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Hallo, Womo-Country-Fans :!:
Nachfolgend ein kurzer reisebericht von unserer verlängerten wochenendtour in die Dalhalla Opera mitten in den wäldern in der nähe von Rättvik/Schweden zum countrykonzert der Belamy Brothers. Hallo, zuerst mal die routenkarte mit dem verlauf und den wichtigsten stationen
- --> Link)+to:Hede,+H%C3%A4rjedalen,+Sweden+to:Sveg,+H%C3%A4rjedalen,+Sweden+to:62.04884,14.64767+to:61.93447,15.25872+to:Furudal,+R%C3%A4ttvik,+Sweden+to:Dalhallav%C3%A4gen+201,+795+91+R%C3%A4ttvik,+Sverige+(Dalhalla)+to:Mora,+Sweden+to:Rv26+to:R%C3%B8ros,+Norway+to:Mebonden,+Norway&hl=en&ie=UTF8&ll=62.364901,13.007813&spn=2.339243,7.03125&sll=61.839528,13.355051&sspn=4.76299,14.0625&geocode=FZHMxAMd81KoACnNE4awZhxtRjG10B6mABoryA%3BFSZdwAMdMO-zACmd2PuLF09sRjGMmS37z6An9g%3BFRcavAMd8SCuACnbWR7VkGZsRjGaX4jf5XBVlQ%3BFeysuwMdRF2wACE9i5XMMlhuWw%3BFdh_uAMdMVPOACltQCudQZRuRjHYtCuGXUCDoA%3BFYvBsgMdKQPcACHP5OgrFgU9JQ%3BFUjKsgMddoHfAClJo2XaMq1oRjGgX5y2BkUDEw%3BFYYLsQMdYNToACl_iBKiWQhmRjFQ0fW2BkUDEw%3BFcRjpQMdFt_mACm1E1ussrVnRjFgCRFSCUUDCg%3BFUkCogMdfYXmACGRJN0LRHlTjA%3BFdjiogMdUtPdACmlaaB5RNtnRjH5xSWQBBT5FA%3BFVanrgMdDg22ACmVLs6uXdBrRjGrUNQY_95HoA%3BFdvQugMdK7WtACk_EmjB32RsRjH-mhXndPEutw%3BFZHMxAMd81KoACnNE4awZhxtRjG10B6mABoryA&mra=ls&via=1,2,6,7&z=7&layer=t Hallo, und nun mein reisebericht von unserer tour :
Am samstag den 30.07.2011 gegen 15.00 uhr ging es dann los mit dem Womo von Mebonden(A/F) den FV 705 in richtung südost nach Tydal.Der wetterbericht hat für´s wochenende schönes wetter angesagt, also wieder richtiges reisewetter – ihr wißt ja – „wenn engel reisen ...“,und das ist besonders erfreulich,weils die ganzen tage vorher sehr regnerisch war. Ein paar wochen vorher hatten wir in unserer regionalpresse gelesen,daß ein ehemaliger alter verbindungsweg von Tydal in richtung Røros von einer privaten weggesellschaft wieder aufgearbeitet und ausgebessert wurde und nun für den allgemeinen verkehr,natürlich gegen eine mautgebühr,freigegeben ist,allerdings nur als sogenannte „schotterpiste“. Aber manchmal ist eine gute schotterpiste in Norge besser wie eine schlechte asphaltstraße und das wetter war eigentlich ideal heute -nicht mehr naß damit das womo von unten her nicht ergraut,und noch nicht zu trocken weil es sonst verstaubt - mal diesen sogenannten „Riastvegen“ auszukundschaften und mal zu sehen was es dort alles für besonderheiten gibt,weil er ja so touristisch beworben wird. Nach ca. 62 km ging es dann rechts ab auf den Riastvegen. So, es geht weiter mit fotos und den text werd ich weitesgehend als kommentar zu den fotos schreiben. Hallo, habe gerade festgestellt,dass bei einigen fotos nur der halbe kommentar in textfeld zu lesen ist.
