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Stellplatzmangel in Deutschland oder zu viele WoMos? 1, 2, 3, 4


bikesurferin am 10 Aug 2011 20:29:19

Was ich auch festgestellt habe, vorallem heute in Schabeutz, die Uhrzeit macht sehr viel aus auf den Stellplätzen, wenn ich spät ankomme habe ich teilweise wenig Chancen noch auf einen einigermaßen guten Platz.

Wir sind um 14:00 Uhr hier angekommen, durch den Regen sind viele Plätze matschig, also sucht sich jeder den Platz mit den wenigsten Pfützen, was ja verständlich ist. Mittlerweile sind die Plätze alle unter Wasser.

Die Womo s werden nicht weniger, es kommen immer noch welche an und suchen einen Platz, doch anscheinend will sich keiner unter die Bäume stellen, denn da ist kein Fernsehempfang :wink: unter den Bäumen sind noch einpaar Plätze frei.

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Gast am 10 Aug 2011 23:05:53

bikesurferin hat geschrieben:Was ich auch festgestellt habe, vorallem heute in Schabeutz, die Uhrzeit macht sehr viel aus auf den Stellplätzen, wenn ich spät ankomme habe ich teilweise wenig Chancen noch auf einen einigermaßen guten Platz.

Wir sind um 14:00 Uhr hier angekommen, durch den Regen sind viele Plätze matschig, also sucht sich jeder den Platz mit den wenigsten Pfützen, was ja verständlich ist. Mittlerweile sind die Plätze alle unter Wasser.

Die Womo s werden nicht weniger, es kommen immer noch welche an und suchen einen Platz, doch anscheinend will sich keiner unter die Bäume stellen, denn da ist kein Fernsehempfang :wink: unter den Bäumen sind noch einpaar Plätze frei.


Wir haben es uns auch angewöhnt -wenn möglich- in der Hochsaison nie zu spät auf den gewünschten Stellplatz zu kommen. Meist geht diese Taktik auf..nur an unseren Wochenenden nicht, da wir in der Regel erst Samstagnachmittag aus der Firma kommen. Da haben wir hin und wieder das Nachsehen :roll:
Wenn wir mal in Rente sind, wird unter der Woche gefahren :D

@ Tanja: Ihr habt ja mit dem Wetter in Norddeutschland das gleiche Pech wie wir es Mitte Juli hatten. Macht eben das Beste draus!!

kintzi am 11 Aug 2011 07:12:46

Auch wird meist, (Pfingsten `10 an der Mosel erlebt,) besonders von den Holländern sehr Platz-verschwenderisch geparkt, damals campingplatzartige Verhältnisse bei geschätzt 100 Womos, obwohl nochmals 50% mehr hingegangen wären.Manche Dickschiffe beanspruchen mit Teppich u. voller Möblierung u.so 3-5m Platz neben sich. Am freundlichsten u. kameradschaftlich habe ich die Franzosen erlebt, sind sogar ohne meine Bitte von sich aus zusammengerückt oder haben mich in einem Fall, als ich vor Nachteinbruch schon wieder fahren wollte, auf Platz für uns hingewiesen. Richi

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Harry13 am 11 Aug 2011 09:20:10

Hallo,
es ist wie in den meisten Fällen .................es gibt zu viele Womos. Das hat zur Folge das die vermeintlichen schönen Plätze am Nachmittag meist schon rappelvoll sind.
Allerdings gäbe es nicht so viele Womos würde auch nicht so viel in Stellplätze investiert.
Wir sind aber auch schon wieder dazu übergegangen einfach Frei zu übernachten so wie vor 20 Jahren, wo es noch so gut wie keine Stellplätze gab. Also eine ruhige Ecke im Industriegebiet oder an einer Schule oder besonders geschätzt an einem Friedhof da hier kein Krach zu erwarten ist und man sich nicht von Geistern fürchtet.

haballes am 11 Aug 2011 09:26:19

Bild.

Gast am 11 Aug 2011 10:26:35

Vorschlag:
Alle Rentner und nicht mehr Arbeitende, sollen von Frühjahr bis Herbst nur von Montag bis Freitag unterwegs sein. An den WE müssen sie sich zu Hause aufhalten :!:
In den Ferien sollten sie sowieso nicht fahren :!:
Wer in dieser Altersgruppe trotzdem reisen muss, der sollte an Wochenden nur Samstag abend anreisen können und in den Ferien nur Sonntag abend!

Damit würden die SP in den Ferien 30 Prozent und an den restlichen Wochenenden sogar 50 mehr Platz bieten können!

Ich hoffe nun aber, das die Personengruppe Ihren Ruf gerecht wird, und niemals Zeit hat! Somit bleibt der Aufschrei sehr verhalten!!

Es sollte ja nur eine Anregung und überhaupt keine Pflicht sein!
:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
Jörg

Gast am 11 Aug 2011 13:25:04

Hallooooooo,
ist wirklich so! Keine(r) hat Zeit :!: :D

abba am 11 Aug 2011 13:38:00

cojo hat geschrieben:Hallooooooo,
ist wirklich so! Keine(r) hat Zeit :!: :D


Doch ich habe Zeit. Bin zwar kein Rentner aber dennoch muss ich nicht mehr arbeiten. Also, genau wie in Deinem etwas ketzerischen Vorschlag machen wir das. Glaub' doch nicht, dass wir freiwillig am WoE wohin fahren, wenn es unter der Woche viel leerer ist. Sowohl die BAB, die Straßen oder die SP. Ausserdem meiden wir es, in den Ferien fortzufahren, weil es da das gleiche ist. An den Wochenenden und Ferien genießen wir die Ruhe unseres Gartens.

