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Hallo haballes, Du hast das Zeitalter der Vollhybride u. der Mikro-Rechner-Technik vergessen.
Betraf eigentlich nur Japan u. USA ab 2000, die Zeit bis 2020 wird jetzt aber zusammen mit PlugIn davon geprägt sein, bevor irgendwann vernünftige E-Autos kommen. Richi
:gruebel: Also wenn´s "heute nicht teuer geworden ist" (im Sinn von überdurchschnittlicher Preissteigerung gegenüber Einkommensentwicklung) ... ja, dann weiß ich auch nicht ... :nixweiss: Bin scheint´s in der falschen Branche ... :(
Na klar, ist seit der Euro-Einführung die Steuer- Abgabenlast und Energiepreise gestiegen, und damit die Bruttopreise. Aber das hat doch nix mit dem Herstellen von Womos zu tun :!: Im Gegenteil, heute wird billiger produziert (auch besser) und der Grundpreis (Nettopreis) ist im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen niedriger. Und da muss man relativieren! Was eben preiswerter oder billiger geworden ist, ist das Produkt und die drinsteckende Arbeitsleistung! Und der echte Preistreiber ist doch die ungleiche Verteilung von Arbeit, Vermögen und Ansprüchen und den daraus entstandenen Kosten für die Allgemeinheit. Sprich Steuern und Abgaben. Derjenige der Vermögen besitzt profitiert, der der arbeiten muss um sich was zu leisten, zahlt drauf! Unter Strich ist die Produktion aber billiger und besser geworden. Nicht ist absolut, alles ist relativ! :!: 8) Jörg
... und nicht alles muß man verstehen, geschweige denn sich zu Eigen machen ... :wink:
übersezt: Heißt das: Es liegt nicht an den Herstellern von Wohnmobilen! Jörg Zur Kernfrage zurück. Hat jemand, der sich 1990 ein Wohnmobil für, legen wir mal fest 50.000DM holte heute etwas grundlegend Besseres, wenn er sich heute im Laden ein neues für, legen wir mal fest 55.000 € kauft?
Ich denk da jetzt auch mal im Hintergrund an den 100 Kiloeuronen teuren Bomber vom Äläktro- Ulli und stell dagegen die Billigsunlightscarados hier im Forum. Denn da scheint ja irgendetwas faul zu sein, wenn solche Klassenunterschiede auf gleicher Basis aufbauen. Ein 7er BMW basiert ja auch nicht auf dem 1er. Wird der Wohnmobilkäufer da nicht ab einer gewissen Preisklasse betuppt?
Sag ich doch ... :) Der Deckungsbeitrag (%) bei einem 1-er unterscheidet sich gewaltig von dem eines 7-ers ... Oder bleiben wir beim Womo, wird doch gerade diskutiert: Dethleffs ALPA .... ca. 75 k€ Phoenix 7500 RSL ... ca. 120 k€ O.k., beim Phoenix ist ein Iveco drunter ... der kostet schon ein paar Mille mehr, nochmal ein paar für den Aufbau, nochmal 1-2 für bessere Möbelqualität und Ausstattung ... aber wo ist der Rest :nixweiss:
Ich glaube, der will betuppt werden. Wenn ich mir die Diskussion um den Hymer von U. so ansehe, wird das doch ganz deutlich. Der kauft sich ein Fahrzeug (75 TEuro schrieb er letztens), mit dessen Namen er Qualität usw. verbindet. Er weiß auch ganz genau, das dieses Fahrzeug auf einem Fahrgestell aufgebaut ist, dass in wesentlich günstigeren Fahrzeugen auch verbaut wird. Der Preis resultiert zum größten Teil aus Zubehör und dem einen oder anderen Teil, das vielleicht höherwertiger als in den preiswerteren Modellen ist. Die Teile, die bei ihm kaputt gegangen sind, sind auch in preiswerteren Fahrzeugen drin: Kühler, Schläuche, Wärmetauscher. Was richtig höherwertiges fängt doch erst in ganz anderen Regionen an. Aber viele H-Eigner glauben immer noch, sie hätten mit dem Namen auch gleich die Luxusklasse betreten. :D
Also, als D-Eigner könnte man das ja noch verstehen. Wobei, die C-Eigner, als auch, ja, das muß gesagt werden, die P-Eigner behaupten das auch gerne von sich. Während die B-Eigner definitiv nicht dazu gehören, weil denen der 1,07m-Flatscreen abseits der Piste um die Ohren fliegt. God safe the D-Eigner :D
Hallo Wolfgang, dir ist sicherlich bekannt das es fixe und variable Kosten gibt?! Und auch ist dir bekannt, das Risiken sich in Relation (in dem Fall) Stückzahlen verhalten?! Gleich die Übersetzung (nur meine :wink: ) - je höher die Stückzahl desto geringer ist (allgemein) die prozentuale Belastung die durch Investitionszinsen, Mieten, Grundsteuern, Grundgehältern, Grundenergieverbräuchen usw entstehen - je höher die Stückzahlen desto geringer die Wahrscheinlichkeit, das es zu Zahlungsausfällen, Reklamationen, Engpässen u.a. bei gleicher Qualtiät, pro Stück kommt. Daher kostet eben ein Topmodell eben mehr, als es die Materialien, Entwicklung und der zusätzliche handwerkliche Aufwand zulassen würden. Jörg[/quote] Jetzt schreiben wir das Jahr 2031.
