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Retarder oder Auspuffklappenbremse


obi01 am 04 Jul 2011 18:36:15

Hallo hat jemand von euch einen Retarter oder eine Auspuffklappenbremse an euren Wohnmobil,
Wir haben einen Iveco mit 5,2 t und sind vor 2 Wochen den Plöckenpass von Italien nach Östreich gefahren.
Trotz des 2. Ganges konnte uns die Motorbremse nicht arg stoppen, ich musste immer wieder die Fußbremse betätigen.
In Katschbach Maunten angekommen rauchten und Stanken die Bremsen.
Meine Frage an euch, Rentiert sich eine Umrüstung, oder fahr ich lieber über Villach.
Jürgen

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lolex am 04 Jul 2011 18:52:37

der retarder ist um ein vielfaches effektiver.
motorbremse ist einfacher und preiswerter.

aber nützlich sicherlich beide.

lolex

cardoc am 04 Jul 2011 20:42:25

Hallo

An meinem WoMo habe ich weder noch, aber im Fernverkehr mit einem 40t beide Dauerbremsarten gefahren. Auspuffklappenbremse oder Retarder werden auch als Dauerbremse bezeichnet, gerade in der StVZO.

Wenn das Fahrzeug mit einer Auspuffbremse und einem Drehzahlmesser ab Werk ausgestattet ist, befindet sich meist noch ein anders farbiger Bereich auf dem Drehzahlmesser. Im VOLVO z.B ist dieser Bereich blau. Hier ist die effektivste Motorbremsleistung in meinem Beispiel 1800-2800 rpm wobei der rote Bereich bei 2800 rpm anfängt.

Den Retarder gibt es in verschiedenen Versionen. Wirbelstrom oder Hydrauliköl. Mein LKW hatte den Hydraulischen. Abstufbar in fünf Stufen und über den normalen Motorkühlkreislauf gekühlt. Den Retarder habe ich sehr viel genutzt. Der war sogar mit der Auspuffbremse kombiniert. Aber auch hier habe ich es immer wieder erlebt das ich mit der Fußbremse nachhelfen musste.

Eine Nachrüstung mit einem Retarder scheint mir sehr teuer zu sein, abgesehen vom Gewicht.

Wenn man also einen Berg herunterfährt mit Auspuffklappenbremse: Oben vor Beginn des Gefälles schon langsam sein!!
Gänge soweit herunter wie möglich. Den Fuß nach dem Bremsen wieder ganz vom Bremspedal herunter damit sich die Bremsen abkühlen. Die Geschwindigkeit deutlich herunterbremsen damit die Motorbremse auch die Leistung bringen kann und die Fußbremse sich wieder "abkühlt".
Wichtig vor Fahrten ins Gebirge mit Fahrzeugen die Bremsflüssigkeit in den Leitungen haben: Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. die zieht mit der Zeit Feuchtigkeit. Bei starkem Gefälle erhitzt sich die Bremse so stark, das diese Feuchtigkeit aunfängt zu kochen und Luft im System bildet. Und das ist Ungesund.

Verschiedene Hersteller sagen alle 1 bis 2 Jahre die Bremsflüssigkeit zu wechseln. Aus dem vorher genannten Grunde. Man kann auch bei Werkstätten/TÜV/DEKRA/ Automobilclubs die Bremsflüssigkeit auf den Siedepunkt hin testen lassen.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen Helfen.

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cardoc am 04 Jul 2011 20:49:27

Es gibt für den IVECO eine Nachrüstung Auspuffklappenbremse!?!?

Wenn man sehr viel im Gebirge unterwegs ist lohnt es sich bestimmt ein solche Nachrüstung. Einen Retarder nicht! Soviel kann man nicht fahren um den wieder reinzubekommen.

