pit02 am 04 Okt 2011 16:32:08 rosselarno hat geschrieben:Ich kenne jedenfalls keinen Politiker dem ich die Hand geben würde. Für mich steht das Wort Politiker als Synonym für unfähiger verlogener und pflichtvergessener Schwätzer. ....
Langsam hört man vermehrt, dass die eigentliche Bankenkriese ein Klacks gegen das ist, was Politiker angerichtet haben. Diese exorbitanten Staatsausgaben, korrupte Vorgehensweisen in allen überschuldeten Ländern etc. hat doch nicht in erster Linie das Volk verursacht.
Ausser man unterstellt, dass das Volk nun halt gnadenlos für die gewählten Politiker geradestehen muss. In Bezug auf Griechenland gehört es sich gemäss Vorbildfunktion für unsere Jugend, dass Schulden NICHT zurückbezahlt werden und man lieber in den Konkurs gehen solle.
Bei solchen Vorbildern wie unseren Politikern, kann keine Jugend heranwachsen denen man repektvoll die Hand geben möchte, oder doch?
OttoWalke am 04 Okt 2011 20:30:46 Pit
Stimme Dir voll zu,
nur wenn man es ganz genau betrachtet, fallen alle Länder die über Generationen einen immer höheren Schuldenberg anhäufen in dieses Schema.
Also sogar diejenigen Länder die ja immer noch gerne als "wirtschaftsstark" eingestuft werden, auch Deutschland.
Das Grundübel liegt doch in der Anbetung an das Wachstums-System, was in den allermeisten Staaten propagiert wird.
In einer Welt mit endlichen Ressourcen kann das doch auf Dauer ohne "Nullsetzung" garnicht gut gehen.
Und was ich unter Nullsetzung meine kann sich jeder selber Denken.
Die wirkliche Frage wie diese Problem mal gelöst werden soll ist eine ganz andere.
Es gilt ein Wirtschaftssystem zu finden, dass wenigstens komplett Ressourcen neutral arbeitet, besser noch Ressourcen schaffend bei dem ja weiteren Zuwachs an Weltbevölkerung, und das recht bald und weltweit. :oops:
Solange das allgemeine Wohl der Menschheit von Menschen bestimmt wird, dessen Halbwertszeit und Verantwortung an der Macht gerade mal wenige Jahre sind, sehe ich diese Lösung nicht.
Erst recht nicht da der Mensch als solches, sich zu einem egomanischen Einzelindividuum entwickelt hat.
Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. :D
Gast am 05 Okt 2011 08:44:02 pit02 hat geschrieben:... dass Schulden NICHT zurückbezahlt werden und man lieber in den Konkurs gehen solle....
An @pit02 und alle anderen schwäbischen Hausfrauen:
Schulden sind Guthaben.
Die Schuldenkrise ist eine Guthabenkrise
Schulden und Guthaben entstehen gleichzeitig.
Das wird die schwäbische Hausfrau in ihrer systemzerstörerischen Sparwut nie verstehen
Alle (nicht nur die schwäbische Hausfrau) wollen Geld-Guthaben aufbauen und schaffen dadurch Nachfrage-Schulden.
Man schimpft über immer mehr Geld-Schulden - obwohl Geld-Guthaben nichts anderes als gehortete Schuldscheine sind. Man fragt also ständig mehr Schuldscheine zum Guthabenaufbau nach und beklagt gleichzeitig deren steigende Produktion.
Werden diese Guthaben nicht zeitgleich zur Tilgung und Zinszahlung an den Wirtschafts-Kreislauf zurückgezahlt, droht eine sich selbst verstärkende Pleitewelle.
Das System bricht.
Dem begegnet man durch eine neue VERSCHULDUNG.
Also, aus "Altguthaben" wird Neuverschuldung, damit so alles weiterläuft wie bisher.
Bei ausreichend Neuverschuldung werden sowohl Tilgungsmittel für bestehende Kredite bereit gestellt als auch die Ersatznachfrage für die ungetilgte Nachfrageschuld der Guthabenhalter realisiert.
Der Systemfehler ist die Ungleichbehandlung von Schulden und Guthaben
Kredite zur Vorfinanzierung des Angebots müssen zu festen Terminen getilgt werden. Dies ist i.d.R. durch harte Sanktionen vollstreckbar.
Die NACHFRAGESCHULD DER EINKOMMEN (Geld-Guthabenausweitung), ist dagegen MANGELS TERMIN NICHT DURCHSETZBAR.
SCHULDEN SIND SYSTEMRELEVANT.
SCHULDNER GIBT ES ERST, SEITDEM ES SPARER GIBT.
SCHULDNER SIND NICHT SCHLECHTER ALS SPARER.
thatslife am 05 Okt 2011 23:24:49 aus SPON (Spiegel online):
Zitat von Spiegelkritikus
A: Frau Merkel, viele Bürger fragen sich, warum mit unseren Steuergeldern immer wieder Banken gerettet werden, obwohl bei uns viele Kommunen fast bankrott sind, die Rente und Hartz4 erbärmlich niedrig sind und viel mehr in Bildung investiert werden müsste - von der hohen Staatsverschuldung und einer jährlichen Zinslast von über 60 Milliarden Euro ganz zu schweigen.
...
A: Jetzt habe ich endlich das System verstanden!
thatslife :D
Gast am 06 Okt 2011 09:50:56 Bahnt sich in den USA eine westliche Revolution an?
