rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Stiftung Warentest ++ Elektrofahrräder++ 1, 2, 3


hypnobader am 02 Aug 2011 07:10:50

@MDDio:
wenn es dir wirklich um Gefahrenminimierung geht, solltest du nicht Pedelecs von Radwegen auf die Strasse verbannen. Es wäre bei vorhandenen Radwegen nicht nur absurd sondern auch gefährlich. Pedelecs dürfen nur bis 25 km/h unterstützen und für S-Pedelecs (Unterstützung bis über 25 km/h) sind Radwege eh verboten. Wenn jemand sein Pedelec frisiert, ist das illegal und er muß im Schadensfall dafür geradestehen.
Haftpflichtpflicht :-) fände ich auch gut, aber unabhängig von Pedelecs.

Michael

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

abba am 02 Aug 2011 11:45:33

Lieber MIDDO, Du verwechselst in Deinen Ausführungen laufen die Begrifflichkeiten.

Pedelec -> unterstützt bis max. 25 km/H - und jedes normale Fahrrad kann viel schneller gefahren werden. Also das Pedelec riegelt da ab, und wenn ein Fahrer schneller unterwegs ist, dann schon ohne Motorunterstützung wie andere Radfahrer auch (z.B. die mit ihren Rennrädern). Das Pedelec ist versicherungsfrei und es muss kein Helm getragen werden (ist ja auch ein ganz normales Fahrrad und kann auch so gefahren werden - man muss nicht mit Unterstützung fahren)

E-Bike -> unterstützt bis 40 km/H, ist versicherungs- und helmpflichtig und damit auch nicht schneller als ein Rennrad, dessen Fahrer nicht versicherungspflichtig ist. Radweg ist tabu.

Was richtig ist, ist, dass ein Pedelec und wahrscheilich auch das E-Bike sich aufgrund des etwas höheren Gewichts schwerer bremsen lassen, was aber nur bergab ein gewisser Nachteil ist, in der Ebene macht das keinen Unterschied.

Haftpflicht sollte eigentlich jeder haben, unabhängig ob mit Rad (egal ob mit oder ohne Motorunterstützung) oder zu Fuß unterwegs.

Ach übrigens, Pedelecs und E-Bikes werden auch von jüngeren Gefahren, nicht nur von "älteren Herrschaften", wie Du so schön schreibst - ist ja fast schon Diskriminierung :oops: und wenn in Deinem Bekanntenkreis "ältere" ,und dazu gehören die ja wenn sie um die 60 sind, mit so viel krimineller Energie sind, wenn sie ihre Räder frisiert haben, kann ich nur sagen PFUI:!:

Denn das finde ich zum :ooo:

RaiWo am 02 Aug 2011 14:25:48

Guude!
Die sich hier so negativ über Pedelecs äußern, sind wohl die, die von 70-jährigen mir Pedelec und mit einem lächelndem Gesicht überholt werden, oder? :D
CU
Wolf, der jetzt auch zu den "Bergauf-Lächlern" gehört

Anzeige vom Forum


brainless am 02 Aug 2011 14:39:26

@ hypnobader:
@ abba:


Ihr scheint etwas zu verwechseln, MDDIO hat Recht:
Pedelecs dürfen einen Motor haben, der bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt und bei einer Überschreitung der erlaubten 25 km/h abschaltet - das heißt aber nicht, daß der engagierte Radfahrer nicht dennoch (durch eigene Muskelkraft) das Pedelec auf über 25 km/h beschleunigt und dadurch 30 / 35 oder gar 40 km/h erreicht.
Pedelecs sind nicht in der möglichen Vmax beschränkt, nur die mögliche Unterstützung durch den E-Motor ist limitiert auf max. 25 km/h.


brainless :wink:

wolfherm am 02 Aug 2011 15:13:30

brainless hat geschrieben:@ hypnobader:
@ abba:


Ihr scheint etwas zu verwechseln, MDDIO hat Recht:
Pedelecs dürfen einen Motor haben, der bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt und bei einer Überschreitung der erlaubten 25 km/h abschaltet - das heißt aber nicht, daß der engagierte Radfahrer nicht dennoch (durch eigene Muskelkraft) das Pedelec auf über 25 km/h beschleunigt und dadurch 30 / 35 oder gar 40 km/h erreicht.
Pedelecs sind nicht in der möglichen Vmax beschränkt, nur die mögliche Unterstützung durch den E-Motor ist limitiert auf max. 25 km/h.


brainless :wink:


Und? Wo ist dann das Problem? Sie sind dann genau wie ein normales Fahrrad, das mit 30 oder 40 daher kommt. Wobei der normale Pedelec-Fahrer sicherlich nicht so schnell fahren kann. :D

Wenn man ein gutes Rad hat, zieht auch der Hinweis mit dem etwas erhöhten Gewicht nicht. Da sind dann auch vernünftige Bremsen verbaut. Ein "billiges" Pedelec ist genau so gefährlich wie ein "billiges" Normalrad - da sind dann auch die "billigen" und nicht so wirksamen Teile (Bremsen, Rahmen usw.) verbaut.

LG Wolfgang

Gast am 02 Aug 2011 15:18:11

RaiWo hat geschrieben:Guude!
Die sich hier so negativ über Pedelecs äußern, sind wohl die, die von 70-jährigen mir Pedelec und mit einem lächelndem Gesicht überholt werden, oder? :D
CU
Wolf, der jetzt auch zu den "Bergauf-Lächlern" gehört


Schöner Spruch, aber nicht immer treffend.

Ich bin radverrückt, fahre entweder Renner, Mounty oder mit meinem Reise-/Stadtrad. Ich hab keine Probleme mit entspannt mit dem pedelec reisende, nicht radelnden!! Vorbeifahrern. Ich denke, und das hab ich bestätigend ja auch schon unterstützt, der Hinweis von MDDIO ist durchaus berechtigt. Vor allem der mehr ausschließlich der Fortbewegung und bloß keinen Schweiß erzeugend Gilde der Pedelec-Fahrer gilt m.E. der Hinweis von MDDIO. Alle, die wirklich aktiv mit den Dingern fahren, beherrschen sie nach kurzer Zeit.

Ich hab auch nichts gegen Kennzeichen am Rad, eine Haftpflichtversicherung hielte ich für sehr notwendig, vielleicht sogar gesetzlich gefordert. Aber sollte so etwas kommen, wird sich die Versicherungswirtsschaft da wieder eine "goldene Nase" dran verdienen wollen, so wie bei den Mofas mit jährlich neuem Versicherungskennzeichen usw.

Ich bin seid Gründung Mitglied des ADFC (= Allgem. Deutschen Frahrrad Clubs), fahr seit mehr als zwanzig Jahren mit Helm, also auch schon zu Zeiten, als diese noch ziemlisch beschi..... aussahen, so ´ne Styroporkugel halt. Diese werden bei mir nach spätestens 3 Jahren gegen einen neuen Helm getauscht, weil die Dämm-Masse langsam schwindet und der Helm nicht mehr eng genug um meine "Hohle Nuss" passt.

Ich hab mit diesen Dingern bisher nur wenige E-Bike bzw. Pedelec-Fahrer gesehen, wenn sie denn einen trugen, dann noch mit losem Kinnriemen.