Kosten nutzen. Viel Gebirge - viel Bremsen - Kosten
Viel Gebirge - Auspuffklappenbremse - weniger Bremsen - kosten

Persönliche Meinung: Wenn ich mit meinem WoMo und Anhänger (Mopedanhänger) unterwegs bin, bremse ich lieber etwas mehr, fahre langsamer den Berg hinunter, brauch vielliecht ein paar Bremsscheiben und Bremsbläge mehr aber ich denke die Kosten für eine Umrüstung brauche ich dafür nicht.
Mein WoMo 3,1 t hat jetzt 81.000 Km sehr viel mit Anhängerbetrieb hinter sich und habe immer noch die ersten Beläge und Scheiben.


klink_bks am 04 Jul 2011 21:03:49

:D Hab mal gerade nachgeschaut (rein aus Neugier) :D

Motorbremse fuer 230/244 kostet knapp 1000 Euro, Einbau ca. 3,5 Stunden.

Gibts bei --> Link

von der Mosel
Achim

katzenkopf am 04 Jul 2011 21:05:39

eine alte Bergfahrer-Regel noch von unseren Großeltern sagt:
Berg hoch und Berg runter im gleichen Gang.
Und dann brauchst Du die Betriebsbremse (Fußbremse) wirklich nur zum anhalten aber keinesfalls als Dauerbremse

wocaraft am 04 Jul 2011 21:24:28

katzenkopf hat geschrieben:eine alte Bergfahrer-Regel noch von unseren Großeltern sagt:
Berg hoch und Berg runter im gleichen Gang.
Und dann brauchst Du die Betriebsbremse (Fußbremse) wirklich nur zum anhalten aber keinesfalls als Dauerbremse


Mit den Regeln aus vergangenen Zeiten ist das so eine Sache. Ich behaupte mal ganz einfach dass das nicht mehr stimmt, denn bei gleichem Fahrzeuggewicht hat sich die Motorleistun fast verdreifacht.
Damit sind wir wieder beim Thema: Ich behaupte, das es echt ein Problem werden kann, mit vollbeladenem Womo einen Paß zu fahren.
Wenn es wirklich nur am eingelegten Gang liegen würde, hätten wir das Thema sicher nicht.

Wolfgang

icealiens97 am 04 Jul 2011 22:17:17

Das letztgesagte kann ich nur bestätigen, mein vollbeladen ca 5,2 to schweres Wohnmobil schiebt auf einigermassen steilen (damit meine ich nicht sehr steil) bergabfahrten auch 2. gang das auto in den begrenzer (soweit lasse ich es natürlch nicht kommen).

bei den modernen dieselmaschinen ist die bremsleitung nach meinem subjektiven empfinden nicht sehr hoch.

gruß
Martin

Delphin659 am 04 Jul 2011 22:56:18

katzenkopf hat geschrieben:eine alte Bergfahrer-Regel noch von unseren Großeltern sagt:
Berg hoch und Berg runter im gleichen Gang.
Und dann brauchst Du die Betriebsbremse (Fußbremse) wirklich nur zum anhalten aber keinesfalls als Dauerbremse



Selten so gelacht, früher hat man Torpedos mit der Hand geworfen, heute werden sie geschossen !

didje am 04 Jul 2011 23:18:04

Hallo
Die Auspuffklappenbremsen wären Tödlich für den Turbolader,habe ich mal gelesen,hat von euch das auch schon mal gehört
Ich kann mir das schon vorstellen das bei Bergabfahrt der Turbo sehr heiß wird,mir wäre das zu Heiß :D
didje

Delphin659 am 04 Jul 2011 23:26:06

Für den Turbolader eigentlich nicht, sondern für den Zylinderkopf.
Die Auspuff-Drosselklappe schließt beim betätigen der sogenannten dritten oder Motorbremse. Dadurch entsteht ein hoher Druck im Abgasrohr von der Drosselklappe bis in die Zylinderbüchsen. Der Druck im Zylinderkopf wird dadurch um einiges erhöht und es besteht Gefahr für die Kopfdichtung.
Die Drosselklappen werden dadurch entweder mit ein paar Bohrungen versehen oder es wird sogar ein Viertel der Klappe (versch. Mercedestypen im LKW-Bereich) ausgeschnitten, damit der Druck etwas gemindert wird.
Dies ist aber nur bei bei der Drosselklappenbremse (Motorbremse) so, nicht bei der Konstantdrosselbremse. Da ist die Funktion auch ganz anderst.

