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Neue Batterien Spannung


Gast am 03 Aug 2011 21:35:10

Hallo,
ich bin elektrische pappnase, viel ahnung von nix. heute habe ich die vorhanden, defekten bordbatterien 2x 90ah starterbatterien säure durch 2 solarbatterien säure ersetzt.
alles wie gehabt angeschlossen. vergessen habe ich das Womo vom strom zu nehmen, daher hat es beim ausbau kurz "geblitzt" als ein kabel gegen masse gekiommen ist. aber neue batterien eingebaut, lampe ladegerät leuchtet amperemeter solar zeigt an dass er tut und sicherungen waren noch drin

jetzt batteriespannung am zentralpannel flair I7100 abgelesen, es zeigt 13,4 V an, wenn das womo am netz hängt
ist das OK/normal bei neuen batterien?
LG
olly

Anzeige vom Forum

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oberstdorfer am 03 Aug 2011 21:50:28

Zunächst mal okay, die neue Batterie ist das eine Blei-Gel oder AGM Batterie?
Dann schau mal ob du dein Ladegerät umstellen kannst von Blei auf Gel.
Ist meist so ein "Jumper" oder ein kleiner Schiebeschalter.

Gast am 03 Aug 2011 22:23:52

Hallo,
danke, es sind obwohl säurebatterie kein gel, kein kissen, das ladegerät steht auch auch auf blei-säure
LG
olly

Anzeige vom Forum


oberstdorfer am 04 Aug 2011 08:32:13

So nachdem du nun 24h Stunden geladen hast müssen die Batterien jetzt voll sein. Also 230V jetzt mal weg und nochmal Spannung prüfen. Sollte noch bei 13,2-13,4 liegen. Dann prüfst du die Kapazität indem du mal für ne gewisse Zeit ein paar Verbraucher einschaltest. Jenachdem wie hoch die Entnahme ist geht dann nach ein paar Stunden die Spannung dann langsam runter. Ich nehm den Kühli für solch ein Test der braucht nähmlich so um die 30 Ah.

Paule2 am 04 Aug 2011 10:29:49

oberstdorfer hat geschrieben:... Ich nehm den Kühli für solch ein Test der braucht nähmlich so um die 30 Ah.


Hallo,

bei meinem Wohnmobil funktioniert der Kühlschrank nur auf 12V, wenn der Motor läuft. 8)

MfG Paule2

Gast am 04 Aug 2011 13:52:24

Hallo,

bei meinem Wohnmobil funktioniert der Kühlschrank auf 12V, wenn kein Landstrom verfügbar. 8)

Gast am 04 Aug 2011 15:40:55

Super,
danke oberstdorfer für deine hinweise
ich habe die batterie jetzt 24h geladen. die anzeige zeigt 13,4-13,8 V an. anscheinend ist das kontroll-panele von n+b rel ungenau. werde nachher die kühlbox anstellen, oder spätestens morgen früh, jenachdem, wenn vom geburtstag nach hause komme. werde mogen also bericht erstatten.

abschließende frage:
ich hab mir mein ladegerät angeschaut: 16A bei 230V reicht das für 2x100 A, oder ist das wurscht?
prinzip: braucht halt nur länger oder fehlt die power zur vollständigen ladung?
LG
olly

Gast am 04 Aug 2011 15:48:01

dodo66 hat geschrieben:prinzip: braucht halt nur länger

es gilt das Prinzip

grüße klaus

Gast am 04 Aug 2011 15:48:45

Servus Olly,

jetzt mach aber keine Sachen, so kurz vor dem Start :wink:

Elektrik-Probleme vor einer Reise braucht keiner!

Zu Deiner Frage:

Ich kenne die Regel, dass ein LG mindest 10 % der Batterie-Kapazität bringen soll. Das hättest Du mit Deinen 16 A dicke erreicht. Die Batt. werden bestimmt ganz voll.

Aber vielleicht überlegst Du Dir schon ein LG für die Zukunft zu kaufen. Mit ev. ein bißchen mehr Saft, für eine ev. größere Batterie, oder ev. auch ein kennlinien-gesteuertes LG, für den Fall, dass Du doch mal auf Gel umsteigst. Sonst fängst Du dann wieder von vorne an.

Ich habe mir ein LG zugelegt, mit dem ich praktisch alles - mit unterschiedlichen Amperzahlen - laden kann....

War nicht ganz billig, aber meine Batterien haben es mir bisher gedankt :)



Peter

spiti01 am 04 Aug 2011 19:28:50

Nach meiner Rechnung sind 10% von 2x90 A = 19 A. Also liegt der max. Ladestrom des vorhandenen Laders unter den 10%, die als absolutes Minimum gelten.
Übrigens, bei weniger als 10% Ladestrom leidet die Lebensdauer der Batterien erheblich. Ich empfehle bei 180 Ah mindestens einen 25 A Lader.
(Wir haben z.B. bei 500 Ah Batterien ein 130 A Ladegerät).

So weit so schlecht. Beim Laden von Blei-/Säure-Batterien sollte die Ladespannung anfangs bei ca. 14,2 - 14,4 V liegen. Sind die Batterien voll, sollte das Ladegerät auf "Erhaltung" umschalten, das sind ca. 13,4 V.