Gast am 12 Aug 2011 12:08:07

Hallo Uschi,

genau das wollte ich hören :!: :wink: 8)


Jörg der Ketzer :)

abba am 12 Aug 2011 12:20:42

cojo hat geschrieben:Hallo Uschi,

genau das wollte ich hören :!: :wink: 8)


Jörg der Ketzer :)


Freut mich, dass es Dich freut :D :D :D

bikesurferin am 12 Aug 2011 22:18:51

k28 hat geschrieben:@ Tanja: Ihr habt ja mit dem Wetter in Norddeutschland das gleiche Pech wie wir es Mitte Juli hatten. Macht eben das Beste draus!!


Du wir machen das Beste daraus, das wirst du wenn wir zurück sind in unserem Reisebericht lesen können :wink:

wolfworldwide am 12 Aug 2011 23:05:43

Moin, moin,

ein herziger Tröt, aber ein wichtiges Thema, wie ich finde.

Richtig ist sicher, dass die Zahl der WoMo in Deutschland schneller steigt, als das Stellplätze errichtet werden können. Ich denke, dass dies eine Vielzahl von Ursachen hat.

Zum einen ist der Zuwachs an WoMo hier im Lande stürmisch, rund 50 Prozent der WoMo in der EU sind in Deutschland zugelassen, und zum anderen ist Deutschland auch das Lieblingsziel der deutschen Wohnmobilisten. Eine Untersuchung der Trierer Uni hat ergeben, dass das beliebteste Inlandsziel der Deutschen die Moselregion ist, dicht gefolgt von der Nord- und Ostsee.

Hinzu kommt, dass die bundeslandindividuellen Campingplatzverordnungen sich mit dem Sachverhalt Wohnmobil Stellplätze noch nicht hinlänglich auseinandergesetzt haben. In der Regel gelten für deren Errichtung und Genehmigung die gleichen rechtlichen Voraussetzungen wie für Campingplätze. Ich will mir Details an dieser Stelle schenken, aber ein komplettes Bauleitverfahren ist die Regel, selbst wenn nur ein paar WoMo auf einer festgestampften Wiese abgestellt werden sollen. Der neue Stellplatz am Nord-Ostsee-Kanal in Schacht-Audorf hat vom ersten Antrag bis zur Eröffnung sechseinhalb Jahre benötigt. Das es ihn überhaupt gibt dürfte nur der Hartnäckigkeit des Bürgermeisters zu verdanken sein.

Und, zu guter Letzt, die Rentabilität eines Stellplatzes ist auch immer fraglich, da die Wohnmobilisten mehr oder weniger zu einem guten Teil eher geizig sind, und sich Stellplatzgebühren höher 10 Euro nur schwer durchsetzen lassen. Und wer sich mit den Grund- und laufenden Kosten für einen komfortablen Stellplatz, in guter Lage, auseinandersetzt, kann leicht ermitteln, welche Kosten für Errichtung und laufenden Betrieb entstehen.

Tja, und aus den aufgezeigten Gründen ist ein Ungleichgewicht entstanden welches durch zähe Verwaltungsprozesse laufender Genehmigungsverfahren zusätzlich vergrößert wird.

Mein Tipp, bis den Missständen abgeholfen worden ist: Macht es nicht wie die Franzosen, von denen während der nationalen Ferien 90 Prozent ihren Urlaub in zehn Prozent der Landmasse, nämlich an der Küste, verbringen. Antizyklisches Reisen dürfte dem Stellplatzmangel ein wenig abhelfen. Und die Mosel ist auch im Winter schön und die Schiffe fahren sommers wie winters durch den NOK.

Mit fröhlichen n

Wolf

Gast am 12 Aug 2011 23:46:54

Da ist viel wahres dran, Wolf!
Auch ich merke, wie es hier in meiner Heimatstadt W schwer ist, einen Stellplatz durchzusetzen...
Das Problem, das fast alle zur gleichen Zeit unterwegs ist, wird man nie vernünftig lösen können. Ich bin eben berufstätig (auch noch eigene Firma...) und bin gewissen Zwängen unterlegen.
Wenn ich, wie dieses "Wochenende" (Sa.nachmittag bis So.abend) ins Allgäu zum wandern will, kann ich es eben nur am Wochenende und bei schönem Wetter machen. Es sollte ja Spaß machen :D
Natürlich könnten wir auch in unsere Lieblingstherme nach Bad Windsheim fahren, da bekommt man jetzt im Gegensatz zum Winterhalbjahr jede Menge Platz! Aber da will ich eben auch nicht bei herrlichem Wanderwetter hin...
:wink:
Die Hoffnung, das das Angebot der Stellplätze zunehmen wird, habe ich schon. Viele Rathäuser haben dies inzwischen erkannt und planen in diese Richtung. Der Stellplatz allein wird allerdings selten Gewinn einfahren können, da -wie Du ja erwähntest- die Gebührenakzeptanz z.T "recht" niedrig ist. Außerdem unterschätzen viele Gemeinden den "Gesamtgewinn" eines Stellplatzes (Umsatz Gastronomie, Handel =höhere Steuereinnahmen)!!



