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Wie Ladegerät einstellen?


pitson am 11 Nov 2011 18:09:18

Hallo ,
wir brauchen neue Wohnraumbatterien, hatten bislang Gel und überlegen jetzt ob wir AGM nehmen sollten aber was muß ich am Ladegerät einstellen
Gel oder Pb.
Vielen Dank für Eure Tipps

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fuzzy am 11 Nov 2011 18:12:08

schau doch :

--> Link

svenhedin1 am 11 Nov 2011 18:39:19

Hi,
ich denke auch, dass eingebaute Ladegeräte, die keine separate Ladekurve für AGM-Batterien haben, auf die Stellung Gel eingestellt werden müssen.

Aber damit bekommt die AGM nur max. zwischen 14,2 und 14,4 Volt Wiederaufladespannung.

Dabei heisst es jedoch, daß für AGM-Batterien 14,7 Volt Ladespannung notwendig sind damit sie wirklich voll werden (lademäßig richtig behandelt werden - sprich lange halten).

Auch neuere Solar-Regler mit den 3 Einstellmöglichkeiten nass, Gel und AGM laden bei der AGM-Einstellung mit 14,7 Volt.
Was ist richtig, 14,4 oder ist 14,7 ein Muss bei AGM

Denn wenn teure Aufbaubatterien mal wieder schon nach wenigen Jahren kaputt sind, dann heisst es von den Ladegeräteherstellern auf Nachfragen ja stets, die Batterien taugen nichts. Die Batteriehersteller wiederum aber sagen jedes mal, unsere Batterien sind Spitze, aber sie werden falsch geladen, wenn sie früh kaputt sind. Und schon ist man mit zahlen dabei.

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loewe am 12 Nov 2011 08:54:00

Hallo,
das mit der Einstellung nass-Gel-AGM ist beim genauen Hinsehen wirklich ein Problem, da viele Ladegeräte
1. keine AGM Einstellung haben
2. da verschiedene AGM Batterien verschiedene Ladespannungen fordern
3. da für AGM oftmals weder "nass" noch "Gel" Einstellung passend ist

Beispiel:
Das Ladegerät bringt 14,4V, Nachladephase für "Nass" 14,4V für 4 Stunden und für "Gel" 14,4V für 10 Stunden, Erhaltungsladung 13,8 V
Batterie sei mastervolt AGM, braucht für Nachladephase 14,25V für max. 5 Stunden, Erhaltungsladung 13,8V
Hieraus ist zu erkennen, daß die Erhaltungsladung passt, jedoch die Nachladephase weder in der Einstellung "Gel" noch in der Einstellung "Nass" richtig ist, jedoch die Einstellung "Nass" näher an der Anforderung der Batterie ist und - will man das Ladegerät nicht austauschen- deshalb in diesem Fall gewählt werden sollte. Wählt man hier die Einstellung "Gel", wird die Batterie in der Nachladephase überladen.

Das Beispiel zeigt, daß man nicht nur auf die Einstellung "Gel" oder "Nass" achten sollte, sondern ganz genau hinsehen muß, was sich dahinter verbirgt, ob das, was das Ladegerät im Detail leistet auch auf die Anforderung der Batterie in den verschiendenen Ladephasen passt. Sonst überlässt man es dem Zufall, ob Ladegerät und Batterie zusammenpassen. Gleichartige Batterien verschiedener Hersteller haben durchaus unterschiedliche Anforderungen an die Ladecharakteristik.

Am Besten sucht man sich die Kennwerte der verschiedenen Ladephasen aus der Betriebsanleitung des Ladegerätes heraus und sucht sich dann eine genau hierzu passende Batterie, egal ob das "Nass", "Gel" oder "AGM" ist. Dabei stösst man aber auf das (unlösbare) Problem, daß viele Batteriehersteller keine genauen Angaben über die Ladeanforderung machen. Man muß sich dann halt auf die Batteriehersteller beschränken, die diese Angaben machen.
Hat man eine Präferenz für eine bestimmte Batterie, z.B. AGM wegen der Hochstromfähigkeit, muß man evtl. das Ladegerät austauschen.