Wem einmal, in meinem Fall sogar zweimal, ein Fahrradhelm vor massiven Kopfverletzungen geschütz hat, der trägt sowieso einen. Ich war in beiden Fällen selbst Schuld, im Winter bei Schneeregen bin ich z.B. einem haltenden Sharan auf die Heckklappe gebrummt, Helm in tausend Stücke, die eigene Rübe unversehrt. Auto neue Heckklappe, ich neuen Helm und neuen Rahmen. Beim zweiten Unfall haben mich zwei Damen abgeschossen, die nebeneinander fahrend die Kurve schnitten und dann, mangels Radbeherrschung nicht mehr ausweichen konnten. Sicher war ich mit etwasw gehobenem Tempo unterwegs, aber hatte auch nur noch 300m bis zu meiner Haustür. Ergebnis für mich, gebrochenes Nasenbein, leichte Gehirnerschütterung, Helm in tausend Stücke. Darum greift m.E. der Hinweis mit dem nichtbeherrschen der Technik und das ist nicht abhängig vom Alter des Nutzers, auch nicht von seiner Körperform und seiner Untergröße (ich sag so ungern seinem Übergewicht). Viele Nutzer von E-Bikes und Pedelecs sind wegen des Hypes zu einem solchen gekommen.

Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir ein solches Teil anzuschaffen, nur wäre das dann ein Tandem, mit Hilfe der Motorunterstützung hätte ich nicht den Ärger mit meiner Frau, weil jeder von uns mit anderem Tretrythmus unterwegs ist und es sonst immer zu dem klassischen Spruch von hinten kam:"Nun scahlte sschon endlich!" Das kann man mit der Motorunterstützung verhindern. :D

@ brainless
Wer das mit etwa 20 Kilo sschweren Teilen schafft, ist in meinen Augen ein sehr durchtrainierter Radfahrer, der beherrscht auch Geschwindigkeiten > 25 Km/h locker.

abba am 02 Aug 2011 16:06:51

wolfherm hat geschrieben:
brainless hat geschrieben:@ hypnobader:
@ abba:


Ihr scheint etwas zu verwechseln, MDDIO hat Recht:
Pedelecs dürfen einen Motor haben, der bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt und bei einer Überschreitung der erlaubten 25 km/h abschaltet - das heißt aber nicht, daß der engagierte Radfahrer nicht dennoch (durch eigene Muskelkraft) das Pedelec auf über 25 km/h beschleunigt und dadurch 30 / 35 oder gar 40 km/h erreicht.
Pedelecs sind nicht in der möglichen Vmax beschränkt, nur die mögliche Unterstützung durch den E-Motor ist limitiert auf max. 25 km/h.


brainless :wink:


Und? Wo ist dann das Problem? Sie sind dann genau wie ein normales Fahrrad, das mit 30 oder 40 daher kommt. Wobei der normale Pedelec-Fahrer sicherlich nicht so schnell fahren kann. :D

Wenn man ein gutes Rad hat, zieht auch der Hinweis mit dem etwas erhöhten Gewicht nicht. Da sind dann auch vernünftige Bremsen verbaut. Ein "billiges" Pedelec ist genau so gefährlich wie ein "billiges" Normalrad - da sind dann auch die "billigen" und nicht so wirksamen Teile (Bremsen, Rahmen usw.) verbaut.

LG Wolfgang


Doch Wolfgang - ich kann schneller als 25 mit dem Pedelec mit eigener Muskelkraft. Ich schalte den Antrieb zur Unterstützung nur zu, wenn es mir zuuuu steil wird.

Brainless, ich habe nie was anderes über das Pedelec geschrieben, wenn Du genau liest.

wolfherm am 02 Aug 2011 16:20:48

abba hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:
brainless hat geschrieben:@ hypnobader:
@ abba:


Ihr scheint etwas zu verwechseln, MDDIO hat Recht:
Pedelecs dürfen einen Motor haben, der bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt und bei einer Überschreitung der erlaubten 25 km/h abschaltet - das heißt aber nicht, daß der engagierte Radfahrer nicht dennoch (durch eigene Muskelkraft) das Pedelec auf über 25 km/h beschleunigt und dadurch 30 / 35 oder gar 40 km/h erreicht.
Pedelecs sind nicht in der möglichen Vmax beschränkt, nur die mögliche Unterstützung durch den E-Motor ist limitiert auf max. 25 km/h.


brainless :wink:


Und? Wo ist dann das Problem? Sie sind dann genau wie ein normales Fahrrad, das mit 30 oder 40 daher kommt. Wobei der normale Pedelec-Fahrer sicherlich nicht so schnell fahren kann. :D

Wenn man ein gutes Rad hat, zieht auch der Hinweis mit dem etwas erhöhten Gewicht nicht. Da sind dann auch vernünftige Bremsen verbaut. Ein "billiges" Pedelec ist genau so gefährlich wie ein "billiges" Normalrad - da sind dann auch die "billigen" und nicht so wirksamen Teile (Bremsen, Rahmen usw.) verbaut.

LG Wolfgang


Doch Wolfgang - ich kann schneller als 25 mit dem Pedelec mit eigener Muskelkraft. Ich schalte den Antrieb zur Unterstützung nur zu, wenn es mir zuuuu steil wird.

Brainless, ich habe nie was anderes über das Pedelec geschrieben, wenn Du genau liest.


Ja, du, aber ich nicht. :D

Gast am 02 Aug 2011 16:28:52

RaiWo hat geschrieben:Guude!
Die sich hier so negativ über Pedelecs äußern, sind wohl die, die von 70-jährigen mir Pedelec und mit einem lächelndem Gesicht überholt werden, oder? :D
CU
Wolf, der jetzt auch zu den "Bergauf-Lächlern" gehört


Ich habe gern mitgelesen und finde es interessant wie unterschiedlich wir fahren. Meine Frau und ich fahren ca. 15 km /h und sehen uns die Gegend an, fahren rechts und nie nebeneinander.

Ärgern wir uns selten über Rennradfahrer die mit über 30 km /h über Radwege auf denen Kinder und Familien unterwegs sind, die dann genauso wie wir überlegen ob wir vom Fahradweg hechten müssen, da ja die Rennradfahrer ihre Räder so toll im Griff haben. Ist nur unser Fehler wenn wir auf die treffen :D

Wir nutzen unseren Hilfantrieb immer gern auch in der Ebene. So kommen wir untrainierten Radfahrer die wir aber sicher unsere Räder beherrschen und im Tempobereich der anderen Fahrradfahrer fahren ohne Anstrengung an unsere Tour.

Und dafür sind die Pedelec`s gedacht.

Krabbe65 am 02 Aug 2011 23:02:06

Kann mal bitte einer was schreiben über die Radrennfahrer auf den Straßsn, die so wunderbar den Verkehr aufhalten :twisted:
Weder ein "Normaler" noch ein Pedelecfahrer hält sich groß auf der Straße auf(es sei denn es ist kein Fahrradweg vorhanden).
Wenn ich aber mal wieder ein Pulk von diesen gekrümmte Rennradfahrer vor meinem Wohnmobil auf einer Bundesstrasse habe, bekomme ich die Kriese.
Die schneiden einen, ohne nach links und rechts zu gucken. Getreu dem Motto: Ich weiß ja wo ich hin will!