Man kann zwar mehr schreiben,wenn man es dann aber gesendet hat ist nur eine gewisse anzahl von buchstaben zu lesen - schade. Werde also doch wieder dazu übergehen im nachrichtentextfeld die kommentare zu den einzelnen fotos zu schreiben. Hallo Walter, danke für den interessanten Bericht. Ihr hattet ja recht gutes Wetter und ich kann mal Fotos mit blauem Himmel betrachten. :daumen2:
Bis auf 1 oder 2 Tag regnet es hier auf Rügen seit Anfang Juli fast durchgehend. Hallo, heute will ich mal fortsetzen, also nochmal zum Riastvegen:
Bei entsprechend schönem wetter ein gut befahrbarer schotterweg, man sieht zuerst zum teil sehr komfortable neuerrichtete hütten dann sieht man aber auch das ursprüngliche und typische an Norwegen,noch bewirtschaftete sæter(wie almen in den Alpen)mit gut erhaltenen typischen gebäuden und mit milchkühen.jungrindern,ziegen oder schafen genutzten weideflächen.Die tiere laufen frei herum und es gibt lediglich weidezäune an den aussengrenzen der weidegebiete und auf dem weg befindet sich ein überfahrbarer eisenrost,den die tiere nicht überqueren. Ungenutzte nichtbewirtschaftete sæterhütten werden weitererhalten und zu freizeitzwecken(hütten) umgebaut. Noch ein tip für die radfahrer - der Riastvegen lässt sich bestimmt auch gut radeln,natürlich nicht unbedingt mit rennrad mit nur fingerdicker rennbereifung,wenig steigungen,wenig verkehr,viel natur und ruhe,einige rastplätze und badestellen und auch ein womo findet bestimmt einen schönen platz für einen aufenthalt mit übernachtung. Nach unserer kaffeepause geht es dann weiter, in Ålen kommen wir wieder auf den RV 30,biegen links ab in richtung Røros. Da wir Røros vorher schon mehrmals sommer wie winter besucht haben,lassen wir es heute mal rechts liegen und fahren zu unserem geplanten übernachtungsplatz an der Olavsgrube.
- GPS 62.62981º N, 11.56548º O - --> Link Dort waren wir das letzte mal auf unserer Ostertour 2010 als noch schnee lag.Wir biegen links ab vom RV 31 und es geht immer bergauf bis der wald aufhört und wir einen weiten blick übers land haben. Dann machen wir erst noch einen kleinen abstecher zur Storwartzgrube. Diesmal sind wir ein bischen enttäuscht und schockiert,denn im winter sah alles so schön winterlich und weiss aus und jetzt sieht man wie das ohne schnee aussieht.Wir fahren einmal um die Storwatzgrubengebäude ohne auszusteigen,denn hier sieht es aus wie auf einer industriebrache kurz nach der wende im Wolfener/Bitterfelder gebiet der ehemaligen DDR.Überall rotbrauner schlamm und absetzbecken für die grubenabwässer.Das sind die hinterlassenschaften des früheren kupfererzabbaues und gehört bestimmt mit zum Weltkulturerbe der erweiterten Rørosregion. Also schnell wieder weg von diesem tristen ort,denn auch als eventueller übernachtungsplatz denkbar ungeeignet,man schleppt ja nur den roten dreck mit ins womo.
Bis zur Olavsgrube waren es ja nur noch ca. 2 km,und die aussicht in die andere richtung war am abend doch bedeutend besser. An der Olavsgrube Røros angekommen stellten wir uns links vom weg auf einen aufgeschotterten platz oberhalb des grubengeländes mit grubenmuseum.
Bei dem schönen abendwetter war natürlich grillen angesagt - also den SoH rausgeholt,die kalte asche vom letzten grilleinsatz entsorgt,neue grillbriketts nachgefüllt und angezündet.Das ist dann immer die erste amtshandlung bevor das womo für die übernachtung ordentlich abgestellt wird.Für draußen sitzen war es uns aber doch zu frisch.Nach ner halben stunde ist der grill dann auch grillbereit,alles wird auf einmal draufgelegt und nach weiteren 20 min ist das grillgut fertig und ich kann den grill wieder zusammenklappen. Später am abend kam dann noch ein anderes norwegisches womo dazu.Es ließ sich aber keiner draußen sehen und sie gingen gleich über zur nachtruhe. Was wir dann ebenfals taten.Es war eine herrliche stille und wir haben gut geschlafen. Am anderen morgen sah es dann so aus : Als erstes will natürlich der hund raus,und heute wird sie unwiderstehlich von einem gut hörbaren gepiepse außerhalb des womos angelockt.