--> Link
Jörg
thatslife am 06 Okt 2011 09:56:51 Griechenland ist zwar Pleite- kauft aber kurzerhand mal 400 US Panzer und anderes Kriegsgerät. Gut so: Deutschland wird jetzt auch in der Ägäis verteidigt :D
--> Link
thatslife
Gast am 06 Okt 2011 10:15:09 Griechenland einfach fallen zu lassen ,wäre sicherlich falsch -> man hätte besser überlegen sollen es erst überhaupt aufzunehmen :twisted:
Um jeden Preis würde ich es nicht unterstützen ,denn es geht wie immer zu Lasten von Uns Steuerzahlern :!:
Da kommen jetzt zur Finanzierung ,wieder solche "Scheinheiligen Vorschläge" wie PKW Maut etc. auch von den viel versprochenen Steuerentlastungen (von denen die Rede war ) , weil sich D so gut in der Wirtschaft dasteht , ist keine Rede mehr .
Man hätte lieber ein Paar "fähige Leute" nach Brüssel schicken sollen um "Unsere Politik" durchzusetzen -> denn D hat nicht mehr und nicht weniger Mitspracherecht wie Spanien;Italien oder Portugal :!: --> wie denn auch ,denn die Deutschen Deppen halten ja still :!:
Da die ganze Schuldendebatte immer Verwirrende Formen annimmt wünschte ich mir endlich ein Paar fähige Leute in der Regierung und vorallem eine die sich einig ist :!:
Da war mir der "Kravattenkanzler" lieber ..
Liebe Frau Merkel , wir wohnten zwar in der gleichen Gegend und ich bin Weggezogen , -> möchten Sie uns nicht ebenfalls den Gefallen tun :?:
Auf dem Mond ist noch ein Platz frei und Ihre Amerikanischen Freunde bringen sie sicherlich dort hin -> wir geben auch noch Geld aus dem Steuerfonds bei ,so das es auch noch für die unfähigen ,zerstrittenen Koalitionspartner reicht ,diese Reise zu finanzieren :x
Gast am 06 Okt 2011 10:44:45 cojo hat geschrieben:Bahnt sich in den USA eine westliche Revolution an? --> Link Jörg
NEIN :!: :!: :!:
Wenn es so wäre, würde das "Letzte"
--> Link
nicht davon berichten.
walter7149 am 05 Dez 2011 23:08:26 Hallo, immer mehr Deutsche wünschen sich die D-Mark zurück :!: :!: :!:
- --> Link
walter7149 am 05 Dez 2011 23:26:36 Kommt gleich in der Tagesschau - " Deutschland im visier der rating-agenturen"
Merkel + Sarkozy = Merkozy retten die EU und den €uro
:D :D :D
Wenn´s nicht so ernst wäre würd ich sagen :ironie:
Gast am 06 Dez 2011 06:58:09 walter7149 hat geschrieben:Kommt gleich in der Tagesschau - " Deutschland im visier der rating-agenturen"
Merkel + Sarkozy = Merkozy retten die EU und den €uro
:D :D :D
Wenn´s nicht so ernst wäre würd ich sagen :ironie:
Sehen nicht alle so pessimistisch.
Bei NTV gab es neulich eine 2 Tage-Umfrage (die natürlich nicht representativ ist). 80 % der Leute waren der Meinung, dass sie das hinkriegt.
Aber vermutlich ändert sich das in Zeiten wie diesen so häufig, wie wir unsere Unterwäsche.
Ihr wechselt doch auch täglich Eure Unterwäsche -oder? :?
Gast am 06 Dez 2011 11:24:32 Und so denken und planen die Briten:
--> Link
oberstdorfer am 06 Dez 2011 12:25:03 walter7149 hat geschrieben:Hallo, immer mehr Deutsche wünschen sich die D-Mark zurück :!: :!: :!: - --> Link
Ich glaub du meinst die >Reichsmark
Gast am 06 Dez 2011 14:15:25 oberstdorfer hat geschrieben:walter7149 hat geschrieben:Hallo, immer mehr Deutsche wünschen sich die D-Mark zurück :!: :!: :!: - --> Link
Ich glaub du meinst die >Reichsmark
Wisso Reichsmark :?:
Thaler :!: :wink:
Jörg
walter7149 am 06 Dez 2011 15:48:27 Hallo,
also wenn´s bis zur Reichsmark zurück ginge - das wunschdenken -,
und das auch noch realität werden sollte, was hoffentlich nicht kommt,
dann hätten Merkozy das erreicht, was seit Napoleon schon einige andere große
führer erfolglos versucht haben.
Der Sarkozy wird schon aufpassen,das Angela´s einfluß in Europa nicht zu groß wird, denn Deutschland und/oder Frankreich versuchen ja schon seit jahrhunderten die vormachtstellung in Europa zu erkämpfen.
Und wenn erst die beiden dann wieder gegeneinandergehen, dann freut sich der dritte und vierte - ratet mal welche das sind ?
Ich lese auch ausländische, hauptsächlich norwegische, presse und weiß wie im ausland über Deutschland geschrieben wird. Einige ereignisse und nachrichten tauchen in den deutschen medien gar nicht auf !
tobi02 am 06 Dez 2011 19:23:04 Hmmmmmmmmmmmmm :( :roll:
Langsam beschleicht einen das Gefühl das der ganze Zirkus inszeniert ist. Das keine Kohle da ist und das einige Länder hoch verschuldet sind weiss inzwischen sogar jedes Kind in Amerika - und die wissen sonst recht wenig...
Allerdings ist inzwischen schon recht offensichtlich was da gespielt wird. Ob die Ratingagenturen nun gesteuert sind oder nicht - man mag daruber streiten. Hätten die USA wirklich ein Interesse daran das dieser Irrsin aufhört würden sie einen Weg finden das Spiel der Agenturen zu verhindern. Schliesslich können sie auch am Ende der Welt Foltergefängnisse unterhalten ohne das es jemanden juckt. Demokratie und Verfassung hin oder her.