sloter am 04 Jul 2011 23:49:06

Bist einfach zu schnell runtergefahren,ein gang niedriger und du hättest deine Bremse nicht so oft einsetzen müssen. :)

tober am 05 Jul 2011 07:56:31

Die Anfangsfrage - ob es sich rentiert ist halt ne "frage der verhältinssmäßigkeit". Wie oft fährst Du die Strecke. 1mal im Jahr ? Sonst noch nie Probleme wegen der Bremsen gehabt ? Dann würde ich es nicht machen.
Viel fahren im Gebirge - Geld und Gewicht (Retarder ca. 80Kg) sind nicht das Problem, würde ich einen Retarder nehmen. Der ist nicht Drehzahlabhängig was die Bremsleistung betrifft.

tober

womowitsch am 05 Jul 2011 09:14:24

icealiens97 hat geschrieben:
bei den modernen dieselmaschinen ist die bremsleitung nach meinem subjektiven empfinden nicht sehr hoch.



Hallo, das meine ich auch, selbst im ersten Gang dreht der Motor hoch bis zum Anschlag.

obi01 am 05 Jul 2011 10:08:35

sloter hat geschrieben:Bist einfach zu schnell runtergefahren,ein gang niedriger und du hättest deine Bremse nicht so oft einsetzen müssen. :)


Hallo zu schnell war ich nicht, aber die 5,2 t schieben unbarmherzig.
Wollte nicht den 1. Gang nehmen, sondern bin im 2. runtergefahren, aber die Drezahl ging bis 4000 hoch, das war dann doch zuviel.
Also Runterbremsen mit Fußbremse was dann zur Folge hat, das die heiß werden.
Hatt jemand die Auspuffklappenbremse von Kuhn in sein Fahrzeug eingebaut ?
Mein Iveco Händler meint, das dann der Motor kaputt gehen kann.

gruß Jürgen

hade am 05 Jul 2011 10:12:12

habe bei Kloft den Retarder nachrüsten lassen,
was soll ich sagen, eine Super Sache.
Ist ein 6-stufiger Retarder mit Tempomatfunktion
bei Bergab Fahrt, war zu der Zeit bei Kloft gerade
im Angebot und wurde kostenlos mit eingebaut.
Mein Trägerfahrzeug ist ein Iveco mit 5,5to.

Über die Kosten Nutzung darf man sich keine Gedanken machen,
die Investition muß es jedem selber wert sein,
denn rechnen tut es sich allemal nicht, aber ein Stück Sicherheit
mehr kann kein Fehler sein.

Hans

Gast am 05 Jul 2011 11:55:36

Wir haben das 6 tonnen Chassis und sind auch schon oft den Plöckenpass und andere Pässe gefahren. Die Bremsen wurden nicht überfordert, obwohl eben auch im 2. Gang kräftig die Bremse drücken muss.
Das wird aber dann am LKW Chassis liegen, da stärkere Bremsen verbaut sind und genügend Zuladungsreserven.

Ich würde mir das mit den Drosselklappen oder dem Retarder gründlich überlegen, dafür kann man ziemlich lange AB-Maut bezahlen oder ein paar Bremsbelege nebst Scheiben.
Der Wirbelstrom-Retarder soll auch die Kardangelenke ziemlich beanspruchen, daher werden die Einbaukosten nicht die einzigen Kosten bleiben. Auch die fahrbereite Masse wird beträchtlich erhöht und damit die Spritkosten!

Es gibt wohl einen guten Grund, das IVECO selbst für den Daily keine zusätzlichen Bremsanlagen anbietet, daher sollte man sich gut überlegen sich über die Konstruktion hinwegzusetzen.