Äläktro-Ulli und Haballes müssen ins Altenstift und verkaufen ihre Wohnmobile. Wir gehen davon aus, das beide Wagen vorschriftsmäßig gewartet wurden, einwandfreie Pflege, alle Schäden während der 20 jährigen Nutzungsdauer wurden ordnungsgemäß repariert. ( :!: auch Ulli´s). Welches lässt sich besser verkaufen und wieviel werden beide jeweils im Wert auseinanderliegen? Da der Hymer ja durch Presse, Rundfunk und Internet in den 20 Jahren zu fast Weltruhm gekommen ist, wird der auch mehr Geld bringen. Und wenn man ihn nur als abschreckendes Beispiel auf der CC in D`dorf benutzt. :D
Du stellst vielleicht Fragen.....
0.- denn bis dahin haben wir 2 weitere Inflationen hinter uns und alle Wohnmobile haben ihren letzten Ruheplatz auf einem CP für Dauercamper gefunden :D
Was ist das??? :( :D Ihr seit nicht mehr zu bremsen.
Es ging mir einfach darum, darzustellen das sich nach dem Zeitraum Mode und "Luxuseinbauten" relativiert haben. Die Käufer werden die Dinger nur noch nach Grundriß auswählen. Pflegezustand und alles andere mal wirklich theorethisch auf Gleichstand. Wirkliche Verbesserungen finden seit den 90ern meiner Meinung nur in teuren Individualausbauten statt. Im Sektor bis 4t bei Kastenwagen, darüber bei Mobilen, wo im Prinzip Lkw´s oder Reisebusse ausgebaut werden. In der 3,5-5t Klasse behaupte ich jetzt mal einfach, wird Massenware bedient. Ein Wohnmobil für 4 Personen, was Gepäck und Roller mitnehmen soll, ist doch auf Basis eines 7,5t Man TG zum Beispiel viel sicherer aufzubauen, als auf einem Ducato mit Leichtbaurahmen und Tandemachse. Und der TG hat auch in vielen Jahren noch einen hohen Wert stehen. :D Wusch!!! Nach dem Vergleichstest in der aktuellen Protzmobil, 1985 Teilintegriert gegen aktuellen TI möchte ich das Thema noch einmal hochholen. Vor allem, weil viele Mobile wenigstens aus den frühen 90ern noch hier vertreten sind. Ich habe da bisher mit meiner Meinung sehr in Erinnerungen geschwelgt und nicht objektiv verglichen. Der Artikel jetzt war für mich einer der besten in den letzten Jahren. Teilweise war ich sehr überrascht, was sich dort herausstellte. Da es in dem ganzen Heft um die vergangenen 30 Jahre ging, stieß man auf noch mehr Info und Bildmaterial, so das gar heute vermisste Ideen damals längst umgesetzt wurden. Ein großes Problem in der Wohnmobilfertigung ist das Budget und das Fertigungsverfahren. Die Aufbauten waren damals wesentlich hochwertiger als heutzutage und überwiegend Handfertigungen. Die Basiswagen dagegen einfachst, aber trotz fehlender elektronischer Helfer und Servounterstützungen handlich und gar spritzig zu fahren. Ein aktuelles Wohnmobil mit damaliger, natürlich an den aktuellen Style angepasster