Deswegen, liebe Leute, fahrt an diesem Wochenende nicht alle nach Balderschwang, damit wir für die einzige, kärgliche Nacht, die wir an diesem Wochenende zur Verfügung haben, ein lauschiges Plätzchen bekommen.... :D :D

Alles wird gut :D

Stefan-Claudia am 13 Aug 2011 09:15:42

Harry13 hat geschrieben:Wir sind aber auch schon wieder dazu übergegangen einfach Frei zu übernachten...
Also eine ruhige Ecke im Industriegebiet oder an einer Schule oder besonders geschätzt an einem Friedhof...

Das möchte ich doch mal aufgreifen: wenn ich z.B. erlebe wie sich in Amberg die Womos knubbeln und der 13. und der 14. sich noch in irgendeine Ecke drückt...ist es dann nicht sinnvoller sich in eine Seitenstraße oder einen Supermarktparkplatz zu suchen, grad am Wochenende.
Bin ich denn treudeutsch gezwungen einen Stellplatz anzufahren und wenn der voll ist ergeben zum nächsten Ort im Stellplatzführer zu fahren ?

Ohne die Markise auszufahren und ohne Möbel vor der Tür finde ich sicherlich immer ein Plätzchen...

bimola am 13 Aug 2011 18:10:28

mueckenstuermer hat geschrieben:Ändert Euer Verhalten und rüstet die Fahrzeuge auf, um autark zu sein. Es eröffnen sich Nutzungsmöglichkeiten, von denen sonst nur in den Prospekten geträumt werden darf. Dann sucht Stellplätze ohne Strom und Vollversorgung und schon steht man nicht mitten in der Wagenburg und kann auch die Türen und Fenster öffnen, ohne Beulen in das Nachbarfahrzeug zu schlagen oder vom Schnarchen des Nachbarn wach zu werden.


Oh nee, bitte nicht! Dann stehen die demnächst alle noch auf unseren schönen Freisteherplätzen. Lass sie sich bitte weiter knubbeln! :D

Säcker am 13 Aug 2011 18:21:30

Was war dass noch schön, als wir 1987 in Trier kaum mehr als 100 m von der Porta Nigra entfernt, auf einer Verkehrsinsel, die gleichzeitig ein kleiner PKW-Parkplatz war, mit unserem Womo nächtigten, ohne von irgendjemand belästigt zu werden. Es gab halt noch keine SP und mann suchte sich die schönen Plätze selbst.

Ansonsten heißt es jetzt halt, SP früh anfahren, dann klappt es fast immer. In Frankreich kommen abends immer unsere südlichen Nachbarn mit dem "I" auf dem Auto und wollen noch überall hin, möglichst mit noch anderen nebeneinander und scheuen auch nicht davor zurück, einen Verschiebebahnhof praktizieren zu wollen. :wink:

eisloewe62 am 16 Aug 2011 13:51:06

BOWO hat geschrieben:
Wie seht ihr die Sache, Verpennen die Gemeinden / SP-Betreiber die Entwicklung und bauen zuwenig Stellplätze?


Das ist eine interessante Frage, auf die leider kaum jemand eingeht.
Worum geht es? es geht um Urlauber, Touristen.
Ich buchte dieses Jahr eine Ferienwohnung in einer Stadt am Bodensee. Von dieser Wohnung aus unternahm ich dann Tagestouren. Kaufte mir als 1. die Bodenseekarte für 60€, mit der man dann viele Sehenswürdigkeiten inclusive hatte.
Kosten für Besichtigungen, Gaststättenbesuche, Kurtaxe!, die Einnahmen des Vermieters, ich behaupte, damit helfe ich dem Ort, seine Attraktivität als Urlaubsort zu erhalten. Den SP für meinen PKW hat der Vermieter errichtet, meine Entsorgung (Müll, Abwasser, ...) bezahlt er auch über meine Miete.

Dies ist für die Gemeinden SICHTBAR! Sie sehen anhand ihrer Bettenauslastung, wie der Ort angenommen wird.

Nun stellt man einfach die Gegenrechnung auf. Was brigt uns der WohnMOBILIST?
Wer reinigt den Stellplatz? Was konsumieren Wohnmobilfahrer im Ort, besuchen sie Restaurants, Freibäder, zahlen sie Kurtaxe?
Nächster Punkt: Verkehrsproblem! Gerade der Abschnitt zwischen Lindau und Überlingen ist eine Katastrophe, die Orte oft hoffnungslos verstopft. Will man da auch noch MOBILISTEN, der Name sagt es doch, sie wechseln in einer angenommen Zeit von 3 Wochen sehr häufig den Ort. Ist diese Region überhaupt ein Zielgebiet von WohnMOBILISTEN ? Oder doch eher von Spezis wie ich einer bin, Wohnung angenmietet und dann mit dem Rad die Gegend abgefahren?
Und so wage ich die These, NEIN, verschlafen wird nichts, aber WohnMOBILITÄT ist nicht in JEDER Region in Deutschland wirklich zweckmäßig. Wir sind kein Flächenland, unsere Straßen sind in einigen Regionen hoffnungslos dicht. Da will man evtl. keine zusätzlichen Freizeitkapitäne in Wagen, für die man extra Stell/Parkplätze!!! errichten muss.

Ich habe mich einige Male gewundert, WO Menschen mit Wohnmobilen übernachten (müssen?): SP Friedrichshafen direkt an der Straße, sehr laut, Wasserburg am Bahnhof, räudiger Ort. Es gab auch schöne Stellplätze, Kressbronn/Tunau z.B., direkt am Radweg gelegen. Aber di eMenge an Urlaubern muss erst mal untergebracht werden.

Gast am 16 Aug 2011 14:28:11

eisloewe62 hat geschrieben:Nun stellt man einfach die Gegenrechnung auf. Was bringt uns der WohnMOBILIST?

im Forum wurde vor einiger Zeit eine Studie (evtl vom CIVD) verlinkt, die aufzeigt was ein Womo durchnschnittlich pro Nacht einer Kommune bringt.

vielleicht findets hier noch einer, ich hab aufgegeben

grüße klaus

haballes am 16 Aug 2011 14:51:32

Zum Inland
Ich beanspruche für mich einfach nur eine Ent-Versorgungsstation. Diese auf einem Autohof, einer Tanke, einem Waschplatz im Industriegebiet oder einem Gasthof. Gerne mit etwas Gebühren und alles passt für mich.
Für mich müsste man den Aufwand eines Stellplatzes nicht unbedingt betreiben. Das Wochenende pack ich autark, länger würde ich dann halt mal einen Tag auf dem CP einlegen.

Ich nächtige am Strassenrand einer einsamen Wohnsiedlung, im Industriegebiet oder irgendwo, wo noch ein wenig Leben zu Fuß im Notfall zu erreichen wäre. Man hört und sieht von uns aber auch nichts.Es steht ein Carado da, wie vom Nachbarn geparkt.
Stellplätze find ich einfach furchtbar. Es ist unpersönlich und trist.
Zum Ausland
Dies Jahr hab ich mich dann am Gardasee mal auf den Roller gehockt und bin die Stellplätze abgefahren. Kosten so im Schnitt 12 Euronen und es waren meist staubige Plätze, die Stationen etwas abgerockt mit schmuddeligen Schläuchen. Erlaubt war nix und man stand in der heissen Sonne. Da hab ich uns dann gerne einen Zehner mehr für einen CP gelöhnt mit allem Komfort, Bäumen und Strandnähe.

Gast am 16 Aug 2011 23:00:32

willi_chic hat geschrieben:
eisloewe62 hat geschrieben:Nun stellt man einfach die Gegenrechnung auf. Was bringt uns der WohnMOBILIST?

im Forum wurde vor einiger Zeit eine Studie (evtl vom CIVD) verlinkt, die aufzeigt was ein Womo durchnschnittlich pro Nacht einer Kommune bringt.

vielleicht findets hier noch einer, ich hab aufgegeben

grüße klaus


Hier isser: --> Link

haballes hat geschrieben:Ich nächtige am Strassenrand einer einsamen Wohnsiedlung, im Industriegebiet oder irgendwo, wo noch ein wenig Leben zu Fuß im Notfall zu erreichen wäre. Man hört und sieht von uns aber auch nichts.Es steht ein Carado da, wie vom Nachbarn geparkt.
Stellplätze find ich einfach furchtbar. Es ist unpersönlich und trist.

Also Sven, das kann ich so nicht nachvollziehen!
Nur mal 2 Beispiele von Plätzen, die viel Flair haben:
--> Link -> Kitzingen
--> Link = Waren
Natürlich gibt es auch Stellplätze, die nicht gerade einladend sind. Aber auch deshalb gibt es ja hier eine hervorragende Stellplatzdatenbank :wink:
Wäre beliebig fortsetzbar....siehe Bild unten im Allgäu...

Hier kann ich mich in Ruhe mit Tisch und Stühlen vor das Womo setzen, die Sonne und die Abende genießen. Wenn man Lust hat, einen Plausch mit anderen Wohnmobilisten führen. Und das alles für ein paar Euro...oft zentral gelegen!
Am Strassenrand geht dies ja wohl schlecht, also ne Parkbank suchen oder in den Biergarten gehen ? Dies finde ich unpersönlich und trist...
Als Notlösung o.k., in der dunklen Jahreszeit ohne draußen sitzen zu können ganz passabel, aber dann (im Winter) ist ein Stromanschluß auch ganz willkommen.
Oder geht es nur um "freistehen" zwecks Prinzip? Aber da passt ja das CP-Argument schon gar nicht....

Administrator am 16 Aug 2011 23:15:17

BOWO hat geschrieben:
Wie seht ihr die Sache, Verpennen die Gemeinden / SP-Betreiber die Entwicklung und bauen zuwenig Stellplätze?



Aber sowas von!
Meine Heimatstadt ist nicht groß, hat nicht viel* zu bieten, ist aber schön saniert.
* außer einer der größten Burgen Deutschlands

Ich nun, als "Mr. Wohnmobilforum" hätte gern meine Heimatstadt an meinen Möglichkeiten partizipieren lassen
und schlug dem Bürgermeister vor, einen Stellplatz zu schaffen. Platz gibts genug und über das Forum
hätte ich sicher den ein oder anderen Wohnmobilfahrer darauf hingewiesen ........

Was antwortet mir unser Bürgermeister? "Solches Volk wollen wir hier nicht in der Stadt haben"

ohne Kommentar........

Gast am 16 Aug 2011 23:21:53

Dirk hat geschrieben:
BOWO hat geschrieben:
Wie seht ihr die Sache, Verpennen die Gemeinden / SP-Betreiber die Entwicklung und bauen zuwenig Stellplätze?



Aber sowas von!
Meine Heimatstadt ist nicht groß, hat nicht viel* zu bieten, ist aber schön saniert.
* außer einer der größten Burgen Deutschlands

Ich nun, als "Mr. Wohnmobilforum" hätte gern meine Heimatstadt an meinen Möglichkeiten partizipieren lassen
und schlug dem Bürgermeister vor, einen Stellplatz zu schaffen. Platz gibts genug und über das Forum
hätte ich sicher den ein oder anderen Wohnmobilfahrer darauf hingewiesen ........

Was antwortet mir unser Bürgermeister? "Solches Volk wollen wir hier nicht in der Stadt haben"

ohne Kommentar........

:nixweiss:
Das macht wirklich jeden Kommentar überflüssig...traurig!!!

Bei uns ist es wenigstens "nur" das übliche Finanzgeklage... :(

wolfherm am 16 Aug 2011 23:23:20

Vielleicht weiß der mal wieder nicht, wer oder was das Volk ist. Der hat vielleicht falsche Vorstellungen und müsste mal aufgeklärt werden.

LG Wolfgang

Säcker am 16 Aug 2011 23:32:58

@ Dirk
Immer wenn ich unserem BÜ mit dem Vorschlag Wohnmobil-Stellplatz kam, wurde mir das duale Rechnungssystem vorgehalten, wo nämlich Ausgaben und Einnahmen getrennt zu sehen sind. Ist nun nicht mehr. Die Kommunen müssen nun auch um und kaufmännisch denken. Können sie aber nicht, da sie uns mit dem "fahrenden Volk" gleich setzen.

Ich habe auf eine Studie in Mainfranken hingewiesen, wo durch Befragungen festgestellt wurde, dass im Durchschnitt eine Wohnmobilbesatzung pro Tag zwischen 40,00 und 50,00 EUR in der Übernachtungsgemeinde lässt. Hierbei wurden SP-Gebühren, Einkäufe und Gaststättenbesuche einbezogen. Dies bringt neben direkten Einnahmen auch indirekte Einnahmen (Steuern), sowie eine Belebung der Infrastruktur. Wir Wohnmobilisten bieten immerhin einen Ganzjahrestourismus. Aber wie ist das mit dem Ochsen und dem Horn?

haballes am 16 Aug 2011 23:33:44

@k28

Schau mal jetzt. Am Wochenende geht es nach Dernbach (das ohne Ludolf) und nach Limburg/Lahn. Einkauf mit Wochenende verbunden. Stellplätze in der Nähe gleich Null.
Limburg gilt gar als wohnmobilunfreundlich.

Verallgemeinern kann man es nicht, ich hab in Schleswig im Schleipark gestanden, war perfekt. Ich bin halt aber ein einsamer grauer Wolf und hab es in meiner Freizeit nicht so mit dem Tür an Tür stehen.

Säcker am 16 Aug 2011 23:42:03

@haballes
Leider bekommen wir am Wochenende Besuch aus Holland, sonst würde ich mich gerne mit Dir als Limburger in Limburg treffen und Dich ein wenig in unserer tollen Altstadt herumführen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß und tolles Wetter.

Hinweis: Geh mal zum Bahnhof zur Tourismusinfo und frage, ob Du Dich einer Altstadtführung anschließen kannst. Es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn es geht, kannst Du auch eine Nachtwächterführung buchen.

Am Wochenende ist keine größere Aktivität in Limburg. Steuere mal den Parkplatz auf der Schleuseninsel an. Wenn Du von außerhalb Limburg kommst geht es direkt vor dem Brückenturm über die Lahn links rein. Wenn Du aus der Innnenstadt kommst ist es nach dem Brückenturm direkt rechts.

Gast am 16 Aug 2011 23:44:44

haballes hat geschrieben:@k28

Schau mal jetzt. Am Wochenende geht es nach Dernbach (das ohne Ludolf) und nach Limburg/Lahn. Einkauf mit Wochenende verbunden. Stellplätze in der Nähe gleich Null.
Limburg gilt gar als wohnmobilunfreundlich.

Verallgemeinern kann man es nicht, ich hab in Schleswig im Schleipark gestanden, war perfekt. Ich bin halt aber ein einsamer grauer Wolf und hab es in meiner Freizeit nicht so mit dem Tür an Tür stehen.


OK, ist so in Ordnung. Wo kein Stellplatz ist, geht es eben nicht anders...

Stellplätze, wo man überlegen muß, ob und wo noch ein Tisch und Stuhl draufpasst, mag ich auch nicht :wink:
Da verzichten wir dann auch mal... :ja:

Säcker am 16 Aug 2011 23:51:21

Ps für haballes w/k28:Tische und Stühle gibt es in der Altstadt genug. Du brauchst das Wohnmobil dann nur zum schlafen. :twisted: Außerdem gibt es noch Felsbrocken als Raumteiler, wo man sich schon mal gemütlich platzieren kann ohne alles rausräumen zu müssen.

Lancelot am 17 Aug 2011 07:28:17

Säcker hat geschrieben:@haballes
Steuere mal den Parkplatz auf der Schleuseninsel an.



ODER : Du nimmst weitere 50m Fußmarsch zur Altstadt in Kauf und stellst Dich auf den CP am Schleusenweg, störst niemanden, kannst Dein Gerödel rausräumen, draußen frühstücken etc etc ... UND vermeidest Ärger in der Nachbarschaft - MIR war´s das alles locker wert :)

Säcker am 17 Aug 2011 08:00:38

@ Lancelot
Der Parkplatz auf der Schleuseninsel ist nicht der Parkstreifen im Schleusenweg. Zur Schleuseninsel geht es auf die andere Seite der Schleuse.

@haballes
Heute stand ein Artikel in der Zeitung, dass am Samstag der Sommernachtslauf in der Innenstadt und der Altstadt stattfindet. Es wird dadurch zwar ein wenig unruhiger, sollte trotzdem aber interessant sein.