Wenn man trotzdem Pässe fahren möchte, kann eine veränderte Reiseplanung auch helfen. Pausen machen (Abkühlen der Bremsen und des Motors), frühe Morgenstunden oder nachts fahren, da sind die Aussen-Temperaturen am geringsten und der Verkehr nicht so dicht!

Und dann beim nächsten Womo, das größere Chassis wählen :!: :wink:

Jörg

spleiss53 am 05 Jul 2011 21:46:39

@obi01: nimm den Retarder - du wirst begeistert sein. Nicht nur an Pässen :wink:

Randyandy01 am 05 Jul 2011 22:09:53

Menno kinners:
Ihr macht euch sorgen, bergab, wenn die Fuhre zu schnell wird, kurz und Kräftig bremsen und nicht Fuß auf der Bremse und schleifen lassen.....

früher bin ich mit Rindfleisch nach Portugal geeiert, mit Volvo F1025 Hängerzug, iste ne Dreiachsmaschine mit 2 Achsanhänger, die Zugmaschine hatte hinten Doppelachsaggregat mit Zwillingsreifen, nur mit Motorbremse, immer ausgeladen auf damalige zulässige 38 t. :oops: :oops:
Meine Bremsen am Zug haben immer so ca. 500000km gehalten... Ohne Rauchen....

@Cojo: Wirbelstromretarder belasten die Batterie und nicht die Kardangelenke.

Dethleffsfahrer am 06 Jul 2011 06:55:40

Moin, ich fahre ein 6 to Womo mit Iveco 3 Liter und auch mal Steigungen oder Gefälle von 19 % in Norwegen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das der 2. Gang meistens passt. Trotzdem muß ich bei Bergabfahrten in regelmäßigen Abständen kräftig Bremsen um die Geschwindigkeit und die Drehzahl zu senken, dann geht es wieder eine Zeit ohne Bremsen.
Das Wichtigste ist sich nicht durch den nachfolgenden Verkehr hetzen lassen lieber mal rechts ran und alle vorbei lassen.
In Norwegen beobachte ich sehr oft das Womofahrer kleinerer Mobile von Anfang bis Ende der Talfahrt auf der Bremse stehen und die stehen dann am Fuß des Berges mit rauchender Bremse und wundern sich.
Also besser, in der Ruhe liegt die Kraft, dann geht das auch ohne Retarder oder Staudruck.

dieter2 am 06 Jul 2011 13:00:08

Ich würde immer zur Wirbelstrombremse raten.

Die ist nicht nur am Berg gut,die erledigt auch sonst ca.80-90% der Bremserei,verschleißfrei.

Und wer alles mit Kosten/Nutzen verechnet sollte lieber sein Womo verkaufen :roll:

Dieter

hade am 06 Jul 2011 16:32:55

dieter2 hat geschrieben:
Und wer alles mit Kosten/Nutzen verechnet sollte lieber sein Womo verkaufen :roll:

Dieter


auch meine Meinung :zustimm:

cardoc am 06 Jul 2011 22:37:31

Bei einem WoMo darf nicht alles mit Kosten/Nutzen gerechnet werden, da gebe ich Euch Recht. Aber bei solchen Massnahmen wie Retarder oder Auspuffklappenbremse???

Es ist schön wenn man in Sicherheit investieren möchte. Fährt man das WoMo noch so lange?? Ist mir die Sicherheit das Geld Wert. Investiere ich lieber in einen Fahrerlehrgang/Sicherheitstraining?

Wenn jemand Sicherheit haben will dann soll er das tun!! Ich wäre der letzte der daran Spart. An Reifen, Bremse, Gasversorgung, Elektrik wird bei mir nicht gespart. Ich passe meinen Fahrstil meinem WoMo an und wenn ich weiß das meine Wohnbude eine schlechte Motorbremswirkung hat (und übrigens alle Turboaufgeladenen Fahrzeuge haben eine schlechte Motorbremswirkung, früher viel Hubraum und gute Motorbremswirkung) dann muss ich meine Fahrweise dementsprechen ändern und nicht denken ich sitze in einem PKW mit 1,5 t wo die Bremse das aushält. Und genau das kann die Bremse bei einem PKW auch nicht!!! Falsche Fahrweise und ich Schlachte dir jede Bremse und das nicht nur am Berg.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen!