Um zu prüfen, ob die Batterien halbwegs gut sind, einfach alles (Lader + Verbraucher) abschalten, 24 h warten. Dann sollte die Spannung noch bei ca. 12,8 V liegen. Alles darunter ist n.i.O.

Grüßli ..... spiti

Gast am 04 Aug 2011 19:38:25

spiti01 hat geschrieben:Nach meiner Rechnung sind 10% von 2x90 A = 19 A.....


also, nach meiner sind es 18A, ist aber egal :D :D :D

spiti01 am 04 Aug 2011 19:43:58

Danke, war in der Eile ein Tipfehler. Darfste gern behalten :D , weil Du es bist.

Bevor noch jemand genau recherchiert: Wir haben "nur" 470 Ah (2 x 235) :cry: .

Grüßli aus Bangor/Maine (USA)
spiti

Gast am 04 Aug 2011 19:55:14

spiti01 hat geschrieben:Danke, war in der Eile ein Tipfehler. Darfste gern behalten :D , weil Du es bist.

Bevor noch jemand genau recherchiert: Wir haben "nur" 470 Ah (2 x 235) :cry: .

Grüßli aus Bangor/Maine (USA)
spiti



:D :D :D :D

Gast am 04 Aug 2011 22:00:40

spiti01 hat geschrieben:Nach meiner Rechnung sind 10% von 2x90 A = 19 A. Also liegt der max. Ladestrom des vorhandenen Laders unter den 10%, die als absolutes Minimum gelten...


Richtig! Du hast Recht, und ich habe Unrecht. Pardon!

Habe nicht nachgerechnet, und bin wohl von mir ausgegangen. Ich habe 24 V.



Peter

Gast am 04 Aug 2011 22:18:04

Hefte raus - Klassenarbeit
Thema heute: Grundrechenarten :D

spiti01 am 05 Aug 2011 05:57:51

yasar hat geschrieben:
spiti01 hat geschrieben:Nach meiner Rechnung sind 10% von 2x90 A = 19 A. Also liegt der max. Ladestrom des vorhandenen Laders unter den 10%, die als absolutes Minimum gelten...


Richtig! Du hast Recht, und ich habe Unrecht. Pardon!

Habe nicht nachgerechnet, und bin wohl von mir ausgegangen. Ich habe 24 V.



Peter


Sorry, aber der Ladestrom ist von der Bordspannung völlig unabhängig. Auch bei 24 V sind mindestens 10% Ladestrom erforderlich.

Grüßli.... spiti

Gast am 05 Aug 2011 07:36:47

Hallo,
ich gehe jetzt raus und schalt die kühlbox ein, werde sehen, was passiert ist, wenn ich vom arzt wiederkomme.

stehe jetzt etwas auf der leitung, bezügl ladegerätstärke, wird hier zur bemessung die stärke der einzelnen batterie oder die gesamtstärke aller verbauten batterien betrachtet?

Also bedeutet es jetzt:
2x 100ah batterie erfordert min 20A ladegerät, 10% aus 200ah?
oder
2x 100ah batterie erfordert min 10A ladegerät, 10% aus 100ah je batterie?

und noch eine vielleicht blöd klingende frage, auf dem dach sind 2x75w solarzellen montiert, werden die automatisch abgeschaltet wenn die batterie voll ist?
sorry, aber mit dem elektrischen habe ich es gar nicht drauf.
LG
olly

Gast am 05 Aug 2011 08:59:15

ich-bins hat geschrieben:Hefte raus - Klassenarbeit
Thema heute: Grundrechenarten :D


Ohje, ohje, da bin aber "außer Konkurrenz", schließlich habe ich "H". :D

Oder hat das damit gar nix zu tun :roll: :wink: :D



Peter

Gast am 05 Aug 2011 09:08:27

spiti01 hat geschrieben:
yasar hat geschrieben:
spiti01 hat geschrieben:Nach meiner Rechnung sind 10% von 2x90 A = 19 A. Also liegt der max. Ladestrom des vorhandenen Laders unter den 10%, die als absolutes Minimum gelten...


Richtig! Du hast Recht, und ich habe Unrecht. Pardon!

Habe nicht nachgerechnet, und bin wohl von mir ausgegangen. Ich habe 24 V.



Peter


Sorry, aber der Ladestrom ist von der Bordspannung völlig unabhängig. Auch bei 24 V sind mindestens 10% Ladestrom erforderlich.

Grüßli.... spiti


Nur durch Widerpruch entwickelt sich die Welt weiter! :wink:

Ich bin gerne bereit jeden Tag noch was dazuzulernen, auch wenn es die - für mich - äußerst schwierige Materie der Elektrik ist.

Aber bisher bin ich davon ausgegangen, dass z.B. 2 x 90 A - Batts so verbunden werden können (Reihen - und Serienschaltung?), dass

entweder 180 A mit 12 V

oder 90 A mit 24 V

entstehen.

Und bei 90 A mit 24 V, hätte das LG mit 16 Ah gereicht.