Verarbeitungsqualität, würde vielfach teurer sein. Wogegen ein heutiges Fahrerhaus damals teilweise die PKW Oberklasse geschlagen hätte. Heute gibt es wesentlich mehr Stauraum im Mobil, damals wurde es mit Dachboxen gelöst Bis in die späten 90er wurde in TI´s noch Betten gebaut. Nur Vollintegrierte und Alkoven boten feste Betten. Heute vermisst man dagegen häufig gemütliche Sitzgruppen. Es gab in den 90ern schon Slide Out Erker in kleineren Mobilen. Ich glaub, das Thema lohnt nochmal. Da wir jahrelang ein Wohnmobil von 1984 gefahren haben und seit einiger Zeit in neueren Fahrzeugen sitzen und zur Probe fahren, haben wir zu dieser Frage eine ganz gute Meinung denke ich. Wo Quantensprünge stattgefunden haben ist auf jeden Fall beim Basisfahrzeug! Zwischen einem 1984er Ducato mit 2,5 Litern und 75 PS und einem 1996er Ducato mit 2,5 Litern und 83 PS liegen Welten! Obwohl man das nicht meinen sollte. Viel besseres Fahrverhalten, besserer Anzug, entspannteres Fahren, deutlich verminderte Geräuschkulisse. Viel ist natürlich auch im Innenraum passiert. Mit einem Satz: Es ist stets moderner geworden und dem Zeitgeist angepasst. Allerdings ist natürlich viel auch einfach nur Optik. Noch immer heizt eine Truma Heizung, augenscheinlich hat sie einfach nur eine andere Verkleidung erhalten. Auch Kühlschrank oder Gasherd arbeiten auch noch immer nach dem gleichen System, wohlmöglich war dies auch 1974 schon so. Spaßenshalber sind wir aber auch mal in ein Mobil aus Baujahr 2006 gestiegen. Wow! Das war erneut ein Quantenprung! Es wirkt einfach alles nochmals viel edler, besser, hochwertiger. Erstmals kommt zur Funktionalität auch das Design dazu. Das merkt man schon. Schneidet man aber das 2006er Wohnmobil und das 1984er Wohnmobil einmal in der Mitte durch, wird man bei beiden im Prinzip den gleichen Aufbau entdecken. Also Styropor zwischen einem Holzrahmen. Ich für meinen Teil bin also ein wenig hin und her gerissen mit einer Antwort auf diese Frage. Ist es schöner geworden? Ja, bestimmt! Aber ist es auch "besser" geworden? Ich hab keine Ahnung... :oops: Björn Bis in die 80er gab es Tabbert Mobile, das waren Spitzenmobile auf Mercedes, zumindest mein 560E, haben aber 1983 schon über 130.000,-DM gekostet. Hymer, die letzten Braunen B und S-Modelle bis Mitte der 90er waren auch spitze und solide gebaut. Alles was danach kam und von den Neupreisen noch annehmbar war hätte ich schon aus Sicherheitsgründen nicht mehr gekauft, dann lieber was altes solides aus den 90ern. Der Quantensprung ist ein Übergang zwischen 2 Werten einer physikalischen Größe im atomaren Bereich. Typisch für den Quantensprung ist, daß er winzig ist und in sehr kurzer Zeit abläuft. Bei Wohnmobilen eher fraglich.