An mal pullern oder ein häufchen machen war überhaupt nicht zu denken,das gepiepse war viel zu interessant,sofort erwacht der jagdinstinkt und es wird intensiv zwischen den niedrigen büschen und moosen rumgeschnuppert. Das gepiepse kommt von den vielen Lemmingen,welche in diesem jahr seit dem zeitigen frühjahr eine bestand?plosion durchgeführt haben.Wo man geht und steht begegnet man diesen kleinen nagern,welche zu den wühlmäusen gehören und aussehen wie ein kleiner feldhamster.Allerdings sind sie sehr aggressiv,mutig und stellen sich jeder gefahr.Als womobesatzung findet man sie auch zu massen überfahren auf den strassen. Nicht auszudenken wenn unsere Vicky mit so einem kleinen einzelkämpfer bekanntschaft macht und dabei eventuell auch noch den kürzeren zieht. Ich will die sache nicht provozieren und der hund wird am womo außen angeleint und soll aufpassen das wir von dieser invasion nicht überrollt werden. Einige bilder von Lemmingen:
Wenn man denen zum beispiel beim fotographieren zu dicht kommt springen sie einem vor die linse. Diese kleinen biestigen nager haben schon manchen wanderer,skiläufer oder jagdhund erschreckt und es ist besser sich mit ihnen nicht anzulegen,weil sehr todesmutig bleiben sie sogar vor einem langsam ranrollenden pkw-reifen stehen in drohgebärde und lassen sich lieber überrollen als das weite zu suchen. Nach der üblichen morgenroutine und einem ausgiebigem frühstück gehts dann weiter.Die navitante sagt,das es bis zur hauptstrasse RV 31 nur 1,5 km sein soll.Na mal sehen wo´s lang gehen soll.
An der Olavsgrube vorbei nach schon 400 m kommt dann ein privatweg,wo wir wegzoll bezahlen sollen.Naja, 50 kr, wir hätten auch den weg wieder zurück nehmen können,ca. 8 km.Mal sehen wie der weg ist und ob es was besonderes zu sehen gibt.
Hier wird von ehrlichen menschen der wegzoll gegen quittung hinterlegt. Nach ca. 1 km fahren wir an einem bauerhof vorbei und biegen danach links ab auf den RV 31 in richtung schwedische grenze. Nach einigen kilometern kommt auf der rechten seite ein rastplatz mit toilettenhäuschen und V/E-station - habe leider keine fotos - aber
die GPS-daten - 62.60326º N, 11.66117º O und den link zur karte - --> Link Dort haben wir dann entsorgt und danach unsere fahrt richtung schwedische grenze fortgesetzt.
Hier sind wir noch in Norge
und hier schon in Schweden - erkennbar am wechsel vom gelben zum weissen mittelstrich auf der fahrbahn. Schon nach einigen kilometern begegnen wir den ersten skandinavischen ureinwohnern, welche unbeeindruckt von uns mitten auf der strasse dahin
trotten.
Und diesmal sind es ganz besonders prächtige exemplare mit grossem geweih - aller wahrschenlichkeit sind es wilde Rentiere,diese haben meist so prächtige gehörne und keinerlei markierungen und marken in den ohren oder halsbänder um. Das ging eine ganze weile so und es sammelten sich schon einige pkw hinter uns.
Erst als ich dann mal auf die hupe gedrückt habe,ist auch unsere Vicky aufmerksam geworden und hat kräftig gebellt. Da haben die ureinwohner dann doch eilig die strasse geräumt und sind links im wald verschwunden.
![]() Der nächste stop auf unserer tour war in der ortschaft Hede in der kommune Härjedalen - --> Link
Dort sind wir schon zigmal durchgefahren auf unseren touren nach und von Deutschland und das an der hauptstrasse befindliche freilichtmuseum immer nur im vorbeifahren gesehen. Heute,bei dem schönen sonntagswetter,wollen endlich mal anhalten und es uns etwas genauer anschauen.
Hier war bestimmt am samstag eine veranstaltung,denn es stehen noch tische und bänke,pavillions und grills.