Im übrigen fahr ich gaaaaanz gemütlich mit meinem Pedelec auf dem Fahrradweg ohne jemanden in die Büsche zu vertreiben!

wolfherm am 03 Aug 2011 00:09:11

Krabbe65 hat geschrieben:Kann mal bitte einer was schreiben über die Radrennfahrer auf den Straßsn, die so wunderbar den Verkehr aufhalten :twisted:
Weder ein "Normaler" noch ein Pedelecfahrer hält sich groß auf der Straße auf(es sei denn es ist kein Fahrradweg vorhanden).
Wenn ich aber mal wieder ein Pulk von diesen gekrümmte Rennradfahrer vor meinem Wohnmobil auf einer Bundesstrasse habe, bekomme ich die Kriese.
Die schneiden einen, ohne nach links und rechts zu gucken. Getreu dem Motto: Ich weiß ja wo ich hin will!

Im übrigen fahr ich gaaaaanz gemütlich mit meinem Pedelec auf dem Fahrradweg ohne jemanden in die Büsche zu vertreiben!


Ich hoffe immer, die haben eine Haftpflicht. Bei uns fahren die statt auf den wunderbar für viel Geld ausgebauten Radwegen immer auf der Straße. Insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit der Tour de France (Dope). Finde ich immer wieder klasse, wie in Pelle gehüllte, übergewichtige und schnaufende Mittvierziger und Mittfünfziger versuchen, eine Bergetappe bei uns nachzufahren.

LG Wolfgang

MDDIO am 03 Aug 2011 05:31:34

Die ganze Diskussion geht am Kern vorbei.

Nichts gegen die älteren Verkersteilnehmer, aber einen Freibrief hat niemand verdient! Ein motorbetriebens Fahrzeug, das bis zu 45 km/h fährt, hat nichts auf Radwegen zu suchen, der Fahrer hat einen Helm zu tragen und einen Nachweis über die Vekehrssicherheit (Führerschein) zu erbringen.

Wenn, wie hier beschrieben, E-Bike Fahrer auf Radwegen unterwegs sind, so ist das eine Verkehrsgefährdung. Das ist, Gott sei Dank, bereits geregelt. E-Bikes dürfen nicht auf Radwegen fahren!


Nicht, oder unzureichend, geregelt ist (nach meiner Meinung) der Einsatz der Pedelecs.

-Die Dinger fahren viel schneller als der normale Fahrradfaher.
-Es gibt keine erhöhten Sicherheitsanforderungen.
-Es besteht keine Helmpflicht.
-Es besteht keine Versicherungspflicht.

Pedelecs ereichen durchaus im normalen Betrieb eine Geschwindigkeit von 30-35 km/h. Der Fahrer muß schließlich nur die Differenz zwischen 25 km/h und der Endgeschwindigkeit leisten. Das sind Werte, die die Profis bei der Tour de France nicht immer erreichen! Wenn jemand behauptet, daß das ohne weiteres beherrschbar sei, der möge sich auf ein Pedelec setzen und bei 30 km/h eine Notbremsung versuchen. Das ist für 90% der Freizeitradler ein Spiel mit dem Tod!

Weder die Konstruktion der Räder, noch die Fähigkeiten der Feizeitradler sind für diese Bedingungen ausgelegt. Also gehören diese Fahrzeuge auf die Straße, jeder Fahrer muß eine Helm tragen und ein Versicherungskennzeichen ist notwendig.

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

Viele
Sahara-Peter

hypnobader am 03 Aug 2011 07:10:09

MDDIO hat geschrieben:Der Fahrer muß schließlich nur die Differenz zwischen 25 km/h und der Endgeschwindigkeit leisten.


Das ist falsch. Pedelec-Fahrer müssen bei Geschwindigkeiten über 25 km/h die volle Leistung über Muskelkraft erbringen, nicht nur die Differenz. Wie jedes andere Fahrrad auch. Aufgrund des höheren Gewichts muß der Fahrer also sogar etwas mehr Leistung bringen als ein normaler Radler, um auf 30 oder mehr km/h zu kommen. Wobei 30 km/h zu erreichen schon ganz schön anstrengend ist, v.a. auf Dauer. Würde ich aber eh nur auf einer Strasse machen. Und habe es auch auf Radwegen nur selten erlebt. Rennradfahrer nutzen ja meist - wie beschrieben - trotz vorhandener Radwege die Strasse.


Michael

webline am 03 Aug 2011 07:29:18

Krabbe65 hat geschrieben:Kann mal bitte einer was schreiben über die Radrennfahrer auf den Straßsn, die so wunderbar den Verkehr aufhalten :twisted:

Dann probier doch mal selber mit einem Rennrad die Fahrradwege aus - das ist nicht wirklich spassig. Ab einer Gruppengröße von 16 Teilnehmern ist das ein Verband und dann dürfen die Radfahrer die gesamte Straßenbreite nutzen. Das ist dann kein Hinderniss, sondern das sind ganz normale Verkehrsteilnehmer - nicht das Auto ist das Maß aller Dinge.

Ich kenne viele Situationen, wo ein Wohnmobil im Schneckentempo die Landschaft bewundert und ne Schlange von 5km hinter sich hat. Es gibt die "mir egal" Mentalität in allen Gruppen.

Letztendlich ist für beide genug Platz da - egal ob e-Bike auf dem Radweg oder Rennrad auf der Straße - man muss halt Rücksicht nehmen und muss auch mal 3 gerade sein lassen.

Die Rennradfahrer halten sich - das zeigt Dein Beitrag und der von Wolfgang klar - offensichtlich in fremden Revieren auf und dann kommt es zu agressivem Revierverhalten - das hat in der Regel nix mit einer konkreten Gefährdung zu tun. Ich habe reichlich Szenen erlebt, wo Autofahrer extra, als erzieherische Maßnahme, nah an die Rennradfahrer ran sind und dann laut hupen. Über 70% aller Unfälle zwischen Fahrrad und Auto werden durch die Autofahrer verursacht - nicht durch die "wilden" Radfahrer.

Genau das Thema "Rücksicht" wird hier für e-Bikes, Pedelec (wer denkt sich eigentlich diese depperten Namen aus) und die Fahrradwege diskutiert. In Deutschland "gehören" einem halt Straßen, Fahrstreifen, Radwege und viele spielen gerne ein wenig Hilfspolizist. Hier wird gehupt, auch wenn Platz da ist.

Gast am 03 Aug 2011 09:24:32

MDDIO hat geschrieben:Pedelecs ereichen durchaus im normalen Betrieb eine Geschwindigkeit von 30-35 km/h. Der Fahrer muß schließlich nur die Differenz zwischen 25 km/h und der Endgeschwindigkeit leisten. Das sind Werte, die die Profis bei der Tour de France nicht immer erreichen! Wenn jemand behauptet, daß das ohne weiteres beherrschbar sei, der möge sich auf ein Pedelec setzen und bei 30 km/h eine Notbremsung versuchen. Das ist für 90% der Freizeitradler ein Spiel mit dem Tod!

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Nur ist Deine Meinung absolut falsch !

Ein Pedelec schaltet den Motor ab ca. 22 - 23 km / h also eine km/h vor 25 km/h ab um nicht die Vorschrift zu verletzen nur bis 25km /h anzutreiben. Die 22 km/h sind mit GPS gemessen also genau !