Mit anderen Worten - die europäische Währung wird gezielt kaputt geschossen. Merkozy können beschliessen was sie wollen. Man wird kurz darauf einen neuen Knüppel zwischen die europäischen Beine schmeissen.
Wenn das so ist kann das im Grunde nur 2 mögliche Ziele haben. Entweder ist der Dollar so"schlecht" das man den Euro noch schlechter machen will um den Dollar als Leitwährung zu erhalten. Der Euro als Leitwährung wäre der Untergang für die USA. Müssten sie ihre Rohstoffe in Fremdwährung bezahlen geht dort in einigen Wochen oder gar Tagen das Licht aus.
Oder der Dollar ist bereits so platt das ein Konkurs der USA bevorsteht und unabwendbar ist und man versucht gezielt ein Reset des Finanzsystems zu erreichen.
Beides wäre Wahnsinn! Aber ich traue denen das durchaus zu.
Ich glaube man sollte langsam aber sicher in Rohstoff-Ersatzwährung investieren.
Wenn der Unsinn noch lange weiter geht können auch Lebensmittelvorräte nicht mehr schaden.
:motz: die sind doch alle echt krank! sorry
Gast am 07 Dez 2011 10:04:01 Tobi!
nach dem Blinde-Kuh-Spiel würde ich sagen:
"es ist so heiß, du verbrennst gleich"
Der Kollaps wird aber von einer völlig unerwartenden Seite kommen, was
sich aber im nachhinein als völlig klar heraustellen wird.
So wie die Einschläge immer dichter rund öfter kommen, kann ich mir nicht vorstellen, daß 2012 vorüber geht, ohne das sich etwas dramatisch verändert hat. Und das weltweit.
Im April bis Juni wäre mein Tip.
Jörg
Gast am 07 Dez 2011 10:51:34 HALT ! HALT !
Die bisherige Richtung muss völlig neu überdacht werden:
... Standard & Poor´s handelt aus der Überzeugung, dass ein strikter Sparkurs die Krise nicht lösen, sondern verstärken wird...
(SZ, 7.12.2011, Seite 2)
Und jetzt ??? :cry: :cry: :cry:
Peter
Gast am 07 Dez 2011 11:15:00 yasar hat geschrieben:HALT ! HALT !
Die bisherige Richtung muss völlig neu überdacht werden:
... Standard & Poor´s handelt aus der Überzeugung, dass ein strikter Sparkurs die Krise nicht lösen, sondern verstärken wird...
(SZ, 7.12.2011, Seite 2)
Und jetzt ??? :cry: :cry: :cry:
Peter
ja, ja wenn man den Bock zum Gärtner macht, nützt auch siene Ehrlichkeit nix!
Klar, ist das Sparen das Grundübel, wenn es dazu führt sich dauerhafte Vorteile auf Kosten von anderen zu schaffen. Wenn das dann jeder macht oder machen muss, wer trägt denn dann die Kosten?
Ne, ne die Katze hat ihren Schwanz schon im Maul und läßt nicht mehr los!
Um sie am Leben zu erhalten, sollte man den Schwanz abschneiden!
Was uns zur Frage bringt: "Wer drückt den roten Knopf!"
Jörg
walter7149 am 07 Dez 2011 16:17:50 Wenn wir schon bildlich sprechen, dann ist schwanz abschneiden falsch
- lieber kopf abschneiden :!: :D
tobi02 am 07 Dez 2011 17:29:46 yasar hat geschrieben:HALT ! HALT !
Die bisherige Richtung muss völlig neu überdacht werden:
... Standard & Poor´s handelt aus der Überzeugung, dass ein strikter Sparkurs die Krise nicht lösen, sondern verstärken wird...
(SZ, 7.12.2011, Seite 2)
Und jetzt ??? :cry: :cry: :cry:
Peter
Damit würde sich S+P selber wiedersprechen. Wenn man der Meinung ist das ein solcher Sparkurs die Kriese verstärkt erwartet man also vom einzigen potenten Zahler, nämlich eutschland, das er für die Schulden anderer gerade steht.
Macht er das dann wirklich senkt man aber trotzdem die Bonität weil ja Deutschland plötzlich für zig Pleitestaaten mithaften muss.
Die können sich drehen wie sie wollen.
Ich empfehle zZ. Silber. Das ist nicht so stark gestiegen wie Gold und kann wertmässig in kleineren Einheiten getauscht werden. Merke: Für einen 500g Barren Gold kann man kein Brot kaufen. (Bevor jetzt irgendwer auf dumme Gedanken kommt. Ich hab keinen und kann mir auch keinen leisten :wink: )
kintzi am 07 Dez 2011 19:09:29 So langsam traue ich den Amis alles zu. S&P werden doch polit. von ihrer Reg. beeinflusst, die von ihren Schwierigkeiten ablenken will. Nachdem Obamas väterlicher Rat nicht auf dollarfreundl. fruchtbaren Boden fiel , wird`s jetzt anders rum versucht.
Und das hat Frau Merkel nun von ihrer Politik der kleinen Schritte, man hat immer genug Zeit, zu reagieren.
Z.Zt. wird überlegt, eine eigenesn europ. Rating zu machen, z.B. auf Grundlage einer Stiftung (wie Warentest). Bloss ob deren Wertungen von den Geldgebern angenommen werden? Da wird die USA auch massiv gegenschiessen, damit nicht noch mehr von der Macht bröckelt. Richi
PS: EW u. Anwesen in Florida günstig geworden(-30-70%), wer Wirbelstürme nicht scheut? Ansonsten kl. Grundstück mit Strom kaufen, Wasser eh mit Brunnen u. Anlage. Womo draufstellen u. bei Gefahr frühzeitig abhauen.
Gast am 08 Dez 2011 10:55:58 walter7149 hat geschrieben:Wenn wir schon bildlich sprechen, dann ist schwanz abschneiden falsch
- lieber kopf abschneiden :!: :D
naja, eigentlich wollte ich die Katze noch am Leben halten!
Aber, wenn das Tier so blöd ist, dann ist es wohl besser wenn es in die ewigen
"Kaptial"-gründe eingeht! :D :D
Jörg
travelrebell am 08 Dez 2011 11:04:49 jetzt Klartext zu GR --> Link
Gast am 08 Dez 2011 11:14:16 travelrebell hat geschrieben:jetzt Klartext zu GR --> Link
Was heißt hier für GR :?:
Im Klartext müsste es eigentlich heißen
DIE WESTLICH GEPRÄGTE WELT :!:
Aber da kommt man auch noch dahinter!
Jörg
Ja wo läuft es denn, wo läuft es denn hin, das Kapital?
Gast am 08 Dez 2011 17:28:59 Und was passiert, wenn doch alles zusammenkracht ?
--> Link
Vielleicht bleibt dem "kleinen" Sparer ein Rest von 30 000.- €
giovannibastanza am 08 Dez 2011 17:58:03 Diese Art von Manöverspielen gehört immer zu dem normalen Rollenspiel.
Wäre auch schlimm , wenn sich vernünftig, kluge Menschen nicht mit solchen Szenarien beschäftigen.
Auffallend ist allerdings , diejenigen die sich immer mit der Ultimaratio beschäftigen und mit einiger Häme darüber spekulieren , was passieren würde , wenn. Dabei immer mit dem Zeigefinger auf Politik und Banker zielen , würden am Meisten unter einem Crash leiden.
Die Vermögenden sicher weniger.
Wir sollten der Frau Merkel Heute alle die Daumen drücken , dass sie mit Sarkozy eine Änderung der Einstellung und der Verträge mit mindestens den 17 die zur Euro -Gruppe gehören hinkriegt.
Da sie der einzige Kerl in der ganzen Runde ist und vor allen Dingen für uns sehr viel davon abhängt ,wäre eine mentale Unterstützung sicher gut für sie .
Auch von denjenigen , die ihr politisch nicht so nahe stehen.
Hier gibt es keine Alternative.
Giovanni.
walter7149 am 08 Dez 2011 19:47:23 giovannibastanza hat geschrieben:Diese Art von Manöverspielen gehört immer zu dem normalen Rollenspiel. Wäre auch schlimm , wenn sich vernünftig, kluge Menschen nicht mit solchen Szenarien beschäftigen. Auffallend ist allerdings , diejenigen die sich immer mit der Ultimaratio beschäftigen und mit einiger Häme darüber spekulieren , was passieren würde , wenn. Dabei immer mit dem Zeigefinger auf Politik und Banker zielen , würden am Meisten unter einem Crash leiden. Die Vermögenden sicher weniger. Wir sollten der Frau Merkel Heute alle die Daumen drücken , dass sie mit Sarkozy eine Änderung der Einstellung und der Verträge mit mindestens den 17 die zur Euro -Gruppe gehören hinkriegt. Da sie der einzige Kerl in der ganzen Runde ist und vor allen Dingen für uns sehr viel davon abhängt ,wäre eine mentale Unterstützung sicher gut für sie . Auch von denjenigen , die ihr politisch nicht so nahe stehen. Hier gibt es keine Alternative. Giovanni.
Nichts ist Alternativlos, oder anders gesagt: Jeder und jedes ist zu ersetzen :!:
pit02 am 08 Dez 2011 19:53:54 Ich persönlich glaube nicht an einen Zusammenbruch des Euro, aberrr....
1. Die Geldgeber (der Markt) will einfach seine Kohle nach der Ausleihung wieder.
2. Die überschuldeten Staaten möchten gerne einen Schuldenschnitt
3. Deutschland möchte sich weiterhin nicht an der Familientragödie beteiligen
Mit Schuldenschnitt gibts dann keine Kohle mehr, mit Rückzahlungsverpflichtung muss Deutschland mit ins Boot. Und nun? Tja, es wird kommen wie es kommen muss, nämlich:
EZB versorgt Banken mit Reprokrediten (Vermeidung Liquiditätsengpass), gleichzeitig werden die 17 guten den restlichen schlechten EU-Länder über den IWF zur Seite stehen, indem sie dem IWF Kredite geben. Ebenso wird die EZB den IWF mit Krediten stärken. Und daraus werden die klammen Staaten Hilfskredite zu IWF-Bedingungen erhalten etc. etc.
Damit hat jeder seinen Kopf durchgesetzt und die Inflationäre-Rückzahlung kann beginnen. D.h. die Schuldenstaaten können das Sparen etwas lockerer angehen und gleichzeitig wierden über die "gesteuerte" Inflation die Preise jährlich um ca. 4-5% ansteigen und...
... somit bezahlen dann die EU-Bürger inkl. Deutsche die ganze Zeche, bis die Schulden abbezahlt sind, was denn sonst!!! Geht doch, nicht. Die einzige Gefahr ist, dass das Kapital am Beginn die Flucht ins Ausland nimmt. Aber keine Bange es kehrt bei genügend Rendite dann wieder reumütig in die Heimat zurück.
svenhedin1 am 08 Dez 2011 19:57:26 Hi,
zunächst ziehe ich aus Respekt den Hut vor dem Wisssen und der Nachdenke und dem Niveau so mancher Beiträge hier - und vor so manchen ausdrücklich auch nicht.
Aber ich möchte zu hier geäußerten Sichtweisen auch Bedenken vortragen dürfen.
So fällt mir hier die heuer häufige Verwendung von Merkottzy auf. Das finde ich, trifft nicht zu, ist nur Oberfläche eines gespielten Zirkus - dem die Finanzwelt sowieso nicht traut und damit der ganzen Politik nicht - ein Kern des Problems.
Die harmonie zwischen den beiden ist nur von denen gespielt. Denn in den Kernpunkten stimmen die beiden nicht üb erein die da sind z.B. a) Ausgestaltung des neuen ESM-Rettungsschrms b) die rolle der zentralbanken und der EZB c) die Frage, wie private GLäubiger statt nur der Srteuerzahler an Staatspleigten zu beteiligen ist, Merkel ja-Sarkottzy nein oder d) Merkelt swill die EU-Verträge ändern, Sarkotttzy nur "Abkommen" unter den 17 Euro-Staaten und vernebelt dies usw.
Aber eigentlich will ich hier nur noch mal bekräftigen, was ich schon mal seitenlang dargelegt habe. Nämlich dass die ganzen Völker am Randzipfekl von Asien nicht zusammenpassen, weil sie kulturell zu verschieden sind und jeder für sich völlig andere geschichtliche Erfraherugen gemacht haben. Das ist der Kdern all der Probleme.
Und was volkswirtschaftlich nicht zusammen passt, passt auch staatlich nicht zusammen. Und unterschiedliche Volkswirtschaften darf man nicht über einen Kamm scheren wollen per derzwungener Fiskalunion - was derzeit erpresst werden soll - das wird noch größer scheitern
Und vor allem wird alles scheitern so lange, bis der europaweite Hang aller Politiker in fast allen EU-Staaten nicht beschnitten wird, für den Wahlstimmenkauf merh Geld auszugeben als über die Einnahmen da ist - sprich das sehe ich aber niergends ein ENDE des Schuldenmachens - im gegenteil. Das Feuer wird mit Benzin gelöscht. Kann das funktionieren?
Und man soll mit dem uns ständig aufgezwungenen Medienmärchen aufhören, dass es kein friedliches Miteinander-Europa merh gebe, wenn es keinen Euro merh gäbe. Das ist von uns aus mit Dänemark schon nicht so - und die haben keinen Euro. Das ist eine böse Zwecklüge.
Mir ist ein kulturell vereintes Europa aller 27 EU-Länder, das aber jeder für sich eigenverantwortlich seine Währungs- und Fiskalkprobleme ALLEINE managt viel lieber wie der Erhalt einer überschuldeten, eben kulturell und damit völlig zersgtrittenen Eurozone , die alle am Seilhaken der Geldgeber und Banken ständig hängen und untereiander so auch ihre freiheitliche Souveränität längst verloren haben.
Ausserdem denke ich, es knallt noch vor Weihnachten. Schjöne Beschereung
Schatzsucher am 08 Dez 2011 22:27:11 Also die Ratingagenturen sind aus den USA. Die handeln nach dem Motto: america first.
Wisst Ihr eigentlich, auf welcher Grundlage diese Ratingagenturen Ihre Ratings vergeben?
Neiiiiin, nicht aufgrund eines international anerkannten, zertifizierten Verfahrens (dies wäre sicher bei der Tragweite der Veröffentlichungen angemessen).
Nein-----aufgrund von, haltes Euch fest--- aufgrung von freier Meinungsäußerung.
Für mich sind diese Agenturen nix anderes als die Nachkommenn der mittelalterlichenn Seher. Die schmeißen etwas ins Feuer, machen ein großen Brimborium an tausend Sachen, die niemand versteht und geben dann ihre "Wahrheiten" raus.
Viel anders ist es bei den Ratingagenturen heute auch nicht. Ein Wust von Daten und willkürlichen Parametern für die Beurteilungen und man bekommt jede Bewertung hin, die man haben will.
Viele
Bernd
kintzi am 09 Dez 2011 02:43:29 Sagte ich doch, die 3 Ami-Ratings sind doch v. der US-Reg. programmiert.
Denn die u. die Briten kommen mit ihren Währungen bald auch nicht mehr über die Runden. Und die haben keine defizitäre Staaten wie wir zu stützen.
Gesund ist nur noch Edelmetall u. SFr. Bloss dadurch geht`s den Schweizern auch schlecht, keiner kauft die teuren Waren u. der Tourismus ist um 30% zurückgegangen, so dass der max. Wert v. den Schweizern festgelegt werden musste. Dafür profitiert der deutsche/franz./ital. Handel in den Grenzgebieten Richi
Hundekruemel am 09 Dez 2011 08:22:20 Merke: Für einen 500g Barren Gold kann man kein Brot kaufen. (Bevor jetzt irgendwer auf dumme Gedanken kommt. Ich hab keinen und kann mir auch keinen leisten :wink: )[/quote]
also bei mir würdest du eins bekommen, oder auch zwei
robeal
Gast am 09 Dez 2011 08:24:57 Schatzsucher hat geschrieben:Also die Ratingagenturen sind aus den USA. Die handeln nach dem Motto: america first.
Das stimmt nicht ganz uneingeschränkt - ist aber auch nicht komplett falsch. Schatzsucher hat geschrieben:Wisst Ihr eigentlich, auf welcher Grundlage diese Ratingagenturen Ihre Ratings vergeben?
Neiiiiin, nicht aufgrund eines international anerkannten, zertifizierten Verfahrens (dies wäre sicher bei der Tragweite der Veröffentlichungen angemessen).
Nein-----aufgrund von, haltes Euch fest--- aufgrung von freier Meinungsäußerung.
:eek: Na klar, wieso auch? Das ist eben wie bei vielen Dingen auch: Bisher hat sich doch jeder einen Sch... darum geschert. Jetzt, wie bei so manchen im Finanzmarkt agierenden Menschen und Insitutionen, werden sie verteufelt. DEr Konsequenz nach könnte man also auch sagen: Wo ist das Problem? Jahrzehnte scheinen ja wohl alle zufrieden gewesen zu sein. Nun stellt sich heraus, dass , wie ebenfalls bei vielen Dingen in letzter Zeit, man hätte auch mal etwas hinterfragen sollen. Abeer nein - wer gesteht sich schon ein, Jahrzehnte mit Scheuklappen und wie ein Lemming, mit der Masse mitgeschwommen zu sein. Die Ratingagenturen scheinen insofern keine soooo schlechte Arbeit abzuliefern, denn ansonsten könnten sie das Finanzwesen ja gar nicht so beeinflussen, wie sie es tun. Wenn Welt- und Zentralbanken und sogar ganze Staaten sofort auf die Ergebnisse der Ratingagenturen reagieren, kann das doch wohl nicht der völlig hirnfreien und unterirdisch schlechten Arbeit der Ratingagenturen angelastet werden, oder? Das ist schlichtweg unlogisch. Außerdem: Die Ratingagenturen dürfen nicht mahcen was sie wollen und US-Firmen sind sogar verpflichtet, sich Ratings durch diese Agenturen zu unterziehen. Schatzsucher hat geschrieben:Für mich sind diese Agenturen nix anderes als die Nachkommenn der mittelalterlichenn Seher. Die schmeißen etwas ins Feuer, machen ein großen Brimborium an tausend Sachen, die niemand versteht und geben dann ihre "Wahrheiten" raus.
Bei oberflächlicher, ahnungsloser und desinterissierte Betrachung, könnte man es so sehen. Entspricht aber nicht unbedingt den Tatsachen. Die Ratingagentur veröffenlticht IHRE Meinung zu xxx. Was dann passiert, dafür ist die Ratingagentur nicht 100%ig haftbar zu machen . Sie ist keine staatlich zugelassenene Institution wie der TÜV. Stiftung Warentest kannst Du auch nicht belangen, nur weil DIR das Gerät xy nicht gefällt oder es kaputtging. By the way: Zu gegebener Zeit wäre es nicht schlecht gewesen, wenn sich die entsprechenden Politiker rechtzeitig nach den Ratingagenturen, im Hinblick auf Griechenland gerichtet hätten und vor allem, wenn sie die richtigen Schlüsse daraus gezgen hätten. Schatzsucher hat geschrieben:Viel anders ist es bei den Ratingagenturen heute auch nicht. Ein Wust von Daten und willkürlichen Parametern für die Beurteilungen und man bekommt jede Bewertung hin, die man haben will.
Bernd , jetzt mach doch mal Butter bei die Fische und lass uns nicht dumm sterben.
Woher hast Du dieses Wissen?
Vielleicht ein paar Beispiele wären nicht schlecht und wann Du wo in einer Ratingagentur warst, in der Du zu diesen Aussagen kamst.
Ich persönlich finde auch, dass eine europäische Ratingagentur, schon wegen des Gleichgewichts, längst überfällig ist.
Auch eine Ratingagentur irrt sich - das liegt an der Sache an sich. Niemand kann eakt irgendwelches Marktgeschehen vorhersagen oder Kursentwicklungen exakt vorhersagen.
Letztlich gibt es nicht umsonst Finanzwissenschaftler etc
Die Ratingsagentur analysiert Märkte, Firmen und Staaten nach bestimmten, am Finanzmarkt teilweise auch gängigen und frei zugänglichen Kennzahlen.
Wäre das soooo einfach und fehlerfrei machbar, gäb es keine Finanzmärkte, weil der Finanzmarkt dann ad absurdum geführt wäre - weil es eben gar keinen MARKT mehr gäbe.
DEr lebt eben, wie die Weltpolitik auch, von Gewinnern und Verlierern.
Jeder Lebensmittelverkäufer versucht uns den Joghurt teurer anzudrehen, als er ihn eingekauft hat. Schafft er es nicht - geht er vor die Hunde und ist dafür verantwortlich. Wenn sich aber ein Käufer mit 3 Milionen Joghurts eindeckt, weil in den NAchrichten kommt , dass, nach Meinung von Herrn Y der Joghurt x der beste ist, den es gibt und sich der Käufer dann dadurch ruiniert, dann ist da weder der Joghurtverkäufer, noch der Reporter, noch Herr Y (der ja nur seine Meinung kundtat), schuld, sondern der Käufer, der so blöd war und aufgrund dieser Info Millionen Joghurts heimschleppte, in der Hoffnung, er könne sie wieder gewinnbringend verkaufen.
Ich finde höchst bedenklich, was in diesen Krisenzeiten so gesellschaftlich und zwischenmenschlich passiert.
Besonders armselig finde ich, dass offenbar niemand noch bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Das ist durchaus nicht nurn eine Eigenart (wie ich immer dachte) der Regierungen und Politiker, sondern ganz extrem der einzelnen Menschen - besonders der Bundesbürger.
Sobald das Depot einbricht, muß irgendjemand schuld sein - nur einer ist es nicht, nämlich der, der bei Depoteröffnung, in guten Zeiten, sein Risikoprofil angab und meinte und sich brüstete, gut vergesorgt zu haben . Das scheint er wohl beurteilen zu können - ist in Trendmärkten und Krisenfreien Zeiten auch nicht weiter schwer - kann jeder, der einen Fernseher hat. Aber wenns eng wird, liegt es natürlich an bösen Banken, überirdischen Mächten , die man längst hätte bekämpfen sollen, bösen Versicherungen, bösen Ratingagenturen, bösen Spekulanten (die zwar fast ausschließlich im Auftrag der Anleger arbeiten - das kapiert nur niemand) etc etc etc - aber natürlich ist derjenige, der seelenruhig zuschaut, wie seine Aktien oder sein Depot einbricht an nichts schuld - neiiiin, wieso auch - irgendeine Behörde oder Instituition muß es doch mmer geben, die einen am Händchen nimmt und die Verantwortung verteilt.
Schliußwort:
Laßt uns alle beten, dass der vielseitige Ausspruch unserer Politiker (sie verwenden ihn schon fast im Wettbewerb)
"Die Politk darf sich nicht vom Finanzmarkt beeinflussen und abhängig machen, sondern der Finanzmarkt von der Politik" nie hinhaut.
Würde das eintreten, wären nicht nur wir am ? - Regierungen sind so schlechte Investoren, wie sie Unternehmer sind.
Das ist keine Neuigkeit - warum man das , wo sie es gerade und seit Jahren auch noch offensichtlich machen, vergißt, ist mir ein Rätsel.
Amen. :D
Vielleicht wäre es , wie immer, nicht shlecht, sich zu informieren, BEVOR man wieder irgendjemanden verteufelt, der gerade des Weges kommt.
Z.B. hier: --> Link
Gast am 09 Dez 2011 08:59:59 Gast hat geschrieben:
Schliußwort:
Laßt uns alle beten, dass der vielseitige Ausspruch unserer Politiker (sie verwenden ihn schon fast im Wettbewerb) "Die Politk darf sich nicht vom Finanzmarkt beeinflussen und abhängig machen, sondern der Finanzmarkt von der Politik" nie hinhaut.
wenn du damit meinst, dass die Politik nicht selbst wirtschaftlich tätig wird, sind wir beieinander.
Wenn du damit meinst, dass der Staat (besser DIE Staaten) der Wirtschaft keine(!) sinnvollen Fesseln anlegen müssen, dann bete ich anders :D :D
Gast am 09 Dez 2011 09:05:42 inpraxi hat geschrieben:Gast hat geschrieben:
Schliußwort:
Laßt uns alle beten, dass der vielseitige Ausspruch unserer Politiker (sie verwenden ihn schon fast im Wettbewerb) "Die Politk darf sich nicht vom Finanzmarkt beeinflussen und abhängig machen, sondern der Finanzmarkt von der Politik" nie hinhaut.
wenn du damit meinst, dass die Politik nicht selbst wirtschaftlich tätig wird, sind wir beieinander. Wenn du damit meinst, dass der Staat (besser DIE Staaten) der Wirtschaft keine(!) sinnvollen Fesseln anlegen müssen, dann bete ich anders :D :D
Die Frage ist eben nur, wer wie das "Sinnvoll" definiert.
Ist vielleicht auch nicht unbedingt ausschlaggebend wichtig, es ist eher die Tatsache, dass ich absolut gegen eine unnötige übertriebene Regulierung bin.
Das kann aber nur passieren, wenn man die Bedürfnisse der freien Marktwirtschaft und der Finanzmärkte berücsichtigt und wenn man es von FACHLICH VERSIERTEN Menschen entscheiden läßt.
und da habe ich meine Bedenken, denn man muß sich fragen:
"Wenn die Regierung den Markt KONTROLLIERT (durch zu viele Regulierungen) - wer kontrolliert und reguliert dann die Regierung?
Ein Teufelskreis :D
Gast am 09 Dez 2011 09:26:38 Gast hat geschrieben:1. Das kann aber nur passieren, wenn man die Bedürfnisse der freien Marktwirtschaft und der Finanzmärkte berücsichtigt und wenn man es von FACHLICH VERSIERTEN Menschen entscheiden läßt.
2.wer kontrolliert und reguliert dann die Regierung?
1. die Lobbyisten haben uns schon soviel unsäglichen Ärger bereitet, es ist Zeit, gerade denen mal stärker auf die Finger zu klopfen, da unterscheiden wir uns gewaltig, du willst denen offenbar noch mehr Mitsprache bieten. Freie UND soziale Marktwirtschaft, ich weiß, die FDP will letzteres nicht.
2. die Verfassung und -immer wichtiger- die vierte Gewalt: die Medien, wozu ich immer mehr auch das Internet mit seinem raschen Datenaustausch zwischen den Menschen zähle,
Zitat: Demokratie ist eine sehr schlechte Regierungsform.....
.... aber es gibt keine bessere :D
Gast am 09 Dez 2011 09:34:47 inpraxi hat geschrieben:Gast hat geschrieben:1. Das kann aber nur passieren, wenn man die Bedürfnisse der freien Marktwirtschaft und der Finanzmärkte berücsichtigt und wenn man es von FACHLICH VERSIERTEN Menschen entscheiden läßt.
2.wer kontrolliert und reguliert dann die Regierung?
1. die Lobbyisten haben uns schon soviel unsäglichen Ärger bereitet, es ist Zeit, gerade denen mal stärker auf die Finger zu klopfen, da unterscheiden wir uns gewaltig, du willst denen offenbar noch mehr Mitsprache bieten. Freie UND soziale Marktwirtschaft, ich weiß, die FDP will letzteres nicht. 2. die Verfassung und -immer wichtiger- die vierte Gewalt: die Medien, wozu ich immer mehr auch das Internet mit seinem raschen Datenaustausch zwischen den Menschen zähle, Zitat: Demokratie ist eine sehr schlechte Regierungsform..... .... aber es gibt keine bessere :D
1. Halte ich den Einfluss von Finanzmarktlobbyisten für vernachlässigbar. Nicht jeder, der gegen irgendwas ist, hat auch gleichzeitig den Vorteil Lobbyist zu sein.
2. Diese vierte "Macht" kannst Du vergessen - wo deren Motivation und Prioritäten liegt, sollte klar sein .
Als Regierungskontrolle gänzlich ungeeignet.
Dein Zitat stimmt allerdings 100%ig finde ich.
Dieser Meinung dürften aber auch besonders "Regierungslobbyisten" sein ;)
Gast am 09 Dez 2011 09:52:59 Gast hat geschrieben:1. Halte ich den Einfluss von Finanzmarktlobbyisten für vernachlässigbar. Nicht jeder, der gegen irgendwas ist, hat auch gleichzeitig den Vorteil Lobbyist zu sein.
2. Diese vierte "Macht" kannst Du vergessen - wo deren Motivation und Prioritäten liegt, sollte klar sein . Als Regierungskontrolle gänzlich ungeeignet. Dein Zitat stimmt allerdings 100%ig finde ich. Dieser Meinung dürften aber auch besonders "Regierungslobbyisten" sein ;)
1. leider sind viele dieser Typen FÜR etwas, (wenn ich jetzt anfange aufzuzählen, kommen wir in eine weitere Fred-Ebene :D ), für eine Befreiung, für usw usw und gestalten unser Gemeinwesen für meine Begriffe ZU stark mit
2. vergessen? nur ein sehr kleines Beispiel, das auch hier Wellen schlug: das aufdecken von gefälschten Doktorarbeiten hat unsere Regierung kräftig durcheinandergewirbelt. Und ich glaube nicht, dass das Internet (sag ich mal vereinfacht) nur bei CSUlern gesucht hat, hätte man bei hochkarätigen Anderen was gefunden, das Internet hätte es aufgedeckt, kann ja noch kommen. Also hier ist eine 4. Gewalt kräftig tätig gewesen, unterstützt von der bisherigen 4. Gewalt Presse, TV. Natürlich eine gefährliche Sache (soll heißen, man kann sowas auch steuern, aber ohne Fakten?), klar.
Gast am 09 Dez 2011 12:23:50 Ich finde höchst bedenklich, was in diesen Krisenzeiten so gesellschaftlich und zwischenmenschlich passiert.
Die Kirse ist der Gipfel einer Ursache-Wirkungsbeziehung.
Das heißt eine Krise ist nicht mehr normale Ursache oder Wirkung, sie ist der Schlussakt einer Tragödie!
Leider können oder wollen die meißten Menschen gesellschaftlcihe Problematiken erst erkennen (manche auch dann nicht), wenn man in den Abgrund blickt, obwohl dieser in der "Landkarte" (vorhandenes Wissen) bereits drin stand.
Darum finde ich es immer bedenklich, wie Menschen ohne in einer Krise zu stecken, untereinander umgehen!
Jörg
Schatzsucher am 09 Dez 2011 21:19:21 cojo hat geschrieben:Ich finde höchst bedenklich, was in diesen Krisenzeiten so gesellschaftlich und zwischenmenschlich passiert. Die Kirse ist der Gipfel einer Ursache-Wirkungsbeziehung. Das heißt eine Krise ist nicht mehr normale Ursache oder Wirkung, sie ist der Schlussakt einer Tragödie! Leider können oder wollen die meißten Menschen gesellschaftlcihe Problematiken erst erkennen (manche auch dann nicht), wenn man in den Abgrund blickt, obwohl dieser in der "Landkarte" (vorhandenes Wissen) bereits drin stand. Darum finde ich es immer bedenklich, wie Menschen ohne in einer Krise zu stecken, untereinander umgehen! Jörg
Da hast Du sicher Recht. Der Finanzmarkt ist eben rein von Menschen gemacht und ist hochpsychologisch zu sehen. Krisen oder Haussen werden (zumindest kurzfristig) durch psychologische Signale ausgelöst. So kann z.B: eine Ratingagentur nur durch ihre Veröffentlichung den Markt negativ beeinflussen obwohl sich an dem Beurteilten sachlich garnix geändert hat.
Das geht auch andersrum: Die Agenturen haben die Ami-Schrott-Immobilienpapiere bis direkt vorm Totalcrash mit Bestbewertungen geadelt und damit die Blase immer weiter getrieben.
Das der Ami-Immobilienmarkt marode ist, haben Experten schon einige Jahre früher klar gesagt. Aber die Ratingagenturen.....
Viele
Bernd
felix52 am 09 Dez 2011 21:27:07 Gast hat geschrieben:
"Wenn die Regierung den Markt KONTROLLIERT (durch zu viele Regulierungen) - wer kontrolliert und reguliert dann die Regierung?
Na ja, Pit,
eben die DEMOKRATIE, also der Wähler (natürlich auch die Wählerinnen :wink: )
So einfach könnte das sein.... :(
kintzi am 09 Dez 2011 22:59:28 Hallo Schatzsucher, hochpsycholog Signale=anderes Wort f. Schwindel, ist doch die Basis für jeden Gewinn. Richi
Schatzsucher am 10 Dez 2011 11:59:56 kintzi hat geschrieben:Hallo Schatzsucher, hochpsycholog Signale=anderes Wort f. Schwindel, ist doch die Basis für jeden Gewinn. Richi
Deine Aussage mutet mir dann doch zu linksradikal an. Es gibt auch seriöse Gewinne.
Bernd
Gast am 10 Dez 2011 13:11:22 felix52 hat geschrieben:Gast hat geschrieben:
"Wenn die Regierung den Markt KONTROLLIERT (durch zu viele Regulierungen) - wer kontrolliert und reguliert dann die Regierung?
Na ja, Pit, eben die DEMOKRATIE, also der Wähler (natürlich auch die Wählerinnen :wink: ) So einfach könnte das sein.... :(
:kuller: der war gut
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