Man kann dort alten aus der umgebung zusammengetragenen holzgebäude betreten,welche auf verschiedene art ausgestattet sind - schmiede,backhaus,stallungen,scheune,wohnhaus usw. Draussen stehen alte maschinen und werkzeuge. Besonders interessierte uns eine alte traditionelle methode des holztransportes.
Wir wollten dann dort noch kaffee und waffeln essen,aber mangels schwedischer kronen und keiner möglichkeit mit visakarte zu bezahlen - ist eben ein museum,und früher gabs eben kein kartenterminal - musste das ausfallen.Wir sind dann noch durchs ortszentrum geschlendert,haben einen geldautomaten gefunden und vor unserer abfahrt noch ein eis gekauft und geleckt. Nach dem stop in Hede fahren wir dann immer weiter den RV 84 durch Sveg bis Karböle,wobei die strecke von Älvros bis Karböle einen sehr schlechten strassenzustand hat,wahrscheinlich vom letzten winter viele sehr stümperhaft ausgebesserte frostaufbrüche,so das unser küchengeschirr auch mal einige laolawellen machte und der hund sich jedesmal erschrocken hat.Jetzt ist meine meinung von Schweden mit seinen sonst eigentlich meistens guten strassen sehr erschüttert worden.
In Karböle sind wir dann rechts abgebogen auf die 296 und dann immer südwärts bis zum linksabbiegen auf die 301 in richtung Furudal. Auch dieser streckenabschnitt ist wegen des schlechten strassenzustandes nicht empfehlenswert,trotzdem kamen uns einige womos entgegen,welche die E 45 meiden wollten und diese auswahl der strecke sicher auch schon bereut haben. Unterwegs hielten wir dann ausschau nach einem übernachtungsplatz,denn wir wollten heute nicht mehr bis zur Dalhalla Opera fahren um dort auf dem parkplatz zu übernachten - es sollte was am wasser sein und vieleicht mit bademöglichkeit. In Furudal an einer brücke sahen wir auf einem schönen platz am wasser schon ein womo stehen und beschlossen auch dort zu übernachten. Für unsere Vicky war das wieder ein idealer platz zum baden.Sie sucht dann gleich nach irgendeinem stück holz,was wir immer ins wasser werfen sollen und sie bringt es wieder zurück.Wir konnten uns abends noch lange draussen aufhalten,weil erstaunlicherweise absolut keine plagegeister, wie mücken, vorhanden waren. Von hier waren es nur noch gut 30 km bis dalhalla, das konzert war ja erst am montag abend und wenn wir dann mittags da sind ist das hoffentlich früh genug. Leider keine bilder mehr,weil wir das ladegerät vom handy vergessen haben und der akku schon leer war - da müssen wir morgen während der fahrt dann über usb-kabel am laptop mit wechselrichter laden,denn der erste ladeversuch am usb-stecker vom autoradio war erfolglos. Hallo, will mal wieder fortsetzen - hätte eigentlich schon fertig sein können,hatte aber meinen USB-stick mit den fotos an meinem arbeitsplatz vergessen.
Montag 01.08.2011 Nach dem aufstehen,relativ spät am vormittag,der allmorgentlichen routine und dem ausgiebigen frühstück bei herrlichstem sonnenschein wollten wir dann weiter,noch die letzten ca. 30 km bis zur Dalhalla Opera. Vor der abfahrt wurden noch alle notwendigen massnahmen getroffen um die handy- und fotoapperatakkus wieder mit energie zu füllen,denn ohne bilder ist ein reisebericht wie urlaub bei schlechtem wetter. Gegen 11.30 uhr verliessen wir unseren übernachtungsplatz und fuhren die 301/296 weiter in südliche richtung bis einige kilometer nach Boda das erste hinweisschild - DALHALLA ->, und die freundliche dame im navi uns nach rechts in einen breiten,erst asphaltierten,später geschotterten waldweg schickten. Dann ging es immer durch den wald,den schildern und der navi-dame folgend, durch den ort Östbjörka bis dann wieder ein schild nach rechts zeigte - DALHALLA PARKPLASS - so,wir sind am ziel angekommen - sagte unsere navi-dame. link zur karte - --> Link Auf dem ersten grossen parkplatz standen schon einige pkw und womo´s. Wir stellten erst mal noch etwas abseits,weil der motor noch laufen sollte wegen der schon erwähnten akkuaufladung - da wäre ein solarpanel wünschenswert gewesen,denn es war strahlendster sonnenschein. Annett ging zum infogebäude und ich machte unsere fahrräder startklar. In der zwischenzeit verschwanden einige womos wieder ohne das parkplatzgelände zu verlassen und Annett kam mit der info zurück,das es einen anderen parkplatz für womo´s mit übernachtung gibt. Sie schnappte sich ein fahrrad und fuhr voraus und ich mit womo hinterher.Es ging nur ca. 200 m weiter etwa bergauf auf den parkplatz für die VIP,presse und künstler. Im schattigen bereich der waldkante standen schon ein womo und zwei wowa und wir stellten uns dazu.