Keine Frage, die erste Denkfehler (weil 12 V) geht auf meine Kappe! Aber bei 24 V, hätte mein "Denkfehler doch gestimmt"!?!?



Peter

Gast am 05 Aug 2011 09:12:30

Die richtige Antwort bei 10% und 12 V ist:

dodo66 hat geschrieben:...2x 100ah batterie erfordert min 20A ladegerät, 10% aus 200ah?...




Peter

a.miertsch am 05 Aug 2011 13:31:17

Hallo, es paßt zwar nicht 100%ig hier rein, aber einen neuen Tröt wollte ich wegen der Kleinigkeit nicht, zudem die Fachwelt hier schon versammelt scheint. Also, ich habe gestern eine Batterie geschenkt bekommen. Es ist wohl eine Gel bzw. AGM, wurde mir gesagt. Die Dinger werden in Sicherheitsanlagen zur Stromversorgung im Notfall eingesetzt.
Meine Frage, kann ich diese Batterie auch im Wonmobil als Versorgungsbatterie einsetzen? Natürlich nur für kleine Ströme. Für eine Starterbatterie ist sie ungeeignet, ist klar, siehe Anschlüsse.
Wer weiss etwas darüber? Hänge noch 2Bilder an. Die Batterie hat nach 24 h Ruhe immer noch 13,17V Spannung und ist 1Jahr alt. Spannungswandler wird nur zur Ladung von Kleingeräten eingesetzt (150W).Bei Tante G ist die Batterie ja beschrieben, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich wonmobiltauglich ist, Papier ist geduldig.Wenn ja, kann ich sie zu meinen 2x80Ah Gel zuschalten.
Albert

oberstdorfer am 05 Aug 2011 14:02:04

Warum leidet eine Batterie wenn der Ladestrom unter 10% der Gesamtkapazität ist?
Bei Solarmodulen liegt der Ladestrom meist darunter da die Sonne nicht immer die volle Leistung bringt, deswegen gibt es Solarbatterien die das sicherlich vor kein großes Problem stellt.

Ich hab 36A Ladeleistung und 690Ah Kapazität, das sind auch nur gut 5%
das funktioniert sehr gut.

Ich wahr immer der Meinung das eine schonende Ladung sogar die Lebensdauer verlängert.

Korigiert mich wenn ich falsch liege.

oberstdorfer am 05 Aug 2011 14:05:32

a.miertsch hat geschrieben:Hallo, es paßt zwar nicht 100%ig hier rein, aber einen neuen Tröt wollte ich wegen der Kleinigkeit nicht, zudem die Fachwelt hier schon versammelt scheint. Also, ich habe gestern eine Batterie geschenkt bekommen. Es ist wohl eine Gel bzw. AGM, wurde mir gesagt. Die Dinger werden in Sicherheitsanlagen zur Stromversorgung im Notfall eingesetzt.
Meine Frage, kann ich diese Batterie auch im Wonmobil als Versorgungsbatterie einsetzen? Natürlich nur für kleine Ströme. Für eine Starterbatterie ist sie ungeeignet, ist klar, siehe Anschlüsse.
Wer weiss etwas darüber? Hänge noch 2Bilder an. Die Batterie hat nach 24 h Ruhe immer noch 13,17V Spannung und ist 1Jahr alt. Spannungswandler wird nur zur Ladung von Kleingeräten eingesetzt (150W).Bei Tante G ist die Batterie ja beschrieben, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich wonmobiltauglich ist, Papier ist geduldig.Wenn ja, kann ich sie zu meinen 2x80Ah Gel zuschalten.
Albert


Auf keinen Fall zu deinen vorhanden Batterien parallel schalten.

Du kannst einen B2B Lader dazwischen schalten und dann dein Wechselrichter dranhängen.

singlefreiheit am 05 Aug 2011 15:32:28

oberstdorfer hat geschrieben:Warum leidet eine Batterie wenn der Ladestrom unter 10% der Gesamtkapazität ist?


Ein Bleiakku leidet überhaupt nicht an zu geringem Ladestrom.
Das steht hier in diesem Thread halt nur so da.
Aber viele lesen das und verbreiten es weiter, und so wird es zum "Batterie-Know-How"!
Oberstdorfer hat völlig recht.
Es gibt viele autarke Solaranlagen, die Bleiakkus die meiste Zeit mit viel geringerem Strom laden - und es schadet ihnen überhaupt nicht, dauert nur länger.

Um der Sulfatierung entgegen zu wirken empfehlen sich allerdings Batteriepulser.

Gast am 05 Aug 2011 19:01:33

oberstdorfer hat geschrieben:Warum leidet eine Batterie wenn der Ladestrom unter 10% der Gesamtkapazität ist?
Bei Solarmodulen liegt der Ladestrom meist darunter da die Sonne nicht immer die volle Leistung bringt, deswegen gibt es Solarbatterien die das sicherlich vor kein großes Problem stellt.

Ich hab 36A Ladeleistung und 690Ah Kapazität, das sind auch nur gut 5%
das funktioniert sehr gut.

Ich wahr immer der Meinung das eine schonende Ladung sogar die Lebensdauer verlängert.

Korigiert mich wenn ich falsch liege.


Habe die 10 % bisher "nur" von div. LKW-Cracks mitbekommen. Nach dem "warum" darfst Du mich aber nicht nicht fragen. Ob es Sulfatierung vorbeugen soll, kann ich auch nicht sagen.

Aber ich versuche das mal rauszukriegen. Wenn sich da was tut, stelle ich es hier rein.



Peter

Gast am 05 Aug 2011 19:47:48

Hallo,,
hoffe es ist alles im grünen bereich, heute mittag ist über 2-3h eine große absorberkühlbox gelaufen. folge spannungsabfall auf 12,5-12,8 V wenn ich euere äußerungen richtig interpretiere ist das normal. mit dem batterielader beruhugt mich.
LG
olly

Gast am 05 Aug 2011 22:27:22

Kleiner Nachtrag


...Das Aufladen einer Blei-Säure-Batterie kann manuell erfolgen, mit Hilfe eines kommerziellen Speisegerätes, das eine Spannungsregulierung und eine Strombegrenzung enthält. Berechnen Sie die Ladespannung auf der Basis der Anzahl Zellen und die gewünschte Spannungsbegrenzung.
Die Ladung einer 12V-Batterie (6 Zellen) mit einer Zellenspannungsbegrenzung von 2,40V, z.B. verlangt eine Spannungseinstellung von 14.40V.

Der Ladestrom sollte zwischen 10% und 30% der Nennkapazität der Batterie liegen (30% einer 2Ah-Batterie wäre 600mA). Einige Batterietypen gestatten höhere Einstellungen. Solche Zellen sind normalerweise gebaut aus einem nicht-antimonhaltigem Bleigitter, welches einen höheren Wasserstoff-Überdruck ermöglicht. Als Kompromiss wird eine tiefere Kapazität akzeptiert. Andere Bauformen erlauben einen höheren Innendruck, welcher die Regeneration der Gase unterstützt. Das Einstellen eines zu hohen Stroms bewirkt Gasentwicklung und kann zu einem Leck führen....
(Quelle: batteryuniversity.com)


Hier ist der link

--> Link



Peter

spiti01 am 06 Aug 2011 06:04:10

oberstdorfer hat geschrieben:Warum leidet eine Batterie wenn der Ladestrom unter 10% der Gesamtkapazität ist?
Bei Solarmodulen liegt der Ladestrom meist darunter da die Sonne nicht immer die volle Leistung bringt, deswegen gibt es Solarbatterien die das sicherlich vor kein großes Problem stellt.

Ich hab 36A Ladeleistung und 690Ah Kapazität, das sind auch nur gut 5%
das funktioniert sehr gut.

Ich wahr immer der Meinung das eine schonende Ladung sogar die Lebensdauer verlängert.

Korigiert mich wenn ich falsch liege.


Dann schau Dir 'mal die Empfehlungen von Batterieherstellern zur Ladung ihrer unterschiedlichen Akkutypen an. Die schreiben sowas nicht aus Langeweile. Die min. 10% machen durchaus im Falle dieses Threads Sinn, das ist nicht nur nachgeplapperte Stammtischweisheit.
Laden/Entladen von Akkumulatoren ist ein sehr komplexer chemischer Prozess, dessen genaue Erklärung in diesem Rahmen wohl zu weit führen würde.

Es gibt natürlich für alle möglichen Anwendungen spezielle Akkus. Die Unterschiede liegen in Material, Aufbau und Art der Elektrolyt-Einlagerung.
So auch für den Solarbetrieb. Diese sind für z.T. geringere Ladeströme ausgelegt, haben jedoch andere Nachteile.

Bei üblichen Deep Cycle-Batterien für Wohnmobil-Anwendungen passen die min. 10% Ladestrom auf jeden Fall. Mehr ist gut, weniger ist schlecht!! Oder warum bauen die Womo-Hersteller jeweils den Batteriekapazitäten angepasste ladegeräte ein? Da könnten sie doch richtig Geld sparen......

Die dauernde Ladung über Solarzellen mit sehr geringem Strom funktioniert sicherlich, verkürzt aber genauso sicher die mögliche Lebensdauer.

Noch kurz ein Hinweis zum Zusammenschließen mehrere Batterien: Es sollten nur Batterien gleicher Bauart und Kapazität (möglichst sogar vom gleichen Hersteller) zu einer Bank verbunden werden, der Altersunterschied sollte unter einem Jahr betragen (möglichst überhaupt kein Altersunterschied).

Natürlich sind das alles nur Hinweise für einen möglichst optimalen Betrieb, maximale Leistung und Lebensdauer von Batterien. Viele andere Basteleien funktioniert natürlich auch - mehr oder weniger schlecht oder gut - aber niemals optimal.

Howdy .... spiti

kintzi am 06 Aug 2011 06:55:57

Also spiti, wenn Du recht hättest, dann kannst Du alle Batterie-Refresher
vergessen, denn die schaukeln Blei- Batts. zwischen 13 u. 14V mit 1A
Entlade-bzw. Ladestrom.
Die min. 10% sind doch nur genommen, um vernünftige Ladezeiten (über Nacht) zu bekommen.
Der Ladestrom sollte als Grenze nach unten jedoch die Selbstentladung der Batt überschreiten, sonst gibt`s eine negative Bilanz. :D Richi

Gast am 06 Aug 2011 10:57:13

spiti01 hat geschrieben:...Noch kurz ein Hinweis zum Zusammenschließen mehrere Batterien: Es sollten nur Batterien gleicher Bauart und Kapazität (möglichst sogar vom gleichen Hersteller) zu einer Bank verbunden werden, der Altersunterschied sollte unter einem Jahr betragen (möglichst überhaupt kein Altersunterschied)...


Hatte, als ich mir meine dicken Gel-Batt. kaufte, mich lange mit einem Mitarbeiter von Exide unterhalten. Der ging was sogar noch weiter und meinte, wenn man 2 Batt. einsetzt sollten sie am Besten noch vom "gleichen Band" kommen... :roll:

Ich will hier nicht weiter über die Aussagen von div. Fachleuten debattieren, und kann sie auch nicht erklären. Dazu fehlt mir einfach das Wissen.

Olly, tut mir leid. Ich bin mir sicher, Du wolltest eine kurze knappe Antwort, und keinen Fachdiskurs. Aber bei WoMo-Elektrik wird es halt manchmal etwas unübersichtlich. :wink:



Peter

andwein am 06 Aug 2011 11:19:55

Vielleicht eine "versöhnliche Anmerkung" meinerseits.
Man sollte nicht alle Angaben, die der allgemeinen Verständlichkeit dienen und nicht den Umfang einer Diplomarbeit erreichen sollen an der 110% Korrektheit messen.
Ladestrom in Höhe von 10%-20% der Batteriekapazität ist ein, gemessen an der gewünschten Lebensdauer, vernünftiger Kompromiss um das Thema zu beleuchten.
Wenn man es genauer will, dann muss man wirklich exakt über den Batterietyp und seinen augenblicklichen Zustand und seine zukünftige Lebensdauer reden. Alles andere wäre sonst eine Aussage ohne Fakten.
Meine Meinung, Andreas

a.miertsch am 06 Aug 2011 16:14:39

oberstdorfer hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Hallo, es paßt zwar nicht 100%ig hier rein, aber einen neuen Tröt wollte ich wegen der Kleinigkeit nicht, zudem die Fachwelt hier schon versammelt scheint. Also, ich habe gestern eine Batterie geschenkt bekommen. Es ist wohl eine Gel bzw. AGM, wurde mir gesagt. Die Dinger werden in Sicherheitsanlagen zur Stromversorgung im Notfall eingesetzt.
Meine Frage, kann ich diese Batterie auch im Wonmobil als Versorgungsbatterie einsetzen? Natürlich nur für kleine Ströme. Für eine Starterbatterie ist sie ungeeignet, ist klar, siehe Anschlüsse.
Wer weiss etwas darüber? Hänge noch 2Bilder an. Die Batterie hat nach 24 h Ruhe immer noch 13,17V Spannung und ist 1Jahr alt. Spannungswandler wird nur zur Ladung von Kleingeräten eingesetzt (150W).Bei Tante G ist die Batterie ja beschrieben, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich wonmobiltauglich ist, Papier ist geduldig.Wenn ja, kann ich sie zu meinen 2x80Ah Gel zuschalten.
Albert


Auf keinen Fall zu deinen vorhanden Batterien parallel schalten.

Du kannst einen B2B Lader dazwischen schalten und dann dein Wechselrichter dranhängen.


Also Jürgen, jetzt bringst Du mich ein wenig durcheinander. Wieso einen B2B Lader? Ich bin bis jetzt ohne ausgekommen. Meinst Du das orig. Ladegerät wäre zu schwach? Ging doch bisher auch mit dem Wandler.
Albert

spiti01 am 08 Aug 2011 07:11:03

kintzi hat geschrieben:Also spiti, wenn Du recht hättest, dann kannst Du alle Batterie-Refresher
vergessen, denn die schaukeln Blei- Batts. zwischen 13 u. 14V mit 1A
Entlade-bzw. Ladestrom.
Die min. 10% sind doch nur genommen, um vernünftige Ladezeiten (über Nacht) zu bekommen.
Der Ladestrom sollte als Grenze nach unten jedoch die Selbstentladung der Batt überschreiten, sonst gibt`s eine negative Bilanz. :D Richi


Das sind doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Ein Refresher soll doch nur eine geladene Batterie über längere Standzeiten am Leben erhalten. Er ist nicht dazu konzipiert, eine Batterie mit <2 V Zellenspannung aufzuladen.
Nochmal der Tip: Ladehinweise der Battriehersteller anschauen. Die wissen, was sie da schreiben.
Hier nur einer von vielen Gründen: Beim häufigeren Laden/Entladen von Blei-Säure-Akkus mit kleinen Strömen separieren sich Teile des Elektrolyten voneinander. Ein höherer Ladestrom erzeugt eine gewollte Gasung, die wiederum für die gründliche Durchmengung des Elektrolyten sorgt.
Es gibt dafür sogar das sog. "Equalizing". Dabei wird der 12V-Akku für ca. 8 Stunden mit über 16 V Ladespannung "gekocht", damit sich der Elektrolyt neu vermengt und alle Zellen wieder halbwegs auf dem gleichen Level arbeiten.
Leider kennen unsere Ladegeräte diese Funktion nicht, in Amiland ist das absolut bewährte Praxis.

Grüßli....spiti

Gast am 08 Aug 2011 12:02:57

spiti01 hat geschrieben:.... Ein höherer Ladestrom erzeugt eine gewollte Gasung, die wiederum für die gründliche Durchmengung des Elektrolyten sorgt. ...

Du meinst sicherlich Ladespannung und nicht Ladestrom,oder?

spiti01 hat geschrieben:.... Es gibt dafür sogar das sog. "Equalizing". Dabei wird der 12V-Akku für ca. 8 Stunden mit über 16 V Ladespannung "gekocht", damit sich der Elektrolyt neu vermengt und alle Zellen wieder halbwegs auf dem gleichen Level arbeiten.
Leider kennen unsere Ladegeräte diese Funktion nicht, in Amiland ist das absolut bewährte Praxis.

Grüßli....spiti


doch, doch, CTEK beherrscht sowas.
Beim MXS25000 kannst Du den sogenannten Recond-Modus fahren, bei dem die Spannung 15,8V beträgt.


Schöne Zeit noch in Amiland

MDDIO am 09 Aug 2011 01:08:40

Hatte, als ich mir meine dicken Gel-Batt. kaufte, mich lange mit einem Mitarbeiter von Exide unterhalten. Der ging was sogar noch weiter und meinte, wenn man 2 Batt. einsetzt sollten sie am Besten noch vom "gleichen Band" kommen... icon_rolleyes.gif


Der Mann war ein guter Verkäufer!

Ich habe vier Exide Gel Batterien in meinem Womo. Eine 100er (9 Jahre alt), eine 95er (7 Jahre alt) und nochmal zwei 95er (vier Jahre alt). Mit einem Zusatzladegerät 40A (8-stufig) lade ich alle Batterien. Über die vier Wohnraumbatterien habe ich einen Pulser geschaltet (von der ersten + auf die letzte -). Mit einem Bootsschalter schalte ich bei Bedarf sogar noch die Fahrzeugbatterie (Blei-Säure) dazu um sie mit laden zu lassen.

Und- was soll ich sagen? Alles funktioniert in dieser Anordnung anstandslos! Meine Batterien halten sich einfach nicht an die Vorgaben der Exide-Verkäufer! :D

Ich habe sogar folgende Beobachtung gemacht: Seit dem Einsatz des Pulsers und des Zusatzladegerätes, vor ca. 2 Jahren, hat sich die Stromausbeute meiner Aufbaubatterien nach und nach (gefühlsmäßig) verdoppelt!

Ach ja, nicht zu vergessen: Ich bin bis zu 10 Monate im Jahr mit dem Womo unterwegs. Meine Batterien haben also echt Schwerstarbeit zu leisten. Sie werden nicht selten so weit entladen, daß der Wechselrichter (2000W Dauerleistung) mir mit einem nervtötenden Piepsen mitteilt, daß ich wieder mal den 1000er Kipor anschmeißen muß weil die Solarzellen nicht genügend Sonne hatten.

Viele
vom Sahara-Peter

spiti01 am 09 Aug 2011 02:24:14

ich-bins hat geschrieben:
spiti01 hat geschrieben:.... Ein höherer Ladestrom erzeugt eine gewollte Gasung, die wiederum für die gründliche Durchmengung des Elektrolyten sorgt. ...

Du meinst sicherlich Ladespannung und nicht Ladestrom,oder?

spiti01 hat geschrieben:.... Es gibt dafür sogar das sog. "Equalizing". Dabei wird der 12V-Akku für ca. 8 Stunden mit über 16 V Ladespannung "gekocht", damit sich der Elektrolyt neu vermengt und alle Zellen wieder halbwegs auf dem gleichen Level arbeiten.
Leider kennen unsere Ladegeräte diese Funktion nicht, in Amiland ist das absolut bewährte Praxis.

Grüßli....spiti


doch, doch, CTEK beherrscht sowas.
Beim MXS25000 kannst Du den sogenannten Recond-Modus fahren, bei dem die Spannung 15,8V beträgt.


Schöne Zeit noch in Amiland


Hallo "ich-bins",

ich meine schon den hohen Anfangs-Ladestrom, der erforderlich ist, damit die Zellenspannung schnell ansteigt und ein "rasanter" Elektronenaustausch stattfindet.

Danke für die Info zu CTEK, das war mich nicht bekannt. Schön, wieder etwas gelernt. Ist aber bei deutschen/europäischen Ladern sicher eine gaaaanz große Ausnahme - im Gegensatz zu Amiland.

Howdy....spiti

spiti01 am 09 Aug 2011 02:34:39

MDDIO hat geschrieben:
Hatte, als ich mir meine dicken Gel-Batt. kaufte, mich lange mit einem Mitarbeiter von Exide unterhalten. Der ging was sogar noch weiter und meinte, wenn man 2 Batt. einsetzt sollten sie am Besten noch vom "gleichen Band" kommen... icon_rolleyes.gif


Der Mann war ein guter Verkäufer!

Ich habe vier Exide Gel Batterien in meinem Womo. Eine 100er (9 Jahre alt), eine 95er (7 Jahre alt) und nochmal zwei 95er (vier Jahre alt). Mit einem Zusatzladegerät 40A (8-stufig) lade ich alle Batterien. Über die vier Wohnraumbatterien habe ich einen Pulser geschaltet (von der ersten + auf die letzte -). Mit einem Bootsschalter schalte ich bei Bedarf sogar noch die Fahrzeugbatterie (Blei-Säure) dazu um sie mit laden zu lassen.

Und- was soll ich sagen? Alles funktioniert in dieser Anordnung anstandslos! Meine Batterien halten sich einfach nicht an die Vorgaben der Exide-Verkäufer! :D

Ich habe sogar folgende Beobachtung gemacht: Seit dem Einsatz des Pulsers und des Zusatzladegerätes, vor ca. 2 Jahren, hat sich die Stromausbeute meiner Aufbaubatterien nach und nach (gefühlsmäßig) verdoppelt!

Ach ja, nicht zu vergessen: Ich bin bis zu 10 Monate im Jahr mit dem Womo unterwegs. Meine Batterien haben also echt Schwerstarbeit zu leisten. Sie werden nicht selten so weit entladen, daß der Wechselrichter (2000W Dauerleistung) mir mit einem nervtötenden Piepsen mitteilt, daß ich wieder mal den 1000er Kipor anschmeißen muß weil die Solarzellen nicht genügend Sonne hatten.

Viele
vom Sahara-Peter


Doch doch, der Mann hat grundsätzlich schon recht, mag aber trotzdem ein guter Verkäufer sein.

Aber: Wie bereits an anderer Stelle gesagt, funktionieren viele Bastellösungen mehr oder weniger gut bzw. schlecht, aber niemals optimal - so auch bei Deiner Konstellation.
Das die Gesamtleistung Deiner Batteriebank seit Einsatz des Zusatzladers "fühlbar" gestiegen ist, unterstützt ja auch ganz klar, wie wichtig ein ausreichend hoher Ladestrom ist.
Sicher trägt auch der Pulser dazu bei, die älteren Akkus am Leben zu erhalten.

Howdy....spiti

kintzi am 09 Aug 2011 06:02:52

Hallo spiti, zum einen ist nach Ohm (a German) der Ladestrom abhängig v. Akku-Widerstand u. Spannung, wobei der Widerstand v.Ladungszustand abhängig ist. Niedrige Ladung=geringer, hohe Ladung= hoher Widerstand, der Strom I ist vom Quotienten U[Volt]/R[Ohm]abhängig.

Also: bei entladener Batt. R= Gering, U noch gering, bei fast voller Batt R=hoch, also bestimmt hier die Spannung U hauptsächlich den Strom. Die Kenntnis dieser Abhängigkeit sollte bei jeder Diskussion darüber vorrausgesetzt werden.
Man hat gesehen, dass es besser für eine Batt ist, sie nicht voll zu laden u. sich dann ihr selbst über längere Zeit zu überlassen (Sebstentldg.).
Besser ist sie auf hohem Ladungsniveau pendeln zu lassen. Also hat man f. längere Stillstandszeiten den Conditioner entwickelt, der aus Lade/ Entlade u. Spannungsüberwachungsteil mit Umschaltung zw. 13 u. 14 V entwickelt. ! Sehe gerade: Fälschlicherweise habe ich im Beitrag "Refresher" geschrieben", ich bitte, diesen Versprecher zu entschuldigen!

Lieber Spiti, die Equilibration der Zellen,sie mit rel. hoher Spannung u. damit Strom gasen zu lassen(zur Entmischung), ist ewig bekannt. Nur bitte ich Dich, dieses nur bei offenen Flüssig-E-lyt zu machen, verschlossene Batts (Gel/AGM) tötest Du durch Abgasung ("Kochen") rel. rasch.Alle sind Blei-Säure -Batts, Du meinst darunter sicher nur die mit Flüssig-E-lyt. Bei Ctek wird vor Recondition Gel/AGM gewarnt.
M.E. u. Recond. schon garnicht automatisch u. so lange, max. 1-2h. (Amis übertreiben gern), auch sollte wegen der erhöhten Knallgasproduktion gut durchlüftet sein. Bei den Schadensersatzdimensionen in d. USA u. Fehlen dieser Information im Manual kann man`s ruhig knallen lassen u. kassieren :D .
Nein , im Ernst, nur nach längeren Standzeiten u. max 2x im Jahr sollte man es machen, der Stress f. d. Akku(s) ist enorm.
Ansonsten f. Deine Post im anderen Thread vielen Dank. Richi

Gast am 09 Aug 2011 09:07:33

MDDIO hat geschrieben:
Hatte, als ich mir meine dicken Gel-Batt. kaufte, mich lange mit einem Mitarbeiter von Exide unterhalten. Der ging was sogar noch weiter und meinte, wenn man 2 Batt. einsetzt sollten sie am Besten noch vom "gleichen Band" kommen... icon_rolleyes.gif


Der Mann war ein guter Verkäufer!...


Ob das "Exide" auch so sieht, wage ich sehr, sehr stark zu bezweifeln :D :D :D

Ich bekam ca. 50 (!) % Rabatt (nein, kein Tipp-Fehler!). Bei den ersten Telefongesprächen stellte sich raus, dass mein Lieblingsnachbar ein alter Fußball-Kamerad von ihm ist...... :wink: :)

Unabhängig, ob "vom gleichen Band" oder nicht, machen Deine Beschreibungen Mut für die (Batterie-) Zukunft.



Peter

dieter2 am 09 Aug 2011 09:42:23

Ich mach mir überhaupt keinen Kopp um die Batterien.
Meine beiden 105A Starterbatterien werden auch nur mit den EBL mit 18A geladen.

Hab gestern eine Test gemacht.
Zwei Starterbatterien 4 Jahre alt,pro Stück gute 70€ gekostet.
Um 10 Uhr das Womo vom Netz getrennt.
Hubstützenanlage betätigt,zieht auch über 100 A
Fernseher an,hat integrierten Satempfänger
Licht an,eine Tischlampe mit Sparbirne 11W am WR
Das alles 10 Stunden laufen lassen
In diesen 10 Std. 6 Mal mit der Senseo am 1500W WR Kaffee gekocht,jedesmal 2 Tassen..
Nach 10 Std ,um 20 Uhr,die Hubstützen wieder eingezogen.
Testende
Am Anfang war die Spannung 13,8V
Nach 10 Std 12,34V
Hatte also noch genug Kapazität über,die Batterien sind noch voll in Ordnung.

Und jetzt sag mal einer was gegen Starterbatterien :D

Dieter

kassiopeia am 09 Aug 2011 14:43:33

dieter2 hat geschrieben:In diesen 10 Std. 6 Mal mit der Senseo am 1500W WR Kaffee gekocht,jedesmal 2 Tassen..

Und das hat dein Magen ausgehalten? :eek: :D :P

Gast am 09 Aug 2011 16:48:41

kintzi hat geschrieben:Hallo spiti, zum einen ist nach Ohm (a German) der Ladestrom abhängig v. Akku-Widerstand u. Spannung, wobei der Widerstand v.Ladungszustand abhängig ist. Niedrige Ladung=geringer, hohe Ladung= hoher Widerstand, der Strom I ist vom Quotienten U[Volt]/R[Ohm]abhängig.

Also: bei entladener Batt. R= Gering, U noch gering, bei fast voller Batt R=hoch, also bestimmt hier die Spannung U hauptsächlich den Strom. Die Kenntnis dieser Abhängigkeit sollte bei jeder Diskussion darüber vorrausgesetzt werden.


Due Zusammenhänge von Strom, Spannung und Widerstand hast du schon gut erklärt. Nur leider lässt sich das nicht auf den Innenwiderstand eines Akkus direkt übertragen, denn dieser ist eher ein nichtlinearer Widerstand, und das nicht zuletzt aufgrund der elektrochemische Prozesse, die sich beim Ent- und Beladen innerhalb des Akkus abspielen. Eine Vertiefung der Diskussion in diesem Forum möchte ich jedoch vermeiden, da es nicht nennenswert weiterführt. Wer seine Kenntnisse weiter vertiefen möchte, kann das u.a. auch hier tun: --> Link

kintzi am 10 Aug 2011 00:32:33

Hallo longo, richtig, hätte nur verwirrt. Richi

spiti01 am 11 Aug 2011 20:13:40

:) :) "Volt, Watt, Ampere, Ohm, ohne mich, da gibt's kein' Strom"
...... sagte der Elektrolurch. Er wohnt übrigens in der Lysterklemme gleich neben dem Hauptzähler. :) :)

Hi Richi,

Du darfst gewiss davon ausgehen, dass ich mit URI absolut vertraut bin :D :D .
Wir waren jedoch dabei, warum ein Lader auch in der Lage sein sollte, den erforderlichen Strom zu liefern. Sicher erinnerst Du dich.

Die Amis sind übrigens auch nicht so blöde und leichtsinnig, wie sie in der "alten Welt" oft hingestellt werden. Das Equalizing funktioniert bei deren Ladern selbstverständlich nur für Wet Cells, nicht bei Gel oder AGM. Und mehr als überdeutliche Hinweise, wie man damit umzugehen hat, gibt es in den Manuals auch.
Schon allein aus Gründen der Produkthaftung, die dort seit langem erheblich strenger gesehen wird als in Europa.
Um den Anwender zum Lesen der Sicherheitshinweise quasi zu zwingen, kann bei Ami-Ladern (zumindest die, die ich kenne) die Equlizing-Funktion nur über "Geierkrallengriffe" mit enstprechenden time-outs aktiviert werden. Dazu muss der Nutzer schon intensiv das Manual lesen und stolpert zwangsweise über die WARNINGS.

Howdy....spiti

kintzi am 11 Aug 2011 21:10:45

Hallo Spiti, danke f. die Info. Snyder mit der Produkthaftung wirkt sich bis heute aus. Richi

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