Wenn jemand versucht die schweren Fahrräder über 22 km /h zu fahren, muss der ganz schön trainiert sein. Leider hatten wir einige male die Akkus leer gefahren und mussten dann trampeln, es trampelt sich wesentlich schwerer als ohne Motor.

Pedelec Fahrer fahren objektiv mit 10 - 22 km /h über den Radweg und wie ich gesehen habe, absolut vernünftig denn die Räder sind teuer und deshalb wird nicht Rücksichtslos gefahren.

Ich finde es absolut nicht in Ordnung, falsche nicht zutreffende Behauptungen in die Welt zu setzen.

mafrige am 03 Aug 2011 10:25:45

Hallo alle,

also ich kann mit meinen normalen Fahrrad (Tourenrad) bis zu 40-50 Km/h fahren (ohne e-Unterstützung).
Natürlich nur bergab! :D

Oldfellow am 03 Aug 2011 13:40:33

Hallo,

möchte die etwas emotionelle Diskussion über die 70 jährigen Raser mal wieder auf das eigentliche Thema zurück führen.

Die Stiftung Warentest ist doch eigentlich eine unabhängige Institution und bei unseren Käufen von Waschmaschine, Staubsauger und Co. hatten wir immer den Eindruck gut beraten zu sein.

Bei den Pedelecs war auch ein Kalkhoff dabei mit befriedigendem Resultat, aber Rahmenanriss nach 20.000 km. Jetzt habe ich bei einem Händler in der Nähe ein Kalkhoff Agattu XXL C8 extra stabil gesehen. Kostet dort ab 1999 Euro. Man kann zwischen 8, 12 oder 18 Ah Akku wählen. Rahmenhöhe für Damen von 45 bis 57 cm, die Herrenausführung bis 61 cm. Motor Panasonic Center 250W und Magura Hydraulik Bremse!

Mit dem größten Akku und 61 cm Rahmen 2199 Euronen

Und das Teil hat 170 kg zul. Gesamtgewicht, da habe ich mit meinen 115 kg noch freie Zuladung!!! Da sollte es nach 20000 km auch keinen Rahmenbruch geben. Hat jemand mit dem Teil schon Erfahrung? Das das nicht eine eigene Probefahrt ersetzt ist mir klar.

a.miertsch am 03 Aug 2011 14:27:17

[quote="webline"][quote="Krabbe65"]das ist nicht wirklich spassig. Ab einer Gruppengröße von 16 und dann dürfen die Radfahrer die gesamte Straßenbreite nutzen. Das ist dann kein Hinderniss, sondern das sind ganz normale Verkehrsteilnehmer - nicht das Auto ist das Maß aller Dinge.

Wenn Du Straßenbreite durch Richtungsfahrbahnbreite oä. ersetzt, bin ich voll Deiner Meinung. Wenngleich auch da das Rechtsfahrgebot gilt.


Zur erforderlichen Leistung nur mal zum nachdenken: Ein Rennfahrer tritt als volltrainierter Sportler für eine Dauerleistung im Rennen rund 200Watt auf die Pedale. Da fährt er im Feld mit und bewegt sein Körpergewicht(60-70Kg)+Radgewicht (ca. 7-8Kg) in einer Geschwindigkeit um 35-40Km/h. Ich weiß jetzt nicht, was die Leute, die so eine Elektromühle (20Kg) mit 30Km/h bewegen, selbst auf die Waage bringen und in welchem Trainingszustand sie sind. Wenn sie das könnten, warum fahren sie denn so ein Ding ?
Albert

lolex am 03 Aug 2011 14:55:45

viele viele meinungen , viele sind stimmig und viele eigenurteile ohne ein solches rad zu besitzen.

schon 25 km/h beim pedelec braucht anstrengung von noch mehr ganz zu schweigen , natürlich beim normalen unfrieserten pedelec .

ich fahre diese pedelecs da ich eine herzschwäche habe und steigungen mit einem normalen rad unmöglich zu bewältigen sind.

ich lebe in einem kurort wo viele solche pedelecs rumkurfen und ALLE in normalen geschwindigkeiten sich bewegen , also zwischen 15 und max. 20 km/h .

ärgerlich sind nun wirklich die hobby/rennfahrer auf ihren rennrädern die teils im renntempo in den kurwegen rumsausen und sich noch lauthals beschweren wenn was im wege ist.

zudem hat man als womofahrer fast die pflicht ein zusätzliches fortbewegungsmittel mitzuführen , da von cps oder stellplätzen in der regel einige kilometer zum einkaufen , essen gehen uvm. zu bewältigen sind.

natürlich kann ein auto am anhängeer oder ein motorrad mitgeführt werden was wiederum konflikte etc. auslösen kann.

die meisten Womo fahrer haben auch schon ihr alter und mögen längere strecken womöglich noch mit einem falter kaum mehr bewältigen.

für solche kunden und eben auch ältere die gerne noch radfahren und ihre einkäufe auch zuhause so erledigen sind die pedelecs sicherlich eine grosse erleichterung.

ich fühle mich auch bei schnellen bergabfahrten mit einem guten rad sicher und auch die bremsen funktionieren da bestens.

lolex

Oldfellow am 03 Aug 2011 15:09:53

a.miertsch hat geschrieben:Zur erforderlichen Leistung nur mal zum nachdenken: Ein Rennfahrer tritt als volltrainierter Sportler für eine Dauerleistung im Rennen rund 200Watt auf die Pedale. Da fährt er im Feld mit und bewegt sein Körpergewicht(60-70Kg)+Radgewicht (ca. 7-8Kg) in einer Geschwindigkeit um 35-40Km/h. Ich weiß jetzt nicht, was die Leute, die so eine Elektromühle (20Kg) mit 30Km/h bewegen, selbst auf die Waage bringen und in welchem Trainingszustand sie sind. Wenn sie das könnten, warum fahren sie denn so ein Ding ?
Albert


Soll also emotional weitergehen?

Warum fahren Leute Moped oder Roller oder Auto oder Wohnmobil.

Ich finde nichts Verwerfliches dabei, statt mit dem Auto mit einem Pedelec in die Stadt zu fahren, oder auch mal eine Tour zu fahren, die ich mir ohne elektrische Hilfe nicht zu traue. Ist sicherlich nicht Umwelt belastender. Und wenn ich zu faul bin, meine Bierkiste mit den Bollerwagen nach Hause zu fahren und stattdessen mit dem Auto fahre, interessiert das auch niemanden.

Was bitte ist so verwerflich an dem eingebauten Rückenwind, und warum die Grundsatzdiskussion über mögliches Fehlverhalten.

Autos rasen, Wohnmobile werden überladen, Roller frisiert, wollen wir die alle verbieten weil einige wenige sich nicht an Gesetze und Vorschriften halten

Ich habe so ein Teil noch nicht, erwäge aber ernsthaft den Kauf.

abba am 03 Aug 2011 16:16:10

Oldfellow hat geschrieben:Hallo,

möchte die etwas emotionelle Diskussion über die 70 jährigen Raser mal wieder auf das eigentliche Thema zurück führen.

Die Stiftung Warentest ist doch eigentlich eine unabhängige Institution und bei unseren Käufen von Waschmaschine, Staubsauger und Co. hatten wir immer den Eindruck gut beraten zu sein.