Wie gut, dass wir kein Physik- Forum sind! :D Ich glaube umgangssprachlich ist das Wort schon passend gewählt, siehe auch gerne hier: --> Link Du musst nur noch den passenden Artikel für den techn. Fortschritt schreiben. :lach: Wohnmobile von den 90ern bis Heute. Quantensprünge? Nein, überhaupt und gar nicht! Betrachten wir mal Telefon, Computer, Kameras, Fernsehen und andere Gebrauchselektronik der 90er Jahre, dann hat sich bei den WoMos extrem wenig getan, schändlich wenig. Betrachten wir die KFZ- und Sicherheitstechnik mit Common-Rail, ESP, ASR,EBS...... dann hat sich inder Aufbautechnik schon wieder extrem wenig getan. Der Umstieg von Holzverlattung auf geschäumte Aluwände ist nun wahrlich kein Quantensprung. Die Batterietechnik ist noch immer extrem konservativ. Die Trinkwasserpumpe säuselt noch wie in den 90er Jahren und geht alle paar Jahre kaputt. Noch nicht einmal eine einheitliche Entsorgungsseite konnte man bisher festlegen. Nein, es hat sehr wenig getan. Die Hersteller haben es sich zu leicht gemacht und ewig auf dem bewährten festgehalten. Der Innovationsfaktor bei Wohnmobilen ist ein Witz. Um nur ein Beispiel zu nennen: Solarzellen sind derart günstig geworden, dass die Hersteller diese schon IM Dach integrieren könnten. Dann hat jedes Womo 600W ohne dass das Gewicht auffällig zunimmt. So aber wird zuerst ein ganzes, schweres Dach gebaut und dann kommen nochmals schwere Panels drauf. Auch die wirkliche Koppelung der Fahrzeugtechnik mit dem Aufbau ist doch meist nur ein Kompromiss. Da vorne läuft eine Lichtmaschine mit Regler, die eventuell und zufällig auch die Ladespannung der Versorungsbatterie liefert - oder auch nicht. Da vorne ist eine komplette Klimaanlage verbaut. Wäre es denn wirklich eine Kunst, dass der Kältekompressor und die Lüfter nicht auch mit 230V laufen könnten. Das Zauberwort hierfür heißt Freilauflager und Elektromotor am Kältekompressor, die Kosten sind im niedrigen 3stelligen Bereich. Und schon wieder hätte man eine Klimaanlage bei nur geringem Mehrgewicht. Sind bei der Fahrt die Batterien alle voll, könnte man doch den Wasserboiler gleich mal mit Strom aufheizen. Geschätze Teilekosten in der Herstellung keine 50€. Nein, noch nicht einmal genormte Schienen zur Aufnahme eines Vorzeltes bringt man hin. Nein, Quantensprünge sind dies alles nicht. Das Wort Innovation scheint es in dieser Branche nur in der Marketingabteilung zu geben. Diese Branche hat es sich die letzten 30 Jahre leicht gemacht, sehr leicht sogar. Und statt harter, innovativer und belebender Konkurrenz findet eine Konzentration des Aufkaufens und Plattmachens statt. Eigentlich eine Schande, diese Bequemlichkeit unserer Hersteller. Ich hätte dutzende von Ideen und könnte stundenlang weiter meckern, so altmodisch sind unsere WoMos heute noch.
:gruebel: Also wirklich raidy .. jetzt laß die Kirche im Dorf : fahr/wohn halt mal in einem 90-er Jahre Mobil .. im Sommer knallheiß, im Winter saukalt, ohne ordentliche Belüftung und Warmwasserheizung (möglichst noch mit Fußbodenschleife) .. ich erinnere mich mit Schrecken an einen Tischer-Aufbau auf Bulli T2, der eigentlich außer 4 Pappwänden und einem Deckel drauf NIX beinhaltete .. doch : eine Fußwasserpumpe aus Kanister war auch noch dabei :D .. und : ein Porta Potti, also die erste Generation, für Kinderarsch gedacht, zum entsorgen quer durchs Auto tragen .. :?
Nicht ?? In heutige (hochwertige) Fahrzeuge kannst Du in den RTM-Schaum ein Gewinde schneiden .. damals mußtest Du schon "eine Latte" treffen .. von den Isowerten mal ganz abgesehen .. und die Lebensdauer der Kabinen (Torf !!) auch nicht !
Ja .. aber die ist halt (wie im Autobau) immer noch "Stand der (bezahlbaren) Technik .. erst zukünftig wird sich da was tun. Schau hochpreisige Mobile an : die bieten bereits Li-Technologie, aber zu welchem Preis ??
"Unsere" säuselt, das ist wahr .. :) . Aber die erste Druckwasserpumpe (Shurflo TrailKing) hat > 10 Jahre klaglos gearbeitet und würde das vermutlich heute noch tun, wenn sie nicht (vermutlich) doch irgendwann einen Frostschaden abgekriegt hätte ..
Seit wann ?? Seit max 2-3 Jahren ist das so ... warte halt mal noch ein paar Jährchen.
Das Dach wird nicht wegen den Solarpanels "schwer" gebaut, sondern wegen Iso, Begehbarkeit, Hagelresistenz und Gesamtstatik .. daß da auch noch ein paar Panels drauf kommen ist sicher keine einflußgebende Größe.
Ordere einen Booster mit .. das löst das Problem. In hochwertigen Fahrzeugen ist das längst Serienstand .. zusammen mit großquerschnittiger Verkabelung und verstärkter Lima und Batt-Comp und und und ... Vor 30 Jahren war davon noch NIX in Sicht !
Ob der Aufwand nicht gleich teuer (beim Endkunden, brutto) ist wie eine zusätzliche Aufbauklima ... ???