Ich behaupte nicht das der Themenstarter falsch fährt oder gefahren ist!

Dieses sind meine Gedanengänge beim WoMo fahren. Und die muss man nicht mit mir teilen. Ein Retarder ab einer gewissen Gewichtklasse würde ich sogar als Pflichtteil unterstützen.

aus dem Münsterland

baerti am 06 Sep 2011 21:15:42

Ich habe folgende Anfrage gestartet:

Ich fahre ein Reisemobil Baujahr 2010 auf Basis des Iveco Daily 60 C 18 und interessiere mich für den Einbau einer Motorbremse. Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 6 to.

Kann man bei diesem Fahrzeug eine Motorbremse nachrüsten? Falls ja, bitte ich um einen Kostenvoranschlag und Mitteilung, wieviel Zeit für den Einbau veranschlagt wird.



1. Rückantwort Fa. Blissenbach, Bonn
ich werde mich erkundigen, ob so etwas bei diesem Fahrzeug möglich ist und mich zeitnah bei ihnen melden

2. Rückantwort Fa. Blissenbach, Bonn
leider können wir ihnen keine technische Lösung anbieten. Bitte erfragen sie ihr Anliegen beim Iveco Haupthändler, der Iveco West in Köln.

Rückantwort Iveco West, Köln
leider können wir ihnen auch keine technische Lösung anbieten , da die gewünschte Motorbremse ab Werk nicht orderbar ist.


Die Antwort von Iveco West habe ich zwar nicht ganz verstanden, da es bei meiner Anfrage ja ausdrücklich um eine Nachrüstung ging, interpretiere sie aber mal so, dass der Iveco Daily 60 C 18 nicht für eine Motorbremse geeignet ist - so ähnlich wurde das ja auch bereits hier geäußert.

Also scheidet diese Option - zumindest während der Garantiezeit - aus.

alex30193 am 07 Sep 2011 18:11:40

Hallo, ich habe mal eine Anfrage an Kloft gestellt wegen einem Retarder.
Das untenstehende ist dabei raus gekommen.
Mfg Doro und Alex aus dem Neckartel

Sehr geehrter Herr Haag,
wir beziehen uns auf Ihre Mail-Anfrage und bedanken uns für Ihr Interesse an unseren wartungsfreien
elektrischen Wirbelstrombremsen und bieten Ihnen nachstehend an.
Für Reisemobil N+B Clou auf Iveco Daily Fahrgestell mit 5 to. GG:
1 Wirbelstrombremse Typ PK (525 Nm), einschl. 4-stufiger elektr. Ausrüstung, kpl. Einbau an einem Arbeitstag
bei uns in Limburg/L., mit Rahmen- und Anbauteilen, einschl. Kardanwellenkosten sowie ABS-
/Tempomatanschluss
Komplettpreis: EUR 4.260,-- inkl. 19% Mwst.
• Lieferzeit : Kurzfristig, nach Vereinbarung.
• Zahlung : Rein netto in bar bei Übernahme. (Eine Kartenzahlung ist leider nicht möglich.)
• Bemerkung : 3 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung.
Der Retarder-Einbau bei Fahrzeugen mit ESP ist generell nicht möglich. Bei den neuen Dailys
kann allerdings geprüft werden, ob das ESP deaktiviert werden kann.
Für den Retarder besteht die Pflicht der TÜV-Abnahme und der Eintragung in die Kfz-Papiere. Auf Wunsch und
gegen einen Aufpreis von EUR 70,-- inkl. 19% Mwst. kann die TÜV-Abnahme bei uns erfolgen.
Unsere Retarder können auf Wunsch mit einer elektronischen Steuerung geliefert werden, die eine Verteilung
der kompletten Bremsleistung auf insgesamt sechs Stufen, auch in Verbindung mit einer Bremsomatfunktion,
ermöglicht. Durch diese Funktion hält der Retarder, im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit, bei Talfahrten
selbstständig eine vom Fahrer vorgewählte Geschwindigkeit. Der Aufpreis hierfür beträgt EUR 330,-- inkl.
19% Mwst. (Wenn technisch möglich!)
Wir hoffen, dass Ihnen unser Angebot zusagt und würden uns freuen, wieder von Ihnen zu hören.
Schon heute können wir Ihnen eine rasche und fachgerechte Erledigung Ihres erhofften Auftrages zusagen und
stehen Ihnen bei Rückfragen und für weitere Informationen jederzeit gern zur Verfügung.
Mit freundlichen n
KLOFT RETARDER DEUTSCHLAND GMBH
Frank Borbonus