Bei den Pedelecs war auch ein Kalkhoff dabei mit befriedigendem Resultat, aber Rahmenanriss nach 20.000 km. Jetzt habe ich bei einem Händler in der Nähe ein Kalkhoff Agattu XXL C8 extra stabil gesehen. Kostet dort ab 1999 Euro. Man kann zwischen 8, 12 oder 18 Ah Akku wählen. Rahmenhöhe für Damen von 45 bis 57 cm, die Herrenausführung bis 61 cm. Motor Panasonic Center 250W und Magura Hydraulik Bremse!

Mit dem größten Akku und 61 cm Rahmen 2199 Euronen

Und das Teil hat 170 kg zul. Gesamtgewicht, da habe ich mit meinen 115 kg noch freie Zuladung!!! Da sollte es nach 20000 km auch keinen Rahmenbruch geben. Hat jemand mit dem Teil schon Erfahrung? Das das nicht eine eigene Probefahrt ersetzt ist mir klar.


Hallo Franz,

also erst mal vorab, das von Dir genannte Rad ist ein gutes Rad und ich bin mir sicher, dass Du gut damit klar kommst. Es fährt sich, dank des Mittelmotors, wie ein "normales" Rad. Du kannst es auch ohne Probleme ohne Motorunterstützung fahren. Ich habe zwar ein schweizer Modell, aber der Antrieb ist der gleiche. Ich fahre fast nie mit Motorunterstützung, aber das hast Du ja sicher gelesen, und es fährt sich wesentlich leichter als mein altes "normales" Rad. Da musste ich viel mehr treten. Ich finde die Motorunterstützung klasse, wenn es Berg hochgeht oder wenn starker Gegenwind ist, aber ansonsten kann man bei uns im Flachland drauf verzichten. Ich ernte zwar immer von unseren Freunden, die grundsätzlich mit Motounterstützung "High" fahren, Unverständnis deshalb, aber ich will ja was tun und dazu gehört es auch, sich mal richtig zu verausgaben.

Du solltest auf jeden Fall vor dem Kauf, Pedelecs mit den verschiedenen Antriebsarten Front-, Hinterrad- oder Mittelantrieb ausprobieren. Du wirst die Unterschiede leicht feststellen und den für Dich richtigen Antrieb finden. Und dann kannst Du ja die verschiedenen Pedelcs genau unter die Lupe nehmen, die den von Dir gewünschten Antrieb haben. So hatte ich das jedenfalls gemacht.

hypnobader am 03 Aug 2011 16:22:12

Oldfellow hat geschrieben:Autos rasen, Wohnmobile werden überladen, Roller frisiert, wollen wir die alle verbieten weil einige wenige sich nicht an Gesetze und Vorschriften halten


Jawoll.
Ich weiß auch nicht, warum bei diesem schönen Thema die Emotionen so hochgehn.
Ich fahr mit dem Pedelec zB auch täglich zur Arbeit, sind 2 x 8 km. Und brauche genausolang wie vorher mit dem Auto.
Ich glaube, daß in 10 - 15 Jahren bis zur Hälfte aller Räder mit Motorunterstützung sein werden. Das wird zur Normalität werden.

Und wenn jeder sich beim Rücksicht nehmen an die eigene Nase faßt, anstatt sich über die Rücksichtslosigkeit anderer aufzuregen, dann wird das schon.

Michael

abba am 03 Aug 2011 16:24:38

hypnobader hat geschrieben:
Oldfellow hat geschrieben:Autos rasen, Wohnmobile werden überladen, Roller frisiert, wollen wir die alle verbieten weil einige wenige sich nicht an Gesetze und Vorschriften halten


Ich glaube, daß in 10 - 15 Jahren bis zur Hälfte aller Räder mit Motorunterstützung sein werden. Das wird zur Normalität werden.

Und wenn jeder sich beim Rücksicht nehmen an die eigene Nase faßt, anstatt sich über die Rücksichtslosigkeit anderer aufzuregen, dann wird das schon.

Michael


Genau so sehe ich das auch :)

Jagstcamp-Widdern am 03 Aug 2011 16:28:08

gibts eigentlich schon fertige "frisiersätze" für die dinger, analog wie früher den "80er satz" fürs mopped???

grusz harzmut

jennergruhle am 03 Aug 2011 16:28:30

MDDIO hat geschrieben:-Der Radfahrer mir seinen 15-22 km/h soll auf seinem Radweg nicht durch Fußgänger behindert oder durch Motorfahrzeuge gefährdet werden.
-Der Fahrer von Motorfahrzeugen mit seinen 25-50 km/h soll nicht durch Fußgänger oder Radfahrer behindert werden.

Volle Zustimmung! Jedoch - mit der nächsten Aussage
MDDIO hat geschrieben:Alles, was 25 km/h oder schneller fahren kann, gehört auf die Straße! Auch der Radfahrer, denn wenn ich ab und zu mal 40 und schneller fahre, wäre ich auf dem Radweg auch eine Gefahr für die Umwelt.

widersprichst Du Dir ja selbst. Der Radfahrer gehört nun mal auf den Radweg (sofern einer vorhanden ist) und nicht auf die Straße. Denn dort behindert er ja die Autos und gefährdet mehr, als dass er nützlich ist. Und das ist jetzt unabhängig davon, ob er nun 15, 20, 25 oder 30 km/h fährt - mit Muskelkraft oder elektrisch. Ein Pedelec ist weder ein Mofa noch ein Rennrad - egal wie Deine persönliche Meinung dazu ist.

Gast am 03 Aug 2011 16:37:23

a.miertsch hat geschrieben:Zur erforderlichen Leistung nur mal zum nachdenken: Ein Rennfahrer tritt als volltrainierter Sportler für eine Dauerleistung im Rennen rund 200Watt auf die Pedale. Da fährt er im Feld mit und bewegt sein Körpergewicht(60-70Kg)+Radgewicht (ca. 7-8Kg) in einer Geschwindigkeit um 35-40Km/h. Ich weiß jetzt nicht, was die Leute, die so eine Elektromühle (20Kg) mit 30Km/h bewegen, selbst auf die Waage bringen und in welchem Trainingszustand sie sind. Wenn sie das könnten, warum fahren sie denn so ein Ding ?
Albert


@albert

Nur mal so als kleines Schmankerl: ein gewisser Herr Andre Greipel hat bei seinem Sprintsieg bei einer TdF-Etappe über eine Kurzstrecke von ca. 450 meine Leistung von 1800 Watt getreten. Die Daten wurden mittels Sender im Tacho der Allgemeinheit zur Kenntnis gebracht.

Ein Fahrer im Hauptfeld eines Rennens wie der TdF fährt nicht mit 35-40 km/h sondern durchaus 45-55 km/h, die Räder liegen kurz über dem von der UCI geforderten Mindestgewicht von 6,3 Kilo und die Fahrer haben im Jahr so etwa 40.000 Trainingskilometer hinter sich. Bei allen Flachetappen diesen Jahres war ein minimales Stundenmittel von 42 km/h vorgegeben. Es gibt stets die Vorgabe von min zu max. Sundenmittel z.B. 42, 44, 46 km/h. Bedeutet, selbst im Hauptfeld "rollen die Jungs mit 50 und mehr Stundenkilometer über Nebenstrassen bei wenigen cm Schulterabstand.Bei einigen Etappen gab es in den ersten Stunden ein Stundenmittel von > 50 km/h. D.h. im Klartext, dass die Jungs auf der Ebene schlanke 60 bis 65 "rollen". Wenn man sich fragt: "Warum machen die das?" kann ich nur sagen:"Weil sie es können!