:D :D :D Du möchtest - nachdem die Batt "voll" sind mit 12V den Boiler heizen ? Mal "schnell noch" 10 Liter Wasser auf 65° bringen ? Könnte eine längere Fahrt werden ... :wink: Dafür gibt´s doch z.B. den ALDE-Wärmetauscher, der die (eh vorhandene) Abwärme des Motors nutzt .. VIEL sinnvoller, imho :)
Klar gibt´s IMMER noch Innovationsbedarf .. der auch bezahlbar und sinnig sein sollte UND : der auch Akzeptanz beim Kunden findet - der muß es letztlich bezahlen ... ICH würde nur ungern wieder auf einen 30-jährigen umsteigen wollen ... :) Wolfgang, Du hast wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen ! Es ist halt doch ein himmelweiter Unterschied zwischen Theorie und einer einigermaßen bezahlbaren Praxis. Möglich ist schon vieles, aber es muß praktikabel und auch für Normalos bezahlbar sein und auch das jeweilige Gewichtslimit muß eingehalten werden können. Theorie ist gut, aber Praxis ist besser.
Also ich sehe das ähnlich wie @raidy. Ich sehe keine Quantensprünge. Die brauche ich aber auch nicht. Was ich bemängele ist die fehlende Qualität!! und die hat heutzutage abgenommen. Bei einer seit 30 Jahre gleichen Tauchpumpe für 20€ ist das nicht so wichtig, die kann man wechseln. Bei der Verarbeitung von Schranktüren, Schubladen und vom Aufbau sieht es anders aus. Hier kann man leider nichts auswechseln sondern höchstens "nachbessern" Früher hat zumindest ein "Elektriker" die Verkabelung der Bordelektrik vorgenommen. Heute erledigt den Einbau der Elektronik ein ungelernter Arbeiter im Akkord. Klar, das der keinen Unterschied zwischen 12V und 24V macht, er kennt ihn ja nicht. Nur meine Meinung, Andreas
Was war da denn früher besser ? War das Alu früher besser als das heutige ? Bessere Dichtbänder ? Die VA Schrauben an den Verbindungen V4a statt V2a ? Oder was meinst Du ? Also raidy hat gut geschrieben, Vieles wäre technisch möglich. Warum gründest du keine Womofirma, raidy? Und integrierst die von dir vorgeschlagenen Dinge - ich hoffe du hast schon mal mindestens ein Gebrauchsmuster dafür registriert :-) (bevor du hier geschrieben hast, natürlich) Ansonsten würde ich auch sagen, Quantensprung nein, Verbesserungen ja, aber auch Verschlechterungen. Ich habe den direkten Vergleich zwischen VI BJ 92 und Alk. BJ04. Der neuere heizt beim Fahren viel besser, ist leiser, hat mehr Power, braucht aber auch mehr Diesel. Der Aufbau des Neueren ist besser isoliert, deutlich weniger Gasverbrauch beim Heizen. Die Heizung selbst braucht beim Neueren deutlich mehr Strom, die alte Heizung kann sogar ohne 12V laufen! Die glatte Aussenhaut des Neueren sehe ich als Vorteil, gab es bei den Alten noch nicht. Fazit: Basisfahrzeug hat sich deutlich entwickelt, der Aufbau eher weniger. Wenn ich mal stehe ist der Komfort im Alten nicht anders als im Neuen, der Neue fährt aber besser. PS: ich habe den pm Artikel nicht gelesen, sollte ich das Heft kaufen?
Die "alte" läuft zwar auch ohne 12V, dann aber auch ohne Gebläse .. und heizt Dir punktuell die Kiste auf . Prinzip "Lagerfeuer" : vorne heiß, hinten saukalt :( Mit Gebläse Warmluft gleichmäßig im ganzen Aufbau - kein Fortschritt :?:
Könnte schicken .. oder scanen/mailen .. :) Nee, oben warm, unten kalt.... Wir hatten diese Situation tatsächlich einmal, in Erding noch bevor es dort den SP gab. Batterie schwächelt morgens, wir lächeln, schalten Gebläse ab, gehen ins Bad, und fahren erst am folgenden Tag heim. Mit dem Neuen hätten wir gefroren. Ich melde mich wegen dem Artikel,danke.