Der mit der offenen fahrertür sind wir und kurz danach kommen weitere womos. So, der park- und übernachtungsplatz war gesichert,begrüßung der nachbarn und dann sollte es erst mal losgehen die nähere umgebung mit dem fahrrädern und hund auskundschaften.
Zuerst wollten wir uns mal den steinbruch mit der freilichtbühne anschauen,aber da hätten wir für nachmittags noch extra eintrittsgeld bezahlen sollen und ab 18.00 uhr war sowieso einlassbeginn für die abendveranstaltung. Also fuhren wir erst mal außen rum wo die steinbruchkante durch einen hohen bretterzaun vor dem betreten gesichert ist und an diesem zaun ging ein mehr oder weniger guter rad-,reit- und wanderweg entlang,aber an einigen stellen hatte man die möglchkeit auf großen steinblöcken stehend mal dei ersten blicke über den zaun zu machen - natürlich auch mit foto.
das zweite foto ist von der gegenüberliegenden seite ![]() Als wir dann einmal rundrum waren gelangten wir wieder zum einlass- und infogebäude mit einem kleinen steinbruchmuseum und andenken- und eis verkauf.Es wurde ein kleines souvenier,ein paar ansichtskarten und zwei eis- gekauft und das eis gleich im schatten hoher bäume aufgeleckt.
Danach machten wir noch eine schöne radeltour auf den waldwegen und zufahrtsstraßen rund um Dalhalla. Nach gut 2 stunden waren wir wieder zurück am womo und dann mußten wir erst mal eine deftige mahlzeit zu uns nehmen - also grillen bei dem schönen wetter.
Wir waren an diesem tag die einzigen griller und besonders die nachbarshunde hielten alle ihre nasen in richtung grill. Am spätnachmittag war dann für uns noch eine premiere - der erste im womo gebackene kuchen(noch am vormittag am letzten übernachtungsplatz in Furudal gebacken) mit dem Omnia-backofen wurde angeschnitten.
Seht das backergebnis mit einer Kathi-backmischung ![]() So,nun will ich zum eigentlichem ziel unserer tour,dem Countrykonzert mit den
Belamy Brothers aus Amerika. Die konzertkarten hatte ich schon anfang juni online bestellt und bezahlt,und sie wurden uns mit der post zugeschickt. Kurz vor 18.00 uhr haben wir uns dann fertig gemacht,um uns die konzertarena,den steinbruch mal von innen anzusehen. Kurz nach 18.00 uhr hielt sich der besucheransturm noch in grenzen,da sind wir von früheren countrykonzerten was anderes gewöhnt. Auf den parklätzen und am steinbrucheingang standen jetzt überall einweiser und kontrollpersonal mit gelben reflexwesten. Am linken steinbruchrand ging eine fahrspur und daneben eine genausobreite fußgängerspur in den steinbruch hinab - geschätztes gefälle ca. 20 - 25 %. Dadurch ist es möglich,das reisebusse mit älteren leuten und kleinbusse für behinderte bis runter in den steinbruch fahren können und die behindertenfahrzeuge fahren sogar bis neben die sitzreihen,wo z.b. für rollstuhlfahrer extra betreuungspersonal wartet,welche die rollstuhlfahrer mit ihren begleitpersonen zu gesonderten sitzreihen begleiten. Nun erst mal ein paar bilder in der reihenfolge wie wir gelaufen sind.