Aber Deine Fragestellung zum Schluss ist schon berechtigt. Ich bin in wenigen Tagen 63, habe Untergröße, denn mein Kampfgewicht, auch auf dem Renner, liegt bei ca. 105 Kilo, eigentlich müsste ich anstelle meiner 1,95 eben fürs Idealgewicht mindest 2,07 m lang sein. Trotzdem trete ich beim Belastungs- EKG einmal jährlich immer noch 300 Watt. Der Trainingszustand halt.

Noch etwas zur Nutzung der Straße und nicht der Radwege:

1. gibt es höchstricherliche Urteile, die die Radwegbenutzungspflicht aushebeln ( zu geringe Breite, zu schlechter Zustand usw. ).

2. Wer z.B. mit einer Gruppe mit mehr als 20 wenig geübter Radler eine geführte Radtour durchgeführt hat, muss diese Anmelden, Sicherungsposten an Kreuzungen platzieren, die Teilnehmer haben in Doppelreihe zu fahren und nach spätestens 8 Paaren muss eine Lücke für einscherende Fahrzeuge gegeben sein. So zumindest die Forderung der KPB in Höxter. Ich habe bis vor fünf Jahren regelmäßig solche Gruppen geführt, unsere ADFC-Ortsgruppe bot Radtouren an, die auch von Betrieben genutzt wurden.

webline am 03 Aug 2011 17:01:05

rundefan hat geschrieben:1. gibt es höchstricherliche Urteile, die die Radwegbenutzungspflicht aushebeln ( zu geringe Breite, zu schlechter Zustand usw. ).

2. Wer z.B. mit einer Gruppe mit mehr als 20 wenig geübter Radler ...

Nur kurz, weil offtopic:

§27 Verbände regelt es, dass ab 16 Rädern die Gruppe als ein Fahrzeug gesehen wird. Von 20 Rädern, von einer Pflichtanmeldung oder Sicherungsposten steht dort nix - das sind haugemachte Regeln. Der ADFC ist da ja gerne "vorbildlich".
Zum Thema Radwege: die Gefährdung der Radfahrer kann bei der Benutzung von Radwegen deutlich steigen. Insbesondere schwere und tödliche Unfälle werden immer wieder im Zusammenhang mit LKW und PKW an Kreuzungen Einmündungen mit Radwegen gemeldet.

BOWO am 03 Aug 2011 17:36:01

MDDIO hat geschrieben:Hallo zusammen.

..
.
Nicht selten werde ich, wenn ich mit 20-25 km/h entlang der Leinpfade der Kanäle in NRW fahre, von den Fußgängern als wüster Raser angesehen.Und das, obwohl ich immer mit Helm fahre, immer die richtige Kleidung und passendes Schuhwerk anhabe, immer defensiv fahre und Fußgänger oder langsamere Radfahrer rechtzeitig durch Klingelzeichen warne. Außerdem kann ich versichern daß ich mein Rad perfekt beherrsche und daß dieses immer in einem technisch einwandfreien Zustand ist.

In der letzten Zeit kommt es immer öfter vor daß mir ältere, teilweise mehr oder minder übergewichtige, ?g gekleidete Herrschaften recht zügig entgegenkommen. Die Gesichter ein wenig verzerrt, die Hände am Lenkrad verkrampft daß die Knöchel weiß hervortreten, erwarten sie daß sich alles, was sich in ihrem Weg befindet, rechts und links in die Büsche schlägt um ihrem Vorwärtsdrang nicht im Wege zu stehen. Sie beherrschen weder die Geschwindigkeit noch ihr Fahrzeug und bei einem Sturz würden sie sich wahrscheinlich sämtliche Gräten brechen. Das unbehelmte, meist weiße oder stark gefärbte Haupt würde solch ein Geschehnis sicher auch nicht ohne größere Blessuren überstehen.

Ich habe nichts dagegen wenn diese Menschen sich selbst gefährden. Leider gefährden sie aber auch alle, die sich auf ihrem Weg befinden. Und was passiert mit den Opfern, wenn die Verursacher nicht oder nicht ausreichend versichert sind?

Deshalb bin ich für folgendes:

-Jeder Fahrer eine solchen Fahrzeugs muß einen (egal welchen) Führerschein besitzen.
-Eine Eignungsprüfung für alle Fahrer eines solchen Motorfahrzeugs.
-Helmpflicht für die Fahrer.
-Ein Versicherungskennzeichen für alle motorbetriebenen Fahrzeuge.
-Verbannung von allen Wander- und Radwegen für motorbetriebene Fahrzeuge, die schneller als 20 km/h fahren können.
.....

Viele
vom Sahara-Peter



Hallo, ich bin einer von den älteren, übergewichtigen und locker bekleideten Radfahrern die man nur im Urlaub und an Wochenenden mit dem Fahrrad antrifft.
Warum eigentölich nicht? Fahrradfahren sehe ich als Freizeitsport und Entspannung an, dies kann man halt nur in seiner Freizeit machen.
Die Radwege sind auch für "normale" Benutzung und auch für Kinder ausgelegt, rennräder nerven hier total. Ich lache mich immer kaputt wenn ich die angeblich so sportlichen Möchtegernrennfahrer in ihrer lächlich bunten Pelle sehe wenn sie pustent wie die Irren versuchen durch die Gegend zu rasen statt Fahrrad zu fahren. :(

Ältere Leute mit Pedelec besitzen wohl in fast allen Fällen einen Führerschein, auch wenn sie ihn vielleicht nicht immer nutzen. Rasen liegt den älteren in der Regel auch nicht, wohl eher den Möchtegernrennfahrern. Fahren diese Tor de France Dopingjünger auf dem Radweg gefährden sie alle normalen Verkehrsteilnehmer, auf der Straße behindern sie den Verkehr der PKWs und erst recht der LKWs.
Diese Dinger ohne Licht und Superschmalreiefn sind für unsere normalen Wege eigentlich völlig ungeeignet und sollten verboten werden bevor man sich über die neuen Pedelec ereifert. :eek:

Sorry- aber hier gegen Freizeitradler herzuziehen und sich selbst als einer dieser Freizeit-Rennradprofis zu outen ist schon eine heftige Nummer, insbesondere was die "Verbannung " von Pedelecc von Radwegen betrifft. Da fange erst mal mit den Rennrädern an. :roll:

Oldfellow am 03 Aug 2011 18:42:26

hypnobader hat geschrieben:Ich glaube, daß in 10 - 15 Jahren bis zur Hälfte aller Räder mit Motorunterstützung sein werden. Das wird zur Normalität werden.