In dem von mir gelesenen Vergleichstest entsprach der Möbelbau optisch zwar einem "Chefbüro", war aber handwerklich beste Schreinerarbeit, halt dementsprechend schwer auch. Der damalige GFK Aufbau ist noch heute vorzeigbar, dicht und optisch in einwandfreiem Zustand. Natürlich auch dicht. nur mal so : die glatte außenhaut muß bei gleicher stabilität dicker sein als stuka - oder hammerschlagblech -außerdem läßt sich das "alte" blech beilackieren-bei glattblech muß meistens die ganze seite lackiert werden und die struktur läßt sich mit alufolie auf das gespachtelte übertragen -fällt kaum auf lg Michel
Weil ich wegen einiger (patentierter) Ideen gegen 1990 eine Firma gegründet habe, sehr gut verdient habe und mir so einen sehr frühen Ruhestand leisten kann. Ich arbeite nicht mehr des Geldes wegen, sondern nur noch ab und zu ein Projekt der Freude wegen. Und weil ich gerade an einer völlig anderen, neuen Idee arbeite, die sehr zeitintensiv ist. Außerdem würd eich NIEMALS direkt für Endverbraucher arbeiten, NIEMALS (möchte dies aber hier nicht begründen, denkt euch euren Teil). Warum sollte ich mir das jetzt antun? @alle_anderen: Natürlich hat es Fortschritte gegeben. Aber unter Quantensprung stelle ich mir etwas völlig anderes vor. Hier mal ein paar Quantensprünge: Der Ottomotor,die Elektrizität, der Computer, die Photovolataik, Rado und Fernsehen. kleine Quäntchensprünge: ABS, ESP, Airbag......... Das Navi allerdings würde ich aus Sicht eines Autofahrers als Quantensprung ansehen. Aber die Verbesserungen in den WoMos seit 30 Jahren sind doch noch nicht einmal Quäntchensprünge. Bestenfalls Innovationssprüngchen. Also meine Erfahrungen sind jetzt nur 23 Jahre, aber wenn ich sehe, was heute verbaut ist und was ich damals verbaute, sehe ich da eigentlich keinen Quantensprung. Die Mobile sind größer geworden und luxuriöser (oder bezahlbarer) aber die Möglichkeiten sind die gleichen. Ok, LED hatten wir damals so nicht, aber das ist das einzige, was ich damals schon gerne gehabt hätte. Engis Möglich und machbar ist vieles. Eine Teil gibt der Käufer mit seinem Kaufverhalten vor. Und ein großen Teil die Gesetzliche Regelungen bei der Fahrerlaubnis und Zulassungsvorschriften. Gebaut und Verkauft wird nur das was der Markt auch abnimmt. Darauf stellt sich die Industrie ein und auf nichts anderes, wäre es anderst würden High-End Mobile verkauft werden wie warme Semmeln und der Rest auf seinen Mittelalterlichen Minnimalfahrzeugen sitzen bleiben.(sofern es diese überhaupt noch gibt) mfg apollo Früher hatte man genügend Zeit um Qualität zu produzieren,heute unterliegt man unter einem Kostendruck.Geiz ist geil hat alles kaputt gemacht. Früher war alles besser und heute ist alles besser,im Übrigen sollten wir nicht vergessen dass sich die Technik überdimensional verbessert hat aber unsere Moral und unsere Werte im selben Verhältnis verschlechtert . Die Hersteller produzieren bestimmt nicht am Kundenwunsch vorbei,denn ihr hinterlasst eure Spuren im Internet immer und überall.Inzwischen sind wir so gläsern geworden und so berechenbar dass man im Grunde keine eigenen Entscheidungen mehr treffen muss. Dein Hersteller weiss schon jetzt was du morgen willst.Ein Horrorszenario? Nein!Bittere Realität!
Unterschätze nicht die Macht des Marketings und der Werbung, denn: Einen Teil gibt auch der Hersteller mit geschickter Werbung vor. Ein jeder meint, dass er sich von Werbung nicht wirklich beeinflussen lies. Nur wenn dies so wäre, warum geben die Großen dann Milliarden alleine für Image-Werbung aus? Ich teile den Glauben nicht so ganz, dass der Markt sich immer nach den Kunden richtet. Manchmal habe ich das Gefühl, die richten geschickt die Kunden auf ihren Markt aus.