![]() Oberhalb der sitzplätze waren imbiss- und getränke- und souvenierstände und man konnte sich regenponchos,sitzkissen und wolldecken kaufen oder ausleihen - natürlich mit Dalhalla-werbung.
Auffallend war die vielen toilettenmöglichkeiten,so das es auf diesem gebiet keine engpässe geben sollte. Auf der infotafel mit dem sitzplan war zu lesen,das es über 5000 sitzplätze sein sollen und die akkustik auf allen plätzen hervorragend sein soll. Im laufe des abends füllten sich dann die sitzplätze,aber insgesamt war es nach unserer schätzung lediglich zu 2/3 gefüllt. Pünktlich 20.00 uhr begann dann das konzert mit der ersten vorgruppe - so eine art Elvis Presly-abklatsch,und so war auch die musik.
![]() Nach gut einer halben stunde war die erste pause, es wurde umgebaut und die zweite vorgruppe mit zwei sängerinnen begann zu spielen - Rock und Blues-musik.
Jede veranstaltung hat ihre pausenunterhalter,ob geplant oder zufällig,jedenfalls zogen die beiden mit den hüten die aufmerksamkeit des ganzen restlichen publikums während der pausen auf sich - es fehlte lediglich das mikro um auch das gespräch mitzubekommen. ![]() Du hast mal wieder eine beeindruckende Reise gemacht.
Wir waren im vergangenen Jahr auch in Rättvik, landschaftlich sehr schön die Gegend. Wir haben den Siliansee und den Orsasee umrundet. Allerdings sah unsere Anreise etwas anders aus. Dann endlich,nach der 2.pause begann so gegen 21.30 uhr das konzert mit den Belamy Brothers.
Und die spielten fast zwei stunden ohne pause ihre bekannten alten und neuen hit´s - es war eine tolle stimmung im publikum und jetzt waren auch wir zufriedengestellt. Nach dem konzert,beim verlassen der Dalhalla Opera machte ich dann noch dieses foto.
Wieder am womo angekommen machten wir noch einen kleinen spaziergang mit dem hund und hörten uns die hit´s nochmal vom musikstick im autoradio an. Als fazit des konzertbesuches in Dalhalla waren wir uns eindeutig einig auch im nächsten jahr das vorstellungsprogramm der Dalhalla Opera zu beobachten und bei passender gelegenheit wieder karten zu bestellen und die reise zu wiederholen. Am nächsten morgen war dann nicht so spät aufstehen angesagt,denn heute abend wollen wir wieder zu hause sein.
Von Dalhalla fuhren wir dann über Västberg bis zur RV 70 und machten unterwegs noch dieses schwedentypische foto.
Dann ging es über Mora, Särna, über die norwegische grenze, am südlichen zipfel des Femundsee´s vorbei,wo wir nochmal auf einem uns bekannten rastplatz eine pause einlegten, bis Røros.Da holten wir uns an der Statoiltanke wieder einen abo-kaffee,haben an der LPG-station unsere gastankflasche wieder aufgefüllt und sind weiter über Glåmos/Fv 561 zum Fv 705 bis zur V/E-station in Stugudal,um dort dann nochmal komplett alles zu entsorgen. An der touristinfo in Stugudal gabs dann nochmal ein eis und in der dortigen korbwarenausstellung fanden wir noch einen schönen geflochtenen weidenkorb für unseren hund. Nicht wie manche denken ein "Hundekörbchen" zum reinlegen,nein. Unser hund ist ganz verrückt danach bei uns zu hause beim tischauf- und abräumen zu helfen.Jetzt hat sie auch ein passendes körbchen dazu und wir legen die notwendigen sachen hinein und der hund pendelt zwischen küche und wohnstube und übernimmt den transport.Einer von uns steht in der küche und legt rein,der andere ist in der wohnstube und nimmt wieder raus und umgedreht. Muss davon unbedingt mal ein paar fotos machen! Von Stugudal bis Selbu ist es dann nur noch eine knappe stunde fahrzeit und wir sind gegen 18.00 uhr von unserer Dalhalla-tour wieder zu hause. Wie schon mal geschrieben - bestimmt nicht das letzte mal. Vielen Dank an alle interessierten mitleser,die mich immer wieder dazu animieren reiseberichte zu verfassen. |
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