Bergbewohner1 am 07 Sep 2011 18:56:31

Das mit dem Retarder ist schon eine feine Sache, lohnt sich meines erachtens nach aber nicht bei einem WoMo, muß aber jeder selbst entscheiden.
Habe meine Fahrten über den Plöckenpass nicht gezählt, aber es sind einige. Trotz Ausreizung der Achslasten hat bei keinem meiner WoMos jemals die Bremsen geraucht. Nicht mal bei meinem Sprinter 316 CDI, denen ja schlechtes Bremsverhalten nach gesagt wird.
Über eine Auspuffklappe hatte ich vor Jahren auch mal nachgedacht, habe es aber dann sein lassen, weil laut Boschdienst es zu erhöhten Verschleiß der Injektoren kommt, von den anderen Komponenten die schon genannt wurden, ganz zu schweigen.
Da sind ganz schnell mal paar Tausender weg.

thomas56 am 13 Dez 2011 13:44:56

Bis 7% hält die Motorbremse die Geschwindigkeit.
Meinen Retarder möchte ich nicht missen, es ist eine eigenständige Zusatzbremse und wenn sie nur einen Schadenfall verhindert, hat sie sich schon 2x bezahlt gemacht.
Der Retarder bremst fast auf Null runter, vielleicht die letzten 3km/Std.
müssen noch gebremst werden.
Auch für Leute mit Belastungsproblemen im rechtem Bein, ist es eine Wohltat mit Retarder und Tempomat, da das Bein fast keiner Belastung mehr ausgesetzt ist.


Thomas

beachcomber am 28 Dez 2011 12:16:06

moin kollegen,

ich fahre den iveco 65 c 15, bj. 2000 und habe mir nach kauf des fahrgestells und vor aufbau meiner mabu kabine, nach rücksprache mit iveco münchen, bei kloft einen retarder mit tempomat einbauen lassen.
da ich hobby mäßig bus und lkw gefahren habe, mit den verschiedensten retarder und auspuffklappenbremsen ( motordrossel merc. ) war für mich die nachrüstung des kloft retarders ( thyristorgesteuert und nicht relaisgesteuert wie bei anderen herstellern) ein muß.
Wenn ich 100000 DM für ein geplantes Womo ausgebe ist der aufwand für einen retarder vernachlässigbar klein
ein paarmal hat mich der gleichzeitige einsatz beider systeme vor den dummheiten meiner straßenverkehrsgenossen gerettet.
allein das war der preis schon wert.
ich möchte ihn nicht missen.
f.b.

TorstenS am 29 Dez 2011 13:35:13

Hallo Leute,

ich habe so eine Auspuff-Stauklappe von KLS in meinen Iveco 40-12 Baujahr 1998 (noch kein Common-Rail-Motor). Die Stauklappenbremse versieht seit 100.000 km ihren Dienst ohne Schäden an Motor, Turbo etc. Sie ist bei langen Bergabfahrten eine echte Hilfe. Bis ca. 8% Gefälle brauche ich gar keine Fußbremse mehr. Darüber hinaus muss nur gelegentlich zusätzlich gebremst werden.

Damals hieß es allerdings, dass ein Einbau in Common-Rail-Motor-Dailys wegen der empfindlichen Common-Rail-Technik nicht empfohlen wird.


Torsten

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