Lancelot am 17 Aug 2011 08:09:51

Säcker hat geschrieben:@ Lancelot
Der Parkplatz auf der Schleuseninsel ist nicht der Parkstreifen im Schleusenweg. Zur Schleuseninsel geht es auf die andere Seite der Schleuse.


:oops: ... aha, muß man wissen ...

Was ich aber eigentlich sagen wollte: wenn´s halt irgendwo keinen SP gibt, dafür aber einen CP (noch dazu im Fall Limburg optimal gelegen) ... warum denn nicht DEN nutzen :?:

Habt ihr da "Berührungsängste" oder was ... :nixweiss:

mueckenstuermer am 17 Aug 2011 09:20:10

Dirk hat geschrieben:Was antwortet mir unser Bürgermeister? "Solches Volk wollen wir hier nicht in der Stadt haben"

ohne Kommentar........


Jede Gemeinde hat den Bürgermeister, den sie verdient. Ich würde mal die Studie über die Einnahmemöglichkeiten vorlegen und die Gemeinderatsmitglieder aufscheuchen. Oder betreibt einer von denen einen Campingplatz!?

Gast am 17 Aug 2011 11:52:45

ich versuche schon seit fast 2 Jahren in Moers, die Herren und Damen im Stadtrat davon zu überzeugen, welche Vorteile sie durch einen Stellplatz haben ( Zur Zeit hat Moers nur einen Teil eines Parkplatzes für Womos reserviert)
es ist zum Harre ausfallen, was die mir für Argumente liefern, wieso sich das alles so verzögert... angeblich soll selbst ein Womofahrer im Rat sitzen, der mir aber immer was von Camping erzählt..... tss Holzköpfe !

Jion

Gast am 17 Aug 2011 12:52:13

Hallo dirk ("Mr. wohnmobilforum" - finde ich irgendwie charmant),

die Argumente Deines Bürgermeisters kann ich gut verstehen, denn wir haben ja drei unterschiedliche Entwicklungen in Deutschland:

1. Der Markt für Wohnmobile wird in den nächsten Jahren rasant wachsen, weil die vorwärts schreitende Klimaveränderung und die wachsenden politischen Schwierigkeiten in den Schwellenländern den außereuropäischen Pauschaltourismus weiter schwächen werden.

2. Die derzeit jährlichen EUR 80 Milliarden Erbschaften werden in den nächsten Jahren auf ca. 250 Milliarden ansteigen - deswegen ist ja auch unser guter Finanzminister Scheuble so locker und im Umgang mit den Steuerflüchtlingen in der Schweiz so großzügig...

Gleichzeitig findet im Moment großflächig eine Flucht in Sachwerte statt, weil immer mehr Menschen merken, dass unser Polit-Gesindel die Schulden-Situation in Europa mitnichten in den Griff bekommen wird. Barvermögen, Versicherungen, Renten usw. werden im Rahmen der europäischen Schuldensanierung "den Bach runter gehen". Ich empfehle: "Otte, Der Crash kommt" zum Lesen.

3. Jetzt kommt hinzu, dass die Anzahl derjenigen, die sich ein Womo eigentlich nicht leisten können, zunimmt. Das führt dazu, dass die Stellplatzgebühren nicht bezahlt werden, dass sogar der eine Euro für Frischwasser eingespart werden muss, indem man sich mühsam am Hahn für die Toilettenkassette bedient, dass man sich beim Entsorgen vordrängelt usw., usw., usw.

Ich bin seit 1999 im Womo unterwegs und stelle immer öfter fest, dass dieses "Gesindel" zunimmt. SPs funktionieren nur dann, wenn sich jemand darum kümmert. Wangen im Allgäu ist für mich das Musterbeispiel par excellance - so müssten es alle machen!

Da hilft auch die Studie des Deutschen Campingverbandes nichts, die nachweist, dass ein allein reisendes Paar täglich durchschnittlich zwischen 35,- und 75,- EUR vor Ort ausgibt.

Viele Gemeinden haben das schon gemerkt und profitieren davon. Wer nur die "schwarzen Schafe" sieht (siehe Dein Bürgermeister), an dem geht dieser Geldstrom vorbei.

So what?

Wohnifahrer am 17 Aug 2011 13:39:51

Gleichzeitig findet im Moment großflächig eine Flucht in Sachwerte statt, weil immer mehr Menschen merken, dass unser Polit-Gesindel die Schulden-Situation in Europa mitnichten in den Griff bekommen wird.


Wobei hier Sachwerte, wie Immobilien gemeint sind. Ein Wohnmobil wäre da keine wirklich gute Anlage, wenn man bedenkt, wie schnell die WM an Wert verlieren!

Ich glaube eher, dass der Markt in den nächsten Jahrzehnten abenhmen wird. Die renten werden immer kleiner und der Reiz in die Ferne zu fliegen wird weiter bleiben. Wenn man sich das Alter der Forenmitglieder anschaut, sind hier eher die etwas Älteren vertreten und weniger die Familien. Und wenn man sich den WM Markt anschaut werden immer weniger Alkovenmobile (=Familienmodelle)angeboten.