Kannst Du, bitte, einem einfachen Menschen mal erklären, was Du mit deinem Beitrag sagen willst? Volker Ich wuerde die technische Entwicklung bei Wohnmobilen nicht mit der bei der Elektronik vergleichen - da kann kaum jemand mithalten, schon gar nicht eine mittelalterlich strukturierte Branche - sondern mit der Entwicklung bei PKW. Und bei letzteren kann man wohl zwei Dinge feststellen: 1. In den meisten Kriterien entsprechen moderne PKW ihren Vorgaengern aus den 90ern eine Fahrzeugklasse hoeher. 2. Waehrend sich noch in den 80ern fast jeder PKW-Fahrer mehr Leistung, Ausstattung, Komfort etc. gewuenscht haette, sind diese Anforderungen heute auch bei Massenfahrzeugen fast vollstaendig befriedigt. D.h. nicht, dass jemand zu solchen Verbesserungen "nein" sagen wuerde, jedoch spricht das Kaufverhalten dafuer, dass eine breite Schicht kaum mehr Geld fuer weitere Verbesserungen dieser Merkmale auszugeben bereit ist. Was hat in dieser Zeit die Wohnmobilbranche erreicht? Schliesst man den Fortschritt aus, der lediglich von den Basis- und Zulieferherstellern fertig uebernommen worden ist (in etwa so wie man Radios mit MP3 Playern nicht der Innovationskraft von Autoherstellern zurechnen kann), bleibt hoechstens eine teilweise Verbesserung im Wandaufbau, die sich im Massensegment nur sehr langsam und stockend durchsetzt, da es bei Kosten und/oder Gewicht keinen entscheidenden Fortschritt gibt. Der Grund dafuer ist meiner Meinung nach, dass die gesamt Branche eher wie die Textil- als die Autoindustrie strukturiert ist. Die Stueckzahlen sind ohnehin gering; dazu kommt aber, dass fuer den Kunden kleine Variationen im Aussehen und in der Ausstattung wichtiger zu sein scheinen, als grundsaetzliche technische Eigenschaften - sonst gaebe es viele Hersteller gar nicht mehr. Dementsprechend ist die Wohnmobilbranche sehr stark fragmentiert - so stark, dass sie sich Investitionen und Risiko nicht leisten kann und sogar auch nicht zu brauchen glaubt.
Das ist gar nicht so ganz uninteressant, was er da schreibt. Schaut mal, in den 80 und 90ern konnten wir mit unseren Wohnmobilen problemlos bei tiefstem Frost fahren. Heute müssen wir darauf achten, daß das Fahrzeug für Winterbetrieb ausgelegt ist. Selbst an Vorglühanlagen wird gespart. Bei Minus Temperaturen frieren sich manche den Hintern ab, weil am Zuheizer gespart wird, die von allen favorisierte Klimaanlage, die damals wenn überhaupt bei uns lieferbar, der absolute Luxus war, ist heute Standart. Wenn ich so meinen jetzt 32!! Jahre alten Clou Trend 670 mit aktuellen Mobilen vergleiche .... NEU Besser: Die aktuellen Basisfahrzeuge ( Leistung, Geräusch, Sicherheit, Rostvorsorge, Werkstattintervalle ) Die aktuellen sind billiger ( gleiche Fahrzeugklasse ) - damals (1981) hat mein Clou Liste 184.000,-DM gekostet. Heute kostet was vergleichabres aktuelles "nur" 100.000,-€ - Bereinigt um Inflation,... bald 50% günstiger!!! Unverändert: Die Technik im Aufbau und die Aufbauqualität. Festen Gastank, einige hundert Liter Wasser, Boiler, große Batterien ( 200Ah), gute Isolierung ( ALU - 50mm PU - ALU ), Aufbauklima, selbsttragenden Aufbau mit 1500kg Dachlast gabs alles vor 30 Jahren auch NEU Schlechter: Die Möbelqualität!!! Was heute gebaut wird hält keine 30 Jahre mehr durch!! Dafür sieht man zwar nirgends mehr eine Schraube oder ein Scharnier - nur hält das Zeug nicht mehr so lange. Reparaturfreundlichkeit der Basisfahrzeuge Mein Wunsch/Fazit: Bitte meinen Aufbau incl. Technik auf einem aktuellen IVECO 6,5t Daily oder MB Vario mit 180PS ( Der mit paar Schraubenschlüsseln zu reparieren ist ) - grüne Plakette und nur 12l Verbrauch ..und nu Träum ich weiter :D
:lol: (Mit) ursächlich daran war aber wohl auch der DAMALS (da waren wir alle jünger :) ) deutlich höhere "persönliche Toleranzwert". Erinnere mich an einen unisolierten Transit, den wir bei - 20° oder so in einen Eiskeller verwandelt haben (so, daß das Tauwasser an der Decke nach vorn rechts in den Beifahrerfußraum lief und dort zu einem soliden Eisblock gefroren ist). Klar, war auch schön und toll - damals kannten wir nix anderes .. "Heutigst" ( :wink: ) wär das eher nicht mehr akzeptabel .. da wollen wir bei ähnlichen Temperaturen im T-shirt und barfuß rumlaufen, eine gemütliche heiße Dusche natürlich im Fahrzeug nehmen .. Glaube, vieles "vergangene" ist einfach rückblickend verklärt ...