Michael


@ abba

vielen Dank für die weitergehenden Tipps

@ hypnobader

Dann sollten sich die Preise für Pedelecs auch in einem vernünftigeren Rahmen einpendeln

Wenn man die Preise für Nachrüstlösungen ansieht, so kostet ein 250 W Motor mit einem bisschen Elektronik und Li-Ionen Akku so ab 900 bis 1500 Euro. Bei entsprechender Stückzahl darf der Spaß nicht mehr als 400 Euro kosten

abba am 03 Aug 2011 19:04:41

Oldfellow hat geschrieben:Dann sollten sich die Preise für Pedelecs auch in einem vernünftigeren Rahmen einpendeln

Wenn man die Preise für Nachrüstlösungen ansieht, so kostet ein 250 W Motor mit einem bisschen Elektronik und Li-Ionen Akku so ab 900 bis 1500 Euro. Bei entsprechender Stückzahl darf der Spaß nicht mehr als 400 Euro kosten


Schön, dass ich Dir helfen konnte :)

Es gibt schon ganz ordentliche Pedelecs ab 1600,-- Euronen auf dem Markt. Ich meine jetzt nicht die Billigräder aus Fernost. Obwohl auch die großen Pedelec-Hersteller Rahmen aus Taiwan beziehen. Aber die haben angeblich dort das große KnowHow, denn auch Rahmen für Profi-Räder werden dort gefertigt. Aber solange ein Akku ab ca. 500.- bis 800,- Euro je nach Leistung kostet und der Motor und das Rad als solches auch was kostet, wird da erst was drin sein, wenn die Akkus billiger werden.

Ich kann Dir auch noch die Zeitschrift e-bike, die 2x im Jahr erscheint empfehlen, da sind Testberichte drin und Anregungen usw. Und Du kannst auch im Pedelec-Forum viel zum Thema lesen --> Link

Ich habe mich vor dem Kauf der Räder, mein Mann hat natürlich auch eins, monatelang und eingehend mit der Thematik beschäftigt, d.h. bei Leuten die so ein Rad haben nachgefragt, Zeitschriften und o.g. Forum durchgelesen. Probe gefahren usw. :D

hypnobader am 03 Aug 2011 19:13:19

Oldfellow hat geschrieben:Dann sollten sich die Preise für Pedelecs auch in einem vernünftigeren Rahmen einpendeln.


Ich hab für mein Haibike eQ Cross mit Boschmotor 2270 Euro bezahlt. Wenn man überlegt, daß ein gutes MTB schon ohne Motor gut 2000 Euro kostet, finde ich das nicht so viel. Ich komm damit jeden Berg hoch, über Schotterwege mit bis zu (und über) 20% Steigung, kann die ganzen wunderschönen Berghütten hier in der Gegend und sonstwo genießen. Zudem fahre ich täglich - bei jedem Wetter - in die Arbeit. Allein dadurch spare ich im Jahr 400 Euro. Und es macht noch Spaß. Ich bin in den 5 Wochen, seit ich es habe, bereits über 800 km und 10000 Höhenmeter gefahren. Mehr als in 3 Jahren zuvor zusammen. Ich merke auch langsam, wie ich fitter werde, also weniger Akku bei gleicher Strecke verbrauche.

Ich denke aber auch, daß die Pedelecs und die Nachrüstsätze mit steigenden Stückzahlen billiger werden. Aber es wird v.a. auch besser und damit wieder teurer werden. V.a. bei den Akkus wird sich in den nächsten 10 Jahren enorm was tun: kleiner, leichter, länger haltend.

Ich wünsche allen Radlern viel Spaß, egal ob Rennrad, E-Bike, Pedelec, Faltrad, Liegerad, Dreirad, Tandem, oder was auch immer
Michael

a.miertsch am 03 Aug 2011 19:15:41

@ Werner,
Das ist ja nun schon an der Grenze zur Korinthenk.....
Es geht ja wohl um das durchschnittliche Können. Andre ist ein absoluter Top-Fahrer.
Wenn Du 300 Watt tritts ist das ja gut, fragt sich nur, wann wirst du vom Arzt aus dem Sprechzmmer geworfen, wegen Zeitüberschreitung für die Behandlung?
Die Jungs hier im Forum, die so laut tönen, bringen das Ding sicher auf 30Km/h, aber dann ist Pumpe
und Schicht im Schacht. Von wegen gemütliches dahinradeln.
Ist halt wie Anfang der 70iger Jahre, als das Windsurfen so richtig in Mode kam, da meinten auch 60-jährige sie müssten es sich noch mal beweisen. Heraus kam lächerliches Figurenwerfen.
Ich fahre ein MTB und wenn das nicht mehr geht, kaufe ich mir einen Gehstecken. :fahrrad:
Albert

Gast am 03 Aug 2011 22:50:10

@ Albert,

sollte nicht die von Dir vermutete Korik.... sein. Ich hab auch nicht behauptet, ein Pedelec auf langer Strecke mit Tempo 30 durch die Gegend zu bewegen, das kommt einer leichten Mittelgebirgsfahrt mit Normalrad nahe.

Ich habe vor etwas mehr als 45 Jahren mit Radsport auf Amateurbasis begonnen. Hab 1965 an zwei Rennen der C-Klasse = unterste Amateurklasse, teilgenommen und bemerkt, das ich eben nicht zu den tollen Typen gehöre, die so wie die Profis uber einen langen Zeitraum die letzten Reserven aus sich herausholen können. Meine jährliche Untersuchung beim Kardiologen mache ich aus ganz normaler Vorsorge. Dem Arzt ist das sicher recht, denn ausser der Auswertung von Dauer-Blutdruck und Dauer-EKG ist nur die Kontrolle der Herzfunktionen mittels Ultraschall zu machen. Dann sieht er mich für ein Jahr nicht mehr. Für diesen Service wird er bezahlt. In der Zeit der Tour werde ich garantiert nicht auf dem Renner gesehen, fahre aber jeden Tag zwischen 40 und 60 Kilometer mal mit Renner oder Mounty, hier im Weserbergland hat man alle Möglichkeiten. Das nur aus Spass und nicht zur Selbstbestätigung oder für Dritte.

Und trotzdem könnte ich mich mit der Beschaffung eines Pedelec zu gegebener Zeit entscheiden.

a.miertsch am 04 Aug 2011 19:26:25

@ Werner,

Ich hab auch nicht behauptet, ein Pedelec auf langer Strecke mit Tempo 30 durch die Gegend zu bewegen, das kommt einer leichten Mittelgebirgsfahrt mit Normalrad nahe.

Habe Dich ja auch nicht explizit damit gemeint.
Albert

Oldfellow am 05 Aug 2011 17:45:09

Übrigens, gibt es gerade wieder ein Elektrorad bei Lidl...

--> Link

schulgarten1 am 14 Aug 2011 00:14:30

Wir haben uns folgende bikes gekauft, nachdem ich monatelang alle Artikel verschlungen habe:
1 über ebay fabrikneu ein markenrad mit 2.tem Akku und Lader statt 1900 euro um 854 mit 2 jahren garantie ersteigert.
1 von metro, ist ein MDF mit 36 V und 10 Ah akku, um 700 inkl, Mwst.
Beide fahren sehr gut und bis jezt damit zufrieden.
nachdem ich einen test über speed gemacht habe ( bei gutem Mittreten und auf der geraden und max. Unterstützung) habe ich 47kmh erreicht. Daraufhin sofort auch helme gekauft.
Jetzt würgen wir bei den Womo Halterungen, da unser Fiamm noch die alten 28mm Halter hat, morgen kauf ich neue über Internet.
die modernen Räder haben alle nur mehr 80 mm Rohre oder starke Ovalrohre.
Reichweite Räder auf der geraden so 50-60 km, bei faulheit unter 30.

jubel am 14 Aug 2011 13:44:00

ich hab mir ein Stromvelo gekauft. Das kostet zwar richtig Geld aber bringt mich täglich zur Arbeit und zurück und gefällt. Es hat ein Giant ersetzt das ich aufgrund des Motors im Vorderrad und der lahmen Leistung nie mehr kaufen würde. Aber ich konnte es dafür noch gut Verkaufen da es für seine Kategorie auch gut abschneidet in den Test. Stromvelo ist Flyer plus Qualität und sieht einfach schöner aus. ;)

schulgarten1 am 14 Aug 2011 22:23:50

sieht schön aus, verstehe, wenn Du es täglich nützt, ein Hitec Bike brauchst. Wir fahren pro Jahr max. 100 km da tuts aldi und Konsorten auch.
Viel spass!