Meiner Meinung nach ist es für die Gemeinde Gäste zu haben die in Unterkünften schlafen als in ihren WM. Denn die die sowieso zu geizig sind Wasser oder Stellgebühren zu zahlen, die geben auch kein Geld in der Stadt zum shoppen aus. Ich denke ein Stellplatz ist für eine Gemeinde eher ein draufzahlgeschäft und keine Gelddruckmaschine. Daher gibt es auch nur wenig privatbetriebene SP.

wolfworldwide am 17 Aug 2011 13:43:46

papageno46 hat geschrieben:Hallo dirk ("Mr. wohnmobilforum" - finde ich irgendwie charmant),

die Argumente Deines Bürgermeisters kann ich gut verstehen, denn wir haben ja drei unterschiedliche Entwicklungen in Deutschland:

1. Der Markt für Wohnmobile wird in den nächsten Jahren rasant wachsen, weil die vorwärts schreitende Klimaveränderung und die wachsenden politischen Schwierigkeiten in den Schwellenländern den außereuropäischen Pauschaltourismus weiter schwächen werden.

2. Die derzeit jährlichen EUR 80 Milliarden Erbschaften werden in den nächsten Jahren auf ca. 250 Milliarden ansteigen - deswegen ist ja auch unser guter Finanzminister Scheuble so locker und im Umgang mit den Steuerflüchtlingen in der Schweiz so großzügig...

Gleichzeitig findet im Moment großflächig eine Flucht in Sachwerte statt, weil immer mehr Menschen merken, dass unser Polit-Gesindel die Schulden-Situation in Europa mitnichten in den Griff bekommen wird. Barvermögen, Versicherungen, Renten usw. werden im Rahmen der europäischen Schuldensanierung "den Bach runter gehen". Ich empfehle: "Otte, Der Crash kommt" zum Lesen.

3. Jetzt kommt hinzu, dass die Anzahl derjenigen, die sich ein Womo eigentlich nicht leisten können, zunimmt. Das führt dazu, dass die Stellplatzgebühren nicht bezahlt werden, dass sogar der eine Euro für Frischwasser eingespart werden muss, indem man sich mühsam am Hahn für die Toilettenkassette bedient, dass man sich beim Entsorgen vordrängelt usw., usw., usw.

Ich bin seit 1999 im Womo unterwegs und stelle immer öfter fest, dass dieses "Gesindel" zunimmt. SPs funktionieren nur dann, wenn sich jemand darum kümmert. Wangen im Allgäu ist für mich das Musterbeispiel par excellance - so müssten es alle machen!

Da hilft auch die Studie des Deutschen Campingverbandes nichts, die nachweist, dass ein allein reisendes Paar täglich durchschnittlich zwischen 35,- und 75,- EUR vor Ort ausgibt.

Viele Gemeinden haben das schon gemerkt und profitieren davon. Wer nur die "schwarzen Schafe" sieht (siehe Dein Bürgermeister), an dem geht dieser Geldstrom vorbei.

So what?





Phantastisch, das erklärt ja sehr einleuchtend, warum Dirk´s Bürgermeister die Errichtung eines Stellplatzes in seiner Gemeinde ablehnt.

Bleibt für mich eigentlich nur noch eine Frage offen:
[mod="LowCostDriver"]Ich erlaube mir diese Frage zu entfernen. Bitte keine unnötigen Spitzen unter der Gürtellinie! Danke![/mod]

Mit fröhlichen n


Wolf

goorooj am 17 Aug 2011 14:10:36

tach.


Die aktuelle Generation der Neurentner sitzt nicht mehr daheim oder immer auf dem selben Campingplatz rum sondern ist aktiv unterwegs.

vom januar: Mehr Reisemobile und weniger Caravans haben in Europa im Jahr 2010 einen Käufer gefunden. Nach Angaben der European Caravan Federation (ECF) wurden mit 68 184 Reisemobilen 1,4 Prozent mehr verkauft als im Vorjahr.

wenn man jetzt davon ausgeht dass wohnwägen eher stationär auf CP rumstehen und wohnmobile mehr unkonventionell auf SP übernachten, ist die sachlage klar.

dann noch weniger flüge = mehr urlaubsfahrten mit auto/womo.
( umweltbewusstsein ).

irgendwann kommt jeder auf den trichter dass ein Womo die beste art ist zu verreisen, auch kurztrips im lande... wer ein womo hat fährt mal schnell weg und braucht kein hotel.

Wohnifahrer am 17 Aug 2011 15:08:59

irgendwann kommt jeder auf den trichter dass ein womo die beste art ist zu verreisen, auch kurztrips im lande... wer ein womo hat fährt mal schnell weg und braucht kein hotel.


Das mag für uns stimmen, aber viele würden nie Camping machen wollen. Ich denke das ist Geschmackssache. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Ein Zwischending gibt es glaube ich nicht.

fantom am 17 Aug 2011 18:12:07

Ich denke, es gibt nicht nur zu wenige Stellplätze - es gibt zudem noch zu viele Stellplatztipps. :D :D
In Foren, Zeitungen und Atlanten können sich SP eintragen oder werden eingetragen, manchmal als Werbung manchmal als "Geheim"tipp :?
Braucht sich keiner wundern, wenns dann voll wird.
Wenn die Gemeinden wittern, wo Geld zu machen ist, machen die es schon. Wenn dann die Nachbargemeinde schneller war, heisst's pech gehabt.
Frank

Beduin am 17 Aug 2011 18:19:06

Die andere Seite, je mehr SP bekannt werden, desto besser wird sich´s verteilen. Pass ja nicht alle auf einen :)

Gast am 17 Aug 2011 18:25:22

Stellplätze der Gemeinden:

jeder, der mal selbst seinen Hof auskoffern und dann als Stellplatz herrichten ließ weiß, um welche Kosten es da geht. Das sind Steuergelder.
Da wollte ich schon wissen, was da unterm Strich übrigbleibt.
Und solange die Städte nicht mal Geld haben zur Strassenausbesserung brauchen wir gar nicht weiterträumen.

concordekalle am 21 Aug 2011 22:20:34

inpraxi hat geschrieben:Stellplätze der Gemeinden:

jeder, der mal selbst seinen Hof auskoffern und dann als Stellplatz herrichten ließ weiß, um welche Kosten es da geht. Das sind Steuergelder.
Da wollte ich schon wissen, was da unterm Strich übrigbleibt.
Und solange die Städte nicht mal Geld haben zur Strassenausbesserung brauchen wir gar nicht weiterträumen.


Also meine Frau und ich sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen
Wohnmobil unterwegs.
Zu Ostern, Müritz, Ostsee, usw. Pfingsten Steinhuder Meer, in den Sommerferien Leipzig, Dresden, Berlin. Hin und wieder gut belegte Stellplätze vorgefunden, manchmal auch einen Ausweichplatz akzeptieren müssen, aber insgesamt immer einen Stellplatz gefunden.

Eigentlich reguliert der Markt sich selbst wenn man ein wenig Geduld hat.

Alles eine Frage der Wirtschaftlichkeit, auch ein Stellplatz muss sich rechen lassen dann werden es von selbst mehr.

didje am 21 Aug 2011 23:08:58

Hallo
Wir suchen uns nur Stellplätze auf die nicht so Überbelegt sind,da wir im Saarland Wohnen werde ich doch nicht an die Deutsche Mosel fahren ,da es nach Frankreich an die Mosel nicht weiter ist,und außerdem fühlen wir uns in Deutschland auf den Stellplätzen mit den Platzhirschen nicht mehr woll :D
didje

strassenfuchs245 am 21 Aug 2011 23:21:47

Kann mich didje nur anschließen. Auch wir meiden möglichst überfüllte und enge SP s . Da wir aber im Sommer immer mit den Enkelkindern unterwegs sind (Feriengebunden) läßt sich das nicht ganz vermeiden.
Uns geht es genau wie didje wir fühlen uns im westlichen Nachbarland viel wohler. Deutschland nur noch wegen der Familie. Da die Ferien jetzt zu Ende sind haben wir nur noch ein paar Tage und dann sind wir wieder in Frankreich. Dort ist das Leben einfach lockerer.
strassenfuchs

frank41542 am 21 Aug 2011 23:28:30

Ich habe mich, da ich ja "Betroffener" bin und derzeit eine innerstädtische Immobilienbrache -zudem in bester Innenstadtlage- zur Nachnutzung umplane, mit dem Thema sehr intensiv beschäftigt.

Erst einmal klingt das alles ganz einfach, aber je tiefer man sich mit der Sache beschäftigt, um so größer werden die Probleme und auch die Kosten. Strom, Abwasser, Regenentwässerung, TV, Entsorgungsstation, Ver- und Entsorgung der Entsorgungsstation, Bau eines Dusch-/Waschhauses, Schaffung und Bindung eines tragfähigen Untergrundes für alle Wohnmobilgrößen, Risiken durch Öle und Treibstoffe, Versicherung des Geländes und der Risiken und Probleme beim Versicherungsübergang (Schäden durch Dritte, Fahrerflucht etc.) , Einfriedung und Einzäunung, Beschilderung, Beleuchtung, Emmisionsgutachten, aktiver und passiver Brandschutz, Sicherheit und Inkasso (Schrankenanlage oder lieber Personal oder technischer Aufwand) ... um es kurz zu machen: es rechnet sich erst auf sehr lange Sicht, wenn man nicht gerade in Köln, Rüdesheim oder Dresden ist; oder ein Spassbad, Museum o.ä. baut und dies gleich mitplanen kann.

Ich will das auch ausdrücklich nicht als ein Problem deutscher Regelungswut abtun die uns hier den Spass verdirbt ... das ist größtenteils berechtigt! Denn wer kennt sie nicht die Leute die Ihre Kinder bis Mitternacht schreiend umherlaufen lassen, die quer auf Stellplätzen stehen, ein schönes Feuer machen, Abwassertanks in der Natur entleeren, den Müllsack vom Abend an der Bushaltestelle in die Mini-Mülltonne quetschen oder das Klo in den Gulli kippen (und hoffentlich zumindest nicht wissen das Sie, selbst mit geringen Mengen (je nach Kanalsystem) Trinkwasser erheblich belasten und damit der Allgemeintheit Kosten (Schaden) zufügen während sie schon wieder weiter ziehen ...

Mein Vorschlag: Die Restaurant und Gaststätten, die Spassbäder, die Winzer und die vielen Freizeiteinrichtungen weiter motivieren und anfragen. Wir stehen dort oft und es ist bisher immer was frei gewesen. Unsere Erfahrung: wenn mann nett fragt und dort isst/frühstückt, dann kann man auf jedem Gaststättenparkplatz stehen. Das hat sogar im Kölner Karneval noch geklappt (Danke Restaurant Kuckuck :-) ) So entsteht eine Win-/Win-Situation für die Region die wir besuchen (und nicht für die Discounter) und auch für uns.

Und vielleicht sollten wir auch einmal darüber nachdenken ob überall 20A und TV anliegen müssen damit es ein "würdiger" Stellplatz ist! Eine einfache Wiese beim Bauern ohne Strom tut es doch auch mal - und die tausend Sternen am Abendhimmel lassen sich viel besser bei der 12V Beleuchtung und ohne TV-Geflimmer bemerken! :-)

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