Die selben Überlegungen muss man bei vorhandener Solaranlage auch für den Solarregler anstellen. Sonst wird über diesen Weg die Batterie falsch geladen. So kann es durchaus sein, daß man den Solarregler mit der Einstellung "Gel" betreiben muß, das Ladegerät jedoch mit "Naß".
Ein uferloses Thema!


svenhedin1 am 12 Nov 2011 17:27:08

Hi,
danke für diese serh gute und differenzierte Betrachtung des Sachverhaltes.

Bei mir ist an einem neu gekaufen Mobil nach 3 jahren eine neue Exide-Gel (plötzlich unterwegs) defekt gegangen - obwohl bei identischem Nutzerverhalten im vorherigen Mobil eine 'Varta-Gel nach 7 Jahren noch gut war. Aus diesem Grund wollte ich keine Exide-Batterie (Johnson &Hohnson USA) merh und habe in Protugal auch keine bekommen -dafür aber dort eine Banner Runnig Bull-AGM; und von Banner hört man bislang ja noch nichts schlechtes.

Natürlich hatte vorhandenes Ladegerät sowie der Solarregler dann keine ansich notwendige AGM-Ladekennlinie. Damit, was zugunsten langer lebebnsdauer nun aber für (diese) AGM lademäßig ideal ist, damit muß ich mich nun auseiandersetzen und ich denke, vor dieser Aufgabe stehen viele von uns, die wie auch immer plötzlich eine für unsere Zwecke ja ansich nicht schlechte AGM im Mobil haben.

Denn genau wie du es schreibst, muß man sich ""en Detai!" mit den auf die ""jeweilige"" Batterie (je nach Typ und Hersrtellerangaben) bezogenen passenden Lade-Verhältnisse auseinandersetzen und ggf. in Annäherung die besten vorhandenen Ladekennlinen auswählen .

Aus diesem Grund habe ich mir nun auch z.B. aus dem Reimo-Katalog einen neuen Solarregler mit nass, Gel und auch AGM-Ladekkennlinie (und Anschlußmöglichkeit für einen Temperatursensor), den SR 220 Duo digital, gekauft.

Und bei dem Solarregler sind die Verhältnisse genau so , wie du sie auch herausstellst.
(alles auf Umgebungstemperatur 20 grad C bezogen) :
a) im Naßladeprogramm läd er mit 14,4 Volt volle 2,5 bis 5 Stunden und schaltet dann um auf Erhaltungsladung -und zwar nur 13,4 V.

b) im Gel-Ladeprogramm geht er für die Hauptladung auf 14,3 Volt für volle 6 bis 8 Stunden,l um dann auf Erhaltungsladung mit 13,8 V auf Dauer umzuschalten

c) und im AGM-Ladeprogramm geht er auf 14,7 Volt für 2 bis 6 Stunden, um dann auf nur 13,5 Volt Erhaltunsladung umzuschalten.

Denn fast alle AGM dürfen in Dauer-Erhalteladestellung nur 13,5 Volt statt der üblichen 13,8 Voilt (der meisten vorhandenen Ladegeräte) geladen werden.

Und es fällt auf, dass nicht nur die maximale Spannungshöhe für die Hauptladung je nach Batterietyp völlig unterschiedlich ist sondern uach jeweils die Zeitdauer, die diese Hauptladespannung ansteht. Eine Nassbat darf z.B. nur 2 bis 5 Stunden die volle hauptladespannung erhalten, sonst verkocht sie zu viel Wasser, - bei einer Gel dagegen muss die Dauer für die Hauptladung annäahernd 10 Stunden sein und bei der AGM wiederum muss (bis auf Sonderbauformen) unbedingt 14,7 Volt Hauptladespannuung sein.

d) und letztens steht ebenfalls in dem Sinne, wie du es aquch erwähnt hatst, inder Bescdhreibung des Solarreglers: bei AGM-Batterien mit der ebenfalls auf dem Makrt existenten Herstellerbezeichnung 14,4 Volt (statt der ansonsten bei AGM vorgeschriebenen bzw üblichen 14,7 V) ist jedoch dass Nassladeprogramm zu wählen ! - also NICHT das AGM-Ladeprogramm

Dann bestätige ich Dir das auch, dass nach meinen recherchen und 'Telefonaten die Batteriehersteller wenig genaue Angaben zu den Ladeanforderungen machen - es ist ja nicht zu ihrem Schaden, wenn der Kunde alsbald aschon wieder neu Batterien braucht -weil er, un wenn in (gehaltener) Unkenntnis, nicht optimale Ladeverrhältnisse anwendet.

kintzi am 12 Nov 2011 19:56:45

Hallo, verstehe nicht,warum da so eine grosse Wissenschaft draus gemacht wird.
Für euop. Batterien gilt in Reihenfolge: Bulk=I, Absoption=U, Float = (o) U
Nass: 14,4V , 14,4V für 2-4h, 13,6-,8V dauernd
Gel : 14,4V , 14,4V für 10-12h, 13,6-,8V.
AGM : 14,7V, 14,7V für 10-12h, 13,6-,8V.
Dabei Temp.-Komp. unbeachtet u. nicht für US,Derivate u. Exoten gültig.

Problem ist, dass die meisten Serien-EVS keine AGM-Stellung haben.

Abhilfe: Zusätzliches 3-Stellungs-Ladegerät in AGM-Stellung parallel dazu klemmen. Es muss nicht einmal grosse Stromstärke haben, da die Hauptladung bei 14,4V sowieso zu 70-80% erledigt ist u. die Vollladung (Absorption) eh bis zur Ladeschlussspann. bei 14,7V dann wenig Ampere erfordert.

Das System funktioniert also dann so, dass beide LGs bis 14,4V zusammen laden, der 14,4-Lader dann prakt. hier verharrt(Strom gegen 0A) u. der 14,7V-Lader dann Spanning u. Zeit einhält u. volllädt. Wenn der 14,7-Lader dann in Erhaltung abfällt, ist der 14,4V-Lader schon länger auch dort. Zum Schluss haben dann bd. Erhaltungsspannung. Beide sollten aber Temp.-Komp. haben, weniger f. tiefe Temp. als für höhere (>25°C), weil ab da die Spannungen zurückgenommen werden sollten,um nicht "auszutrocknen"/gasen.
Richi
PS: Für die berühmten, ach so modernen Ctek-Lader scheint das Problem garnicht zu existieren, die armen kennen keine Schalterstellungen, für die sind alle Batts gleich, eben eine Kombizange!!! Und solche sind nicht immer tauglich.

Lancelot am 12 Nov 2011 20:54:44

kintzi hat geschrieben:PS: Für die berühmten, ach so modernen Ctek-Lader scheint das Problem garnicht zu existieren, die armen kennen keine Schalterstellungen, für die sind alle Batts gleich, eben eine Kombizange!!!


:gruebel:

Wie kommst Du darauf, Richi :?:

Unser Ctek 7000 läßt sich von "Nass" auf "Gel/AGM" umschalten ... :)

kintzi am 12 Nov 2011 22:46:58

Hallo Lancelot, berechtigte Frage: weil ich nicht differenziert habe.

Bei dem 7000er u. den jetzigen Cteks bis 10A hast Du recht, die haben Normal u. Cold/AGM- Stellung drin. Geben 14,4 u. 14,7V V an.

Die älteren u. die jetzigen stärkeren (noch?)Bis 25A nicht , die haben nur 14,4V u. werden f. alle Typen angegeben .

Und die meinte ich.

Du kannst bei AGM Batt. wie oben beschrieben verfahren.
Natürlich dürfen Gel nie mit 14,7V behandelt werden, da muss dann auf 14,4V zurück gegangen werden. Wie dann zeitlich bei dem unterschiedlichen Nass/Gel Absorptionsdauern verfahren wird, weiss ich nicht. Wenn ich mich recht erinnere, wird nicht zeitlich, sondern nach Strom geschaltet. Wie sie dabei nass u. Gel unterscheiden, weiss ich nicht.

Richi

loewe am 13 Nov 2011 08:21:20

kintzi hat geschrieben:Hallo, verstehe nicht,warum da so eine grosse Wissenschaft draus gemacht wird.
Für euop. Batterien gilt in Reihenfolge: Bulk=I, Absoption=U, Float = (o) U
Nass: 14,4V , 14,4V für 2-4h, 13,6-,8V dauernd
Gel : 14,4V , 14,4V für 10-12h, 13,6-,8V.
AGM : 14,7V, 14,7V für 10-12h, 13,6-,8V.
Dabei Temp.-Komp. unbeachtet u. nicht für US,Derivate u. Exoten gültig.

Hallo kintzi,
das ist keine grosse Wissenschaft, sondern ein ganz einfacher Abgleich zwischen dem was ein Ladegerät an Ladecharakteristik anbietet und dem , was die Batterie an Ladecharakteristik fordert, um lange zu funktionieren.
Wenn ich mein Batterie- Beispiel von oben noch einmal heranziehe:
Batterie sei mastervolt AGM, diese will lt. Datenblatt eine Ausgleichsladung (Absorptionsladung) von 14,25 V, max. 5 Stunden lang, anschließend umschalten in die Erhaltungsladung von 13,8 V.
Bei einem Vergleich mit den Daten Deiner oben zitierten Einstellungen wäre demnach die AGM-Einstellung die "schlechteste" aller Möglichkeiten, Gel würde auch nicht passen, wäre aber zumindest schon mal näher dran, das Beste für diese Beispiel-Batterie wäre tatsächlich die "Nass" Einstellung. Passt zwar auch nicht genau, ist aber am nächsten dran.
Selbstverständlich gibt es AGM-, Gel- oder Nassbatterien, auf die Deine oben zitierten Einstellungen genau passen.
Aber eben weil es die von mir beispielhaft beschriebenen Abweichungen gibt, sollte jede Ladegerät / Batteriekombination genau betrachtet werden, ob sie auch wirklich zusammenpasst. Sonst gibt es diese "unerklärlichen" teueren Ausfälle.


johnny333 am 13 Nov 2011 09:20:05

Ich habe bei unserem Wohnmobil gerade erst die Bordbatterien ausgewechselt.

Die waren nach nur 2 Jahren platt! Und zwar wegen einer Mischung aus schlechter Ladetechnik, falscher Benutzung und eventuellen Vorschäden vom Vorbesitzer. (Keine Ahnung wie der damit umgegangen ist.)

Das Thema Batterie ist eben doch ein recht komplexes Thema, von dem offensichtlich viele Wohnmobilhändler keine oder wenig Ahnung haben.

Ich würde einen Fachhändler am Rat bitten. Irgendwo hatte ich ja bereits --> Link erwähnt. Inzwischen habe ich dort nach langer und guter Beratung bestellt und bin sehr zufrieden!

Ein Beispiel: Die meisten Batterien dürfen nur bis 50% entladen werden. Das heißt bei 200AH Batteriekapazität darf man nur 100AH entnehmen, wird weiter entladen sinkt die Lebensdauer der Batterie drastisch.
Wusste ich Anfangs auch nicht, steht nicht auf der Batterie, in der Anleitung und der Händler hat das auch nicht erwähnt.

Außerdem wurde mir empfohlen bei einem Wohnmobil mit normaler Lichtmaschine eine konventionelle Säurebatterie einzusetzen, da die Lichtmaschine ohne Kennlinie lädt und damit Gel/ Säurebatterien schädigt.
Bei der Nassbatterie füllt man einfach Wasser nach.

Johnny

@Richi Ich habe eine US-Batterie, da geht die Verwirrung schon wieder los.

popey46 am 13 Nov 2011 10:53:52

Hallo zusammen,
Ich habe 2 x 100Ah AGM Batterien chinesischer Herkunft (mir wurde versichert dass in den letzten 1-2 Jahren ein Grossteil der hier im Handel befindlichen Batterien sowieso aus Chinesischer Vertigung sind). Als eingebautes Ladegerät ist ein Schaudt EBL 220 von Adria standardmässig eingebaut mit einer Russischen AGM 100Ah Batterie. Obwohl auf einem Aufkleber neben der Batterie steht man soll die Batterie nur gegen eine GEL Batterie austauschen!!!
Das Schaudt EBL hat aber nur eine Stellung für Säure oder Gel, meine Batterie wird also auf Stellung GEL nie richtig voll geladen. Überigens die Empfehlung vom Schaudt Kundendienst auf mehre Mails lautet die entsprechenden Batterien einbauen, nur schade dass ADRIA scheinbar davon nichts mitbekommen hat und der Händler meinte nur lapalisch ich sei wohl der einzige der damit Probleme hätte.
Meine Lösung des Problems lautet also:
2 x 100Ah AGM Batterien mit einem Ctec 10A Ladegerät. Ich stecke einfach den Stecker des EBL 220 ab und lade über das CTEC, jetzt ist Ruhe. Ebenfalls hat der Händler auch den Solarregler über den EBL geführt, der Regler stand zwar richtig auf AGM aber das EBL hat bei 14.4 Volt abgeregelt und daher die selbe Misere, nachdem ich vom Solarregler direkt auf die Batterie gehe ist auch hier alles im grünen Bereich
popey46

kintzi am 13 Nov 2011 11:23:05

Hallo Johnny, habe oben ausdrücklich v. europ. Batts gesprochen.

Mein älterer Sterling B2B kann so etwas, der hat 4 schaltbare Steuerungen Ladeschlusssp. von 14,1/13,5V (US specification) bis 14,8/13,65 (u.a.Exide spec.)

Weiter, das mit den 70/50/30% Entladung für versch. Batt.-Typen wurde in den Foren, auch hier wiederholt geschrieben, einfache Faustregel: bei 12,1V Leerlaufspannung ist Schluss. Bei der Entldg. bestimmt man mind. zur Hälfte die Lebensdauer,Batt-Volt/Amp.-Meter bzw. BC sind gefordert, viele serienmässige Schätzeisen bis hin zu Leuchtdiodenkette taugen da kaum was.

Hallo Loewe, soviel ich mal gesehen habe, gibt es für solchen Zweck computergest. programmierbare Lader, Hersteller weiss ich gerade nicht.
Im übrigen gibt es LGs auch v. Batt-Hersteller, leider in US nur 120V, muss man mit Vorschaltung anpassen.

Ich würde in jedem Falle die zu meiner Ladetechnik passenden Batts kaufen, andernfalls muss man sich behelfen.

Ich betreibe im Hauptsystem nachfüllpflichtige "nasse" Batts, allerdings komme ich (Knaus Doppelboden Unterflur) auf herausziehbarem Schlitten bestens dran. (Nachteil: es passt nichts höheres als 19cm rein) Diese Möglichkeit besteht nicht sehr häufig (Innen/Untersitzeinbau) auch wegen Entlüftungnotwendigkeit nicht.

Die Lima-Ldg. ist schlecht, weshalb die Kennlinienbooster immer mehr im Kommen sind.

Die Yachttechnik ist hier am fortschrittlichsten (z.B. Victron), weil deren Touren global sind. Leider recht teuer.

Richi

kintzi am 13 Nov 2011 15:56:04

Hallo loewe,
google mal :mec-mainland,dort findest Du frei programm. Lader auch in 230V.
Funktioniert über Schnittstelle mit Comp., Software bis windows xp.
Alle Spannungs/Strom/Zeiten sind frei programmierbar u. auch überwachbar, eines von vielen. Richi

pitson am 13 Nov 2011 18:50:24

Hallo und Guten Abend,
ich danke für Eure Antworten aber ich habe in den letzten Tagen so viel gelesen das ich völlig verunsichert bin. Mein Problem ist das eine Gel von zwein kaputt ist, mein Ladegerät nur Pd oder Gel Einstellungen hat und wir haben auch noch eine Solarplatte.
Möchte einfach nur eine neue Batterie oder auch zwei ohne Ausgasung und passend zu unser Ladegerät.

kintzi am 13 Nov 2011 19:37:16

Hallo, kommen ohne weitere Veränderung nur 2xGel in Frage. Stellung Gel.
Alternativ europ.AGM mit zusätzlichem Kauf eines Ladeger. mit zusätzlicher AGM-Stellung, dieses parallel zur bisherigen Ladeeinrichtung. Bis 10A Leistung reicht, z.B. Wolfgangs Ctek=7A. Solar-Regler so lassen,Hauptlader bleibt auch in Stellung Gel. Die Hauptsache, die AGM werden ab u. zu am Netz mal vollgeladen.
AGM sind etwas billiger als gleichstarke Gel, die Differenz müsste in etwa den Preis f.d. Lader ergeben.
Richi

pitson am 14 Nov 2011 07:02:37

Guten Morgen Richi,
danke Dir für diese Auskunft, alles was mit Strom zu tun hat ist nicht meine Stärke, könntest Du noch mal genauer auf den Punkt der paralelen Schaltung eines 2. Ladereglers kommen wie/wo Anschließen.
Würde mich freuen und Danke Dir.