Bertholdsw am 17 Aug 2011 12:49:16

Hallo aus dem Sauerland.
Mal etwas aus einer praktischen Gedanken-Richtung.
Wir radeln im Jahr an den Wochenenden rund 2000Km mit Tagesstrecken um die 20-40Km.
Speziell oberhalb vom Sauerland macht es ungemein Spaß, nebeneinander zu radeln.
Hier, auf den kleinen verkehrsarmen Straßen geht das prima.
Oft 15 Minuten ohne jegliche Störung durch PKW`s.
Wir zuckeln mit rund 15-18Kmh durch die Lande und genießen es.
Wenn ein Elektrorad, dann nur das von Kalkhoff, das Impulse oder ähnlich. Tolle Ausstattung Mittelmotor und Rücktritt+ Hydraulikbremsen, aber auch um 2400€.
Aber 3 Bremsen brauch ich. Als eingefleischter Analog-Foto-Amateur bepacke ich mein Rad recht kräftig.
Die nächste Impulse-Generation wird es aber wohl für uns werden.
Die erste Generation möchte ich nicht unbedingt wegen der möglichen „Macken“.
Aber dann: Kommt dann unser grosses „Faul-sein“? Wir bewegen uns jetzt doch schon erheblich zu wenig!
Unsere täglichen 3Stunden radeln ist schon mal ne bestimmte Menge Bewegung.
Zum anderen, wie machen wir das mit der Batterie-Aufladung?
Immer auf Stellplätze mit Stromanschluss? Die schönsten Plätze besitzen so etwas nicht.
Und noch eins.
Einen Haufen Technik kommt damit auch wieder auf uns zu. Auch die wird älter und anfälliger und muss unterwegs notfalls gewartet werden.
Klar, jetzt kann es auch ins hügelige Gelände gehen. Bei uns im Sauerland? So zwischen Asphaltrand mit Grasnarbe, Leitplanken und den PKW`s am Berg?
Vor gut 30 Jahren hatten wir 2 Sachsonetten am Womo.
3..4 Jahre war es was Neues. Dann blieben sie zu Hause.
Die 2-Takter 1:100 stinken etwas, sind schwer und klobig und trotz Umbau auf 5-Gang für uns kein Ersatz für ein normales Fahrrad. 8 Gänge sollten es schon sein.
Letztes Jahr haben wir sie mal wieder angemeldet. Je 30€, kein Geld.
Ne, das zwischen den PKW`s möchte ich nicht mehr.
Ohne Elektrorad käme ich wohl klar aber meine Evi wird mich wohl überreden.
Herzliche aus dem sonnigen Sauerland
vom WOMO „HAPPY“
gefahren von Evi und Berthold.

trebla am 18 Aug 2011 21:46:11

Hallo,

es ist eigentlich sehr schade, dass das Thema "Pedelec" von unseren Politikern oder s.g. "Verkehr?perten" so kaputt geredet wird.
Es war mir schon klar das es nicht lange dauern wird, bis diese Schlaumeier hier das Versicherungskennzeichen und die Einstufung als Kfz´s durchbringen werden.
Das war damals bei den Mofas auch so. Zuerst Führerscheinfrei, dann dank der Lobbyisten nur noch mit Führerschein.
Das ist eben Deutschland mit seiner Regulierungswut!

trebla

wolfherm am 18 Aug 2011 21:52:37

trebla hat geschrieben:Hallo,

es ist eigentlich sehr schade, dass das Thema "Pedelec" von unseren Politikern oder s.g. "Verkehr?perten" so kaputt geredet wird.
Es war mir schon klar das es nicht lange dauern wird, bis diese Schlaumeier hier das Versicherungskennzeichen und die Einstufung als Kfz´s durchbringen werden.
Das war damals bei den Mofas auch so. Zuerst Führerscheinfrei, dann dank der Lobbyisten nur noch mit Führerschein.
Das ist eben Deutschland mit seiner Regulierungswut!

trebla


Du scheinst dann aber die diskussion nicht richtig verfolgt zu haben.
Pedelecs (bis 25 KM/h) sind und bleiben auch führerscheinfrei. E-Bikes (über 25 KM/h) sind schon heute versicherungs- und führerscheinpflichtig.

Es wird jetzt über eine Helmpflicht für Pedelecs diskutiert.

LG Wolfgang

silo am 18 Aug 2011 22:09:59

was die Helmpflicht angeht:
der ADFC ist aus gutem Grund dagegen,
siehe
--> Link

wolfherm am 18 Aug 2011 22:16:38

silo hat geschrieben:was die Helmpflicht angeht:
der ADFC ist aus gutem Grund dagegen,
siehe
--> Link


Prima, man kann sich aber auch alles hinbiegen. Jeder, dem der Helm bei einem Unfall das Leben oder die Gesundheit gerettet hat, muss sich ja von diesem Schwachsinn verarscht fühlen.

LG Wolfgang

Jobelix am 18 Aug 2011 22:55:03

Einspruch Wolgang! Ein "Hinbiegen" gibt es in alle Richtungen.
Das liegt im Auge des Betrachters. Wenn es diese Statitik gibt, muss man die genauso akzeptieren, wie die Story der Lobby der Helmhersteller und die die damit handeln. Die Frage bei Beeinflussungssgeschichten ist ist immer: Wer profitiert davon. Die Sicherheit wird da gerne vorgeschoben und von verdammt vielen gelaubt.
Meine Meinung: wer sportlich schnell oder im Gelände fährt sollte aus eigenen Interesse besser einen Helm tragen. Beim Sonntagsausflug ist er völlig unangemessen und eher hinderlich.

wolfherm am 18 Aug 2011 23:06:36

Jobelix hat geschrieben:Meine Meinung: wer sportlich schnell oder im Gelände fährt sollte aus eigenen Interesse besser einen Helm tragen. Beim Sonntagsausflug ist er völlig unangemessen und eher hinderlich.


Weiß das auch der Autofahrer, der mich am Sonntag, wo ich gemütlich meine Runden drehe, vom Rad stößt und ich voll auf die Straße knalle und mir einen Schädelbruch zuziehe?? Das hat doch nicht nur mit meiner Fahrweise zu tun. Es sind doch genügend andere unterwegs vor denen ich mich schützen muss.
Deine Argumentation erinnert mich an die vor 25 oder 30 Jahren, als viele gegen die Anschnallpflicht argumentierten: Bei niedrigen Geschwindigkeiten fange ich mich beim Aufprall am Armaturenbrett ab.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Euramobil Alkoven 635LS BJ 2000 Erfahrungen
Erfahrungen von Wohnmobilvermieter ? !
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt