal hoch mal runter
3. Einige Anbauteile ändern sich während der Fertigung. Nehmen wir nur mal die Polster. Angenommen der Lieferant ändert den Schaumstoff. Schon ändert sich das Gewicht.
So könnte man sicher noch einige Punkte aufzählen. Aber das ist nicht unser Problem. Also ich meine das Problem des Verbrauchers. Wir haben ein bezahltes Recht auf das versprochene Leergewicht.
Hersteller reagieren aber nicht, oder nur bei aufgebautem Druck, weil es noch viel zu viel ganz liebe Wohnmobilnutzer gibt, die das als Normal ansehen.
Eine Mitglied unsere kleinen Womoclubs wurde nachdenklich als er einen Reifenplatzer hatte. Er wollte, weil der Reifen neu war, eine kostenlosen Ersatz. Die Reparatur des Radkastens wollte er selbst tragen. Dies wurde nach der Gewichtsprüfung abgelehnt. Grund war keine große Überladung aber eine merkbare. Mit dieser war er immer unwissentlich unterwegs. Bis es einen Knall gab. Naja, ob es nun wirklich an dem Gewicht gelegen hat, kann ich weder ich noch er sagen. Jedoch machte es alle in unserem Club nachdenklich und jeder hat mal gewogen. Das Ergebnis hab ich ja schon mitgeteilt.
Ein anderer fährt Womo auf Iveco. Dieser wird zu warm. Jedenfalls springt dieser riesen laute Lüfter ständig an. Also fuhr er zum Hersteller nach Aschbach. Kein Mangel kam von dieser Seite. Ganz normal. Dann fuhr er zu Iveco. Die haben dann doch einen, na sagen wir mal fragwürdigen Lüftungszustand festgestellt. Kurzum haben die die entsprechenden Daten ausgelesen und bemerkt, dass dieses Wohnmobil zu warm wurde. Bevor man aber irgendetwas machte, wog man das Auto. Danach war die Diskussion zu Ende. Jedenfalls mit Iveco, denn auch dieses Auto war zu schwer.
Also ich für meine Person werde, wenn ich nochmals ein neues Wohnmobil bekomme, dies wiegen. Dieses Gewicht ist mir halt versprochen worden und ich möchte es nutzen. Habe diese Zusage ja auch bezahlt.
Viele
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mueckenstuermer am 28 Jun 2011 19:50:54 @ lancelot
Alles sehr i. O. !
friebo am 28 Jun 2011 20:02:46 Lancelot hat geschrieben:Fakt ist aber doch auch, daß viele Hersteller bereits in ihren Preislisten bzw. im Konfigurator (so vorhanden) die jeweils einzelnen Gewichte der Zusatzausrüstung mit angeben (Beispiel: Concorde oder Phoenix, andere sicher auch). Damit kann sich doch jeder Interessent selbst und im Vorfeld schon mal ausrechnen, wieviel tatsächliches Leergewicht da zusammen kommt ...
Also für mich kann sich da keiner "freisprechen" ... zumindest halte ich es für schwierig, sowas zu ignorieren.
Moin Wolfgang,
im Prinzip würde ich dir ja recht geben - jeder kann sich selbst informieren und sollte sich auch informieren wie er es z.B. vor dem Kauf einer Waschmaschine, eines TV oder vielleicht auch nur eines Waschmittels tut. Vielleicht - ziemlich sicher - auch, wenn er einen PKW kauft. Warum nicht bei einem WoMo?
Aber: in meinem eigenen Fall (ich verzichte hier auf den Link :) ) bin ich ein absoluter Anfänger, der von null und nix Ahnung hat, und bei einem Vermieter eine "Fahrzeugkategorie" (!) mietet. Wie soll ich denn ohne Kenntnis des genauen Typs und der genauen Ausstattung mir das Gewicht zusammen rechnen? An der Stelle muss mir doch der Vermieter helfen müssen, wer denn sonst? Aber der hat ja kein "Interesse"...
Ich hatte insofern Glück, dass ich den WoMo-Typ kannte und nachrechnen konnte - was ich aber nur konnte, weil ich mich "interessierte" und daher hier im Forum schon lange vorher gelandet war.
Wenn ich nun nicht das Glück gehabt hätte? Wieviele Anfänger wie ich sind eigentlich jedes Jahr mit einem Miet-WoMo unterwegs?
Wenn ich eines kaufen will, gebe ich dir absolut recht! Auch - und wg. der Kosten und Risiken gerade - bei einem WoMo-Kauf sollte ich mich "interessieren". Eigentlich mehr als beim Kauf eines Navis z.B.....
Heiko
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