kintzi am 14 Nov 2011 11:52:11

Hallo pitson, recht gern.
1) Wiederhole: bei Gel-Batt bleibt`s so wie bisher,Stellung Gel,IUoU mit 14,4V/13,8V u. 10-12h Volladedauer.
2) Bei AGM reichen die 14,4V nicht, hier braucht man 14,7V zum Volladen.
Ein weiteres Ladegerät(7-10A reichen) mit AGM-Stellung wird mit seinen Ladekabeln an Batts zusätzlich angeklemmt (parallel geschaltet.) und an das 230V-Bordnetz angeschlossen(eingesteckt).
Bei Aussenstrom laden beide Geräte, Spannung steigt nach u. nach, Strom
nimmt ab. Bei 14,4V Spannung macht Original-LG keine höhere Spannung u. geht in Volladephase f. 10-12h, das zusätzliche LG fährt aber die Spannung langsam weiter bis auf 14,7, lädt also allein weiter. Der Ladestrom ist dort oben dann eh gering, meist unter 10A. Bei 14,7V geht auch dieses LG in Vollladung f. 10-12h. Wenn dieses in Erhaltung(13,8V) geht, ist das erste schon länger in Erhaltung. Beide LG stören sich nicht.
Allerdings sollten die bd. temp.-reguliert sein, wenn es das erste nicht kann, ist es egal, in jedem Falle sollte der AGM-Lader das können.
Empfehle den aktuellen 10A Ctek mit AGM-Stellung. Richi

loewe am 14 Nov 2011 13:32:50

Hallo,
Hmmm - es ist nicht das erste Mal, daß ich mich frage, ob Beiträge überhaupt gelesen werden.


kintzi am 14 Nov 2011 23:23:05

Hallo loewe, verstehe nicht.
Natürlich alles gelesen. Anpassung der Batts(eigentlich Akkus) ans vorhandene Ladesystem geht oft nicht, da jeder Batt-Herst. eigenes Süppchen kocht, Werte werbewirksam schönt u. gelegentlich seine schlechte Qualität kaschiert.
Bzgl. Lebensdauer :Am wichtigsten ist eigentlich, dass die vorgeschriebene Schlussspannung, vor allen Dingen bei den verschlossenen (Gel/AGM), nie überschritten wird. Denn wird die max. Rekombinations- Kapazität ab 0,1V überschritten,führt das zum unwiederbringlichen Abgasen u. wenn regelm. sog. "Austrocknen". Bei wiederbefüllbaren Nass-Batt. nicht
so schlimm, Aqua dest. ist leicht zu ergänzen.
Die Zeiten sind für die Vollladung wichtig ( schnellere Ionenbeweglichkeit Diffusion, Wanderungsgeschwindigkeit) bei Nass, Gel u. AGM langsamer, deshalb längere Zeit.
Erhaltungsspannung 13,4-13,8 ist eigentlich wurscht, die Batt., die das nicht mitmacht, taugt von vornherein wenig.
Auch muss man nicht bei jeder Ladung IUoU durchlaufen, 80% (Erreichen der Schlussspannung) reicht. Allerdings sollte man nach 3-8 solcher Ladungen dann wieder einmal vollen Zyklus machen.

Richi

pitson am 16 Nov 2011 19:44:15

Hallo an alle,
habe mich jetzt entschlossen 2 neue Gel Batterien zunehmen, und zwar aus den Gründen das einiges für AGM spricht aber auch vieles für GEL und bei GEL brauche ich kei weiteres Ladegerät.
Vielen Dank

loewe am 16 Nov 2011 20:16:09

Hallo pitson,
ich finde es Klasse, daß Du als Themenstarter Rückmeldung gibst, was Du nun tun wirst.


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