ADAC warnt vor Überfällen auf Wohnmobile in Urlaubsländern
München - Immer wieder werden Urlauber Opfer von Kriminalität. Wie die ADAC-Zeitschrift "Motorwelt" berichtet, verzeichnet beispielsweise die schwedische Polizei schon zu Beginn der Hauptreisesaison mit 39 Fällen eine Rekordzahl von nächtlichen Überfällen auf deutsche Touristen in Wohnmobilen. Auch aus Südfrankreich häuften sich Meldungen von Reisenden, die im Camper überfallen und ausgeraubt worden seien. Der ADAC rät Urlaubern dringend davon ab, auf abgelegenen Rastplätzen zu übernachten.
Damit sie sich besser schützen können, sollten sie einige Tips der ADAC-Reiseexperten beherzigen: In Südeuropa ist es ein beliebter Trick der Kriminellen, in den Städten an einer Ampel mit dem Moped neben einem Auto zu halten, die Beifahrertür aufzureißen und der Beifahrerin die Handtasche zu rauben. Deshalb sollte man in Innenstädten auch während der Fahrt Fenster, Türen und den Kofferraum geschlossen halten.
In Spanien werden vermeintliche Pannen oftmals von langer Hand geplant: Bei passender Gelegenheit sticht den Angaben zufolge ein Ganoventeam die Reifen an oder steckt ein brennendes Tuch in den Auspuff. Dann wird auf den Schaden aufmerksam gemacht und Hilfe angeboten. Während der eine mit Hand anlegt, raubt der andere die ahnungslosen Touristen aus. Im Falle einer Panne sollte man möglichst immer bis zur nächsten Tankstelle oder Raststätte weiterfahren, so der ADAC. Autoaufbrüche sind häufige Delikte in Ungarn, der Slowakei und Tschechien. In Polen aber werden immer wieder Fälle gemeldet, bei denen das ganze Auto gestohlen wurde. AP