Ja, im Clou vielleicht schon .. aber wieviele konnten sich damals so ein Auto leisten ?? Der Normalfall war eine Pappkiste mit nix drin .. fließend Wasser aus dem Kanister war schon eine tolle Sache, PortaPotti zum raustragen ein Fortschritt hin zu mehr Autarkie :D :D
Na ja. Also bei unserem Alten kann man zwar fahren, aber es macht nicht unbedingt Vergnügen. Bei Temperaturen deutlich unter Null draussen sind innen gerade etwas über 2stellige Temperaturen drin. Also mit Handschuhen bin ich nie gefahren, aber mit Pelzweste schon. Und sobald er stand - wunderbar warm!
Genau so was Ähnliches ist letztes Jahr in der Bucht für wenig Geld über den Tisch gegangen. Alter N&B Aufbau auf nagelneuen Iveco verpflanzt. Ich meine der ging für 25 oder 30k weg. das Porta Potti musste ich vor 30 Jahren auch durch die "Wohnung" tragen. Aber schon mein erstes Womo hatte eine Dusche mit 80l- Frischwasser drin. sonst hätte ich es nicht gekauft. Duschen war auch schon vor 30 Jahren für mich standard und kein erwähnenswerter Luxus. Auch eine Servolenkung ist standard. Am liebsten würde ich Standardmodelle kaufen und somit viele Fehlerquellen, Zusatzgewicht-u.Kosten minimieren. Als Gebrauchtkäufer kann man sich nicht alles aussuchen, aber was sich Leute alles einbauen ist mir oft zuviel, zuviel Sachen, die ich nicht benötige. Standard wäre für mich am Fahrzeug: Luftfederung, Servo u. Automatik, Rückfahrkamera. -Keine Hubstützen, Klimaanlage, Fensterheber, ASR, ZV, Alufelgen-. Kabine: Kühlschrank, Dusche, SAT, Festtank, WR. -Keine Klima, elektrische Dachluken, Wasserkocher, Toaster, Mikrowelle, Froli, eingebauter Generator-. Unser Wohnmobil ist zwar schon von 1991 aber bisher haben wir noch nichts vermisst. Ja die neuen sehen schöner aus und wenn man dementsprechend investiert bekommt man auch einen vernünftigen Möbelbau. Aber unter 80000€ brauchen wir da gar nicht anfangen. Durch die Nähe zum Freistaat in Sulzemoos vergleichen wir immer mal wieder die neuen mit unserem alten Dampfer. Tja und bisher kann ich nur sagen das wir nichts vermissen außer das so ein neues schon schön ist. Auch wir haben fliesend warm und kalt Wasser aus einem 120l Tank. Ja und wir können Duschen. Am Kochen und kühlen hat sich auch nicht viel verändert. Und PU und Holzfrei in den Wänden kann er auch schon. Wir fahren auch im Winter aber nicht in Wintersport. Bisher mussten wir zu keiner Zeit frieren und die Wärme der Heizung verteilt sich auch ohne Lüfter und Strom ganz gut. Einen frostsicheren Abwassertank gab es nicht aber da kommt man mit dem Eimer aus. Aber auch das lässt sich ändern. Alles andere ist drin, zumindest was ich haben möchte, und das ohne CAN Bus und mehere Embedded Prozessoren für die Licht/Wasser/Heizung Steuerung. Da kann ich auch ohne Dipl. Informatiker Studium noch selbst Fehlersuche machen. Der alte Ducato ist laut und hat so seine Macken aber er ist ein zuverlässiger Geselle und kann auch von dem Dorfmechaniker mit Dieselgrundkenntnissen repariert werden. Und wenn wir am Ziel angekommen sind, ist er auch nicht mehr laut. Dann ist er genauso leise wie seine neuen Kollegen. Udo |
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